Laut der Bayerischen Verfassung sollen die Schulen „nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden“. Dieser Aufgabe kommt das Friedrich-Dessauer-Gymnasium durch vielfältige gemeinschaftliche und soziale Aktionen nach.


  • Bunte Kostüme und coole Beats: die Faschingsparty der SMV

    Am 28. Februar 2025 war es endlich so weit: Die Aula des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums verwandelte sich in eine Faschingshochburg! Die SMV lud zur großen Faschingsparty für die Unter- und Mittelstufe ein – mit Musik, Tanz und einem Kostümwettbewerb.

    Besonders die Unterstufe zeigte sich feierfreudig: Rund 120 Schülerinnen und Schüler kamen verkleidet in die Aula, um gemeinsam „abzugehen“. Von Superhelden über Märchenfiguren bis hin zu kreativen Eigenkreationen – die Kostüme waren wieder einmal ein echtes Highlight! Bei angesagter Musik wurde ausgiebig getanzt, gelacht und gefeiert.

    Leider blieb die Stimmung bei der Mittelstufenparty hinter den Erwartungen zurück, da nur wenige Schülerinnen und Schüler erschienen. Daher entschied sich die SMV schweren Herzens, die Party vorzeitig zu beenden. Auch wenn die Mittelstufenparty nicht wie geplant verlief, bleibt die Faschingsparty für die Unterstufe ein voller Erfolg. Das SMV-Team bedankt sich bei allen, die mitgefeiert haben – und freut sich auf die nächsten Events!

    🎭 Eure SMV mit Herrn Rüth und Frau Siebentritt🎭

  • Nachbericht zur Juniorwahl

    Drei Schülerinnen und Schüler der K12 – Mia Heilmann, Falk Wenzel und Ella Thiem – haben sich unter der Anleitung von Herrn Pezold intensiv mit der Juniorwahl 2025 am FDG beschäftigt und einen hochwertigen Nachbericht zu dieser erstellt. Diesen könnt ihr hier abrufen.

  • Zeitzeugin Mina Gampel am FDG

    Mina Gampel tritt erst seit kurzem als jüdische Zeitzeugin des Holocausts auf. Vor zwei Jahren ist sie auf Birgit Mair gestoßen, die mit ihrem „Institut für Sozialforschung“ Opfer der Shoah professionell bei deren Besuch in Schulen begleitet. In der Zeit davor habe sie, so sagt sie im Vorgespräch, jüdischen Zeitzeugen, die von den Nationalsozialisten in Konzentrationslager gesperrt worden sind, den Vortritt lassen wollen bei den Gesprächen mit der Jugend.

    Erst seit viele Opfer verstorben sind und nicht mehr versuchen können, das erlebte Grauen zu verbalisieren, meldet sie sich zur Wort. Ihr bewegtes Privatleben und ihre bis heute, im Alter von 84 Jahren, andauernde berufliche Tätigkeit als Dozentin an der Kunstakademie und Künstlerin scheinen sie auch jahrzehntelang einigermaßen in Atem gehalten zu haben. In jüngster Vergangenheit erfährt sie laut ihrer Erzählung Kontemplation in literarisch- philosophischen Studien. Gampel gibt eine Botschaft der Lebensbejahung und Liebe an die zahlreich versammelte Zuhörerschaft weiter. Diese kommt offensichtlich an, die Jugendlichen können gar nicht aufhören, Frau Gampel nach dem Ende der Veranstaltung um Selfies zu bitten.

    Hinter dieser eindringlichen Bejahung des Leben liegt ein Schmerz, den sie nicht immer ausspricht, sondern oft nur andeutet oder erst auf Nachfrage preisgibt. Frau Gampel hat während der Flucht vor den Nationalsozialisten als Kleinkind nach Kirgisistan drei Geschwister verloren, die verhungert oder von Wehrmachtssoldaten erschlagen worden sind. Nur sehr wenige jüdische Menschen aus Frau Gampels Heimatort im heutigen Belarus haben den Holocaust überlebt. Während des deutschen Vormarsches ab 1941 in die UdSSR kam es zum sogenannten „Verborgenen Holocaust“. Deutsche Wehrmachtssoldaten trieben die jüdische Bevölkerung zusammen und erschossen sie. Dies ist auch in Minas Heimatdorf passiert. Frau Gampel weiß auch vom polnischen Antisemitismus der Nachkriegszeit zu berichten und wie schwer es ihr gefallen sei, 1967 in die Bundesrepublik, das Land der Täter, zu kommen. Mehrfach betont sie, die lange in Israel gelebt hat, wie angefasst sie vom Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 auf israelische Zivilisten ist.

    Ein herzlicher Dank geht an die Georg von Vollmar-Stiftung für die Finanzierung der Veranstaltung und allen Beteiligten, die zum Gelingen beigetragen haben.

    Julia Grundner (Alle Bilder wurden von Maria-Theresia Jacob aufgenommen.)

  • Das Dessauer-Gymnasium lädt zum Tag der offenen Tür ein

    Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg lädt alle Interessierten sehr herzlich zu seinem Tag der offenen Tür ein.

    Dieser findet am Freitag, den 28.03.2025 von 14:00 bis 18:00 Uhr statt. Die moderne und offene Traditionsschule möchte allen angehenden Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sowie deren Erziehungsberechtigten einen Einblick in ihr Schulleben und die vielfältigen Angebote geben, welche das FDG Kindern und Jugendlichen bietet.

