Schülermedientag – FDG auf den Spuren des NSU

Über 5 Jahre dauerte der Prozess gegen den sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund, eine Gruppe aus drei rechtsextremen Mördern, die zwischen 2000 und 2007 neun Mitbürger migrantischer Herkunft und eine Polizistin ermordet hatten. Über diesen und weitere Prozesse, so auch über den Mordfall Walter Lübcke, hat Annette Ramelsberger als Journalistin für die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Anlässlich der diesjährigen Schülermedienwoche teilte die Gerichtsreporterin in einem Livetalk ihre Erfahrungen mit Schüler:innen aus ganz Bayern, unter anderem der 9pe des Friedrich-Dessauer Gymnasiums Aschaffenburg. Die Medienwoche wird jedes Jahr von der Bayrischen Landeszentrale für politische Bildung, dem bayerischen Rundfunk sowie zahlreichen privaten Medienhäusern ausgerichtet.
Im Verlauf des Gesprächs zum Thema „Rechtsextremer Terror – Demokratie in Gefahr” thematisierte die Korrespondentin die Verbreitung rechtextremen Gedankenguts im Internet und im eigenen Umfeld. Dabei gab sie auch Tipps, wie man sich dagegen wehren kann. Besonders betont Ramelsberger, dass auf fremdenfeindliche, antisemitische oder anders verächtlich machende Kommentare sofort Widerspruch folgen müsse. Sonst fühlten sich die Betreffenden durch fehlenden Widerspruch in ihrer Meinung bestätigt und von der schweigenden Mehrheit anerkannt. Über den Prozess gegen Beate Zschäpe als letztes Mitglied des Nationalsozialistischen Untergrundes, mit 5 Jahren und 2 Monaten der längste Prozess ihrer Laufbahn, hat sie sogar ein Buch geschrieben. Im Gespräch berichtete sie außerdem von persönlichen Erfahrungen, die sie bei ihrer Arbeit als Gerichtskorrespondentin gemacht hat. So bekommen Reporter vor Verhandlungen beispielsweise oft Einschüchterungsschreiben von Anwälten, um die Berichterstattung zu stören. Für große Verlagshäuser sei das kein Problem, aber für kleine Regionalblätter oft genug Grund, aus Angst vor Rechtsstreitigkeiten und hoher Kosten, nicht zu berichten. Eine weitere unangenehme Erfahrung, die Ramelsberger im Gerichtssaal machen musste, seien Rechtsextreme auf den Tribünen des Gerichtssaals gewesen, die Journalisten bei ihrer Berichterstattung beobachteten, bedrängten und bei dem überraschend geringen Strafmaß in Jubelschreie ausbrachen.
Erst vor wenigen Monaten begleitete die Journalistin den Prozess gegen den Mörder an Walter Lübcke. Eine, während Corona, wie die Korrespondentin schilderte, nicht immer einfache Aufgabe. Um einen der wenigen begrenzten Plätze für Journalisten bei der Verhandlung zu ergattern, habe sie vor Beginn des Prozesses bereits mitten in der Nacht, auf einem Campingstuhl vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt in der Warteschlage ausharren müssen. Aktuelle Bedrohungen sieht Ramelsberger vor allem in Demonstrationen und Bewegungen wie den Querdenkern, bei denen sich Rechtsextreme an breitere sogenannte “bürgerliche” Bevölkerungsgruppen anhängen und damit rechtsextremes Gedankengut weiterverbreiten können. Schließend plädierte Ramelsberger für mehr Sensibilität gegenüber Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken. Aus Worten könnten leicht Taten folgen. Außerdem forderte sie ihre Zuhörer auf, sich für die gemeinsame Demokratie und Gesellschaft einzusetzen.
Die Veranstaltung hat uns gut gefallen, weil es sehr interessant war zu hören, wie Journalist:innen arbeiten und welche Aufgaben diese zu bewältigen haben. Außerdem konnte man über ein paralleles Programm Fragen an die Korrespondentin stellen. Gerade jetzt im Homeschooling bietet es sich an, im Unterricht an einer dieser Talkshows im Rahmen einer Unterrichtsstunde teilzunehmen.
©Jonas Glaser, Jesaja Bauer 9pe

Wichtige Informationen zur Anmeldung der ViertklässlerInnen am FDG

Liebe ViertklässlerInnen, sehr geehrte Eltern,

wir freuen uns schon sehr darauf, euch als neue SchülerInnen im kommenden Schuljahr 2021/2022 am Friedrich-Dessauer-Gymnasium begrüßen zu dürfen.
Wegen der außergewöhnlichen Umstände ist die Neuanmeldung für das kommende Schuljahr 2021/2022 postalisch, persönlich oder telefonisch vom 10.05. – 14.05.2021 möglich (nicht am 13.05.2021, Grund: Feiertag Christi Himmelfahrt).

Für Ihre persönliche Anmeldung vereinbaren Sie bitte telefonisch vorab einen festen Termin im Sekretariat der Schule. Wir wollen Wartezeiten so gering wie möglich halten.

Bitte kommen Sie zur Anmeldung ohne Begleitung und beachten Sie die Maskenpflicht (FFP2-Maske). Die Besichtigung der Schule ist coronabedingt nicht möglich. Gerne können Sie sich unseren virtuellen Rundgang durch das Schulgebäude auf unser Homepage anschauen.
Für die verbindliche Anmeldung ist die Vorlage aller unten aufgelisteten Dokumente notwendig. Diese könne Sie per Post an uns schicken, persönlich in den Schulbriefkasten einwerfen oder einfach im Sekretariat abgeben. Wenn Sie Unterstützung beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, sind wir Ihnen selbstverständlich gerne behilflich.

Bitte beachten Sie, dass wir das Original-Übertrittszeugnis Ihres Kindes einbehalten müssen. Das Zeugnis ist Bestandteil der von uns angelegten Schülerakte. Für Ihre eigenen Unterlagen erstellen Sie sich bitte eine Fotokopie.
Hier können Sie sich den Anmeldebogen herunterladen: NEU-Ameldung 2021 Datenblatt

Bitte bringen Sie den ausgefüllten Anmeldebogen sowie alle weiteren erforderlichen Unterlagen mit:

• Das Original-Übertrittszeugnis mit einem Passfoto (bitte fertigen Sie sich bei Bedarf vorab Kopien!).

• Die Original-Geburtsurkunde zur Einsicht – (bitte keine Kopie vorlegen!)
Reichen Sie die Original-Geburtsurkunde mit den Anmeldeunterlagen per Post ein, erhalten Sie das Original am ersten Schultag zurück.

• Wenn zutreffend, bitte Erklärung zur Sorgeberechtigung vorlegen: Erklärung zur Sorgeberechtigung

• Bei eventuell bestehender Lesestörung oder Rechtschreibstörung oder Lese-Rechtschreib-Störung bitte das zusätzliche Formular: Hinweis LRS 2021 ausfüllen.

• Die Einwilligung zur Veröffentlichung personenbezogener Daten Datenschutz Einwilligungserklärung

Impfausweis im Original (Impfpass) zum Nachweis der Masernimpfung oder eine ärztliche Bescheinigung über die erfolgte Masernimpfung.
Reichen Sie den Impfpass mit den Anmeldeunterlagen per Post ein, erhalten Sie das Original am ersten Schultag zurück.

• Anforderung für einen doppelten Büchersatz: Doppelter_Büchersatz

• Antrag zur Schülerbeförderung (siehe relevante Links unten) für den Kartenantrag.

ERGOMETER-Klasse
Wenn Sie Ihr Kind für die Ergoklasse anmelden möchten, füllen Sie bitte folgende Formulare zusätzlich aus:
Ergometerklasse.

SPORTKLASSE
Wenn Sie Ihr Kind für die Sportklasse anmelden möchten, füllen Sie bitte folgende Formulare zusätzlich aus:
Sportklasse

OGS-Anmeldung
OGS-Entbindung Schweigepflicht FDG

WICHTIG für die Anmeldung für die Sportklasse!
Die Anmeldung für die Sportklasse erfolgt nur am Montag, 10.05.2021 und Dienstag, 11.05.2021.
• Die Sichtung für die Sportklasse erfolgt unter Vorbehalt am 12.05.2021 ab 14.15 Uhr
(das Einladungsschreiben zur Sichtung erhalten Sie direkt bei der Anmeldung!).

OFFENE GANZTAGSSCHULE (OGS)
Wenn Sie Ihr Kind in unserer OGS anmelden möchten, füllen Sie bitte folgende Formulare zusätzlich aus:
OGS-Anmeldung und
OGS-Entbindung Schweigepflicht FDG.

FAHRBERECHTIGUNG
Die entsprechenden Anträge für die Fahrtberechtigung zur Schule mit Bus oder Bahn stehen Ihnen zum Download bereit:

Stadt Aschaffenburg
Information zur Schülerbeförderung der Stadt Aschaffenburg

Erfassungsbogen

Landkreis Aschaffenburg

Information zur Erstattung des Schulwegs im LK AB

Bitte den Antrag „Erfassungsbogen für Schüler der Klassen 5-10“ vollständig und unbedingt mittels PC ausfüllen. Den Antrag danach bitte ausdrucken und unterschrieben bei der Anmeldung mit abgeben.

Landkreis Miltenberg

Beförderungsantrag LK Miltenberg

Bitte den Antrag vollständig und unbedingt mittels PC ausfüllen. Den Antrag danach bitte ausdrucken und unterschrieben bei der Anmeldung mit abgeben.

Landkreis Main-Spessart

Schülerbeförderung LK Main Spessart

Mittagsverpflegung
Wir freuen uns sehr, den Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums Aschaffenburg mit einem ausgewogenen Mittagessen verpflegen zu dürfen.
Elternbrief Priska 2021-2022
Vereinbarung Friedrich-Dessauer-Gymnasium 2021-2022 inkl. SEPA Lastschrift
Priska Integration gGmbH

Anmeldezeiten Sekretariat
(Tel: 0 60 21 – 84 82 640)
Montag: 10.05.2021 bis Mittwoch 12.05.2021 von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Donnerstag: Feiertag Christi Himmelfahrt
Freitag: 14.05.2021 8.00 bis 12.00 Uhr.
Mo, 18.05.2020

Probeunterricht
Sollte ein Probeunterricht erforderlich sein, werden Sie persönlich informiert.

Der 1. Schultag im Schuljahr 2021/2022 ist voraussichtlich der 14.09.2021 und beginnt für die 5. Klassen um 9 Uhr.

Es grüßt Sie herzlich
die Schulfamilie des FDG

Übung macht den Meister. Wie „Digital Natives“ zu Mebis-Experten werden

Was passiert, wenn die Infektionsszahlen in Aschaffenburg in die Höhe schnellten und die Schulen geschlossen werden müssten? In Zeiten von Corona ist es unerlässlich, auf verschiedene Szenarien, angefangen bei einer Quarantäne-Maßnahme einer einzelnen Klasse bis hin zur kompletten Schließung der Schule vorbereitet zu sein. Haben wir aus der Vergangenheit und damit aus dem holprigen Start nach der letzten Schulschließung etwas gelernt? Die Antwort lautet klar: „Ja, haben wir! Wir stellen von Präsenz- auf Distanzlernen um!“ Alle Schüler*innen und Lehrer*innen am FDG haben bereits einen Mebis- und MS-Teams Zugang und konnten im vergangenen Schulhalbjahr vielfältige Erfahrungen in der Nutzung sammeln. Doch das neue Schuljahr bringt neue Herausforderungen mit sich. Denn für die neuen 5. Klässler*innen steht zu Beginn nicht nur der oft schwierige Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule, sondern auch die Vorbereitung auf einen etwaigen Distanzunterricht an.
Einen wichtiger Grundpfeiler dafür bildet die Mebis-Schulung für unsere 5. Klässler*innen. Die Plattform Mebis ermöglicht es den Lehrer*innen, zentrale Teile des Präsenzunterrichts, wie z.B. Lernaufgaben und Unterrichtsstoff, auf verschiedene Art und Weise, online umzustellen.

