Lernort Rathaus: Von Demos und Digitalisierung

Die Möglichkeit, sich im Aschaffenburger Rathaus über Kommunalpolitik zu informieren, nahm die Klasse 10f des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums wahr. Dabei erfuhren die Schüler beispielsweise, wo man eine FFF-Demo anmeldet oder warum die Digitalisierung der Schule so lange dauert. Bei dem von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung organisierten Pilotprojekt „Lernort Rathaus“ lernen Schüler vor Ort, wie die lokale Kommunalpolitik funktioniert. Das FDG war als zweite Schule in ganz Bayern für das Projekt ausgewählt worden. Am Morgen traf sich die gesamte Klasse mit Frau Jakob am Rathaus, von dort ging es direkt in den Sitzungssaal des Stadtrats, wo die Schüler zunächst Unterschiede zwischen Bundes-,Landes- und Kommunalebene herausfinden mussten. Dabei lernten sie, was ein Kommune machen muss, sogenannte Pflichtaufgaben, die der Bund ihnen aufträgt. Daneben gibt es viele freiwillige Aufgaben einer Kommune wie zum Beispiel die Einrichtung von Schwimmbäder sowie überraschenderweise Busnetze. Zwei Studierende der Universität Würzburg unterstützten als sog. Teamer die Klasse bei der Durchführung des Projekts. Anschließend führten die Schüler eine interaktive Rallye im Rathaus durch, wo sie u.a. Mitarbeiter der Stadtverwaltung interviewten, z.B. um herauszufinden, wo und wie man eine Demo anmeldet. So bekamen die Schüler einen Einblick in verschiedene Tätigkeiten innerhalb des Rathauses und erfuhren, welche zahlreichen Möglichkeiten zur Mitbestimmung schon für 15- bis 16 -Jährige in Aschaffenburg vorhanden sind. Zuletzt moderierten die beiden Teamer eine Fragerunde mit der 2. Bürgermeisterin Jessica Euler. Dabei interessierte die Schüler besonders die Digitalisierung an Schulen, der Klimaschutz und der Ausbau von Fahrrad- und Fußgängerwegen. Ähnlich wie das Jugendparlament soll das Projekt „Lernort Rathaus“ Schüler früh an die lokale Kommunalpolitik heranführen, erste Berührungsängste nehmen und den Jugendlichen aufzeigen, wie kommunale Prozesse alltäglich ablaufen. Die Klasse bedankt sich für die Teilnahme an dem Projekt und besonders bei Frau Euler, dass sie sich Zeit genommen hat.

Jan Thurau (10f)

Erinnerungszeichen

Geschichte von unten – originale Erzählungen von Vertreibung und Leid nach der Grenzverschiebung Polens

Krieg bedeutet nie etwas Schönes, doch auch danach besteht Konfliktpotential. So Vertreibung und Verfolgung. Nach der Grenzverschiebung Polens, im Rahmen des Kommuniqués von Potsdam, mussten dies zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Grenzgebiete, und darüber hinaus,  sehr schmerzlich erfahren.

Im erstellten Blog soll ein Stück Aufarbeitung entstehen, da das Material für jeden frei zur Verfügung steht. Per „oral History“ und à la Geschichte von unten wurden Erlebnisse und Erfahrungen der Flucht zusammengetragen und veröffentlicht.

Leid und Vertreibung – Erzählungen

Miriam: „Meine Oma erzählte mir von meiner Uroma: “ Als die Russen kamen, musste deine Uroma Agnes mit ihrem ältesten Bruder ins Nachbardorf ziehen, weil sie aus ihrer Heimat vertrieben worden sind. Meine andere Uroma musste mit ihrem kleinen Sohn in die Tschechoslowakei ziehen. Dabei passierte etwas Schreckliches, das kleine Kind erfror. Dort angekommen musste sie, um eine erneute Vertreibung zu verhindern, ihren Namen ins Polnische umwandeln.

Im Hintergrund deines Vaters, erzählte sie, gab es deinen Uropa Karl Hendschuh. Weil er bei seiner Arbeit dauerhaft niedergemacht und vergleichsweise miserabel bezahlt wurde, änderte er ebenfalls seinen Namen ins Polnische um. Die Familie floh nach Hamm.

Doch die Rote Armee hatte es kurzzeitig auf die Uroma abgesehen. Sie wollten sie töten, da sie in Verdacht stand, ein Funkgerät zu besitzen. Das hatte sie jedoch nicht und man ließ von ihr ab. Darüber hinaus nahm sie verletzte Deutsche und Polen auf, was der Roten Armee ebenfalls ein Dorn im Auge war.“

Neid und Vertreibung

“ Meine Oma erzählte mir: Deine Urgroßeltern hatten in Polen einen Gutshof. Vermutlich war auch Neid auf den Wohlstand Ursache der Vertreibung. Politisch glaubte der Mann, dein Uropa, an den Sieg Hitlers, was bedeutet hätte, sie hätten den Hof behalten können. Deine Uroma jedoch glaubte nicht daran und entschied, dass die Familie flieht. Mitgenommen haben sie drei belgische Kriegsgefangene, die ihnen zugeteilt wurden, um zu arbeiten, sowie eine ukrainische und eine aus Estland stammende Mitarbeiterin. Um die Tiere zu versorgen, blieb eine Angestellte aus Litauen dort. An materiellen Dingen beschränkten sie sich auf: Hafer und Heu für die drei Pferde, die den Holzwagen zogen, Decken und Anziehsachen für die Kinder, etwas zu essen und Vorräte.

Sie zogen los und erreichten am 16.02. Dresden, wo sie wegen Überfüllung keinen Platz bekamen. Dies war enorm wichtig, denn kurz darauf ereignete sich dort ein Brandattentat, was sie vermutlich nicht überlebt hätten. Es ging nun weiter nach Eger ( Tschechien ) und danach nach Mitterteich. Hier verbrachten sie 5 Jahre im Auffanglager. Mit 14 ist dein Opa fortgegangen, um auf einem Bauernhof zu leben und zu arbeiten. 5 Jahre später bekamen die Urgroßeltern zu 6. eine 55 qm große Wohnung zugeteilt. Der Empfang war aber eher unherzlich und mit Integration wurde es lange Zeit nichts.“

 

Besuch der Schriftstellerin Regine Möbius am FDG

Mit dem tropfenden Wasserhahn zum Gedankenfluss
Besuch der Schriftstellerin Regine Möbius am FDG

Vielleicht sollte man bei Deutschschulaufgaben künftig den Wasserhahn im Klassenzimmer öffnen, zumindest wenn es nach einer bekannten heutigen Autorin geht. Ihren persönlichen Schreibtrick verriet die Schriftstellerin Regine Möbius den Klassen 9f und 10e, als sie am 15. Februar 2019 im Rahmen des in Aschaffenburg stattfindenden Jubiläumskongresses „50 Jahre Verband deutscher Schriftsteller“ das Friedrich-Dessauer-Gymnasium besuchte. Sie selbst dreht im Falle einer Schreibblockade den Griff des Wasserhahns leicht auf und lässt sich vom Tröpfeln des Wassers inspirieren – aus Wassertröpfchen wird ein Gedankenfluss und das weiße Papier füllt sich mit Zeichen.

Der Verband deutscher Schriftsteller hat nicht zum ersten Mal Aschaffenburg für eine Tagung ausgesucht, aber welch besondere Freude es für die Teilnehmenden bedeutete, ausgerechnet zur 50. Jubiläumstagung nach Aschaffenburg zu kommen, verhehlte Regine Möbius den beiden Klassen am FDG nicht. Aschaffenburg sei eine sehr gastfreundliche Stadt und das Engagement für Kunst und Kultur sei am Untermain ein ganz besonderes, so Möbius. Das Kulturamt Aschaffenburg hat es den Aschaffenburger Schulen ermöglicht, eine Autorin oder einen Autor für Klassen an die Schulen zu holen. Am Dessauer-Gymnasium nutzten die Klassen 9f und 10e diese einzigartige Möglichkeit, eine Schriftstellerin leibhaftig kennenzulernen.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Michael Lummel erlaubte Regine Möbius, die 2018 ihren 75. Geburtstag feiern konnte, einen Einblick in ihre faszinierende Lebensgeschichte, die sowohl Aufschlüsse über ihr Leben als Dichterin als auch einen Blick auf die Geschichte der untergegangenen zweiten deutschen Diktatur, der DDR, ermöglichte. Schon als Jugendliche mit 16 Jahren habe sie begonnen, kleine Geschichten und Gedichte zu schreiben, erzählte Möbius den ungefähr gleichaltrigen Jugendlichen. Sehr überrascht habe es sie dann, als sie nach der Wende 1989 in ihrer STASI-Akte dann plötzlich solche frühen Werke aus ihrem zweiten Lebensjahrzehnt wiederfand, die sie selbst gar nicht veröffentlicht hatte. Schon anhand dieser Episode wurde deutlich, wie sehr der ostdeutsche Geheimdienst, die sogenannte „Staatssicherheit“ des Ministers Mielke, die eigenen Bürger bespitzelt und ihr deren Leben eingegriffen hatte.

Für die Klassen bot sie einen kurzen Überblick über die Geschichte des bis 1989 existierenden „Arbeiter- und Bauernstaates“. Die „Deutsche Demokratische Republik“ (DDR) wurde im Oktober 1949 als sozialistisches Land von der sowjetischen Besatzungsmacht gegründet, nachdem im Westen am 25. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland entstanden war. Dass die DDR eine Diktatur war, betonte Möbius explizit: „Für die Regierenden ist es immer viel bequemer, in einer Diktatur zu regieren, denn da lässt sich Widerstand leichter unterdrücken.“ Mit Blick auf manche Ostalgiker, die der untergegangenen DDR nachtrauern, sprach sie klar aus: „Manche hören es ungern: Die DDR war eine Diktatur!“

Sie erklärte den Klassen, dass Kultur in der damaligen DDR nicht als Möglichkeit, das eigene kreative Potenzial zu entfalten, angesehen wurde, sondern als Mittel, die Menschen für den Staat im Sinne des Sozialismus zu erziehen. Wer bei diesem System nicht mitzumachen gewillt war, flog heraus und hatte ein Publikationsverbot, durfte seine Schriften nicht veröffentlichen.

Ihre eigene Lebensgeschichte bewegte sie zur Abfassung einer Sammlung von Zeitzeugenberichten über den Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Dieser Tag, der 17. Juni, wurde in der alten Bundesrepublik als Nationalfeiertag, als „Tag der Deutschen Einheit“ begangen, um die Bundesbürger daran zu erinnern, dass im anderen Teil Deutschlands die Menschen in Unfreiheit lebten. Als Kind hatte die 1943 in Chemnitz geborene Regine Möbius diesen Aufstand miterlebt, sie bekam mit, wie der Vater ein Geräusch als den Lärm heranrollender Panzer identifizierte, wie ihre Mutter ihr eine Ostmark zusteckte, damit sie schnell noch Brot kaufen könne, weil die Mutter befürchtete, es gebe vielleicht wieder Krieg. Sie berichtete vom brennenden Pavillon der Nationalen Front, einer kommunistischen Massenorganisation, in der Stadtmitte und von der blutigen Niederschlagung des Volksprotests durch russische Panzer.

Nach diesem Tag durfte in der DDR nicht über das Geschehen des 17. Juni geredet werden. Im schulischen Geschichtsunterricht existierte dieser Tag nicht und auch in den Familien wurde nicht darüber gesprochen, so groß war die Angst vor der Regierung und ihren Spionen. Da die Zeitzeugen, die diesen Tag erlebt hatten, nun selbst älter werden, entschied sich Regine Möbius für die Abfassung ihres Buches „Panzer gegen die Freiheit“, in dem sie die Stimmen dieser Augenzeugen für die Zukunft sichern und bewahren wollte.

Unter anderem las sie aus dem Kapitel vor, das vom Leben des bekannten Plakatkünstlers Klaus Staeck erzählte. Der damals 17-jährige erlebte den Volksaufstand in Bitterfeld, wo ihm das Studium verwehrt wurde, weil er sich im „Arbeiter-Paradies“ DDR christlich konfirmieren ließ, anstatt sich der sozialistischen Jugendweihe zu unterziehen. Später verließ Staeck die DDR und floh in die Bundesrepublik, wo er nach einem Jurastudium als Grafikkünstler bekannt wurde und neben vielen politischen Plakaten auch die Plakate des Schriftstellerverbandes VS gestaltete.

Nach der Lesung zweier solcher Kapitel aus diesem Band kamen die Schülerinnen und Schüler mit Regine Möbius ins Gespräch. Auf die Frage, wie man als Schriftstellerin ein solches Werk angehe und konzipiere, erklärte sie den Klassen, dass sie zunächst Opferverbände und Institutionen angeschrieben und um Adressen von Zeitzeugen gebeten hätte. Danach habe sie eine ganze Menge von Briefen an die Personen genannt, die ihr genannt worden seien. In einem dritten Schritt habe sie diejenigen getroffen, die bei ihrem Werk mitmachen wollten und in langen Gesprächen deren Erfahrungen protokolliert. Aus diesen Mitschriften sei dann dieses Buch entstanden, an dem sie über ein Jahr geschrieben habe.

Die Schülerinnen und Schüler waren erstaunt, wie viel Arbeit hinter einem solchen Buch steckt. Daneben interessierten sie sich vor allem auch für den Alltag in einer Diktatur und die menschenverachtende Arbeit der STASI. Regine Möbius erzählte offen von ihrer eigenen Erfahrung und ihrer Einsichtnahme in die eigene STASI-Akte, die sie nach 1989 beantragen konnte. Sie betonte, wie schrecklich es sei, dass sich Kollegen oder Freunde plötzlich als Zuträger des Geheimdienstes, als sogenannte IM (Inoffizieller Mitarbeiter), herausstellten. Ganz besonders perfide, also heimtückisch, seien die vielen Akten beiliegenden Karteikarten mit ‚Geheimnissen‘ der überwachten Person gewesen, mit denen die STASI die Menschen im Falle von Unruhen erpressen und so ein Ende der oppositionellen Ideen erzwingen wollte. „Kübel von Dreck werden über einen ausgegossen in einer solchen Akte“, fasste Möbius diesen Aspekt der STASI-Arbeit zusammen. Ziel des Geheimdienstes war es, die Menschen systematisch fertigzumachen und in das kommunistische System – auch gedanklich – einzusperren. Die Schülerinnen und Schüler nahmen diese Schicksalsschilderung mit großer Bewegung zur Kenntnis. Der theoretische Lehrplaninhalt „die DDR als zweite deutsche Diktatur“ wurde hier zum persönlichen Lebenszeugnis, zum authentischen Einblick in das Wesen einer menschenverachtenden Diktatur, die die DDR war.

Besonders wichtig sei ihr daher, diesen Teil der deutschen Geschichte, also speziell die ostdeutsche Geschichte, auch in Westdeutschland wachzuhalten oder – wie bei unseren Jugendlichen der 9f und 10e – bekannt zu machen. Wichtig sei nämlich, dass auch die Erfahrungen, die im Osten Deutschlands gemacht wurden, als relevant und bedeutsam für den Westen und die gesamtdeutsche Geschichte anerkannt würden, denn nur so könne Deutschland wirklich zusammenwachsen. Die Fachschaft Geschichte ist daher umso dankbarer, dass Regine Möbius es unternommen hat, die zwei Klassen am FDG zu besuchen und einen solch persönlichen und bedeutsamen Einblick in unsere Geschichte gegeben zu haben. Der Stadt Aschaffenburg und dem Kulturamt unter der Leitung von Burkard Fleckenstein seien für ihr Engagement gedankt, das es unseren Schülerinnen und Schülern erlaubt hat, eine ‚echte Schriftstellerin‘ (und ein Stück Zeitgeschichte) ganz persönlich zu erleben.

Am Ende riet Regine Möbius, die in ihrem heutigen Zuhause in Leipzig auch eine Schreibwerkstatt für Kreative und Schreiblustige betreibt, den Jugendlichen, sich für erste eigene Schreibversuche nicht zu viel vorzunehmen. Nicht mehr als zwei oder drei Seiten solle man sich zum Ziel setzen, das sei für eine erste eigene Geschichte eine gute Länge. Wichtig sei auch, sich vor dem Schreiben schon das Ende der Geschichte zu überlegen, damit man wisse, auf welches Ziel man „hin-schreiben“ wolle. Eine gute Übung sei auch, sich hinzusetzen und einfach darauf loszuschreiben, einfach zu notieren, was einem gerade durch den Kopf gehe. So entstünden erste zusammenhängende Texte. Und im Falle einer Blockade helfe ihr stets der Blick auf den tropfenden Wasserhahn, das bewusste Achten auf das Fallen der Tropfen, und dann falle auch der Groschen im Kopf und sie komme beim Schreiben wieder in Fluss… Zeit also, auch am FDG bei der nächsten Deutschschulaufgabe am Wasserhahn zu drehen, um alle Schleusen zu öffnen, damit die Kreativität ungehindert aus unseren Schülerinnen und Schüler herausströmen kann…

Dr. Jochen Krenz
Fachschaft Geschichte

Eine leibhaftige Schriftstellerin- Renate Sattler zu Besuch bei der 10f

Die 10f lernt derzeit viele Biographien von Autoren der Aufklärung und des Sturm und Drangs kennen. Diese werden per Power Point als Referatsthemen an die Wand geworfen. Untersucht wird, ob Denker wie Immanuel Kant und Karl Philipp Moritz „Universalwissenschaftler“ sind, also verschiedene Forschungsgebiete haben oder eine „Künstlerproblematik“ vorliegt, der Schriftsteller also Schwierigkeiten bei der Bewältigung seines Lebenswegs hat. Neben der Aufarbeitung des Lebenswegs des Schriftstellers sind die Motivation für sein Werk und nicht zuletzt die Interpretation eines Werkauszugs und seine Einordnung in die Literaturgeschichte Teil der komplexen Aufgabe „Referat zu einem Autor halten“. Das verantwortungsvolle Umgehen mit Primär-und Sekundärliteratur hat einen hohen Stellenwert.

In der 90minütigen Begegnung mit der Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, der im Februar 2019 sein 50jähriges Bestehen in Aschaffenburg feiert, müssen die Schüler der 10f all diese Anforderungen, die sonst an sie beim Umgang mit Autoren gestellt werden, nicht aktiv realisieren. Entspannt hören sie der Lesung von Frau Renate Sattler aus ihrem Buch „Risse im Gesicht“ zu und können sich auf den Text einlassen. Eine affektive Begegnung statt einer kognitiven Konfrontation mit Literatur ist angesagt. Welch beruhigende Wirkung das analoge, gesprochene Wort in unserer mit digitalen Reizen überfluteten Zeit, in der Multitasking kein Fremdwort ist, hat!

Das Buch ist autobiographisch motiviert und Frau Sattler erzählt eine Geschichte, „die noch nicht in den Schulbüchern“ steht, wie sie sagt. Es geht um die Verschleppung von unbescholtenen Ostdeutschen in Lager durch die sowjetische Besatzungsmacht. Sattlers Großvater widerfuhr dieses Schicksal und er kam dabei zu Tode. Die Schriftstellerin berichtet auf einer anderen Handlungsebene von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR, in der der Schein der deutsch-sowjetischen Freundschaft gewahrt wurde und sie über die Geschichte des Großvaters nicht sprechen durfte.

Im zweiten Teil der Lesung soll es eine Diskussion geben. Sehr interessant ist jetzt für die Deutschlehrkraft zu beobachten, wie die Schüler scheinbar automatisch die eingangs geschilderten, im Unterricht eingeübten Kategorien der Untersuchung von literarischen Werken und ihrer Schöpfer anwenden. Mit Fragen zum Beispiel zur Entstehungsgeschichte, zum Schreibprozess, zum Titel und zum Lebensunterhalt eines Autors fühlen die Jugendlichen dem Text und der Autorin „auf den Zahn“ und ermöglichen sich so ein vertieftes Verständnis. Diese Kompetenz des Stellens der richtigen Fragen ist in Zeiten der digitalen Textflut des Internets wichtig, um nicht in unsortierter Information zu „ertrinken“.

Insgesamt lässt sich nach dieser Lesung feststellen: Literatur kann genossen werden.

Literarische Texte und ihr Autoren können durch die richtigen Fragen erkannt werden und ihre Wirkkraft entfalten. Dank an den Fachbetreuer Geschichte OStR Dr. Jochen Krenz, der diese außerordentliche Deutschstunde möglich gemacht hat. Dank an die 10f! Text: Julia Grundner

Spendenrekord – 5600 Euro gehen an bedürftige Schüler in Kolumbien und Tansania

Jährlich schwärmen unsere Achtklässler am Ende des Schuljahres aus, um an Tankstellen und Edeka-Märkten oder durch ein Benefizwandern Geldspenden zu sammeln. Die Spendenaktion wird von der Fachschaft Religion organisiert und gehört seit Jahren zum festen Programm am FDG. In diesem Jahr durften unsere Schülerinnen und Schüler den stolzen Betrag von 4000 Euro an die Stiftung „Weg der Hoffnung“ e. V. übergeben. Mit dieser Summe kann nunmehr für 20 Schüler in Kolumbien der Schulbesuch für ein Jahr finanziert werden. Nach Tansania, unserer Partnerschule, gingen 1600 Euro, die für die Bestuhlung der Laborräume vorgesehen sind. Das Foto zeigt fleißige Spendensammlerinnen mit Herrn Wolfgang Hock von der Stiftung „Weg der Hoffnung“. Noch nie sei von einer Schule ein so hoher Betrag gespendet worden, meinte dieser. Das machen wir vom FDG doch gerne – immerhin kommt das Geld da an, wo es gebraucht wird. Die 20 kolumbianischen Kinder hätten sonst keine Möglichkeit zum Schulbesuch und somit auch kaum eine Perspektive. Als Dankeschön brachte Herr Hock einen Rucksack mit, wie ihn kolumbianische Kinder für den Schulbesuch benötigen. Dieser hängt an unserer Partnerschulen-Schautafel und erinnert an die Schülerinnen und Schüler, die auf der anderen Seite des großen Teiches die Schulbank drücken.

 

„Gib´s der Diakonie“ – eine soziale Aktion in der 6. Jahrgangsstufe

„Kinder in der einen Welt: Kinder des einen Gottes“ heißt es im Lehrplan der Katholischen Religionslehre der 6. Jahrgangsstufe. Dabei erfahren die Schülerinnen und Schüler nicht nur Neues über die Lebensbedingungen Gleichaltriger in den verschiedenen Teilen der Welt. Auch die Situation der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wird beleuchtet. In diesem Zusammenhang wird klar, dass nicht alle es gleich gut haben.

Deshalb wollte unsere Aktion „Gib´s der Diakonie“ konkrete Hilfestellung für Bedürftige in Aschaffenburg anbieten. Das Sozialkaufhaus, eine Einrichtung der Diakonie, bietet in ihren Räumen in der Kolpingstraße bedürftigen Menschen die Gelegenheit, sich mit dem Notwendigen zu versorgen. Zu einem sympbolischen Preis können speziell für Kinder Schultaschen, Bekleidung oder Spielzeug erworben werden. Das Gute ist: Der Akt des Kaufens unterstreicht die Würde des Bedürftigen. Und: mit den Einnahmen werden Arbeitsplätze und somit ein Auskommen für andere geschaffen.

Eifrig suchten deshalb unsere Schülerinnen und Schüler zu Hause nach  Spendenmöglichkeiten: ausgemusterte, aber gut erhaltene Kinderbekleidung, Spiele, Bücher sowie Hygiene- oder Schulartikel. Unsere Schülerinnen und Schüler trugen die Berge von Sachspenden, die sie so eifrig und bewusst zusammengetragen hatten, zum Transporter der Diakonie und hoffen nun, dass sie andere Menschen mit ihren Gaben eine Freude bereiten können.

 

Europäische Idee in Kunst umgesetzt

15 Dessauer Schüler für ihre Wettbewerbsarbeiten ausgezeichnet
Die Europäische Union ist eine Errungenschaft, die nur fortexistieren kann, wenn die Menschen sich emotional mit ihr verbunden fühlen. Besonders junge Menschen gilt es, für die europäische Idee zu begeistern. In diesem Zusammenhang stand auch der diesjährige Europäische Wettbewerb an den Schulen unter dem Motto „Denk mal – Worauf baut Europa auf?“
Dieser Wettbewerb, der 2018 zum 65. Mal ausgelobt wurde, richtet sich an die Kreativen. Schulen aus ganz Europa beteiligten sich daran. Am Friedrich-Dessauer-Gymnasium waren es die Klassen 5e, 5d, 8e, 8f, 1ku1 und 1ku2 unter der Leitung von Frau Grzywacz sowie die Klassen 6e und 8d unter der Leitung von Herrn Pignard.
Zunächst wurden zündende Ideen gesammelt und gründlich recherchiert, bevor es tatsächlich an die künstlerische Arbeit ging, die gute Ergebnisse zeigte. Insgesamt trugen wir 14 Landespreise und sogar einen Sonderpreis des Bundespräsidenten davon. Das diesjährige Motto ließ durch die abwechslungsreichen Aufgabestellungen viel Raum für kreative Lösungen zu. So setzten sich die 5. Klässler mit dem Thema „Abenteuer in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern“ auf zeichnerische Art und Weise auseinander. Während das Thema „Denk mal!“ und die Fragestellung, wem sie ein Denkmal setzen würden, die 6. Klässler beschäftigte, erforschten die 8. Klassen gestalterisch zum einen „Das geschriebene Wort“ und die Schriftkultur in Europa und zum anderen machten sie sich auf die Suche nach lost places unter dem Motto „Vergiss mein nicht“. Die Oberstufenschüler entwickelten kreative Lösungen für den Themenbereich „Vom Hofmaler zum Selfie“. Hier stand eine Auseinandersetzung mit der Selbstdarstellung im Mittelpunkt. Sie untersuchten dabei, inwiefern die heutige Kultur der Selbstinszenierung die europäische Gesellschaft verändert und erkundeten dabei verschiedene Formen der Selbstdarstellung in Vergangenheit und Gegenwart. Unser Engagement bei dem diesjährigen Europäischen Wettbewerb wurde mit 14 bayerischen Landespreisen belohnt. Die Preisträger waren: Svea Grasz (5d), Simon Balzarek( 5e), Melike Balci (6e), Jule Gipp und Ellen Lichthardt (8d), Luca Wucherpfennig (8f), Zeynep Altunsoy, Laura Gerlach, Carolin Herzing und Katharina Reibenspiess (1ku1), Sebastian Arbeiter, Aleesha Fries und Abelene Kleibl (1ku2). Besonders gratulieren dürfen wir dabei Lisa Rosin (1ku1) zum Gewinn des Sonderpreises des Bundespräsidenten inklusive 4 Tage Berlinfahrt.

