PC-Räume am FDG – auf dem neusten Stand der Technik

Das FDG hat drei Computerräume, die erst 2020 komplett neu ausgestattet wurden. Die Räume verfügen bis zu 34 Arbeitsplätze, sodass jede Schülerin und jeder Schüler einen eigenen Computer nutzen kann. Die Computer sind mit Windows 10 auf dem aktuellen Stand der Technik und bieten somit alles, was man im Informatikunterricht oder bei Projektarbeiten in anderen Fächern benötigt. Zusätzlich wurde jeder Computerraum mit einem digitalen Panel, also einem interaktiven Großbildfernseher, den man auch als Tafel nutzen kann, ausgestattet.

top ausgestattet – PC Räume am FDG

Sieger des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ ausgezeichnet

Trotz der Auswirkungen der Pandemie, die auch am Landeswettbewerb in den Naturwissenschaften nicht spurlos vorübergingen, wurde nun die erste Runde des laufenden Wettbewerbsjahres 2020/21 erfolgreich abgeschlossen. In ganz Bayern haben mehr als 1300 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-8 haben daran teilgenommen. Auf die Anzahl der Schulen bezogen, heißt das konkret, dass leider nicht einmal jede Schule in Bayern eine einzelne Arbeit eingereicht hat. Das FDG hat im Gegensatz dazu 39 Arbeiten eingesandt und belegt dadurch das besondere Engagement für die Naturwissenschaftten an unserem Gymnasium!

Der Erfolg des FDG in diesem Bereich soll hier noch durchein weiteres kleines Rechenexempel hervorgehoben werden: In rund 400 Arbeiten wurden die gestellten Aufgaben so gut bearbeitet, dass sie neben einer Urkunde auch mit einem kleinen Preis bedacht wurden. So darf sich – rein rechnerisch – nur jede vierte Schule in Bayern über eine solche Auszeichnung. Wir sind daher besonders stolz, dass wir 18 Schülerinnen und Schülern der Unterstufe diese besondere Auszeichnung überreichen dürfen – dies soll feierlich geschehen, sobald der Distanzunterricht durch einen Wechselunterricht ersetzt wird.

Das FDG hatte wie schon seit Jahren eine der größten Teilnehmergruppen – wenn nicht sogar die größte – in ganz Bayern gestellt und damit wieder einmal bewiesen, welchen Stellenwert die Naturwissenschaften bzw. eine naturwissenschaftliche Ausbildung an unserem Gymnasium genießen. Den Landeswettbewerb für die Naturwissenschaften gibt es seit 18 Jahren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer versuchen sinnvolle und kreative Lösungen für Aufgaben bzw. Fragestellungen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik zu liefern. Das Thema der laufenden Wettbewerbsrunde „Es ist nicht alles Gold was glänzt“, stellte vor allem das Edelmetall Silber in den Vordergrund. Eine Aufgabe war es so zum Beisppiel, ein beschlagenes Silberstück wieder zum Glänzen zu bringen – wobei es galt, sich verschiedene Versuchsansätze zu überlegen und die erfolgreichste Methode herauszufinden.

Es ist immer wieder eine große Freude und Genugtuung zu erleben, zu welchen wissenschaftlich relevanten Leistungen unsere jungen Forscherinnen und Forscher fähig sind. Sie arbeiten aus eigenem Antrieb und mit viel Begeisterung und erzielen dabei wirklich hervorragende Erfolge. Die gesamte Schulfamilie ist stolz auf diesen Erfolg: Herzlichen Glückwunsch!

Fachschaften Evangelische und Katholische Religionslehre – unsere Aktivitäten

Die Fachschaften Evangelische und Katholische Religionslehre arbeiten seit jeher eng zusammen. Nicht nur in ökumenischen Gottesdiensten oder Meditationen, auch bei den zahlreichen Aktionen, Exkursionen, Vorträgen, Aktionen oder Projekten wird vieles gemeinsam durchgeführt. So können wir ein vielfältiges und abwechslungsreiches  Programm anbieten, das nicht zuletzt der Persönlichkeits- und Wertebildung zugute kommt.
Weitere Informationen über die Fachschaften und deren Aktionen erhalten Sie Unsere Aktionen Fachschaft Religion.

Fachschaft Französisch

v.l.n.r.: OStRin Birgit Frank, StRin B.V. Monika Baudisch, StRin Christine Öhrlein, StRin Fabienne Leboulanger, OStR Christian Hoffmann, OStRin Birgit Sonneck, OStRin Hildegard Ehrismann-Klinger, StD Rainer Schramm – Es fehlt: StR Andreas Müller

 

Warum sollte man Französisch lernen?

Weltsprache Französisch

Französisch…

… ist die zweite globale Verkehrssprache neben Englisch.

… ist Amtssprache in über 30 Staaten der Welt.

… wird von 180 Millionen Menschen weltweit gesprochen.

Französisch in der Welt

 

Deutschland und Frankreich – Partner in Europa

Deutschland und Frankreich sind der Motor eines vereinten Europas: Seit über 55 Jahren bringt die enge Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern Europa als Ganzes voran.

Mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron steht außerdem ein bekennender Europäer an der Spitze des Staates.

Merkel & Macron

Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Frankreich ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands – sowohl beim Export als auch beim Import. Kunden gewinnt man leichter, wenn man deren Sprache spricht: Zahllose Unternehmen wie Airbus, Siemens oder Bosch sind in beiden Ländern aktiv. Der deutsch-französische Arbeitsmarkt ist der größte in Europa: 2700 deutsche Unternehmen sind in Frankreich angesiedelt, 1400 französische Unternehmen haben Niederlassungen in Deutschland, 400 000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Handel mit Frankreich ab – und erfordern französische Sprachkenntnisse!

 

Chancen im Studium

 Zwischen deutschen und französischen Universitäten gibt es zahllose Austauschprogramme und Förderangebote für Semesteraufenthalte im Nachbarland. Die Zahl der angebotenen Doppeldiplome steigt ständig und somit die Möglichkeit, in beiden Ländern zu studieren, was wiederum die Berufschancen erhöht.

Chancen im Studium

 

Zahlreiche Austauschangebote für Schüler

Französisch ist ein guter Ausgangspunkt für das Erlernen verwandter Sprachen
(z.B. Italienisch). Aber auch Englisch schöpft große Teile seines Wortschatzes aus den romanischen Sprachen. Den Französischlernern am FDG bieten sich immer attraktivere Angebote wie z.B. der Erwerb von Sprachzertifikaten, die auf dem internationalen Arbeitsmarkt
anerkannt werden (siehe auch „DELF am FDG“) oder die Teilnahme am Schüleraustausch!

 

Frankreich – Eine Lebenskunst, le savoir-vivre

Französisch ist nicht nur « Karrierebaustein », unser Nachbarland Frankreich ist eine große Kulturnation und als solche immer wieder neu zu entdecken. Französische Literatur, Musik, Philosophie und Kunst faszinieren ebenso wie die überraschende Vielfalt der Landschaften. Ob Sommerfrische oder Wintersport, in Frankreich findet jeder etwas für seinen Geschmack. Die Städte locken mit weltberühmten Museen und Festivals. Nicht ohne Grund machen jedes Jahr 14 Millionen Deutsche hier Urlaub: Frankreich ist Exotik vor der Haustür – und diese ist um vieles besser zu erleben, wenn man Französisch gelernt hat.

Urlaubsziel Frankreich

Frankreichaustausch

 

 

 

DELF scolaire am FDG

DELF (Diplôme d´Études en Langue Française) ist ein Sprachzertifikat, das vom französischen Erziehungsministerium, dem Ministère de l’Éducation nationale, vergeben wird. Das DELF scolaire richtet sich speziell an alle Schülerinnen und Schüler, die Französisch lernen und nicht die französische Staatsangehörigkeit besitzen. Die DELF-Zertifikate sind standardisiert und werden international anerkannt.

Am FDG können die Schüler bereits seit 2009 das DELF scolaire ablegen. Die Prüfung gliedert sich in 4 Teilprüfungen (A1, A2, B1 und B2), die den entsprechenden Stufen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entsprechen. Ein Einstieg ist auf jeder Niveaustufe möglich. Der Schwierigkeitsgrad nimmt ständig zu. Die Auswahl, welche der Prüfungen für welche Jahrgangsstufe angeboten werden können, trifft die DELF-Beauftragte, Frau Leboulanger, die die Prüfungen auch abnimmt. Die Prüfungen testen die Schüler in den vier Grundkompetenzen: Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben.

Die Vorteile des DELF scolaire:

Kenntnisse der französischen Sprache und Kultur eröffnen große Chancen für den beruflichen Erfolg, denn Deutschland und Frankreich sind die beiden wichtigsten Wirtschaftspartner in Europa. Zum gegenseitigen Verständnis reicht Englisch oftmals nicht aus.

• Mit DELF erwirbt der Schüler ein international anerkanntes Sprachzertifikat.
• DELF ist ein unschätzbarer Trumpf in vielen Situationen der beruflichen Zukunft (Studium, Praktikum, Auslandseinsatz).
• Der mündliche Teil der DELF-Prüfung ist eine optimale Vorbereitung auf künftige mündliche Prüfungen (mündliche Schulaufgabe in der Mittel- und Oberstufe).
• Inhaber des DELF-Diploms Niveau B2 sind beim Eintritt in eine französischsprachige Universität von der Sprachprüfung befreit.

Weitere Informationen zum DELF erteilt StRin Fabienne Leboulanger.

Eine harte Entscheidung – Sieger des Vorlesewettbewerbs gekürt

Am 03.12.2020 fand der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt, bei dem unser Schulsieger gekürt werden sollte. Da wir wegen Corona besonders auf die Einhaltung der AHA-Regeln achten mussten, gab es in diesem Jahr leider keine Zuhörerklasse und auch die zweitplatzierten Klassensieger konnten dieses Mal bei der Endausscheidung nicht als Zuhörer dabei sein.
Trotz dauerhaft zu tragendem Mundschutz waren unsere Klassensieger bei ihrem Vorlesen gut zu verstehen und nahmen die Jury mit auf so manch spannende und lustige Schnupperreise in verschiedene Bücher. Vom Buchklassiker „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner reichte die Auswahl bis zu einem Ausschnitt aus Jochen Tills „Lucifer Junior“, bei der es ausführlich ums Rülpsen ging.
Aus folgenden Büchern wurde gelesen:
• Erich Kästner: Das Doppelte Lottchen
• Jochen Till: Lucifer Junior – Zu gut für die Hölle
• Katja Brandis: Seawalker – Wilde wellen
• Boris Pfeifer: Die drei ??? – Bundesliga-Alarm
• Tanya Stewner: Alea Aquarius
• Anne Becker: Die beste Bahn meines Lebens
• Isabell Abedi: Unter der Geisterbahn
Lustigerweise fiel die Wahl für den unbekannten Text, aus dem gelesen werden sollte, ebenfalls auf ein Werk Erich Kästners: Pünktchen und Anton. Hier machten es die Vorleser der Jury wieder besonders schwer, denn alle sieben lasen auf einem sehr hohen Niveau in Bezug auf Fehlerfreiheit und Ausgestaltung. Es war eine reine Freude zuzuhören. Am Ende stand Emil Bartosch aus der 6s als Schulsieger fest, der das FDG 2021 auf Stadt- und Kreisebene vertreten wird. Dafür drückt ihm die ganze Schulfamilie natürlich feste die Daumen!
Vielen Dank an die teilnehmenden Schüler, Kollegen und die Jury!
C. Fischer und B. Koller

