

Musik, Kunst und Kultur genießen am FDG einen hohen Stellenwert. Engagierte LehrerInnen und motivierte SchülerInnen bereichern den schulischen Alltag mit Theater- und Musikauftritten sowie vielfältigen Aktionen im künstlerischen Bereich. Auch Exkursionen, wie zum Beispiel in das Funkhaus Aschaffenburg, oder der Besuch der Oper sind Highlights im Jahreskalender. Zum Standardrepertoire gehören ebenfalls die jährlich stattfinden Weihnachts- und Frühjahrskonzerte sowie die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben, wie zum Beispiel dem Europäischen Wettbewerb.
- Kultur.Forscher! am FDG: Projekt Pop Upside Down
Im laufenden Schuljahr 2025/2026 wurde die Klasse 9d in das neue Programm des Kulturforscherprojekts der Universität Marburg aufgenommen.
Diese kooperiert mit dem Friedrich Dessauer Gymnasium und den Museen der Stadt Aschaffenburg.
Das Kulturkolleg (Kul.tur!_Kolleg) hat 5 Botschaftern der Klasse im März die Möglichkeit geboten, ein Konzept für ein Zukunftsprojekt zu erarbeiten. Dies geschah in einer Präsenzveranstaltung mit Gruppen aus ganz Deutschland und hatte das Ziel, eine Veranstaltung in der Stadt zu implementieren.
Dankenswerterweise haben wir mit dem Digitalladen einen tollen Kooperationspartner gefunden.
Am 30. Juni präsentieren Schüler der 9d Skizzen und selbst geschriebene Texte zur aktuellen Khanenko- Ausstellung im Schad- Museum Aschaffenburg. Die Schau ist nach dem Bombardements des Kiewer Ursprungsmuseum 2022 auf Stationen in Mitteleuropa in Aschaffenburg zu sehen.
Eine Schülerin mit Wurzeln in der Ukraine sprach dazu bewegende Einführungsworte.Im laufenden Schuljahr 2025/2026 wurde die Klasse 9d in das neue Programm des Kulturforscherprojekts der Universität Marburg aufgenommen.
Diese kooperiert mit dem Friedrich Dessauer Gymnasium und den Museen der Stadt Aschaffenburg.
Das Kulturkolleg (Kul.tur!_Kolleg) hat 5 Botschaftern der Klasse im März die Möglichkeit geboten, ein Konzept für ein Zukunftsprojekt zu erarbeiten. Dies geschah in einer Präsenzveranstaltung mit Gruppen aus ganz Deutschland und hatte das Ziel, eine Veranstaltung in der Stadt zu implementieren.
Dankenswerterweise haben wir mit dem Digitalladen einen tollen Kooperationspartner gefunden.

Nachdem das Besucheraufkommen am ersten Tag der „Pop Upside Down“ noch relativ verhalten blieb, nahm der Kulturladen an Tag 2 und 3 Fahrt auf.
Unter den vielen Interessierten war dabei auch eine Gruppe dänischer Schüler, die gerade am FDG zu Gast sind und dem Kulturladen mit ihren Gastfamilien und Austausch-Organisatorin Constanze Fischer einen Erkundungsbesuch abstatteten.

