Musik, Kunst und Kultur genießen am FDG einen hohen Stellenwert. Engagierte LehrerInnen und motivierte SchülerInnen bereichern den schulischen Alltag mit Theater- und Musikauftritten sowie vielfältigen Aktionen im künstlerischen Bereich. Auch Exkursionen, wie zum Beispiel in das Funkhaus Aschaffenburg oder den Besuch der Oper sind Highlights im Jahreskalender. Zum Standardrepertoire gehören ebenfalls die jährlich stattfinden Weihnachts- und Frühjahrskonzerte sowie die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben, wie zum Beispiel dem Europäischen Wettbewerb.


  • Einladung zur Kunstausstellung am FDG

    Die jetzige 2ku3, die zum Zeitpunkt der Designgestaltung 1ku3 war, hat den Raum kuratiert und zeigt alle ihre selbst gestalteten und gebauten Lampen. So haben sich die SchülerInnen der 11. Klasse mit nachhaltigem Design und Upcycling beschäftigt und die Lampen folglich aus alten Gegenständen gestaltet.
    Die Ausstellung kann über die Kunstlehrkräfte im Kunstunterricht eingesehen werden.  

  • W-Seminar Selbstporträt im Wandel der Zeit

    Wir wissen es nicht, aber wir können vermuten, dass das Bedürfnis des Menschen nach Selbsterforschung, der Suche nach dem Ich, und seiner Selbstdarstellung, weit in die Frühgeschichte der Menschheit zurückreicht – und bis heute unvermindert anhält, wie wir aus dem Streben nach einem adäquaten Profil auf diversen Internet-Plattformen ersehen können.

    Doch erst seit der Renaissance begegnen wir in der Kunstgeschichte dem künstlerischen Selbstporträt. Er ist der Ausdruck eines gewachsenen Selbstbewusstseins des Künstlers. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr das Genre „Selbstbildnis“ durch ein sich ständig weiterentwickelndes Menschenbild, eine sich wandelnde Bedeutung und wurde selbst zum Spiegel der jeweiligen Zeit. Wählt ein Künstler die eigene Person als Thema gestalterischer Auseinandersetzung, muss er eine Fülle komplexer Fragen stellen und lösen und gestalterische Entscheidungen fällen. Dem nachzuspüren, machten wir uns zur Aufgabe in diesem Seminar.

    Im Verlauf des Seminars nähern sich die Schüler*innen sowohl theoretisch, als auch praktisch dem Genre „Selbstporträt“ und seiner Entwicklung im Wandel der Zeit, durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten Beispielen aus der Kunstgeschichte. 

    Sie erlernten und vertieften zu diesem Zweck den Umgang sowohl mit der praktisch-rezeptiven Methode der Bildanalyse, als auch mit unterschiedlichen Interpretationsansätzen und wendeten diese auf ein selbst gewähltes Werk an. 

    Ziel war es, im Laufe des Seminares Interesse an einem Künstler und seinem Werk zu entwickeln und sich seiner Arbeitsweise auf unterschiedliche Art zu nähern. Im weiteren Verlauf des Seminars wurde auf der Grundlage einer praktisch- rezeptiven Bildanalyse und Interpretation des gewählten Werkes, eine eigene Position zur gestalterischen Umsetzung eines Selbstporträts entwickelt und im Medium der Malerei umgesetzt. Dieser Prozess wurde zunächst in Form von künstlerischen Skizzen und malerischen Erprobungen festgehalten und mündete abschließend in einer größeren gestalterischen Arbeit.

    Es waren drei sehr intensive und trotz Corona, sehr produktive Halbjahre. Die dabei entstandenen Werke zeugen von einer tiefen Auseinandersetzung. Ich hoffe liebe SchülerInnen, dass Sie auch in Zukunft der Kunst treu bleiben werden.