Diskussion über das Leid im Syrischen Bürgerkrieg im Deutschunterricht der Q11

Im März 2021 jährt sich der Beginn des Syrischen Bürgerkrieges nun schon zum zehnten Mal und die globalen Folgen des Krieges, allen voran die Flucht und Vertreibung von Menschen, die auch in Deutschland um Asyl baten, dauern an. In Syrien selbst haben die Ereignisse dabei kaum von ihrem Schrecken verloren. Es ist daher nicht abwegig, sich auch im Deutschunterricht der Q11 mit der Thematik auseinanderzusetzen und StRin Julia Grundner nahm den Konflikt zum Anlass, Schülerinnen und Schüler, ausgehend von Schopenhauers philosophischem Leidbegriff und dem Film „Für Sama“ (2019), die Thematik diskutieren zu lassen. Sie stellte dazu die folgende Aufgabe:

Der Philosoph Arthur Schopenhauer, der sich mit dem Thema “Leid” philosophisch auseinandergesetzt hat, sagte:
Denn, daß Tausende in Glück und Wonne gelebt hätten, höbe ja nie die Angst und Todesmarter eines Einzelnen auf: und eben so wenig macht mein gegenwärtiges Wohlsein meine früheren Leiden ungeschehn. Wenn daher des Übeln auch hundert Mal weniger auf der Welt wäre, als der Fall ist: so wäre dennoch das bloße Dasein desselben hinreichend, eine Wahrheit zu begründen, welche sich auf verschiedene Weise, wiewohl immer nur etwas indirekt ausdrücken läßt, nämlich, daß wir über das Dasein dieser Welt uns nicht zu freuen, vielmehr zu betrüben haben;. – daß ihr Nichtsein ihrem Dasein vorzuziehen wäre.

Schreibt einen Fließtext mit Zitaten zur folgenden Frage:
Wie sollen wir unser Leben angesichts des fast ein Jahrzehnt währenden Bürgerkrieg in Syrien gestalten? Nehmt bitte unter Bezugnahme auf das Zitat Schopenhauers und die Filmquelle “Für Sama” persönlich Stellung!

Einige Reflexionen der Schülerinnen und Schüler folgen hier im Anschluss. Darüber hinaus gab es für diese auch die Möglichkeit, sich an einer Spendenaktion der Stadt Aschaffenburg für Flüchtlinge im griechischen Moria zu beteiligen, welche rege wahrgenommen wurde. So konnten im Namen der Q11 insgesamt 650 Euro an die Stadt, die zusammen mit dem Stadtjugendring diverse Hilfsorganisationen unterstützt, übergeben werden. Frau Grundners Initiative, globale Probleme unserer Zeit in den Deutschunterricht am FDG zu integrieren, kann somit in vielerlei Hinsicht als Erfolg bezeichnet werden. Einige der Reflexionen von Schülerinnen und Schülern des FDG sollen hier beispielhaft zur Lektüre zur Verfügung gestellt werden.

Paulina Gaffal
Der Syrienkrieg (2011-?)

Wie sollen wir unser Leben angesichts des fast ein Jahrzehnt währenden Bürgerkriegs in Syrien gestalten? Jeder Mensch hat das Recht auf Leben! Auf friedliches Leben, ohne Krieg, ohne Angst und ohne Unterdrückung. Auch in Syrien! Jeder sollte sich für eine Revolution einsetzen, denn diese „Revolution ist friedlich“ und führt zu Glück und Frieden. Es muss sich jetzt endlich mal etwas ändern, nur wie, wenn das „Regime die Prozesse leugn[et] … wenn die syrische Armee das Volk verrät“ … ja, es ist schon soweit gekommen, dass man keinem mehr vertrauen kann, dass man in täglicher Angst leben muss, hat denn die Welt nicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt?! Muss ein Kind „nichts als Krieg“ erleben. Nein, das ist keine Kindheit, das ist kein lebenswertes Leben. Wir bekommen bei uns in Deutschland die Freiheit und dennoch schätzen es diverse Menschen, wie z.B. die Anhänger der AfD nicht und wollen uns ein Teil dieser geschenkten Freiheit nehmen, wo jedoch woanders die Menschen, die Bevölkerung von Syrien, „für [die] Freiheit kämpfen.“ Scheint das nicht alles so surreal? Ich sitze hier und schreibe friedlich diesen Aufsatz, während sich woanders Erwachsene, Jugendliche, Kinder… eine Welt wünschen „ohne Bomben.“ Von dieser, ja man kann schon sagen, anderen Welt, bekommt man hier in Deutschland nichts mit. Hier kann man sich so unfassbar glücklich schätzen, kein Leid erfahren zu müssen. Man kann natürlich sagen, dass „Tausende in Glück und Wonne“ leben, doch ist das eine Rechtfertigung dafür, denjenigen nicht zu helfen, die „Angst und Todesmarter“ fühlen müssen? Von so einem Leid und ständiger Angst umgeben zu sein, ist das dann noch lebenswert? Oder zieht man „Das nicht Dasein [dem] Dasein vor“?

Moritz Pieper
Die Philosophie des Leidens

„Alles Leben ist Leiden“, ein zunächst unverständliches Zitat, was sicherlich von einem pessimistischen oder sogar depressiven Menschen stammen muss. Dies trifft hier tatsächlich in gewisser Weise schon zu. Es kommt von Arthur Schopenhauer, ein Philosoph, der sich vor allem mit dem Thema Leid befasste und dies als Ausgangspunkt seines Lebens sah. Um dies von sich behaupten zu können, muss man viel Lebenserfahrung voraussetzen. Schopenhauer hatte im Alter von 17 Jahren schon mehr Erkenntnisse als die meisten Gleichaltrigen gesammelt. Er verglich den Jammer des Lebens, obwohl er noch keine gelehrte Schulbildung bekam, mit der Lehre des Buddha, was hier durchaus aufgrund der vier edlen Wahrheiten angebracht ist. Diese beginnen nämlich mit der Wahrheit vom Leiden.
Der Buddhismus besitzt außerdem in seinem Kern Erlösungslehren, was voraussetzt, dass diese Welt als leidvoll erkannt wird. Darüber hinaus, war es eindrucksvoll, wie Arthur Schopenhauer als eine der wenigen deutschen Philosophen das Leiden der Welt beschrieb. Krankenhäuser, Gefängnisse oder Schlachthäuser definiert er als finstere Behausungen des Elends, in welchen man sich vor den Blicken kalter Neugierde verkriecht. Er behauptet außerdem, dass Optimisten, die durch solche Einrichtungen geschickt werden, zuletzt auch einsehen werden, welche Art die beste aller Welten ist. Laut ihm die Anschauung des dauerhaften Leids. Wenn das Leben leidvoll ist, dann muss der Grund dafür in den Umständen des Lebens liegen. Schopenhauer war offensichtlich der Meinung, wie man schon an dem genannten Zitat „Alles Leben ist Leiden“ entnehmen kann, dass das Leben nur Leid und nie Glück bietet. Diese Annahme können sicherlich die Wenigsten, mich eingeschlossen, verstehen. Jeder hat auch in den unglücklichsten Phasen seines Lebens mal Glück gehabt und kann von sich behaupten, dass er nicht ausschließlich nur in Leid lebt. Selbst Menschen, die seit sie denken können, in Qual und Schmerzen leben, teilten auch schon einen erfreulichen Moment in ihrem Leben.
Nehmen wir als Beispiel mal die Einwohner Syriens. Diese leben schon seit Ewigkeiten unter der Kontrolle der diktatorischen Assad-Familie. Diese unterdrückt die Rechte der Menschen und möchte mit aller Kraft Syrien nach ihren Vorstellungen umformen. Im Film „Für Sama“ ist ein Dokumentarfilm, der von einer syrischen Frau vor Ort gefilmt wurde und sich mit der Situation der Syrier befasst. Seit dem die Studenten der Universität Aleppo eine Demonstration gegen das Regime in 2011 veranstalteten, versucht die Assad-Familie die Proteste der Freiheitskämpfer zu stürzen und mit aller Macht die Revolution zu verhindern. Der seither ausgebrochene Syrienkrieg versetzt das Leben der Menschen in Angst und Schrecken. Die Belagerung der Baath-Partei hat sich im Laufe der Jahre zu einem Stellvertreterkrieg um Machtverhältnisse entwickelt, in den Russland und Türkei involviert sind und Amerika bis Oktober 2019 involviert war. Das ist der Grund, weshalb die Lebensumstände in Syrien immer schlechter wurden. Die Einwohner sind seit dem Eintreten dieser wirtschaftlich stärkeren Länder unter ständigem Beschuss. Bombenangriffe, Blutbäder und Todesfälle gehört schon seit geraumer Zeit zum Alltag der Menschen. Städte wie Aleppo wurden vollständig geräumt und gleichen einer Geisterstadt.
Trotz des ganzen Terrors und des Wissens, dass der Tod an der nächsten Ecke lauert, versetzt es diese Menschen nicht in Trauer. Sie finden immer etwas, wie zum Beispiel ihre Kinder, mit denen sie, wenn auch nur kurz aus der dunklen Realität entfliehen können und ein Licht in Form von Glück sehen und Freude empfinden. Auch wenn Leiden einer der wichtigsten Etappen des Lebens ist, durch welches man auch in der Persönlichkeitsentwicklung extreme Fortschritte macht und Erfahrung sammelt, kann ich die Anschauung Schopenhauers nicht ganz nachvollziehen und denke, dass sich jeder Mensch, auch die die Tag für um ihr Überleben in Syrien kämpfen, nach Freude und Wohlbefinden sehnen und nicht unter dauerhaftem Einfluss des Leidens stehen wollen.

Pia Schloter
Laut dem Philosophen Arthur Schopenhauer, der sich mit dem Thema „Leid“ philosophisch auseinandersetzt, sollen die Menschen sich in ihrem Leben nicht freuen, wenn Menschen auf einem anderen Teil aufgrund von Krieg, Verfolgung etc. Leid erfahren müssen. Mit der Begründung „(…), daß Tausende in Glück und Wonne gelebt hätten, (…) ja nie die Angst und Todesmarter eines Einzelnen auf(höbe)“ verdeutlicht er nochmal seine Sichtweise. Wir, denen es gut geht, sollen ein „betrüb(tes)“ Leben führen aus Respekt gegenüber denen, die nichts für ihr Leid können. Ich stimme Schopenhauer nicht ganz zu.
Natürlich sollte man nicht wegsehen, wenn unschuldige Menschen auf der ganzen Welt Leid erfahren müssen. Im Gegenteil, man sollte definitiv mehr darüber aufklären und aufzeigen, wie die Umstände in anderen Teilen der Welt sind. Der Dokumentarfilm „Für Sama“, der hauptsächlich von einer syrischen Regisseurin gedreht wurde, ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Er zeigt das Leben in Aleppo während des syrischen Bürgerkriegs auf und dient quasi als Liebesbrief der Regisseurin an ihre Tochter Sama, die in dieser Zeit dort aufgewachsen ist. In dem Film wird deutlich, wie schrecklich und von Angst behaftet das Leben in der syrischen Stadt ist. Tagtäglich müssen zahlreiche unschuldige Menschen, darunter auch Kinder, sterben.
Somit lehrt man auch Werte wie zum Beispiel Wertschätzung und Dankbarkeit, dass es uns in unserem Land so gut geht und quasi alles für unser Wohl gemacht wird. Außerdem sollte man sich auch dagegen einsetzen, dass Menschen aufgrund ihrer Ethnie, Religion oder politischen Einstellung (insofern diese nich extremistisch ausgeübt werden) verfolgt werden und Leid erfahren müssen.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass nicht alle Menschen auf der Welt deshalb auch auf ein glückliches Leben verzichten müssen, auch wenn es Leidende gibt. Man sollte wie gesagt ein bisschen Mitgefühl und Verständnis mitbringen und die Umstände in anderen teilen der Erde sollten einen auch nicht ganz kalt lassen, jedoch ist es auch nicht besser, wenn man deshalb sein ganzes Leben aufgibt. Die Menschen, die kein Leid erfahren müssen, sollen glücklich und in Dankbarkeit leben, dass sie von solchen schrecklichen Umständen wie Krieg nicht betroffen sind.