Und tatsächlich gab es viel zu entdecken:
So hatten sich die Schüler das Thema „Wohnen in der Zukunft“ ausgesucht und sich zur Vorbereitung z.B. mit Stadtplanern vom Rathaus Aschaffenburg getroffen. Das Thema „Dritte Orte“, als Räume jenseits von Wohnung und Arbeit, hat die Schüler interessiert und es entstand der Wunsch, einen Raum zu schaffen, den Jugendliche für Jugendliche als Wohlfühlort anbieten.
Mit der Fotoausstellung „Lost Places“, sollte thematisiert werden, dass Räume einem Wandel unterworfen sind und neu belebt werden können. Mit dem kreativen Mix aus Zeichnungen, Texten, Liedern und Mitmachangeboten sollte die Kraft von Kunst und Gemeinschaft für die Gesellschaft der Zukunft betont werden.Julia Grundner
- Erfolg beim Junior.ING-Wettbewerb: FDG-Schüler erneut unter den Preisträgern
Erneut ein Erfolg für das Friedrich-Dessauer-Gymnasium beim Junior.ING Schülerwettbewerb: Timon Rüth und Mika Harling aus der 12. Jahrgangsstufe erreichten mit ihren im Kunstunterricht entwickelten Stadiondach-Modellen jeweils einen hervorragenden 4. Platz im bayerischen Landeswettbewerb. Die feierliche Preisverleihung fand an der Hochschule München statt und zeigte einmal mehr, wie eng kreatives Gestalten und ingenieurtechnisches Denken miteinander verbunden sind.
Großer Erfolg für Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasium beim Junior.ING Schülerwettbewerb der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau: Auch in diesem Jahr gehören unsere Schülerinnen und Schüler wieder zu den Preisträgern des bayernweiten Wettbewerbs.
Die diesjährige Aufgabe bestand darin, ein Modell eines Stadiondachs zu entwerfen und zu bauen. Insgesamt begutachtete die Jury 155 Modelle aus ganz Bayern, die von Schülerinnen und Schülern aller Schularten und Jahrgangsstufen entwickelt wurden. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen für Technik, Konstruktion und Ingenieurberufe zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Talent praktisch zu erproben.
Besonders erfreulich ist der Erfolg zweier Schüler aus der 12. Jahrgangsstufe. Timon Rüth und Mika Harling überzeugten mit ihren Modellen die Jury und erreichten einen hervorragenden 4. Platz. Die ausgezeichneten Modelle entstanden im regulären Kunstunterricht und überzeugten durch eine gelungene Verbindung aus konstruktiver Idee, technischer Umsetzung und gestalterischer Qualität.

Der Erfolg zeigt eindrucksvoll, dass MINT-Themen keineswegs nur in klassischen naturwissenschaftlichen Fächern ihren Platz haben. Gerade in der Baukunst gehen technische Überlegungen und ästhetische Fragen Hand in Hand: Ein Stadiondach muss nicht nur stabil konstruiert sein, sondern auch durch seine Form und Gestaltung überzeugen. Kreatives Denken, räumliche Vorstellungskraft und gestalterisches Gespür sind daher Fähigkeiten, die auch für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure von großer Bedeutung sind.

Ein besonderer Höhepunkt für die Preisträger war die feierliche Preisverleihung am 12. März 2026 an der Hochschule München, bei der die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs, darunter die Gewinner unserer Schule, ausgezeichnet wurden und ihre Modelle präsentieren konnten.
Wir gratulieren unseren Schülern herzlich zu diesem Erfolg und freuen uns, dass das Friedrich-Dessauer-Gymnasium auch in diesem Jahr wieder zu den erfolgreichen Schulen des Wettbewerbs gehört.

Timon Rüth, Blätterdach 
Mika Harling, Holzarena - FDG-Poetry Slam am 12.02.2026

Der diesjährige Poetry Slam, der am FDG am 12. Februar ausgetragen wurde, hatte Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 9, 11 und K 13.
Emily Krettek und Tabea Modler werden unsere Schule beim Poetry Slam im Stadttheater im Mai vertreten. Aus einem hochklassigen Teilnehmerinnen- und Teilnehmerfeld stachen die beiden Schülerinnen unter anderem durch folgende Texte heraus:Harmonik oder Disharmonik, Piano, Forte, Pentatonik,
Emily Krettek, Musik
Dorisch, Phrygisch, mixolydisch, was ich noch nicht kann, das üb‘ ich.
Musik war meine erste Liebe und wird meine letzte sein,
sie geht so tief in mein Herz, meinen Kopf und meine Seele rein…
Odi et amo. So heißt das Gedicht.
Tabea Modler, Odi et amo
Liebe und Hass sind schwer zu vereinen,
Solche Gegensätze sollte man eher vermeiden,
Und doch bin ich hier. Nebel vor der Sicht,
Weiß selbst nicht, was ich fühle. So etwas Gegensätzliches!
Doch lasst mich erklären,
auch, wenn es schwer ist zu verstehen.
Ein Funken Verständnis sollte sich bewähren
Und vielleicht ist meine Sicht dann klarer, um Deutlicheres zu sehen…
Wer neugierig geworden ist, kann beide Texte – ein großer Dank geht an die beiden Autorinnen – auch in Gänze genießen:
Dank gilt außerdem Andreas Meier für die Technik und für die Fotoaufnahmen sowie Anna und Loic aus der Profiliga für ihre Inspiration.
Julia Grundner
- FDG-Schülerinnen und Schüler mitten im Kunstgeschehen
Vernissage am 20. Januar: Bei der Ausstellung „Schule der neuesten Prächtigkeit 3.0“ in der Jesuitenkirche Aschaffenburg sind bis 22. Februar 2026 auch viele Werke unserer Schülerinnen und Schüler zu sehen.