StRin Fabienne Leboulanger & Didier Pignard
Verantwortliche für den Europäischen Wettbewerb

P-Seminar Model United Nations in Strasbourg – a journey to the heart of Europe

 

In the course of our P-Seminar “Model United Nations Conference”, which is officially an English seminar but could more aptly be described with the word “political”, it seemed only fitting we visit one of the most important organs in our European Union: The European Parliament in Strasbourg, France.

And so our journey began, on a bright Wednesday morning at the Central Station of Aschaffenburg. We took the train to Strasbourg, which was the best way for a small group like ours. Sadly, some trouble occurred while we were on our way so we were delayed. The typical DB experience.

Upon our arrival in Strasbourg, we noticed to our dismay that it was not only not cooler (temperature-wise) than in Aschaffenburg, but it seemed even warmer! We immediately headed for our hotel and refreshed ourselves before beginning to explore the city.

The first planned stop was the Cathedral, majestic with its high-reaching tower. Tilman gave us a very nice presentation about the Astronomical Clock, which included interesting details like the fact that the gentle people of Strasbourg gouged the inventor’s eyes out so he couldn’t build a second clock for Paris.

After that, we moved on to one of the main parts of our journey: visiting the headquarters of arte. Now usually, tours for student groups are not a thing there, but luckily, Ms Schulze-Nicolai made use of her connections and managed to smuggle us in for an unofficial tour. It was fascinating indeed. We were given a general impression of how arte works and which drastically different jobs are needed to produce a show. After the general tour, we were taken into the, as we were told, “room with the best view in the whole building”. From it, we could see the European Parliament we were going to visit the next day and also got some unexpected information about observed happenings at the Parliament. But as our prepared questions for that day were specifically about arte, the topic soon changed back. We were told about how and why arte was founded and why it could never work with Germany and Poland. We also found out that arte does a little better in France than it does in Germany and that small differences between the countries, as the time the evening program begins, make the job for the people at arte a bit more difficult. When we asked about films we should definitely watch, we were told that “Schindler’s List” and “Les Intouchables” are very much worth watching. With these recommendations, we said our good-byes and left arte again to find a place for dinner.

In the end, we all settled on a small restaurant near “La petite France” and had a very enjoyable meal together, after which we were allowed to go explore the city on our own.

After a good, but relatively warm, night’s sleep, we had a very satisfying breakfast at the hotel and then left for our appointment with Mrs Westphal at the European Parliament.

To our amazement, we didn’t have to wait longer than ten minutes before we were led through the security checks and ushered into the building by Alan Gralik, an assistant to Mrs Westphal, who soon after joined us in a small meeting room. Her manner was delightfully non-boring and very suitable for young adults like us. She didn’t drown us in political jargon none of us would have understood, for which we were very grateful indeed. Even though not all our questions could be answered due to the limited time we had with her, we found out some very interesting things about the way the Parliament works and which problems it faces. One problem, for example, is the coming Brexit – she feared it will bring chaos to the EU. Another is the unwillingness of country leaders to surrender more power to the EU, which it needs to keep Europe together and functioning. She was very proud to tell us that her party, the S&D, had delegates from every single member country and ended the session with the urgent request that we should all go vote as soon as we could.

Following this private session, we witnessed a part of a plenary session about crimes against humanity committed in Eritrea and Burundi. It was fascinating to see such important politicians at work.

Kunst verbindet- Kunstaktion mit Dachlatten in der Aschaffenburger Fußgängerzone

Am Samstag, dem 29. April 2017 startete um 10°°Uhr eine Kunstaktion mit Dachlatten in der Aschaffenburger Fußgängerzone.
Unter der Leitung der Kunsterzieher Sabina Grzywacz vom Friedrich-Dessauer Gymnasium und Bernd Dörig vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach sollten Schülerinnen und Schüler beider Schulen zusammen mit Passanten Skulpturen bauen.
Die Überraschung war bei den Kunstpädagogen, bei Frau Hench-Haupt (der Mitinitiatorin vom IG Rossmarkt) und bei der Bürgermeisterin Frau Euler sehr groß, als sich bereits zum Start der Aktion am Herstallturm sehr viele Schüler einfanden. Ausgerüstet mit Neon gelben Warnwesten mit dem Aufdruck „Vorsicht Kunst“, 300 Dachlatten und tausenden von Kabelbindern begannen Schüler aller Jahrgangsstufen von Klasse 5 bis Q12 am Bau einer gemeinsamen Skulptur.
Sehr schnell wurde allen Beteiligten klar, dass es Absprachen, Arbeitsteilung und Teamwork bedarf, um den kreativen Prozess erfolgreich in eine plastische Form zu überführen. Es wurde an vielen unterschiedlichen Stellen gebaut, ergänzt und erweitert. Bereits nach 20 Minuten schälte sich aus der verworrenen Lattenkonstruktion, die den gesamten Fußgängerüberweg zwischen Friedrichstraße und Weißenburger Straße ausfüllte, eine zimmerähnliche Architektur heraus. Zwei torförmige Öffnungen lenkten den Fußgängerstrom durch das Kunstobjekt. Die Aschaffenburger Passanten, egal ob mit Einkäufen bepackt, mit Kinderwagen, Fahrrad oder Rollator ausgestattet, erwiesen sich dabei einmal mehr als überaus entspannt, freundlich und hilfsbereit. Die Schülerinnen und Schüler waren nicht nur kreativ und interaktiv gefordert, interessierte Passanten forderten Erklärungen oder körperlich eingeschränkte Personen mussten sicher durch das Kunstwerk geleitet werden.
Als Kunstpädagogen durften wir den dynamischen Prozess beobachten, bei dem sich unbekannte Schülerinnen und Schüler jedes Alters zusammen mit Eltern und Passanten zu einem kreativen Team verbanden, sich ihre Aufgabe selbst stellten und gemeinsam meisterten. Nach nicht einmal 45 Minuten sah man nur noch stolze Gesichter bei den Zuschauern und allen Beteiligten. Alle dreihundert Dachlatten waren verbaut und ein Gruppenfoto rundete die erste Aktion ab. Die Demontage dauerte nur 10 Minuten, danach waren alle Latten transportbereit verstaut, der Platz gefegt und die Karawane setzte sich in Richtung Herstallstraße in Bewegung.
An insgesamt 5 Stationen in der Fußgängerzone wurden Plastiken in immer neuen Formen aufgebaut. Die Begeisterung aller Beteiligten war ansteckend und der stetige Wechsel von Schülern und Passanten brachte immer neue Impulse.
Wir möchten uns bei Frau Hench-Haupt, Mitinitiatorin der IG Rossmarkt, und dem Stadtmarketing für die großzügige finanzielle Unterstützung bedanken und bei Frau Bürgermeisterin Jessica Euler für ihre Anwesenheit bei der Aktion.
Unser besonderer Dank gilt jedoch allen Schülerinnen und Schülern des FDG und HSG, die ihre Freizeit geopfert und mit ihrer engagierten Teilnahme den Erfolg dieser Kunstaktion erst möglich gemacht haben.
StRin Grzywacz FDG und StR Dörig HSG

Westphal Bericht

Europapolitik am FDG
Europaparlamentarierin Kerstin Westphal berichtet über ihre Arbeit in Brüssel

Zum 60. Mal jährte sich vergangenen Samstag der Tag, an dem die Römischen Verträge unterzeichnet wurden. Dies war die Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union, dem Arbeitsplatz von Kerstin Westphal. Die Abgeordnete des Europaparlaments konnte trotz ihres vollen Terminkalenders am Freitag,  den 24.03. das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg besuchen, um über ihre Arbeit zu berichten und mit den Schülern der Q12 über Europapolitik zu diskutieren.
Zunächst schilderte Frau Westphal ihren eigenen Weg in die Politik. Angefangen hatte dieser im Alter von ungefähr 18 Jahren in den späten 70er. Damals wollte sie mit einigen Freunden einen Raum für Jugendarbeit in ihrem Heimatort aufbauen und entdeckte, wieviel man durch Eigeninitiative erreichen kann. 1996 wurde sie für die SPD in den Schweinfurter Stadtrat gewählt. Ihr europäische Bewusstsein wurde geweckt durch die Tatsache, dass in Schweinfurt einer Krise im Metallbau nur mithilfe von Fördergeldern aus den Töpfen der Europäischen Union entgegen gewirkt werden konnte und somit viele Arbeitsplätze erhalten werden konnten. Diese Tatsache ist auch der Grund, weshalb sich Frau Westphal heute besonders für die Förderpolitik in Europa stark macht und für die Europäische Union wirbt. Unter anderem ist sie Mitglied im Ausschuss für regionale Entwicklung.
Dass in Brüssel nicht alles perfekt läuft, sieht Frau Westphal ein, wehrt sich jedoch auch gegen das Vorurteil, dass nur Schlechtes von dort kommt. Anschließend verdeutlichte sie mit einem treffenden Vergleich der EU mit einem Geodreieck das Tauziehen in der Europapolitik. Die drei Seiten des Dreiecks sind dabei Europaparlament, europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten, die laut Westphals Aussagen zu passiv agieren und beeinflusst durch einen starken Rechtsdrift ihrer Länderparlamente immer mehr kontra EU eingestellt sind. Auf die Frage eines Schülers, wie die Entwicklung in Deutschland aussehe, verweist die Parlamentarierin auf die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“, die sich mit Demonstrationen und Kundgebungen für den europäischen Gedanken einsetzt.
Mit zwei Kindern ist der Berufsalltag für Frau Westphal nicht immer einfach zu meistern. Normalerweise ist ihr Büro in Brüssel. Monatlich findet außerdem ein Treffen des EU-Parlaments in Straßburg statt, zu dem die Abgeordneten erscheinen.
Ein zentrales Thema von Frau Westphal ist  der Kurs vieler  Nationalstaaten in jüngster Vergangenheit in Richtung Nationalismus. Mit einer persönlich gefärbten Erzählung über die Grausamkeiten des Zweiten Weltkrieges und den Flüchtlingswellen in dieser Zeit verdeutlichte die Abgeordnete, wie wichtig es sei, den Flüchtlingen zu helfen und die Staaten , die hier viel zu stemmen haben, zu unterstützen. Über allem steht überdies die Aufgabe, ein funktionsfähiges und weltoffenes, tolerantes Europa zu erhalten und weiter zu entwickeln. Immer wieder betonte sie die Rolle der EU als Fundament des Friedens und der Verständigung in Europa.
Für uns Schüler bot dieser Vortrag ungeahnte Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union und uns wurde bewusst, dass Europa trotz einiger Probleme eine Idee ist, die man unbedingt unterstützen sollte.
(Lukas Imgrund und Linus Bickert, Q12)

Mein Beitrag zur HomepageAG

Im Schuljahr 2016/2017 nehme ich am FDG an der HomepageAG teil. Dabei will ich als Redakteur und Techniker arbeiten.
Meine Lieblingsseite ist: Die Suchmaschine

5e zu Besuch auf der „Arche-Armin“

Am Donnerstagmorgen um 8:15 traf sich die Klasse 5e des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums für eine Exkursion zum Bauernhof „Arche-Armin“. Diese wurde mit den beiden Studienreferendaren Frau Klose und Herrn Metz durchgeführt und von der Biologin Birgit Kähler als Vertreterin des Landesbundes für Vogelschutz begleitet. Der Weg führte die Klasse von der Schule zur Haltestelle Stadthalle. Von dort aus ging es mit einem Bus der Linie 4 nach Schweinheim. Von der Haltestelle Aumühlstraße führte uns der Weg zum Hof über die Wiesen. Dort konnten wir neben interessanten Pflanzen wie dem Storchschnabel, Johanniskraut und der Wilden Möhre auch feuchtigkeitsliebende Tiere wie Schnecken entdecken. Auf der Apfelbaumwiese haben wir die ersten größeren Tiere gesehen. Die grauen gehörnten Heidschnucken haben vor dem schlechten Wetter Schutz unter den alten Bäumen gesucht. Diese dienen nicht nur dem Schutz vor Regen, sondern vor allem als Sonnenschutz. Danach ging es weiter zum Muli und den Coburger Fuchsschafen. Das Muli ist das Ergebnis einer Paarung zwischen einem Esel und einem Pferd. Normalerweise können keine Nachkommen entstehen, wenn sich Tiere zweier unterschiedlicher Arten fortpflanzen, bei den Mulis ist dies jedoch möglich, da der Esel und das Pferd sehr nahe Verwandte sind. Die Nachkommen können sich jedoch nicht fortpflanzen. Am Eingangstor des Hofes konnten wir viele alte Sachen sehen. Auf den ersten Blick sah dies chaotisch aus, aber der zweite Blick zeigte, dass den alten Gegenständen durch gezielte Bepflanzung, ein neues Leben gegeben wurde. Auf den Feldern direkt neben dem Eingangstor werden Kürbisse und Zucchini zum Eigengebrauch angebaut. Mit Frau Hock ging es auf den Hof, wo uns die tollen Wollschweine gezeigt wurden. Besonders beeindruckt hat uns das Schwein Oma Ulli und die Ferkel, die wir mit Brötchen füttern durften. Während unseres ganzen Aufenthaltes liefen die Hühner gackernd über den Hof und sorgten immer wieder für eine schöne Abwechslung. Neben den Hühnern weckten auch die alten Maschinen gerade bei den Jungs der Klasse großes Interesse: verschiedene alte Traktoren, eine alte Bohrmaschine und auch eine alte Biegemaschine wurden bewundert. Die Biegemaschine erklärte Frau Hock sehr ausführlich. Diese kam früher zum Einsatz, wenn aus einem länglichen Stück Metall ein Metallring gearbeitet werden sollte und wurden für Fässer oder Kutschenräder benötigt.

Wir danken Christel und Armin Hock für ihren Einsatz, dass alte Traditionen der Landwirtschaft für uns auf dem Gelände der ehemaligen Range Control so richtig lebendig wurden und dass sie uns gezeigt haben wie wertvoll die Vielfalt verschiedener Arten und Rassen bei Nutztieren ist.

Bianca Klose

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Abiturgottesdienst 2016 – Kollekte für einen guten Zweck

Beim Abiturgottesdienst, der unter dem Motto „Abi heute, Captain morgen: Wo geht die Reise hin?“ stand, wurden 460,32 Euro zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Armutslagen gespendet. Der Betrag wurde von der Aschaffenburger Diakonie zu diesem Zweck entgegen genommen. Vielen Dank allen Spendern!

Tennis – Zweimal zweite Plätze beim bayerischen Landesfinale

Leider ist dieses Jahr der Traum vom Finale in Berlin geplatzt. Die Gegner der FDG-Tennisauswahl, die den Durchmarsch der FDGler in die Bundeshauptstadt zu „Jugend trainiert für Olympia“ stoppten, waren „einen Tick stärker und älter“, so Coach Tobias Bauer. Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch den Tennis-Cracks für den zweimaligen zweiten Rang beim bayerischen Landesfinale. Das ist ja auch eine tolle Leistung! Und außerdem: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. „Berlin, wir kommen nächsten Jahr!“

Landesfinale J3

P-Seminar Fahrt zur IBM Frankfurt

Am 14.07.2016 besuchten 10 Schüler aus dem P-Seminar „Dynamische Webseitengestaltung“ die Außenstelle der IBM in Kelsterbach bei Frankfurt.

Sowohl die Organisation als auch die tatsächliche Durchführung der Anreise stellte sich letztendlich als schwieriger heraus als zunächst gedacht. Eine Gruppe reiste mit dem Zug, eine mit dem Auto an. Alle konnten aber trotzdem vollzählig und relativ pünktlich an dem in Kelsterbach gelegenen Gebäude eintreffen. Nach der Anmeldung gab uns Käthe Englert, die den Besuch erst ermöglichte, eine kurze Führung im Haus, wonach wir uns in einem Besprechungsraum wiederfanden, der extra für uns hergerichtet wurde und in dem wir auch den Großteil des Besuchs verbrachten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte uns zunächst Dirk Weigel, Geschäftsführer in Kelsterbach, vor allem über den Wandel, den die IBM vollzogen hat und immer noch vollzieht. Nämlich weg von der Hardware, die die IBM jahrelang produzierte und hin zu Softwarelösungen und Unternehmensberatung. Im Anschluss erklärte uns Thomas Brackhahn, Solution Architect, die aktuelle Forschung, die bei der IBM auch noch stark betrieben wird. Dabei dreht es sich vor allem um cognitive computing und IBMs Watson.

Rechtzeitig zum Mittag wurden wir in die hauseigene Kantine eingeladen, wo wir aus einer großen Auswahl an Gerichten wählen und beim Essen im direkten Gespräch mit den eben genannten Informationen austauschen konnten. Gestärkt zurück im Besprechungszimmer wurden uns Ausschnitte aus der Show Jeopardy gezeigt, bei der der Watson-Roboter 2011 eindrucksvoll gewonnen hatte. Abschließende Reden hielten Holger Wittmann, Solution Architect, und zwei duale Studenten von der IBM. Die beiden vermittelten einen Eindruck in das duale Studium bei der IBM und erklärten, für wen dieses geeignet ist. Nachdem uns Frau Englert verabschiedet hatte, machten wir uns mit einer Hand voll Give-aways wieder auf den Heimweg.

Organisator: Martin Kühnert

Teilnehmer: Jonas Eichhorn, Johannes Gorks, Konstantin Herold, Felix Knöpfle, Frederik Richter, Arber Rrapaj, Vlad Ruseteanu, Max Schloter, Julian Staab, Alexander Staudinger

Autor: Julian Staab

Bilder: Alexander Staudinger

 

Musik – Besuch in Frankfurter Oper „Carmen“

„Toréador ! « statt « Ball im Tor ! » – Die Klassen 9g und 10a widerstanden der kurzweiligen Versuchung eines EM-Halbfinales und gingen als langfristige Gewinner vom (Willy-Brandt-) Platz, da sie an diesem eine überaus beeindruckenden Aufführung der Oper „Carmen“ erleben durften.

Bleiben wir spaßeshalber beim Fußballjargon: Auch in der Oper Frankfurt kam zu einer deutsch-französischen Begegnung, sozusagen einem echten Klassiker, in dem eine multikulturelle deutsche Mannschaft auf das französische Meisterwerk „Carmen“ traf. Und es war eine Auseinandersetzung auf höchstem Niveau! Den größtenteils nicht opernerfahrenen Schülern präsentierte sich eine spielfreudige Opernmannschaft, die mit ihrem gewitzten, aber perfekten Zusammenspiel über die ganze Spielzeit von drei Stunden hin für fesselnde und ergreifende Momente sorgte. Dabei hätte die fantastische Musik alleine gereicht, um uns glücklich zu machen. Doch wählte der Regisseur eine kreative Aufstellung mit obligaten Tänzern in Sechserkette, die das Geschehen choreographisch deuteten, aber bisweilen auch persiflierten, was für mehrere heitere Momente im Publikum sorgte. So flogen denn auch die beiden Spielhälften an unseren Sinnen vorbei, ohne dass wir uns über taktisches Geplänkel hätten ärgern müssen.

Wir verließen Frankfurt nicht nur als gefühlte Sieger. Wir sind die Gewinner dieses Abends.

Ausstellung Kunststile und Metamorphose – Rückblick

Frei nach dem lateinischen Dichter Ovid, der alle Metamorphosen von der Entstehung der Welt bis in seine Zeit beleuchten wollte, näherten sich die Acrylmalerei AG unter der Leitung von Didier Pignard und weitere Schüler des Kunstlehrers am FDG des Topos „Metamorphose“ an. Die mehr als dreißig Resultate der kreativen Schaffenskraft konnten vom 25. Juni bis zum 01. Juli im Aschaffenburger Kornhäuschen nahe des Schlosses bestaunt werden.

Die Ausstellung überzeugte durch eine reiche Farbpalette verschiedener verwendeter Kunststile und Techniken, die immer auch Interpretation des Themas „Metamorphose“ sind. Wie könnte man einen menschlichen Kopf gestalten, wenn jeweils Träume, Erwartungen, Wünsche aber auch Ängste verbildlicht werden? Der Kreativität jedenfalls sind keine Grenzen gesetzt, aus dem denkenden Menschen eine leblose Maschine zu machen, ihm animalische Gestalt zu geben oder mit Blumen und Früchten etwas ganz Neues zu schaffen.

Auch von Metamorphose, von Transformation sprechen die Acrylgemälde, die Aschaffenburger Sehenswürdigkeiten wie das Pompejanum oder das Schloss Schönbusch nicht wie auf einem Foto naturgetreu, sondern im Blickwinkel eines bestimmten Malstils zeigen. So entsteht beispielsweise das Abbild des Pompejanums, ganz im Sinne des Pointilismus, durch das Aneinandersetzen kleinster Farbpunkte – eine wahre penibelst genaue Millimeterarbeit. Auch andere Stile wie Impressionismus und Pop-Art konnten durch gestalterische Feinheit bei den Besuchern punkten. Begeistert hat Till Emil Harling (Jahrgangsstufe 5) das Publikum mit seinem Gemälde in kubistischer Manier, dessen Farbintensität eine besondere Strahlkraft hatte.

Für manche Aussteller könnte hier auch der Anfang einer langen Karriereleiter sein, Lena Scheidler (Jahrgangsstufe 8) beispielsweise wurde für eine zukünftige Ausstellung ins Kirchner-Haus eingeladen.

Vielen Dank an all jene, die diesen großen Erfolg möglich gemacht haben, die Aussteller, dem Publikum für das gezeigte Interesse, für die finanzielle Unterstützung und ganz besonders bei Anne Hundhausen und Doris Kroth für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Es waren Werke zu sehen von:

Till Emil Harling, Zoé Marie von der Kammer, Vanesssa Savanh, Diana Alexandra Popa, Liying Jiang,Isabella De Rezende Walter, Leoni Bruneß, Leon Navratil, Maja Felicitas Trübner, Emily Zoe Schadt, Kathrin Schustek, Magdalena Pamin, Jenny Lien, Lena Scheidler, Maria Salacz-Zarate, Maryam Arabschahi, Vivian Knoke,  Alina Jolie Bellack

Didier Pignard

Kornhäuschen Kubismus

Kornhäuschen Pompejanum

Kornhäuschen Schönbusch

Judo – Talentsichtung und -förderung beim Stützpunkttraining

Obwohl in Frankreich der Start zur Fußball EM gefeiert wurde,  trafen sich am Freitag, den 10.06.2016,  ca. 60 junge  motivierte Judoathleten vom Untermain in der Stützpunktschule des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums.

Das Stützpunkttraining ist eine Talentfördermaßnahme des Bayerischen Judoverbandes und des Bezirks Unterfrankens, an der alle unterfränkischen Vereine teilnehmen können, um ihr Know-Know und ihre Erfahrungen auszutauschen und weiter zu entwickeln.  Es erfolgt dabei ein Wissenstransfer durch die Stützpunkttrainer an die Vereinstrainer und die Athleten, die dieses Wissen und Können dann weiter in die Vereine tragen, um dort das Leistungsniveau  und den Ausbildungsstand zu erhöhen.

Martin Langermann stellte insbesondere taktisches Handeln und Mitdenken sowie Bewegungskombinationen in den Mittelpunkt. Langermann betonte dabei, dass vor allem das Bewegungsgefühl und  die Bewegungswahrnehmung eine ganz wichtige Rolle im Judo spielen und gerade diese Fähigkeiten spielerisch herausgebildet werden müssen. Im Vorgriff auf die möglichen Regeländerungen im unteren Jugendbereich (bis einschließlich U15) zum 1.1.2017 sollte jeder der Teilnehmer den Impuls erhalten,  die eigene Variabilität aus dem klassischem Ärmel-Reversgriff auszubauen.

Im Fokus des Trainings standen daher klassische Bewegungskombinationen und Handlungsketten, die sich aus diesem klassischen Griff sowie aus  den Verteidigungssituationen des Übersteigens und des Blockierens ergeben.

Frank Wagner und die Heimtrainern des JUDOKANs Aschaffenburg förderten durch individuelle Korrekturen mit viel Einfühlungsvermögen die Umsetzung, sodass schon nach kurzer Zeit erhebliche Fortschritte erkennbar waren.

Ein wichtiges Anliegen Seitens Langermann an die Heimtrainer ist es, diese kind- und jugendgerecht aufbereiteten Handlungsketten, immer wieder in das normale Training zu integrieren.  Den Abschluss bildeten aufgabeorientierte Randoris (Übungskämpfe), in denen das Erlernte angewendet wurde und sich die Judokas verausgaben konnten. Am Ende gingen alle glücklich, zufrieden und vor allem erschöpft mit neuem Input und vielfältigen Erfahrungen  von der Judomatte.