    S. Grzywacz

  • Einladung zur Ausstellung anlässlich der Kulturtage: Das Corona-Hochhaus

    Die SchülerInnen der Unterstufe laden herzlich dazu ein, die Ausstellung ihrer Arbeiten an der Fassade des Stadttheaters zu besuchen. Anlässlich der Kulturtage des Stadt Aschaffenburg, ab dem 10.07.21, kann ein Gemeinschaftsprojekt der SchülerInnen des HSG und FDG, zum Thema „Das Corona-Hochhaus“ bewundert werden. Die Ausstellung ist jederzeit von außen einsehbar.

    Seit dem 13.03.2020 steht der Alltag der SchülerInnen Kopf. Immer wieder waren sie gezwungen, viel Zeit in ihren Wohnungen und Häusern mit der Familie zu verbringen, statt in die Schule zu gehen, Freunde zu treffen und ihren gewohnten Aktivitäten nachzugehen. Es entstand dabei eine neue Realität, die es zu bewältigen galt. Ein probates Mittel, das Erlebte zu reflektieren und zu verarbeiten, bietet der Kunstunterricht.

    Die Gestaltungsaufgabe für eine Corona-Wohnung versuchte genau dieser neuen Realität der SchülerInnen nachzuspüren und sie zu visualisieren.

    Während des Distanzunterrichtes erhielten die SchülerInnen von StRin Grzywacz (Friedrich-Dessauer Gymnasium) und StR Dörig (Hanns-Seidel-Gymnasium) eine schematisch gezeichnete Dreizimmerwohnung digital übermittelt, um darin ihren häuslichen Alltag in der Quarantäne darzustellen.

    Dabei waren die Wohnungen so konzipiert, dass man sie zu einem Hochhaus mit unzähligen Stockwerken übereinander stapeln konnte. So fügten sich am Ende einzelne Wohnungen mit einzelnen Lebenswirklichkeiten zusammen und ergaben zum Schluss ein Panoptikum des Erlebten in dieser so besonderen Zeit.

    Das so entstandene Corona-Hochhaus wird anlässlich der diesjährigen Aschaffenburger Kulturtage, in der Apsis des Stadttheaters, präsentiert. Da wird es in den Fenstern des Aschaffenburger Stadttheaters sicherlich sehr viel zu entdecken geben: Von Frust bis Hoffnung, Situationskomik und neue Hobbys, Langeweile und Kreativität, …

    Die Aufgabe, die ursprünglich als einmaliges Stimmungsbild im ersten Lockdown 2020 geplant war, konnte während der weiteren Lockdown-Phasen mehrmals wiederholt werden. So wurde aus einer Momentaufnahme im Frühjahr 2020 eine Dokumentation der Pandemie. Das lässt sich nicht nur an den Jahreszeiten und der Kleidung, sondern auch an veränderten Bedürfnissen und Nöten der BewohnerInnen ablesen.

    Eine weitere Dimension bekam das Projekt, als sich mehrere ausländische Schulen, auf Einladung von StRin Grzywacz (FDG) und StR Dörig (HSG), daran beteiligten. So bereichern SchülerInnen aus Uruguay, Spanien, Frankreich, USA, Perth und Japan dieses außergewöhnliche Gebäude. Die vielen internationalen Beiträge zu diesem Projekt beweisen, dass es auch anderen Kindern auf der Welt ganz ähnlich erging.

    StRin Grzywacz

  • „Frieden durch Hilfsbereitschaft“ – Friedensplakatwettbewerb des Lions Clubs 2020

    Auch 2020 wurde der Friedensplakatwettbewerbs des Lions Club ausgelobt, wenngleich die pandemiebedingten schulischen Voraussetzungen maximale Flexibilität und Kreativität bei allen Beteiligten forderten. Das diesjährige Motto, des bereits zum 33. Mal stattfindenden internationalen Wettbewerbs hieß: „Frieden durch Hilfsbereitschaft.