Am 20. Januar 2026 wurde in der Jesuitenkirche Aschaffenburg die Ausstellung „Schule der neuesten Prächtigkeit 3.0“ feierlich eröffnet. In Anwesenheit der Bürgermeisterin Jessica Euler präsentierten die Aschaffenburger Museen gemeinsam mit drei Schulen ein ganz besonderes Projekt: Erstmals seit den 1980er-Jahren waren wieder Schülerarbeiten Teil einer großen Kunstausstellung – und das FDG war mittendrin.
Rund 300 Gäste erlebten zur Eröffnung eine beeindruckende Performance, die für einen emotionalen Höhepunkt sorgte und die Aufmerksamkeit auf die jungen Künstlerinnen und Künstler lenkte.


Insgesamt haben sich etwa 800 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen des FDG unter der Leitung von StRin S. Grzywacz, des HSG unter der Leitung von StR B. Dörig und StRin T. Elter sowie StRin G. Grimaldi von der Einhardschule Seligenstadt intensiv mit dem Thema „Körper“ beschäftigt. Rund 150 ausgewählte Arbeiten – viele davon vom FDG – waren bis 22. Februar 2026 in der Jesuitenkirche zu sehen. Sie zeigten, wie kreativ und reflektiert junge Menschen heute Kunst als Ausdruck ihrer Sicht auf sich selbst und die Welt nutzen.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung war der Familiensonntag am 25. Januar 2026: Von 11 bis 18 Uhr leiteten Schülerinnen und Schüler des FDG gemeinsam mit ihren HSG-Kollegen Workshops in der Jesuitenkirche. Über 300 kunstinteressierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzten die Gelegenheit, die Ausstellung aktiv zu erleben und selbst kreativ zu werden.


Die Angebote waren vielfältig und interaktiv: Besucherinnen und Besucher konnten sich in einem gemalten Gästebuch verewigen, eigene Porträts ergänzen oder auf der Empore der Kirche ihre Modellierfähigkeiten testen, indem sie Gesichtsteile und andere Formen aus Knetmasse gestalteten. Auch Übungen wie das blinde Konturenzeichnen oder das Porträtzeichnen vor dem Spiegelkubus boten neue, spannende künstlerische Erfahrungen.




Digitale Kreativstationen luden zusätzlich zum Mitmachen ein, etwa beim Gestalten von Gesichtscollagen mit mehreren Handy-Displays oder beim Nachstellen von Gemälden Johannes Grützkes. Aus einem zunächst spielerischen Experiment der Schülerinnen und Schüler entwickelte sich im Laufe des Tages ein echtes Workshop-Highlight: Jung und Alt posierten mit Begeisterung und vollem Körpereinsatz vor den Werken, wodurch die Kunst lebendig wurde – sehr zur Freude, aber auch leichten Verwunderung des Museumspersonals.
Dank des großen Engagements und der Begeisterung der FDG-Schülerinnen und Schüler wurde der Familiensonntag zu einem lebendigen, inspirierenden Tag voller Kunst, Kreativität und anregender Gespräche. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die die Ausstellung zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben.
StRin Sabina Grzywacz