Judoinaction

 

 

 

P-Seminar „Menschen sind mehr als Winner oder Loser“ – Internationaler Auftakt zur EM

Fußball- EM und der Flüchtlingsstrom. Die perfekte Möglichkeit, auch am FDG die EM-Stimmung einzuläuten und dies zu verknüpfen mit dem Ziel der Integration.  Das P-Seminar „Menschen sind mehr als Winner oder Loser“ unter der Leitung von Herrn Pürckhauer veranstaltete daher am 08.06.2016 ein Fußballspiel mit Flüchtlingen, um ihnen einen action-reichen Nachmittag zu bieten. Gespielt wurde in gemischten Teams bestehend aus FDGlern (11. Klasse) und der Flüchtlingsgruppe des Talent Campus, die ebenfalls am FDG ihre Räumlichkeiten hat. Da Ramadan war, beschränkten wir die Spielzeit auf 2 x 30 Minuten, die dank unseres Schiedsrichters Herrn Alfred Schmitt, ohne jegliche Unterbrechungen oder unfaire Spielweisen stattfanden. Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreiches Projekt, dessen Ziel, die Integration, als durchaus geglückt bezeichnet werden kann, da ein sehr schönes Zusammenspiel zwischen beiden Kulturen stattgefunden hat.

Carmen Rachor (Q11)

Spielfoto

Tennis – Erfolgreiches Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungs (Jungen 3) souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Partnerschule in Tansania – Makita Secondary School dankt FDG

Uns, dem FDG, erreichte Post aus Tansania. Dort, in Mbinga, befindet sich unsere Partnerschule, die Makita Secondary School. Die Absender wollten ihre tiefe Dankbarkeit zum Ausdruck bringen: Immerhin unterstützt das FDG seit Jahren die Schule in Afrika. An den Projekttagen am Ende eines jeden Schuljahres verdienen unsere Schüler mit leichten Tätigkeiten Geld für zwei Schulen in Tansania. So konnten zum Beispiel vor Ort Unterrichtsmaterial, Laborbedarf sowie Pulte angeschafft werden.

Im Schreiben an uns heißt es nunmehr, dass „the community of Makita Secondary School recognizes you a lot for the valuable support you have been making to our school in creating good teaching and learning environment.“

Ferner wird erklärt: „We as students of Makita Secondary School, we thank and appreciate your grateful aid for our school betterment. We sincerely believe that through our own efforts the school condition, could not reach this present stage of academic excellence.“

Deshalb hatte uns, zusammen mit den Segenswünschen („God bless you“) der Schulleitung der Makita Secondary School, ein Zertifikat erreicht, das unsere Unterstützung als segensreich einschätzt:

„In that view the community has prepared you a certificate of appreciation for your support to our school.“

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Exkursion der Klasse 7d ins Funkhaus Aschaffenburg

Am Mittwoch, den 11. Mai, erkundete die Klasse 7d das Funkhaus Aschaffenburg. Dabei wurde sie von den beiden Moderatoren Lisa Jacob und Jonathan Shoemaker durch alle Bereiche geführt, die das Funkhaus zu bieten hat. So gab es Einblicke in die tägliche Arbeit der Redakteure, die journalistischen Tätigkeiten bei Primavera24 und main.tv und natürlich die Sendestudios, in denen sich Lisa und Jonathan besonders oft aufhalten. Hier nutzte die Klasse auch gleich die Gelegenheit, um ihre Version des aktuellen Hits „Lush Life“ von Zara Larsson einzusingen und -spielen! Und wer das hören und sehen will, kann dies noch immer auf der Facebook-Seite von Radio Galaxy Aschaffenburg. Viel Spaß!

Funkhaus2016I

Funkhaus2016II

Funkhaus2016IV

Funkhaus2016V

Funkhaus2016VI

„Kinder stark machen“ – FDGler beim Judo-Turnier stark

Die kleinen Kämpfer des JUDOKAN Aschaffenburg e.V.  waren beim „Kinder stark machen“-Turnier aktiv. Für viele war es der logische, nächste Schritt auf dem „Gentle Way“ nach der Unterfränkischen Mannschafts-Meisterschaft. Trainer und Fans waren begeistert, welche Leistungssteigerungen durch die kurz aufeinander folgenden sportlichen Höhepunkte möglich waren. Danke auch an alle Mütter, die Ihren Tag als „frenetisch anfeuernder Fan“ verbracht haben!

Für den JUDOKAN kämpften:
FU 12 Nina: 1.Platz
MU 12 Dominik  1. Platz / Moritz 1. Platz / Lugh  2. Platz / Robert  3. Platz / Torben  3. Platz
MU 15 Dominik  1. Platz und Sebastian  1. Platz
Martin Langermann

Kinderstarkmachen

KinderstarkmachenII

Stützpunktschule Judo – Sieg bei den hessischen Bezirks-Bestenkämpfen

Am 30.04.2016 fand der erste Teil der Bezirks-Bestenkämpfe im Bezirk Hessen Süd 2016 in Ober-Ramstadt statt. FDG-Schülerin Jana errang in ihrer Gewichtsklasse den 1. Platz in der U 13. Vor dem ersten Kampf  war die Anspannung sehr groß. Dennoch setzte sich Jana in ihren Kämpfen souverän gegen ihre Gegnerinnen durch und gewann ihre Kämpfe frühzeitig. Das FDG gratuliert der Sportklassenschülerin ganz herzlich.

Schwimmen – FDGler in Bayern erfolgreich

Nachdem die Schwimmmannschaften des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auf unterfränkischer Ebene die Konkurrenz klar beherrscht hatten, ging es es für die Teams nun auf die große bayerische Bühne, um sich gegen die starke Konkurrenz aus den anderen Regierungsbezirken zu beweisen. Hierbei erzielten die Jungen IV in Weiden den fünften Platz, die Mannschaft Mädchen II wurde in Bayreuth Sechster. Großes gelang den Mädchen der Altersklasse IV in Weiden: Sie errangen den Bronzetitel, nachdem sie in einem dramatischen Herzschlagfinale lediglich ein Anschlag vom Silberrang trennte. Gerade was die jüngeren Jahrgänge angeht, sollte mit diesen Ergebnissen der Schwimmsport am FDG auch in den kommenden Jahren eine große Zukunft vor sich haben. Das Bild zeigt die jüngere Mädchenmannschaft neben Schulleiter Michael Lummel und Betreuerin Karin Hebeler.

Große italienische Künstler hautnah – eine Exkursion der Italienischlernenden der Klassen 10a und 8b ins Städel

Goethes „Pressefoto“, produziert von Andy Warhol, begrüßte uns farbenfroh und gewaltig in der Lounge des Frankfurter Städel Museums, die uns mit ihrer riesenhaften Mosaikwand aus Spiegeln diesen Kunstraum eröffnete. Wir, die Klasse 10a, kamen zusammen mit den „Italienern“ der Klasse 8b am Freitag, den 22.04.16 allerdings aus einem ganz anderen Grund: Große Künstler der italienischen Renaissancemalerei (eigentlich: „rinascimento“) zogen uns nach ca. 30 minütiger Zugfahrt in die fabelhafte Ausstellung „Maniera“ (ital. für „Art und Weise“ oder auch „Stil“). Dort erhielten wir eine fachkundige und moderne Führung durch die Ausstellung, die sich den Meistern Pontormo, Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Vasari im Florenz der Medici widmete und wir durften selbst originale Entwürfe des noch berühmteren Michelangelo bestaunen. Die insgesamt 120 Werke, darunter Vorzeichnungen und Skulpturen, beeindruckten mit Präzision und außerordentlichem Talent und gaben tiefe Einblicke in die Vorbereitungen eines Künstlers für sein Bild.

Wir lernten viel über Wirkungsweisen von Bildern im Allgemeinen und dann eben auch, wie rebellisch die Werke dieser Ausstellung verstanden werden müssen. Wie erzeugt man Ferne oder Nähe oder was für eine tragende Rolle spielt die Symbolik in Gemälden? Auch die Interpretationen und zeitgeschichtlichen Hintergründe öffneten uns Türen, die Gedanken der Künstler hinter ihren Werken zu verstehen. So imponierte Rosso Fiorentinos Gemälde „Madonna mit ihrem Kind und dem Johannesknaben“  mit seiner grotesken, gar aufreizenden Muttergottes, welche in ihrer Darstellung eher an die griechische Göttin Venus erinnert denn an die selige Maria. An Experimentierfreude und Wagemut fehlte es den Künstlern dieser Zeit wahrlich nicht.

Zentrales Stück der Ausstellung war Jacopo Pontormos Bild „Venus und Amor“ nach einem Entwurf von Michelangelo: Eine laszive, aber maskulin wirkende Venus wird von einem listigen Amor bezirzt. Ist es hier Amor, der einen Pfeil auf seine Mutter Venus selber abschießen will, oder strebt Venus danach, selber einen Pfeil abschießen zu können? Und neben dieser Frage die unterschwellige Symbolik und eigentliche Hauptaussage des Bildes: die Bildhauerei liegt in Form einer gestürzten Figur am Boden und verliert damit den paragone, also den Wettstreit um die einzig wahre bildende Kunst.

Jenes Bild war herausragend fesselnd und gefiel mir am besten. Es präsentiert den ursprünglichen Gedanken hinter jeder Art von Kunst, nämlich, dass sie um der Kunstwillen gemacht wird. Ausflüge dieser Art sollte man öfter ins Schulprogramm aufnehmen.

Veronika Fuchs

 

AG „Faszination Natur“ – FDGler klicken sich in die Vielfalt

Die Ausstellung „Klick in die Vielfalt“ zum Thema Biodiversität im Foyer der VHS Aschaffenburg versetzte die Arbeitsgemeinschaft „Faszination Natur“ am Montag vor den Osterferien in eine Welt voller kleiner Wunder. Waren David und Leander besonders beeindruckt von der Hufeisen-Azurjungfer mit ihren riesigen blauen kugeligen Augen, so erfreuten sich Franziska, Maja und Sinja ganz besonders an dem Foto eines Klatschmohnfeldes mit Wolken wie Wattebäuschen darüber. Auf einem kleinen Arbeitsbogen notierten Luana und Franziska auch die Antworten von Passanten, die auf der Steingasse zu der Ausstellung interviewt wurden. Von dieser Aufgabe trennten sie sich nur sehr ungern, machte ihnen doch genau wie Luca, Maja, Sinja und Maira das Befragen der Menschen über ihr Wissen zur Biodiversität viel Spaß. So waren einige Passanten durch die Befragung neugierig geworden und besuchten die Ausstellung mit all den wunderbaren Fotos über Tiere, Lebensräume, Naturkunst oder Mensch und Natur. Lange betrachtete Celine das gestochen scharfe Buntspecht-Foto, stand aber wie Victor ebenso fasziniert vor dem Foto eines fliegenden Bienenfressers. Maira fotografierte für sich das Baumbild mit einem Herzen darauf und vielen bunten Blättern und so entstand auch die Idee einer eigenen Fotoausstellung. Beim Rückweg zur Schule über die Brücke berichteten alle von eigenen tollen Fotos und so schlug Maja vor, doch einmal eine eigene Fotoausstellung zu gestalten. Gespannt fiebert Kursleiterin Birgit Kähler den Urlaubs-Fotos aus der Natur beim nächsten Treffen der Agenten der AG „Forscher“ und „Faszination Natur“ entgegen . Vielleicht lässt sich ja dann bald am Dessauer die Vielfalt der Natur als Fotoklick bestaunen und verziert die Wände des Bio-Traktes?

Hobby-Fotografen an unserer Schule sind natürlich ebenso herzlich eingeladen, ihre Kunstwerke im Gang mitauszustellen. Fotos dafür können eingesandt werden an b.kaehler@fdg-online.de

Das Beitragsbild „Moos am Wasser“ ist von Maja:

Biodiversität

 

Krötenwanderung bei Sonnenaufgang

Auch dieses Jahr trafen sich in den Märzwochen Naturschutzaktive zum ersten Krötensammeln an den vom Landesbund für Vogelschutz aufgestellten Zäunen bzw. Krötenbarrieren. Die Aktiven trafen sich immer um 7.15 Uhr am Lufthofweg.  Für die beteiligten FDG-Schüler unter der Leitung von Birgit Kähler war das frühe Aufstehen in der Osterferienzeit dennoch kein Problem: Jede Kröte, die zum sicheren Laichplatz transportiert wurde, war Belohnung genug. Trafen die Fünftklässler und zwei begleitende Eltern am ersten Sonntag auf nur eine Kröte, beobachteten sie beim zweiten Treffen mit 13 FDG-Schülerinnen und Schülern vor allem die Kröten im See. Zum letzten Termin schrieb Sinja als eine von acht aktiven Krötenhelfern: „Als Erstes gingen wir am Straßenrand entlang und schauten in den Eimern nach. Schon nach kurzer Zeit fanden wir die erste Kröte, die gleich von uns über die Straße zu einem nahe gelegenen Baum getragen wurde. Nun gingen wir – als die Straßenseite zu Ende war – auf die andere Seite und überquerten eine große Wiese. Dort hatten Wildschweine ziemlich wild gehaust. Dann kamen wir wieder zu einem anderen Krötenzaun, wo wir zwei sich paarende Kröten fanden. Wir fanden auf dem restlichen Stück noch drei andere Kröten. Zum Schluss liefen wir noch zum Fasanerie-See und fanden Krötenlaich. An einer Stelle stritten sich etwa zehn Männchen um ein Weibchen.“

Die Krötenansammlung im Teich am Ende begeisterte einige junge Naturschützer und ihre Eltern so sehr, dass sie ihre Biologielehrerin Birgit Kähler und Christine Stark von der Hefner-Alteneck-Schule sogar noch bis 10.45 Uhr zum Krötensammeln am Zaun rund um das Klinikum begleiteten. Dort wurden auch noch 19 Kröten zum Teich getragen, aber auch sechs von Autos überfahrene Kröten dokumentiert. Die Daten der Protokollbögen dieser Sonntagssammlung (Sonntag, weil Unterrichtsausfall vermieden werden soll) werden dann an die Naturschutzbehörde und den Landesbund für Vogelschutz weitergeleitet. Diese können dann entscheiden, welche Maßnahmen im kommenden Frühjahr getroffen werden. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler des FDG aber durch ihren Einsatz in aller Frühe vielen Kröten das Ablaichen im Fasanerie-See ermöglicht und so freuten sie sich über die vielen Laichschnüre mit den Eiern für die nächste Generation.

 

 

 

Toller Erfolg für die jüngsten Handballerinnen des FDG

Nach den souveränen Siegen der jüngsten Handballerinnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums bei der Stadtmeisterschaft, den  unterfränkischen Meisterschaften in Aschaffenburg und dem Nordbayernfinale in Mönchberg wurden die Schülerinnen der Altersklasse M/IV bei den bayerischen Meisterschaften in Eckental, gegen das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee, Bayerischer Vizemeister der Schulen beim Wettbewerb

„Jugend trainiert für Olympia“

Da bis auf zwei Schülerinnen alle Spielerinnen dieser Mannschaft auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse starten können, hofft das Team des FDG im nächsten Schuljahr auf ähnlich starke Leistungen und Erfolge in diesem Wettbewerb.

Schüler experimentieren – Landessieg geht an FDGler

Seit April 2015 wird in deutschen Kinderzimmern geknobelt und geklappt. Grund dafür ist die Känguru knobelkette, die nach dem Känguru-Mathematik-Wettbewerb 2015 alle 850 000 teilnehmenden Schüler mit nach Hause nehmen durften. Auch Alexander Heeg (12) war von der Kette fasziniert. Aber wen er auch fragte, keiner hatte die schwersten Aufgaben des Blattes, das es zur Kette dazugab, geknackt. Und auch auf youtube zeigen knobelkid und Co nur die Lösungen der einfacheren Aufgaben.

Deshalb ging Alexander die Sache strategisch an, er schrieb ein Computerprogramm in der Programmiersprache Python. Dieses Programm führt Klappfolgen automatisiert durch, vergleicht die Ergebnisse mit frei eingebbaren Zielfiguren und zeigt bei Übereinstimmung die Entstehung der Zielfiguren als Animation. Mit selbst entwickelten Strategien konnte Alexander unter anderem die Rechenzeit des Programms deutlich verkürzen. So schaffte er es, rechtzeitig zum Wettbewerbstermin von „Schüler experimentieren“, der Juniorsparte von „Jugend forscht“, alle Aufgaben des Blattes zu lösen. (Die Lösungen zur Känguru knobelkette bzw. Känguru kette findet man hier.)

Das Ergebnis überzeugte die Jury des bayerischen Landeswettbewerbs von „Jugend forscht“: Thomas Grupp, Leiter des BMW-Dynamikzentrums, in dem die Veranstaltung in Dingolfing stattfand, überreichte Alexander den ersten Preis im Fachbereich Mathematik/Informatik.

Ein zweiter Preis in diesem Fachbereich wurde nicht vergeben, den dritten Preis erhielt Luis Kleinwort (13) aus Würzburg für sein ebenfalls beeindruckendes Computerprogramm Vocabbeam (siehe www.vocabbeam.de). Damit können im Computerraum – auch spielerisch – interaktiv Englischvokabeln und –grammatik trainiert werden (beispielsweise kann der Systemadministrator damit den Schülern – auch über das Internet – beliebige Vokabeln zuweisen und er erhält eine Auswertung der Ergebnisse).

Mit seinem ersten Preis konnte Alexander an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen, in dem er mit seinem Computerprogramm zur Untersuchung von Schafkopfstrategien ebenfalls in der Endrunde von „Schüler experimentieren“ Erster und somit Landessieger wurde.

Und diesmal belohnte sogar das bayerische Kultusministerium Alexanders Forschungen: Von Kultus-Staatssekretär Georg Eisenreich persönlich erhielt Alexander den besonders begehrten Sonderpreis des bayerischen Staatssministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst“, der spartenübergreifend für die beste Landeswettbewerbsarbeit aller Fachbereiche vergeben wird.

Trotz dieser Würdigungen will Alexander seine Forschertätigkeit im nächsten Jahr aber erst einmal ruhen lassen und sich ganz der Wettbewerbs-Mathematik widmen.

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„Erinnerungsorte an die NS-Zwangsarbeit in Mitteleuropa“ in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Vom 16. bis zum 18.03.2016 besuchten acht Schüler aus der Q11 im Rahmen einer deutsch-tschechischen Jugendbegegnung die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslager Flossenbürg.

Nach der zum Glück reibungslosen Anfahrt mit ICE, Regional-Express und Bus fanden wir uns im Bildungszentrum der Gedenkstätte wieder. Dort sollte sich jede Teilnehmergruppe kurz vorstellen, worauf wir natürlich vorbereitet waren. Trotz technischer Probleme mit dem Beamer präsentierten wir unsere Schule und die Stadt. Danach gab es auch schon den ersten Workshop „Mein Bild vom Nationalsozialismus“, der in Deutsch, Englisch oder Tschechisch bearbeitet wurde. In Teams eingeteilt diskutierten wir über 22 Bilder aus verschiedenen Bereichen der NS-Zeit (Propaganda, Verfolgung, Novemberpogrom…) und entschieden uns für fünf Bilder, die den Nationalsozialismus am besten wiederspiegeln. Nach dem Abendessen fuhren wir via Bus nach Tachov in Tschechien, wo sich unser Hotel zur Übernachtung befand. Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung.

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Nach dem Frühstück fuhren wir wieder nach Flossenbürg, um in diesmal nach Muttersprache getrennten Gruppen, zwei Seminare zu besuchen. Dort wurde uns ein kurzer NS-Propagandafilm zum Thema „Arbeiten in Deutschland“ gezeigt, der Ausländer anwerben sollte, um nach Deutschland zum Arbeiten zu kommen. Doch die Interviews mit Zeitzeugen, die wir danach sahen, zeichneten ein ganz anderes Bild von der „schönen Arbeit“ in Deutschland – nämlich Zwangsarbeit. Nach dem Mittagessen galt es dann einige Fragen zur neuen Wanderausstellung „Verlorenes Gedächtnis“ zu beantworten. In der Ausstellung, die noch bis 10. April geöffnet ist, werden 18 Außenlager des Stammlagers Flossenbürg in Deutsch und Tschechisch gezeigt. Sie erinnert an die NS-Zeit und schildert individuelle Geschichten einiger Überlebender. Danach konnte man noch an einer geführten Exkursion zur Burgruine Flossenbürg und dem Steinbruch, in dem früher die Zwangsarbeit betrieben wurde, teilnehmen. Pünktlich um 16:00 gab es die offizielle Eröffnung der eben erwähnten Ausstellung und zum Abschluss des Tages das einzigartige Abendessen im Restaurant Ve skala in Chodová Planá, das sich in einer Höhle befindet.

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Freitags gab es die Möglichkeit, sich die Dauerausstellung der Gedenkstätte selbst anzuschauen, wobei mir persönlich die 90 Minuten keineswegs reichten, die gesamte Ausstellung zu besuchen. Nach einer Abschlussreflexion und anschließender Verabschiedung machten wir uns auch wieder auf den Weg und erreichten dank funktionierender Planung nach fünfeinhalb Stunden Aschaffenburg Hbf – was sogar noch dafür reichte, sich das Theaterstück der Schule anzusehen.

Teilnehmer: Nino, Dennis, Felix, Tobias, Manuel, Anna, Helen, Julian

Autor: Julian Staab Q11

Bilder: Anna Schuhwerk Q11

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Landeswettbewerb Mathematik – FDGler ist Landessieger

Die 2. Runde des Landeswettbewerbs Mathematik ist abgeschlossen und Alexander Heeg (7b) zählt mit der Maximalpunktzahl von 12 Punkten zu den Landessiegern.

In diesem Schuljahr nahmen insgesamt 964 Schüler bis zur 10. Jahrgangsstufe am 18. Landeswettbewerb Mathematik teil. Davon erreichten  317 Schüler die 2. Runde und schickten Lösungen zu den anspruchsvollen Aufgaben ein. Nach der Korrektur wurden die bayernweit 60 besten Schüler zu Landessiegern erklärt und erhielten eine Einladung zu einem Seminar in den Osterferien. Zu den Landessiegern gehört auch Alexander Heeg (7b), der in beiden Runden die Maximalpunktzahl erreichte.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!

Schwimmen – FDG mit mehreren Bezirksmeistern auf Erfolgswelle

Mit einer Rekordbeteiligung von 67 Mädchen und Jungen startete das Friedrich-Dessauer-Gymnasium (FDG) in diesem Jahr in die Schwimmwettkämpfe der bayerischen Schulen: Ganze sieben FDG-Mannschaften traten bei den Stadtmeisterschaften in Aschaffenburg an. Und so konnten die traditionell guten Ergebnisse aus den Vorjahren nicht nur wiederholt, sondern sogar noch ausgebaut werden. Bei den Jungen und Mädchen gelang in jeder Altersklasse der Einzug ins Bezirksfinale. Bei den Mädchen lag aufgrund zweier sehr starker Mannschaften sogar auch die zweite Mannschaft vor dem Rest des Feldes.

Beim Bezirksfinale, das für die jüngeren Schüler im heimischen Aschaffenburger Hallenbad ausgetragen wurde, konnten die FDG-Schwimmer ebenso überzeugen.  Dort erzielten die Schwimmerinnen und Schwimmer in der Altersklasse IV im Aschaffenburger Hallenbad zwei souveräne Siege. Somit dürfen sie Mitte April in Weiden in der Oberpfalz um die bayerische Meisterschaft kämpfen. Auch auf unterfränkischer Ebene konnte die zweite Mannschaft nur von der hausinternen Konkurrenz geschlagen werden.

Jungen IV Bezirksfinale Platz 1

Mädchen IV Bezirksfinale Platz 1

Für die älteren Wettbewerbsteilnehmer fanden die unterfränkischen Meisterschaften in Höchberg statt. Dabei gingen die Mädchen als Sieger aus dem Bezirksfinale hervor, für sie geht es dann in Bayreuth um den Titel des bayerischen Meisters. Die Jungen wurden unterfränkischer Vizemeister.

Mädchen II Bezirksfinale Platz 1

Dass es beim Schwimmen übrigens nicht nur um die möglichst schnelle Fortbewegung im Wasser geht, beweisen die Anforderungen bei den Wettkämpfen. Für die jüngsten der Schwimmer stehen beispielsweise nicht nur die „traditionellen“ Disziplinen Brust, Rücken, Kraul und Delfin auf dem Programm, sondern auch Beinschlagstaffeln oder koordinativ sehr anspruchsvolle Mischformen wie ein Brustarmzug gekoppelt mit dem Kraulbeinschlag.

Konzert von BigBand und Chor – Musik aller Couleur

Kurz vor den Osterferien durchzogen heiße Rhythmen, beschwingte Töne,  jazzige Akkorde und mitreißender Gesang das Schulhaus: Großer Chor und BigBand traten wieder zu einem großen Konzertabend in der vollbesetzten Aula auf und gaben sorgfältig ausgewählte Musikstücke zum Besten. Neben bekannten Hits aus den Bereichen Musical, Rock, Pop und Jazz erstreckte sich die Vielfalt der Stücke bis hin zu Balkanklängen und virtuosen Rocknummern, in denen sich auch das Potenzial der neuen Licht- und Soundanlage zeigte. Breakdance-Einlagen ergänzten das umfangreiche Programm. Wir lassen die Bilder sprechen, klicken Sie sich durch einen bunten Bilderreigen:

Gerätturnen – FDG ist 3. Bayerischer Meister

Unsere Turnriege der Jungen IV erstürmte einen Podestplatz beim Landesfinale in Nördlingen. Als wohl jüngste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld verstanden es unsere fünf Turnerinnen und Turner durch Technik und Teamarbeit zu überzeugen. Hier zahlte sich unter anderem die gute Stimmung während des halben Jahres Vorbereitung im Wahlfach Gerätturnen aus. Die Anreise am Vortag, Pizzaessen und Übernachtung in Nördlingen rundeten das Landesfinale zu einem unvergesslichen Erlebnis ab.


