Am FDG stehen – auf den Spuren unseres Namensgebers Friedrich Dessauer – die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Natur und Technik) im Fokus. Unser Ziel ist es, unsere exponierte Stellung im MINT-Bereich dauerhaft zu stärken. Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigen folgende Fakten:

  • Wir sind 2017 als Deutschlands „Jugend-forscht-Schule 2017“ ausgezeichnet worden.
  • Wir stellen Sieger in zahlreichen Wettbewerben auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene und sogar auf internationaler Ebene.
  • Wir sind Mitglied im Netzwerk für exzellente MINT-Schulen (MINT-EC), in das nur Schulen mit einer Spitzenstellung in diesem Bereich gelangen.
  • Wir sind „Junior Ingenieur Akademie“ der deutschen Telekom-Stiftung und gehen mit lokalen Unternehmen und der Hochschule systematisch Kooperationen ein.
  • Wir bieten forschendes Lernen in geteilten Profilstunden in den Jahrgangsstufen 5, 8 und 9.
  • Wir bieten einen emotionalen Zugang zu MINT mit zahlreichen MINT AGs am Nachmittag z.B. Lego League Roboter, schulinterner FDG Zoo (zahlreiche Aquarien und Terrarien).
  • Wir bieten unseren SchülerInnen innovative, interessante Formate wie Virtual Science Fair, Jugend präsentiert, MINT Camps, Cyber Mentoring und Vieles mehr.
  • Wir schaffen nachhaltige Strukturen durch…
    • Förderung der SchülerInnnen
    • eine ausdifferenzierte Wettbewerbskultur mit Spitzenergebnissen
    • Zugang zu außerschulischen Zusatzqualifikationen
    • Entfachen der Faszination am entdeckenden Lernen
    • eine geeignete räumliche Ausstattung
    • das praktische Arbeiten am Computer
    • umfassende Fortbildungskultur

Aktuelle Artikel des MINT-Bereichs werden hier gelistet:

  • Janis Hein und Luis Winter zum zweiten Mal Superpreisträger

    200.000 SchülerInnen der Jahrgangsstufe 5-10 besuchen in ganz Bayern ein Gymnasium. Etwa 3000 von Ihnen haben im Schuljahr 21/22 am naturwissenschaftlichen Landeswettbewerb „Experimente antworten“ teilgenommen. Davon haben 56 Schülerinnen und Schüler an allen drei Runden mit so besonderer Ausdauer und herausragendem Erfolg teilgenommen, dass diese mit dem „Superpreis“ ausgezeichnet werden.

    von l.n.r.: Herr Richter, Luis Winter und Janis Hein, beide 7a

    Aus diesem erlesenen Kreis sind zwei Schüler von unserer Schule – dem FDG. Dies sind Janis Hein und Luis Winter, beide aus der 7a. Sie werden zur Verleihung des „Superpreises“ durch Herrn Ministerialdirektor Stefan Graf, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus im Rahmen einer Feierstunde am Freitag, den 07.Oktober 2022 im Deutschen Museum in München herzlichst eingeladen. Und das wirklich Besondere daran ist: Janis und Luis sind einer der ganz wenigen Jungforscher, die diese Auszeichnung zum zweiten Mal erhalten! Ein phänomenaler Erfolg! Die ganze Schulfamilie gratuliert herzlichst zu dieser Leistung.

  • Einmal Nasa und zurück

    Florian Rüth, Mathematik- und Physiklehrer am FDG, hatte das einzigartige Vergnügen, an einer ganz besonderen Mission teilzunehmen. Denn er war einer von 10 Lehrern Deutschlands, der letztmalig die Gelegenheit hatte, an einen Forschungsflug in die Stratosphäre teilzunehmen. Über seine Erfahrungen bei der NASA in Kalifornien hat er mit dem Main-Echo gesprochen.

  • Landeswettbewerb Mathematik Bayern  – neues Jahr, neuer Wettbewerb

    Der 25. Landeswettbewerb Mathematik hat begonnen. Teilnehmen können wie immer alle Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 10. Einsendeschluss ist der 10.11.2022.