Elias Taras
Ich denke, dass für die meisten die Syrienkrise in den letzten 10 Jahren keinen großen Einfluss auf das alltägliche Leben nahm. Es sei denn, man ärgerte sich darüber und konnte es nicht nachvollziehen, dass Deutschland sich so hilfsbereit zeigte, um Millionen von Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen. Oder ganz im Gegenteil, man widmete sich einer Hilfsorganisation, hier in Deutschland oder in Syrien, um selber und aktiv Menschen in Not zu helfen.
Für die anderen (oder zumindest für viele) hatte dieses Thema denke ich, keinen wirklich großen Einfluss auf das alltägliche Leben. Man entwickelte seine Routine, die man Tag für Tag nachging und immer noch nachgeht. Klar, man ist sich des Bürgerkrieges in Syrien bewusst und man stellt sich auch vor, was das für einen Leid auslöst. Aber dieses Gefühl tritt auch nur dann auf, wenn man die schockierenden Bilder von hilflosen und verletzten Menschen in den Nachrichten oder der Zeitung sieht oder dieses Thema kurz in einem Gespräch aufgegriffen wird. Man empfindet Mitleid, welches begleitet wird vom erleichterten Gefühl selbst nicht in dieser schwierigen Lage zu sein. Nachdem kurz darüber nachgedacht wurde, kehrt man zurück zum Alltag und dieses Thema wird irgendwie verdrängt.
Inzwischen müssten aber die meisten von uns erkannt haben, dass „[unser] Glück […] ja nie die Angst und Todesmarter eines Einzelnen auf[hebe]“ (zitiert nach Arthur Schopenhauer). Wir sollten anfangen genauer darüber nachzudenken, was Leid genau bedeutet und wie es einen Menschen zerstören kann, wenn er zu viel davon erfährt.
Um dies tun zu können, muss man Mitleid empfinden. Dieses Gefühl wird vor allem dann erweckt, wenn man sich mit dem Leidenden identifizieren kann. Diese Identifikation findet statt, wenn man selbst einmal in einer ähnlichen Situation war, wie der Leidende. Mitleid kann aber erzeugt werden, wenn dies nicht der Fall ist, dazu muss man einfach bereit sein, sich das mögliche Leid vorzustellen. Meiner Meinung nach könnten sich momentan während der Corona-Pandemie viele der hier in Deutschland lebende (aber auch überall auf der Welt), welche in den letzten Monaten mit Existenzängsten zu kämpfen hatten oder Verwandte verloren haben, sich somit viel besser mit den Leidenden in Syrien identifizieren. Dadurch ist man auch bereitwilliger seinen Mitbürgern, welche vielleicht nicht so tolerant sind, durch eigene Erfahrung zu vermitteln, was wirklich dieses Leid bedeutet. Denn jeder hatte mal in seinem Leben gelitten und weis wie unvergesslich und erdrückend dieses Gefühl ist, egal wie gut es einem danach geht, vergleiche Zitat von Schopenhauer: „[…] eben so wenig macht mein gegenwärtiges Wohlsein meine früheren Leiden ungeschehn.“ Das Mitleid des Anderen kann dann somit als Antriebsfeder dienen, um denen in Not helfen zu wollen.
Zunächst will ich darauf aufmerksam machen, worin das Leid der Syrer zum Teil besteht. Im Zentrum des Bürgerkriegs in Syrien steht der Konflikt zwischen Regime-Unterstützern und Regime-Gegnern: Baschar al-Assad und sein innerer Zirkel wollen sich an der Macht halten. Es kämpfen Hunderte verschiedene Milizen gegen Assad, für die Freiheit, darunter sehr viele junge Menschen. Ebenso kämpfen aber auch Milizen für Assad und das bedauerlichste: der Staat ist ihm untergeordnet. Unzählige Syrer, die sich gegen sein Regime stellen, werden zu Unrecht gefoltert und festgenommen in Gefängnissen.
Martin Lautwein, war derjenige, der am eigenen Leib erfahren musste, wie es ist dem Regime hilflos ausgeliefert zu sein. 2018 wurde er zu Unrecht vom syrischen Geheimdienst inhaftiert. Die Zustände im Gefängnis waren unmenschlich. Er wurde wochenlang körperlich verletzt von den Gefängniswerter. Jedoch sind die psychischen Schäden, verursacht durch das Leid, welches er erfahren musste, lebenslänglich. Er ist außerdem Zeuge, dass dort täglich syrische Bürger gefoltert wurden. Dieses Leid prägte ihn, da er das unglücklicherweise selbst durchmachen musste, kann er sich mit den zahlreichen Opfern des Terror-Regimes identifizieren. Er ist derjenige, der uns (mehr oder weniger unwissende) in Deutschland auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machen will und Anzeige gegen den syrischen Geheimdienst erstattet hat. Jedoch gibt es bereits hunderttausende Anzeigen gegen Folter und Verstoß der Menschenrechte in Syrien aber es werden weiterhin massenweise Syrer vom eigenen Staat misshandelt. Die Niederlande verklagte bis jetzt als einziger den gesamten syrischen Staat wegen Verstoß des Anti-Folter-Abkommens. Dieser Schritt könnte ein Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof nach sich ziehen und helfen, Druck auf den UN-Sicherheitsrat auszuüben. Ich unterstützte dies total und bin der Meinung, dass es zum wichtigsten Schritt werden sollte, Assads-Regime zu verhaften und zu sanktionieren. Deutschland sollte wie die Niederlande anfangen sich dafür zu beteiligen.
Es ist die Aufgabe eines jeden Menschen, denjenigen in Not zu helfen. Das geht durch Spenden, Beteiligung an Hilfsorganisation und vor allem in diesem Fall durch das gemeinsame Kämpfen für die Menschen Rechte. Dies sollte anfangen, wenn nicht schon, ein Teil unseres Alltages zu werden.

Schulübergreifendes Projekt mit Gunter-Ullrich-Preis geehrt

Stu­di­en­rä­tin Sa­bi­na Gr­zy­wacz (FDG) und Stu­di­en­rat Bernd Dö­rig (Hanns-Seidel-Gymnasium) wurden von der Gun­ter-Ull­rich-Stif­tung Aschaf­fen­burg mit dem mit 1000 Euro dotierten Gun­ter-Ull­rich-Preis geehrt, der ihr schulübergreifendes Kunstprojekt „Lost Tra­ces – Brü­cken­schlag. Ei­ne bau­kul­tu­rel­le Spu­ren­su­che im Eu­ro­päi­schen Kul­tur­er­be­jahr 2018“ würdigen soll. Seit 2014 widmet sich die Gun­ter-Ull­rich-Stif­tung Aschaf­fen­burg dem Leben und den Arbeiten des Kunstpädagogen Gunter Ullrich und schreibt den nach ihm benannten Preis für einen Wettbewerb aus, in dem Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden soll, ihre Kreativität und innovativen Ideen in Form eines kunstpädagogischen Projektes zum Ausdruck zu bringen. 

Der Preis wurde am 28. September 2020 im Schloss Johannisburg verliehen, als die Begleitausstellung des Projektes sowie die Schau von Werken Gunter Ullrichs (zu sehen vom 29.9. bis 1.11.2020 im 2. Stock des Schlossmuseums Aschaffenburg) eröffnet worden war . Das Projekt, welches, so die Jury in ihrer Begründung, nicht nur das Werk Ullrichs miteinbezieht, sondern durch die Betonung des Brückenmotives, eben diese zu Leben und Wirken des Namenspatrons der Auszeichnung spannt, konnte die Juroren — Oberbürgermeister Klaus Herzog, Schulleiterin und Kunstpädagogin Marianne Kral, die Vorsitzende des Vereins Kirchnerhaus, Brigitte Schad, der Direktor der Museen der Stadt Aschaffenburg, Thomas Schauerte, sowie Andreas Ullrich, Beiratsmitglied — in den verschiedenen Kategorien, u.a. Ästhetik und Didaktik, vollstens überzeugen. Darüber hinaus sei das Projekt dazu in der Lage, verschiedene Altersgruppen anzusprechen und leiste daher einen wichtigen sozialen Beitrag. Neben der Einreichung der beiden Preisträger, sollen im Zuge der Ausstellung gleichfalls die anderen acht Wettbewerbsbeiträge gezeigt werden, die von der Jury ebenfalls als qualitativ anspruchsvoll bezeichnet wurden und deshalb der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürften.

Operatoren in der Mathematik

Damit Schülerinnen und Schüler eine Vorstellung über die eingeforderten Anforderungen vor allem in schriftlichen Leistungsnachweisen haben, spielen die verwendeten Begriffe in der Aufgabenstellung, die sogenannten Operatoren, eine große Rolle.

Hierzu gibt es eine Übersicht vom ISB, die in erster Linie für die 5. Jahrgangsstufe entwickelt wurde, aber weitgehend auch auf höhere Jahrgangsstufen übertragbar ist:

Operatoren_M5_isb

Operatorengrundstock_IQB

 

Abitur in Mathematik

Hinweise zum Mathematik-Abitur und alte Abiturprüfungen sind auf der Seite des ISB zu finden.