Schwebebalken

Experimente im Museum zum Probieren und Studieren

An einem Freitag, den 12.2. in den Ferien reisten 15 Jungforscher des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums mit dem Zug zum Frankfurter Senckenberg-Museum. Dort hatte die Jugend-forscht-Ausstellung mit 37 Ständen und 72 Forscher/innen von 9-20 Jahren stattgefunden. Die Teilnehmer waren zu zweit oder zu dritt angetreten und wurden von den FDG-Jungforschern aus den 5. und 6. Klassen ausgiebig zu ihren Arbeiten befragt.

Zuvor wurde aber der erste und zweite Stock des Museums inspiziert. Waren im ersten Stock bei den Säugetieren vor allem die Beuteltiere, die eierlegenden Säugetiere und größte sowie kleinste Lebewesen unseres Planeten von besonderem Interesse, so waren es im zweiten Stock die Insekten. Diese interessierten alle wegen ihres bizarren Aussehens und vor allem wegen ihrer besonderen Anpassungen an das Leben auf unserem Planeten durch besondere Mundwerkzeuge und Staatenbildung. Leider befand sich das Bienenvolk noch in der winterlichen Ruhephase und konnte nicht besichtigt werden.

am Vulkan

Als um 14 Uhr dann die Jugend-forscht-Ausstellung auch der Öffentlichkeit Eintritt gewährte, probierten wir zunächst die leckeren und vor allem gesunden Gemüsechips. So gab es leckere, bunte, interessante und vor allem verschiedene Experimente. An einem Stand wurde ein Roboterarm vorgestellt, an einem anderen haben wir überlegt, wie man Wasser spart. Ein Forscher stellte vor, wie er Radioaktivität in Düngemitteln gemessen hat, ein anderer hatte Einlagen mit einer Röhre zur Energiegewinnung konzipiert, so dass auch Handys beim Gehen aufgeladen werden können.

Schuhstrom

Beeindruckend war die Darstellung einer Computersimulation zur Planetenreise um die Sonne aus den verschiedensten Blickwinkeln. An einer Röhre mit kleinen Schwebeteilchen eines anderen Standes konnten wir die Lichtreflexion verschiedener Wellenlängen beobachten. So konnte man sich bei allen Ständen vor allem eine Frage stellen: Warum ist das so? Als Besucher konnten wir viele Fragen stellen, doch eine Stunde war für alle Stände einfach zu wenig Zeit!

Das war bei der Jugend-forscht Ausstellung in Hanau wesentlich besucherfreundlicher, denn für 29 Stände hatten wir in dem Heraeus-Werk 90 Minuten Zeit und so konnten wir als kleineres Team mit 5 Jungforschern auch wirklich alle Stände hinterfragen und die FDG-Forscher-Reise am Samstag, den 27.2. hatte sich als neuer Wissenspool sehr gelohnt!

Wir trafen uns am 27.02. um 12:30 Uhr am Bahnhof. Dort wartete schon unsere Lehrerin Frau Kähler. Gemeinsam stiegen wir in den Zug und fuhren nach Hanau. Es war gar nicht so leicht, den Fahrplan zu lesen, aber am Schluss haben wir es doch geschafft. Nicht begeistert waren wir darüber, dass wir eine halbe Stunde zu den Hereaus-Werken laufen mussten. Als wir dann endlich ankamen, erwartete uns eine nette Frau und gab uns ein Heft, in dem noch einmal alle Experimente zusammengefasst waren. Die Forschungsprojekte waren sehr interessant. Am besten hat uns das Projekt “Sind unsere gelben Säcke gesundheitsschädlich?“ von Miklas, Laetitia und Tamara gefallen. Sie hatten herausgefunden, dass, wenn man Müll mit heißem Wasser abspült, weniger Keime und Pilze wachsen. Als wir eine Pause machten, stürzten sich alle auf das kostenlose Buffet. Auch gut hat uns das Projekt “Orientierungshilfe für Sehgeschädigte“ von Jan gefallen.

Sensoren-Rucksack

Als die einzige trauten sich S. und Frau Kähler, den Rucksack mit den surrenden Sensoren aufzuziehen und auszuprobieren. Die Ausstellung war sehr interessant. Dann gingen wir wieder zum Bahnhof und fuhren nach Aschaffenburg zurück, wo wir, inzwischen mit einem Rucksack voller Experimentbeschreibungen ausgestattet, abgeholt wurden.

Sinja Stemmler, Kristina Malzer und Anna Kushnir

 

Informatik-Fahrt an das Hasso Plattner Institut

Vom 25. bis zum 27.01.2016 besuchten elf Schüler aus den Informatikkursen der Q11 und Q12 das nach einem der SAP-Gründer benannte Institut in Potsdam.

Trotz der sechs Stunden, die die Zug- und anschließende S-Bahnfahrt am Montag auf der Hinfahrt dauerte, wurde kaum einem langweilig, da bei guter Laune UNO und Schafkopf gespielt wurde. Als wir dann gegen fünf Uhr abends an der Jugendherberge eintrafen, fanden wir eine schöne und saubere Einrichtung vor, in der wir sogleich die Zimmer bezogen. Im weiteren Verlauf des Abends besichtigten wir schon weite Teile der nachtaktiven Stadt Potsdam und fanden uns in einem italienischen Restaurant zum gemeinsamen Abendessen zusammen.

Dienstags ging es schon früh los an das besagte Institut, welches nur eine kurze S-Bahnfahrt von der Herberge entfernt lag. Die Philosophie des Instituts lernten wir sehr schnell kennen: Dort wurden wir von Studenten durch die Gebäude am Campus und in das, den Algorithmen-Workshop durchziehende Spiel „Zug um Zug“, eingeführt. Daraufhin wurden uns – in zwei Teams eingeteilt – diverse Aufgaben aus der Informatik gestellt, die mit Algorithmen zu lösen waren.

am Computer

Bei richtiger Lösung des Problems wurden, entsprechend der Schwierigkeit der Aufgabe, Punkte verteilt, die zum Kaufen der Strecken nötig waren. Als die Veranstaltung um 18 Uhr beendet war, wurde der Abend zur freien Verfügung gestellt, woraufhin sich die meisten Schüler entschlossen Potsdam ein zweites Mal zu entdecken.

Am Mittwoch stand die Abfahrt an, doch zuvor musste natürlich noch Berlin besichtigt werden, was sich durch die Abfahrtszeit um 18.31 Uhr auch ergab. Also wurden die wichtigsten Plätze in Berlin besichtigt, darunter zunächst das Kanzleramt und der Reichstag.

Gruppe_Reichstag

Anschließend bewegten wir uns in Richtung Brandenburger Tor und Holocaust-Mahnmal. Nach einer kurzen Rast im Starbucks besuchten wir den Fernsehturm und gingen nach einem längeren Marsch durch Berlin in einem Burgerladen essen. Zuletzt teilte sich die Gruppe am Kaufhaus des Westen auf. Die Rückfahrt wurde zwar durch verspätete oder gar nicht kommende Züge durch die Deutsche Bahn behindert, aber durch UNO mit Sonderregeln wieder sehr lustig.

Organisatoren: Anja Hepp, Florian Rüth

 

Autor: Julian Staab

Bilder: Alexander Staudinger

 

Turnen – FDG ist unterfränkischer Meister

Einen ersten und einen fünften Platz erreichten unsere jüngsten Turnerinnen und Turner bei den unterfränkischen Meisterschaften in Münsterschwarzach. Unsere Jungenmannschaft lieferte an gleich mehreren Turngeräten Höchstwerte und wurde überzeugend Bezirksmeister. Somit haben sich unsere Jungs für das Landesfinale qualifiziert, das in Kürze in Nördlingen stattfindet. Wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg!

Die Mädchenmannschaft  – übrigens die einzige von den Gymnasien des bayerischen Untermains  – bestand komplett aus Turnerinnen, die nicht im Verein aktiv sind. An den routinierten Riegen aus Würzburg und Münsterschwarzach kamen wir deshalb nicht vorbei, konnten jedoch den Abstand zur Konkurrenz gering halten. Mit diesem Wettkampf schlossen die Athleten ein halbes Jahr Wahlfach Gerätturnen ab.

Tobias Jäger, Foto Sprossenwand: Sonja Kunisch

Für die Mädchenmannschaft turnten Maya, Nina, Maja, Elisa, Katharina und Audrey.

Für die Jungsmannschaft steuerten die Maximalpunktzahl von 6,00 zum Beispiel Henning und Simon am Barren oder Tabea am Boden bei. Hinzu kommen 5,50 Punkte von Antonia am Balken oder der Dreisprung von Nico.

TurnenMeister2016

„Experimente antworten“ – Preise und Urkunden an junge Forscher

Experimente antworten nennt sich der Wettbewerb, bei dem es gilt wie bei einem Kochrezept verschiedene Stoffe miteinander reagieren zu lassen und die Beobachtungen genauestens zu notieren. Eingeschickt als kleine Forscherarbeit konnten sich nun acht FDGler über die Urkunde des Staatsministeriums für Kultus freuen. Besonders genaue Studien wurden sogar mit einem Geschenk, einer Pinzette, honoriert, die gleich wieder für die nächste Runde gut genutzt werden kann.

Waren in der ersten Runde Kastanien, Efeublätter und Walnußbestandteile kleinzumahlen und auf ihre Seifenwirkung mit Hilfe von Bärlappsporen zu testen so sind in der neuen Runde verschiedene Teegemische das Untersuchungsobjekt. Für drei erfolgreich absolvierte Runden in diesem Wettbewerb lockt ein Superpreis, der im Juli in München überreicht wird.

Die Urkunden für die erfolgreich bestandene erste Runde überreichte unser Schulleiter Herr Lummel an die Teilnehmer. Interessent/innen für die nächsten Runden oder auch Forschungsbegeisterte melden sich am besten bei Birgit Kähler (b.kaehler@fdg-online.de).

Experimente antworten 2016

Q12 – P-Seminar „Chokoras“ spendet für Straßenkinder in Kitale

Das P-Seminar Chokoras hat nach nunmehr drei Halbjahren sein Projekt abgeschlossen. Ein Ergebnis ihres Engagements, rund 1700 Euro, die kenianischen Straßenkindern zugute kommen, wurden an die E+O Gerlach Stiftung überwiesen. Getragen werden die Ziele der E+O Gerlach Stiftung von Werner Lebert, einem Obernburger Fotografen, der die Lebensverhältnisse von Straßenkindern verbessern möchte.

„Chokora“ ist das suahelische Wort für „im Dreck wühlen“. So nennen die Kenianer die circa 300.000 Kinder, die von ihren Eltern verstoßen wurden oder diese verloren haben und seither auf der Straße leben und sich dort durchkämpfen müssen. Sie leben von Abfällen oder Diebstahl, da sie keine örtliche Unterstützung bekommen oder irgendwelche Aussichten auf einen Job haben. Trost finden sie nur im Schnüffeln von giftigem Industriekleber.

Diesen Kindern ist der Fotograf Werner Lebert auf seiner Reise durch Kenia in Kitale, einer rund 300 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Nairobi gelegenen Stadt, begegnet. Das traurige Schicksal der Jugendlichen hat ihn so sehr berührt, dass er es sich zum Ziel gesetzt hat, ihnen aus ihrer miserablen Lage zu befreien und nachhaltig zu helfen.

Viele Ziele hat er bereits verwirklicht:  Zum Beispiel fünf Straßenkinder auf eine Schule zu schicken. Dies kostet 500 Euro pro Kind im Jahr, bringt sie aber in ein reguliertes Umfeld  und gibt so noch eine Chance auf ein glückliches Leben.

Um Spenden dafür zu sammeln, hat er einen Film gedreht, den er in der Kino-Passage in Erlenbach gezeigt hat. Werner Lebert akquiriert außerdem Spenden von Firmen und organisiert Fotoausstellungen, deren Erlös an die Kinder geht.

Eine große Anzahl von Straßenkindern in Kitale unterstützt er mit Sachspenden. Er steht in Kontakt mit hiesigen Geschäften und Unternehmen, die ihm Ausschussware zukommen lassen, die er nach Kenia zukommen lässt. Die „Chokoras“ von Kitale haben so das erste Mal in ihrem Leben Schuhe getragen oder einen Schlafsack für die Nacht benutzen können.

 

Das P-Seminar „Chokoras“ des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums Aschaffenburg ist auf dieses Projekt aufmerksam geworden und hat sich vorgenommen, die Anliegen Leberts zu unterstützen. Deshalb hat das Seminar Kuchenverkäufe am Gymnasium durchgeführt und Firmen um Spenden gebeten, um so Einnahmen zu generieren. Des Weiteren haben die Schüler des Seminars mit Hilfe sozialer Netzwerke das Projekt überregional bekannt gemacht, einen Flyer entworfen und diesen in regionalen Geschäften ausgelegt. Die Schüler setzen auch nach Beendigung ihres Seminars weiterhin auf diese Multiplikatoreffekte.

Franziska, Luisa, Isabel

 

Hervorragendes Ergebnis der FDG’ler bei den Unterfränkischen Schulschachmeisterschaften

Mit vier Mannschaften war das Friedrich-Dessauer-Gymnasium bei den Unterfränkischen Schulschachmeisterschaften vertreten, die im Wirsberg-Gymnasium in Würzburg am 30. Januar ausgetragen wurden. Konzentrierte Schachpartien erfolgten in allen zur Verfügung gestellten Klassenräumen, besonders hervorgetan haben sich zwei Teams, die sich für die bayerische Meisterschaft im März qualifizierten. So errang die erste Mannschaft in der Wertungsklasse 4 mit Jon, Nina, Patrick  und Paul mit einem dominanten Siegeszug einen deutlichen ersten Platz. Eine Jahrgangsstufe älter erzielten Felix, Carsten, Tim und Samuel in der WK 3 einen hervorragenden zweiten Platz, der durch die bereits auf anderer Ebene erfolgte Anmeldung der Siegermannschaft ebenfalls für die bayerische Meisterschaft qualifizierte. Weitere Podestplätze für das FDG erspielten sich die Teams der WK 2 und WK 4 mit jeweils dritten Plätzen.

 

Basketball-Mädchen zweitbeste Mannschaft in Unterfranken!

 

Unsere Basketball-Schulmannschaft MIII hat beim Bezirksfinale am 13.01.2016 in  Münsterschwarzach einen hervorragenden 2. Platz belegt! Die Schulgemeinschaft gratuliert zu diesem tollen Erfolg! Gegen Münnerstadt und Münsterschwarzach wurden klare Siege eingefahren, nur gegen die körperlich überlegenen Würzburgerinnen hatten wir wie im letzten Jahr keine Chance.

Matthias Miksa

 

Stützpunktschule Judo – Prüfung zum Gelbweißgurt

Am 16.12.2015 fand für insgesamt 30 Judokas die Prüfung zum Gelbweißgurt statt, die jeder der Sportler mit Erfolg bestand. Unter genauer Beobachtung der beiden Prüfer  des Bayerischen Judoverbands stellten sie sich den anspruchsvollen Aufgaben. So zeigten sie unter anderem die unterschiedlichen Falltechniken, Hüftwürfe und Haltegriffe. Anschließend mussten sie die gelernten Techniken in spielerischen Randoriformen anwenden. Zufrieden und glücklich, aber verständlicherweise erschöpft von der Anstrengung nahmen sie die Urkunden entgegen.
Eine außergewöhnliche Leistung zeigte Nina Lindner aus der Sportklasse 5b. Sie wurde deswegen mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Sport und Können haben die Judosportler wirklich gut hinbekommen. Herzlichen Glückwunsch!

Besuch im Senckenberg Museum

In der Vorweihnachtszeit 2015 bei eher trübem Wetter besuchten sämtliche Q12-Biokurse von Herrn Höfler das Senckenberg Museum in Frankfurt. Die Schüler hatten den Auftrag, sich über die Evolution von Wal und Mensch kundig zu machen.

Bei der Exkursion wurden einigen interessierten Schülern Zugang zur Taxidermie-Sammlung des Senckenberg Museums gewährt. Diesen verdankten sie Herrn Höflers Bekanntschaft mit deren Leiter Dr. Köhler, der bei dieser Gelegenheit auch eine Einladung zu Praktika aussprach.

P. S. Unter Taxidermie versteht man die Kunst der Haltbarmachung von Tierkörpern zu Studien-, Lehr- oder Dekorationszwecken 😉

Taizé – Schulfahrt in ein kleines Dorf in Frankreich / Burgund

Wir als P-Seminar 2014/2016 hatten die Aufgabe, diese seit langem durchgeführte Fahrt zu organisieren.

Taizé ist ein kleines Dorf, in dem christliche Brüder leben. Diese wollen ihr Christsein mit den Jugendlichen teilen. Dort übernachtet man mit anderen Jugendlichen aus aller Welt in eigens mitgebrachten Zelten oder in einer der Holzhütten, auch „Baracken“ genannt. Für diese Fahrt muss man offen sein für andere Kulturen und neue eigene religiöse Erfahrungen. Jedoch muss keiner besonders religiös geprägt sein. Die Vielfalt der Jugendlichen aus aller Welt machen diesen Aufenthalt zu einem bunten Erlebnis, das nur zu empfehlen ist.

Wir haben als Teilnehmer des Seminars unsere Erwartungen zu Beginn mit unseren Eindrücken nach der Fahrt verglichen und möchten euch hier einen Einblick gewähren:

Taizé war unglaublich, meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich würde sofort wieder dort hin fahren.

Vorherige Erwartungen:

– Spaß

– Viel Freizeit

– Neue Leute

– Entspannung

Erfüllt(?) :

– Spaß: Ja, hauptsächlich abends beim Oyak, sobald alle Tagesaktivitäten abgeschlossen waren.

– Viel Freizeit: Teilweise. Der Anteil der Freizeit war vom Tag abhängig. Größtenteils wurde der Tag von vielen Gebeten, Gesprächsgruppen und Essenszeiten geprägt. Dennoch war, vor allem die ständigen Gebete betreffend, die Zeitaufteilung auch in Hinsicht auf die Freizeit gut organisiert.

– Möglichkeit neue Leute ganz offen anzusprechen.

– Entspannung wurde vor allem an der Quelle geboten.

 

Vorstellungen:

Freizeit von Schule

Spaß mit Freunden

gutes Wetter

cool down

Glaube neu entdecken

#

Realität:

durchwachsenes Wetter

neues Zusammengehörigkeitsgefühl

zusammen Gottesdienst feiern – zusammen singen am Oyak

Gemeinschaft

Gebet vor dem Kreuz bis 02:00 Uhr

Taizé kann man nur schwer beschreiben. Man muss es selbst erleben! Sagen kann man nur: Es lohnt sich jede Minute!

Erwartungen, Vorstellungen und Befürchtungen erfüllt, Ergebnisse
+ Pause vom Schulstress

+ dreimal am Tag in die Kirche →      Langeweile?

+ Ruhe, Entspannung  🙂

+ Arbeit im Kloster

+ Cluny, wo ist das?

+ schlechtes Essen?

+ Fremdsprachen, ein Problem?

+ Glaube

– die Taizéfahrt war viel zu schnell wieder vorbei, besinnliche Tage, um zur Besinnung zu kommen

– Gottesdienste als Erlebnis, internationaler Gottesdienst auf unterschiedlichen Sprachen

– Schweigezeit in der Kirche und Campen mit den Freunden, Musik, Spiele, Sommer

– hoher Spaßfaktor, mit den richtigen Leuten macht sogar Müllsammeln Spaß (Soundtrack: „…Wir machen sauber…“

– für einen internationalen Jugendtreff ziemlich isoliert und abgeschieden, keine Supermärkte

– Essen einfach, aber genießbar

– man lernt viele Leute kennen, natürlich auch aus der eigenen Reisegruppe

– ein Besuch in Taizé hilft dabei, sich selbst mit dem Glauben auseinander zu setzen, aber auch seinen Standpunkt mit anderen zu diskutieren.

– Der Gottesdienst ist die gelebte Ökumene und spätestens in der Schweigezeit findet man sich wieder

Taizé in Stichworten: Akzeptanz, Glaube, Toleranz, Spaß, Gemeinschaft, Freunde, Besinnung

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Erwartungen: Ruhe, Entspannung, Spaß, Selbstfindung, Kirche eintönig (langweilig), schlechtes Essen, Leute aus anderen Ländern kennenlernen, Wetter gut, nahe des Dorfes → lauter (Verkehr), vor allem Europäer da

Ergebnis: Spaß, Ruhe, Entspannung, Kirche richtig gut (alle still, Gesänge, ganz anders als bei uns zu Hause), gutes Essen (v.a. Frühstück), nicht so viele Ausländer kennengelernt, Wetter ab und an echt hundsmiserabel, im Niemandsland, auch Amerikaner da

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Viel Spaß bei den nächsten Fahrten nach Taizé wünscht euch

Das P-Seminar-Taizé 2014/16

P. S. Das Oyak ist ein Kiosk, an dem man Getränke und sonstige Dinge des Alltags kaufen kann.

Sportfest 2015 – Spiel, Spaß und Spannung am FDG

Jedes Jahr die gleiche Szenerie: Ohrenbetäubender Lärm schallt aus der Sporthalle durch das gesamte Schulgebäude. Auf die Nachfrage Herrn Weisers – seines Zeichens Sportlehrer am FDG – ob die Klasse 5a denn anwesend sei, legen sich die Schülerinnen und Schüler mächtig ins Zeug, um ihn von ihrer Präsenz zu überzeugen. Die nachfolgenden Klassen 5b bis 5f wollen ihren Vorgängern natürlich in nichts nachstehen und so schwillt das begeisterte Rufen an, bis die Turnhalle – oder zumindest die Ohren der Anwesenden – zu vibrieren scheinen…

Am 29. Oktober war es auch dieses Jahr wieder soweit: die fünften Klassen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums trafen sich von 14 bis 17 Uhr zum Spielfest in ihrer neuen Schule, um in fairen Wettkämpfen die diesjährige Siegerklasse zu ermitteln. Nicht nur Spiel und Spaß standen auf dem Programm, sondern auch das Kennenlernen. Unter diesem Vorzeichen hieß man eine Gruppe besonders willkommen: Neben den eifrigen Fünftklässlern nahm in diesem Jahr auch eine Gastschülergruppe aus Perth in Schottland zusammen mit ihren Austauschpartnern des FDG an den Wettkämpfen teil. Schulleiter Michael Lummel begrüßte die Schülerinnen und Schüler, ihre Geschwister und die Eltern zu diesem bunten Nachmittag. Zudem fand er für die Wettkämpfer motivierende Worte, bevor die Kinder sich den einzelnen Aufgaben stellten. Zuvor mussten die kalten Muskeln allerdings noch aufgewärmt werden, was die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines riesigen Erdballons, der gemeinsam über den Köpfen durch die Halle bewegt wurde, auf besondere Weise erledigten.

Auf dem Weg zu Ruhm und Ehre mussten sechs Stationen gemeistert werden: Baseball, Kegeln, Ball über die Schnur, Nageln, Dosenwerfen und Schubkarrenfahren standen auf dem Programm. Dabei konnten die Klassen nach dem Motto „Einer für alle und alle für einen!“  an jeder Station Punkte sammeln, welche dann addiert wurden, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Aufgrund des vielfältigen Angebotes war für jeden Geschmack etwas dabei. „Am besten hat mir das Dosenwerfen gefallen, weil es für die Spieler und Zuschauer Spaß gemacht hat“, merkte eine Schülerin an. „Ich fand die Station „Schubkarrenfahren“ am coolsten, weil wir da überraschend gut waren“, ergänzte ihre Freundin. Alles in allem stand aber der Teamgedanke im Vordergrund. Rückblickend fasste ein „ausgepowerter“, aber glücklicher Schüler den Nachmittag folgendermaßen zusammen: „Es war sehr schön, weil niemand gehetzt und jeder immer angefeuert hat.“

Neben den sportlichen Aktivitäten kümmerten sich die Mitglieder der SMV um das leibliche Wohl der Besucher mit Kaltgetränken, Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien. Und so köstlich gestärkt hatten auch die kleinsten Besucher jede Menge Spaß in der eigens für sie eingerichteten Schminkecke, in der von farbenfrohen Schmetterlingen über wilde Tiger bis hin zu gruseligen Vampiren für jeden etwas Tolles geboten wurde.

Nach den Wettkämpfen stand für die Fünftklässler und alle Besucher ein Kletterparcours zur Verfügung, der die Zeit bis zur Siegerehrung überbrücken und den Schülerinnen und Schülern neue Bewegungserfahrungen ermöglichen sollte. Ein kleiner „Klettermaxe“ brachte es dann auf den Punkt: „Das Spielfest hat sehr viel Spaß gemacht, weil es eine schöne Stimmung hatte und die Stationen und das Klettern einfach toll waren.“

Nach einer eindrucksvollen Einradaufführung der Schülerinnen Saskia, Anne und Isabell der 8. Klassen leitete StD Michael Lummel gemeinsam mit Herrn Fuchs von der Raiffeisenbank Aschaffenburg die abschließende Siegerehrung ein. Er dankte den Schülerinnen und Schülern für faire und spannende Wettkämpfe. Auch wenn nur eine Klasse gewann – in diesem Jahr die Klasse 5b, die sich über die von der Raiffeisenbank gesponserten Sachpreise freuen durfte – konnten sich alle Teilnehmer als Gewinner fühlen und stolz die Siegerurkunden mit nach Hause nehmen.