    Alle Fachschaften werden sich an diesem Tag anschaulich und lebensnah vorstellen. Schulleiter Kai Arne Richter wird in der Aula um 14:00, 15:30 und 16:45 Uhr informative Vorträge über seine Schule und den Übertritt an diese halten. Zudem bieten Direktoratsmitglieder und Schüler Schulhausführungen an. Auch für das leibliche Wohl ist durch viele kulinarische Köstlichkeiten bestens gesorgt.

    Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium freut sich darauf, zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen.

  • So hat das FDG gewählt: die Ergebnisse der Juniorwahl 2025

    Im Rahmen der Juniorwahl durften Schülerinnen und Schüler des FDG die Bundestagswahl 2025 simulieren. Wahlberechtigt waren dieses Jahr 452 Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Jahrgangsstufe. Vor dem Wahlvorgang informierten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv über das deutsche Wahlrecht und die verschiedenen Positionen der politischen Parteien.

    In der Woche vom 17.-21. Februar öffnete das FDG-Wahllokal in der Bibliothek seine Pforten. Nachdem das Wahllokal am Freitag geschlossen hatte, zählten die Wahlhelferinnen und -helfer der 11c das Ergebnis der abgegebenen Stimmzettel aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 91% und folglich ergab die FDG-Juniorwahl 2025 folgende Ergebnisse:

    Die beiden nachfolgenden Ergebnisse zeigen das Gesamtergebnis der Zweitstimmen (links sind die sonstigen Parteien gebündelt dargestellt, rechts alle Parteien einzeln aufgelistet).

    Die nächste Grafik (links) zeigt das Ergebnis der abgegebenen Erststimmen. Rechts sieht man die Sitzverteilung eines fiktiven FDG-Bundestags.

    Abschließend ist aufgeführt, welche Koalitionen nach dem FDG-Wahlergebnis möglich wären.

    Die Fachschaft Politik und Gesellschaft bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern, die an der Juniorwahl teilgenommen haben. Ein besonderer Dank gilt den Wahlhelferinnen und -helfern aus der Klasse 11c sowie dem Bibliotheksteam um Sebastian Kempf und Tristan Hohnen.

    Vor allem aber soll an dieser Stelle unser Kollege F. Pezold erwähnt werden, der die Juniorwahl am FDG federführend organisiert hat. Zudem hat er auch durch die sehr anschaulichen Grafiken auch eine professionelle Visualisierung ermöglicht. Danke, Flo!

  • Ein starkes Zeichen setzen: P-Seminar gegen Rassismus und Mutig-Preisträger im Austausch gegen Diskriminierung

    Anlässlich der Preisverleihung im November waren sie sich erstmals begegnet: Schüler des P-Seminars gegen Rassismus hatten die Mutig-Preisträger aus Brandenburg an ihre Schule, das Friedrich-Dessauer-Gymnasium, eingeladen, um mehr zu erfahren von ihrem bemerkenswerten Engagement gegen Rechtsextremismus. Die Abiturienten zeigten sich tief beeindruckt von dem Mut und der Entschlossenheit der Brandenburger Jugendlichen und setzten den Austausch nun in gemeinsamen Workshops im Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg fort.

    Die Workshops zu den Themen Rassismus und Sexismus waren von den Abiturienten selbst konzipiert und bereits erfolgreich mit jüngeren Jahrgangsstufen am FDG durchgeführt worden. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen stehen die Reflexion eigener, oft unbewusster Verhaltens- und Denkmuster sowie das Erlernen konkreter Handlungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen.

    Intensiv wurde darüber diskutiert, wo Rassismus beginnt und inwiefern bereits die Frage nach der Herkunft als rassistisch wahrgenommen werden kann. Auch beim Thema Sexismus stellten die Heranwachsenden fest, dass die Absicht hinter einer Äußerung oft stark von der Wahrnehmung durch die Betroffenen abweicht. Daher ist es wichtig, sich bewusst zu machen, ob man möglicherweise Vorurteile verstärkt oder diskriminierend handelt.

    Die Veranstaltungen hoben die zentrale Rolle von Zivilcourage hervor: Mut zeigt sich nicht nur in großen Aktionen, sondern auch in den kleinen Momenten des Alltags, sei es durch ein klares Wort oder durch Unterstützung für Betroffene.

    Ein besonders gelungener Abschluss für den Abend war der Workshop für Kreatives Schreiben, angeleitet von der mehrfach ausgezeichneten Poetry-Slammerin Anna Stock. Das gegenseitige Vorlesen kleiner, spontan entstandener Texte sorgte für Auflockerung und viele Lacher, aber auch für nachdenkliche Momente.

    Ein herzlicher Dank gilt Herrn Wolfgang Gärthe, der mit seiner Stiftung „Jugend mit Zukunft gGmbH“ auch diese wunderbare Begegnung in Miltenberg ermöglicht hat.

    Stephanie Schütze

  • Brüsselfahrt der K12

    Brüssel, inoffizielle Hauptstadt der EU, war Ziel eines Teils der neuen Oberstufe. Das Programm „Lernort Staatsregierung“ der bayerischen Landeszentrale für Politik ermöglichte dem FDG eine bezuschusste Fahrt nach Belgien, inoffizieller Titel Studienfahrt 2.0. Da dieses Angebot allerdings begrenzt ist, konnte nur der Politikkurs 1pug1 von Herrn Pezold fahren, dem sich noch der Leistungskurs Kunst von Frau Sowa anschloss, damit die Kapazitäten maximal ausgenutzt wurden.

    Trotz kurzfristiger Zugprobleme, die eine entspannte Durchfahrt nach Brüssel verhinderten, kamen wir am Sonntagnachmittag in dem vorweihnachtlichen Brüssel an. Nach kurzem Check-In war an der Zeit, das winterliche Brüssel mit gleich mehreren Weihnachtsmärkten zu erkunden.

