Erinnerungen sind für die Ewigkeit. Um viele positive Erinnerungen an die Schulzeit zu sammeln, ist das Friedrich-Dessauer-Gymnasium bestrebt, vielfältige Angebote, sei es durch Museumsbesuche, mehrfacher Schüleraustausch, Studienfahrten, Besuche zur Oper oder zu anderen außerschulischen Lernorten und externen Partnern anzubieten.


  • Opernfahrt nach Wiesbaden

    In Begleitung von OStR Christian Hoffmann und OStRin Constanze Fischer haben sich am Sonntag, den 8. Januar, 14 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zu einem Besuch von Beethovens Oper „Fidelio“ im Hessischen Staatstheater Wiesbaden auf den Weg gemacht.

    Gruppenfoto vor der Oper mit OStRin Fischer (vorne rechts) und OStR Hoffmann (hinten rechts)

    Für viele von ihnen war es der allererste Opernbesuch und deswegen ein besonderes Erlebnis. Bereits das prunkvolle Gebäude beeindruckte, und auch die Aufführung war sehr gelungen. Zwar gab es tatsächlich einige langweilige Momente im ersten Akt, dafür konnte die zweite Hälfte, die deutlich dramatischer ablief, reichlich „entschädigen“. Alle aus unserer FDG-Gruppe fanden die Inszenierung gut und auch die musikalischen Leistungen auf der Bühne und im Orchester großartig.

    Begeisterte Opernneulinge

    Diese Opernfahrten für die Oberstufe werden von Herrn Hoffmann organisiert und sind für die Schüler und Schülerinnen völlig freiwillig. Sie sollen eine unterhaltsame Abwechslung im Schulalltag bieten und einen ersten Kontakt mit dieser Kunstform ermöglichen. Deswegen wird darauf geachtet, dass die ausgesuchten Aufführungen auch für völlige Opernneulinge geeignet sind. Solche Fahrten sollen auch in Zukunft angeboten werden, und für dieses Jahr sind bereits weitere Besuche in Aschaffenburg sowie im Rhein-Main-Gebiet in Planung.

    C. Hoffmann

  • „Zwischen den Stühlen“ -Zu Besuch im Stiftsmuseum

    Am 16.12. haben SchülerInnen der 11. Jahrgangsstufe, die sich im Geschichtsunterricht zu Beginn des Schuljahres mit der gesellschaftlichen Ordnung der Frühen Neuzeit auseinandergesetzt haben, die derzeitige Ausstellung des Stiftsmuseum, „Zwischen den Stühlen: Cranach, Luther und der Kardinal“, besucht. Der Mainzer Kurfürst Albrecht von Brandenburg ist vor der Reformation nach Aschaffenburg geflohen und hat viele Kunstschätze, z.B. einen Reliquienkalender und den Magdalenenaltar des Malers Lukas Cranach mit in die Stadt genommen. In der Stiftskirche hat der Geschichtskurs von Frau Grundner die Darstellung der „Gregorsmesse“ von Cranach einer Bildanalyse unterzogen und angesehen, wie Albrecht von Brandenburg seine letzte Ruhestätte in der Kirche öffentlichkeitswirksam inszenierte, mit Reliquien natürlich.

  • Über den Tellerrand hinaus – Werkstattwochen am FDG

    Welche Berufe haben Zukunft? Ist die akademische Laufbahn beim Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife vorherbestimmt? Oder bietet gar das Handwerk neue Möglichkeiten, sich kreativ zu entfalten? Mit diesen und anderen Fragen sahen sich die SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe konfrontiert, denn mit dem Lehrplan+ hat die Berufsorientierung  auch in den Gymnasien Bayerns einen hohen Stellenwert eingenommen. Schon in der achten Klasse nehmen die SchülerInnen zwei Tage am Assessment-Center teil, um ihr individuelles Potential zu analysieren und sich ihrer eigenen Fähigkeiten und Interessen bewusst werden zu können. In der darauffolgenden Jahrgangsstufe werden zweiwöchige Werkstatttage durchgeführt, bei denen die SchülerInnen verschiedene Berufsfelder kennenlernen. In der ersten Dezemberwoche setzten sich daher die 9. KlässlerInnen mit dem Beruf des Schreiners, Metalltechnikers, möglicher beruflicher Tätigkeiten im Bereich des Altenheims, des Handels und den IT-Berufen auseinander. Außerdem hatten sie einen Praktikumstag im Matthias Claudius Heim und einen Tag an der Technischen Hochschule Aschaffenburg, an dem sie an interessanten Vorträgen zur Gründung von Unternehmen, künstlicher Intelligenz und neuen Berufsbildern teilnahmen. Im Februar findet dann die zweite Werkstattwoche statt. Anschließend werden Evaluationsgespräche vom BFZ geführt und ausgewertet. Insgesamt hatten die SchülerInnen sichtlich Spaß, ihren Horizont zu erweitern und sich in verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren.