Pack deine Schultasche! Aufgabe zur Arbeitsorganisation

Eine Möglichkeit, um mit den Schüler*innen während eines Lockdowns in Kontakt zu bleiben und sie nicht zu verlieren, bietet MS-Teams, eine Kommunikations-Plattform, mit der man Videokonferenzen mit der Klasse abhalten kann und die sich während der coronabedingten Schulschließung bewährt hat. Mit diesem Werkzeug arbeiten die Klassenlehrer*innen nun sicher und fungieren in digitalen Klassenräumen als Lotsen. Unterstützt werden Sie dabei von engagierten Tutor*innen, die den 5.Klässer*innen auf Mebis zu ihren abgebeben Aufgaben eine Rückmeldung geben. Gerade weil die ursprünglich geplanten Aktionen der Tutor*innen aufgrund der aktuellen Entwicklungen ausfallen, ist dies eine weitere gute Möglichkeit, den Kontakt mit den Neuankömmlingen zu halten.
Aber in die Regularien des Lernens von Zuhause aus müssen sie sich erst einarbeiten, denn selbst wenn man ein „Digital Native“ ist, stellt das Lernen und Arbeiten online gerade zu Beginn eine Herausforderung dar. Aber nicht nur das. Mit dem Übergang auf das Gymnasium ändert sich einiges, angefangen bei neuen Lehrer*innen und Mitschüler*innen über die vielen neuen Fächer. Neben den vollgepackten Stundenpläne müssen sich die Schüler*innen zudem mit einer neuen Lernumgebung und Leistungssituation vertraut machen. Um diesen Übergang so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde unter der Federführung der Mebis-Koordinatorin Christin Winterling und der Beratungslehrerin Astrid Ullrich ein kurzweiliger Mebis-Kurs erstellt, in dem sie diese verschiedenen Aspekte auf spie

Wie bereitet man sich auf eine Schulaufgabe vor?

lerische und anschauliche Weise verbinden. In spannenden Bilderrätseln, Quizzen und Lückentexten erhalten die Schüler*innen Tipps und Tricks zum perfekten Arbeitsplatz, setzten sich mit Lernkurven und Konzentrationsphasen auseinander, bekommen beispielhaft die Hausaufgabenplanung erklärt und werden auf Zeitfresser und die Möglichkeiten, wie man gegen diese vorgehen kann, hingewiesen. Sie lernen, Wochenpläne zu erstellen und beschäftigen sich mit der Frage, warum das Wiederholen von Inhalten für den schulischen Erfolg grundlegend ist. Darüber hinaus erarbeiten sie mithilfe eines Rätsels, wie man sich am besten auf eine Schulaufgabe vorbereitet und während sowie am Ende einer Leistungserhebung optimalerweise verhalten sollte. Ganz nebenbei eigenen sie sich so die Grundkenntnisse und Vorgehensweisen der Mebis-Plattform an. Damit wurde ein besseres Lernverständnis und die Einführung der Mebis-Plattform am FDG ideal miteinander verknüpft.
Durch die korrekte, sichere und anwendungsoptimierte Handhabung von MS Teams und Mebis sind wir also gut für alle Eventualitäten gerüstet, während die „Digital Natives“ gleichzeitig mit allen notwendigen Informationen versorgt wurden und somit zu Mebis-Experten geworden sind.

Spendenrekord – 5600 Euro gehen an bedürftige Schüler in Kolumbien und Tansania

Jährlich schwärmen unsere Achtklässler am Ende des Schuljahres aus, um an Tankstellen und Edeka-Märkten oder durch ein Benefizwandern Geldspenden zu sammeln. Die Spendenaktion wird von der Fachschaft Religion organisiert und gehört seit Jahren zum festen Programm am FDG. In diesem Jahr durften unsere Schülerinnen und Schüler den stolzen Betrag von 4000 Euro an die Stiftung “Weg der Hoffnung” e. V. übergeben. Mit dieser Summe kann nunmehr für 20 Schüler in Kolumbien der Schulbesuch für ein Jahr finanziert werden. Nach Tansania, unserer Partnerschule, gingen 1600 Euro, die für die Bestuhlung der Laborräume vorgesehen sind. Das Foto zeigt fleißige Spendensammlerinnen mit Herrn Wolfgang Hock von der Stiftung “Weg der Hoffnung”. Noch nie sei von einer Schule ein so hoher Betrag gespendet worden, meinte dieser. Das machen wir vom FDG doch gerne – immerhin kommt das Geld da an, wo es gebraucht wird. Die 20 kolumbianischen Kinder hätten sonst keine Möglichkeit zum Schulbesuch und somit auch kaum eine Perspektive. Als Dankeschön brachte Herr Hock einen Rucksack mit, wie ihn kolumbianische Kinder für den Schulbesuch benötigen. Dieser hängt an unserer Partnerschulen-Schautafel und erinnert an die Schülerinnen und Schüler, die auf der anderen Seite des großen Teiches die Schulbank drücken.

 

Virtual Science Fair 2018 – Cybermentoren gesucht!

Wir brauchen Ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse!

Junge Forscher brauchen Ihre Unterstützung mit Hilfe Ihres naturwissenschaftlichen Wissens! Wenn Sie also z.B. ehemaliger Schüler unserer Schule sind, Naturwissenschaften studiert oder in einer solchen Branche tätig sind, melden Sie sich als Mentoren auf Zeit und helfen Sie engagierten, jungen Schülerinnen und Schülern des FDGs.

Seit Anfang des Schuljahres arbeiten wir, das P-Seminar „Virtual Science Fair“, an der Umsetzung unseres gleichnamigen Projektes. Und dies klappt nur, wenn Sie bereit sind, nicht nur uns, sondern auch unseren zahlreichen Projektteilnehmern zu helfen.

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe suchen sich zunächst selbständig in Kleingruppen eine naturwissenschaftliche Fragestellung, die sie experimentell in den Profilstunden im Unterricht bearbeiten. Gegen Ende des Schuljahres präsentieren sie dann die Ergebnisse ihrer Projekte auf unserem „Wissenschaftsjahrmarkt“ an einem Nachmittag in der Schule an eigenen Ständen. Das Besondere ist, dass die Schüler für die Projektarbeitsphase einen sogenannten „Cyber-Mentoren“ zugewiesen bekommen, der ihnen bei möglichen Fragen und Unklarheiten zu ihrem Projekt als Ansprechpartner zu Verfügung stehen soll.

Hier kommen Sie ins Spiel!

Ihre Aufgabe ist es hierbei, während der Projektarbeitsphase über fünf Wochen zwischen den bayerischen Oster- und Pfingstferien (vom 09.04.18 bis zum 18.05.18) möglichst täglich Ihre E-Mails zu checken. Hierfür wird Ihnen eine persönliche E-Mail-Adresse der Schule von uns bereitgestellt. Ihre Aufgabe wäre es dann lediglich, den Schülern Tipps bei der Themenfindung zu geben, gegebenenfalls Fragen der Schüler zu beantworten bzw. und Hinweise zu liefern, wie sie auf eine Antwort kommen können. Die Betreuung der Experimente oder persönliche Treffen sollen nicht stattfinden.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich unter

vsf2018@fdg-online.de

Im Anschluss werden wir Ihnen weitere Informationen zukommen lassen.

Wir bedanken uns heute schon für Ihre Mithilfe und freuen uns über jeden, der sich dazu bereit erklärt, uns und die Teilnehmer des Projekts zu unterstützen. Wir sind gespannt, was sich die Schüler so alles ausdenken werden!

Das P-Seminar „Virtual-Science-Fair“ der Q11 unter Leitung von Herrn Fries

Teilnahme des FDG beim Würzburger Kletterwettkampf

Am 15.05.2017 nahmen zehn Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums erstmalig beim schulinternen Kletterwettkampf in Würzburg teil.

Eingeteilt in zwei Altersklassen WK II (Jahrg.2000-2003) und WK III (Jahrg.2003 und jünger) durften sich jeweils sechs Teilnehmer in drei Disziplinen behaupten, wobei die vier Besten des Teams in die Wertung kamen. Unsere WK III Mannschaft ging zuerst im Lead an den Start. Hier mussten zwei Routen in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad (5 und 6) geklettert werden. Anschließend galt es, die Wand so schnell wie möglich hinauf zu fliegen, sich einem Duell mit der Stoppuhr zu liefern, denn die Starter befanden sich in der Speed-Kletterroute. Zum Schluss durfte das Team fünf Boulderprobleme (Bouldern =klettern in Absprunghöhe) bezwingen, wobei sie für jeden Boulder jeweils 12 Minuten Zeit hatten. Immer im Wechsel, durch gegenseitiges Anfeuern und Tipps geben, wurde versucht, die gestellte Aufgabe zu lösen.

Schließlich belegte die WK III Mannschaft den siebten Platz von dreizehn gemeldeten Schulen. Diese Platzierung kann durchaus als Erfolg angesehen werden, wenn man bedenkt, dass vier aus der Mannschaft erst seit Beginn dieses Schuljahres die Kletter-AG besuchen!

Unsere WK II Truppe (krankheitsbedingt leider nur mit vier Teilnehmern besetzt) begann zuerst mit dem Speed-Klettern, dann war Bouldern angesagt und schließlich noch Lead, bei dem die Kletterer Nervenstärke beweisen mussten, denn die zweite Route war immerhin mit Schwierigkeitsgrad 7 bewertet und forderte schon einiges von den Athleten.

Die Jungs stellten jedoch ihre mentale Stärke und ihr kletterisches Können unter Beweis und sicherten sich somit den dritten Platz von 10 teilnehmenden Schulen!

Auch wenn sich unter den jüngeren Teilnehmern zuerst ein wenig Enttäuschung über ihre Platzierung breit machte, hat sich wieder gezeigt, dass solch ein Wettkampf die Gruppe stärkt und festigt und alle viel Spaß dabei hatten, welcher letzten Endes auch im Vordergrund stehen sollte.

Jetzt heißt es dabei bleiben, weiter trainieren um nächstes Jahr wieder angreifen zu können, denn das Potential nach oben ist da!

Teilnehmer der WK III

Isabo Dänicke 7e

Carlotta Fröhlich 6a

David Dedes 6a

Daniel Salacz-Zarate 8g

Maira Banzhaf 6a

Leo Jahnke 6b

Teilnehmer der WK II

Luis Eichholzer Q11

Julius Friedrich

Marko Hauck

Steffen Pfistner 9c

Balthasar Stiegelmayr 8d (erkrankt)

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Am Mittwoch erhielt das FDG die Auszeichnung “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”. Überreicht wurde diese Auszeichnung von Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback.

Bilder: Alexander Staudinger, jENS jUNICKE

Wer versteckte sich hinter welchem Star? – Lösungen

Lösung :

Dick und Doof – Frau Fäth und Frau Henn

Charlie  Chaplin – Herr Gerl

Marilyn Monroe – Frau Mrowka

Elvis Presley – Herr Krenz

Jimi Hendrix- Herr Müller- Gebauer

Bob Marley- Herr Albani

Tina Turner – Frau Koller

Lady Gaga – Frau Schulze- Nicolai

 

2016-07-28-1923-jj-5954 2016-07-28-1943-jj-6121 2016-07-28-1922-jj-5940

Tennis – Zweimal zweite Plätze beim bayerischen Landesfinale

Leider ist dieses Jahr der Traum vom Finale in Berlin geplatzt. Die Gegner der FDG-Tennisauswahl, die den Durchmarsch der FDGler in die Bundeshauptstadt zu “Jugend trainiert für Olympia” stoppten, waren “einen Tick stärker und älter”, so Coach Tobias Bauer. Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch den Tennis-Cracks für den zweimaligen zweiten Rang beim bayerischen Landesfinale. Das ist ja auch eine tolle Leistung! Und außerdem: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. “Berlin, wir kommen nächsten Jahr!”