Höller

 

Stützpunktschule Judo – FDGler siegt beim Halloweenturnier in Elsenfeld

Ein FDGler aus der Sportklasse 5b hat mit einer außergewöhnlichen Leistung das gut besetzte Halloweenturnier in Elsenfeld am 08.11.2015 gewonnen. Mit spektakulären Techniken besiegte er seine Kontrahenten vorzeitig mit Punktgewinn. Mit gekonnten und sehenswerten Schulter- und Beintechniken brachte er sie zu Fall und fixierte sie anschließend in dem Haltegriff. Darüber hinaus gewann er auch noch den begehrten Technikpokal für seine besonderen technischen Leistungen und wurde damit als ganz besonderer Athlet ausgezeichnet. Das FDG und Herr Langermann gratulieren dem Sportklassenschüler zu diesem besonderen Erfolg. Trainingsfleiß und Durchhaltevermögen zahlen sich eben aus!

„Willkommen in Aschaffenburg“ – ein Flüchtlingsprojekt der Stadt Aschaffenburg

Einen Einblick in die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Aschaffenburg bot Bürgermeisterin Jessica Euler, die am 27. und 28.10.2015 für die 11. und 12. Klassen einen Vortrag hielt und anschließend zur Diskussion einlud. Als Leiterin des Referats für Schul- und Sozialverwaltung  ist Frau Euler auch für die dezentrale Unterbringung der Asylbewerber in Aschaffenburg zuständig und leitet das Flüchtlingsprojekt „Willkommen in Aschaffenburg“.

Zuerst gab Frau Euler einen kurzen historischen Rückblick auf die Flüchtlingsproblematik in den achtziger Jahren in Aschaffenburg, die im Vergleich zu der gegenwärtigen Situation weitaus entspannter war. Zu dieser Zeit mussten nur insgesamt 20 Asylbewerber aufgenommen werden, seit September letzten Jahres sind es wöchentlich zwischen 16 und 23 Personen. Momentan beherbergt die Stadt Aschaffenburg insgesamt ca. 1200 Schutzsuchende. Großteile der Flüchtlinge kommen aus Syrien, der Ukraine und den Balkanländern. Wenn diese in Deutschland ankommen, werden sie zuerst in sogenannten Erstaufnahmeeinrichtungen (für Unterfranken in Schweinfurt) und Notfallunterbringungen (z.B. in der Erbighalle Aschaffenburg) versorgt, wo für jeden Flüchtling ein Datenblatt erstellt wird, in dem Informationen über Nationalität, Alter, Familie und gegebenenfalls Beruf zu finden sind. Anhand dieser Informationen werden die Asylbewerber auf dezentrale Unterkünfte verteilt. In Aschaffenburg befinden sich momentan ca. 500 Flüchtlinge in sogenannten Gemeinschaftsunterkünften, die die Stadt angemietet hat.

Frau Euler erklärte auch die grundlegenden Säulen des Projekts für die dezentrale Unterbringung der Asylbewerber. Die erste Herausforderung bestünde darin, geeignete Immobilien in Form von leerstehenden Wohnungen, Wohnhäusern und Bürogebäuden ausfindig zu machen, ohne dem Aschaffenburger Wohungsmarkt, der ohnehin schon angespannt ist, weitere Wohnungen zu entziehen. Da die Flüchtlinge auch beschäftigt werden müssen, gibt es eine Vielzahl von Projekten, organisiert durch Schulen, Vereine, Arbeitskreise und freiwillige Helfer. So werden beispielsweise Schwimmunterricht,  Spielenachmittage und ein „Talent-Campus“ für Jugendliche angeboten. Auch städtische Schulen wie das FDG stellen Räume für Übergangsklassen und Deutschunterricht zur Verfügung, der laut Euler essenziell ist. Auch einigen extra geschulten Bürgern mit Migrationshintergrund wird die Betreuung der Flüchtlinge anvertraut. Des Weiteren soll den Flüchtlingen in sogenannten „Sprach-Cafés“ durch Kontakt mit ehrenamtlichen Helfern Alltagsdeutsch nähergebracht werden. Notfalls auch durch Verständigung „mit Händen und Füßen“. In Aschaffenburg kommen zwar viele Familien an, doch darunter befinden sich auch zahlreiche Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, größtenteils Jungen, die alleine geflohen sind.  Derzeit werden  37 Jugendliche in der Auhofstraße gemeinsam untergebracht.

Da laut Euler nicht jeder Flüchtling langfristig aufgenommen werden kann, werden viele Asylbewerber wieder abgeschoben oder zur freiwilligen Ausreise bewegt. Die meisten abgelehnten Asylbewerber stammen aus den Balkanländern, da diese Staaten als sichere Herkunftsländer gelten.

Nachdem Frau Euler ihren engagierten und interessanten Vortrag beendet hatte, war genug Zeit für Schüler und Lehrer, Fragen zu stellen. Hierbei wurden einige Bedenken bezüglich der Unterbringung und der sozialen und kulturellen Integration geäußert, die jedoch größtenteils von der Bürgermeisterin entkräftet werden konnten.

Wir danken Frau Euler für ihren informativen und sehr aufschlussreichen Vortrag am Friedrich-Dessauer-Gymnasium.

Melanie Kronenberger und Elisa Herzing, Q12/6

BürgermeisterinEulerII

Vortrag zum Lebensrecht von Menschen mit Trisomie 21

„Meine Tochter darf so sein, wie sie ist.“

Viel zu kurz waren die 45 Minuten, in denen Carmen Schüßler zum Thema Trisomie 21 Fragen beantwortete. Eingeladen hatten sie zwei 10. Klassen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums, die sich im Religionsunterricht zum Thema Bioethik mit Menschenwürde und den Möglichkeiten der modernen Medizin beschäftigten. Gerade die neuen vorgeburtlichen Tests, die Krankheiten und Behinderungen diagnostizieren können, stellen die Betroffenen und auch die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. So ist es heutzutage zum Beispiel möglich, während der frühen Schwangerschaft mit einem Bluttest beim Baby Trisomie 21 nachzuweisen.
Also wollte man sich aus erster Hand informieren. Mit Carmen Schüßler, die selbst eine Tochter mit Trisomie 21 geboren hat, erfuhren die Schülerinnen und Schüler alles über die Entstehung der genetischen Anomalie, über das Leben und die Erziehung der kleinen Jamila. Dabei wurde klar, dass Jamila ein Kind wie jedes andere ist – sie singt, tanzt und lacht wie andere Kindergartenkinder auch. Sie freut sich des Lebens und hat ihren Platz in der Gesellschaft. Dabei sei es wichtig, so Schüßler, Menschen mit Handicap zu inkludieren, statt sie an den Rand zu drängen. Die Referentin, die vor ein paar Jahren ein Netzwerk für Eltern mit Trisomie 21-Kindern gegründet hat, machte deutlich, dass das Leben nicht immer nach Plan abläuft. So manche Überraschungen durchkreuzten ehrgeizige Ziele. Die Vorstellung vieler werdender Eltern von einem „perfekten“ Kind mit besten Zukunftschancen könne niemand garantieren. Eher solle man die Kinder so annehmen, wie sie auf die Welt kämen und wie sie seien – mit kleineren oder größeren Einschränkungen. Auch vorgeburtliche Tests könnten die Zukunft mit einem „gesunden“ Kind nicht absichern. „Meine Tochter darf so sein, wie sie ist“, betonte Schüßler. Deshalb habe sie auf jegliche Trisomie 21-Tests während der Schwangerschaft verzichtet. Jedes Kind habe das Recht auf Leben. Die Schülerinnen und Schüler des FDG hörten gebannt und nachdenklich zu, zumal viele zum ersten Mal mit einem Trisomie 21-Kind in Berührung kamen. Jamila verabschiedete sich nach der besonderen Unterrichtsstunde mit einem Lächeln und winkte den großen Schülerinnen und Schülern zum Abschied zu. Sie wird sicher allen Zuhörerinnen und Zuhörern noch lange im Gedächtnis bleiben.

Landesfinale im Tennis

Das bayerische Landesfinale der Schulmannschaften im Tennis fand im Juli in Nürnberg statt. Dabei trafen die nordbayerischen Meister auf die südbayerischen und spielten um die bayerische Meisterschaft und um den Einzug ins Bundesfinale in Berlin.

Bezirksschulobmann Tobias Bauer vom Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg hat allen Grund zu Freude, denn seine Mädels und Jungs waren erneut sehr erfolgreich, spielten sich bis ins bayerische Finale. Allerdings musste sich seine sechsköpfige Bubenmannschaft, in der gleich fünf Spieler von TV Aschaffenburg mitspielten, denkbar knapp geschlagen geben. In einem dramatischen Bayernfinale verloren sie gegen das Ernst-Mach-Gymnasium Haar – und das bei Gleichstand in den Matches und Sätzen (3:3). Lediglich zwei Spiele fehlten am Ende zum Bayernmeister. Die Enttäuschung war natürlich riesengroß und es flossen auch ein paar Tränen. Doch letztlich überwog die Freude und vor allem der Stolz über das Erreichte, nämlich den Titel des bayerischen Vizemeisters.

Die Mädels von Trainer Tobias Bauer hingegen holten sich zum dritten Mal in Folge den Sieg und gewannen gegen das Bernhard-Strigel-Gymnasium Memmingen. Damit qualifizierten sie sich für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“, das vom 21. bis zum 26. September in Berlin ausgetragen wird.

Die erfolgreichen Mannschaften setzen sich aus Spielerinnen und Spielern einiger  Aschaffenburger Vereine zusammen. Für das FDG waren am Schläger:  Jerk Jansen, Robin Büttner, Ben Ostheimer, Tobias Engelhard, Muhammed Yazici, Ana Brand und Kristina Malzer (alle TV Aschaffenburg), Anna Thurau, Carolin Meier und David Debes (alle SSKC Poseidon Aschaffenburg), Kelly Richter (TC Schönbusch Aschaffenburg), Caroline Mäder und Helen Köhler (beide SC WB Aschaffenburg) .

Beide Teams vom FDG Aschaffenburg mussten sich bis zum Bundesfinale über den Regional- und Bezirksvergleich und das Nordbayernfinale behaupten und Tobias Bauer sagte: Besonders ist, dass wir seit 2012 schon sechsmal bayerischer Meister wurden.“ Mit Beginn der 5. Klasse formieren sich die Teams und werden im Stützpunkt maßgeblich von Tobias Bauer auf die Wettkämpfe vorbereitet.  Zweimal waren sie schon in Berlin – im letzten und im vorletzten Jahr. Dieses Mal fahren die Mädchen das dritte Mal in Folge in die Hauptstadt, was ein riesiger Erfolg ist. Seit 2009 ist Tobias Bauer mit Leib und Seele Stützpunkttrainer hat von seinem Direktor die nötige Unterstützung. Die Organisation liegt allerdings alleine beim Lehrer. Bauer freut sich nun mit seinen Schützlingen auf die Tage in Berlin. „Zum 50-jährigen Jubiläum „Jugend trainiert für Olympia“ werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Berliner Olympiastadion vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier begrüßt und das olympische Feuer wird gezündet. Ich freue mich sehr für meine Schülerinnen, dass sie dieses Ereignis erleben dürfen.“

Normalerweise dürfen nur sechs Mädchen die Fahrt nach Berlin antreten, doch Bauer ist der Meinung, dass seine Mannschaft, die sieben Spielerinnen umfasst, komplett nach Berlin mit sollte. Schließlich haben sich die sieben Mädchen bis ins Bundesfinale gespielt und mit viel Team- und Kampfgeist zusammen gehalten. Das wird nun hoffentlich auch passieren. Bauer: „Der Antrag, dass das siebte Mädchen mitfahren darf, ist gestellt, die sieben Shirts sind bestellt.“ Nun heißt es Daumen drücken, damit Tobias Bauer und sein Team ihren Traum vom „Stockerl“ wahrmachen können.

Quelle: SportPresseBüro Margot Staab

Das Europaparlament zu Gast am Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg

Eine „Bedienungsanleitung“ für Europa in zwei Stunden

„Geht heute doch nachhause und erzählt Euren Eltern, wie wichtig die Europawahl am 26. Mai ist“, mit diesem Ausruf fasste Tobias Winkler, der Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in München, die Kernbotschaft seines Besuchs am Aschaffenburger FDG zusammen.

 

Für das Europäische Parlament ist es gerade im Vorfeld der Europawahl sehr wichtig, junge Menschen von der Bedeutung der EU für ihr Leben zu informieren. Daher kam der Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in München, Tobias Winkler, am 2. Mai ans Aschaffenburger Friedrich-Dessauer-Gymnasium. Ziel des Besuchs war einerseits die Vermittlung wichtiger Informationen über das Funktionieren der EU, andererseits der Austausch mit den Jugendlichen über ihre Fragen zum Thema Europa. An der Diskussion beteiligten sich die Klassen 9f, 9pc, 9pd, 10c und 10f, denn diese werden auch an der Juniorwahl zur Europawahl in der Woche vor dem 26. Mai teilnehmen. Dass Aschaffenburger Klassen an dieser europaweit durchgeführten Aktion teilnehmen, ist keineswegs selbstverständlich.

In einem ersten Schritt testete Tobias Winkler das Vorwissen der Klassen zum Thema Europa. Es galt, verschiedene Zahlen dem passenden europäischen Thema zuzuordnen. Nahe dran lagen die Klassen bei der Schätzfrage nach den Mitgliedstaaten – mit 26 lag die beste Antwort den korrekten 28 ziemlich nahe. Auch die Zahl 751 konnte schnell der (künftigen) Anzahl der Europaabgeordneten im neuen Parlament zugeordnet werden.

Gespannter und ein wenig ratloser wurden die Gesichter bei der Frage nach den historischen Grundlagen der EU. „Die EU ist als Friedensprojekt entstanden“, betonte Winkler die Ursprünge der Union. „Die geniale Idee des französischen Außenministers Robert Schuman am 9. Mai 1950 lautete: Kohle und Stahl werden künftig in Europa gemeinsam produziert, damit man nie mehr heimlich Waffen für Kriege bauen kann.“ Ausgehend von dieser Idee schlossen sich die sechs Gründerstaaten (D, F, I, BE, NL, Lux) 1951 zur Montanunion zusammen und 1957 zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Diese wurde 1993 dann zur Europäischen Union und am 26. Mai 2019 wählt Europa sein neues Parlament. Angesichts dessen, dass es dank der europäischen Zusammenarbeit seit 1945 die längste Friedensperiode in der europäischen Geschichte überhaupt gibt, sei es sehr wichtig, Interesse für diese Wahlen zu zeigen.

Winkler verdeutlichte den Jugendlichen an verschiedenen Beispielen, wie wichtig Europa für ihren Alltag sei. Dies ging vom günstigen Mobilfunk-Roaming über das Erasmus-Auslandsstudium bis hin zum besseren Schutz der Umwelt.

Die Schülerinnen und Schüler diskutierten engagiert mit. Eine Wortmeldung erkundigte sich, wie sich die Union gegen Mitgliedsstaaten wehren könne, die sich nicht an demokratische Werte hielten wie die derzeit stark kritisierten EU-Mitglieder Ungarn oder Polen. Andere Schüler fragten kritisch, weshalb die Ergebnisse der Juniorwahl erst nach den offiziellen Erwachsenenwahlen veröffentlicht werden dürften, dies entwerte doch den Wahlakt der Jugendlichen. Winkler erklärte, dass die Wahlen der Erwachsenen nicht beeinflusst werden sollten durch Vorabergebnisse. Er betonte, wie wichtig die Junioreuropawahl aber dennoch sei. Von den Erstwählern übten erschreckenderweise bis zu 70% ihr Wahlrecht nicht aus – eine Juniorwahl mache es hier möglich, Ängste vor Wahlen abzubauen und Jugendliche zu motivieren, mit 18 dann auch tatsächlich zur Wahl zu gehen.

„Redet mit Euren Eltern, berichtet ihnen von heute und sagt, warum es so wichtig ist, sich für Europa zu engagieren“, fasste Winkler seinen Besuch zusammen. „Nennt ihnen die Themen, die euch wichtig sind für diese Wahl und diskutiert in der Familie, welche Gründe für und welche Gründe gegen die verschiedenen Parteien sprechen – dann wird Demokratie lebendig und eure Familie ist für die Europawahl am 26. Mai vorbereitet!“

„Gib´s der Diakonie“ – Spendenaktion unserer Sechstklässler für das Aschaffenburger Sozialkaufhaus

Auch dieses Jahr organisierten die Fachschaften Katholische und Evangelische Religionslehre wieder eine Spendenaktion zugunsten des Aschaffenburger Sozialkaufhauses der Diakonie. Alle Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe waren eingeladen, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. Es ist kein Zufall, dass gerade die Sechstklässler hier im Mittelpunkt standen: Beschäftigt sich der Lehrplan doch mit dem Thema Leid und Not. Im Unterricht erfuhren sie, dass die Welt nicht heil ist und auch in der unmittelbaren Umgebung vieles im Argen liegt. Die Armut ist nicht weit weg uns. Vielen Familien ist es z. B. gar  nicht möglich, am Monatsende auch nur einen Euro auszugeben. Wie gut, dass es das Sozialkaufhaus, betrieben von der Diakonie, in Aschaffenburg gibt. Dieses hilft Menschen in allen erdenklichen Notlagen. Im dortigen Sozialkaufhaus können berechtigte Menschen das Nötigste zu einem symbolischen Preis erwerben. Die Schülerinnen und Schüler des FDG hoffen, dass sie mit ihren vielfältigen Spenden – Schuhe, Kleidung, Hygieneartikel, Babybedarf, sogar ein Fahrrad – einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten können. Wolfgang Grose, Leiter der Diakonie, bedankte sich für das Engagement der Schülerinnen und Schüler mit einem „Energiekreis“, der deutlich machte, dass Zusammenhalt und Einsatz wirkt. Auch wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern, die fleißig ihr Zuhause durchstöbert haben und viele, viele schöne Spenden gefunden haben.

Religionsunterricht draußen – Unterrichtsgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Aschaffenburg

In den 9. Jahrgangsstufen wird das Thema Judentum im Religionsunterricht intensiv behandelt. Immerhin liegt in der jüdischen Religion die Wurzel des Christentums. Dass jüdisches Lebens auch in unserer Region verwurzelt war/ist, ist jedoch nicht mehr allen bekannt. Dabei hat Aschaffenburg etliche Stellen aufzuweisen, die vom jüdischen Leben erzählen. Ein Unterrichtsgang der katholischen Schüler der Klassen 9bc und der evangelischen Schüler der Klassen 9cd steuerte diese Orte an. Eine Station war die Stiftskirche. Eine Steintafel an der Kirchenwand bildet einen Juden mit eindeutig christlicher Gebetsgeste ab. Dieses frühe Zeugnis stellt die mittelalterliche Vorstellung dar, dass sich Juden dem Christentum anzuschließen haben. Im benachbarten Stiftsarchiv lagern Dokumente, die die Existenz jüdischer Familien im 13. Jahrhundert in Aschaffenburg nachweisen. Die Station am Wolfsthalplatz erinnert an die während der Reichspogromnacht zerstörte Synagoge. Mit dem Holocaust endete weitgehend ein blühendes großbürgerliches Judentum in Aschaffenburg. Darauf weisen auch die verlegten Stolpersteine, z. B. in der Herstallstraße, hin, die den deportierten, ermordeten oder in den Suizid getriebenen jüdischen Bürgern wieder einen Namen geben. Schließlich konnten die Schülerinnen und Schüler des FDDG auf dem jüdischen Teil des Altstadtfriedhofs mehr über jüdisches religiöses Leben erfahren. Auch im Tahara-Haus wurde auf die Begräbnisriten eingegangen. Besonders der letzte Teil des Rundgangs eröffnete den Schülerinnen und Schülern Orte in Aschaffenburg, die überraschend neu für sie waren. Es bleibt zu hoffen, dass die Erinnerungskultur an jüdisches Leben, das in der Mitte Aschaffenburgs lebte, bei den Schülerinnen und Schüler weiter erhalten bleibt.

 

Abiturgottesdienste – Momente des Abschiednehmens

Auch bei den Abiturgottesdiensten des FDG sind unsere Abiturienten eingeladen, sich ihrer besonderen Lebenssituation bewusst zu werden: Es ist die Übergangsphase aus dem bisherigen stark von außen bestimmten
Leben in einen neuen Abschnitt, der von mehr Freiheit, aber auch Verantwortung geprägt ist. Die Abiturienten wählten sich z. B. im Jahr 2018 dafür das Bild eines Flusses, auf dem sie sich bisher befanden und von dem sie jetzt ins offene Meer gespült werden. Immerhin gab es einige Strömungen und turbulente Momente auf dem Weg zu meistern, noch waren die Eltern
in Sichtweite am Ufer und konnten schnell beistehen. Dies ändert sich, wenn unsere Abiturienten aufs offene Meer schippern und das Ruder selbst in die Hand nehmen – auch für die Eltern eine neue Situation. Die Gottesdienstteilnehmer erhielten auch Gelegenheit, sich eigene Gedanken zu machen und zu Papier Schiff zu bringen. Ein Dankeschön geht jeweils an alle Schüler, die sich für die musikalische Gestaltung engagieren oder im Vorbereitungsteam des Gottesdienst mitwirken. Sie schenken einen besonders würdevollen Moment des Abschiednehmens für den Abiturjahrgang samt Eltern und Lehrern.

Neuer „Pfeifen-Nachwuchs“ am FDG

Fußball-Schiedsrichter-Kurs findet bereits zum zweiten Mal statt – 15 (!) Teilnehmer

Zu Schuljahresbeginn haben sich im OGS-Kurs ,,Schiedsrichter“ 1 Mädchen und 14 Jungen dazu entschlossen, geprüfte Schiedsrichter zu werden. Unter Leitung von StRBV Simon Marx, der selbst aktiver Referee ist, stand im ersten Halbjahr vor allem die theoretische Regelkenntnis im Fokus. Schon bald merkten die Schüler, dass es gar nicht so einfach ist, Fußballregeln detailliert anwenden zu können. Einige Fragen haben es durchaus in sich, denn selbst scheinbar unmögliche Situationen muss der Schiedsrichter in der Theorie sicher beherrschen, damit er auf alles im Spiel vorbereitet ist!

Hier mal drei Beispiele! Könntest du die Fragen beantworten?

  1. Der Schiedsrichter hat in der Annahme, der Ball würde ins Tor gehen, gepfiffen. Der Ball springt jedoch von der Innenkante des Torpfostens zurück ins Spielfeld und wird erst dann im Nachschuss verwandelt. Wie und wo wird das Spiel fortgesetzt?
  1. Kann der SR eine Torentscheidung zurücknehmen, wenn der Torschütze vor dem Anstoß zu einem Mitspieler für den SR deutlich hörbar sagt: „Den Ball habe ich mit der Hand ins Tor geschlagen.“ Antwort mit Erläuterung der Entscheidung und Spielfortsetzung!
  1. Aus taktischen Gründen verlässt ein Spieler das Spielfeld an der Seitenlinie, um einen Gegner zu umlaufen. Als er etwa einen Meter außerhalb des Spielfelds ist, wird er vom Gegenspieler unsportlich festgehalten und zu Fall bringt. Entscheidung und Spielfortsetzung 

Während der intensiven Regelarbeit konnte Herr Marx im Januar und Februar zwei aktive Jung-Referees, die Spiele bis zur Herren-Kreisliga pfeifen, für ein Regelreferat gewinnen. Fabian Ritter (19, Heinrichtshal) und Maurizio Luis Ronconi (17, Kahl) berichteten von ihren ersten Spielen, ihrer Laufbahn und von prägenden Ereignissen. Dabei wurden im kalten und verregneten Winter wenigstens im Klassenzimmer Spielszenen nachgespielt und die Reaktion der Referee-Azubis in der Rolle des Schiedsrichters erörtert. So mancher tat sich dabei in Stresssituationen wie Rudelbildungen oder Meckereien schwer, die Rolle des Schlichters einzunehmen. Gar nicht so leicht!

Im April stand dann das alljährliche Mädchen-Turnier des FDG auf dem Programm. Am Sportplatz in Damm durften die Teilnehmer zum ersten Mal bei einem Spiel in die Pfeife trällern. Alina Dorschner, selbst letztjährige erfolgreiche Absolventin der Schiedsrichter-Prüfung am FDG und Herr Marx begleiteten die Schiedsrichter bei ihren ersten Spielen. Wann pfeife ich? Wann lasse ich weiterspielen? Welche Gestik wende ich an? Wie sieht ein falscher Einwurf aus? Wie muss ich einen Spieler ansprechen? Wie ist das Lauf- und Stellungsspiel des Schiedsrichters zu gestalten? Diese sehr praktischen Aspekte der Spielleitung konnten bei den fairen Spielen gut eingeübt werden. Da war so mancher richtig stolz, als das Spiel vorbei war. Der Lerneffekt war auch anderweitig hoch: Ein Schiedsrichter-Neuling war von einem erzielten Tor so begeistert, dass er bei seiner Partie als Schiedsrichter nach der Torerzielung das Jubeln anfing! Gut, dass wir die Problematik dieser Aktion gleich besprechen konnten.