    Am Montag stand dann ein hammerhartes Programm an, das dem stressigen Schulalltag der Oberstufe Konkurrenz machte. Nach einem Frühstück im Hostel ging es zu einer Stadtführung, die noch in der Morgendämmerung startete, uns aber bald Blicke auf die Altstadt und architektonischen Besonderheiten Brüssels gewährte. Unsere Gruppen wurden von kundigen Stadtführern begleitet, die uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigten, darunter den beeindruckenden Grand Place, das Manneken Pis, aber auch versteckte Bars. Die historische Atmosphäre der Stadt und die charmanten Gassen hinterließen trotz Kälte und Nässe bei allen einen bleibenden Eindruck.

    Im Anschluss ging es zur Europäischen Kommission, einem der zentralen EU-Organe. Nach einer strengen Sicherheitskontrolle hatten wir die Möglichkeit, an einem Expertengespräch teilzunehmen. Ein EU-Beamter erklärte dabei in einem Vortrag nochmals das Wichtigste zur EU und zur Kommission, worauf interessierte Schülerinnen und Schüler im Anschluss selbst einige Fragen stellen konnten.

    Nach dem Besuch der EU-Kommission ging es weiter zur Bayerischen Landesvertretung, die die Interessen Bayerns in Brüssel vertritt und sich dafür gemäß dem typisch bayerischen Selbstverständnis eine villenartige Residenz in Sichtweite des EU-Parlaments leistet. Dort gab es einen Mittagssnack, während uns ein Vertreter der Landesvertretung über die Aufgaben derselben aufklärte und uns so implizit erklärte, was Lobbyismus eigentlich ist und wie dieser, auch von Seiten von Bundesländer, funktionieren kann. Im Falle Bayerns in der EU geschieht dies unter anderem durch das alljährliche Fest zum Maibaumaufstellen.

    Nach so viel Input folgte eine kleine Verschnaufpause, um sich auf den Höhepunkt des Tages nochmal vorzubereiten: Ein Planspiel im Parlamentarium. In eigens dafür gestalteten Räumen schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Vertreterinnen und Vertretern des EU-Parlaments. Die insgesamt vier verschiedenen Fraktionen mussten in mehreren Runden, die aus Ausschusssitzungen, Talkshowauftritten, aber auch Informationsrunden bei Expertinnen und Experten sowie Bürgerinnen und Bürgern bestanden, versuchen, gemeinsam Kompromisse zu zwei verschiedenen Gesetzesvorhaben zu finden – bis sich der Rat der EU von außen einschaltete und schon gefundene Kompromisse wieder verwarf, was die Frustrationstoleranz einiger Teilnehmenden doch auf die Probe stellte. Doch so funktioniert die EU, so funktioniert die Demokratie, manchmal sind Prozesse langwierige Verhandlungsprozesse, die nicht immer zu einem für alle zufriedenstellenden Ergebnis führen.

    Nach diesem Marathon waren abends Erholung und Freizeit angesagt: Highlights waren hier neben den gastronomischen Angeboten, den Shoppingmöglichkeiten, aber auch einfach die gemeinsame Zeit als Kurs sowie die Lichtershow am Grand Place.

    Am Dienstag folgte dann auch schon wieder der Abreisetag. Doch zunächst ging es noch in das EU-Parlament, das die Jugendlichen erst dieses Jahr bei der EU-Wahl mitbestimmt hatten. Nach einem abermaligen Vortrag ging es noch in den Plenarsaal, der v.a. mit seinem unzähligen Übersetzerkabinen beeindruckte. Anschließend blieb noch Zeit, sich mit Souvenirs, Weihnachtsgeschenken und Verpflegung einzudecken, bevor es dann abschließend wieder nach Aschaffenburg ging.

    Die Fahrt bot ein vorweihnachtliches außerschulisches Erlebnis, was den Schülerinnen und Schülern einerseits die EU näherbrachte, andererseits aber auch die Gemeinschaft stärkte und zumindest zeitweise die stressige Klausurenphase vergessen ließ.

  • Umgang mit der Gewalttat in Aschaffenburg

    Noch immer erscheint die Gewalttat im Schöntal als ein unfassbares Ereignis, das die Aschaffenburger in ihrer sicher und friedlich geglaubten Stadt zutiefst erschüttert hat. In den zwei Tagen nach den Geschehnissen konnten die Schüler und Schülerinnen daher in Raum 418 mit den Mitgliederinnen und Mitgliedern des Krisenteams über ihre Gedanken sprechen und auch kreativ werden. Die Werke, die in den zwei Tagen entstanden sind, sind in der Nähe des Tatorts als authentisches Zeichen des Mitgefühls und der Anteilnahme niedergelegt worden.

    Corinna Mierau (für das gesamte FDG-Krisenteam)

  • Abschalten im neuen „Raum der Stille“ am FDG

    Fangen, mit dem Ball spielen, lachen und miteinander quatschen: Das sind typische Beschäftigungen von Schülerinnen und Schülern in den Pausen.
    Wer im Gegensatz dazu aber zumindest für einen kurzen Moment die Ruhe suchen möchte oder vom stressigen Schulalltag etwas entspannen will, hat im neu eingerichteten „Raum der Stille“ die Möglichkeit dazu – gerade an großen Schulen wie dem FDG mit vielen Schülerinnen und Schülern ein willkommenes Angebot.
    Am Friedrich-Dessauer-Gymnasium hat sich die Fachschaft Religion dem Ruhebedürfnis einiger Schülerinnen und Schüler angenommen und im November jenen Raum eingerichtet.
    Ausgestattet mit Matten und Sitzkissen am Boden rund um eine jahreszeitlich geschmückte Mitte können die Schülerinnen und Schüler meditativer Musik lauschen oder an den aufgestellten Tischen Mandalas malen. Ein Kummerkasten kann zudem mit Sorgen gefüllt oder an der Fensterfront ein Dankesgruß hinterlassen werden.