- Dem Menschen zugewandt – Philosophieabend am Friedrich-Dessauer-Gymnasium

Mit „Dem Menschen zugewandt“ fand am 30. Oktober ein philosophischer Abend in der Aula des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums statt. Unter der Leitung von Julia Grundner, die bereits im Jahr zuvor durch einen „interkulturellen Abend“ führte, boten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam ein buntes Werk von Kunst, Musik, Literatur und Schauspiel auf.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Aufführung aus dem Stück „Bartleby, der Schreiber“ von Herman Melville, welche die harte Realität und das ungeklärte Dasein des Menschen verdeutlichte.
Zwischen zwei Instrumentalstücken, die auf der Handpan dargeboten wurden, gab es eine kafkaeske Episode über die Nichterfüllung eines kulinarischen Wunsches („Der Hungerkünstler“).
Es folgten diverse Vorträge über die Kommunikation vor einhundert Jahren und die schwere Greifbarkeit selbiger („Digitale Gespenster“), die konkrete Betrachtung von Zeit und Aufmerksamkeit („Übermaß von Reizen, Informationen und Impulsen“) oder die Tatsache, welch Glück man hat, in diesem Land geboren zu sein („Das ganze Leben ohne Identität“).
Nach einer kulinarischen Pause gab es weitere Impulse zu Inhalten wie der versteckten Sehnsucht zu unerfüllten Wünschen („Menschen ohne Angst wissen nicht“), der entschwundenen Zeit aus der Vergangenheit („Über das Flanieren“) oder dem natürlichen Dasein des Menschen, verknüpft mit Schönheit, Logik und philosophischer Klarheit („Wahrnehmung und Philosophie“).
Den Abschluss bildete ein musikalisches Ensemble aus Piano, Gitarre, Klarinette und Gesang mit einer Interpretation von „Der Traum ist aus“. Während Rio Reisers raue Stimme die Gewalt, den Krieg und die Zerstörung in der damaligen Zeit wütend thematisierte, wurden in dieser sanfteren Variante die Gewalt, der Krieg und die Zerstörung in der heutigen Zeit betrachtet.
Summa summarum ein einstündiges und kurzweiliges Potpourri eines kulturellen Feuerwerks, welches schöne und nachdenkliche Momente offenbarte.
Peter Maisa, Elternbeiratsvorsitzender - Preisverleihung zum Europäischen Wettbewerb
Mit großem Stolz blicken wir in Schuljahr 24/25 auf die Teilnahme am traditionsreichen 72. Europäischen Wettbewerb zurück. Unter dem Motto „Europa (un)limited“ haben sich 85 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums engagiert und kreativ mit aktuellen Fragen rund um Europa auseinandergesetzt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 16 Schülerinnen und Schüler wurden ausgezeichnet, darunter sechs mit einem Landespreis. Zehn weitere Arbeiten schafften es sogar auf die Bundesebene – und zwei davon wurden mit einem Bundespreis prämiert. Damit zählt das FDG zu den besonders erfolgreichen Schulen im Wettbewerb. Besonders erfreulich ist, dass sich Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen beteiligt haben – ein starkes Zeichen dafür, wie lebendig und fest verankert der europäische Gedanke in unserer Schulgemeinschaft ist.
Zwei unserer Schülerinnen und Schüler, die Bundespreise erhalten haben, wurden zu einem zentralen Festakt nach München eingeladen. Dort wurden sie am 05. Juli 2025 im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei vom Bayerischen Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, Eric Beißwenger, MdL, feierlich geehrt. Die Ehrung ist eine besondere Auszeichnung und würdigt die herausragende Leistung unserer Schülerschaft auf Bundesebene.


Die feierliche Preisverleihung für die Landespreisträger fand am Dienstag, 15. Juli 2025, in der Aula der Main-Limes-Realschule in Obernburg statt. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler in festlichem Rahmen geehrt und ihre Arbeiten in einer Ausstellung präsentiert. Da die Teilnehmerzahl an der Veranstaltung leider beschränkt war, konnten von unserer Schule nur sechs Preisträgerinnen und Preisträger nach Obernburg reisen.
Damit jedoch alle Ausgezeichneten die verdiente Anerkennung erhalten, fand im Anschluss eine eigene Ehrungsfeier am FDG statt. Unser Schulleiter überreichte in feierlichem Rahmen die Urkunden und Preise und würdigte die beeindruckenden Leistungen aller Preisträgerinnen und Preisträger. Besonders hervorgehoben wurde dabei die außergewöhnlich hohe Zahl an Auszeichnungen, die das große Engagement und die kreative Stärke unserer Schülerschaft eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich zu ihrem Erfolg und danken für ihr großartiges Engagement – ein starkes Zeichen für die europäische Idee!
Sabina Grzywacz
- Kunst macht Schule: „Kunstraum“