Am ersten Mittwoch nach den Pfingst-Ferien stellten die Prüflinge ihr theoretisches Wissen und ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis. Wir wünschen allen ,,Pfeifen“ für ihre ersten Spiele beim Bayerischen Fußball-Verband viel Erfolg!

 

 

Antworten zu den Regelfragen:
Zu 1. Das Tor darf nicht zählen. Fehler des Schiedsrichters, da er das Spiel fälschlicherweise unterbrochen hat! Jetzt: Schiedsrichter-Ball, wo der Ball bei der Unterbrechung durch den Schiedsrichter war (hier auf der Torraumlinie). Ein Schiedsrichter-Ball darf nicht im Torraum ausgeführt werden. Der Schiedsrichter muss seinen eigenen Fehler im Spielbericht melden. 

Zu 2. Ja! Verwarnung für den Spieler wegen Handspiels (=Gelbe Karte). Das Spiel wird mit direktem Freistoß für die Abwehrmannschaft fortgesetzt, dort wo das Handspiel erfolgte. 

Zu 3. Der Spieler darf aus taktischen Gründen, hier zum Umlaufen des Gegenspielers, das Feld verlassen. Er wird nun außerhalb des Feldes gefoult. Da außerhalb des Feldes kein direkter Freistoß ausgeführt werden kann, wird der Freistoß auf die Seitenlinie verlegt. Wegen des unsportlichen Haltens gibt es eine Verwarnung (=Gelbe Karte).

 

Architekturmodelle der 7s

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rettet Prinzessin Alexandra Amalie

Eine Kunstausstellung von Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums und des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach widmete sich zwischen dem 24.06.2017 und 30.06.2017 dieser in Vergessenheit geratenen Aschaffenburger Persönlichkeit.
Unter der Leitung von StRin Grzywacz (Friedrich-Dessauer Gymnasium) und StR Dörig (Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach) wurden im Kornhäuschen (www.kornhaeuschen.de) – vis a vis von Alexandras Geburtsort – zwei Räume mit zahllosen Pappobjekten ausgestattet, in denen sich die 1826 im Schloss Johannisburg geborene Prinzessin wohl gefühlt hätte, denn sie hatte Angst zu zerbrechen!
In einer Nacht – so erzählt es die Anekdote – wird die ungefähr zehnjährige Prinzessin Alexandra auf den Korridoren im Schloss ihres Vaters, Ludwigs I. von Bayern, beobachtet, wie sie vorsichtig und sehr, sehr langsam auf und abgeht. Ihren besorgten Eltern sagt sie mit ernster Miene, dass sie Angst habe, zu zerbrechen – wegen des vielen Glases in ihr. Prinzessin Alexandra Amalie von Bayern (1826 – 1875) litt unter der Einbildung, ein gläsernes Klavier verschluckt zu haben.
Von den Schülerinnen und Schülern wurde der postume Lebensraum detailverliebt und liebevoll auf den neusten Stand der Technik gebracht. Ein komfortabel eingerichtete und maßgeschneiderte Single- Wohnküche ließ keine „Prinzessinnenwünsche“ offen und garantierte unfallfreies Wohnen ohne harte Gegenstände. Die Pappnachbildungen reichten dabei von Möbelstücken über diverse Elektrokleingeräte wie Mixer und Kaffeemaschine bis hin zu nützlichen Haushaltshilfen.
Auch der zweite Raum – Alexandras Hobbyraum – versprach ungetrübten Wohnkomfort in royalem Ambiente. Die Prinzessin, welche ihr Leben als Übersetzerin und Dichterin der Kunst widmete, fand hier unterm Pappkronleuchter am Pappflügel und umgeben von einer Pappgalerie die notwendige Zerstreuung.
Surrealistische Collagen visualisierten die skurrile Geschichte der Prinzessin und opulente Kleiderentwürfe aus Zeitungspapier, präsentiert von Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe, versetzten jeden Besucher in vergangene Jahrhunderte.
Mehr als 450 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen trugen mit ihren kleinen und großen Kunstwerken zum Gelingen dieser Ausstellung bei. Unterstützt wurde die Ausstellung vom Förderverein des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach und von der Firma Orschler aus Hösbach.
Nach gelungener Vernissage und Finissage zog die Prinzessin mit ihrem royalen Papphausstand wieder aus dem Kornhäuschen aus. Ob ihre Rettung gelungen ist? Ich denke schon und bedanke mich in ihrem Namen bei allen Helferinnen und Helfern des FDG.
StRin Grzywacz

Europa vor Ort erkunden

Europa vor Ort erkunden – Schüler des FDG zu Besuch im „Open Innovation Lab für angewandte Lasertechnik und Photonik“
„Deutschland ist die Melkkuh der EU und füttert alle anderen nur durch.“ – Dieses Vorurteil ist auch unter jungen Leuten weit verbreitet. Dabei wissen die wenigsten, dass die EU Projekte auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft finanziell unterstützt.
So erhält das von der Hochschule Aschaffenburg initiierte „Open Innovation Lab“ in Obernburg jährlich 2,7 Millionen Euro an Fördergeldern aus EU-Mitteln. Was dort konkret mit den Fördermitteln gemacht wird, konnten Schüler der Q11 des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums am 27.6.17 vor Ort im Industrie Center Obernburg (ICO) erfahren.
Dazu eingeladen hatte uns der Verein „Bürger Europas e.V.“, der sich für den europäischen Gedanken stark macht und die Vorteile der Europäischen Union konkret aufzeigen will.
Ebenfalls anwesend war bei der Veranstaltung der Landtagsabgeordnete Dr. Hans Jürgen Fahn, der auch Mitglied im Europaausschuss ist. Er erläuterte den Einfluss und die Auswirkungen der Europapolitik in der Region. So werden mittels Fördergelder Industrieprojekte sowie landwirtschaftliche Betriebe hier am Untermain unterstützt. Außerdem werden die Schlösser und Wanderwege mitfinanziert. Auch das Erasmus-Programm wird durch die Europäische Union ermöglicht, beispielsweise konnte das FDG bereits letztes Jahr an einem Schüleraustausch mit Schottland teilnehmen. Als Tipp hat uns Herr Dr. Fahn mit auf den Weg gegeben, zu den Wahlen zu gehen und von unserem Stimmrecht auch Gebrauch zu machen.
Vor allem gab es viele interessante Informationen zur Lasertechnik durch Prof. Ralf Hellmann, der sich an der Hochschule Aschaffenburg mit Photonik beschäftigt und Initiator und Leiter des Open Innovation Lab ist. Wir erfuhren, dass Lasertechnik auch als Querschnittstechnologie bezeichnet wird, was bedeutet, dass sie für mehrere Anwendungsgebiete bzw. Wirtschaftszweige relevant ist. Anwendung findet sie beispielsweise verstärkt in der individualisierten Medizintechnik. So ist es dank des 3D-Laserdrucks z.B. möglich, auf den individuellen Patienten zugeschnittene Prothesen, Hüftpfannen etc. zu produzieren.
Das Open Innovation Lab bietet für Firmen und Unternehmen technisches Know-How an und stellt für die Erprobung innovativer Herstellungsverfahren auch die entsprechenden Geräte zur Verfügung, was sich sonst klein- und mittelständische Unternehmen gar nicht leisten könnten. Mittlerweile gibt es Kooperationen mit über 150 größeren und kleineren Unternehmen, sogar über Ländergrenzen hinweg. Der Vorteil für die Unternehmen besteht darin, dass sie direkt die Labore im ICO für Versuche nutzen können und die Maschinen und das fachkundige Personal bereits vor Ort sind.
Nach den Vorträgen bekamen wir noch eine Führung durch das „Open Innovation Lab“. Hier erklärten uns Prof. Dr. Edelmann und Doktoranden die Funktionsweise der verschiedenen Lasersysteme wie den 3D- Drucker.
Es war eine interessante Veranstaltung und wir konnten viele neue Einblicke in Politik und Wissenschaft gewinnen.
Luca Fuso, Q11

Kaffee und Kuchen gegen den Hunger in Westafrika

Erschreckende Bilder aus afrikanischen Landstrichen erreichen uns Europäer in den Nachrichten. Hohlwangige und erschöpfte Menschen blicken in die Kamera. In den ausgedörrten und von Kriegswirren geplagten Regionen Afrikas warten die Menschen verzweifelt auf Hilfe.  Millionen von Menschen sind akut von Hunger bedroht, viele Kinder und Babys sind dem Hunger bereits erlegen. Über eine Milliarde Euro ist nötig, um das Überleben der Bevölkerung zu sichern – da helfen wir mit, beschlossen Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Jahrgangsstufen des FDG. Ein geeigneter Anlass für unsere Spendenaktion war der Tag der offenen Tür. Spontan meldeten sich Schüler von Herrn Pürckhauer, Frau Kaschmieder und Frau Mierau, um Kuchen zu backen sowie selbigen samt Kaffee an die Besucher aus den Grundschulen und deren Eltern zu verkaufen. Am Tag der offenen Tür bog sich der Verkaufstisch unter einer Fülle an leckeren und fantastischen (siehe Bild unten) Kuchen. Kein Wunder, dass alle süßen Stückchen restlos über die Theke gingen – deshalb freuen wir uns von der Fachschaft Religion, dass wir einem Spendenverbund über www.entwicklung-hilft (u. a. Deutsche Welthungerhilfe, Misereor, Brot für die Welt…) 224 Euro überwiesen durften. Wir bedanken uns bei allen Schülern, Eltern und Lehrern, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.

Ein voller Erfolg: Das Spiel- und Sportfest unserer 5. Klassen

„Lasset die Spiele beginnen!“

Wer am 27.10.16 am Friedrich-Dessauer-Gymnasium vorbeilief, konnte meinen, direkt „live“ in der Sporthalle zu stehen. Denn sicherlich waren auch außerhalb des Gymnasiums die begeisterten Rufe der diesjährigen 5. Klassen zu vernehmen, die auf die Nachfrage des Sportlehrers Herrn Weiser lautstark verkündeten, anwesend und bereit für die kommenden Spiele zu sein. Jede der Klassen 5a-g war offensichtlich gewillt, diesen „Wettkampf“ der lautesten Klasse für sich zu entscheiden.

Die lautstarke Begrüßung war der Startschuss für das diesjährige „Spielfest der 5. Klassen“ am FDG, bei dem es galt, die vielseitigste 5. Klasse am FDG zu küren. Da bisher nur die Gehörgänge der von Schulleiter Herr Lummel herzlich empfangenen Lehrer, Tutoren, Eltern, Großeltern und Geschwister durch das laute Rufen der Klassen aufgewärmt wurden, waren nun die „Schreihälse“ selbst an der Reihe. Dies geschah auf außerordentliche Weise: Eine riesige Erdkugel musste über den Köpfen der Schüler durch die Halle bewegt werden.

Nach diesem spaßigen Aufwärmprogramm begannen endlich die Spiele. An den sieben Stationen, die für die kleinen Wettkämpfer vorbereitet waren, galt es neben Ausdauer und Kraft, Zielgenauigkeit und Präzision vor allem Teamfähigkeit und Kooperation zu beweisen. Bei den Stationen Dosenwerfen, Schubkarren fahren, Torwandschießen, Nägel ins Holz schlagen, Ball über die Schnur, Baseball und Kegeln konnte jede Klasse fleißig Punkte sammeln, die dann alle addiert wurden, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Dabei galt es nicht nur, sich Gedanken zu machen, wen man ins Rennen schickt, da jede Klasse pro Spiel immer von fünf „Auserwählten“ vertreten wurde, sondern auch während dem Spiel seine Klassenkameraden anzufeuern, sei es durch rhythmische Rufe, begeistertes Klatschen oder eine Laola.

Nachdem die Klassen alle Stationen absolviert hatten, konnten sich alle Fünftklässler zusammen mit ihren Geschwistern auf einen vom Sportseminar vorbereiteten Kletterparcours freuen, der den Schülern weitere Bewegungserfahrungen ermöglichte. Die zum Sportfest mitgekommenen Eltern konnten sich in der Zeit an dem reichhaltigen Kuchenbuffet bedienen, welches von den Mitgliedern der SMV, denen an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank ausgesprochen wird, mit dem Angebot an Kaffee und Kaltgetränken ergänzt wurde. Während die Eltern Zeit fanden, sich untereinander auszutauschen, konnten sich die kleinen Besucher in einer Schminkecke in Schmetterlinge verwandeln lassen.

Als das diesjährige „Additum Sport“ die Punktebögen ausgewertet hatte, fanden sich wieder alle in der Turnhalle zusammen. Vor der abschließenden Siegerehrung gab es aber noch ein besonderes Highlight, denn nach der Turneinlage einiger Siebtklässlerinnen zogen die Sportlehrer Herr Genck und Herr Adlassnig die Zuschauer mit ihrer spektakulären Jonglage-Show in den Bann. Im Anschluss überraschte Herr Genck alle Anwesenden mit einer spontanen Tanzeinlage im „Roboterstyle“, welche in einem riesigen Schlussapplaus endete.

Nun war es Zeit, den Sieger zu küren. Die Platzierungen wurden von Platz sieben an präsentiert und jede Klasse durfte sich über die von der Raiffeisenbank gesponserten Sachpreise freuen. Aber wer würde dieses Jahr die vielseitigste fünfte Klasse sein? Als der Sieger verkündet wurde – die Klasse 5g – war die Freude der Schüler natürlich riesengroß. Doch auch die anderen Klassen verließen das FDG mit einem Lächeln, denn alle waren sich einig: Das Spielfest war einfach nur spitze!

 (Verfasser: Thomas Bauer und Peter Stanzel)

Wer versteckte sich hinter welchem Star? – Lösungen

Lösung :

Dick und Doof – Frau Fäth und Frau Henn

Charlie  Chaplin – Herr Gerl

Marilyn Monroe – Frau Mrowka

Elvis Presley – Herr Krenz

Jimi Hendrix- Herr Müller- Gebauer

Bob Marley- Herr Albani

Tina Turner – Frau Koller

Lady Gaga – Frau Schulze- Nicolai

 

2016-07-28-1923-jj-5954 2016-07-28-1943-jj-6121 2016-07-28-1922-jj-5940

Internationales Preisträgerprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes 2016

Einige der besten Deutschlerner Italiens zu Gast am FDG

Bereits zum zweiten Mal war in diesem Sommer das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Gastschule für einen Teil des Internationales Preisträgerprogramms des PAD für Lerner der deutschen Sprache.

In einem harten Auswahlverfahren ermittelt der PAD, Teil der Kultusministerkonferenz der Länder, die besten Schülerinnen und Schüler verschiedenster Länder im Fach Deutsch in Wort und Schrift. Die Sieger erwartet ein dreiwöchiger Aufenthalt in Deutschland. Zwei Wochen verbringen sie in Familien und besuchen eine Gastschule, in der sie ein individuelles Unterrichts- und Ausflugsprogramm in deutscher Sprache und Kultur erwartet. Die dritte Woche verbringen in Berlin, begleitet von einem Reiseleiterteam des PAD und einem Begegnungsschüler ihrer Gastschule. Alle Ausgaben, auch die der Gastfamilien, werden vom PAD gedeckt, auch insofern unterscheidet sich dieses Programm von einem „klassischen“ Schüleraustausch.

Für die Italienischlerner am FDG ist dieses Programm eine einmalige Gelegenheit, einerseits persönlichen Kontakt zu ganz besonderen Schülerinnen und Schülern zu knüpfen, andererseits ihr Italienisch durch gemeinsame Unternehmungen mit der Gruppe von Muttersprachlern zu verbessern.

Die Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern aus Apulien, Emilia-Romagna, Sizilien, der Toskana, den Abruzzen, Rom und Südtirol kam am 23.06. in Aschaffenburg an, von ihren deutschen Partnern sehnsüchtig erwartet. Nach dem ersten Wochenende in den Gastfamilien folgten zwei ereignisreiche Schulwochen, u.a. mit Führungen in Altstadt und Pompejanum, Exkursionen nach Frankfurt, Miltenberg und Würzburg sowie einer gelungenen Abschlussfeier im Garten einer Gastfamilie.

Der Abschied am 10.07. fiel allen schwer, zu sehr waren sich die Schülerinnen und Schüler in den zwei Wochen persönlich näher gekommen. Sicherlich werden die Kontakte, so wie im letzten Jahr, auch länger halten und echte europäische Freundschaften entstehen, was letztlich der übergeordnete Sinn dieses Programms sein sollte.

Richard Schwaderer

Erdkunde – Experten auf dem Bauernhof

Das war knapp!

Am 14. Juli 2016 besuchte das Redaktionsteam der Klasse 5e des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums den Bauernhof der Familie Brunner! Die sechs Expertengruppen hatten den Auftrag die fehlenden Informationen der verschiedenen Resorts zusammenzutragen, um die Zeitschrift Aschaffn´ Bauer termingerecht in den Druck geben zu können.

Nachdem die Wegexperten ihre Kartelesefähigkeit unter Beweis stellte, trafen wir pünktlich um 10:30 Uhr am Hof ein. Frau Brunner führte die Journalisten über den Hof und stellte sich den zahlreichen Fragen der Redaktion. In fünf Stationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler allerhand über die Funktionsweise eines konventionellen Bauernhofs. Die Ackerexperten konzentrierten sich auf die bewirtschaftete Fläche und holten sich Informationen zu den Ernteerträgen und den Speichermöglichkeiten des Hofes ein. Die Technik-Experten achteten im Besonderen auf die Funktionsweise der modernen Melkmaschine und skizzierten sie für die Zeitung. Informationen zu den Kühen, ihre Namensgebung, Haltung und Entwicklung hielten die Kuh-Experten fest. Diese Aufgabe forderte besondere Anstrengung, da die jüngsten Kälber zahlreiche Streicheleinheiten einforderten. Der Bauernhof ist breit aufgestellt und besitzt einen kleinen Hofladen auf. Die Hofladen-Experten erkundeten ihn bis in den letzten Winkel und begutachteten die ausgelegten Produkte. Natürlich darf auch die Nutzungskartierung des Hofes nicht fehlen, die das Team der Hof-Experten übernommen hat.

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Klasse 5e, die mithilfe ihrer erlernten geographischen Fähigkeiten des letzten Jahres alle notwendigen Informationen zusammengetragen haben, ist die Zeitung schlussendlich doch noch rechtzeitig fertig geworden!

Foto Arbeit in Gruppe

Foto Frau Brunner Foto Kuhstall Foto Stall

Sportunterricht einmal anders – eine ganz besondere Sportstunde am Friedrich-Dessauer-Gymnasium

Im Juni kam eine Gruppe von Schülerinnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums in den Genuss einer ganz besonderen Sportstunde. Unter dem Motto „ Basketball macht Schule“ schickten die Frankfurt Skyliners Oliver Grenz und Paul Stockhausen, zwei aktuelle Spieler ihrer Basketball Bundesligamannschaft nach Aschaffenburg, die im Rahmen ihres Programms „School Clinic“  eine Doppelstunde lang die Mädchen der Klassen 6d und 6f trainierten.

Nach einem lustigen Aufwärmprogramm wurden erst verschiedene Dribbel-Übungen absolviert, verbunden mit Geschicklichkeitsübungen, um ein besseres Ballgefühl zu bekommen. Es folgten Wurfübungen, die zum Teil recht anspruchsvoll waren. Kleine Spiele mit dem Basketball, die dann später zum wettkampfmäßigen Spiel führen sollen beendeten eine spannende und lehrreiche Sportstunde in der Frankenstolz-Arena.

Das Skyliner-Trainings-Shirt, das die Schülerinnen zu Beginn der Übungseinheiten zur Verfügung gestellt bekamen, durften sie dann zu ihrer größten Freude nach der Stunde mit nach Hause nehmen.

Alles in Allem war dies eine Unterrichtseinheit, die die Mädchen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums so schnell nicht vergessen werden.

Ulrike Mesenig-Scheiffele

Félicitations! – Übergabe der DELF-Diplome

Auch in diesem Jahr haben wieder einige Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Französischunterricht erfolgreich die DELF-Prüfungen (externes Sprachdiplom) absolviert.

Das Niveau A2 legte Jonas (8. Jgst) mit einem sehr guten Erfolg ab. Ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen legten Luca (10. Jgst), Désirée, Ann-Cathrin, Carmen und Anne  (alle Q11) das Niveau B2 ab.

Besonders hervorzuheben sind Viviana (9. Jahrgangsstufe), die im höchsten schulischen Niveau B2 ein gutes Ergebnis erreichte, obwohl sie erst die 9. Klasse besucht sowie Marie  (Q11), die mit 97,5 von 100 Punkten eine Bestleistung erbrachte, wie wir sie zuvor am FDG noch nicht erreicht haben.

Bravo et bonne continuation!

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer danke ich für ihr Engagement und hoffe, auch im kommenden Jahr wieder auf rege Teilnahme.

Schulleiter und Frau Leboulanger gratulierten zu dieser außerordentlichen Leistung.

 

 

Tennis – FDG im Nordbayern Halbfinale

Erfolgreiches Tennis-Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungen 3 souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Judo – Gold für FDGlerin

Beim 12. Horst Sommer Turnier des JC Elz am Sonntag den 03.07.2016 ging mit Jana auch eine Judoka des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums an den Start. Jana wendete die im Training eingeübten Techniken sicher an und hat ihre Kämpfe gegen alle drei Gegnerinnen souverän gewonnen. Bei der Siegerehrung freute sie sich über den Platz ganz oben auf dem Treppchen und die damit verbundene Goldmedaille. Auch ihre kleine Schwester Lara behauptete sich als jüngste Teilnehmerin in ihrer Gewichtsklasse und erkämpfte sich die Silbermedaille.

Französisch-Vorlesewettbewerb der 6.Klassen – Ist Lesen eine Kunst?

Lesen, schreiben, rechnen, das klingt verdächtig nach Grundschule. Am Gymnasium lohnt es sich doch gar nicht, darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass unsere Kinder lesen können. Wozu dann ein Wettbewerb?

Nun ja, hier ging es ja auch nicht um das schlichte Lesen eines Textes, sondern, wie jeder bemerkt hat, der die Überschrift aufmerksam gelesen hat, ums Vor-lesen, also um den Vortrag eines Textes, noch dazu eines fremdsprachigen Textes, vor einem Publikum, das gekommen war, um zuzuhören, sich bestenfalls unterhalten zu lassen, in unserem Fall, kritisch zuzuhören, denn es sollte ja der oder die Beste ermittelt werden.

Die Teilnehmer, vier Mädchen und zwei Jungen der 6.Klassen hatten sich auf diesen Auftritt gut vorbereitet und die Ausscheidungen in ihren jeweiligen Klassen für sich entschieden. In der ersten Runde galt es, einen bekannten und trainierten Text vorzutragen. Einige zogen alle Register: hier musste man die Stimme verändern, dort eine kleine, aber wichtige Pause einlegen, mal schneller, mal langsamer, mal leiser, mal lauter sprechen. Das gelang den meisten noch sehr gut.  Die Jury, die jungen Damen und Herren der Französischklasse 11 von Frau Leboulanger, konnte sich aber davon überzeugen, wie schwer es war, vor allem den unbekannten Text fehlerfrei vorzulesen,  der den Schülern in der zweiten Runde vorgelegt wurde. So ganz spontan all die kleinen Feinheiten der gesprochenen französischen Sprache zu berücksichtigen, z.B. die stimmhaften von den stimmlosen Lauten zu unterscheiden und über keinen Nasal zu stolpern, dies zu beherrschen kann doch wohl mit Fug und Recht als Kunst bezeichnet werden.

Der nach einhelliger Meinung größte Meister seines Fachs war Joel (6e). Auf den zweiten Platz kam Tom Aulbach. Bronze ging an Luisa (6e). Die weiteren Finalisten waren in alphabetischer Reihenfolge: Kimberly, Sandra (beide 6d) und Kim (6f), die ihre Sache auch allesamt sehr gut machten.

Als Preise gab es den neuesten Asterix-Band, sowie DVDs mit den Geschichten von „Petit Nicolas“. Mögen alle weiterhin Spaß an der der Sprache haben!

Peter Gerl

 

P-Seminar „Menschen sind mehr als nur Winner oder Loser“ – Spielevormittag im Kinderheim

 

Kinderheim. – Für viele klingt das nach einem eher traurigen Ort: Kinder, die ohne ihre Eltern leben und scheinbar alleine sind. Genau das hat uns dazu inspiriert, mit den Kindern ein soziales Projekt im Rahmen unseres P-Seminars „Menschen sind mehr als nur Winner oder Loser“ umzusetzen. Und so hatten wir viel Spaß dabei, einen Tag vorzubereiten, um einen Einblick ins Leben der Kinder zu bekommen und einfach Spaß zusammen zu haben.

Am Samstag, den 7. Mai 2016, fuhren wir also gemeinsam in das Städtische Kinderheim Aschaffenburg und wurden dort bereits freudig erwartet. Nach einigen Kennenlernspielen und Aktionen in unterschiedlichsten Disziplinen stellten wir schnell fest, dass das Gefühl der Lebensfreude hier ganz groß geschrieben wird, und genossen die entspannte und glückliche Atmosphäre sehr. Egal ob beim Papierfliegerwettwerfen, Schmetterlingsfangen oder Fußballspielen – wir hatten eine Menge Spaß! Da war es auch kein Wunder, dass wir danach einen Bärenhunger hatten, und so belegten wir zusammen Pizza für alle, die wir uns auch ordentlich schmecken ließen. Als Abschluss lösten die Kinder schließlich ein Worträtsel, um ihr Geschenk zu bekommen: eine Bodendusche für Wasserspiele im Sommer. Die Begeisterung darüber war groß, und dementsprechend fiel der Abschied nach der Feedback-Runde sichtlich schwer – die 12 Kinder sind uns wirklich ans Herz gewachsen und wir würden uns freuen, sie einmal wieder zu treffen.