Landesfinale J3

Musik – Besuch in Frankfurter Oper “Carmen”

„Toréador ! « statt « Ball im Tor ! » – Die Klassen 9g und 10a widerstanden der kurzweiligen Versuchung eines EM-Halbfinales und gingen als langfristige Gewinner vom (Willy-Brandt-) Platz, da sie an diesem eine überaus beeindruckenden Aufführung der Oper „Carmen“ erleben durften.

Bleiben wir spaßeshalber beim Fußballjargon: Auch in der Oper Frankfurt kam zu einer deutsch-französischen Begegnung, sozusagen einem echten Klassiker, in dem eine multikulturelle deutsche Mannschaft auf das französische Meisterwerk „Carmen“ traf. Und es war eine Auseinandersetzung auf höchstem Niveau! Den größtenteils nicht opernerfahrenen Schülern präsentierte sich eine spielfreudige Opernmannschaft, die mit ihrem gewitzten, aber perfekten Zusammenspiel über die ganze Spielzeit von drei Stunden hin für fesselnde und ergreifende Momente sorgte. Dabei hätte die fantastische Musik alleine gereicht, um uns glücklich zu machen. Doch wählte der Regisseur eine kreative Aufstellung mit obligaten Tänzern in Sechserkette, die das Geschehen choreographisch deuteten, aber bisweilen auch persiflierten, was für mehrere heitere Momente im Publikum sorgte. So flogen denn auch die beiden Spielhälften an unseren Sinnen vorbei, ohne dass wir uns über taktisches Geplänkel hätten ärgern müssen.

Wir verließen Frankfurt nicht nur als gefühlte Sieger. Wir sind die Gewinner dieses Abends.

Tennis – FDG im Nordbayern Halbfinale

Erfolgreiches Tennis-Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungen 3 souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Erasmus+ Schüleraustausch trotzt Brexit – 15 Schüler des FDG reisen mit EU-Förderung nach Perth / Schottland

Die Schotten sind stolz darauf, mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt zu haben. Sozusagen als Zeitzeugen in Perth erlebten 15 Schülerinnen und Schüler des FDG gemeinsam mit Schulleiter Michael Lummel und den Lehrerinnen Anja Hepp und Anke Jäger, wie sich Politik im Kleinen auswirkt – oder eben nicht.  Überaus europafreundlich gestaltete sich das sportliche Programm dieser 7 Tage, denn das Motto für insgesamt drei Jahre heißt „Enhancing European Cooperation on the basis of the Olympic Ideal“. Wenn man gemeinsam Basketball und Minigolf spielt, Bogenschießen übt, mit homemade scones und Himbeermarmelade schottisch frühstückt oder den  841 Meter hohen Ben Vrackie besteigt, dann siegen Toleranz und der Wunsch nach Zusammenarbeit.

Nur durch gutes Teamwork fiel keiner der insgesamt 30 Schüler beim Tyrolean traverse am Loch Tummel bei Pitlochry ins Wasser. Dabei hakt man sich mit einem Karabiner an ein Seil, das über den Fluss gespannt ist, hangelt sich daran auf die andere Seite und wieder zurück. Spaß hatten alle auch beim Kajak- und Kanufahren. Nur ein Boot kippte durch zu viel schottisches Temperament um, was zur Erheiterung aller Beteiligten und der Zuschauenden beitrug.

Begeisterung rief der Besuch des Water Parks Kinlochard hervor, wo man sich auf Wasserrutschen austoben konnte. Auch wenn  die Busse zunächst aus Versehen am Wasserpark vorbeigeprescht waren und man 2,5 Stunden lang über Berg und Tal fuhr und sich „lost in the middle of nowhere“ wähnte. Hier in den Highlands gab es nicht einmal eine Funkverbindung zur Zivilisation. Doch der Water Park und das anschließende Tischtennisspielen sowie die Barbecue entschädigten für alles – sogar für die lästigen midges, winzig kleine Stechfliegen, vor denen sogar die Pferde durch einen pulloverartigen Überwurf geschützt waren.

Ausgebildete Bergführer begleiteten uns auf der hiking tour zum Ben Vrackie. Die angebotenen Wanderschuhe trafen auf wenig Begeisterung, also blieben eben die Sneakers an den Füßen. Durch Sonne, Regen, Sturm und wiederum Sonne kämpften sich alle auf den Gipfel und genossen den Ausblick auf die nahen Highlands.

Die Sneakers bewährten sich ebenso beim schottischen Tanzabend, dem sogenannten Ceilidh (gesprochen: „Kejlie“). Nach anfänglichem Zaudern trauten sich auch die Dessauer-Schüler auf die Tanzfläche, denn die Paartänze wurden zunächst erklärt und eingeübt. Beim Abschlusstanz drehte jeder mit jedem mit eingehakten Armen eine Runde und kam heftig ins Schwitzen.  Dafür gestaltete sich der Ausflug nach Edinburgh sehr entspannt. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Castle durfte jeder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: shoppen nach der Lieblingsbluse, relaxen oder einfach durch die Gassen bummeln.

Bei der Stadtbesichtigung von Perth hingegen galt es einen Treasure Hunt zu bewältigen, bei dem mittels einer Treasure Map bestimmte Orte aufgespürt wurden. Als Beweis schoss man an jeder Station ein Selfie.

Am letzten Tag blieb Zeit für einen Besuch im Black Watch Museum Perth, wo mit einem Blutstrom aus tausenden von Mohnblumen aus Keramik der Toten des Ersten Weltkrieges gedacht wurde. Das Kunstprojekt war 2014 schon am Tower von London zu bestaunen und es ging in einer verkleinerten Version auf Tour durch das Königreich.

Der drohende Austritt aus der Europäischen Union gefährdet solche Programme. Möglicherweise rufen die Schotten ein neues Referendum über ihre Zugehörigkeit zu Großbritannien aus, und bleiben als unabhängiger Staat Europa erhalten.

Anke Jäger

 

02_Ben Vrackie

05_Gruppenfoto Perth Grammar School

06_Gruppenfoto Edinburgh

07_Fun at the waterpark



11_Tyrolean Traverse

15_Vor dem Traverse

16_Very flowery!

17_Das Toilettenprojekt

20_IMAG3453

21_IMAG3460

22_Typisch schottisches Gebräu

03_Hike zum Ben Vrackie

04_Ceilidh event 2

08_IMAG3567

09_Wanderschuhe und Tanzschuhe

10_Vor den kleinen Stechfliegen schützen sich sogar die Pferde.

12_Our headmaster is too tall for Perth Grammar School

13_Schottische Landschaft und wir

14_Water Park Kinlochard

Judo – Gold für FDGlerin

Beim 12. Horst Sommer Turnier des JC Elz am Sonntag den 03.07.2016 ging mit Jana auch eine Judoka des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums an den Start. Jana wendete die im Training eingeübten Techniken sicher an und hat ihre Kämpfe gegen alle drei Gegnerinnen souverän gewonnen. Bei der Siegerehrung freute sie sich über den Platz ganz oben auf dem Treppchen und die damit verbundene Goldmedaille. Auch ihre kleine Schwester Lara behauptete sich als jüngste Teilnehmerin in ihrer Gewichtsklasse und erkämpfte sich die Silbermedaille.

English Drama Group spielt Cinderella – ein Rückblick

Die English Drama Group der Unterstufe brachte im Juni eine Adaption des Märchens von Aschenputtel (Cinderella) auf die Bühne, welche die Herzen zum Schmelzen brachte. Die Außenwelt war eher verregnet, doch in den Herzen leuchtete die Sonne und ein Lächeln, das drei Feen mit ihren schwungvoll gezückten Zauberstäben auf jedes Gesicht zauberte. Die Geschichte des unterdrückten Mädchens, das mit ihrer Natürlichkeit das Herz des jungen Prinzen eroberte, war wie geschaffen für das agile Gewusel, das Verena Schulze-Nicolai und Seval Osman Oglu aus einer riesigen Gruppe begeisterter Unterstüfler zum Leben erweckte. Unvergessen der Tanz von Prinz und Aschenputtel zum Schmelz der Stimme von Elvis Presley, der beide zum perfekten Wiegeschritt verführte. Die Wut der bösen Stiefmutter und ihrer drei Stiefschwestern, welche es nicht fassen konnten, dass der Prinz sich in die Arme verguckte. Das alles mit einer Gruppe, die vor Begeisterung schier barst, ebenso wie das Publikum, das der kompletten Crew tosenden Applaus spendete.

Jochen Krenz

 

Schach – 3. Platz im Deutschlandfinale Yes2Chess

12000 Teilnehmer in Europa, 6200 in Deutschland, 1240 Mannschaften, über 1000 Schulen, 4 Monate Turnierdauer und ein 3. Platz für die Mannschaft des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums! Bei solchen Zahlen wird die großartige Leistung der Schüler erst so richtig deutlich. Vom 3. bis 5. Juni fand das deutsche Finale des Yes2Chess-Turniers in Hamburg statt, und Nina, Paul, Jan M., Jan S. und Oliver vertraten dort erfolgreich unsere Schule. Obwohl sie sich schon durch Vorrunden und Halbfinale gekämpft hatten, war die Finalrunde noch einmal ein eigenständiges Turnier mit mehreren Runden, das den Schülern einen 8-Stunden-Tag und enorme Nervenstärke abverlangte. Wie in jedem Wettkampf lagen auch hier Glück, Freude und Enttäuschung nahe beieinander. Bei manchen verlorenen Partien flossen die Tränen und bei manchen Mannschaften mussten die Spieler ausgetauscht werden, weil sie die Belastung nicht mehr aushielten. Schach ist eben nicht nur ein Spiel, sondern auch ein psychologischer Kampf. Obwohl unsere Schüler alles tapfer durchstanden, lief auch bei ihnen nicht alles rund: Zwar hatten wir schon in der Vorrunde zahlreiche und gute Gegner besiegt, aber im Halbfinale waren die Gegner aus Borken doch noch einmal von einem ganz anderen Kaliber. Die Runde war heftig umkämpft und die Mannschaft erlitt ihre erste und einzige Niederlage seit Beginn des Gesamtturniers (noch dazu recht knapp mit 3:2) – aber dennoch sorgte dies dafür, dass nur noch der 3. Platz möglich war. Die letzte Runde schien dann nur noch eine Formalität zu sein, da wir schon einmal gegen die Mannschaft aus Pankow gewonnen hatten. Aber die Gegner hatten die Mannschaftsaufstellung geändert, so dass die Strategien der Vorrunde nicht mehr ganz funktionierten und unsere Schüler sich noch einmal anstrengen mussten, um auch hier wieder einen überzeugenden Sieg einzufahren. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es dann auch hilfreiche Schachgeschenke, um weiter trainieren zu können und im nächsten Jahr noch besser abzuschneiden. Doch das Beste war ein riesiger weißer Schachkönig, der die gesamte Rückreise als Maskottchen von Hand zu Hand ging und neben dem Pokal die Schule verschönern wird. Vorher schon hatte ein vorwitziger Schüler auf einen Aushang gekritzelt: „Sind wir nicht alle Sieger?“ Wie recht er hatte! Das Turnier war trotz aller Konkurrenz am Brett geprägt von einer fairen und freundschaftlichen Atmosphäre. Beeindruckend war auch das Rahmenprogramm mit einer Hafenrundfahrt und den zahlreichen Möglichkeiten zum Spiel mit dem Großmeister Dr. Helmut Pfleger – er war sich als international anerkannter Schachkommentator, der auch schon gegen etliche Weltmeister gespielt hatte, nicht zu schade, gegen Schüler anzutreten, mit ihnen zu trainieren und Partien zu analysieren. Interessant war auch sein Vortrag über die neuesten Forschungsergebnisse, dass Schachspielen nachweislich den Notendurchschnitt anhebt. Vielleicht waren deshalb die Eltern auch bereit gewesen, ihren Kindern das anstrengende Turnier zu ermöglichen. Ihnen sei dafür herzlich gedankt und auch dem Elternbeirat gebührt ein besonderer Dank für die Unterstützung des Turniers. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei den weiteren Turnieren!