    Endlich hat die Schule einen Raum, der den Bedürfnissen unseres doch oft fordernden und schnellen (Schul-)Alltags Rechnung trägt: Stille, persönliche Sammlung und Entspannung.

    Am Nachmittag dient er einer Gruppe zur Leseförderung in entspannter Atmosphäre oder auch den Übungen der Theatergruppe, die ihr aktuelles Bühnenstück probt. Gelegentlich bieten zwei Kolleginnen Handpan-Klänge als Entspannungsprogramm für die Lehrkräfte an.

    Täglich wird der Raum der Stille in den Pausen gerne von Schülerinnen und Schülern aufgesucht.

    Geplant ist außerdem, dass in diesem Raum während der Advents- und Fastenzeit kurze Andachten stattfinden oder auch den Abiturienten vor den Prüfungen nochmals Mut zugesprochen wird.

    Schon jetzt geht eine stille Kraft von diesem Raum aus. Wenn demnächst zusätzlich noch ein Teppich ausgerollt wird, wird die Gemütlichkeit des Raums nochmals zunehmen.

    Wir freuen uns sehr und sind gespannt, was unser „Raum der Stille“ in Zukunft noch für uns bereithält.

    Katharina Herold

  • Neuer Elternbeirat am Friedrich-Dessauer-Gymnasium

    Nachdem in der zweiten Oktoberhälfte am FDG Elternbeiratswahlen durchgeführt worden waren, fand am 05.11.2024 die konstituierende Sitzung des neu gewählten Elternbeirates statt.

    Mit einer Wahlbeteiligung von 21 % hat die Elternschaft für die beiden kommenden Schuljahre folgende Elternbeiratsmitglieder gewählt (in Klammern Funktion):

    Peter Maisa (Vorsitzender, Schulforum, Landes-Eltern-Vereinigung), Dorothea Gödert-Stegmann (stellv. Vorsitzende, Schulforum), Natascha Geis (stellv. Schatzmeisterin, Landes-Eltern-Vereinigung), Rinaldo Heck (Kassenprüfer), Dorothea Jecht, Stefanie Herrmann (Schatzmeisterin), Conny Schlönvoigt (stellv. Schriftführerin), Regine Müthrath (Schriftführerin, Schulforum, Landes-Eltern-Vereinigung), Pavel Zhivaikin, Andreas Burkhart, Constanze Röder, Armin Wiechmann.

    Der Elternbeirat bedankt sich für das Vertrauen der Elternschaft.

    Peter Maisa (Elternbeiratsvorsitzender)

  • Hoher diplomatischer Besuch aus Berlin

    Am 15. Oktober 2024 besuchte Herr Mirko Kruppa, Referatsleiter Bürgerdialog des Auswärtigen Amts, das FDG, um über das Amt des Diplomaten, die deutsche und europäische Außenpolitik sowie die Aufgaben des Auswärtigen Amts zu sprechen.

    Nach der Vorstellung seines beeindruckenden Lebenslaufs nahm sich der Diplomat in einem Impulsvortrag zunächst Zeit, um auf die Geschichte des Auswärtigen Amts einzugehen und die drei Säulen der Außenpolitik – Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Vernetzung – zu erläutern. In seinem halbstündigen Vortrag thematisierte er auch den Aufbau des Auswärtigen Amts sowie die Sicherheitspolitik und deren Auswirkungen auf die Welt und die lokale Umgebung. Darüber hinaus sprach er über die Bedeutung Deutschlands als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und die Rolle, die Deutschland in Europa spielt.

    Des Weiteren ging er auf den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ein, der es ermöglicht, globale Netzwerke aufzubauen, sowie auf die Rolle des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf die globale Politik. Auch das Goethe-Institut war Thema seines Vortrags. Außerdem gab Herr Kruppa Einblicke in die Ausbildung beim Auswärtigen Dienst auf den Ebenen des gehobenen und höheren Dienstes.

    Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler ausreichend Zeit, ihre Fragen an den Experten zu stellen. Gebannt lauschten sie den Ausführungen des Diplomaten, der seine Einschätzungen zum Taiwan-Konflikt abgab und über seine Erfahrungen mit Geheimdiensten sowie seine Aufenthalte in China, Russland und Taiwan berichtete. Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren sehr interessiert an seiner Geschichte und begeistert von seinem Auftreten, sodass der Besuch als gelungen betrachtet werden kann.

    Ein besonderer Dank gebührt daher der Stadt und insbesondere der Bürgermeisterin Frau Euler, die diesen Kontakt für die Schulen Aschaffenburgs ermöglicht hat.

    Maria-Theresia Jacob (Fachschaftsleitung PuG)

  • Pflanzaktion unserer „Fünftklässler“ am FDG

    Traditionell ruft das Bayerische Kultusministerium die Schulen zu Beginn des Schuljahres zur „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ auf.

    Was hat das aber mit der Pflanzaktion unserer Schule zu tun?

    Immer mehr Menschen denken darüber nach, wie sie selbst zu einer nachhaltigeren Welt beitragen können. Je mehr wir uns dessen bewusst werden, desto stärker beeinflusst dieser Leitgedanke unser Handeln, z.B. auch in unserem (Schul-)Garten. Wenn wir also Blumenzwiebeln pflanzen, damit sie prachtvoll blühen, dann tragen wir auch dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten und machen die Welt im besten Wortsinne ein wenig schöner.