Vortrag zum Lebensrecht von Menschen mit Trisomie 21

„Meine Tochter darf so sein, wie sie ist.“

Viel zu kurz waren die 45 Minuten, in denen Carmen Schüßler zum Thema Trisomie 21 Fragen beantwortete. Eingeladen hatten sie zwei 10. Klassen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums, die sich im Religionsunterricht zum Thema Bioethik mit Menschenwürde und den Möglichkeiten der modernen Medizin beschäftigten. Gerade die neuen vorgeburtlichen Tests, die Krankheiten und Behinderungen diagnostizieren können, stellen die Betroffenen und auch die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. So ist es heutzutage zum Beispiel möglich, während der frühen Schwangerschaft mit einem Bluttest beim Baby Trisomie 21 nachzuweisen.
Also wollte man sich aus erster Hand informieren. Mit Carmen Schüßler, die selbst eine Tochter mit Trisomie 21 geboren hat, erfuhren die Schülerinnen und Schüler alles über die Entstehung der genetischen Anomalie, über das Leben und die Erziehung der kleinen Jamila. Dabei wurde klar, dass Jamila ein Kind wie jedes andere ist – sie singt, tanzt und lacht wie andere Kindergartenkinder auch. Sie freut sich des Lebens und hat ihren Platz in der Gesellschaft. Dabei sei es wichtig, so Schüßler, Menschen mit Handicap zu inkludieren, statt sie an den Rand zu drängen. Die Referentin, die vor ein paar Jahren ein Netzwerk für Eltern mit Trisomie 21-Kindern gegründet hat, machte deutlich, dass das Leben nicht immer nach Plan abläuft. So manche Überraschungen durchkreuzten ehrgeizige Ziele. Die Vorstellung vieler werdender Eltern von einem „perfekten“ Kind mit besten Zukunftschancen könne niemand garantieren. Eher solle man die Kinder so annehmen, wie sie auf die Welt kämen und wie sie seien – mit kleineren oder größeren Einschränkungen. Auch vorgeburtliche Tests könnten die Zukunft mit einem „gesunden“ Kind nicht absichern. „Meine Tochter darf so sein, wie sie ist“, betonte Schüßler. Deshalb habe sie auf jegliche Trisomie 21-Tests während der Schwangerschaft verzichtet. Jedes Kind habe das Recht auf Leben. Die Schülerinnen und Schüler des FDG hörten gebannt und nachdenklich zu, zumal viele zum ersten Mal mit einem Trisomie 21-Kind in Berührung kamen. Jamila verabschiedete sich nach der besonderen Unterrichtsstunde mit einem Lächeln und winkte den großen Schülerinnen und Schülern zum Abschied zu. Sie wird sicher allen Zuhörerinnen und Zuhörern noch lange im Gedächtnis bleiben.

Religionsunterricht draußen – Unterrichtsgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Aschaffenburg

In den 9. Jahrgangsstufen wird das Thema Judentum im Religionsunterricht intensiv behandelt. Immerhin liegt in der jüdischen Religion die Wurzel des Christentums. Dass jüdisches Lebens auch in unserer Region verwurzelt war/ist, ist jedoch nicht mehr allen bekannt. Dabei hat Aschaffenburg etliche Stellen aufzuweisen, die vom jüdischen Leben erzählen. Ein Unterrichtsgang der katholischen Schüler der Klassen 9bc und der evangelischen Schüler der Klassen 9cd steuerte diese Orte an. Eine Station war die Stiftskirche. Eine Steintafel an der Kirchenwand bildet einen Juden mit eindeutig christlicher Gebetsgeste ab. Dieses frühe Zeugnis stellt die mittelalterliche Vorstellung dar, dass sich Juden dem Christentum anzuschließen haben. Im benachbarten Stiftsarchiv lagern Dokumente, die die Existenz jüdischer Familien im 13. Jahrhundert in Aschaffenburg nachweisen. Die Station am Wolfsthalplatz erinnert an die während der Reichspogromnacht zerstörte Synagoge. Mit dem Holocaust endete weitgehend ein blühendes großbürgerliches Judentum in Aschaffenburg. Darauf weisen auch die verlegten Stolpersteine, z. B. in der Herstallstraße, hin, die den deportierten, ermordeten oder in den Suizid getriebenen jüdischen Bürgern wieder einen Namen geben. Schließlich konnten die Schülerinnen und Schüler des FDDG auf dem jüdischen Teil des Altstadtfriedhofs mehr über jüdisches religiöses Leben erfahren. Auch im Tahara-Haus wurde auf die Begräbnisriten eingegangen. Besonders der letzte Teil des Rundgangs eröffnete den Schülerinnen und Schülern Orte in Aschaffenburg, die überraschend neu für sie waren. Es bleibt zu hoffen, dass die Erinnerungskultur an jüdisches Leben, das in der Mitte Aschaffenburgs lebte, bei den Schülerinnen und Schüler weiter erhalten bleibt.

 

Abiturgottesdienste – Momente des Abschiednehmens

Auch bei den Abiturgottesdiensten des FDG sind unsere Abiturienten eingeladen, sich ihrer besonderen Lebenssituation bewusst zu werden: Es ist die Übergangsphase aus dem bisherigen stark von außen bestimmten
Leben in einen neuen Abschnitt, der von mehr Freiheit, aber auch Verantwortung geprägt ist. Die Abiturienten wählten sich z. B. im Jahr 2018 dafür das Bild eines Flusses, auf dem sie sich bisher befanden und von dem sie jetzt ins offene Meer gespült werden. Immerhin gab es einige Strömungen und turbulente Momente auf dem Weg zu meistern, noch waren die Eltern
in Sichtweite am Ufer und konnten schnell beistehen. Dies ändert sich, wenn unsere Abiturienten aufs offene Meer schippern und das Ruder selbst in die Hand nehmen – auch für die Eltern eine neue Situation. Die Gottesdienstteilnehmer erhielten auch Gelegenheit, sich eigene Gedanken zu machen und zu Papier Schiff zu bringen. Ein Dankeschön geht jeweils an alle Schüler, die sich für die musikalische Gestaltung engagieren oder im Vorbereitungsteam des Gottesdienst mitwirken. Sie schenken einen besonders würdevollen Moment des Abschiednehmens für den Abiturjahrgang samt Eltern und Lehrern.

Neuer “Pfeifen-Nachwuchs” am FDG

Fußball-Schiedsrichter-Kurs findet bereits zum zweiten Mal statt – 15 (!) Teilnehmer

Zu Schuljahresbeginn haben sich im OGS-Kurs ,,Schiedsrichter“ 1 Mädchen und 14 Jungen dazu entschlossen, geprüfte Schiedsrichter zu werden. Unter Leitung von StRBV Simon Marx, der selbst aktiver Referee ist, stand im ersten Halbjahr vor allem die theoretische Regelkenntnis im Fokus. Schon bald merkten die Schüler, dass es gar nicht so einfach ist, Fußballregeln detailliert anwenden zu können. Einige Fragen haben es durchaus in sich, denn selbst scheinbar unmögliche Situationen muss der Schiedsrichter in der Theorie sicher beherrschen, damit er auf alles im Spiel vorbereitet ist!

Hier mal drei Beispiele! Könntest du die Fragen beantworten?

  1. Der Schiedsrichter hat in der Annahme, der Ball würde ins Tor gehen, gepfiffen. Der Ball springt jedoch von der Innenkante des Torpfostens zurück ins Spielfeld und wird erst dann im Nachschuss verwandelt. Wie und wo wird das Spiel fortgesetzt?
  1. Kann der SR eine Torentscheidung zurücknehmen, wenn der Torschütze vor dem Anstoß zu einem Mitspieler für den SR deutlich hörbar sagt: “Den Ball habe ich mit der Hand ins Tor geschlagen.” Antwort mit Erläuterung der Entscheidung und Spielfortsetzung!
  1. Aus taktischen Gründen verlässt ein Spieler das Spielfeld an der Seitenlinie, um einen Gegner zu umlaufen. Als er etwa einen Meter außerhalb des Spielfelds ist, wird er vom Gegenspieler unsportlich festgehalten und zu Fall bringt. Entscheidung und Spielfortsetzung 

Während der intensiven Regelarbeit konnte Herr Marx im Januar und Februar zwei aktive Jung-Referees, die Spiele bis zur Herren-Kreisliga pfeifen, für ein Regelreferat gewinnen. Fabian Ritter (19, Heinrichtshal) und Maurizio Luis Ronconi (17, Kahl) berichteten von ihren ersten Spielen, ihrer Laufbahn und von prägenden Ereignissen. Dabei wurden im kalten und verregneten Winter wenigstens im Klassenzimmer Spielszenen nachgespielt und die Reaktion der Referee-Azubis in der Rolle des Schiedsrichters erörtert. So mancher tat sich dabei in Stresssituationen wie Rudelbildungen oder Meckereien schwer, die Rolle des Schlichters einzunehmen. Gar nicht so leicht!

Im April stand dann das alljährliche Mädchen-Turnier des FDG auf dem Programm. Am Sportplatz in Damm durften die Teilnehmer zum ersten Mal bei einem Spiel in die Pfeife trällern. Alina Dorschner, selbst letztjährige erfolgreiche Absolventin der Schiedsrichter-Prüfung am FDG und Herr Marx begleiteten die Schiedsrichter bei ihren ersten Spielen. Wann pfeife ich? Wann lasse ich weiterspielen? Welche Gestik wende ich an? Wie sieht ein falscher Einwurf aus? Wie muss ich einen Spieler ansprechen? Wie ist das Lauf- und Stellungsspiel des Schiedsrichters zu gestalten? Diese sehr praktischen Aspekte der Spielleitung konnten bei den fairen Spielen gut eingeübt werden. Da war so mancher richtig stolz, als das Spiel vorbei war. Der Lerneffekt war auch anderweitig hoch: Ein Schiedsrichter-Neuling war von einem erzielten Tor so begeistert, dass er bei seiner Partie als Schiedsrichter nach der Torerzielung das Jubeln anfing! Gut, dass wir die Problematik dieser Aktion gleich besprechen konnten.

Am ersten Mittwoch nach den Pfingst-Ferien stellten die Prüflinge ihr theoretisches Wissen und ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis. Wir wünschen allen ,,Pfeifen“ für ihre ersten Spiele beim Bayerischen Fußball-Verband viel Erfolg!

 

 

Antworten zu den Regelfragen:
Zu 1. Das Tor darf nicht zählen. Fehler des Schiedsrichters, da er das Spiel fälschlicherweise unterbrochen hat! Jetzt: Schiedsrichter-Ball, wo der Ball bei der Unterbrechung durch den Schiedsrichter war (hier auf der Torraumlinie). Ein Schiedsrichter-Ball darf nicht im Torraum ausgeführt werden. Der Schiedsrichter muss seinen eigenen Fehler im Spielbericht melden. 

Zu 2. Ja! Verwarnung für den Spieler wegen Handspiels (=Gelbe Karte). Das Spiel wird mit direktem Freistoß für die Abwehrmannschaft fortgesetzt, dort wo das Handspiel erfolgte. 

Zu 3. Der Spieler darf aus taktischen Gründen, hier zum Umlaufen des Gegenspielers, das Feld verlassen. Er wird nun außerhalb des Feldes gefoult. Da außerhalb des Feldes kein direkter Freistoß ausgeführt werden kann, wird der Freistoß auf die Seitenlinie verlegt. Wegen des unsportlichen Haltens gibt es eine Verwarnung (=Gelbe Karte).

 

„Europa macht Schule“ am FDG Aschaffenburg

Auch das FDG ist mit dabei bei der Aschaffenburger Initialzündung des Programms „Europa macht Schule“. Die Grundidee ist so einfach wie einleuchtend: Internationale Studierende kommen in Schulklassen, stellen dort das Leben in ihren Heimatländern vor und erzählen, was Europa ihnen ermöglicht. Gemeinsam erarbeiten die Studierenden mit den Schülerinnen und Schülern dann ein europäisches Projekt, das am Projektende öffentlich präsentiert wird. Dabei gewinnen die Klassen nicht nur neue Einsichten in andere Länder, andere Sitten, sondern auch ein Plus an Sicherheit im Auftreten, Planen von Projekten und Gestalten von Präsentationen.