Stützpunktschule Judo – Sieg bei den hessischen Bezirks-Bestenkämpfen

Am 30.04.2016 fand der erste Teil der Bezirks-Bestenkämpfe im Bezirk Hessen Süd 2016 in Ober-Ramstadt statt. FDG-Schülerin Jana errang in ihrer Gewichtsklasse den 1. Platz in der U 13. Vor dem ersten Kampf  war die Anspannung sehr groß. Dennoch setzte sich Jana in ihren Kämpfen souverän gegen ihre Gegnerinnen durch und gewann ihre Kämpfe frühzeitig. Das FDG gratuliert der Sportklassenschülerin ganz herzlich.

Neues von der Partnerschule in Tansania

Das FDG unterstützt seit Jahren Schulen in Tansania. So konnten mit den Spendengeldern viele sinnvolle Anschaffungen für die afrikanischen Schüler getätigt werden, z. B. Tische und Bänke, Schreibutensilien und Unterrichtsmaterial. Die beschenkten Schulen sind stets überwältigt von der Hilfsbereitschaft aus Aschaffenburg. Immer wieder versorgen uns Schulleiter und Lehrer mit neuen Informationen und Bildern. Diese wollen wir auch unseren Lesern nicht vorenthalten:

… I am happy to inform you that we are all doing fine. In this term our school is having two major events; the first one is that the Advanced level Students (in this case the Form Six students)  will be sitting for their final examination commonly known as ‘Advanced Certificate of Secondary Education Examination’ that is scheduled to start on Monday, 2/5/2016 to 11/5/2016. The second event is the inter-school and then inter-regional sports and games competitions commonly known as UMISSETA, that have already started at school level and will finally be conducted national wise at the mid of June this year.

During last Friday there was  a graduation ceremony for the farewell of Form Six Students. The activity took place at Uvikambi Hall at Mbinga Roman Catholic Parish.Please find three  photos attached to this email. 

Many Greetings to all our friends at FDG

Thank you,

Anyandwile W. Mwasenga  

Makita Secondary School

Auf den Bildern sieht man die Absolventen bei den Abschlussfeiern.

O-LEVEL-STUDENDS SINGING

FORM SIX STUDENTS SINGINGNew

FDG gewinnt den School Cup in Frankfurt

Freitag, den 22.04.2016, spielte eine Basketball-Mixed-Mannschaft unserer Oberstufe Q12 beim School Cup der Fraport Skyliners. Nur eine Woche vor dem schriftlichen Mathe-Abi wurden die Spiele souverän gewonnen und der Cup wurde ans Dessauer geholt! Die Siegerehrung war vor gut gefüllter Halle in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels der Herren der Fraport Skyliners gegen Oldenburg. Auch etwa 40 Gäste vom FDG mit Freikarten bejubelten den Erfolg. Der Preis für die Siegermannschaft ist ein kompletter Trikot-Satz. Die Schulgemeinschaft gratuliert den erfolgreichen Korbjäger/innen: Franziska und Anne, Kevin, Till, Tobias und Betreuer Matthias Miksa.

Weitere Fotos und Spielberichte unter: www.fraport-skyliners.de/bb4you/school-cup/

Krötenwanderung bei Sonnenaufgang

Auch dieses Jahr trafen sich in den Märzwochen Naturschutzaktive zum ersten Krötensammeln an den vom Landesbund für Vogelschutz aufgestellten Zäunen bzw. Krötenbarrieren. Die Aktiven trafen sich immer um 7.15 Uhr am Lufthofweg.  Für die beteiligten FDG-Schüler unter der Leitung von Birgit Kähler war das frühe Aufstehen in der Osterferienzeit dennoch kein Problem: Jede Kröte, die zum sicheren Laichplatz transportiert wurde, war Belohnung genug. Trafen die Fünftklässler und zwei begleitende Eltern am ersten Sonntag auf nur eine Kröte, beobachteten sie beim zweiten Treffen mit 13 FDG-Schülerinnen und Schülern vor allem die Kröten im See. Zum letzten Termin schrieb Sinja als eine von acht aktiven Krötenhelfern: „Als Erstes gingen wir am Straßenrand entlang und schauten in den Eimern nach. Schon nach kurzer Zeit fanden wir die erste Kröte, die gleich von uns über die Straße zu einem nahe gelegenen Baum getragen wurde. Nun gingen wir – als die Straßenseite zu Ende war – auf die andere Seite und überquerten eine große Wiese. Dort hatten Wildschweine ziemlich wild gehaust. Dann kamen wir wieder zu einem anderen Krötenzaun, wo wir zwei sich paarende Kröten fanden. Wir fanden auf dem restlichen Stück noch drei andere Kröten. Zum Schluss liefen wir noch zum Fasanerie-See und fanden Krötenlaich. An einer Stelle stritten sich etwa zehn Männchen um ein Weibchen.“

Die Krötenansammlung im Teich am Ende begeisterte einige junge Naturschützer und ihre Eltern so sehr, dass sie ihre Biologielehrerin Birgit Kähler und Christine Stark von der Hefner-Alteneck-Schule sogar noch bis 10.45 Uhr zum Krötensammeln am Zaun rund um das Klinikum begleiteten. Dort wurden auch noch 19 Kröten zum Teich getragen, aber auch sechs von Autos überfahrene Kröten dokumentiert. Die Daten der Protokollbögen dieser Sonntagssammlung (Sonntag, weil Unterrichtsausfall vermieden werden soll) werden dann an die Naturschutzbehörde und den Landesbund für Vogelschutz weitergeleitet. Diese können dann entscheiden, welche Maßnahmen im kommenden Frühjahr getroffen werden. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler des FDG aber durch ihren Einsatz in aller Frühe vielen Kröten das Ablaichen im Fasanerie-See ermöglicht und so freuten sie sich über die vielen Laichschnüre mit den Eiern für die nächste Generation.

 

 

 

Toller Erfolg für die jüngsten Handballerinnen des FDG

Nach den souveränen Siegen der jüngsten Handballerinnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums bei der Stadtmeisterschaft, den  unterfränkischen Meisterschaften in Aschaffenburg und dem Nordbayernfinale in Mönchberg wurden die Schülerinnen der Altersklasse M/IV bei den bayerischen Meisterschaften in Eckental, gegen das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee, Bayerischer Vizemeister der Schulen beim Wettbewerb

„Jugend trainiert für Olympia“

Da bis auf zwei Schülerinnen alle Spielerinnen dieser Mannschaft auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse starten können, hofft das Team des FDG im nächsten Schuljahr auf ähnlich starke Leistungen und Erfolge in diesem Wettbewerb.

Gerätturnen – FDG ist 3. Bayerischer Meister

Unsere Turnriege der Jungen IV erstürmte einen Podestplatz beim Landesfinale in Nördlingen. Als wohl jüngste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld verstanden es unsere fünf Turnerinnen und Turner durch Technik und Teamarbeit zu überzeugen. Hier zahlte sich unter anderem die gute Stimmung während des halben Jahres Vorbereitung im Wahlfach Gerätturnen aus. Die Anreise am Vortag, Pizzaessen und Übernachtung in Nördlingen rundeten das Landesfinale zu einem unvergesslichen Erlebnis ab.


Schwebebalken

„Heute geht’s uns gut, heute ist ein toller Tag, denn wir spielen heute im Mädcheninternat“

Der Auftritt von Boppin’B begeisterte aber nicht etwa nur an der Maria-Ward-Schule, sondern auch am 16. April 2021 am Friedrich-Dessauer-Gymnasium, wo die Band einen kraftvollen und mitreißenden Livestream aus ihrem Proberaum für die Schule online stellte. Dieses Konzert spielten die Rock’n’Roller exklusiv im Rahmen des Schüleraustausches mit Lettland, den OStR Jan Wagner gemeinsam mit OStRin Sonja Wilden ins Leben gerufen hat. Da so ein Austausch von der Begegnung lebt, musste in Pandemiezeiten auf digitale Alternativen umgestellt werden. Die fünf Musiker ließen sich nicht lange bitten, um eine solche Kulturbegegnung zu ermöglichen: Didi Beck (Bassist), Michi Bock (Sänger, Gitarist) Frank Seefeldt (Saxophonist), Golo Sturm (Gitarrist) und Thomas Weiser (Schlagzeuger) rockten mit Songs aus ihrem neuen Album und auch mit ihren groovigen Hit-Klassikern die digitale Bühne. Mit schwungvollen Rock’n’Roll Rhythmen schafften sie es, ein bisschen Normalität in einen Freitagabend zu bringen. Man fühlte sich an Zeiten erinnert, in denen ein Auftritt noch verschwitzt, eng an eng und mit tosendem Beifall möglich war.
Der Auftakt „Take care of your hair“ stammte aus dem neuen Album (erschienen 2020), das während der Krisenzeit entstand und Vielversprechendes erahnen ließ. Anschließend nahmen sie ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit zu einem „Ausflug“ an die sonnige baltische Küste, von wo aus ihre Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem Schüleraustausch live zugeschaltet waren. Weiter ging es mit tanzbaren Songs, die auch schon in den Charts liefen. „Devil’s Race“ beendete den Auftritt dann in gewohnt lebendiger Art und Weise. Die Zuschauerinnen und Zuschauer konnten also wieder einmal in vollen Zügen Live-Musik genießen.
Die lettischen und deutschen Schülerinnen und Schüler hatten dann noch Gelegenheit, Fragen an die Band zu stellen. Dabei erfuhr man, dass ein anfänglicher Anreiz für die Auftritte durchaus auch Freibier war, und keiner davon zu träumen gewagt hätte, mit Musik so erfolgreich zu sein, dass damit der Lebensunterhalt bestritten werden könnte. Auf die Frage nach dem Namen erklärten die Musiker, dass „Boppin’ Bunny & The Be Bop Boys“, wohl der improvisierte Name für den allerersten Auftritt war. Als die Musiker aber merkten, dass es nicht bei diesem ersten Auftritt bleiben würde, überlegten sie sich einen kürzeren Namen, so dass Boppin’B entstand. Und heute kann die Band heute auf eine 36-jährige Geschichte zurückblicken.
Dass Boppin’B diese außergewöhnliche Begegnung für unsere Schülerinnen und Schüler möglich gemacht hat, kann nicht genug gewürdigt werden. Wir bedanken uns deshalb ganz herzlich für den wunderbaren Auftritt und wünschen der „Scheißkapelle“ (so bezeichnen sich die Musiker bisweilen humoristisch selbst) weiterhin viel Erfolg. Hoffentlich wird es bald wieder echte Live-Konzerte mit ihnen geben!
Sonja Wilden und Jan Wagner

Hier weitere bildliche Eindrücke:

Das FDG – einzigartig in seiner Vielfalt – Vorabinformationen zum Elternabend

Wo finde ich grundlegende Informationen?

Wofür steht das FDG ? – Unser Leitbild zur grundlegenden Orientierung.

Sie interessieren sich für die Sprachenwahl am FDG? Dann klicken sie hier.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – der MINT-Bereich. Für weitergehende Informationen hier klicken.

Das FDG – eine offene Ganztagsschule. Informationen finden Sie hier.

Sind Sie auf der Suche nach Informationen über unsere Sportklasse oder über die Ergometerklasse? Klicken Sie!

Das FDG ist darüber hinaus Stüztpunktschule für folgende Sportarten: Badminton, Schwimmen, Judo, Fußball und Tennis.