    Deshalb nehmen wir diese Woche zum Anlass, unsere Pflanzaktion wie auch in den vergangenen Jahren durchzuführen. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 stecken zusammen mit ihren Tutorinnen und Tutoren vor dem Schulgarten Frühjahrszwiebeln in die Erde. Dieses Jahr sind es rot-weiße Tulpen mit dem vielversprechenden Namen „Hope“. Seit nun mehr drei Jahren werden hier etwa 200 Frühjahrsblüher einer bestimmten Art und Blütenfarbe zum Schuljahresbeginn in die Erde gesteckt. Auf diese Weise trägt jeder Jahrgang seinen Beitrag zur Entstehung unserer bunten und artenreichen Frühjahrsblütenwiese bei – sinnbildlich für unser vielfältiges und buntes Schulleben am FDG.

    Und so wird unsere Welt (vor dem Schulhaus) wieder ein wenig schöner!

    Gabi Heidenfelder

  • Impressionen von den Werkstatttagen
  • Berlinfahrt der 10. Jahrgangsstufe

    Alljährlich besichtigt die gesamte 10. Jahrgangsstufe die deutsche Hauptstadt Berlin. Die Fahrt wird seit einigen Jahren sehr aufwändig von der Fachschaft Geschichte/Politik und Gesellschaft organisiert, vor allem von Stephanie Schütze und Maria-Theresia Jakob.

    Auch in diesem Jahr brachen 132 Schülerinnen und Schüler sowie mehrere Begleitlehrkräfte auf, um die Spreemetropole besser kennenzulernen. Nach einer langen (und ereignisreichen) Busfahrt bezog die Reisegruppe ihr Quartier in der wunderbaren Jugendherberge Berlin-Ostkreuz.

    Nach der Ankunft brachen die einzelnen Klassen mit ihren Lehrkräften auf, um Berlin bei einem Spaziergang kennenzulernen. Die meisten Klassen entschieden sich, die Gegend um das Brandenburger Tor zu erkunden, welches für diverse Klassen- und Einzelfotos genutzt wurde. Anschließend besichtigten viele Schülerinnen und Schüler das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, welches sich in unmittelbarer Nähe befindet.

    In den nächsten Tagen lernten die Schülerinnen und Schüler des FDG die beeindruckende Geschichte der Stadt Berlin kennen, wobei vor allem die DDR-Geschichte der Stadt im Fokus stand. So besuchten die einzelnen Klassen die Stasi-Zentrale in der Normannenstraße sowie das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. In diesem erwartete die Schülerinnen und Schüler sehr einprägsame Stunden, denn die Klassen wurden jeweils von Zeitzeugen (meistens ehemalige Insassen des Gefängnisses) durch das bedrückende Gebäude geführt.

    Am Mittwoch erhielten die Schülerinnen und Schüler einen intensiven Einblick in das politische Berlin. Neben einem geführten Besuch des Berliner Reichstages und seiner imposanten Kuppel kamen die Klassen in den besonderen Genuss eines persönlichen Empfangs durch zwei Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Die Aschaffenburger Niklas Wagener (Bündnis 90/Die Grünen) und Karsten Klein (FDP) begrüßten das FDG und gaben den Schülerinnen und Schülern einen hochinteressanten Einblick in ihre Arbeit. Zudem durften die Jugendlichen politische und gesellschaftliche Fragen stellen, welche sie derzeit beschäftigen.

    Zudem hatten die einzelnen Klassen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums ihre jeweils eigenen Programmpunkte, welche sie im Klassenverband absolvierten. So besichtigten manche Klassen die Berliner Unterwelten, während andere die Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße besuchten. Neben einem gemeinsamen Klassenabend, den die einen beim Essen und die anderen beim Kabarett verbrachten, durften die Schüler sich zudem auf freiwilliger Basis an diversen Abendveranstaltungen beteiligen, wie zum Beispiel dem Besucher einer Oper oder eines Handballspiels der Berliner Füchse.

    Am letzten Tag hatten die Schülerinnen und Schüler die freie Auswahl zwischen diversen Museen und Denkmälern, die sie besichtigen konnten. So standen beispielsweise das Olympiastadion, das Deutschlandmuseum, das Spionagemuseum, das Futurium, das Humboldt-Forum oder die Nationalgalerie auf der Liste der zu wählenden Orte. Im Anschluss an die jeweilige Besichtigung trat die FDG-Reisegruppe die lange Heimfahrt an und erreichte Aschaffenburg am frühen Abend.

  • Kooperationsspiel: „Können Eier fliegen?“


    Am Donnerstag, den 13.06. fand für die ukrainischen Schülerinnen und Schüler ein spannendes Kooperationsspiel statt zur Förderung der Teamfähigkeit und Selbstwirksamkeit.

    Die Klasse wurde in vier Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte die Aufgabe, ein Fluggerät
    zu konstruieren für ein rohes Ei. Für die Planung und die Realisierung des Projekts hatte
    jede Gruppe maximal 30 Minuten Zeit. Zudem durften sie ausschließlich vorgegebene
    Materialien benutzen (Doppelseite einer Zeitung, ein Stück Karton, zwei Büroklammern,
    zwei Luftballons, zwei Gummiringe, 1m Schnur, 0,5m Klebeband, eine Schere, ein Bleistift,
    und ein rohes Ei).

    Jedes Fluggerät erhielt einen Namen, welcher auf das Gerät gemalt wurde.
    Nach 30 Minuten präsentierten die vier Teams ihre Ergebnisse, woraufhin die
    Fluggeräte umgehend ausprobiert wurden.