 

Dass der Europagedanke im FDG eine große Rolle spielt, zeigt schon der alljährliche Besuch des Europaforums der Aschaffenburger Gymnasien oder die Thematisierung der Geschichte Europas im Unterricht. Nun aber nimmt auch das FDG teil an dem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekt „Europa macht Schule“. Ziel des Projekts ist es, im interaktiven Lernen mehr über unsere europäischen Nachbarländer und die Herkunftsländer der Gaststudierenden zu erfahren. Die Gaststudierenden ihrerseits lernen nun das deutsche Bildungssystem aus der Praxis kennen. Sie erhalten so einen tieferen und zugleich intensiveren Zugang zu Deutschland und werden auch am FDG in den kommenden Wochen zu Gastbotschaftern ihres jeweiligen Heimatlandes.

 

Am Montag, 30. April, wurden die internationalen Gaststudierenden von Herrn Eck am FDG willkommen geheißen und auf die drei beteiligten Klassen Q11/3, Q11/4 und Q11/5 aufgeteilt. Dort werden die Studierenden aus Südkorea, Ungarn, Finnland, Taiwan, Bulgarien und Jordanien für Vielfalt, Toleranz und den europäischen Gedanken werben. Die Bilder zeigen die Auftaktveranstaltung mit der verantwortlichen Vertreterin der Hochschule Aschaffenburg, Frau Professorin Alexandra Angress, die an unserer Schule ihr Abitur abgelegt hat, der Koordinatorin Angelika Dankert und dem Kreisvorsitzenden der Europa-Union Aschaffenburg, Dieter Schornick, im Kreise der beteiligten SchülerInnen und Studierenden.

 

Durch den direkten, persönlichen Austausch von Studierenden und Schülern soll das Kennenlernen von Kulturen und Traditionen auf eine lebendige Weise gefördert werden – und letztlich ein wichtiger Beitrag zum europäischen Gedanken und vor allem zu einem friedlichen und vorurteilslosen Miteinander geleistet werden. „Europa macht Schule“ ist ein interkulturelles Programm, das in erster Linie die Förderung der Begegnung unter jungen Europäerinnen und Europäern zum Ziel hat. Das Programm wird inzwischen an knapp 40 Hochschulstandorten in Deutschland von ehrenamtlichen Standort-Teams koordiniert. Die hauptamtliche Koordinationsstelle im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt diese dabei in Zusammenarbeit mit dem Verein Europa macht Schule e.V. Gefördert wird das Projekt, das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Rettet Prinzessin Alexandra Amalie

Eine Kunstausstellung von Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums und des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach widmete sich zwischen dem 24.06.2017 und 30.06.2017 dieser in Vergessenheit geratenen Aschaffenburger Persönlichkeit.
Unter der Leitung von StRin Grzywacz (Friedrich-Dessauer Gymnasium) und StR Dörig (Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach) wurden im Kornhäuschen (www.kornhaeuschen.de) – vis a vis von Alexandras Geburtsort – zwei Räume mit zahllosen Pappobjekten ausgestattet, in denen sich die 1826 im Schloss Johannisburg geborene Prinzessin wohl gefühlt hätte, denn sie hatte Angst zu zerbrechen!
In einer Nacht – so erzählt es die Anekdote – wird die ungefähr zehnjährige Prinzessin Alexandra auf den Korridoren im Schloss ihres Vaters, Ludwigs I. von Bayern, beobachtet, wie sie vorsichtig und sehr, sehr langsam auf und abgeht. Ihren besorgten Eltern sagt sie mit ernster Miene, dass sie Angst habe, zu zerbrechen – wegen des vielen Glases in ihr. Prinzessin Alexandra Amalie von Bayern (1826 – 1875) litt unter der Einbildung, ein gläsernes Klavier verschluckt zu haben.
Von den Schülerinnen und Schülern wurde der postume Lebensraum detailverliebt und liebevoll auf den neusten Stand der Technik gebracht. Ein komfortabel eingerichtete und maßgeschneiderte Single- Wohnküche ließ keine „Prinzessinnenwünsche“ offen und garantierte unfallfreies Wohnen ohne harte Gegenstände. Die Pappnachbildungen reichten dabei von Möbelstücken über diverse Elektrokleingeräte wie Mixer und Kaffeemaschine bis hin zu nützlichen Haushaltshilfen.
Auch der zweite Raum – Alexandras Hobbyraum – versprach ungetrübten Wohnkomfort in royalem Ambiente. Die Prinzessin, welche ihr Leben als Übersetzerin und Dichterin der Kunst widmete, fand hier unterm Pappkronleuchter am Pappflügel und umgeben von einer Pappgalerie die notwendige Zerstreuung.
Surrealistische Collagen visualisierten die skurrile Geschichte der Prinzessin und opulente Kleiderentwürfe aus Zeitungspapier, präsentiert von Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe, versetzten jeden Besucher in vergangene Jahrhunderte.
Mehr als 450 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen trugen mit ihren kleinen und großen Kunstwerken zum Gelingen dieser Ausstellung bei. Unterstützt wurde die Ausstellung vom Förderverein des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach und von der Firma Orschler aus Hösbach.
Nach gelungener Vernissage und Finissage zog die Prinzessin mit ihrem royalen Papphausstand wieder aus dem Kornhäuschen aus. Ob ihre Rettung gelungen ist? Ich denke schon und bedanke mich in ihrem Namen bei allen Helferinnen und Helfern des FDG.
StRin Grzywacz

Europa vor Ort erkunden

Europa vor Ort erkunden – Schüler des FDG zu Besuch im „Open Innovation Lab für angewandte Lasertechnik und Photonik“
„Deutschland ist die Melkkuh der EU und füttert alle anderen nur durch.“ – Dieses Vorurteil ist auch unter jungen Leuten weit verbreitet. Dabei wissen die wenigsten, dass die EU Projekte auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft finanziell unterstützt.
So erhält das von der Hochschule Aschaffenburg initiierte „Open Innovation Lab“ in Obernburg jährlich 2,7 Millionen Euro an Fördergeldern aus EU-Mitteln. Was dort konkret mit den Fördermitteln gemacht wird, konnten Schüler der Q11 des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums am 27.6.17 vor Ort im Industrie Center Obernburg (ICO) erfahren.
Dazu eingeladen hatte uns der Verein „Bürger Europas e.V.“, der sich für den europäischen Gedanken stark macht und die Vorteile der Europäischen Union konkret aufzeigen will.
Ebenfalls anwesend war bei der Veranstaltung der Landtagsabgeordnete Dr. Hans Jürgen Fahn, der auch Mitglied im Europaausschuss ist. Er erläuterte den Einfluss und die Auswirkungen der Europapolitik in der Region. So werden mittels Fördergelder Industrieprojekte sowie landwirtschaftliche Betriebe hier am Untermain unterstützt. Außerdem werden die Schlösser und Wanderwege mitfinanziert. Auch das Erasmus-Programm wird durch die Europäische Union ermöglicht, beispielsweise konnte das FDG bereits letztes Jahr an einem Schüleraustausch mit Schottland teilnehmen. Als Tipp hat uns Herr Dr. Fahn mit auf den Weg gegeben, zu den Wahlen zu gehen und von unserem Stimmrecht auch Gebrauch zu machen.
Vor allem gab es viele interessante Informationen zur Lasertechnik durch Prof. Ralf Hellmann, der sich an der Hochschule Aschaffenburg mit Photonik beschäftigt und Initiator und Leiter des Open Innovation Lab ist. Wir erfuhren, dass Lasertechnik auch als Querschnittstechnologie bezeichnet wird, was bedeutet, dass sie für mehrere Anwendungsgebiete bzw. Wirtschaftszweige relevant ist. Anwendung findet sie beispielsweise verstärkt in der individualisierten Medizintechnik. So ist es dank des 3D-Laserdrucks z.B. möglich, auf den individuellen Patienten zugeschnittene Prothesen, Hüftpfannen etc. zu produzieren.
Das Open Innovation Lab bietet für Firmen und Unternehmen technisches Know-How an und stellt für die Erprobung innovativer Herstellungsverfahren auch die entsprechenden Geräte zur Verfügung, was sich sonst klein- und mittelständische Unternehmen gar nicht leisten könnten. Mittlerweile gibt es Kooperationen mit über 150 größeren und kleineren Unternehmen, sogar über Ländergrenzen hinweg. Der Vorteil für die Unternehmen besteht darin, dass sie direkt die Labore im ICO für Versuche nutzen können und die Maschinen und das fachkundige Personal bereits vor Ort sind.
Nach den Vorträgen bekamen wir noch eine Führung durch das „Open Innovation Lab“. Hier erklärten uns Prof. Dr. Edelmann und Doktoranden die Funktionsweise der verschiedenen Lasersysteme wie den 3D- Drucker.
Es war eine interessante Veranstaltung und wir konnten viele neue Einblicke in Politik und Wissenschaft gewinnen.
Luca Fuso, Q11

Kaffee und Kuchen gegen den Hunger in Westafrika

Erschreckende Bilder aus afrikanischen Landstrichen erreichen uns Europäer in den Nachrichten. Hohlwangige und erschöpfte Menschen blicken in die Kamera. In den ausgedörrten und von Kriegswirren geplagten Regionen Afrikas warten die Menschen verzweifelt auf Hilfe.  Millionen von Menschen sind akut von Hunger bedroht, viele Kinder und Babys sind dem Hunger bereits erlegen. Über eine Milliarde Euro ist nötig, um das Überleben der Bevölkerung zu sichern – da helfen wir mit, beschlossen Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Jahrgangsstufen des FDG. Ein geeigneter Anlass für unsere Spendenaktion war der Tag der offenen Tür. Spontan meldeten sich Schüler von Herrn Pürckhauer, Frau Kaschmieder und Frau Mierau, um Kuchen zu backen sowie selbigen samt Kaffee an die Besucher aus den Grundschulen und deren Eltern zu verkaufen. Am Tag der offenen Tür bog sich der Verkaufstisch unter einer Fülle an leckeren und fantastischen (siehe Bild unten) Kuchen. Kein Wunder, dass alle süßen Stückchen restlos über die Theke gingen – deshalb freuen wir uns von der Fachschaft Religion, dass wir einem Spendenverbund über www.entwicklung-hilft (u. a. Deutsche Welthungerhilfe, Misereor, Brot für die Welt…) 224 Euro überwiesen durften. Wir bedanken uns bei allen Schülern, Eltern und Lehrern, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.

Internationales Preisträgerprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes 2016

Einige der besten Deutschlerner Italiens zu Gast am FDG

Bereits zum zweiten Mal war in diesem Sommer das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Gastschule für einen Teil des Internationales Preisträgerprogramms des PAD für Lerner der deutschen Sprache.

In einem harten Auswahlverfahren ermittelt der PAD, Teil der Kultusministerkonferenz der Länder, die besten Schülerinnen und Schüler verschiedenster Länder im Fach Deutsch in Wort und Schrift. Die Sieger erwartet ein dreiwöchiger Aufenthalt in Deutschland. Zwei Wochen verbringen sie in Familien und besuchen eine Gastschule, in der sie ein individuelles Unterrichts- und Ausflugsprogramm in deutscher Sprache und Kultur erwartet. Die dritte Woche verbringen in Berlin, begleitet von einem Reiseleiterteam des PAD und einem Begegnungsschüler ihrer Gastschule. Alle Ausgaben, auch die der Gastfamilien, werden vom PAD gedeckt, auch insofern unterscheidet sich dieses Programm von einem „klassischen“ Schüleraustausch.