Ergometerklasse

 

Das FDG im Spiegel der medialen Öffentlichkeit:

Deutscher Schulpreis 2019.Die besten 20 Schulen des Jahres stehen fest (Deutscher Schulpreis)

20 Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

FDG. Faszinierend. Dynamisch. Genial. Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg begeistert und 
fördert seine Schüler. (Frizz AB)

 

Unsere Wettbewerbskultur – Vielfältige Ansprüche und Anforderungen (Auszug):

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels
Mit jedem Jahr wird die Entscheidung immer schwieriger für die Jury, weil unsere Schülerinnen und Schüler immer besser werden. Da muss man schon genau hinhören, um am Ende die oder den Beste(n) Vorleser(in) der Sechstklässer zu küren.
Schon ganze Schülergenerationen sind jedes Jahr bei diesem Wettbewerb, der in diesem Jahr sein 60. Jubiläum feiert, angetreten. So ist es nicht verwunderlich, dass unsere Schule auch jährlich daran teilnimmt.
Hierbei handelt es sich um einen der größten deutschen Schülerwettbewerbe. Doch wie wird man Sieger?
Ganz klar – man sollte gerne und vor allem gut (vor)lesen können. Was, ist jeder/jedem eigentlich selbst überlassen. Hinweise zur Textwahl sind auf der Homepage des Wettbewerbs einzusehen.
Das Vorgehen beim Vorlesen ist auf allen Wettbewerbsebenen gleich: Beim Wahltext wird den Zuhörern und der Jury vor dem Lesen nach der Nennung des Autors und Titels der inhaltliche Zusammenhang kurz erklärt, um einen besseren Zusammenhang zur ausgewählten Lesestelle herzustellen. Dem schließt sich das Lesen eines Fremdtextes an. Hierbei greifen die Organisatorinnen gerne auf ein Jugendbuch zurück, das von den Kindern mittels aufeinander folgender Textstellen vorgestellt wird.

Natürlich wird gutes Vorlesen vorher im Deutsch-Unterricht thematisiert und am Friedrich-Dessauer-Gymnasium seit der 5. Jahrgangsstufe im Rahmen unseres schulinternen Lesekonzepts auch geübt.
In der ersten Wettbewerbsrunde wird der jeweilige Klassensieger ermittelt, daran schließt sich die Ermittlung des Schulsiegers an. Dieser vertritt anschließend die Schule bei den Regional- und Landesentscheiden. 2018 wurde das FDG beim Bayerischen Entscheid im Maximilianeum in München von einem Schüler vertreten, der sich am Ende nur ganz knapp der Siegerin aus Günzburg geschlagen geben musste.
In allen Wettbewerbsrunden gibt es Bücher zu gewinnen, die Landessieger verbringen im Rahmen des Bundesentscheids einen 3-tägigen Besuch in Berlin. Dem Bundessieger winkt neben einem Buchgutschein ein Wanderpokal und eine Autorenlesung für die eigene Schule.

Sieger des Vorlesewettbewerbs

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.vorlesewettbewerb.de/

 

Wettbewerb: Das Hausaufgaben-Heft braucht ein neues Cover!

Mit diesem Aufruf startet die Fachschaft Kunst jedes Jahr zu Schuljahresbeginn einen Wettbewerb, der sich an alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule richtet.  Für das Cover des Hausaufgabenheftes im darauffolgenden Schuljahr wird ein Motiv gesucht. Zwei Lehrkräfte und die drei Schülervertreter bilden die Jury und ermitteln in einem mehrtägigen Auswahlverfahren die drei geeignetsten Vorschläge, die je mit einem Geld-Preis honoriert werden.  Die drei Finalisten präsentieren ihre Cover-Gestaltung anschließend drei Wochen lang auf der Homepage der Schule und nur die SchülerInnen des FDG bestimmen per online-Abstimmung den ersten Platz. Der erstplatzierte Entwurf schmückt das Hausaufgabenheft des FDG für ein Schuljahr!

Vorschläge und Sieger des Wettbewerbs “Hausuafgabencover”

 

Schüler experimentieren 4. Klasse – 14 Jahre

Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre treten in der Sparte Schüler experimentieren an.
Schüler experimentieren ist die Juniorensparte des Wettbewerbs Jugend forscht. Hier nehmen alle Jungforscherinnen und Jungforscher teil, die am 31. Dezember des Anmeldejahres nicht älter als 14 Jahre sind. Jüngere Schülerinnen und Schüler, die sich beteiligen möchten, müssen mindestens die 4. Klasse besuchen.
Bei Schüler experimentieren gibt es kein Bundesfinale. In dieser Sparte endet die Runde in der Regel mit dem Landeswettbewerb, für den sich alle Regionalsiegerinnen und Regionalsieger qualifizieren.

 

Sportlicher Wettbewerb: “Jugend trainiert für Olympia”

Schwimmen

Das Schwimmen nimmt am Friedrich-Dessauer-Gymnasium seit Jahrzehnten einen zentralen Platz im Fachbereich Sport ein. Dies liegt zum einen natürlich an der räumlichen Nähe zu den städtischen Bädern und dem Vereinsgelände des SSKC Poseidon. Zum anderen ist das FDG aber auch Stützpunktschule Schwimmen und kann auf eine Vielzahl von Erfolgen zahlreicher Schulmannschaften zurückblicken. Die Schulsportwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ sind dabei auf städtischer Ebene jedes Jahr mit bis zu sieben Mannschaften unserer Schule besetzt, von denen regelmäßig einzelne bis ins Bayernfinale vordringen und oft auch Podiumsplätze belegen. Die Leistungsdichte der Schwimmerinnen und Schwimmer am FDG ist also traditionell sehr hoch, dennoch liegt uns mit den Anfängerschwimmkursen, dem regelmäßigen Schwimmen in allen Jahrgangsstufen und einem auch für Nicht-Vereinsschwimmer offenen Wahlangebot auch die Vermittlung des Schwimmens in der Breite sehr am Herzen.

Fußball

Fußball ist eine der am weitesten verbreiteten und beliebtesten Sportarten der Welt. Daher wird es wohl niemanden überraschen, dass der Fußball auch am Friedrich-Dessauer-Gymnasium im Fachbereich Sport eine große Rolle spielt. Als Stützpunktschule Fußball verfolgt das FDG eine sportartspezifische Talentsichtung und Talentförderung unter gleichzeitiger Berücksichtigung einer optimalen schulischen Entwicklung. Um für die Schulsportwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ bestens vorbereitet zu sein, wird regelmäßig mit viel Leidenschaft und Spaß auf dem eigenen Fußballplatz vor der Tür trainiert. Bei den Schulsportwettbewerben sind die weiblichen als auch männlichen Schulmannschaften in allen Altersklasse vertreten. Das FDG kann mit seinen Schulmannschaften auf eine Vielzahl an Erfolgen zurückblicken. Dabei fahren vor allem die Fußballerinnen auf den verschiedenen Ebenen Erfolge ein.

Urkunde: Stadmeisterschaft im Fußball

 

 

Künstlerischer-kreativer Bereich

Friedensplakatwettbewerb des Lions Club

Jedes Jahr beteiligt sich die Fachschaft Kunst an dem Friedensplakatwettbewerb des Lions Clubs und kann stolze Preisträgerinnen und Preisträger präsentieren. Der Friedensplakatwettbewerb wurde bereits 1988 vom Lions Club International initiiert, damit Schulkinder die Gelegenheit bekommen, sich auf diese Weise mit dem Thema
Weltfrieden auseinanderzusetzen und ihre Gefühle kreativ und für andere Menschen sichtbar zum Ausdruck zu bringen. Wie bereits in den vergangenen Jahren nahmen auch 2020 die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums mit großer Begeisterung teil. 29 Schüler*innen aus den Klassen 6b, unter der Leitung von StRin Grzywacz, entwickelten im Rahmen des Kunstunterrichts kreative Gedanken zum Thema „Frieden durch Hilfsbereitschaft“. Aus den 29 Entwürfen wählte die Jury die drei besten Plakate für die Ausstellung aus. Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium freut sich, mit den diesjährigen
Schulsiegern über deren Auszeichnung und gratuliert.

Beiträge des Friedensplakatwettbewerbs

 

Europäischer Wettbewerb
Mittlerweile gehört es zur gelebten Tradition, dass sich die Schüler*innen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums jedes Jahr am Europäischen Wettbewerb (https://www.europaeischer-wettbewerb.de/) beteiligen und dabei regelmäßig Preise gewinnen. Neben Landespreisen schafften es Schüler*innen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auch auf die Bundesebene weitergeleitet zu werden. Kreativ lernend Europa entdecken und mitgestalten – das ist das Ziel des Europäischen Wettbewerbs. Mit jährlich 85.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern anbundesweit rund 1.300 Schulen ist er seit dem Gründungsjahr 1953 nicht nur der älteste, sondern auch einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Von der Unterstufe bis zu den Abiturienten gestalten Schüler*innen, kreative Beiträge zu aktuellen europäischen Themen. Und jedes Jahr werden wir von der Kreativität und Fantasie unserer Schüler*innen überrascht.

Kunstausstellung

Beteiligungen an den Kulturtagen/ bzw. im öffentlichen Raum: Kunstprojekte an den Kulturtagen der Stadt Aschaffenburg

Das FDG möchte seine Schülerinnen und Schülern dazu animieren, aktiv am öffentlichen Leben der Stadt teilzunehmen. Dazu beteiligen sich die Schülerinnen und Schülern jährlich mit unterschiedlichen künstlerischen Projekten an den Kulturtagen der Stadt. Dabei kommt es auf den intensiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Aschaffenburg an und auf den Gedanken der aktiven Teilhabe am öffentlichen Leben. Die Formate der künstlerischen Projekte sind mannigfaltig, von Ausstellungen bildnerischer Arbeiten und Fotografien in öffentlichen Ausstellungsräumen der Stadt, über Kunstaktionen während der Museumsnacht, bis hin zu Installationen im öffentlichen Raum. Für jede Schülerin und jeden Schüler, für alle Altersstufen und für alle Interessen ist etwas dabei. Das Arbeiten an solchen Kunstprojekten
fördert nicht nur das Verständnis für die Gegenwartskunst und ihre Ausdrucksformen, sondern auch den Gemeinschaftsgeist unserer Schüler*innen und die Verantwortung für ihre Stadt.

Bis jetzt wurden folgende Projekte im Rahmen der Kulturtage realisiert:
– mehrfache Ausstellungen von bildnerischen Arbeiten im Kornhäuschen
– Die Kunstaktion „Brückenschlag“ auf dem Theaterplatz und die
dazugehörigen Kunstaktionen
– Architekturwettbewerb zur Gestaltung einer Fußgängerbrücke für die Stadt
– Fotografie-Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Kulturfonds
Frankfurt RheinMain
– Beiträge zum Aschaffenburger Fischmarkt

Kunst im öffentlichen Raum: Brückenbau auf dem Aschaffenburger Stadttheaterplatz

 

 

Girls‘ und Boys‘ Day am FDG
Ziel des jährlich bundesweit stattfindenden Girls’ und Boys’ Day ist es, Schülerinnen und Schüler für neue Berufswege zu interessieren. Dieser Aktionstag bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, Berufsfelder, die außerhalb einer traditionellen Orientierung liegen, kennenzulernen.
Am Girls’ Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, also Berufszweige, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Dabei wird es ihnen unter anderem ermöglicht, weibliche Vorbilder in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik zu erleben.
Für Jungen soll sich an diesem Tag vor allem die Möglichkeit ergeben, in eigentlich frauenspezifischen Berufen aus den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege hineinzuschnuppern, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht und sehr erwünscht sind.
Der Girls’ und Boys’ Day soll somit dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees treffen.

Weitere Informationen sowie Angebote von Unternehmen, Betrieben usw. sind auf den folgenden Internetseiten zu finden: www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de

Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium motiviert alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 am Girls’ und Boys’ Day teilzunehmen und diesen Berufsorientierungstag zu nutzen, um ihren eigenen vielfältigen Interessen und Stärken zu folgen. Dabei ermuntern wir unsere Schülerinnen und Schüler, selbst aktiv zu werden und im Internet, in der Zeitung oder im Bekanntenkreis nach einem interessanten Angebot für diesen Aktionstag zu suchen.

 

Übersicht über unsere aktuellen Wahlkurse – für jeden etwas dabei!