    Vom Balkon aus (1. Stock) flogen die Fluggeräte in den Pausenhof. Bei zwei Teams gingen die rohen Eier leider beim Aufprall auf dem Pausenhof kaputt. Die Fluggeräte der beiden anderen Teams waren so konstruiert, dass die rohen Eier den Flug heil überstanden. Beide Teams gingen als Gewinner aus dem Kooperationsspiel hervor.


    Bei der abschließenden Reflexionsrunde wurde gemeinsam besprochen, wie die Zusammenarbeit im Team funktioniert hat und was den einzelnen Schülerinnen und Schülern während der Aufgabe leicht bzw. schwer gefallen ist.

    Sara Albert
    (Schulsozialpädagogin)

  • „Sie sprechen aber gut deutsch!“ Workshop gegen Diskriminierung mit der Bildungsstätte Anne Frank

    Wann beginnt Alltags-Rassismus? Was kann ich tun, wenn ich einen rassistischen Vorfall mitbekomme? Wie führe ich selbst durch einen Workshop?

    Ein Anti-Diskriminierungs-Training erhielten das P-Seminar „Aktiv gegen Rassismus und Antisemitismus“ sowie etliche interessierte Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufe von der Bildungsstätte Anne Frank. Zwei Studierende der Sozial- und Politikwissenschaften waren eigens nach Aschaffenburg angereist, um die Teilnehmer fit zu machen für das Erkennen und den Umgang mit Diskriminierung.

    Nebenbei lernten die Schüler*innen viele praktische Tipps und Methoden für eigene Workshops kennen, die sie demnächst selber mit jüngeren Jahrgangsstufen durchführen.

    So erfolgte eine Diskussion beispielsweise über die „Barometer– Linie“: Die Schüler*innen positionierten sich auf einer gedachten Linie mit dem Polen JA und NEIN zu bestimmten Aussagen. „Ist es diskriminierend, wenn im Supermarkt die Kassiererin eine Kundin im Kopftuch lobt, »Sie sprechen aber gut Deutsch!»?“ Viele Jugendliche positionierten sich in der Mitte, weil ja zumindest eine gute Absicht dahinter stecken kann. Bei der anschließenden Übung, in der man die Betroffenenperspektive  einnimmt, zeigte sich: Zwar sind solche Äußerungen gut gemeint, kommen beim Gegenüber aber nicht wirklich positiv an. Wahrscheinlich fühlt sich die Frau mit Kopftuch eher angegriffen und ausgegrenzt, weil sie wegen ihrer Kopfbedeckung immer wieder als „Ausländerin“ und „Fremde“ wahrgenommen wird, obwohl sie womöglich in Deutschland geboren ist. Man sollte also immer vorher überlegen, wie das Gesagte beim Gegenüber ankommen könnte.  

    Jeder gute Workshop hat ein „gutes Ende“:  So schloss der Nachmittag mit einer Courage-Übung ab, bei der es darum geht, eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln: Hier standen mehrere Szenarien zur Debatte, auf die man reagieren sollte: Wie soll man sich verhalten, wenn in der Schule ein Mitschüler als „Du Jude!“ beschimpft wird? Was kann man tun, wenn es Schmierereien an der Moschee gibt? Oder wenn dein schwarzer Freund im Bus angepöbelt wird?

    Hier einigten sich die Schüler*innen: Es ist vor allem wichtig, NICHT zu schweigen oder wegzusehen. Dies wird als stummes Einverständnis mit dem „Täter“ aufgefasst. Vielmehr sollte man Solidarität mit den Betroffenen zeigen. Und sich Unterstützung von anderen holen, von anderen Mitschülern, von Lehrkräften, notfalls auch von der Polizei.

    Wir bedanken uns beim Bildungsbüro der Stadt Aschaffenburg für die Finanzierung des Workshops!

    Steffi Schütze

    P-Seminar „Aktiv gegen Rassismus und Antisemitismus“

  • Workshop mit den Jungen Europäischen Föderalisten zur Europawahl 2024
    • Was macht das Europäische Parlament?
    • Welche Befugnisse hat es?
    • Was hat die Europäische Union eigentlich mit mir selbst zu tun?

    Mit diesen und weiteren Fragen rund um die EU beschäftigten sich unsere 10. Jahrgangsstufe in Workshops der Jungen Europäischen Föderalisten. Fünf junge Teamer der transnationalen Jugendorganisation waren eigens angereist, um sich mit den Jugendlichen auf Augenhöhe über etliche EU-Themen auszutauschen.

    Nach einem informativen Einführungsvortrag über die verschiedenen EU-Institutionen wie die Europäische Kommission oder den Europäischen Rat durften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in einem Würfelspiel („Legislativity“) testen und erweitern.

    Darin ging es darum, möglichst viele Gesetze zu verabschieden:  Am Anfang eines Gesetzes steht stets eine Idee: Diese muss in der Europäischen Kommission von den Kommissaren und Kommissarinnen aufgegriffen werden, um zu einem offiziellen Gesetzesvorschlag zu werden. Danach braucht der Vorschlag Mehrheiten im Europäischen Parlament und dem EU-Minister*innen im Rat der EU. Erst dann kann das Gesetz in Kraft treten.  Doch auf dem langen Weg der Gesetzgebung lauern Unwägbarkeiten aller Art: Lobbyisten nehmen Einfluss und bremsen die Gesetzgebung aus, Mehrheiten können sich ändern, Zufälle und plötzliche Ereignisse entfalten ihre Auswirkungen…

    Nach dem Würfelspiel rundeten viele Informationen rund um die Europawahl den Workshop ab. So wurden verschiedene Parteien vorgestellt, die man wählen kann.