    Trotz der erschwerten Bedingungen haben sich SchülerInnen des FDG an diesem Wettbewerb mit viel Enthusiasmus beteiligt. 27 SchülerInnen aus der Klasse 6b, unter der Leitung von StRin Grzywacz, reichten ihre Entwürfe zum Thema des Wettbewerbs fristgerecht ein.

    Die Jury würdigte drei Beiträge mit einem Preis. Vielen Dank an dieser Stelle an alle beteiligten SchülerInnen für das Engagement und die Kreativität.

    Das FDG freut sich, mit den diesjährigen Schulsiegern über deren Auszeichnung und gratuliert:

    1.Preis:  Birnbaum, Vincent

    2.Preis:  Englmeier, Laura

    3.Preis:  Hassel, Levi

    StRin Grzywacz

  • Der Wettbewerbsbeitrag »Lost Traces – Brückenschlag« gewinnt den Gunter-Ullrich-Preis 2020

    In feierlichem, jedoch unter Corana-Bedingungen sehr kleinem Rahmen, wurden am 28.09.2020 im Zunftsaal des Schloss Johannisburg, der Gunter Ullrich Preis den beiden Kunstpädagogen, StRin Sabina Grzywacz (Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg) und StR Bernd Dörig (Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach), verliehen. 

    Bei dem Gewinnerprojekt „LOST TRACES – Brückenschlag“, das sich gegen acht Wettbewerbsbeiträge durchsetzen konnte, handelt es sich um eine baukulturelle Spurensuche im Europäischen Kulturerbe Jahr 2018. Damals wurden SchülerInnen zu Paten eines Ortes, der Willigis Brücke. Sie untersuchten seine Geschichte, recherchierten europäische Bezüge und hinterfragten ihn mit künstlerischen Mitteln.

    Gunter Ullrichs Sohn, Andreas Ullrich, würdigte in seiner Laudatio die künstlerische Qualität, den ästhetischen Anspruch, sowie den didaktischen Ansatz des Wettbewerbsbeitrags »Lost Traces – Brückenschlag«. Nach Meinung der fünfköpfigen Jury überzeugte das schulübergreifenden Projekte in allen Wettbewerbskriterien und schaffte es darüber hinaus in herausragender Weise, eine Brücke zu Gunter Ullrichs Werk zu bauen. Herr Ullrich betonte, dass das Motiv der Brücke, als verbindendes Bauwerk, wie als verbindendes Element im übertragenen Sinn auch im Leben und Werk seines Vaters, eine tragende Rolle spielte.

    StRin Grzywacz und StR Bernd Döring(HSG) nehmen den Preis entgegen.

    Der Oberbürgermeister Jürgen Herzing, der zusammen mit Andreas Ullrich den mit 1000€ dotierten Preis überreichte, lobte das kunstpädagogische Engagement von Fr. Grzywacz und Hr. Dörig und hob in seiner Rede die hohe Qualität und die Sozialrelevanz des schulübergreifenden Beitrags hervor, den viele Aschaffenburger Bürger in den vergangenen Jahren im öffentlichen Stadtraum erleben konnten. Neben einer Brief-Aktion mit 700 Schüler*innen aus aller Welt und einer Foto- und Videodokumentation, die während der Kulturtage 2018 an der Fassade des Stadttheaters zu sehen war, sorgte eine Holzlatten-Brücke für Furore, welche die beiden Lehrer mit ihren SchülerInnen auf dem Theaterplatz verwirklichten. Das kooperative und jahrgangsübergreifende Projekt spiegele auf vorbildliche Weise den pädagogischen Impuls Gunter Ullrichs wider, betonte der Oberbürgermeister. 

    Nach der Präsentation des Gewinnerbeitrags und der anschließenden Preisverleihung wurde die Begleitausstellung im städtischen Teil des Schlossmuseum eröffnet, wo bis zum 1.November nicht nur alle Beiträge der am Wettbewerb beteiligten Schulen präsentiert wurden, sondern auch eine kleine Hommage an die damalige Aktion, eine Dachlattenbrücke, zu sehen war. 