    Das Aufgabenblatt könnt ihr anbei oder hier herunterladen oder auch direkt bei der zuständigen Betreuungslehrkraft für die Mathematik-Wettbewerbe (Frau Rank) im Lehrerzimmer abholen. 

  • „WAS MAN KENNT,  SCHÄTZT MAN, WAS MAN SCHÄTZT, SCHÜTZT MAN“

    Zu einer ganz besonderen Vernissage luden das P-Seminar, der enrichment-Kurs und die Zoo-AG unter Leitung von Matthias Hoefler am 15.7.2022 im Biologie-Trakt ein. Unter dem Leitmotto „Was man kennt, schätzt man, was man schätzt, schützt man“ konnten sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung mit den Arbeitsergebnissen der Schülerinnen und Schüler, die sich mit der Tierwelt befassten, auseinandersetzen. Der Enrichment-Kurs, der sich verantwortlich für das Motto zeichnet, hatte die Plastikproblematik ausgearbeitet, für Klavier- und Querflötenmusik gesorgt und an diesem Tag eine Rede gehalten.

    Hier ein paar Eindrücke der Vernissage

    Ausführliche Informationen über Idee und Planung erfahren Sie im folgenden Artikel des P-Seminars:

    Abtauchen im Bio-Trakt: Nur was man kennt und liebt, das schützt man

    Im P-Seminar „Tiere am FDG“ unter der Leitung Herrn Höflers setzten wir uns das Ziel, den 1er-Trakt (Biologie, Chemie) nicht nur zu verschönern, sondern auch im Sinne des Bildungsauftrags auf ökologische Probleme hinzuweisen, mit denen die Natur zu kämpfen hat. 

    Passend zum größtenteils blauen Anstrich der Wände kam schnell die Idee auf, den Ozean, seine Wunder und deren Bedrohung in Form von großen Wandgemälden zu thematisieren. Als begeisterter Maler und schon immer fasziniert vom Meer, entwarf ich also die Pläne für zwei Bilder, die den Gang durch den Trakt zu einem Tauchausflug machen sollten. Gemeinsam malten wir Wasserpflanzen, die bis unter die Decke reichen und ich versah den Algenwald mit seinen typischen Bewohnern. Des Weiteren gestalteten wir Poster über die Verschmutzung der Weltmeere, die inmitten der sonst paradiesischen Szene auf ihre Zerbrechlichkeit hinweisen sollen. Erschreckenderweise haben sich mittlerweile in allen Ozeanen Müllmassen, durch Strömungen zusammengetrieben, angehäuft, die Europa fast gänzlich bedecken könnten. 

    Das zweite, noch monumentalere Projekt sollte ein acht Meter langes Panoramabild werden, das auf 13 aneinandergereihten Sperrholzplatten die verschiedenen Ökosysteme der Meere zeigt. Von der Küste über Korallenriffe und das offene Meer bis in die dunklen Gräben der Tiefsee kann der Betrachter an der Installation vorbeigehen und dabei einer Vielzahl wunderschöner und bizarrer Tiere begegnen, die jeden Winkel dieser Wasserwelt bevölkern.

    Auf diese Weise können Schülerinnen und Schüler, Eltern und Besucherinnen und Besucher einen Blick in eine verborgene Welt erlangen, über die wir noch weniger wissen, als über die Mondoberfläche. Dabei soll Faszination geschaffen werden und der damit kommende Wille, sie zu erhalten, sprießen.  Schließlich ist dem Menschen oft nur das schützenswert, was ihm etwas bedeutet, doch ohne Wissen über die unermessliche Artenvielfalt, sowie die Missstände und deren Auswirkungen gelingt oft weder das Schätzen, noch das Schützen der Meere, die für uns alle eine unentbehrliche Lebensquelle sind.

    Luis Thiem, Q11

  • Landeswettbewerb „Experimente antworten“ – 2.Runde

    Landeswettbewerb „Experimente antworten“ – 2.Runde

    Etwa 950 SchülerInnen aus ganz Bayern haben in der 2. Runde des Wettbewerbs unter dem Motto „Jetzt wird´s spannend!“ naturwissenschaftliche Experimente durchgeführt. 

    Aus unserer Schule erstellten sechs Jungforscher (Alexander Steigerwald, Janis Hein, Luis Winter, Knud Grösbrink, Max Hock und Justus Schickling – alle aus der 6.Jahrgangsstufe) mit größtem Eifer und bemerkenswertem Aufwand ihre Arbeiten. Sie bauten ein einfaches Spannungsmessgerät bestehend aus einem Kompass und Klingeldraht und testeten ihr selbstgebautes Messgerät. Sie ließen in einer mit Wasser gefüllten Wanne Styroporschiffchen bepackt mit Kompass und einer Konstruktion aus einem mit Klingeldraht umwickelten Bleistift, der mit einer Batterie verbunden wurde, schwimmen. Aus einem Kupferrohr, einer Alufolie und einer Cola-Kochsalz-Mischung setzten die Forscher eine Spannungsquelle zusammen und überprüften deren Funktion mit einem handelsüblichen Spannungsmessgerät. Darüber hinaus recherchierten sie eigenständig, durch welche Alltagsgegenstände bzw. durch welche weiteren Lösungen die Alufolie oder die Cola-Kochsalz-Mischung ersetzt werden könnten. Schließlich brachten sie mit einer Konstruktion aus Kupfermünzen und verzinkten Unterlegscheiben, zwischen denen sie ein mit Salzlösung befeuchtetes Schwammtuchstück platzierten, eine LED zum Leuchten.

    Vier Schüler bearbeiteten die gestellten Aufgaben so hervorragend, dass sie in ihrer Urkunde das höchste Prädikat „Mit großem Erfolg teilgenommen“ bescheinigt bekamen. Diese Leistung wurde zusätzlich mit einem kleinen Sachpreis, einem Eiswürfelbehälter aus Silikon, in den die Formen von kleinen Erlenmeyerkolben gestanzt wurden, gewürdigt. Zwei Teilnehmer konnten sich über eine Urkunde mit dem Prädikat „Mit Erfolg teilgenommen“ freuen.

    Die Schulfamilie gratuliert den Jungforschern und drückt ihnen für die letzte Runde wieder fest die Daumen!

    Die Nachwuchswissenschaftler zusammen mit Herrn Richter, es fehlen vier Schüler.

    Eine Erfolgsgeschichte von Alexander Steigerwald

    Alexander Steigerwald (6c) hat drei von vier Auswahlrunden der Internationalen JuniorScienceOlympiade erreicht – eine hervorragende Leistung! Im November 2021 begann die Erfolgsgeschichte. Alexander führte in der 1.Runde zu Hause biologische, chemische und physikalische Experimente zum Thema „Akustik“ durch. Dazu beantwortete er schriftlich noch weitere vertiefende Fragen zu diesem Thema. Diese Runde absolvierte er mit Bravour. So wurde Alexander im Februar 2022 von der IJSO-Landesbeauftragten zur Teilnahme der zweiten Runde eingeladen. Hier musste Alexander Multiple-Choice-Aufgaben quer durch die Biologie, Chemie und Physik beantworten. Der Test wurde unter Schulaufsicht geschrieben. Auch diese Runde bestand Alexander souverän. Nun gehörte er zu dem besten Drittel aller Teilnehmenden. Die dritte und vorletzte Runde im Mai bestand aus einer 90-minütigen Klausur aus Multiple-Choice-Aufgaben und Aufgaben in offenen Antwortformaten, wieder aus allen naturwissenschaftlichen Bereichen. In dieser Runde wurden nur noch die 39 Besten zu einer theoretischen und Labor-Klausur eingeladen, bei der sich 6 Mitglieder für das Nationalteam qualifizieren.

    Auch wenn diese Ehrung Alexander nicht zuteilwurde sind wir, deine Schulfamilie mächtig stolz auf deine außerordentliche Leistung. Herzlichen Glückwunsch!

    Gabi Heidenfelder

  • Mit der JIA und der Adam Hörnig AG auf der Brückenbaustelle

    11 SchülerInnen der Junior-Ingenieur-Akademie hatten am 21.6. die einmalige Möglichkeit, eine Brückenbaustelle zu besuchen. 

    Auf der sich im Bau befindlichen Onsbachtalbrücke an der A45 konnten die SchülerInnen erleben, wie ihr in den letzten Wochen erworbenes Wissen über Statik und Baumaterialien in der Praxis umgesetzt wird. Auf der von der Partnerfirma Adam Hörnig AG des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums betreuten Baustelle konnten sie die hochkomplexen Arbeitsabläufe und die einzelnen Baufortschritte bzw. –abschnitte besichtigen. Höhepunkt des Besuchs war, als die Teilnehmenden der Junior-Ingenieur-Akadmie im Innenraum der Brücke bis zur Spitze des Vorbauschnabels laufen durften und dann in luftiger Höhe auf einem neu errichteten Brückenpfeiler standen.

    SchülerInnen der Junior-Ingenieur-Akademie

    Wir bedanken uns beim Bauleiter Herrn Baumann, der uns mit Begeisterung auf „seiner Baustelle“ herumführte, und bei Herrn Raub von der Adam Hörnig AG, der uns diesen Besuch ermöglichte.

  • Eric Weigt und Tim Piroth erfolgreich beim Landeswettbewerb Jugend forscht

    Beim Regionalwettbewerb im März wurden unsere zwei Teilnehmer, Eric Weigt und Tim Piroth, jeweils in ihrer Sparte Preisträger. Die gesamte Schulfamilie drückte die Daumen für den folgenden Landeswettbewerb.

    Der Jugend forscht Landeswettbewerb in der Sparte “Schüler experimentieren“, bei der SchülerInnen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren ihre Projekte präsentieren, fand nun am Donnerstag, 7. April und Freitag 8. April, statt. Die Universität Regensburg war zum zweiten Mal die veranstaltende Pateninstitution des Wettbewerbs. Vizepräsident Prof. Ernst Tamm erklärte: „Um Exzellenz in der Forschung dauerhaft erhalten zu können, braucht es nicht nur eine hervorragende Forschungsinfrastruktur, sondern vor allem möglichst viele junge Menschen, die sich für ein Studium und für die Wissenschaft entscheiden. Der Landeswettbewerb ist dabei ein wunderbares Instrument, um früh Talente zu fördern und Begeisterung für den naturwissenschaftlichen Bereich und das wissenschaftliche Arbeiten zu wecken.“ Coronabedingt musste die Veranstaltung auch in diesem Jahr virtuell über die digitale Messeplattform Veertly durchgeführt werden.

    82 TeilnehmerInnen – allesamt erstplatzierte Sieger der vorangegangenen Wettbewerbe aus allen Regionen Bayerns, bei denen insgesamt 800 JungforscherInnen teilnahmen – hatten 52 Projekte angemeldet, unter anderem Eric Weigt in der Kategorie Biologie und Tim Piroth in der Kategorie Geowissenschaften. Sie mussten ihre Arbeiten einer Fachjury präsentieren und dann ihnen Frage und Antwort stehen. Anschließend konnte die breite Öffentlichkeit bei weiteren Präsentationsvorträgen die Projekte genauer unter Augenschein nehmen. Zwei harte Tage voller Konzentration und Anspannung mussten die TeilnehmerInnen durchstehen, bevor zum Abschluss der Veranstaltung feierlich die Siegerehrung durchgeführt wurde.

    Bayerns Kultusminister Michael Piazolo würdigte bei dem abschließenden Online-Festakt vor zahlreichen Ehrengästen die besten Arbeiten des Landeswettbewerbs. Dabei lobte er vor allem die Kreativität und das Durchhaltevermögen der Preisträgerinnen und Preisträger: „Ihr habt das Motto ‚Zufällig genial?‘ ernst genommen und Euch von Eurer Neugier und Eurem Forscherdrang leiten lassen. Wir brauchen kluge Köpfe, die über den Tellerrand hinausschauen und ihre Umwelt verstehen wollen. Als wissenschaftlicher Nachwuchs seid Ihr die Zukunft für den Wissenschaftsstandort Bayern.“

    Und zwei dieser hervorragenden, wissenschaftlichen Nachwuchsforscher sind an unserer Schule:

    Tim Piroth (6c) hat in eigens dafür konstruierte Versuchsaufbauten mehr als 1400 (!) Messungen durchgeführt. Hierbei hat er die Abhängigkeit der Bodentemperatur verschiedener Bodenarten von der Sonneneinstrahlung unter natürlichen Bedingungen untersucht. Verschiedene Mulcharten und Dicken der Mulchschichten wurden verglichen und so die effektivste, wärmeregulierende Wirkung herausgefunden. Tims Forschungsergebnisse ermittelten eine perfekte Vegetationsabdeckung, die Ernteverluste oder -schäden durch die Temperatursteigerung der letzten Jahrzehnte erfolgreich entgegenwirken kann.

    Für diese hervorragende Arbeit ist Tim nun auch 2. Landessieger im Fachgebiet Geowissenschaften geworden.

    Eric Weigt (7a) hat in seinem Projekt eine unglaubliche Artenkenntnis über einheimische Amphibien bewiesen. Er hat im Raum Aschaffenburg 31 Gewässer untersucht und unter diesen besonders schützenswerte Untersuchungsgebiete eruiert. Diese Ergebnisse werden nun auch beim Landesamt für Umwelt weiterverwendet und werden für den zukünftigen Schutz der Amphibien maßgeblich beitragen. Obwohl er von der zuständigen Naturschutzbehörde die Ausnahmegenehmigung erhalten hatte, Amphibien für kurze Zeit zu fangen und aus ihrem Lebensraum zu entnehmen, hatte er sich entschieden, Tiere/Laich/Larven ausschließlich im natürlichen Lebensraum per Sicht zu bestimmen und sie ohne Beeinträchtigung zu beobachten und zu fotografieren. Die dabei entstandene Fotoserie ist außergewöhnlich und sehr beeindruckend. Für die Artbestimmung per Sicht, hat Eric basierend auf Bestimmungsliteratur einen eigenen Bestimmungsschlüssel erarbeitet. 

    Diese phänomenale Forschungsarbeit hat auch die Fachjury des Landeswettbewerbs begeistert und so wurde Eric verdient Landessieger im Fachbereich Biologie. Zudem errang er den Sonderpreis für den schönsten Stand.

    Das Daumendrücken hatte also Erfolg 😊, und wir als Schulfamilie sind ausgesprochen dankbar und stolz auf Euch: Herzlichste Gratulation zu diesen wunderbaren Siegen!

    StDin Heidenfelder

  • „Jugend forscht – Regionalwettbewerb Unterfranken- zwei 1. Preise für Schüler des FDG

    Dass sich die bundesweite Initiative zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu einer solchen Erfolgsgeschichte entwickelt, davon hat Initiator Henri Nannen wahrscheinlich immer geträumt. Unter dem Motto “Wir suchen die Forscher von morgen!“ rief der damalige stern-Chefredakteur 1965 erstmals zur Teilnahme auf. 

    Am Freitag, den 25.02.2022, fand nun schon zum 38. Mal der Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Unterfranken statt. Die Veranstaltung musste coronabedingt wie im letzten Jahr ins Internet verlegt werden.

    Bereits ab 8 Uhr morgens saßen die TeilnehmerInnen vor ihren Rechnern und Laptops zu Hause, um nach der Begrüßung auf der „Haupttribüne“ der Online-Veranstaltungsplattform „Veertly“ an ihren virtuellen Ständen der Jury Rede und Antwort zu ihren Projektarbeiten stehen zu können.

    Nachdem im Laufe des Vormittags die Jurys der einzelnen Arbeitsgebiete die zugehörigen Projektstände besucht hatten und sich zur Beratung zurückzogen, war ab 15 Uhr auch die Öffentlichkeit eingeladen, virtuell auf der „Messe“ die einzelnen Stände zu besuchen. Hier konnten die TeilnehmerInnen auch weniger fachlich Versierten zeigen, womit sie sich das vergangene halbe Jahr oder schon seit längerem beschäftigt hatten.

    Spannend wurde es dann bei der Siegerehrung und Preisverleihung ab 17 Uhr. Hier führte der Wettbewerbsleiter Herr Alexander Pabst, unterstützt durch den Moderator Jürgen Gläser (vom Radiosender „Bayern 1“), durch die sehr gut organisierte und professionell durchgeführte Veranstaltung. 

    Gehofft, aber nicht zu glauben gewagt, wurde dann das aus unserer Sicht phänomenale Ergebnis bekannt gegeben:

    Unsere zwei Teilnehmer am FDG haben mit ihren herausragenden Arbeiten jeweils in ihrer Sparte den 1.Preis errungen.

    Eric Weigt (7a), Schulleiter Kai Arne Richter und Tim Piroth (6c)

    Tim Piroth (6c) hat in eigens dafür konstruierte Versuchsaufbauten mehr als 1400 (!) Messungen durchgeführt. Hierbei hat er die Abhängigkeit der Bodentemperatur verschiedener Bodenarten von der Sonneneinstrahlung unter natürlichen Bedingungen untersucht. Verschiedene Mulcharten und Dicken der Mulchschichten wurden verglichen und so die effektivste, wärmeregulierende Wirkung herausgefunden. Tims Forschungsergebnisse ermittelten eine perfekte Vegetationsabdeckung, die Ernteverluste oder -schäden durch die Temperatursteigerung der letzten Jahrzehnte entgegenwirken könnte. Die Juroren des Fachbereichs Geowissenschaften waren von der detaillierten, umfangreichen Arbeit dermaßen begeistert, dass sie Tim den ersten Preis zuerkannten.

    Eric Weigt (7a) hat in seinem Projekt eine unglaubliche Artenkenntnis über einheimische Amphibien bewiesen. Er hat im Raum Aschaffenburg 31 Gewässer untersucht und unter diesen besonders schützenswerte Untersuchungsgebiete eruiert. Diese Ergebnisse werden nun auch beim Landesamt für Umwelt weiterverwendet und werden für den zukünftigen Schutz der Amphibien maßgeblich beitragen. Obwohl er von der zuständigen Naturschutzbehörde die Ausnahmegenehmigung erhalten hatte, Amphibien für kurze Zeit zu fangen und aus ihrem Lebensraum zu entnehmen, hatte er sich entschieden, Tiere/Laich/Larven ausschließlich im natürlichen Lebensraum per Sicht zu bestimmen und sie ohne Beeinträchtigung zu beobachten und zu fotografieren. Die dabei entstandene Fotoserie ist außergewöhnlich und sehr beeindruckend.

    Für die Artbestimmung per Sicht, hat Eric basierend auf Bestimmungsliteratur einen eigenen Bestimmungsschlüssel erarbeitet. Diese Forschungsarbeit war bemerkenswert und folgerichtig die Siegerarbeit im Fachbereich Biologie.

    Mit dem Sieg auf Regionalebene haben die beiden Jungforscher nun die Teilnahmeberechtigung am Landeswettbewerb in Bayern erworben. Dieser findet am 07.-08. April 2022 wieder in virtueller Form statt.

    Die gesamte Schulfamilie ist mächtig stolz auf ihre Jufo-Preisträger und gratuliert ihnen herzlichst. Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg beim nun folgenden Landeswettbewerb! 

    StDin Heidenfelder

  • Die unglaubliche Erfolgsgeschichte – „Experimente antworten“ am FDG

    Im letzten Schuljahr durften drei Schüler am FDG sich über die Auszeichnung mit dem Superpreis des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ freuen – eine Auszeichnung, die Juroren jedes Jahr nur für wenige besonders herausragende Arbeiten vergeben. Dr. Markus Born, Geschäftsführer Bayerische Chemieverbände, wies bei der „virtuellen“ Preisverleihung darauf hin, dass die Preisträgerinnen und Preisträger das Talent zum Entdecken, Forschen und Entwickeln gezeigt haben. Sie haben damit wertvolle Erfahrungen gewonnen, die auch für künftige Arbeitgeber von Bedeutung sind.

    Seit nunmehr 19 Jahren hat der naturwissenschaftliche Landeswettbewerb „Experimente antworten“ das Anliegen, die Freude am Experimentieren und grundsätzlich an den Naturwissenschaften zu wecken und den Nachwuchs zu gewinnen. Die Auswirkungen der Pandemie sind jedoch auch bei diesem Wettbewerb spürbar geworden. Die Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist in ganz Bayern drastisch gesunken. 1700 Schülerarbeiten wurden in der ersten Runde von „Experimente antworten 2021/22“ eingereicht. Das sind deutlich weniger Arbeiten als in den Zeiten vor der Pandemie.

    Umso eindrucksvoller und bemerkenswerter ist die Tatsache, dass am Friedrich-Dessauer-Gymnasium wieder 31 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe diese Leistung vollbrachten. Sie lösten in der ersten Runde des Wettbewerbs viele aufgeworfene Fragen. Wie funktioniert ein Knicklicht“ oder „In welchen Farben erstrahlt die Welt im Schwarzlicht“ sind einige davon. Die meisten Materialien für diese Experimente stammen hierbei aus dem Haushalt oder können im Baumarkt erworben werden, sodass die Schülerinnen und Schüler die Experimente Zuhause durchführen können.

    Folgende Schülerinnen und Schüler konnten sich an unserer Schule über die Verleihung einer Urkunde mit Auszeichnung freuen:

    Stolze PreisträgerInnen mit Schulleiter Kai Arne Richter und Gabi Heidenfelder

    Emilia Bonn, Christian Bonn, Mia Deboy, Felix Freudenberger, Nick Sander Goeseke, Janis Hein, Tessa Landbrieff, Sophie Sattler, Alexander Leonard Steigerwald, Brisa Weidemann, Raphael Wienand, Luis Winter, May-Britt Ahlers, Rana Gül Altunsoy, Yanis Benghebrid, Sarah Berberich, Jakob Bergmann, Phil De Swart, Jan Friedrich, Knud Grösbrink, Sarina Hartlaub, Max Hock, Leonie Karst, Niklas Klement, Jona Klenner, Paul Nagel, Theo Pfister, Justus Schickling, Mona Schröder, Elias Stapf und Lale Kübra Yosma.

    Die Schulfamilie ist mächtig stolz auf ihre naturwissenschaftlichen Talente und wünscht ihnen für die zweite Runde Freude, Durchhaltevermögen und ganz viele tolle Ideen.

    Herzliche Glückwünsche!

    StDin Heidenfelder

  • Hör mal! 

    Alexander Steigerwald experimentierte erfolgreich in der ersten Runde der IJSO 2022

    Die Experimente und Aufgaben der ersten Runde zur IJSO (Internationale JuniorScienceOlympiade) können sowohl in der Schule als auch zuhause bearbeitet werden. Etwa 3800 SchülerInnen in ganz Deutschland beteiligten sich trotz der noch vorhandenen Einschränkungen im Schulbetrieb am interdisziplinären Wettbewerb in den Naturwissenschaften. Das diesjährige Thema der ersten Wettbewerbsrunde lautete „Hör mal!“.

    Alexander Steigerwald freut sich auf die zweite Runde des IJSO

    3800 SchülerInnen im Alter von 10 bis 15 Jahren nahmen an der ersten Runde der diesjährigen IJSO teil. Dabei untersuchten sie vielfältige Fragenstellungen rund um das Thema Hören. Sie lernten die Unterschiede zwischen Geräusch, Klang und Ton kennen, konstruierten aus einer Kuchenform ein Modell des Mittelohres und brachten mit ihrer Stimme Salzkörner zum Tanzen. Dabei waren nicht nur Kenntnisse in Biologie, Chemie und Physik, sondern auch eine gehörige Portion Neugier und Forschergeist gefragt.

    Das ist genau das Richtige für mich – so in etwa muss Alexander Steigerwald gedacht haben, als er die Aufgaben der ersten Runde las und sich dabei sofort entschloss, bei diesem Wettbewerb teilzunehmen. Er hatte ein paar Wochen Zeit für die Bearbeitung und schickte dann die fertig gestellte Arbeit an seine Betreuerin StDin Heidenfelder. Diese musste sie bewerten und das Ergebnis an das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik schicken. Nun hieß es Geduld haben und auf das Resultat der Jury warten.

    Von 3800 SchülerInnen sind schließlich 1030 zur zweiten Runde eingeladen worden. Auch Alexander Steigerwald hat sich hierfür qualifiziert und wird sich im März den neuen Aufgaben stellen. Die Schulfamilie gratuliert Alexander zu diesem großartigen Erfolg und drückt ihm für die nächste Runde ganz fest die Daumen.

    StDin Heidenfelder