    Anfang Mai wird der Wahl-O- Mat zur Europawahl freigeschaltet. Informiere dich auch darüber, triff deine Wahl und geh am 9. Juni wählen!

    Parallel zu den Workshops besuchten weitere  Klassen der 10. Jahrgangsstufe  den Europabus der Bayerischen Staatskanzlei vor den Berufsschulen: Unter dem Slogan „Wähle Deine Zukunft“ wurde dort ein umfangreiches Programm zum Mitmachen rund um die Europäische Union geboten,  z. B. einen Lern- und Informationsparcours, eine Wünsche- und Meinungswand, eine Fotobox sowie ein Video-Tagebuch.

    Stephanie Schütze

    [Fachschaft Politik und Gesellschaft]

  • Von Hypertubes und autonomen Fahren: Mobilität in der Zukunft

    Vortrag beim P-Seminar Smart City


    Wie kann Aschaffenburg klimafreundlicher werden? Wie wird Mobilität in der Zukunft aussehen? Welche Vorteile können wir, die Bürger, daraus ziehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das P („Projekt“) – Seminar „Smart City“ in der 11. Jahrgangsstufe am FDG Aschaffenburg.

    Im Rahmen der Projektarbeit nahmen wir an einem digitalen Stream mit den MINT-Experten von Touch Tomorrow teil, eine Intiative der Dr. Hans Riegel-Stiftung, die uns über das Thema „Mobilität der Zukunft“ informierten. 

    Dabei wurden innovative Ideen wie der sogenannte „Hyperloop“ vorgestellt: Ein extrem schneller Zug, der in einem luftleeren Röhrensystem beispielsweise in bis zu 20 Minuten von Hamburg nach Berlin fahren soll. Weitere Themen waren autonomes Fahren, die Reduzierung von Reifenabrieb bei Autos sowie Car Sharing. In einem interaktiven Chat konnten wir der Moderatorin unsere Fragen stellen und durch eine eigene App wurden Videos oder Umfragen eingespielt.

    Diese Informationen können wir sehr gut für unser Projekt verwenden, wir wurden von einigen Vorschlägen stark inspiriert. Der sogar kostenlose Stream ist sicher weiterzuempfehlen. Wir danken den engagierten MitarbeiterInnen der Stiftung und freuen auf weitere interessante Partnerschaften mit externen Firmen.

  • Briefe können Leben retten!
  • Hoffnung schenken zum Jahresende

    Wo andernorts schon vorweihnachtlicher Stress ausgebrochen war, haben sich die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums am letzten Schultag noch einmal Zeit genommen- Zeit für sich in einer vorweihnachtlichen Adventsandacht und Zeit für andere:

    Zuvor hatten sie Kerzen mit Tattoos verziert, Bücher gesammelt und gebacken, so dass in den Pausen vor und im Anschluss an die Andacht ein großer Adventsbasar veranstaltet werden konnte, bei dem Schülerinnen und Lehrkräfte Kerzen- und Buchgeschenke gegen eine Spende mit in die Weihnachtsferien nehmen konnten.

    Dank des großen Engagements der Mitwirkenden kamen so in kurzer Zeit 545 Euro zusammen, die unserer Partnerstiftung „Weg der Hoffnung“ als Weihnachtsgruß für das Projekt „Schule für alle“ übergeben werden konnten.

    Julia Emmerling

  • Unsere „Fünftklässler“ kommen am FDG an

    Der Übertritt an das Gymnasium ist für alle FünftklässlerInnen ein aufregender Meilenstein in ihrem Leben: Vieles ist anders an der neuen Schule und die Erwartungen – von Seiten der Schülerinnen und Schüler als auch der Eltern – sind oft sehr groß.

    Die gesamte Schulfamilie wird sich bemühen, den Kindern die Eingewöhnungszeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir alle freuen uns, zusammen mit den neuen „Familienmitgliedern“ auf die kommenden Jahre am FDG.

    Wie im vergangenen Jahr fand auch zu Beginn dieses Schuljahres eine Pflanzaktion statt. Unsere Neuzugänge steckten zusammen mit ihren TutorInnen Blumenzwiebeln vor dem Schulgarten in die Erde. Im Frühjahr werden die gelb-weißen Narzissen unsere Blütenwiese bereichern. So werden hier in jedem Schuljahr etwa 200 neue Frühjahrsblüher einer Art und Blütenfarbe gesteckt: Auf diese Weise trägt jeder Jahrgang zu unserer bunten Blütenwiese bei, die sinnbildlich für unser vielfältiges und buntes Schulleben am FDG steht.

    Gabi Heidenfelder

  • Juniorwahl am FDG: Wie haben unsere Schülerinnen und Schüler abgestimmt?

    Auch in diesem Jahr fand wieder eine Juniorwahl am FDG statt. Anlass war die bayerische Landtagswahl. Die Juniorwahl ist eine Wahlsimulation und soll insbesondere Jugendliche, die noch nicht wählen dürfen, näher an den Wahlakt heranführen.

    Wahlberechtigt waren insgesamt 642 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-12. Insbesondere für die 9. Klassen war die Juniorwahl eine erste Erfahrung mit dem Fach Politik und Gesellschaft (PuG), da dieses in Bayern erst ab der zehnten Jahrgangsstufe unterrichtet wird.

    Vor der Wahl wurden alle Klassen über das Wahlsystem, die Aufgaben des Landtags und die verschiedenen Parteien informiert.

    Daraufhin folgte die Wahlwoche: Unter Mithilfe von Sebastian Kempf (Bibliotheksverwaltung) und der „Bufdis“ wurde die Bibliothek zum Wahllokal umfunktioniert und die Schülerinnen und Schüler gaben dort ihre Stimmen ab.