    Ich freue mich sehr, dass ich stellvertretend für die beteiligten Schüler*innen des FDG den Preis entgegennehmen durfte. Mein Dank gilt im besonderen Maße der Gunter-Ullrich-Stiftung Aschaffenburg, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kunstpädagogische Arbeit zu würdigen und zu fördern. Und nicht zuletzt möchte ich mich beim Förderverein des FDG für die großartige Unterstützung bedanken.

    StRin Grzywacz

    Hintergrund zum Gunter-Ullrich Preis: Mit dem Wettbewerb Gunter-Ullrich Preis honoriert die 2014 gegründete Gunter-Ullrich-Stiftung Aschaffenburg herausragende Kunstprojekte an Schulen und macht sie der Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung zugänglich. Damit soll laut Angaben der Stiftung dem Stellenwert des Unterrichtsfachs Kunst mehr Aufmerksamkeit verschafft werden. Gemäß der jahrzehntelangen Arbeit Gunter Ullrichs als engagiertem Kunstpädagogen sei es das Ziel, die künstlerische Kreativität und innovative Schaffenskraft der Schüler*innen zu fördern und das kunstpädagogische Engagement der teilnehmenden Lehrkräfte zu würdigen. 

  • Schulübergreifendes Projekt mit Gunter-Ullrich-Preis geehrt

    Stu­di­en­rä­tin Sa­bi­na Gr­zy­wacz (FDG) und Stu­di­en­rat Bernd Dö­rig (Hanns-Seidel-Gymnasium) wurden von der Gun­ter-Ull­rich-Stif­tung Aschaf­fen­burg mit dem mit 1000 Euro dotierten Gun­ter-Ull­rich-Preis geehrt, der ihr schulübergreifendes Kunstprojekt „Lost Tra­ces – Brü­cken­schlag. Ei­ne bau­kul­tu­rel­le Spu­ren­su­che im Eu­ro­päi­schen Kul­tur­er­be­jahr 2018“ würdigen soll. Seit 2014 widmet sich die Gun­ter-Ull­rich-Stif­tung Aschaf­fen­burg dem Leben und den Arbeiten des Kunstpädagogen Gunter Ullrich und schreibt den nach ihm benannten Preis für einen Wettbewerb aus, in dem Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden soll, ihre Kreativität und innovativen Ideen in Form eines kunstpädagogischen Projektes zum Ausdruck zu bringen. 

    Der Preis wurde am 28. September 2020 im Schloss Johannisburg verliehen, als die Begleitausstellung des Projektes sowie die Schau von Werken Gunter Ullrichs (zu sehen vom 29.9. bis 1.11.2020 im 2. Stock des Schlossmuseums Aschaffenburg) eröffnet worden war . Das Projekt, welches, so die Jury in ihrer Begründung, nicht nur das Werk Ullrichs miteinbezieht, sondern durch die Betonung des Brückenmotives, eben diese zu Leben und Wirken des Namenspatrons der Auszeichnung spannt, konnte die Juroren — Oberbürgermeister Klaus Herzog, Schulleiterin und Kunstpädagogin Marianne Kral, die Vorsitzende des Vereins Kirchnerhaus, Brigitte Schad, der Direktor der Museen der Stadt Aschaffenburg, Thomas Schauerte, sowie Andreas Ullrich, Beiratsmitglied — in den verschiedenen Kategorien, u.a. Ästhetik und Didaktik, vollstens überzeugen. Darüber hinaus sei das Projekt dazu in der Lage, verschiedene Altersgruppen anzusprechen und leiste daher einen wichtigen sozialen Beitrag. Neben der Einreichung der beiden Preisträger, sollen im Zuge der Ausstellung gleichfalls die anderen acht Wettbewerbsbeiträge gezeigt werden, die von der Jury ebenfalls als qualitativ anspruchsvoll bezeichnet wurden und deshalb der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürften.