Vielfalt am FDG heißt auch sprachliche Vielfalt. Das Beherrschen der deutschen Muttersprache ist Voraussetzung für das gelingende Erlernen einer Fremdsprache. Bei uns können SchülerInnen die wichtigsten europäischen Sprachen lernen – Englisch, Latein, Französisch, Spanisch und Italienisch. Unser Ziel ist es, den SchülerInnen durch motivierenden Unterricht zum erfolgreichen Lernen und damit zur Freude an Fremdsprachen zu verhelfen. Mit einer qualitativ hochwertigen und breit gefächerten Fremdsprachenausbildung können sie erfolgreich ins Studien- und Berufsleben wechseln.


  • Alle Jahre wieder…

    … wird in der Vorweihnachtszeit unter den KlassensiegerInnen des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen unser Schulsieger bzw. unsere Schulsiegerin ermittelt.

    Am Mittwoch, dem 07. Dezember 2022, trafen sich in der dritten und vierten Stunde in unserer Schulbücherei die jeweiligen Erst- und Zweitplatzierten des Klassenentscheids zum Vorlesewettbewerb des Börsenverseins des Deutschen Buchhandels. Dieser Wettbewerb gehört bereits seit 1959 zum etablierten Wettbewerbsprogramm an deutschen Schulen. Der diesjährige Schulsieger des FDGs wurde unter den ersten KlassensiegerInnen in einem spannenden Wettbewerb ermittelt, bei dem sowohl Mitarbeiter der Bücherei als auch das Oberseminar Deutsch unter Leitung der Seminarlehrerin OStRin A. Hoffmann als Jury fungierten. Dabei setzte sich Paul Bergmann (6b) souverän gegen eine starke Konkurrenz durch. Jonathan Kuffel (6a) und Phuong Nghi Tran (6d) belegten die weiteren Podestplätze. Die SchülerInnen lasen in einer ersten Runde einen selbstgewählten Textausschnitt aus einem eigenen Buch vor und in einer zweiten Runde mussten sie sich an einem unbekannten Text beweisen. 

    Schulleiter Herr Richter mit den SiegerInnen des Vorlesewettbewerbs, v.l.n.r.: Phuong Nghi Tran (6d), Paul Bergmann (6b) und Jonathan Kuffel (6a)

    Die weiteren Klassensieger heißenMiray Örnek (6a), David Klut (6b), Johanna Seefried und Philipp Rosner (6c), Henri Maihöfer (6d), Anthony Wagner und Moritz Aulbach (6e), Arthur Haas und Clara Zimlich (6f)  und Phil Durchard und Fritz Winter (6s) 

    Aus folgenden Büchern wurde gelesen:

    • Juli Zeh – Alle Jahre wieder
    • Anne Scheller – Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen
    • Maja Vogel – Die !!!. Die Marzipan-Mission
    • Margit Auer – Die Schule der magischen Tiere (Bd. 12)
    • Aimée Carter Animox – Der Flug der Adler
    • Boris Pfeifer – Die ??? Kids. Ein Rätsel in 24 Tagen
    • Kay Meyer – Merle und die fließende Königin

    C. Fischer /B. Koller

  • White Horse Theatre zu Besuch am FDG!

    Am Nikolaustag wurden an unserer Schule zwei Theatervorstellungen in englischer Sprache für alle 6. und 8. Klassen gegeben. Das White Horse Theatre, das schon seit vielen Jahren in der Vorweihnachtszeit an unserer Schule gastiert, konnte nun endlich nach den Corona bedingten Ausfällen in den letzten beiden Jahre ihr Können zum Besten geben. Die SchülerInnen erfreuten sich and den aktuellen Themen, wie z.B. Umweltschutz und an der sehr unterhaltsamen und schülernahen Aufführung durch die sympathischen Schauspieler. Abgerundet wurde die jeweiligen Vorstellungen von einer darauffolgenden Fragerunde, die selbstverständlich auf Englisch stattfand. 

  • Von Hexen und Piraten – SchülerInnen des FDGs auf Lesereise

    Laut jüngsten Ergebnissen der Stiftung Lesen wird aktuell nur noch 61 Prozent der Kinder im Alter von ein bis acht Jahren regelmäßig vorgelesen. Ein deutlicher Rückgang seit dem Jahr 2019. Und ein höchst besorgniserregender Befund: Regelmäßiges Vorlesen bei Kindern vergrößert den Wortschatz, steigert die Konzentrationsfähigkeit und erweitert das Vorstellungsvermögen. Wem als Kind selten bis nie vorgelesen wird, hat es später häufig schwerer in der Schule, erlangt vielfach niedrigere Bildungsabschlüsse und seltener hochqualifizierte Berufe. „Lesen ist gut für Sprache und Sprache ist etwas ganz Wichtiges“, stellt Petra Lacorte, Leiterin des Kindergartens Regenbogenland Sankt Michael in Aschaffenburg, fest. 