Junior-Ingenieur-Akademie 8 und 9 (JIA)

 

Mode & Textildesign

 

(VorBig)Band für Einsteiger

 

Unterstufenchor, Chor und Orchester

 

Theater Unterstufe und Mittelstufe

 

DELF B1 / B2

 

“Jugend forscht” Fachbereich Bio & Chemie

 

Experimente antworten

 

Zoo AG

 

Schulgarten

 

Physik im Alltag

 

Taekwondo

 

Turnen für Fortgeschrittene

 

Tennis Stützpunkt

 

Handball

 

Fußball Mädchen, Fußball Jungen

 

Schwimmen für die Sportklasse

 

Klettern AG Anfänger und Fortgeschrittene
Stützpunkt Schwimmen

 

Judo für Anfänger und Fortgeschrittene

 

Schach

 

Hip Hop und Showtanz

 

Badminton für Anfänger und Fortgeschrittene

 

Kreatives Schreiben

 

Fit in der deutschen Sprache Klasse 5

 

Acrylmalerei AG

 

Roboterkurs

 

Cello

 

Geige

 

Saxophon

 

Trompete

Berlin Tag und Nacht

Bundestag, Oper, Disko –

Berlin Tag und Nacht

Acht Stunden Fahrt, am kulturärmsten Tag drei Museen und eine Oper, zehn Kilometer Laufweg pro Tag und sieben Stunden nichts zu essen, meine Klasse konnte sich gar nicht halten, vor überschäumender Begeisterung, aber das Beste kam noch, Start morgens um halb sechs an der Schule. Die euphorische Ankündigung, mit der die Lehrer in meiner Klasse Details der nahenden Berlinfahrt preisgaben, löste nicht gerade Begeisterungsstürme aus, blankes Entsetzen traf es eher.

Es war soeben am Dämmern, als nach und nach immer mehr unausgeschlafene Gesichter, ihre Kissen umklammernd, beim Bus eintrudelnden. Doch die acht Stunden vergingen wie im Schlaf, zumindest für die meisten,welche dann ausgeschlafen in Berlin ankamen, wo schon die erste Herausforderung auf uns wartete: Der Zimmerbezug, was nach einem anfänglichen Tumult erstaunlicherweise völlig problemlos über die Bühne ging. Nachdem aus dem achten Stock hinlänglich die Aussicht über Berlin Mitte bewundert wurde, brachen wir zum Bundestag auf. Eine Sicherheitskontrolle später, welche ablief wie am Flughafen, gab es in der sechs Meter hohen und damit noch recht niedrigen, Kantine Mittagessen. Anschließend ging es in den Plenarsaal, jedoch mussten wir dort etwas warten. Zwar gab es von dort eine fabelhafte Aussicht über Berlin, doch das bemerkten die meisten gar nicht, da sie viel zu sehr damit beschäftigt waren, sich zu fünfzigst um einen winzigen Bildschirm zu drängen, um das Deutschlandspiel zu sehen. Mit hängenden Köpfen trotteten wir schließlich in den Saal, wo wir viele interessante Dinge erfuhren. Um die Erkenntnis bereichert, dass es selbst im Bundestag eine Sitzordnung gab, gingen wir schließlich weiter zu einer Diskussion mit unserer Wahlkreisabgeordneten Andrea Lindholz. Zum Schluss besichtigten wir noch die Kuppel, welche uns einen wundervollen Blick über das abendliche Berlin bot. Eine wahre Odysee später fielen wir von lauter Kultur erschlagen ins Bett, die Lehrer hatten ganze Arbeit geleistet.

Am nächsten Tag wurden wir zu Bundesratsmitgliedern und diskutierten angeregt über die Legalisierung von Cannabis, mit dem Ergebnis, dass unser Ausschuss den Gesetzesentwurf auf jeden Fall noch einmal gründlich neu auflegen musste. Danach führten wir uns in einer kleine Stadttour, nur mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, nicht dass wir noch einen Kulturschock erlitten hätten. Den restlichen Nachmittag konnten wir uns in Kleingruppen komplett frei in Berlin bewegen, bis am Abend die Möglichkeit bestand, in ein Konzert, (Beethovens 6. Symphonie) oder ins Kabarett („Mutti muss weg!“), zu gehen, danach gab es noch eine Jugenddisko. Der nächste Tag startete mit einem Besuch im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen, wo uns ein Zeitzeuge auf sehr eindrückliche Art und Weise die damaligen unmenschlichen und entwürdigenden Zustände nahebrachte. Zum selben historischen Zeitpunkt, jedoch einige Kilometer weiter sahen wir uns die Mauergedenkstätte Bernauer Straße an. Anschließend hatten wir wieder Freizeit, in welcher es die Möglichkeit gab, ins KaDeWe, Kaufhaus des Westen, zu gehen, welches ein extrem großes, recht bekanntes Einkaufszentrum ist, bis es Zeit war, sich entweder für die Oper „Faust“ von Charles Gounod, schick zu machen oder sich für das Fußballtunier „in Schale zu werfen“. Der Tag danach war vor allem für die Rückfahrt reserviert, jedoch blieb davor gerade noch Zeit, einem Museum einen Besuch abzustatten, entweder dem Pergamonmuseum mit dem riesigen Ischtartor, dem eindrücklichen Tränenpalast, welcher die Schicksale der DDR-Flüchtlinge zeigte, dem deutschen Filmmuseum, in welchem man ein Stück deutscher Filmgeschichte hautnah erleben konnte, oder dem Deutschen Historischen Museum, welches wie der Name schon sagt, Geschichte zeigt. Alles in allem ist eine solche Fahrt extrem interessant. Vor allem für Leute, die vorher noch nie in Berlin waren, ist es faszinierend, diese so lebendige Stadt mit ihren vielen Facetten zu erleben, aber auch für alte Berlinhasen waren es – zumindest aufgrund des Programms – keine ermüdenden Tage, nur erschöpfende. Selbst nach einer elfstündigen Fahrt, blieb es aufgrund einer Exrückgabe um halb zwei, einer sehr krenzwertigen Aktion spannend. Gut be-schütze-t waren wir in Berlin als 133 Kopf starke Herde mit ihren Schäfern. Das blanke Entsetzen bei der anfänglichen Ankündigung wich schlussendlich purer Begeisterung.

Rebekka Stanik 10a

Das FDG in Japan

Mitteilung an die Presse 22/2017 Aschaffenburger Schüler auf Japans größtem Jungforscher-Wettbewerb ausgezeichnet

Deutsches Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC zum vierten Mal in Japan erfolgreich

Berlin, 14.08.2017. Zum vierten Mal in Folge wurden Schüler des nationalen ExcellenceSchulnetzwerks MINT-EC auf Japans größten naturwissenschaftlichen Jugendwettbewerb mit dem Publikumspreis geehrt. Luca Fäth (18) und Felix Leon Braun (18) vom Friedrich-DessauerGymnasium in Aschaffenburg überzeugten mit ihren bereits beim Bundeswettbewerb Jugend forscht prämierten Projekten.

Die beiden bayerischen Schüler waren Teil der diesjährigen MINT-EC-Delegation auf der Super Science High School Student Fair (SSH) vom 09. bis 10. August im japanischen Kobe. Die SSH ist Japans bedeutendster naturwissenschaftlicher Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler und vergleichbar mit dem deutschen Jugend forscht-Wettbewerb. Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler von 206 japanischen und 25 ausländischen Schulen stellten dort an Ständen und auf Postern sowie in Kurzvorträgen ihre MINT-Forschungsprojekte vor. MINT-EC war in diesem Jahr zum sechsten Mal eingeladen, mit einer Delegation an der SSH teilzunehmen. Außerdem waren Delegationen aus China, Indien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und den USA vertreten.

Luca Fäth präsentierte sein selbstkonstruiertes Einrad, das sich selbst im Gleichgewicht hält und von einem Elektromotor angetrieben wird. Für das Projekt mit dem Titel „Perfekt im Gleichgewicht“ erzielte er im Bundeswettbewerb Jugend forscht den Bundessieg im Bereich Technik.

In seinem Projekt „Lebende Biosiegel für Äpfel“ untersuchte Felix Leon Braun den Einsatz von Flechten als Bioindikatoren für die Belastung von Äpfeln durch Pflanzenschutzmittel. Nach der Jury von Jugend forscht überzeugte er damit nun auch das Publikum in Kobe.

Teil der MINT-EC-Delegation waren außerdem: Alexander Pabst, Lehrer am Friedrich-DessauerGymnasium, Julia Carlotta Piazolo, Magaretha Feulner mit dem begleitenden Lehrer Dr. Lukas Amadeus vom Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd, Yanick Prianon, Lukas Moritz Roth mit Lehrerin Madeleine Müller vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach sowie Delegationsleiter Johannes Brattke, MINT-EC.    Neben dem einmaligen Erlebnis, ihre Forschungsprojekte im internationalen Kontext zu präsentieren, bot die Reise den Jugendlichen und Lehrkräften weitere Höhepunkte. Generalkonsul Dr. Werner Köhler und seine Frau Martina Köhler empfingen die Delegation bei sich zu Hause, wo sie sich interessiert mit den Jugendlichen über die Forschungsprojekte austauschten.

Besichtigungen historischer Kulturgüter wie traditionelle Gärten, Burgen und Schreine, Stadtführungen in Kobe und Kyoto rundeten das Reiseprogramm ab.

Unterstützt und ermöglicht wird die Reise von der Stiftung Jugend forscht, dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie dem JapanischDeutschen Zentrum Berlin (JDZB).

Hinweis an die Redaktion: Fotos sowie Statements senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk  MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 295 zertifizierten Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

Unsere Ergometer-Klasse in Radio und TV

Seit der Einführung der Ergometer-Klasse an unserer Schule ist das Interesse der Medien enorm und wir haben fast täglich Anfragen oder Besuch von bekannten Radio- und TV-Stationen, die über das FDG in diesem Zusammenhang ausführlich berichten. Wir freuen uns sehr über dieses Interesse.

Der Beitrag von RTL startet automatisch. Weiter unten finden Sie die Beiträge des ZDFs und des Bayerischen Rundfunks.

Außerdem finden Sie hier einen Zeitungsartikel der Süddeutschen Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/schule-auf-dem-ergometer-das-strampelnde-klassenzimmer-1.3218000

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage

Artikel Homepage Ergometerklasse

Neues vom Sanitätsdienst

Vor ein paar Tagen wurde der Schule ein Defibrillator übergeben, der hoffentlich nie zum Einsatz kommen muss, uns aber ein sicheres Gefühl gibt. So ist das Team unserer Schulsanitäter noch besser für einen Notfall ausgerüstet.

Wir bedanken uns bei allen, die das möglich gemacht haben!

Internationales Preisträgerprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes 2016

Einige der besten Deutschlerner Italiens zu Gast am FDG

Bereits zum zweiten Mal war in diesem Sommer das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Gastschule für einen Teil des Internationales Preisträgerprogramms des PAD für Lerner der deutschen Sprache.

In einem harten Auswahlverfahren ermittelt der PAD, Teil der Kultusministerkonferenz der Länder, die besten Schülerinnen und Schüler verschiedenster Länder im Fach Deutsch in Wort und Schrift. Die Sieger erwartet ein dreiwöchiger Aufenthalt in Deutschland. Zwei Wochen verbringen sie in Familien und besuchen eine Gastschule, in der sie ein individuelles Unterrichts- und Ausflugsprogramm in deutscher Sprache und Kultur erwartet. Die dritte Woche verbringen in Berlin, begleitet von einem Reiseleiterteam des PAD und einem Begegnungsschüler ihrer Gastschule. Alle Ausgaben, auch die der Gastfamilien, werden vom PAD gedeckt, auch insofern unterscheidet sich dieses Programm von einem „klassischen“ Schüleraustausch.

Für die Italienischlerner am FDG ist dieses Programm eine einmalige Gelegenheit, einerseits persönlichen Kontakt zu ganz besonderen Schülerinnen und Schülern zu knüpfen, andererseits ihr Italienisch durch gemeinsame Unternehmungen mit der Gruppe von Muttersprachlern zu verbessern.

Die Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern aus Apulien, Emilia-Romagna, Sizilien, der Toskana, den Abruzzen, Rom und Südtirol kam am 23.06. in Aschaffenburg an, von ihren deutschen Partnern sehnsüchtig erwartet. Nach dem ersten Wochenende in den Gastfamilien folgten zwei ereignisreiche Schulwochen, u.a. mit Führungen in Altstadt und Pompejanum, Exkursionen nach Frankfurt, Miltenberg und Würzburg sowie einer gelungenen Abschlussfeier im Garten einer Gastfamilie.

Der Abschied am 10.07. fiel allen schwer, zu sehr waren sich die Schülerinnen und Schüler in den zwei Wochen persönlich näher gekommen. Sicherlich werden die Kontakte, so wie im letzten Jahr, auch länger halten und echte europäische Freundschaften entstehen, was letztlich der übergeordnete Sinn dieses Programms sein sollte.

Richard Schwaderer

Félicitations! – Übergabe der DELF-Diplome

Auch in diesem Jahr haben wieder einige Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Französischunterricht erfolgreich die DELF-Prüfungen (externes Sprachdiplom) absolviert.

Das Niveau A2 legte Jonas (8. Jgst) mit einem sehr guten Erfolg ab. Ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen legten Luca (10. Jgst), Désirée, Ann-Cathrin, Carmen und Anne  (alle Q11) das Niveau B2 ab.

Besonders hervorzuheben sind Viviana (9. Jahrgangsstufe), die im höchsten schulischen Niveau B2 ein gutes Ergebnis erreichte, obwohl sie erst die 9. Klasse besucht sowie Marie  (Q11), die mit 97,5 von 100 Punkten eine Bestleistung erbrachte, wie wir sie zuvor am FDG noch nicht erreicht haben.

Bravo et bonne continuation!

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer danke ich für ihr Engagement und hoffe, auch im kommenden Jahr wieder auf rege Teilnahme.

Schulleiter und Frau Leboulanger gratulierten zu dieser außerordentlichen Leistung.

 

 

Üdvözöljük! – Ungarische Gäste am FDG

18 Schülerinnen und Schüler aus Aschaffenburgs ungarischer Parnterstadt Miskolc waren Ende Juni für eine Woche bei ihren deutschen Austauschpartnern aus verschiedenen neunten Klassen zu Gast. Unsere Schulpartnerschaft mit dem dortigen Herman-Ottó-Gimnázium besteht schon seit beinahe einem Vierteljahrhundert und lebt vor allem durch den alle zwei Jahre stattfindenden Schüleraustausch.

Die ungarischen und deutschen Schüler haben in dieser Woche einige gemeinsame Ausflüge unternommen, so etwa nach Würzburg und Frankfurt, aber – auf Wunsch der Ungarn – auch zum Kreisrecyclinghof nach Stockstadt, da wir Deutschen ja international als Recyclingsweltmeister gelten. Auch die Gastfamilien haben sich sehr bemüht, den Austauschpartnern Einblicke in deutsches Familienleben und Kultur zu geben – besonders das Aschaffenburger Volksfest war für viele Ungarn ein besonderes Erlebnis.

Innerhalb nur einer Woche sind die beiden Schülergruppen zu einer schönen Gemeinschaft zusammengewachsen und haben viele Erfahrungen im Kontakt mit Gleichaltrigen aus dem jeweils anderen Land gemacht – ein einziger Wehmutstropfen war das frühe Aussscheiden der ungarischen Fußballnationalmannschaft bei der EM. Dennoch war die Stimmung so gut, dass die acht gemeinsamen Tage wie im Flug vergangen sind und der Abschied für viele Beteiligte viel zu früh kam.

Aber Schüler und Lehrer freuen sich schon sehr auf unseren Gegenbesuch im Oktober!

Sina Reusing & Christian Hoffmann

Ungarn

Ausstellung Kunststile und Metamorphose – Rückblick

Frei nach dem lateinischen Dichter Ovid, der alle Metamorphosen von der Entstehung der Welt bis in seine Zeit beleuchten wollte, näherten sich die Acrylmalerei AG unter der Leitung von Didier Pignard und weitere Schüler des Kunstlehrers am FDG des Topos „Metamorphose“ an. Die mehr als dreißig Resultate der kreativen Schaffenskraft konnten vom 25. Juni bis zum 01. Juli im Aschaffenburger Kornhäuschen nahe des Schlosses bestaunt werden.

Die Ausstellung überzeugte durch eine reiche Farbpalette verschiedener verwendeter Kunststile und Techniken, die immer auch Interpretation des Themas „Metamorphose“ sind. Wie könnte man einen menschlichen Kopf gestalten, wenn jeweils Träume, Erwartungen, Wünsche aber auch Ängste verbildlicht werden? Der Kreativität jedenfalls sind keine Grenzen gesetzt, aus dem denkenden Menschen eine leblose Maschine zu machen, ihm animalische Gestalt zu geben oder mit Blumen und Früchten etwas ganz Neues zu schaffen.

Auch von Metamorphose, von Transformation sprechen die Acrylgemälde, die Aschaffenburger Sehenswürdigkeiten wie das Pompejanum oder das Schloss Schönbusch nicht wie auf einem Foto naturgetreu, sondern im Blickwinkel eines bestimmten Malstils zeigen. So entsteht beispielsweise das Abbild des Pompejanums, ganz im Sinne des Pointilismus, durch das Aneinandersetzen kleinster Farbpunkte – eine wahre penibelst genaue Millimeterarbeit. Auch andere Stile wie Impressionismus und Pop-Art konnten durch gestalterische Feinheit bei den Besuchern punkten. Begeistert hat Till Emil Harling (Jahrgangsstufe 5) das Publikum mit seinem Gemälde in kubistischer Manier, dessen Farbintensität eine besondere Strahlkraft hatte.

Für manche Aussteller könnte hier auch der Anfang einer langen Karriereleiter sein, Lena Scheidler (Jahrgangsstufe 8) beispielsweise wurde für eine zukünftige Ausstellung ins Kirchner-Haus eingeladen.

Vielen Dank an all jene, die diesen großen Erfolg möglich gemacht haben, die Aussteller, dem Publikum für das gezeigte Interesse, für die finanzielle Unterstützung und ganz besonders bei Anne Hundhausen und Doris Kroth für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Es waren Werke zu sehen von:

Till Emil Harling, Zoé Marie von der Kammer, Vanesssa Savanh, Diana Alexandra Popa, Liying Jiang,Isabella De Rezende Walter, Leoni Bruneß, Leon Navratil, Maja Felicitas Trübner, Emily Zoe Schadt, Kathrin Schustek, Magdalena Pamin, Jenny Lien, Lena Scheidler, Maria Salacz-Zarate, Maryam Arabschahi, Vivian Knoke,  Alina Jolie Bellack

Didier Pignard

Kornhäuschen Kubismus

Kornhäuschen Pompejanum

Kornhäuschen Schönbusch

Mittelstufentheater spielt den „Diener zweier Herren“

Nachdem in diesem Jahr bereits Ober- und Unterstufentheater das Publikum verzaubert hatten, beschloss die Theatergruppe der Mittelstufe die diesjährige Theatersaison mit ihrer Version des Bühnenklassikers „Der Diener zweier Herren“.

Mit viel Witz und Improvisationsvermögen zeigten die Schüler, dass man auch ein derart gewichtiges Werk der Theaterliteratur auf einer Schulbühne erfolgreich geben kann. Das Besondere dieser Aufführung aber waren sicherlich auch die Umstände: Alexander Tilman-Villa, Q12, hatte das Textbuch zusätzlich zu seinen Abiturvorbereitungen eigens für die Schulbühne umgeschrieben und gleichzeitig die Einstudierung des Werkes übernommen. Das Publikum wusste dies mit großem Applaus zu honorieren. Dies freute wiederum Herrn Krenz und Herrn Schwaderer, die ihn bei diesem Projekt unterstützt hatten.

Bilder: Ina Straßer und Marlena Götz (beide 7d)

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Französisch-Vorlesewettbewerb der 6.Klassen – Ist Lesen eine Kunst?

Lesen, schreiben, rechnen, das klingt verdächtig nach Grundschule. Am Gymnasium lohnt es sich doch gar nicht, darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass unsere Kinder lesen können. Wozu dann ein Wettbewerb?

Nun ja, hier ging es ja auch nicht um das schlichte Lesen eines Textes, sondern, wie jeder bemerkt hat, der die Überschrift aufmerksam gelesen hat, ums Vor-lesen, also um den Vortrag eines Textes, noch dazu eines fremdsprachigen Textes, vor einem Publikum, das gekommen war, um zuzuhören, sich bestenfalls unterhalten zu lassen, in unserem Fall, kritisch zuzuhören, denn es sollte ja der oder die Beste ermittelt werden.

Die Teilnehmer, vier Mädchen und zwei Jungen der 6.Klassen hatten sich auf diesen Auftritt gut vorbereitet und die Ausscheidungen in ihren jeweiligen Klassen für sich entschieden. In der ersten Runde galt es, einen bekannten und trainierten Text vorzutragen. Einige zogen alle Register: hier musste man die Stimme verändern, dort eine kleine, aber wichtige Pause einlegen, mal schneller, mal langsamer, mal leiser, mal lauter sprechen. Das gelang den meisten noch sehr gut.  Die Jury, die jungen Damen und Herren der Französischklasse 11 von Frau Leboulanger, konnte sich aber davon überzeugen, wie schwer es war, vor allem den unbekannten Text fehlerfrei vorzulesen,  der den Schülern in der zweiten Runde vorgelegt wurde. So ganz spontan all die kleinen Feinheiten der gesprochenen französischen Sprache zu berücksichtigen, z.B. die stimmhaften von den stimmlosen Lauten zu unterscheiden und über keinen Nasal zu stolpern, dies zu beherrschen kann doch wohl mit Fug und Recht als Kunst bezeichnet werden.

Der nach einhelliger Meinung größte Meister seines Fachs war Joel (6e). Auf den zweiten Platz kam Tom Aulbach. Bronze ging an Luisa (6e). Die weiteren Finalisten waren in alphabetischer Reihenfolge: Kimberly, Sandra (beide 6d) und Kim (6f), die ihre Sache auch allesamt sehr gut machten.

Als Preise gab es den neuesten Asterix-Band, sowie DVDs mit den Geschichten von „Petit Nicolas“. Mögen alle weiterhin Spaß an der der Sprache haben!

Peter Gerl

 

Tennis – Erfolgreiches Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungs (Jungen 3) souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Exkursion der Klasse 7d ins Funkhaus Aschaffenburg

Am Mittwoch, den 11. Mai, erkundete die Klasse 7d das Funkhaus Aschaffenburg. Dabei wurde sie von den beiden Moderatoren Lisa Jacob und Jonathan Shoemaker durch alle Bereiche geführt, die das Funkhaus zu bieten hat. So gab es Einblicke in die tägliche Arbeit der Redakteure, die journalistischen Tätigkeiten bei Primavera24 und main.tv und natürlich die Sendestudios, in denen sich Lisa und Jonathan besonders oft aufhalten. Hier nutzte die Klasse auch gleich die Gelegenheit, um ihre Version des aktuellen Hits „Lush Life“ von Zara Larsson einzusingen und -spielen! Und wer das hören und sehen will, kann dies noch immer auf der Facebook-Seite von Radio Galaxy Aschaffenburg. Viel Spaß!