    Am Ende der Wahlwoche nahm die Klasse 11a eine ganz besondere Rolle ein: Statt des herkömmlichen PuG-Unterrichts wurden die Schülerinnen und Schüler zu Wahlvorständen und Wahlhelfern und nahmen die Überprüfung und Auszählung aller abgegebenen Stimmen vor.

    Somit ergibt sich für das Friedrich-Dessauer-Gymnasium unter der Berücksichtigung aller gültigen Erst- und Zweitstimmen (ca. 88% Wahlbeteiligung) folgendes Endergebnis:

    Florian Pezold (Organisator der Juniorwahl)

  • „Gemeinsam sind wir stark!“ – Schuljahresanfangsgottesdienst für unsere Fünftklässler

    Statt im Religionsunterricht zu sitzen, feierten die Fünftklässler einen Gottesdienst zum Schuljahresanfang. Das Motto hieß „Gemeinsam sind wir stark!“. Eröffnet wurde das Thema mit einem kleinen Streitgespräch – gespielt von Darstellern aus der 6. Jahrgangsstufe – zwischen Augen, Herz, Mund und Händen, wer wohl der Wichtigste sei. Dabei stellte es sich heraus, dass der Körper nur im Zusammenspiel aller funktioniert.

    Auch in der Schulgemeinschaft ist es ähnlich. Gemeinsam sind wir stark: Nicht, OBWOHL wir unterschiedlich sind, sondern WEIL wir unterschiedlich sind. Ein jeder bringt sich in die Gemeinschaft ein, so wie er ist und womit er kann.

    Einem erfolgreichen Start in die neue Schule, neue Klasse steht nun nichts mehr im Wege.

    Wir bedanken uns auf das Herzlichste bei unseren Flötistinnen und bei unserem Geiger, die uns bei den Liedern begleiteten. Außerdem gilt auch dem Kantor, Herrn Seitz, der für die musikalische Umrahmung am Klavier sorgte, größter Dank.

    Corinna Mierau

  • Podiumsdiskussion zur Landtagswahl und anschließende Umfrage unter den Schüler*innen

    Sollen Jugendliche bereits ab 16 Jahren wählen dürfen? –– Welche konkreten Maßnahmen wollen Sie gegen den Klimawandel ergreifen? – Wie wollen Sie Geflüchtete besser integrieren?

    Mit zahlreichen Fragen brachten die Moderator*innen aus der Q11 die Politiker*innen von Grünen, SPD, FDP, CSU, FW und AfD ins Schwitzen und ihr Publikum zum Nachdenken. Etwa 250 Schüler*innen waren der Einladung zum Schlagabtausch in der Aula gefolgt, der vom P-Seminar  „Aktiv gegen Rassismus“ organisiert wurde.

    Am 8. Oktober finden in Bayern die Landtagswahlen statt: Etwa ein Drittel der anwesenden Schüler*innen dürfen dann bereits wählen. Bei der Diskussion konnten sie sich ein Bild von den Parteien machen – zumindest von denjenigen, die bereits im Landtag vertreten sind und laut offiziellen Umfragen echte Chancen auf einen Einzug in das Parlament haben.

    Wir haben uns nach der Diskussion umgehört und wollten wissen, wer von den Kandidaten die Schüler*Innen am meisten überzeugt hat und welche Partei gewinnen würde. 

    Frage: Welche Partei würdest du wählen?

    Achtung: Die hier verwendeten Farben entsprechen NICHT den Kennfarben der Parteien!

    Bei den Kandidaten hat Lukas Bohn von der FDP die besten Umfragewerte erhalten, knapp vor Michael Fotokehagias (SPD).

    Nun sind wir gespannt, wie die Juniorwahl am FDG ausgeht, bei der noch weit mehr Schüler ihr Votum abgeben können.

    Ein herzliches Dankeschön an die engagierten und eloquenten Moderator*innen Hannah Reichhold, Josephine Päckert, Carolin Meier, Noam Breunig, Benjamin Elschner, Jonas Glaser und  Jerk Jansen und den Techniker Lukas Hill sowie an das P-Seminar „Aktiv gegen Rassismus“.

    PS: Wen es interessiert, wie das Main Echo über die Podiumsdiskussion berichtete, der kann den Artikel hier nachlesen.

    Stephanie Schütze

  • Alle nominierten FDG-SchülerInnen in das Aschaffenburger Jugendparlament gewählt!

    Mit großer Freude dürfen wir verkünden, dass alle Kandidatinnen und Kandidaten des FDGs, die sich zur Wahl beim diesjährigen Aschaffenburger Jugendparlament gestellt haben, erfolgreich gewählt wurden. Dieser großartige Erfolg ist dem aktiven Engagement und den wertvollen Stimmen der Schülerinnen und Schüler zu verdanken, die die Kandidaten mir ihrem Votum unterstützt haben.

    v.l.n.r.: Felix Klein, Joshua Beer, Elisa Fahnenstiel, Konstantin Ruck und Samuel König

    Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler für die Teilnahme an diesem wichtigen demokratischen Prozess. 

    Ein herzlicher Glückwunsch gilt den Gewählten, die nun die Möglichkeit haben, sich aktiv für die Interessen und Anliegen der Schülerschaft einzusetzen, nämlich:

    Joshua Beer, Vincent Birnbaum, Elisa Fahnenstiel, Felix Klein, Samuel König und Konstantin Ruck.

    Viel Erfolg und eine erfüllte Amtszeit an alle gewählten Vertreterinnen und Vertreter!

    Maria-Theresia Jacob (Fachschaftsleitung PuG/Geschichte)