    Wie sähe die Zukunft einer Gesellschaft aus, die sprachliche Bildung zunehmend vernachlässigt? In der die Entwicklung begrifflicher Vielfalt verkümmert? In der die Kreativität immer weiter abnimmt? Wer entwickelt dann neue medizinische Verfahren? Wer tüftelt nie gedachte Wege nachhaltiger Energieversorgung aus? Wer schafft ästhetische Begegnungen, die den Erfahrungen einer Gesellschaft Ausdruck verleihen? 

    Kitas seien entscheidende „Schlüsselakteure in der Leseförderung“, so die Stiftung Lesen. Sie können und sollen also zu einem gewissen Grad ausbalancieren, was bei den Kindern daheim nicht oder nicht ausreichend gegeben ist. Orte, in denen sich die Zukunft unseres Landes entscheidet. Orte, deren Aufgabenvielfalt beständig zunimmt, freilich im Gegensatz zu den personalen Kapazitäten, die für diese demokratiesichernden Aufgaben notwendig wären. 

    Aus diesem Bewusstsein heraus schufen einige OberstufenschülerInnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums das Projekt „Erzähl mir eine Geschichte: Lesen für Gemeinschaft“. Ein ganzes Jahr entwickelten sie diese Leseoffensive: Literatur zum professionellen Vorlesen recherchieren, spannende Texte auswählen, interessierte SchülerInnen gewinnen, einen Workshop für die LesepatInnen organisieren, Kindergärten kontaktieren. Am 16.11. war es dann so weit: 45 geschulte SchülerInnen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren reisten durch Aschaffenburg, Sulzbach, Mainaschaff, Kleinostheim und Stockstadt, um knapp 300 Kindern Geschichten von Geburtstagsfeiern mit hexischer Überraschung und von Piratenschätzen voller Bücher vorzulesen.  

    Kinder aus der KITA Regenbogenland St. Michael zusammen mit ihren LesepatInnen, Foto von Paul Scheifle

    „Dabei haben wir mit diesem überwältigenden Interesse unserer SchülerInnen zunächst gar nicht gerechnet. Die Umsetzung des Projektes erwies sich daher als anspruchsvolle Herausforderung. Letzten Endes war es aber aufgrund des großartigen Engagements der OrganisatorInnen des Projektseminars möglich, alle Interessierten in das Projekt einzubinden“, lobt die verantwortliche Lehrkraft Dr. Dominik Banhold den Einsatz seiner SchülerInnen. Leonie Bürger, eine der ProjektorganisatorInnen, ergänzt: „Das Projekt war am Ende ein Gemeinschaftserlebnis auf verschiedenen Ebenen. Schon der vorbereitende Workshop brachte SchülerInnen aus ganz verschiedenen Jahrgangsstufen an einem Tisch zusammen. Dort wurde ihnen beigebracht, wie man gut vorliest, wie man sich mit Kleinkindern über Geschichten austauschen kann und wie das Vorlesen insgesamt zu einem spannenden Erlebnis für die Kinder wird.“ 

    Der Besuch in den Einrichtungen bot schließlich völlig neue Erfahrungen. „Die Aktion war ein großer Erfolg. Die Kinder wurden richtig von den Geschichten mitgenommen und haben sich total für die LesepatInnen begeistert. Selbst diejenigen, die anfangs noch etwas unkonzentriert waren, wurden Stück für Stück von der Magie der Erzählungen in den Bann gezogen. Einige haben sogar noch Bilder zu den Abenteuern gemalt. Und nicht nur viele LesepatInnen sondern auch die Kindergärten haben direkt im Anschluss gefragt, wann die nächste Vorleseaktion stattfinde“, beschreibt Projektorganisator Paul Scheifele die Erlebnisse. Und damit sind wir wieder bei den Gründen für das Projekt angelangt. Kinder wollen Geschichten hören, sie wollen den Zauber ihrer Fantasie erfahren. Geschichten erzählen, aus Büchern vorlesen, schafft für einen kleinen Zeitraum eine gemeinsame Reise in eine unbekannte Welt, während der man Spannung und Erleichterung, Trauer und Freude miteinander teilt.  