Fazit: Wenn wir auf den Tag zurück blicken, erinnern wir uns an strahlende Kinderaugen, Lachen und natürlich ganz viel Spaß. Und das war schließlich unser Ziel: Kinder glücklich zu machen.

Marie Zieger (Q11)

 

Virtual Science Fair – Rückblick

„Den Daniel Düsentrieb in sich entdecken“

So formulierte Schulleiter Herr OStD Lummel das Ziel der Virtual Science Fair, deren Abschlussveranstaltung am vergangenen Freitagnachmittag, dem 10.06.2016, am Friedrich-Dessauer-Gymnasium erstmals stattfand. Organisiert durch das gleichnamige P‑Seminar von Herrn Fries, boten die Teilnehmer bei der dreistündigen Veranstaltung in der Pausenhalle des FDG viele bunte Ideen, kreative Lösungsansätze und informationsreiche Präsentationen.

Zu Beginn der Projektphase bildeten die Achtklässler Kleingruppen und überlegten sich selbstständig eine naturwissenschaftliche Fragestellung, die sie in den folgenden Wochen experimentell bearbeiteten. „Virtual“ war an der Veranstaltung nur die Kommunikation mit den sog. Cyber-Mentoren, externen Experten aus ganz Deutschland, die den Schülern bei Unklarheiten und aufgekommenen Fragen ausschließlich anonym über das Internet als Ansprechpartner zur Seite standen. Die Ergebnisse wurden nun an dem abschließenden „Wissenschaftsjahrmarkt“, der eigentlichen Science Fair, an selbst gestalteten Ständen der Öffentlichkeit präsentiert. Eingeladen waren neben Eltern und Verwandten der teilnehmenden Schüler sowie Vertretern der Schulfamilie natürlich auch alle (auch finanziellen) Unterstützer des P-Seminars, die Mentoren und eine eigens zusammengestellte Jury.

Diese Veranstaltung stellte den Höhepunkt des Projektes dar. Die Teilnehmer hatten sichtlich großen Spaß an der Präsentation ihrer selbst erarbeiteten Ergebnisse.

Selbstverständlich wurden die besten Schülergruppen auch ausgezeichnet. Während in einer Kategorie die unabhängige Jury die Stände bewertete, war es zudem jedem Besucher möglich, eine Stimme abzugeben, die zur Vergabe des Publikumspreises führte.

Klare Gewinner des Jurypreises war das Projekt von Schülern aus der 8c mit der Fragestellung „Unter welchen Einflüssen werden aufgeschnittene Äpfel am schnellsten braun?“. Sie untersuchten hierzu die Auswirkungen von Lichteinstrahlung, Sauerstoffgehalt, Lagerungstemperatur und sog. Phytohormonen, welche z.B. von reifenden Bananen an die Luft abgegeben werden. Die Entscheidung für den Publikumspreis fiel deutlich enger aus. Am Ende triumphierte das von Schülern der 8d bearbeitete Projekt mit der Thematik „Wie kann man einen Permanentmarker am besten entfernen?“. Die Schüler testeten, welches alltagstaugliche Lösungs‑/ Reinigungsmittel sich für die Entfernung der Farbe eines Permanentmarkers von unterschiedlich beschaffenen Oberflächen am besten eignet.

Eine Wiederholung des Projektes im kommenden Schuljahr und eine dauerhafte Etablierung sind bei der positiven Resonanz in Planung.

Und vielleicht haben ja wirklich manche Teilnehmer den „Daniel Düsentrieb“ in sich entdeckt und man sieht sie bald beispielsweise bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ wieder.

Niklas Reibenspiess für das P-Seminar „Virtual Science Fair“ des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums

 

Bilder: Alexander Staudinger, Q11

English Reading Competition 2016

 

„One day my sister Nellie and I were going past the fire-station.“ Die Stimme bebt. Die Nervosität ist zunächst sehr groß, doch nach zwei bis drei Sätzen legt sie sich und der Sechstklässler trägt flüssig und gekonnt seinen englischen Text vor. Gebannt lauscht die Jury, die aus einem Englischkurs der Q 11 des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums besteht und macht sich dabei Notizen zur Beurteilung des Vortrags.

Warum aber setzen sich diese Sechstklässler freiwillig einem solchen Konkurrenzdruck aus? Man könnte ja sagen, dass das lange Tradition am FDG ist oder dass die Schüler ein Gefühl für die Fremdsprache bekommen sollen. Aber nein, sie tun es, weil es Spaß macht, interessante Geschichten zu lesen, weil es Spaß macht, Geschichten spannend und fesselnd vorzutragen, weil es stolz macht, dies auch in einer fremden Sprache zu können und weil es besonders stolz macht, zu den besten Lesern an der Schule zu gehören.

Stolz können sich aber auch die Mitglieder der Jury darüber fühlen, dass man ihnen zutraut, die Fertigkeiten Anderer in einer Fremdsprache zu bewerten. Mit ihrem Votum stehen dann nach 60 Minuten und insgesamt 12 Kandidaten die Gewinner des Lesewettbewerbs der sechsten Klassen des FDG fest. Dies sind: Daniel, Pauline und Luca.

Aber eigentlich sind alle Teilnehmer Sieger. Schließlich durften nur die zwei besten Vorleser aus jeder Klasse beim Wettbewerb antreten und lasen so gut, dass an diesem Vormittag lediglich Nuancen den Unterschied ausmachten.

Dass sich am Ende jeder Mitstreiter als Sieger fühlen durfte, lag sicher daran, dass es für jeden einen Buchpreis, die Siegerehrung mit viel Applaus für alle und natürlich zwei Stunden gab, in denen man den normalen Unterricht nicht besuchen musste. Und wäre es nicht auch interessant zu erfahren, was Nellie und ihre Schwester bei der Feuerwehr erlebt haben?

 

K.-G. Zahn

Medizinethik aus Sicht eines Betroffenen – Vortrag von Simon Tobor

Simon Tobor zu Gast am FDG: Vortragsreihe im Rahmen der Medizinethik – persönliche Schilderung zum Thema Leukämie für die 10. Jahrgangsstufe

„Ich bin ein Leukämie-Überlebender!“, mit diesem Statement leitete der 25-jährige Simon Tobor seinen sehr persönlichen und emotional bewegenden Vortrag für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe ein, die bereits schon nach wenigen Minuten in den Bann des jungen Mannes gezogen worden sind. Im Mittelpunkt des Vortrages stand die Schilderung über die Erkrankung als 17jähriger an Leukämie.

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Im Zuge dessen schilderte er den Krankheitsverlauf und den erfolgreichen Heilungsprozess anhand der Stammzellenspende bzw. Rückenmarkstransplantation. Neben den rein medizinischen Aspekten
waren die Schüler sichtlich beeindruckt von dem persönlichen Umgang Simons mit der Krankheit, die ihn zu völlig neuen Fragestellungen gegenüber dem „Leben an sich“ geführt hatte. So gab der Referent faszinierende Einblicke in philosophische, spirituelle und ernährungsphysiologische Fragestellungen, die bei unseren Schülern zu staunender Anteilnahme und zu entsprechenden weiterführenden Diskussionen geführt haben. Auf die mediale Präsenz von Simon und auf seine weiterführenden Projekte sei ausdrücklich verwiesen.

Wir hoffen, auch für diesen Juli unseren Gast erneut begrüßen zu dürfen.

(Thomas Friedrich)

http://www.simontobor.de/
http://www.dieheilungbistdu.de/


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„Experimente antworten“ – Sieger der zweiten Runde

In der zweiten Runde des Forscherwettbewerbs „Experimente antworten“ sollten verschiedene Teesorten untersucht werden. Diese wurden aber in der kalten Jahreszeit von den meisten Forscherkids wohl lieber geschlürft anstatt den Tee mit Zitronensaft oder Milch reagieren zu lassen. Auch war der als Rakete hochsteigende Teebeutel ein durchzuführendes Experiment, das nur in Haushalten mit Feuerlöscher zu empfehlen war. Trotzdem haben sich fünf unserer Jungforscher/innen mit diesen Aufgaben sowie mit Tee als Geheimtinte beschäftigt. Der Achtklässler Paul erhielt für seine Untersuchungen sogar eine Urkunde mit Auszeichnung, die ihm am 3. Mai feierlich von Herrn Lummel überreicht wurde. Bei der Urkundenverleihung zeigte sich unser Schulleiter sichtlich beeindruckt von der erfolgreichen Teilnahme der Fünftklässler/innen Victor und Joshua aus der 5c sowie Samira und Aleyna aus der 5b. Für die dritte Runde hat erfreulicherweise eine größere Anzahl Forscher und Forscherinnen angekündigt, das Wasser als Eis genauer zu untersuchen. Vor allem auf die Fotos zum Eistürmebauen freut sich ihre Biologielehrerin Birgit Kähler schon ganz besonders – zumal diese mit Fruchtsäften bunt eingefärbt werden sollten. Das verspricht eine lustige Runde zu werden – auch wenn Gefrierschränke der Forscher/innen daheim  zeitweilig blockiert sein könnten: das Ergebnis wird sicherlich beeindruckend.

Wer also Interesse an der Teilnahme dieser Wettbewerbsrunde hat, kann sich gerne bei Birgit Kähler unter b.kaehler@fdg-online.de melden und erhält dann die Aufgaben oder kleine Tipps, wenn eine Aufgabe auf den ersten Blick unlösbar erscheint.

 

Schülerforum EU-Tag

Am 04.05.2016 besuchten einige Schüler aus der Q11 das Hanns-Seidel-Gymnasium in Hösbach, um an einem Schülerforum der Europa-Union teilzunehmen.

Im Rahmen der Europa-Woche veranstaltete die Europa-Union Aschaffenburg eine Diskussionsveranstaltung im Hans-Seidel-Gymnasium in Hösbach zu der 300 Schüler aus Aschaffenburger Schulen vom Vorsitzenden der Europa-Union Aschaffenburg Dieter Schornick eingeladen wurden. Dabei sollte vor allem das Interesse der Jugendlichen an der aktuell angespannten Lage in Europa geweckt und kritische Themen, wie TTIP, der Umgang mit der Türkei und der BrExit diskutiert werden.

Nach kurzer Vorbesprechung beim gemeinsamen Mittagessen fanden sich alle Teilnehmer, dank der Organisation von Herr Krenz, welcher die Gruppe begleitete, rechtzeitig im Pausenhof des HSG wieder. Selbst Herr Krenz, der die Strecke mit dem Fahrrad bestritt, traf noch vor Beginn der Veranstaltung ein. Eröffnet wurde eben diese mit der Europa-Hymne, welche die Big Band des HSG vorspielte und darauffolgend mit den Eröffnungsreden der Veranstalter und der Rektorin des Gymnasiums. Sogar der bayrische Justizminister Winfried Bausback (CSU) war angereist und betonte in seiner Rede besonders die Bedeutung eines geeinten Europas, vor allem für die Jugend, für die die EU nicht wegzudenken ist. Zur Auflockerung wurde der Nachmittag unter anderem auch von zwei Chor-Klassen musikalisch untermalt, die „We are the World“ sangen.

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In die offene Diskussion stieg Moderator Stephan Noll nach der Vorstellung der Diskussionsteilnehmer mit der Frage ein „Was ist für sie Europa?“. Und so stellten die Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz (CSU) und Detlef Seif (CDU), sowie Europarats-Mitglied Gerhard Ermischer und Dieter Schornick ihre Vorstellungen und Ansichten zur Europäischen Union, aber auch zur europäischen Gemeinschaft dar. Die ersten Fragen der Schüler drehen auch besonders um diese Wertgemeinschaft, denn es wurden viele Fragen zum Umgang mit der Türkei als Verhandlungspartner in der Flüchtlingspolitik gestellt und die Politiker stimmten zu. Erdogan sei eine „zwielichtige und komplizierte Figur“, so Europa-Politiker Detlef Seif. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde auf Seiten der Schüler für ihre Haltung zur Böhmermann-Affäre kritisiert und die große Kritik am Freihandelsabkommen TTIP – die fehlende Transparenz – angesprochen. Diese Fragen beantworteten sie erstaunlich nachvollziehbar und konnten Viele bezüglich des „Schmähgedichts“ aufklären, zum Beispiel indem Detlef Seif Böhmermanns Wortlaut verlas. TTIP wurde als „wichtiges Handelsabkommen“ bezeichnet und, im Gegensatz zu den meisten Medienberichten, die wichtigsten Vorteile genannt.

Begeistert waren die Schüler nach dem langen Nachmittag, aber vor allem von den Antworten und Ausführungen der Politiker und vom Informationsgehalt den diese Veranstaltung bot. Die Politiker mal jenseits der Bildschirme „live“ zu sehen war für die meisten eine spannende Erfahrung.

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Auch der regionale Fernsehsender main.tv drehte einen kleinen Clip.

Autor: Julian Staab Q11

Bilder: Alexander Staudinger Q11

Neues von der Partnerschule in Tansania

Das FDG unterstützt seit Jahren Schulen in Tansania. So konnten mit den Spendengeldern viele sinnvolle Anschaffungen für die afrikanischen Schüler getätigt werden, z. B. Tische und Bänke, Schreibutensilien und Unterrichtsmaterial. Die beschenkten Schulen sind stets überwältigt von der Hilfsbereitschaft aus Aschaffenburg. Immer wieder versorgen uns Schulleiter und Lehrer mit neuen Informationen und Bildern. Diese wollen wir auch unseren Lesern nicht vorenthalten:

… I am happy to inform you that we are all doing fine. In this term our school is having two major events; the first one is that the Advanced level Students (in this case the Form Six students)  will be sitting for their final examination commonly known as ‚Advanced Certificate of Secondary Education Examination‘ that is scheduled to start on Monday, 2/5/2016 to 11/5/2016. The second event is the inter-school and then inter-regional sports and games competitions commonly known as UMISSETA, that have already started at school level and will finally be conducted national wise at the mid of June this year.

During last Friday there was  a graduation ceremony for the farewell of Form Six Students. The activity took place at Uvikambi Hall at Mbinga Roman Catholic Parish.Please find three  photos attached to this email. 

Many Greetings to all our friends at FDG

Thank you,

Anyandwile W. Mwasenga  

Makita Secondary School

Auf den Bildern sieht man die Absolventen bei den Abschlussfeiern.

O-LEVEL-STUDENDS SINGING

FORM SIX STUDENTS SINGINGNew

FDG gewinnt den School Cup in Frankfurt

Freitag, den 22.04.2016, spielte eine Basketball-Mixed-Mannschaft unserer Oberstufe Q12 beim School Cup der Fraport Skyliners. Nur eine Woche vor dem schriftlichen Mathe-Abi wurden die Spiele souverän gewonnen und der Cup wurde ans Dessauer geholt! Die Siegerehrung war vor gut gefüllter Halle in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels der Herren der Fraport Skyliners gegen Oldenburg. Auch etwa 40 Gäste vom FDG mit Freikarten bejubelten den Erfolg. Der Preis für die Siegermannschaft ist ein kompletter Trikot-Satz. Die Schulgemeinschaft gratuliert den erfolgreichen Korbjäger/innen: Franziska und Anne, Kevin, Till, Tobias und Betreuer Matthias Miksa.

Weitere Fotos und Spielberichte unter: www.fraport-skyliners.de/bb4you/school-cup/

Naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften befreien das Mainufer vom Müll

Wie jedes Jahr beteiligte sich das Friedrich-Dessauer-Gymnasium im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ erneut am Frühjahrsputz des Mainufers. Vor allem Plastikbecher von Feiern, kleine Schnapsfläschchen, Feuerzeuge oder sogar ein Taschenmesser waren Fundstücke der Sammlung. Letzteres landete nun nicht in den Müllsäcken, sondern wurde von der Biologielehrerin Birgit Kähler für das Erste „beschlagnahmt“, damit es später im Fundbüro zu seinem Eigentümer zurückkehren kann. Man darf gespannt sein…

Alle anderen Fundstücke landeten natürlich in den sorgsam getrennten Säcken. Dabei gab es jeweils Spezialisten für Plasikmüll, eine Tonne für Metall, Papierabfälle, Biomüll, Alufolie, Styropor, Kork, Glas und Restmüll. Welchen Nutzen die sorgsame Trennung hat, wurde dann bei der Führung über den Recyclinghof Mörswiesenstraße klar. Sicherlich trennt nun manch ein Müllsammler seit dieser ersten Aprilwoche zu Hause den Müll sorgsamer in seine unterschiedlichen Kategorien. Auf Initiative von Birgit Kähler hin finden sich übrigens in Raum 105 (früher in Raum 600) bereits seit vielen Jahren Trennmöglichkeiten zwischen Papier, Plastik und Restmüll. Ein Wunsch wäre, diese bereits in den Grundschulen erlernte Trennform auch an unserer Schule konsequent in allen Klassenzimmern durchzuführen.

Aktion Kids for Kitz – Müllmonster gegen das Sterben von versteckten Rehkitzen in der Wiese

„Kids for Kitz“ bedeutet ein gemeinsamer Einsatz gegen den Mähtod von Rehkitzen. Dafür bauen Kinder Scheuchen aus Plastikbeuteln, Holzgerüst und Glitzermaterial. Bei uns am FDG waren Schüler und Schülerinnen aus der AG „Faszination Natur“ und „Wissenschafts-Sprache“  Bauherren der Scheuchen, die am Dienstag, den 26. April 2016 dann von ihrer Biologielehrerin zu den ortsansässigen Jägern Hans und Bernhard Appelmann gebracht wurden.

Sobald ein Landwirt nun seine Wiesen rund um Schweinheim mäht, meldet er sich bei den beiden Jägern, die hauptberuflich die Karosseriewerkstatt Appelmann betreiben. Diese übergeben die im Betrieb zwischengelagerten Scheuchen, damit man sie vor dem Mähen in den Wiesen aufstellen kann. Die bunten und flatternden Gestelle dienen dazu, die Rehmutter zu veranlassen, ihr Kitz aus der Wiese zu holen – und somit vor den scharfen Messern des Mähdreschers zu retten.

Normalerweise ist das Rehkitz im hohen Gras gut versteckt und so kommt die Mutter nur zum Säugen und Putzen, um keine Fressfeinde auf das hilflose Kitz in den ersten Wochen aufmerksam zu machen. Bei Gefahr flüchten die Rehkitze nicht, sondern drücken sich fest an den Boden. Das Verhalten schützt sie zwar vor Raubtieren – nicht aber vor den Mähmaschinen, die damit häufigste Todesursache der Kitze sind.

Diesem gruseligen Geschehen wollen die Naturschützer des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums entgegentreten und hoffen nun auf Nachricht, dass ihre Kitz-Scheuchen auch erfolgreich eingesetzt wurden.

Die bereits in Miltenberg erfolgreich durchgeführte Aktion wurde von Doris-Völker-Wamser aus Hausen gegründet und von Sandra Ernst an das FDG weitergetragen. Unterstützung findet sich bei Forstämtern, Bauernverbänden, Jägervereinigungen und dem Tierschutzverein. Am Freitag, den 29.April findet um 10 Uhr in der Fasanerie eine große Auftaktveranstaltung statt, zu der mehrere Schulklassen anreisen. Ziel ist es, möglichst viele Personen für Helferlisten zu finden, um direkt vor dem Mähen noch einmal die Wiesen nach versteckten Rehkitzen zu durchkämmen und sie mit Grasbüscheln an den Handschuhen aus der Gefahrenzone zu tragen.

Ein informativer und liebevoll gestalteter Flyer verrät in aller Kürze das Wichtigste zur Aktion „Kids for Kitz“:

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Känguruknobelkette – Lösungen zur Kängurukette

Alexanders prämierte Lösungen zur Känguruknobelkette (Känguru knobelkette) findet man im unten stehenden PDF-Dokument. Viel Spaß beim Nachbauen, Knobeln und Staunen…

Känguru kette Lösungen

P-Seminar „Schulhausverschönerung“ – Schönheitskur für unsere Schule

Das P-Seminar „Schulhausverschönerung“ möchte nicht nur aus dem Blickwinkel der Kunst dem Inneren des Schulhauses eine Schönheitskur angedeihen lassen. Vielmehr sollen die FDG-Schüler ein freundliches und einladendes Ambiente vorfinden, das zum Verweilen einlädt. Unterstützung hat das P-Seminar bereits von der Hypo-Vereinsbank erhalten: Es bedankt sich herzlich für den bereits gespendeten Betrag von 100 Euro.

Für das P-Seminar haben sich noch mehr neue Möglichkeiten aufgetan: Die Sparda-Bank macht´s möglich mit einem Wettbewerb. In diesem können Projekte junger Menschen, die sich für nachhaltiges Denken und Handeln begeistern, per Online-Abstimmung je nach Menge der gesammelten Stimmen Gelder und Preise gewinnen. Macht mit und stimmt mit ab!

Das P-Seminar dankt es euch mit neu gestalteten Wohlfühlorten. Das P-Seminar hat das Schulhaus kritisch unter die Lupe genommen und sich mit dem Thema Innenarchitektur in sehr vielen Facetten auseinandergesetzt. Sie möchten die reale Chance nutzen, etwas dauerhaft an ihrer Schule zu verändern. Mit einer Innenarchitektin und Bühnenbildnerin aus Regensburg, Frau Reiterer, wurde während eines Workshops im Februar fleißig getüftelt. Erste Ideen und Entwürfe wurden bereits in Modellen umgesetzt – es sieht richtig spannend aus…

 

 

Just bee! – Schulimkerei des FDG mit eigenem Blog

Es war kaum zu übersehen: eines Tages standen zwei Bienenstöcke auf dem Schulgelände. Nicht nur die Bienen strömten zu den Stöcken, auch zahlreiche Schüler begutachteten die neue Errungenschaft des FDG. Wer mehr über die neuen Bewohner des FDG und über das P-Seminar „Faszination Bienen“ erfahren möchte, folgt einfach dem Link zum Schulimkerei-Blog: https://schulbienen.wordpress.com . Just bee!

Chemie-Exkursion – Verzuckerungen und Gärungen bei Eder´s

Nachdem wir bei Herrn Höfler im Chemieunterricht das Thema Alkohole besprochen hatten, unternahmen wir eine Exkursion zur Eder’s Brauerei in Großostheim. Hierbei erhielten wir einen vertieften Einblick in die Produktion inklusive Abfüllen von verschiedenen Getränken.
Wir erfuhren nicht nur, dass der enzymatische Verzuckerungsprozess aus der Getreidestärke unter einer deutlich höheren Temperatur abläuft als in den Schulbüchern beschrieben, sondern auch, dass bei der alkoholischen Gärung neben Alkohol und Kohlenstoffdioxid über 500 Gärungsnebenprodukte entstehen, die über die Farbe, Bekömmlichkeit und Geschmack des Bieres entscheiden. Beeindruckt waren wir auch von der vollautomatisierten Flaschenabfüllanlage.
Zufrieden nahmen wir – mit einem Präsent (3 Eisteeflaschen) bewaffnet – den Bus zurück zur Schule.
Die Klasse bedankt sich bei Herrn Höfler für die Organisation der Exkursion und bei Herrn Junicke für die Bilder.
Klasse 10e
Auch wer bei der Exkursion nicht dabei sein konnte, kann beim Betrachten der Bilder einen guten Eindruck vom Unterrichtsgang gewinnen:

Triest, die Stadt der Winde

Der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Triest (Italien) lässt sich wohl mit zwei Worten beschreiben: „Unvergessliche Zeit“. Was diesen Austausch für mich unvergesslich macht, war unsere Gruppe, die Offenheit und Sympathie der italienischen Partner, das Essen und die Ausflüge. Triest ist  sehenswert, angefangen mit dem Rathaus, dem Meer und den vielen Schlössern. Begleitet wurden wir stets von unseren Lehrern, Frau Kuhn und Herr Schwaderer, von der Sonne und der Bora, ein starker Wind, der in Triest häufig weht.

Highlights dieser Woche waren der Ausflug nach Venedig und das Castello Miramare.

Venedig: Viele kannten diese Stadt nur aus Bildern. Die Vorfreude war groß und wir wurden nicht enttäuscht. Die vielen Kanäle mit dem türkisen Wasser, die schönen Paläste und zu guter Letzt der Markusplatz. Eine interessante Stadtführung bekamen wir von unseren Lehrern. Und das Wetter spielte auch super mit.

TriestVenedig

Castello Miramare: Es war weniger das Schloss, was uns so beeindruckte, sondern eher der große Park und der kleine Steg, der direkt am Meer entlang ging. Wir verbrachten dort einen schönen Nachmittag und wurden Zeugen eines wunderschönen Sonnenuntergangs.

TriestMiramare

Ein weiteres tolles Erlebnis war das Leben  in unseren Gastfamilien. Wir wurden herzlich aufgenommen und nahmen am Alltag teil. Ebenso brachten uns unsere Gasteltern die regionale Küche nahe. Oft bekamen wir beim Essen den Satz „Ihr esst zu wenig“ zu hören. Doch davon kann keine Rede sein: Unsere Mägen waren reichlich gefüllt.

Das Fahren mit den Linienbussen war ein Kapitel für sich. Wir können von in Bustüren eingequetschten Händen und genervten Italienern ein Lied singen. Hier hat uns oft der Satz „Siamo tedeschi“ („Wir sind Deutsche“) gerettet. Busfahren in Italien kann man einfach nicht mit Deutschland vergleichen.