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Funkhaus2016IV

Funkhaus2016V

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Schwimmen – FDGler in Bayern erfolgreich

Nachdem die Schwimmmannschaften des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auf unterfränkischer Ebene die Konkurrenz klar beherrscht hatten, ging es es für die Teams nun auf die große bayerische Bühne, um sich gegen die starke Konkurrenz aus den anderen Regierungsbezirken zu beweisen. Hierbei erzielten die Jungen IV in Weiden den fünften Platz, die Mannschaft Mädchen II wurde in Bayreuth Sechster. Großes gelang den Mädchen der Altersklasse IV in Weiden: Sie errangen den Bronzetitel, nachdem sie in einem dramatischen Herzschlagfinale lediglich ein Anschlag vom Silberrang trennte. Gerade was die jüngeren Jahrgänge angeht, sollte mit diesen Ergebnissen der Schwimmsport am FDG auch in den kommenden Jahren eine große Zukunft vor sich haben. Das Bild zeigt die jüngere Mädchenmannschaft neben Schulleiter Michael Lummel und Betreuerin Karin Hebeler.

Große italienische Künstler hautnah – eine Exkursion der Italienischlernenden der Klassen 10a und 8b ins Städel

Goethes „Pressefoto“, produziert von Andy Warhol, begrüßte uns farbenfroh und gewaltig in der Lounge des Frankfurter Städel Museums, die uns mit ihrer riesenhaften Mosaikwand aus Spiegeln diesen Kunstraum eröffnete. Wir, die Klasse 10a, kamen zusammen mit den „Italienern“ der Klasse 8b am Freitag, den 22.04.16 allerdings aus einem ganz anderen Grund: Große Künstler der italienischen Renaissancemalerei (eigentlich: „rinascimento“) zogen uns nach ca. 30 minütiger Zugfahrt in die fabelhafte Ausstellung „Maniera“ (ital. für „Art und Weise“ oder auch „Stil“). Dort erhielten wir eine fachkundige und moderne Führung durch die Ausstellung, die sich den Meistern Pontormo, Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Vasari im Florenz der Medici widmete und wir durften selbst originale Entwürfe des noch berühmteren Michelangelo bestaunen. Die insgesamt 120 Werke, darunter Vorzeichnungen und Skulpturen, beeindruckten mit Präzision und außerordentlichem Talent und gaben tiefe Einblicke in die Vorbereitungen eines Künstlers für sein Bild.

Wir lernten viel über Wirkungsweisen von Bildern im Allgemeinen und dann eben auch, wie rebellisch die Werke dieser Ausstellung verstanden werden müssen. Wie erzeugt man Ferne oder Nähe oder was für eine tragende Rolle spielt die Symbolik in Gemälden? Auch die Interpretationen und zeitgeschichtlichen Hintergründe öffneten uns Türen, die Gedanken der Künstler hinter ihren Werken zu verstehen. So imponierte Rosso Fiorentinos Gemälde „Madonna mit ihrem Kind und dem Johannesknaben“  mit seiner grotesken, gar aufreizenden Muttergottes, welche in ihrer Darstellung eher an die griechische Göttin Venus erinnert denn an die selige Maria. An Experimentierfreude und Wagemut fehlte es den Künstlern dieser Zeit wahrlich nicht.

Zentrales Stück der Ausstellung war Jacopo Pontormos Bild „Venus und Amor“ nach einem Entwurf von Michelangelo: Eine laszive, aber maskulin wirkende Venus wird von einem listigen Amor bezirzt. Ist es hier Amor, der einen Pfeil auf seine Mutter Venus selber abschießen will, oder strebt Venus danach, selber einen Pfeil abschießen zu können? Und neben dieser Frage die unterschwellige Symbolik und eigentliche Hauptaussage des Bildes: die Bildhauerei liegt in Form einer gestürzten Figur am Boden und verliert damit den paragone, also den Wettstreit um die einzig wahre bildende Kunst.

Jenes Bild war herausragend fesselnd und gefiel mir am besten. Es präsentiert den ursprünglichen Gedanken hinter jeder Art von Kunst, nämlich, dass sie um der Kunstwillen gemacht wird. Ausflüge dieser Art sollte man öfter ins Schulprogramm aufnehmen.

Veronika Fuchs

 

Naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften befreien das Mainufer vom Müll

Wie jedes Jahr beteiligte sich das Friedrich-Dessauer-Gymnasium im Rahmen der Aktion “Saubere Landschaft” erneut am Frühjahrsputz des Mainufers. Vor allem Plastikbecher von Feiern, kleine Schnapsfläschchen, Feuerzeuge oder sogar ein Taschenmesser waren Fundstücke der Sammlung. Letzteres landete nun nicht in den Müllsäcken, sondern wurde von der Biologielehrerin Birgit Kähler für das Erste “beschlagnahmt”, damit es später im Fundbüro zu seinem Eigentümer zurückkehren kann. Man darf gespannt sein…

Alle anderen Fundstücke landeten natürlich in den sorgsam getrennten Säcken. Dabei gab es jeweils Spezialisten für Plasikmüll, eine Tonne für Metall, Papierabfälle, Biomüll, Alufolie, Styropor, Kork, Glas und Restmüll. Welchen Nutzen die sorgsame Trennung hat, wurde dann bei der Führung über den Recyclinghof Mörswiesenstraße klar. Sicherlich trennt nun manch ein Müllsammler seit dieser ersten Aprilwoche zu Hause den Müll sorgsamer in seine unterschiedlichen Kategorien. Auf Initiative von Birgit Kähler hin finden sich übrigens in Raum 105 (früher in Raum 600) bereits seit vielen Jahren Trennmöglichkeiten zwischen Papier, Plastik und Restmüll. Ein Wunsch wäre, diese bereits in den Grundschulen erlernte Trennform auch an unserer Schule konsequent in allen Klassenzimmern durchzuführen.

Aktion Kids for Kitz – Müllmonster gegen das Sterben von versteckten Rehkitzen in der Wiese

„Kids for Kitz“ bedeutet ein gemeinsamer Einsatz gegen den Mähtod von Rehkitzen. Dafür bauen Kinder Scheuchen aus Plastikbeuteln, Holzgerüst und Glitzermaterial. Bei uns am FDG waren Schüler und Schülerinnen aus der AG „Faszination Natur“ und „Wissenschafts-Sprache“  Bauherren der Scheuchen, die am Dienstag, den 26. April 2016 dann von ihrer Biologielehrerin zu den ortsansässigen Jägern Hans und Bernhard Appelmann gebracht wurden.

Sobald ein Landwirt nun seine Wiesen rund um Schweinheim mäht, meldet er sich bei den beiden Jägern, die hauptberuflich die Karosseriewerkstatt Appelmann betreiben. Diese übergeben die im Betrieb zwischengelagerten Scheuchen, damit man sie vor dem Mähen in den Wiesen aufstellen kann. Die bunten und flatternden Gestelle dienen dazu, die Rehmutter zu veranlassen, ihr Kitz aus der Wiese zu holen – und somit vor den scharfen Messern des Mähdreschers zu retten.

Normalerweise ist das Rehkitz im hohen Gras gut versteckt und so kommt die Mutter nur zum Säugen und Putzen, um keine Fressfeinde auf das hilflose Kitz in den ersten Wochen aufmerksam zu machen. Bei Gefahr flüchten die Rehkitze nicht, sondern drücken sich fest an den Boden. Das Verhalten schützt sie zwar vor Raubtieren – nicht aber vor den Mähmaschinen, die damit häufigste Todesursache der Kitze sind.

Diesem gruseligen Geschehen wollen die Naturschützer des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums entgegentreten und hoffen nun auf Nachricht, dass ihre Kitz-Scheuchen auch erfolgreich eingesetzt wurden.

Die bereits in Miltenberg erfolgreich durchgeführte Aktion wurde von Doris-Völker-Wamser aus Hausen gegründet und von Sandra Ernst an das FDG weitergetragen. Unterstützung findet sich bei Forstämtern, Bauernverbänden, Jägervereinigungen und dem Tierschutzverein. Am Freitag, den 29.April findet um 10 Uhr in der Fasanerie eine große Auftaktveranstaltung statt, zu der mehrere Schulklassen anreisen. Ziel ist es, möglichst viele Personen für Helferlisten zu finden, um direkt vor dem Mähen noch einmal die Wiesen nach versteckten Rehkitzen zu durchkämmen und sie mit Grasbüscheln an den Handschuhen aus der Gefahrenzone zu tragen.

Ein informativer und liebevoll gestalteter Flyer verrät in aller Kürze das Wichtigste zur Aktion “Kids for Kitz”:

Flyer_Action_klein_Aburg

Flyer_Kids_klein_Aburg

 

 

 

Schwimmen – FDG mit mehreren Bezirksmeistern auf Erfolgswelle

Mit einer Rekordbeteiligung von 67 Mädchen und Jungen startete das Friedrich-Dessauer-Gymnasium (FDG) in diesem Jahr in die Schwimmwettkämpfe der bayerischen Schulen: Ganze sieben FDG-Mannschaften traten bei den Stadtmeisterschaften in Aschaffenburg an. Und so konnten die traditionell guten Ergebnisse aus den Vorjahren nicht nur wiederholt, sondern sogar noch ausgebaut werden. Bei den Jungen und Mädchen gelang in jeder Altersklasse der Einzug ins Bezirksfinale. Bei den Mädchen lag aufgrund zweier sehr starker Mannschaften sogar auch die zweite Mannschaft vor dem Rest des Feldes.

Beim Bezirksfinale, das für die jüngeren Schüler im heimischen Aschaffenburger Hallenbad ausgetragen wurde, konnten die FDG-Schwimmer ebenso überzeugen.  Dort erzielten die Schwimmerinnen und Schwimmer in der Altersklasse IV im Aschaffenburger Hallenbad zwei souveräne Siege. Somit dürfen sie Mitte April in Weiden in der Oberpfalz um die bayerische Meisterschaft kämpfen. Auch auf unterfränkischer Ebene konnte die zweite Mannschaft nur von der hausinternen Konkurrenz geschlagen werden.

Jungen IV Bezirksfinale Platz 1

Mädchen IV Bezirksfinale Platz 1

Für die älteren Wettbewerbsteilnehmer fanden die unterfränkischen Meisterschaften in Höchberg statt. Dabei gingen die Mädchen als Sieger aus dem Bezirksfinale hervor, für sie geht es dann in Bayreuth um den Titel des bayerischen Meisters. Die Jungen wurden unterfränkischer Vizemeister.

Mädchen II Bezirksfinale Platz 1

Dass es beim Schwimmen übrigens nicht nur um die möglichst schnelle Fortbewegung im Wasser geht, beweisen die Anforderungen bei den Wettkämpfen. Für die jüngsten der Schwimmer stehen beispielsweise nicht nur die „traditionellen“ Disziplinen Brust, Rücken, Kraul und Delfin auf dem Programm, sondern auch Beinschlagstaffeln oder koordinativ sehr anspruchsvolle Mischformen wie ein Brustarmzug gekoppelt mit dem Kraulbeinschlag.

Neue Brieffreunde in den USA

Einige unserer Siebtklässler haben in den letzten Wochen Brieffreundschaft mit gleichaltrigen Schülern und Schülerinnen der Hornsby Middle School in Williamsburg, Virginia (im Bild zu sehen) geschlossen. Die Jugendlichen dort erlernen Grundkenntnisse in Deutsch und freuen sich wie unsere über den Kontakt zu Muttersprachlern auf der anderen Seite des Atlantiks.

Die amerikanische Deutschlehrerin Frau Karis Seltzer schickte ein Foto und vermeldete nach dem ersten Briefkontakt ans FDG:

„Heute herrschte im Deutschunterricht groβe Aufregung. Ein Schüler hat den Umschlag unter meinen Unterlagen gesichtet und wusste sofort, dass die Briefe angekommen waren! Dann war es aus mit dem ‘Lesson plan’. Sie wollten nur noch ihre Briefe lesen. Da war so manch heiterer Gruβ im Brief enthalten. Wir haben uns vorgenommen, am Montag dann im Unterricht zurückzuschreiben. Mal sehen, ob das alles wie geplant dann auch klappt!“

Wir warten also gespannt auf die nächste Runde Post von unseren pen pals!

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