Für die Italienischlerner am FDG ist dieses Programm eine einmalige Gelegenheit, einerseits persönlichen Kontakt zu ganz besonderen Schülerinnen und Schülern zu knüpfen, andererseits ihr Italienisch durch gemeinsame Unternehmungen mit der Gruppe von Muttersprachlern zu verbessern.

Die Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern aus Apulien, Emilia-Romagna, Sizilien, der Toskana, den Abruzzen, Rom und Südtirol kam am 23.06. in Aschaffenburg an, von ihren deutschen Partnern sehnsüchtig erwartet. Nach dem ersten Wochenende in den Gastfamilien folgten zwei ereignisreiche Schulwochen, u.a. mit Führungen in Altstadt und Pompejanum, Exkursionen nach Frankfurt, Miltenberg und Würzburg sowie einer gelungenen Abschlussfeier im Garten einer Gastfamilie.

Der Abschied am 10.07. fiel allen schwer, zu sehr waren sich die Schülerinnen und Schüler in den zwei Wochen persönlich näher gekommen. Sicherlich werden die Kontakte, so wie im letzten Jahr, auch länger halten und echte europäische Freundschaften entstehen, was letztlich der übergeordnete Sinn dieses Programms sein sollte.

Richard Schwaderer

Félicitations! – Übergabe der DELF-Diplome

Auch in diesem Jahr haben wieder einige Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Französischunterricht erfolgreich die DELF-Prüfungen (externes Sprachdiplom) absolviert.

Das Niveau A2 legte Jonas (8. Jgst) mit einem sehr guten Erfolg ab. Ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen legten Luca (10. Jgst), Désirée, Ann-Cathrin, Carmen und Anne  (alle Q11) das Niveau B2 ab.

Besonders hervorzuheben sind Viviana (9. Jahrgangsstufe), die im höchsten schulischen Niveau B2 ein gutes Ergebnis erreichte, obwohl sie erst die 9. Klasse besucht sowie Marie  (Q11), die mit 97,5 von 100 Punkten eine Bestleistung erbrachte, wie wir sie zuvor am FDG noch nicht erreicht haben.

Bravo et bonne continuation!

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer danke ich für ihr Engagement und hoffe, auch im kommenden Jahr wieder auf rege Teilnahme.

Schulleiter und Frau Leboulanger gratulierten zu dieser außerordentlichen Leistung.

 

 

Tennis – FDG im Nordbayern Halbfinale

Erfolgreiches Tennis-Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungen 3 souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Judo – Gold für FDGlerin

Beim 12. Horst Sommer Turnier des JC Elz am Sonntag den 03.07.2016 ging mit Jana auch eine Judoka des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums an den Start. Jana wendete die im Training eingeübten Techniken sicher an und hat ihre Kämpfe gegen alle drei Gegnerinnen souverän gewonnen. Bei der Siegerehrung freute sie sich über den Platz ganz oben auf dem Treppchen und die damit verbundene Goldmedaille. Auch ihre kleine Schwester Lara behauptete sich als jüngste Teilnehmerin in ihrer Gewichtsklasse und erkämpfte sich die Silbermedaille.

Tennis – Erfolgreiches Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungs (Jungen 3) souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Exkursion der Klasse 7d ins Funkhaus Aschaffenburg

Am Mittwoch, den 11. Mai, erkundete die Klasse 7d das Funkhaus Aschaffenburg. Dabei wurde sie von den beiden Moderatoren Lisa Jacob und Jonathan Shoemaker durch alle Bereiche geführt, die das Funkhaus zu bieten hat. So gab es Einblicke in die tägliche Arbeit der Redakteure, die journalistischen Tätigkeiten bei Primavera24 und main.tv und natürlich die Sendestudios, in denen sich Lisa und Jonathan besonders oft aufhalten. Hier nutzte die Klasse auch gleich die Gelegenheit, um ihre Version des aktuellen Hits „Lush Life“ von Zara Larsson einzusingen und -spielen! Und wer das hören und sehen will, kann dies noch immer auf der Facebook-Seite von Radio Galaxy Aschaffenburg. Viel Spaß!

Funkhaus2016I

Funkhaus2016II

Funkhaus2016IV

Funkhaus2016V

Funkhaus2016VI

Stützpunktschule Judo – Sieg bei den hessischen Bezirks-Bestenkämpfen

Am 30.04.2016 fand der erste Teil der Bezirks-Bestenkämpfe im Bezirk Hessen Süd 2016 in Ober-Ramstadt statt. FDG-Schülerin Jana errang in ihrer Gewichtsklasse den 1. Platz in der U 13. Vor dem ersten Kampf  war die Anspannung sehr groß. Dennoch setzte sich Jana in ihren Kämpfen souverän gegen ihre Gegnerinnen durch und gewann ihre Kämpfe frühzeitig. Das FDG gratuliert der Sportklassenschülerin ganz herzlich.

Neues von der Partnerschule in Tansania

Das FDG unterstützt seit Jahren Schulen in Tansania. So konnten mit den Spendengeldern viele sinnvolle Anschaffungen für die afrikanischen Schüler getätigt werden, z. B. Tische und Bänke, Schreibutensilien und Unterrichtsmaterial. Die beschenkten Schulen sind stets überwältigt von der Hilfsbereitschaft aus Aschaffenburg. Immer wieder versorgen uns Schulleiter und Lehrer mit neuen Informationen und Bildern. Diese wollen wir auch unseren Lesern nicht vorenthalten:

… I am happy to inform you that we are all doing fine. In this term our school is having two major events; the first one is that the Advanced level Students (in this case the Form Six students)  will be sitting for their final examination commonly known as ‘Advanced Certificate of Secondary Education Examination’ that is scheduled to start on Monday, 2/5/2016 to 11/5/2016. The second event is the inter-school and then inter-regional sports and games competitions commonly known as UMISSETA, that have already started at school level and will finally be conducted national wise at the mid of June this year.

During last Friday there was  a graduation ceremony for the farewell of Form Six Students. The activity took place at Uvikambi Hall at Mbinga Roman Catholic Parish.Please find three  photos attached to this email. 

Many Greetings to all our friends at FDG

Thank you,

Anyandwile W. Mwasenga  

Makita Secondary School

Auf den Bildern sieht man die Absolventen bei den Abschlussfeiern.

O-LEVEL-STUDENDS SINGING

FORM SIX STUDENTS SINGINGNew

FDG gewinnt den School Cup in Frankfurt

Freitag, den 22.04.2016, spielte eine Basketball-Mixed-Mannschaft unserer Oberstufe Q12 beim School Cup der Fraport Skyliners. Nur eine Woche vor dem schriftlichen Mathe-Abi wurden die Spiele souverän gewonnen und der Cup wurde ans Dessauer geholt! Die Siegerehrung war vor gut gefüllter Halle in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels der Herren der Fraport Skyliners gegen Oldenburg. Auch etwa 40 Gäste vom FDG mit Freikarten bejubelten den Erfolg. Der Preis für die Siegermannschaft ist ein kompletter Trikot-Satz. Die Schulgemeinschaft gratuliert den erfolgreichen Korbjäger/innen: Franziska und Anne, Kevin, Till, Tobias und Betreuer Matthias Miksa.

Weitere Fotos und Spielberichte unter: www.fraport-skyliners.de/bb4you/school-cup/

Krötenwanderung bei Sonnenaufgang

Auch dieses Jahr trafen sich in den Märzwochen Naturschutzaktive zum ersten Krötensammeln an den vom Landesbund für Vogelschutz aufgestellten Zäunen bzw. Krötenbarrieren. Die Aktiven trafen sich immer um 7.15 Uhr am Lufthofweg.  Für die beteiligten FDG-Schüler unter der Leitung von Birgit Kähler war das frühe Aufstehen in der Osterferienzeit dennoch kein Problem: Jede Kröte, die zum sicheren Laichplatz transportiert wurde, war Belohnung genug. Trafen die Fünftklässler und zwei begleitende Eltern am ersten Sonntag auf nur eine Kröte, beobachteten sie beim zweiten Treffen mit 13 FDG-Schülerinnen und Schülern vor allem die Kröten im See. Zum letzten Termin schrieb Sinja als eine von acht aktiven Krötenhelfern: „Als Erstes gingen wir am Straßenrand entlang und schauten in den Eimern nach. Schon nach kurzer Zeit fanden wir die erste Kröte, die gleich von uns über die Straße zu einem nahe gelegenen Baum getragen wurde. Nun gingen wir – als die Straßenseite zu Ende war – auf die andere Seite und überquerten eine große Wiese. Dort hatten Wildschweine ziemlich wild gehaust. Dann kamen wir wieder zu einem anderen Krötenzaun, wo wir zwei sich paarende Kröten fanden. Wir fanden auf dem restlichen Stück noch drei andere Kröten. Zum Schluss liefen wir noch zum Fasanerie-See und fanden Krötenlaich. An einer Stelle stritten sich etwa zehn Männchen um ein Weibchen.“

Die Krötenansammlung im Teich am Ende begeisterte einige junge Naturschützer und ihre Eltern so sehr, dass sie ihre Biologielehrerin Birgit Kähler und Christine Stark von der Hefner-Alteneck-Schule sogar noch bis 10.45 Uhr zum Krötensammeln am Zaun rund um das Klinikum begleiteten. Dort wurden auch noch 19 Kröten zum Teich getragen, aber auch sechs von Autos überfahrene Kröten dokumentiert. Die Daten der Protokollbögen dieser Sonntagssammlung (Sonntag, weil Unterrichtsausfall vermieden werden soll) werden dann an die Naturschutzbehörde und den Landesbund für Vogelschutz weitergeleitet. Diese können dann entscheiden, welche Maßnahmen im kommenden Frühjahr getroffen werden. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler des FDG aber durch ihren Einsatz in aller Frühe vielen Kröten das Ablaichen im Fasanerie-See ermöglicht und so freuten sie sich über die vielen Laichschnüre mit den Eiern für die nächste Generation.

 

 

 

Toller Erfolg für die jüngsten Handballerinnen des FDG

Nach den souveränen Siegen der jüngsten Handballerinnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums bei der Stadtmeisterschaft, den  unterfränkischen Meisterschaften in Aschaffenburg und dem Nordbayernfinale in Mönchberg wurden die Schülerinnen der Altersklasse M/IV bei den bayerischen Meisterschaften in Eckental, gegen das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee, Bayerischer Vizemeister der Schulen beim Wettbewerb

„Jugend trainiert für Olympia“

Da bis auf zwei Schülerinnen alle Spielerinnen dieser Mannschaft auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse starten können, hofft das Team des FDG im nächsten Schuljahr auf ähnlich starke Leistungen und Erfolge in diesem Wettbewerb.

Schwimmen – FDG mit mehreren Bezirksmeistern auf Erfolgswelle

Mit einer Rekordbeteiligung von 67 Mädchen und Jungen startete das Friedrich-Dessauer-Gymnasium (FDG) in diesem Jahr in die Schwimmwettkämpfe der bayerischen Schulen: Ganze sieben FDG-Mannschaften traten bei den Stadtmeisterschaften in Aschaffenburg an. Und so konnten die traditionell guten Ergebnisse aus den Vorjahren nicht nur wiederholt, sondern sogar noch ausgebaut werden. Bei den Jungen und Mädchen gelang in jeder Altersklasse der Einzug ins Bezirksfinale. Bei den Mädchen lag aufgrund zweier sehr starker Mannschaften sogar auch die zweite Mannschaft vor dem Rest des Feldes.