Ich würde jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen am Austausch teilzunehmen. Es ist ein Erlebnis, von dem man noch lange erzählt.

Sophie Gentil (10a)

Schach – FDG ist bayerischer Meister

Am Samstag, den 12. März 2016 fanden im Dürer-Gymnasium in Nürnberg die
Bayerischen Schulschachmeisterschaften statt.

Das FDG konnte in der Wertungsklasse IV den Pokal holen und sicherte sich somit die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Schulschach. In der Wertungsklasse IV starteten Jon, Nina, Patrick, Paul und Jan.

Die zweite Mannschaft des FDG, die sich bei den unterfränkischen Meisterschaften qualifizierte, startete in der Wertungsklasse III. Hier konnte ein toller 5. Platz erspielt werden. Für das FDG starteten Felix, Carsten, Tim und Samuel.

Wer mehr erfahren möchte, kann auf den Internetseiten der Bayerischen
Schulschachmeisterschaften stöbern. Das FDG ist dort auf jeden Fall mit aufgeführt.
http://www.schulschach-bayern.de/
 Schulschach

Ergometerklasse – Vortrag von Dr. Jorde (Universität Wien) zur Umsetzung

Eigens für das FDG reiste Dr. Jorde, der Initiator der in Österreich bereits flächendeckend etablierten Ergometerklassen, nach Aschaffenburg. Da das FDG für das nächste Schuljahr eine Ergometer-Klasse in der 5. Jahrgangsstufe anbietet, holte sich das FDG die Informationen und Tipps aus erster Hand. Neben einer gymnasienübergreifenden Fortbildung für Fachkollegen referierte Dr. Jorde auch am Tag der offenen Tür des FDG und stellte sich den Fragen interessierter Eltern.

Im Vortrag verdeutlichte Dr. Jorde die Ziele der Ergometerklasse: Erhöhung der Bewegung und Konzentration sowie eine Gewichtsregulierung der Schüler, die – sich teilweise auf Ergometern bewegend – unterrichtet werden. Dieses moderate Radfahren unterstütze die Gesundheit der Schüler, die in der Schule ohnehin zu lange säßen.

Obwohl die Schüler pro Tag nur eine Stunde und somit nur eine Unterrichtsstunde auf den Rädern seien, zeigten sich bei empirischen Untersuchungen der Universität Wien signifikante Verbesserungen: Leistungszuwachs, Anstieg der Konzentrationsfähigkeit, positiver Einfluss auf den BMI, Erreichen guter Notenschnitte, Rückgang von Aggressionen, Schulung der sozialen Kompetenzen sowie eine dezidiert positive Einstellung zur Gesundheit.

Skepsis etwas in Bezug auf die Lärmentwicklung oder Enge im Raum sei nicht angebracht: Die Räder liefen extrem leise und seien flexibel im Raum aufzustellen, die Schüler schwitzten nicht und motivierten sich gegenseitig. Eine Eingewöhnungsphase lasse die Ergometerklasse optimal anlaufen.

Im Bild unten sehen Sie die FDG-eigenen Ergometer, die schon auf ihre Benutzer im nächsten Schuljahr warten:

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Hilfen zur Entscheidungsfindung – das NTG am FDG

Für die Siebtklässler des FDG steht demnächst eine wichtige Entscheidung in Bezug auf die Zweigwahl an. Auf vielfachen Wunsch stellen wir für Sie die Präsentation von StD Alexander Pabst zum Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium zur Verfügung. Hierin können Sie die grundlegenden Informationen nachlesen:Beratung-Vorstellung-NTG

Handball – Mädchenmannschaft des FDG ist Bezirksmeister

Nach dem souveränen Sieg der Stadtmeisterschaft (FDG : Dalberg-Gymnasium 11:2 und FDG : Ruth-Weiss-Realschule 8:1) konnten die jüngsten Handballerinnen (Jahrgang 2003 und jünger) des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auch beim Bezirksfinale ihre Klasse unter Beweis stellen. Dank einer ausgewogenen Mannschaftsleistung und der hervorragenden Liv-Stine Eckardt im Tor siegten die Schülerinnen aus Aschaffenburg im Endspiel mit 16:11 gegen das Franken-Landschulheim Schloss Gaibach. Damit qualifizierten sich die FDG-Mädchen für das nordbayerische Qualifikationsturnier, dessen Sieger dann am 07.04.16 das Landesfinale bestreitet.

Bild: René Trübner

 

Neue Brieffreunde in den USA

Einige unserer Siebtklässler haben in den letzten Wochen Brieffreundschaft mit gleichaltrigen Schülern und Schülerinnen der Hornsby Middle School in Williamsburg, Virginia (im Bild zu sehen) geschlossen. Die Jugendlichen dort erlernen Grundkenntnisse in Deutsch und freuen sich wie unsere über den Kontakt zu Muttersprachlern auf der anderen Seite des Atlantiks.

Die amerikanische Deutschlehrerin Frau Karis Seltzer schickte ein Foto und vermeldete nach dem ersten Briefkontakt ans FDG:

„Heute herrschte im Deutschunterricht groβe Aufregung. Ein Schüler hat den Umschlag unter meinen Unterlagen gesichtet und wusste sofort, dass die Briefe angekommen waren! Dann war es aus mit dem ‘Lesson plan’. Sie wollten nur noch ihre Briefe lesen. Da war so manch heiterer Gruβ im Brief enthalten. Wir haben uns vorgenommen, am Montag dann im Unterricht zurückzuschreiben. Mal sehen, ob das alles wie geplant dann auch klappt!“

Wir warten also gespannt auf die nächste Runde Post von unseren pen pals!

Judo – Mit Samba-Rhythmen auf dem „Way to Rio“

Am Faschingsfreitag 2016 veranstalteten die Kooperationspartner  JUDOKAN Aschaffenburg e.V. und das Friedrich-Dessauer-Gymnasium ein Mottotraining. Die bayernweite Aktion „Way to Rio“ wurde erstmals öffentlich als Trainingseinheit in die Tat umgesetzt und genutzt, um die Aufmerksamkeit der FDG-Schüler und der Judoka aus dem Verein bereits schon jetzt auf die Sommerolympiade sowie die Paralympics in Brasilien zu richten. Mit Musik und Spielen unter dem Vorzeichen der Faschingszeit wurde das Stützpunkttraining, organisiert von Jens Keidel und Florian Ellmann zum Erlebnis für die mehr als 60 Teilnehmer. Highlight waren natürlich die Vermittlung von kniffligen Judo-Techniken, insbesondere die des historischen Kampfes zwischen Kimura und Gracie in Rio.

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Auch die eigens eingeladenen Eltern hatten großen Spaß an der durchaus schweißtreibenden Aktivität des Nachwuchses. Sie wurden von Martin Langermann, als Vertreter des FDG und Jens Erbstößer (Stellv. Vorsitzender Judokan) bei einem, anfangs parallel stattfindenden, Informationsabend über die  Ausrichtung und Ziele der Stützpunktschule mit „ins Boot geholt“. Die theoretischen Inhalte der 2015 neu geschaffenen Judo/Sportklassen konnten dann im Anschluss ausgiebig „live“ bei den Übungen der Kinder weiter verfolgt werden. Ein bisschen wurde auch an deren eigenen Grenzen gearbeitet: Abschluss des Training bildete für alle Judoka das Überwinden der „blauen Wand“, welches auch allen – notfalls mit gemeinsamer Hilfe der anderen Judoka im Team – gelang. Uns Trainer und den Kindern hat der „Way to Rio“ jedenfalls riesigen Spaß gemacht. Für die Eltern winkte als Belohnung zumindest ein ruhiger Abend durch müde Kids; aber vielleicht wurde dieser durch die, als Goodies  ausgegebenen Luftrüssel in brasilianischen Farben, doch hinausgezögert.

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Text und Bilder: Jens Erbstößer

 

Am FDG erleben wie europäische Politik funktioniert – Planspiel zur Einwanderungs- und Asylpolitik

Um besser zu verstehen, wie die europäische Gesetzgebung funktioniert, fand am 28.01 und 29.01.16 am FDG eine Politik-Simulation für etwa sechzig Schüler statt. Diese Simulationsspiele werden deutschlandweit im Auftrag des Europäischen Parlaments durchgeführt. Die Thematik des Planspiels war sehr aktuell und brisant, nämlich die Einwanderungs- und Asylpolitik  auf europäischer Ebene.

Die Schüler wurden zu fast gleich großen Gruppen in das Parlament und den Ministerrat aufgeteilt, jeweils mit zwei Präsidenten als Vorsitzende. Jeder Schüler erhielt sein eigenes, individuelles Rollenprofil mit kurzen Informationen zum fiktiven Werdegang, der politischen Einstellung und Diskussionsansätzen. Am Ende von intensiven und teils auch recht hitzigen Verhandlungen stand eine Abstimmung beider Organe. In der Simulation am FDG kam es bis zum Vermittlungsausschuss. Trotz der dort geschlossenen Kompromisse scheiterten die neuen Gesetze schließlich doch, da im Ministerrat ein paar wenige Länder stur auf ihren nationalen Interessen verharrten.

Durch die Simulation kann man besser nachvollziehen, wie die EU funktioniert, was beim bloßen Lernen von einer Darstellung im Schulbuch nicht so leichtverständlich wäre. Was man allerdings auch merken konnte, ist, wie schwerfällig der komplette Gesetzgebungsapparat ist und wie schwierig eine Einigung erreicht wird. Abgerundet wurden die beiden Tage durch einen Fragestunde mit der EU-Abgeordneten Kerstin Westphal, die viel von ihrer Arbeit erzählte und sich auch nicht scheute, mit den Schülern kontrovers zu diskutieren.

Verfasst von Schülern des FDG

18. Landeswettbewerb Mathematik Bayern 2015/16, 1. Runde

Beim 18. Landeswettbewerb Mathematik wurden zwei Schüler des FDG in der 1. Runde mit einem Preis ausgezeichnet. Bayernweit nahmen an 248 Gymnasien insgesamt 946 Schüler bis zur 10. Jahrgangsstufe an der 1. Runde teil. Alle Preisträger wurden mit einer Urkunde und einem Buchpreis ausgezeichnet.

Ein Zehntklässler erreichte einen 3. Preis und wie bereits im Vorjahr konnte sich Alexander über einen 1. Preis freuen. Er hat nun die Möglichkeit seine mathematischen Fähigkeiten in der 2. Runde weiter unter Beweis zu stellen.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Bearbeitung der neuen Aufgaben!

Neues von der 47. Internationalen Physikolympiade


Kurz vor den Weihnachtsferien wurden endlich die Ergebnisse der 2. Runde der 47. internationalen Physikolympiade bekannt gegeben. Für das FDG bedeutet das, dass Omid (Q12) die 3. Runde (Bundesrunde) erreicht hat.

Nach bisher zwei arbeitsreichen Runden mit komplexen physikalischen Problemen und einem selbstentworfenen und durchzuführenden Experiment setzte er sich mit 52 anderen Schülerinnen und Schülern (aus nun noch 12 Bundesländern) gegenüber mehr als 600 Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Olympiade durch.

Er wird nun zur nächsten Auswahlrunde Ende Januar an das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum nach Göttingen eingeladen. Dort werden neben Klausuren (also keine Ferien!) auch Fachvorträge stattfinden, um das bisherige Wissen zu intensivieren.

Wir wünschen ihm viel Erfolg für die nächste Auswahlrunde!

 

Weihnachtskonzert 2015 – Rückblick

Das Weihnachtskonzert des FDG füllte auch 2015 wieder die Leiderer Kirche bis zum letzten Sitzplatz. Vom Großen Chor dargeboten wurden z. B. „Celtic Advent Carol“ (Barrett) oder „Follow that Star“ (Lewis). Der Oberstufenchor sang unter anderem „I´ve got Peace like a River“, der Unterstufenchor bezauberte mit „Vamos pastocillos“. Das Vororchester wagte sich beispielsweise an „Die Anmut“ (Telemann), das Orchester spielte „Die Zauberharfe“ (Schubert). Darüber hinaus spielten ein Klarinetten-Duo und das Violinensemble auf. Die Big Bands traten mit „Jingle Bells Mambo“ und „I heard the Bells“ sowie „Feliz Navidad“ auf. Auch Sopran-Soli wurden dargeboten. Zum Schluss gaben Schülerbands dem Konzert eine zusätzliche frische Note. Unser Hausfotograf Jens Junicke hat die Momente des Konzerts mit seiner Kamera für uns eingefangen:

 

Lesen macht Spaß – und Vorlesen auch!!

Dies bewiesen am 08.12.2015 die Vortragenden und Zuhörer des diesjährigen Vorlesewettbewerbs. Es ging darum, den Schulsieger zu küren. Jede der 6. Klassen schickte ihren zuvor ermittelten Klassensieger ins Rennen.

Die Vorträge waren allesamt von hoher Qualität und es bereitete den Zuhörern Vergnügen, den spannenden und mitreißenden Darbietungen zu lauschen. Gelesen wurde aus folgenden Lieblingsbüchern:

6a        Laurenz Stegmann: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen

6b        Leonit Shabani: Die drei ??? Kids – Fußballgötter

6c        Luca Hübner: Die Wanze

6d        Leon Navratil: Harry Potter und der Stein der Weisen

6e        Josephine Hartmann: Die Kinder aus Bullerbü

6f        Kim Hummel: Die drei !!! – Skaterfieber

Doch damit nicht genug. Damit sich ein richtiges Wettbewerbs-Gefühl einstellen konnte, fugierte die Klasse 5d als Publikum, das sehr konzentriert den ausgewählten Lesestellen der Älteren lauschte. Ein großer Dank geht an die Jury, die von Mitgliedern des P-Seminars „Journalistisches Schreiben“ gestellt wurde. Die Zwölftklässler/-innen machten sich fleißig Notizen und berieten im Anschluss engagiert, um einen Sieger zu finden.

Souverän überzeugt hat sowohl mit ihrem selbst gewählten Buch als auch beim Lesen eines unvorbereiteten Textes Josephine Hartmann. Sie darf sich neben den Urkunden, die jeder Klassensieger bekam auch über einen Buchgutschein freuen.

Wir drücken ihr für den Stadtentscheid fest die Daumen!

C. Fischer und B. Koller

VorlesewettbewerbDeutsch2015Einzel

Das P-Seminar „Musik und Bühne“– Ein Überblick

Pünktlich zum Karnevalsbeginn am 11. November brachte das Seminar „Musik und Bühne“ 2014/16 sein selbstgeschriebenes Märchen-Crossover „Es war einmal…“ in der Aula des FDG zur Aufführung und sorgte für einen heiteren Abend. Den Aufführenden war die Freude über ihren Erfolg deutlich im Gesicht abzulesen!

Hier ein kleiner Abriss über die Bausteine des Projekts, die so immer gleich bleiben werden:

1 – Die Projektmethode

Projektarbeit ist ein wesentlicher Baustein heutiger Berufswelt. Die Phasen eines Projekts bleiben dabei immer im Grundsatz gleich, egal ob am Ende ein neues Auto, die Planung der Hochzeit der besten Freundin oder eben ein Bühnenprojekt steht. Die grundsätzliche Theorie hierzu wird durchgenommen, um sie dann mit dem eigenen Projekt mit Leben füllen zu können.

Das praktische Projekt

Nach einer gegenseitigen Kennenlernphase der Kursmitglieder wird darüber beraten, welches Ziel wünschenswert und zugleich realistisch ist. So einigte sich der letzte Kurs auf ein Bühnenstück mit Musik, weil man zwar gerne musikalisch aktiv werden wollte und auch einige Musiker in den Reihen hatte, aber die Bühnenerfahrung für das Aufführen beispielsweise eines Musicals nicht ausreichend gewesen wären. Und weil man zwei kreative Autorinnen hatte, wurde das Skript kurzerhand selber verfasst und in der letzten Phase noch mit Musik angereichert.

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2 – Berufs- und Studienorientierung (BuS-Teil)

Neben dem praktischen Projekt ist die Auseinandersetzung mit der realen Berufswelt und den generellen Ausbildungsmöglichkeiten (Studium, Duales Studium etc.) nach dem Abitur ein wesentlicher Bestandteil des P-Seminars.

Jeder Kursteilnehmer muss ein Referat über einen Beruf und den dazugehörigen Ausbildungsweg halten und eine externe Person zu ihrem Beruf, ihrer Wahl des Berufs und ihrem Werdegang interviewen. Die Leitfrage ist hierbei immer, welche Kriterien und Entscheidungen dazu geführt haben, dass jemand wurde, was er wurde, und ob er damit glücklich ist. So hatten wir im Kurs beispielsweise hochinteressante Interviews mit Masken- und Kostümbildnern, einem Regisseur, Tänzern und zwei hochkarätigen Eventmanagern, die Einblicke in ihre Lebens- und Berufswelt und damit auch in ihre Erfolge und Misserfolge gaben.

Dieser Teil wird durch ergänzende Informationen zu den Möglichkeiten zwischen Abitur und Studium (Au-pair, gap-year, Bundesfreiwilligendienste etc.), zu den Lebenshaltungskosten oder zu den Finanzierungs- und Stipendienmöglichkeiten abgerundet.

Schließlich bemüht sich der Kursleiter darum, gemeinsam mit dem Seminar Betriebe zu erkunden und Praktika zu verschaffen, an die man so eventuell nicht alleine kommen würde. So konnten im letzten Kurs zwei Teilnehmerinnen bei einer Frankfurter Musicalschule schnuppern, bei der auch Helene Fischer ihren Abschluss gemacht hat, und AB-Event, die Macher des Afrika-Karibik-Festivals, stellten zwei Praktikanten für den Stagebereich ein. Erkundet wurde als Beispiel für ein Mehrspartentheater auch das Mainfranken Theater in Würzburg.

3 – Die Selbsterkundung

Wie bin ich eigentlich? Verhalte ich mich alleine anders als in der Gruppe? Was sind meine Stärken, meine Schwächen? Was würde ich im Leben gerne machen? Was ganz bestimmt nicht? – Diesen Fragen muss sich jeder Mensch immer wieder stellen. Aber umso mehr sollte man über sich selber im Klaren sein, wenn man noch am Anfang seiner „Karriere“ steht und das Leben mit allen seinen Möglichkeiten vor einem. Unter diesem Blickwinkel werden wir uns anhand erprobter Materialien selber reflektieren, um eine Grundlage für Berufs- und Lebenswünsche zu haben.

Doch wie heißt es so treffend: Der Weg ist das Ziel. – Und ein Weg kann das P-Seminar „Musik und Bühne“ sein…

Zum Knobeln – Lateinquiz

Liebe Lateiner,

wie gut ist euer Wissen über die römische Welt? Dann testet es aus und knobelt mit dem neuen Latein-Quiz. Viel Spaß wünschen euch Frau Emmerich und Frau Kuhn.

Latein-Quiz

Ein Interview mit jugendlichen Flüchtlingen am FDG

Pausenlos befassen sich die Nachrichten, Politik-Talkshows und sogar der Tatort damit. Flüchtlinge sind das Thema Nummer eins auch in vielen Unterrichtsfächern. Doch so wirklich mit ihnen in Kontakt gekommen, nur um mal die Distanz zur kalten Nachrichtenerstattung los zu werden, sind bis jetzt nur wenige. Um das zu ändern, haben Schüler der Q12 unter der Leitung ihrer Deutschlehrerin Frau Fischer, ein Interview mit fünf jugendlichen Asylbewerbern, die derzeit am FDG in zwei Übergangsklassen Deutsch lernen, geführt.

Mit den etwa gleichaltrigen Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan, Irak, und Eritrea konnten sich die deutschen Schüler in den verschiedensten Sprachen verständigen. Da viele Flüchtlinge kaum Englisch sprechen und während ihres zweimonatigen Deutschland-Aufenthaltes nur wenige Brocken Deutsch aufgeschnappt haben, war es zunächst schwierig, den Kontakt aufzubauen. Glücklicherweise fand sich ein Farsi sprechender Schüler der Q12, der sich fließend mit einem afghanischen Jugendlichen  verständigen konnte, was schließlich auch zum Aufbrechen der Vertrauensbarriere führte, so dass man sich fortan auch ernstere Themen anzusprechen traute.
Etwa 30 Flüchtlinge besuchen eine speziell für sie eingerichtete Klasse an unserer Schule. Hier erhalten sie von 9:00 – 17:00 Uhr vor allem Deutschunterricht. Die von unterschiedlichen Wohnheimen kommenden Jugendlichen müssen den Weg zur Schule jeden Morgen selbstständig bestreiten. Dabei hat bisher noch keiner der Schüler einen einzigen Unterrichtstag versäumt. Sie sind froh darüber, dass ihnen die Möglichkeit geboten wird, die deutsche Sprache zu erlernen und schätzen den Wert jeder einzelnen Unterrichtsminute. Emotional ergriffen schildern einzelne von ihnen den abenteuerlichen Fluchtweg, den sie bewältigen mussten, um endlich in Deutschland anzukommen. Oft hatten sie auf der Flucht, die im Auto, zu Wasser und zu Fuß stattfand,  nicht mehr als einen Rucksack dabei und nicht selten auch nur einen Teil der Familie, erklärt ein 17- jähriger syrischer Junge, der ohne seine Schwester, nur mit Mutter und Tante geflohen ist.

Doch auch in Deutschland sind sie nicht frei von Angst. Sie fürchten sich davor, wieder in ihre Heimat abgeschoben zu werden. Die lange Ungewissheit, die durch die komplizierten Aufnahmeverfahren entsteht, macht ihnen zu schaffen. In Flüchtlingskreisen ist Schweden daher beliebter, da das Prozedere dort schneller von statten geht. Fürs erste hoffen sie jetzt aber nur das Beste und konzentrieren sich ausschließlich auf das Erlernen der deutschen Sprache, um irgendwann in Deutschland Fuß zu fassen zu können. Auf die Schlussfrage, was ihnen an Aschaffenburg gefalle, antworteten die Schüler, dass sie fasziniert von der Altstadt sind. Die idyllische Atmosphäre, die das Aschaffenburger Schloss zusammen mit dem Main verkörpert, ist für sie etwas Besonderes und ermöglicht ihnen für einen kurzen Moment abzuschalten und alle Ängste und Sorgen zu vergessen.
Die jungen Flüchtlinge fühlen sich wohl in Aschaffenburg und wollen nicht in ein Land zurückkehren, in dem sie um ihr Leben fürchten müssen.

Johannes, Omid  (Q 12.8)

Die interviewten Flüchtlinge sind aus Personenschutzgründen nicht abgebildet.

 

 

Ein FDGler ist Bayerns bester Jungmathematiker

Alexander Heeg vom FDG hat es in den bayerischen Nachwuchs-Spitzenkader geschafft

Jedes Jahr geht die Spitzenförderung Mathematik Bayern, die vom bayerischen Kultusministerium getragen wird, in den siebten Klassen auf Talentsuche: „Die besten Mathematikschüler Bayerns sollen für das im Anschluss stattfindende Programm ‚Jugend trainiert Mathematik‘ gefördert und ausgewählt werden“, ist auf der Homepage der Spitzenförderung zu lesen.  Die Schüler, die es schaffen, in dieses Programm aufgenommen zu werden, werden anschließend mehrere Jahre lang durch einen Mentor persönlich betreut, in weiteren Seminaren gefördert und auf die Teilnahme an internationalen Mathematikwettbewerben vorbereitet.

Um geeignete Mädchen und Jungen aufzuspüren, werden zuerst die über 400 bayerischen Gymnasien dazu aufgefordert, Schüler zu benennen, die „durch wirkliche Spitzenbegabung und Spitzenleistung“ aufgefallen sind. Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg musste nicht lange überlegen: Alexander Heeg konnte sich bereits in der Grundschule bei der unterfränkischen Mathematikmeisterschaft der vierten Klassen gegen mehrere tausend Mitschüler durchsetzen und siegte in allen drei Runden. Bei „Schüler experimentieren“, der Jugendsparte von Jugend forscht, wurde er mit seiner Untersuchung von Schafkopfstrategien bayerischer Landessieger im Fachbereich Mathematik/Informatik. Erste Preise gewann Alexander auch im Landeswettbewerb Mathematik, der Mathematikolympiade Bayern, dem Känguruwettbewerb und weiteren Mathematikwettbewerben. Beim Bundeswettbewerb Mathematik erhielt er mit nur 11 Jahren bereits einen dritten Preis.

Dies alles überzeugte die Jury der Spitzenförderung, so dass er zusammen mit weiteren 28 Schülern aus allen vorgeschlagenen Kandidaten ausgewählt und zu einem einwöchigen Seminar nach St. Englmar im bayerischen Wald eingeladen wurde.

Bis zu sieben Stunden täglich beschäftigten sich die Teilnehmer mit Mathematik: Sie wurden mit kniffeligen Aufgaben konfrontiert und lernten Problemlösestrategien und mathematische Beweisführung. In einer abschließenden Klausur erzielte Alexander das mit Abstand beste Ergebnis. In zwei weiteren schriftlichen Prüfungen schnitt er ebenfalls als bester ab.

Zur Auflockerung des Seminars diente ein Spiel, bei dem die 29 Schüler in vier Gruppen aufgeteilt wurden, die gegeneinander antreten und dabei möglichst schnell Mathematikaufgaben lösen mussten. Die Kursleiter waren verblüfft: Bei allen sieben Spielen, die mit völlig unterschiedlichen Gruppenzusammensetzungen durchgeführt wurden, siegte stets die Gruppe, in der Alexander war.

Jetzt ist Alexander Mitglied im bundesweiten Förderprogramm „Jugend trainiert Mathematik“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Telekom-Stiftung finanziert wird.

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