  • „Aura von Kunst“ – Deutschkurs zu Besuch im Frankfurter Volkstheater

    Der Deutschkurs 11 1 d4 hat am 4.12.22 eine szenische Lesung aus Goethes „Faust“ im Frankfurter Volkstheater besucht. Im Unterricht wurde zuvor Walter Benjamins Kunstbegriff behandelt. Benjamin sprach von der einzigartigen „Aura von Kunst“ und machte sich tatsächlich bereits in den 1930ern Sorgen, dass in den modernen Massenmedien diese Besonderheit nicht mehr sichtbar ist. In kurzen Texten haben die SchülerInnen nachgedacht, ob der Theaterbesuch eine „Aura-Qualität“ hatte.

    J. Grundner

  • Zehn Klassen des FDG auf Abschlussfahrt in Nürnberg

    10x Nürnberg = 10x Gemeinschaftsgefühl

    Gleich zehn (!) FDG-Klassen der Jahrgangsstufen 9plus und 10 konnten nach der lange Zwangs-Pause endlich wieder auf Klassenfahrt gehen. Statt ins quirlige Berlin ging es in das hübsche, beschauliche Nürnberg.  Dort erwartete sie eine bunte Mischung aus Kultur, Geschichte und gemeinsamer Freizeit. So besichtigten alle Gruppen die Überreste des NS-Reichsparteitagsgeländes auf dem Zeppelinfeld. Ansonsten entschieden die Klassen (weitgehend) selbst über ihr Freizeitprogramm: Manche entschieden sich für eine Führung durch die historischen Felsengänge oder die die mittelalterlichen Lochgefängnisse unter dem Rathaus. Andere besuchten das Germanische Nationalmuseum, die Sternwarte oder das Neue (Kunst) Museum. Gerüchte gehen um, dass eine Klasse sogar die Oper besucht hätte… 

    Viele SchülerInnen waren angenehm überrascht von der hübschen (komplett wiederaufgebauten) Altstadt. Beliebt waren auch die Wöhrder Wiese mit dem großen Biergarten und der City Beach auf der Insel Schütt, wo etliche SchülerInnen (endlich) ihre Salsa-Kenntnisse ausleben konnten. 

    Das Schönste an der Fahrt? Das war definitiv das Gemeinschaftsgefühl, das Miteinander in der großen Gruppe, das so mancher gar nicht mehr so richtig kannte… So könnte es weitergehen! Am liebsten wieder in Berlin! 

    Hier einige Stimmen zur Fahrt: 

    „Insgesamt hat uns die Fahrt sehr viel Spaß gemacht, auch wenn sie etwas kurz war. Gut war auch, dass die LehrerInnen uns viel Vertrauen geschenkt haben, so konnten wir viel die Stadt erkunden und die Klasse besser kennenlernen.“ 

    „Obwohl Nürnberg 500 000 Einwohner hat, gibt es ein Kleinstadt-Gefühl. Trotzdem hat die Fahrt sehr viel Spaß gemacht. Man findet sich dort schnell zurecht und fühlt sich wohl.“

    „Die Nürnberg-Fahrt war grundsätzlich sehr gut. Obwohl die Stadt nicht an Berlin rankommt, finde ich es deutlich besser als keine Klassenfahrt zu machen.“

    „Wir bekamen viel Freizeit und hatten die Möglichkeit, Erlebnisse mit anderen zu teilen, die wir unter der Aufsicht von Lehrern nicht gehabt hätten.“