Beim Bezirksfinale, das für die jüngeren Schüler im heimischen Aschaffenburger Hallenbad ausgetragen wurde, konnten die FDG-Schwimmer ebenso überzeugen.  Dort erzielten die Schwimmerinnen und Schwimmer in der Altersklasse IV im Aschaffenburger Hallenbad zwei souveräne Siege. Somit dürfen sie Mitte April in Weiden in der Oberpfalz um die bayerische Meisterschaft kämpfen. Auch auf unterfränkischer Ebene konnte die zweite Mannschaft nur von der hausinternen Konkurrenz geschlagen werden.

Jungen IV Bezirksfinale Platz 1

Mädchen IV Bezirksfinale Platz 1

Für die älteren Wettbewerbsteilnehmer fanden die unterfränkischen Meisterschaften in Höchberg statt. Dabei gingen die Mädchen als Sieger aus dem Bezirksfinale hervor, für sie geht es dann in Bayreuth um den Titel des bayerischen Meisters. Die Jungen wurden unterfränkischer Vizemeister.

Mädchen II Bezirksfinale Platz 1

Dass es beim Schwimmen übrigens nicht nur um die möglichst schnelle Fortbewegung im Wasser geht, beweisen die Anforderungen bei den Wettkämpfen. Für die jüngsten der Schwimmer stehen beispielsweise nicht nur die „traditionellen“ Disziplinen Brust, Rücken, Kraul und Delfin auf dem Programm, sondern auch Beinschlagstaffeln oder koordinativ sehr anspruchsvolle Mischformen wie ein Brustarmzug gekoppelt mit dem Kraulbeinschlag.

Gerätturnen – FDG ist 3. Bayerischer Meister

Unsere Turnriege der Jungen IV erstürmte einen Podestplatz beim Landesfinale in Nördlingen. Als wohl jüngste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld verstanden es unsere fünf Turnerinnen und Turner durch Technik und Teamarbeit zu überzeugen. Hier zahlte sich unter anderem die gute Stimmung während des halben Jahres Vorbereitung im Wahlfach Gerätturnen aus. Die Anreise am Vortag, Pizzaessen und Übernachtung in Nördlingen rundeten das Landesfinale zu einem unvergesslichen Erlebnis ab.


Schwebebalken

Hilfen zur Entscheidungsfindung – das NTG am FDG

Für die Siebtklässler des FDG steht demnächst eine wichtige Entscheidung in Bezug auf die Zweigwahl an. Auf vielfachen Wunsch stellen wir für Sie die Präsentation von StD Alexander Pabst zum Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium zur Verfügung. Hierin können Sie die grundlegenden Informationen nachlesen:Beratung-Vorstellung-NTG

Turnen – FDG ist unterfränkischer Meister

Einen ersten und einen fünften Platz erreichten unsere jüngsten Turnerinnen und Turner bei den unterfränkischen Meisterschaften in Münsterschwarzach. Unsere Jungenmannschaft lieferte an gleich mehreren Turngeräten Höchstwerte und wurde überzeugend Bezirksmeister. Somit haben sich unsere Jungs für das Landesfinale qualifiziert, das in Kürze in Nördlingen stattfindet. Wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg!

Die Mädchenmannschaft  – übrigens die einzige von den Gymnasien des bayerischen Untermains  – bestand komplett aus Turnerinnen, die nicht im Verein aktiv sind. An den routinierten Riegen aus Würzburg und Münsterschwarzach kamen wir deshalb nicht vorbei, konnten jedoch den Abstand zur Konkurrenz gering halten. Mit diesem Wettkampf schlossen die Athleten ein halbes Jahr Wahlfach Gerätturnen ab.

Tobias Jäger, Foto Sprossenwand: Sonja Kunisch

Für die Mädchenmannschaft turnten Maya, Nina, Maja, Elisa, Katharina und Audrey.

Für die Jungsmannschaft steuerten die Maximalpunktzahl von 6,00 zum Beispiel Henning und Simon am Barren oder Tabea am Boden bei. Hinzu kommen 5,50 Punkte von Antonia am Balken oder der Dreisprung von Nico.

TurnenMeister2016

Am FDG erleben wie europäische Politik funktioniert – Planspiel zur Einwanderungs- und Asylpolitik

Um besser zu verstehen, wie die europäische Gesetzgebung funktioniert, fand am 28.01 und 29.01.16 am FDG eine Politik-Simulation für etwa sechzig Schüler statt. Diese Simulationsspiele werden deutschlandweit im Auftrag des Europäischen Parlaments durchgeführt. Die Thematik des Planspiels war sehr aktuell und brisant, nämlich die Einwanderungs- und Asylpolitik  auf europäischer Ebene.

Die Schüler wurden zu fast gleich großen Gruppen in das Parlament und den Ministerrat aufgeteilt, jeweils mit zwei Präsidenten als Vorsitzende. Jeder Schüler erhielt sein eigenes, individuelles Rollenprofil mit kurzen Informationen zum fiktiven Werdegang, der politischen Einstellung und Diskussionsansätzen. Am Ende von intensiven und teils auch recht hitzigen Verhandlungen stand eine Abstimmung beider Organe. In der Simulation am FDG kam es bis zum Vermittlungsausschuss. Trotz der dort geschlossenen Kompromisse scheiterten die neuen Gesetze schließlich doch, da im Ministerrat ein paar wenige Länder stur auf ihren nationalen Interessen verharrten.

Durch die Simulation kann man besser nachvollziehen, wie die EU funktioniert, was beim bloßen Lernen von einer Darstellung im Schulbuch nicht so leichtverständlich wäre. Was man allerdings auch merken konnte, ist, wie schwerfällig der komplette Gesetzgebungsapparat ist und wie schwierig eine Einigung erreicht wird. Abgerundet wurden die beiden Tage durch einen Fragestunde mit der EU-Abgeordneten Kerstin Westphal, die viel von ihrer Arbeit erzählte und sich auch nicht scheute, mit den Schülern kontrovers zu diskutieren.

Verfasst von Schülern des FDG

Es wird gezeichnet – NuT in der 6. Klasse

Bei den Tieren im FDG-Zoo wurden durch evolutionäre Prozesse optimale Strukturen entwickelt, die ein Vorbild für technische Anwendungen sein können. Diese Strukturen, wie z.B. die Stromlinienform, galt es in einer 6.Klasse im Natur und Technik Unterricht zu entdecken und zu zeichnen.
Das Zeichnen zwingt die SchülerInnen zur intensiven Betrachtung des Objekts mit hoher Gedächtniswirksamkeit. Wesentliche Merkmale können hervorgehoben werden und grundlegende Fähigkeiten des Zeichnens werden herausgebildet.
Durch die Nutzung des Zoos im Unterricht kommt der hohe Aufwand durch die agilen P-Seminaren von Herrn Höfler und der Zoo-AG einer noch größeren Schülerzahl zugute.
Vielen Dank auch für die jährlichen finanziellen Zuwendungen durch den Elternbeirat aus Elternspenden.

Brüder Grimm – Altes neu entdeckt

bekannt. Jedes Kind kennt die Grimm`schen Märchen. Einige Informationen haben wir , der Q 11/ d6 – Kurs , aber noch zu erzählen. Wusstet Ihr, dass Jakob und Wilhelm in unserer Region, in Hanau und Steinau an der Straße, aufgewachsen sind und gelebt haben? Interessiert Ihr Euch dafür, dass diese Märchen z.T. französische Vorläufer hatten, wie das “Rotkäppchen”, z.T. aber auch in der Region gesammelt worden sind? Das “Schneewittchen-Märchen” geht auf reale Tatsachen im Spessart zurück, die Zwerge sind in Wirklichkeit Kinder gewesen, die aufgrund ihrer geringen Größe zur Arbeit in den niedrigen Stollen der örtlichen Bergwerke eingesetzt wurden.
Wir haben herausgefunden, dass die alliierten Siegermächte nach dem Zweiten Weltkrieg das Märchen “Hänsel und Gretel” verbieten wollte, weil der dort vorkommende Ofen der Hexe an den Holocaust erinnere.
Wusstet ihr, dass die Gebrüder Grimm politisch engagiert waren und gegen den Verfassungsbruch des Königs von Hannover protestiert haben? Da sie daraufhin ihre Stelle an der Universität Göttingen verloren und sie in Geldnöten waren widmeten sie sich dem Projekt der Herstellung eines “Deutschen Wörterbuchs” und legten damit den Grundstein für die Germanistik.
Weitere Informationen findet Ihr hier:

Brüder Grimm Privat

Grimm Märchen

Plakat Brüder Grimm

Das Fach Geographie

„Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie.“
(Immanuel Kant)

Schon dieses Zitat drückt eigentlich das Wesentliche dieses interessanten Faches aus: Es ist ein sehr vielseitiges Unterrichtsfach, das sowohl naturwissenschaftlich als auch kulturwissenschaftlich orientiert ist und beide Bereiche miteinander verzahnt. Dabei werden neben den fachspezifischen Inhalten immer wieder Inhalte anderer Fächer/ Nachbarwissenschaften wie Physik, Mathematik, Natur und Technik, Biologie Geschichte, Wirtschaft und Recht, Deutsch und der modernen Fremdsprachen aufgegriffen und komplexe Zusammenhänge hergestellt.
Das Besondere dieses Faches ist aber vor allem die Aktualität der behandelten Themen wie z.B. Klimawandel und Energie (Jgst. 7, 11, 12), Nationalparks (z.B. Spessart und Bayer. Wald in Jgst. 5), Entwicklungs- und Schwellenländer (Jgst. 8, 12), u.v.m.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Geographen in zahlreichen Berufsfeldern vertreten sind oder eingesetzt werden können, sei es nun in der Tourismusbranche, der Stadtplanung, dem Journalismus, der Entwicklungshilfe oder anderen interessanten Bereichen.

Lehrplan
Der bayerische Lehrplan sieht im G8 folgende große Themenkreise für die jeweiligen Jahrgangsstufen vor.

Geographie wird im G9 in den Jahrgangsstufen 5,7,10,11,12 und 13 unterrichtet werden. Die Themenkreise für die 5. und 7. Jahrgangsstufe bleiben gleich, zu den weiteren Jahrgangsstufen kann momentan noch keine Aussage gemacht werden.

Lehrplanalternative Geologie
Seit dem Schuljahr 2012/13 besteht am Friedrich-Dessauer-Gymnasium für die Schüler die Möglichkeit in der 12. Jahrgangsstufe statt Geographie Geologie zu wählen und auch im Abitur dort die Kolloquiums- Prüfung abzulegen.
Dabei „begegnen [die Schüler] ausgewählten Themenstellungen vor Ort auf verbindlich durchzuführenden mehrtägigen Exkursionen und Unterrichtsgängen, auf denen sie gleichzeitig auch die Schönheit der Erde entdecken.“ (Lehrplan). Hierbei wird nicht nur in der Schule unterrichtet. Es finden auch verpflichtende ein- und mehrtägige Exkursionen, sowie ein Gesteinsbestimmungspraktikum an der Universität Würzburg statt.

W-und P-Seminare
Die Schüler der 11. Und 12. Jahrgangsstufe müssen jeweils ein W- und ein P-Seminar belegen. Diese dienen der „Vermittlung einer vertieften Allgemeinbildung, einer allgemeinen Studierfähigkeit, einer wissenschaftspropädeutischen Bildung sowie der Ausbildung einer Berufswahl- und Berufsweltkompetenz“ (ISB).