Im Rahmen der diesjährigen „Kunstraum-Ausstellung“ im Kunstlanding mit verschiedenen Schulen Aschaffenburgs präsentiert unser Leistungsfach Kunst ihre aktuellen Arbeiten auf großformatigen Leinwänden.
Zu dem Thema „Traumraum“ haben sie individuelle Bildwelten erschaffen. Was auf den ersten Blick nach Sehnsucht, Fantasie und Rückzugsort klingt, offenbart bei näherem Hinsehen auch dunklere Facetten. Denn Träume sind nicht nur lichtvoll, sie können ebenso von Ängsten, Unsicherheiten und inneren Konflikten durchzogen sein. So changieren die ausgestellten Werke zwischen Traum und Albtraum, zwischen idealisierten Wunschbildern und verstörenden Visionen. Diese Spannungsfelder spiegeln sich in Bildmotiven, Farben und Kompositionen ebenso wie in der individuellen künstlerischen Handschrift der Schülerinnen und Schüler wider.

Die Ausstellung lädt dazu ein, in die vielschichtigen Traumräume der jungen Künstlerinnen und Künstler einzutauchen!
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Agnes Sowa
- Ein Höllenhund am FDG – Aufführung des Unterstufentheaters
Am Dienstag, dem 08.07., galt es in der Aula des FDG, den Umtrieben eines Höllenhundes auf die Spur zu kommen: Das Unterstufentheater präsentierte „Baskerville – Sherlock Holmes‘ erster Fall“.


Die zehn Mitglieder der AG entführten das Publikum auf eine spannende Zeitreise in das Jahr 1861 und nahmen den Zuschauer zu ganz unterschiedlichen Schauplätzen und natürlich auch ins sagenumwobene Dartmoor mit. Dabei wechselten die Schauspieler immer wieder die Rollen und zeigten, was es bedeutet, als Team extrem gut zusammenzuarbeiten und die Requisiten punktgenau zu übergeben. Eindrucksvoll zeigte die Theatergruppe, mit welch einfachen Mitteln eine Fabrik, eine Kutsche mit Pferd oder ein Mutmach-Rap dargestellt werden können und wie man mit Herz und Verstand auch dem unheimlichsten Fall gemeinsam auf die Spur kommt.


Das Bühnenbild mit dem gruseligen Hund von Baskerville, mit den besonderen Gewächsen des Dartmoors und mit der obligatorischen Detektiv-Lupe, hatte Frau Sowa mit Schülerinnen im Kunstunterricht erstellt, das Technikteam unter Leitung von Herrn Meier sorgte für stimmungsvolles Licht und pointierte Soundeffekte.


Mit viel Spielfreude, souveräner Textsicherheit und schauspielerischem Können sorgten die jungen Akteure für eine abwechslungsreiche, spannende und vor allem heitere Dreiviertelstunde. Die zahlreichen Zuschauer belohnten die AG mit anhaltendem Applaus.
Carolina Kapraun und Johanna Guhling
- Interkultureller Abend am FDG
Mit dem „interkulturellen Abend“ fand am 23. Oktober ein besonderes Event in der Aula des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums statt. Unter der Leitung von Julia Grundner führten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam ein buntes Potpourri von Kunst, Musik, Literatur und Schauspiel auf.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer musikalischen Darreichung zweier Handpans, welche transzendental-meditativ zum Träumen einluden. Es folgten verschiedene Lesungen und Gedichte, u.a. von Yunus Emre, Günter Wallraff und Jean-Paul Sartre. Ferner wurden auch eine kurze Abhandlung über Yunus Emre sowie ein Impulsvortrag zum Thema Informationsflut und deren Gefahr aus kulturhistorischer Sichtweise gehalten.

Musikalisch bot der Abend verschiedene Lieder, sowohl mit Gitarrenbegleitung als auch a-capella oder Instrumental auf einer Saz. Darüber hinaus gab es noch eine szenische Aufführung aus Rainer Maria Fassbinders „Angst essen Seele auf“. Kulinarisch begleitet wurde die Veranstaltung mit erlesenen Speisen aus den verschiedensten Regionen dieser Erde.
Mit der Idee, aufzuzeigen, wie verschiedene Kulturen und Menschen gemeinsam interagieren und zusammenhängen, gelang allen Beteiligten ein bunter Abend mit vielen Impressionen und vor allem Denkanstößen zu einem guten Miteinander.
Peter Maisa (Elternbeiratsvorsitzender)
- Was hält die Jugend vom Kulturpass?