    Großer Dank gilt den teilnehmenden Institutionen, den Kindergärten und dem Kinderklinikum sowie insbesondere den LesepatInnen, die sich in ihrer Freizeit für „Lesen für Gemeinschaft“ einsetzen.

    Der Artikel wurde verfasst von den ProjektschülerInnen des Journalismus-Seminars am FDG.

  • „Warten, warten…und dann ging alles plötzlich schnell“ wäre ein gutes Motto für die diesjährige DELF-Prüfung.

    Ursprünglich für den März angesetzt, wurde die Prüfung auf Ende Juni verschoben. Mit einer schnellen Mitteilung der Ergebnisse vor Schuljahresende hatte deshalb niemand mehr gerechnet.

    Umso mehr freuten sich Schulleiter OStD Kai Arne Richter und DELF-Beauftragte OStRin Fabienne Leboulanger einen Tag nach ihrem Eintreffen den Prüfungsteilnehmern ihre vorläufigen Erfolgsbescheinigungen verleihen zu dürfen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten damit ein weltweit anerkanntes Diplom, das an vielen Universitäten und Hochschulen in der Frankophonie ansonsten geforderte Spracheingangsprüfungen ersetzt. 

    Stellten sich in diesem Schuljahr der Herausforderung, in der DELF-Prüfung Niveau B2, ihre französischen Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen: (v.l.n.r.): Jakob Klement (10f), Jerk Jansen (10e), Lia Büttner (10a), Hannah Reichhold (10e), Nora Frieling (10e), Elisabeth Fedorov (10d), Xenia Kamerzell (9pb), Isabella Rank (9pb), Sophia Klassert (10a), Samira Herzog (10a) und Kimberly Balles (Q11).

    Als kleine Überraschung dürfen sich alle auch über einen Buchgutschein freuen. Félicitations für diese herausragende Leistung und weiterhin viel Spaß am Erlernen der Sprache wünscht die Schulfamilie und ganz besonders die Fachschaft Französisch. 

  • Vorlesewettbewerb – Le plaisir de lire

    Einen deutschen Text sinngerecht und betont vorzutragen, ist eine Kunst. Eine noch größere Leistung ist es jedoch, wenn SchülerInnen Texte in der Fremdsprache fehlerfrei und pointiert lesen.

    Nach einer dreijährigen Pause aufgrund der Pandemie war es am 27. Mai wieder soweit. Die Fachschaft Französisch lud die 6. Jahrgangsstufe zum Vorlesewettbewerb ein. Die vier besten SchülerInnen der jeweiligen Französischklassen, die zuvor im Klassenverband auserkoren wurden, sind der Einladung gefolgt, die eigene Lesefertigkeit im Französischen unter Beweis zu stellen. 

    Nach einer kurzen Einführung durch die Fachschaftsleitung, Frau Leboulanger, startete der Wettbewerb unter der kritischen Beobachtung der Jury, bestehend aus dem Q11-Französischkurs und seinem Leiter, Herrn Müller. Neben einer flüssigen, fehlerfreien Lektüre wurde insbesondere auf eine saubere, möglichst akzentfreie Aussprache, eine französisch klingende Intonation und einen lebendigen Vortrag geachtet.

    In einer ersten Runde durften die TeilnehmerInnen zunächst einen Text vortragen, den sie zuvor vorbereitet hatten. Trotz der verständlichen Anspannung trugen sie diesen motiviert und gekonnt vor, und begeisterten die Jury. Dann stieg die Spannung, als sie in der nächsten Runde einen ihnen unbekannten Text vorlesen mussten. Bravourös haben alle vier jedoch bewiesen, wie gut man die wohlklingende französische Sprache bereits nach einem Lernjahr beherrschen kann.

    Gewonnen haben alle allein durch die Teilnahme am Wettbewerb. Durchsetzen konnte sich am Ende Theo Pfister aus der 6s. Die weiteren Preisträger sind: Tim Piroth (6c, Platz 2), Marie Hynek (6d, Platz 3) und Maya Gasch (6e, Platz 4).

    Allen Teilnehmern überreichten Schulleiter, OStD Kai Arne Richter, und Fachschaftsleiterin, StRin Fabienne Leboulanger, eine Urkunde, eine Lektüre, einen Eiffelturm als Schlüsselanhänger und Süßigkeiten für ihre hervorragende Leseleistungen.

    Die Schulfamilie und insbesondere die Fachschaft Französisch gratulieren sehr herzlich! Félicitations!

    Auf dem Bild: (v.l.n.r.): StRin Fabienne Leboulanger, Maya Gasch, Tim Piroth, Theo Pfister, Marie Hynek, OStD Kai Arne Richter