W-Seminare:
• USA
• Inseln der Welt
• Der Main
• Alpenexkursion
• Wetterstation
• Stadtplanung: z.B. Beplanung einer Bahnbrachfläche, Stadteingänge
• Stadtplanung: Neuplanung von repräsentativen Stadteingängen
• Erneuerbare Energien
• Geologischer Lehrpfad I / II
• Fremdsprachlicher Reiseführer Aschaffenburg
• Trickfilm Geographie

P-Seminare Geographie:

Aktivitäten
Wettbewerbe

Die Schülerinnen und Schüler nehmen rege am renommierten Wettbewerb DIERCKE-Wissen teil, bei dem Grundwissen, topographisches, sowie natur- und kulturgeographisches Wissen gefragt ist.

Projekttag
Am Ende des Schuljahres finden unsere zweittägigen Projekttage am FDG statt. Hierbei sind den unterschiedlichen Jahrgangsstufen verschiedene Leitfächer zugeordnet. So ist das Fach Geographie in der 6. Jahrgangsstufe neben den Fächern Geschichte und Biologie für die Gestaltung der Tage zuständig. Neben einem Waldtag (Biologie) steht eine geographisch-geschichtliche Stadtrallye am anderen Tag auf dem Programm.

Exkursionen
Am Friedrich-Dessauer-Gymnasium werden zahlreiche Exkursionen im Rahmen des Geographie- oder Geologie-Unterrichts durchgeführt. Hier einige Beispiele:




Moderne Wappenkunde am FDG: Politische Probleme visuell und kreativ vermittelt

StRin Julia Grundner hat mit ihrer 8. Klasse im Fach Geschichte vor kurzem bayerische Identitäten im Wandel der Zeit diskutiert und eine kreative Lösung in den Unterricht integrieren können, im Zuge derer die Schülerinnen und Schüler auf kreative Weise die politischen Veränderungen und aktuellen Probleme unserer Zeit visuell in neue Wappendesigns übertragen sollten. Dabei war es Ziel, die Region bzw. den bayerischen Staat als Untersuchungsgegenstand zu betrachten, für den die Schülerinnen und Schüler auf kreative Art einen Bezug zu ihrer eigenen und ganz aktuellen Lebenswelt schaffen konnten. Als Orte des öffentlichen Raumes und kulturellen Lebens im Freistaat Bayern, erfüllen Schulen wie das FDG die Aufgabe, die Multikulturalität des Bundeslandes widerzuspiegeln, gleichzeitig aber auch erfahrbar zu machen. Während die Schülerinnen und Schüler nicht nur historische Entwicklungen, den Erfahrungsraum der bayerischen Vergangenheit anhand visueller Medien, d.h. auf Grundlage historischer Wappen, nachvollziehen konnten, gab diese Form des Unterrichts ebenso die Möglichkeit, eine Vision ihres eigenen Horizontes zu entwickeln und wichtigen Themen ihren eigenen Raum im heutigen und zukünftigen Bayern Ausdruck zu verleihen. Frau Grundners Ansatz belegt damit, dass der Geschichtsunterricht am FDG die Schülerinnen und Schüler nicht nur in kritischer Analyse der Vergangenheit ausbildet, sondern sie gleichfalls zur aktiven Diskussion ihrer eigenen Zukunft befähigt. Da es die kommenden Generationen sein werden, die das „kulturelle Wappen“ Bayerns entwerfen werden, sind Unterrichtsansätze, wie der hier vorgestellte, umso wichtiger, damit aus jungen Menschen tolerante und offene Erwachsene werden, die in ihre Überlegungen auch Fragen zur Rolle von Minderheiten und sozialer Gerechtigkeit im Sinne einer humanitären Bildung beantworten können.

Hier folgen nun einige der Wappenbeispiele, die die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse entworfen haben und die auch aktuelle Themen, etwa die Black Lives Matter Bewegung in ihre Darstellung sowie damit einhergehend ihre auf Toleranz zielende Botschaft miteinbeziehen.

 

 

 

 

Französisch am FDG

Ausbildungsrichtungen

Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Französisch als:
• zweite Fremdsprache ab der 6. Klasse zu erlernen.
• dritte Fremdsprache ab der 8. Klasse zu erlernen.
Schülerinnen und Schüler, die sich in der 6. Klasse für Französisch als zweite Fremdsprache entscheiden, legen sich nicht automatisch auf den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig fest und können ab der 8. Klasse Italienisch noch lernen.
Schülerinnen und Schüler, die sich in der 6. Klasse für Latein als zweite Fremdsprache entscheiden, können sich in der 8. Klasse entweder für den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig entscheiden (zwei Fremdsprachen: Englisch und Latein, Schwerpunkt auf Chemie, Physik und Informatik) oder Französisch als dritte Fremdsprache erlernen und damit den sprachlichen Zweig einschlagen.

In der Oberstufe kann Französisch weiter belegt und wahlweise als mündliches oder schriftliches Abiturprüfungsfach gewählt werden.

In den Jahrgangsstufen 6 bis 10 arbeiten wir mit dem Découvertes des Klett-Verlags, in der Oberstufe mit dem Lehrwerk Horizons, ebenfalls vom Klett-Verlag.

Aktivitäten und Projekte

Schüleraustausch
Die Französisch-Schülerinnen und -Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe können bei uns am Schüleraustauch mit Frankreich teilnehmen. Seit mehreren Jahren finden im zweijährigen Wechsel Austausche mit Perros-Guirec in der Bretagne und Bouilly in der Region Grand-Est (Champagne).

Exkursionen
Ob Kinofilme, Ausstellungen oder Theaterbesuche – wir sind dabei, wenn es interessante Veranstaltungen gibt, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre Französischkenntnisse einwenden und vertiefen können.
Jährlich organisiert Frau Leboulanger eine Abifahrt in eine Region Frankreichs. Bis jetzt reisten die Oberstufenschüler in die Normandie und nach Paris, an die Côte-d’Azur und in die Provence.

Lesewettbewerb
Ein weiteres Projekt ist der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen. Gesucht werden die besten Vorleser, die einen bekannten und einen unbekannten französischen Text vortragen, und von einer Jury bestehend aus Oberstufenschülern und deren Lehrer gekürt werden. Natürlich gibt es auch kleine Preise zu gewinnen.

DELF
Am FDG können die Schüler bereits seit 2009 das DELF scolaire ablegen. Nähere Infos siehe „DELF am FDG

Welche Voraussetzungen sollten Schüler mitbringen?

Beim Erlernen einer modernen Fremdsprache steht immer die Anwendung dieser Sprache im Mittelpunkt des Spracherwerbs. Das bedeutet:

  • Die Schüler erlernen Französisch, um es in den unterschiedlichsten Kommunikationssituationen anwenden zu können (Sprechen, Schreiben, Lesen, Hören…).
  • Die Bedeutung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit sowie des Hörverstehens ist deutlich gestiegen: Moderner Fremdsprachenunterricht hat nur noch wenig zu tun mit dem überwiegend auf den schriftlichen Ausdruck ausgerichteten Unterricht, den viele Eltern in ihrer eigenen Schulzeit noch erlebt haben. Deutlichster Beweis dafür sind die rein mündlichen Leistungserhebungen in der Mittel- und Oberstufe.

 

Welche Voraussetzungen sollten Schüler mitbringen, die sich für Französisch entscheiden?

 

  • Freude am Kommunizierenin der Fremdsprache:
    Vorlesen, Rollenspiele, Übungen zum Hörverstehen etc. bilden wesentliche Bestandteile des modernen Fremdsprachenunterrichts. Die schriftliche Kommunikation wird in Übungsformen wie z.B. Verfassen von Briefen bzw. Emails, Erstellen von Dialogen und Bildbeschreibungen, Versprachlichen von Bildgeschichten etc. vermittelt.

 

  • Reine Übersetzungen (sowohl vom Deutschen ins Französische als auch umgekehrt), die in den ‚klassischen Sprachen‘ wie Latein nach wie vor üblich sind, bilden eher die Ausnahme im modernen Fremdsprachenunterricht. Anstelle dieser Aufgabenformen ist die Mediation, die sinngemäße Übertragung sprachlicher Inhalte, getreten.

 

  • Leichtigkeit beim Erlernen der Aussprache:
    Schüler, die Französisch als Fremdsprache wählen, sollten eine gewisse Leichtigkeit beim Erlernen der Aussprache Einen guten Hinweis kann hierbei der Englischunterricht bieten: Schüler, die keine Probleme beim Erlernen der Aussprache im Englischunterricht haben, können erfahrungsgemäß auch die französische Aussprache problemlos bewältigen.

 

  • Bereitschaft zum nachhaltigen Lernen:
    Schüler, die sich für Französisch als Fremdsprache entscheiden, müssen durch regelmäßiges Lernen, Üben und Wiederholensicherstellen, dass sie ihre Sprachenkenntnisse nachhaltig aufbauen. In diesem Punkt gibt es keinen Unterschied zwischen Latein und Französisch als zweiter Fremdsprache!

 

Frankreichaustausch

abwechselnd fahren wir nach Bouilly (Champagne)

und nach Perros-Guirec (Bretagne).

Die Zielgruppe für beide Austauschfahrten sind Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen. Während die Gruppe aus Bouilly in der Regel direkt vor Weihnachten nach Aschaffenburg kommt, finden beim Austausch mit Perros-Guirec Besuch und Gegenbesuch im 2. Halbjahr statt, in der Regel zwischen März und Mai. Der Austausch mit dem Collège „Les sept îles“ in Perros-Guirec begann im Schuljahr 2004/2005, der Austausch mit dem Collège „Max Hutin“ in Bouilly im Schuljahr 2009/2010. Jedes Jahr – bis auf die beiden letzten – konnten immer zwischen 28 und 53 Schüler am Frankreichaustausch teilnehmen.

DELF-Zertifikate verliehen

Mitte Dezember gab es Grund zur Freude: die lang erwarteten DELF-Zertifikate sind eingetroffen!
Im Juli 2020 stellten sich Tom Aulbach, Emma Klement, Leon Müller (Niveau B2) sowie Kimberly Balles und Luisa Paar (Niveau B1) den Prüfungen für dieses international anerkannte Französisch-Sprachdiplom.

An einem Nachmittag und Samstagvormittag nahmen sie an mündlichen und schriftlichen Prüfungen teil, die von der DELF-Beauftragte, StRin Fabienne Leboulanger, abgenommen wurden. Diese hatte vorab alle Schüler während des Wahlkurses DELF und des coronabedingten Lockdowns auf die umfassenden Anforderungen vorbereitet.

Nun endlich wurde das lange Warten belohnt: Alle konnten die Sprachzertifikate, die von OStD Kai-Arne Richter und StRin Fabienne Leboulanger überreicht wurden, in Empfang nehmen.
Mit diesem weltweit gültigen Zertifikat, das vom französischen Bildungsministerium, dem Ministère de l’Éducation nationale, ausgestellt wird, können sie nun die Beherrschung der Sprachkompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen sowie schriftlicher und mündlicher Ausdruck nachweisen.

Toutes nos félicitations zu dieser freiwilligen Zusatzleistung!

Die Fachschaft Französisch

Einsatz für das Gedenken an den Holocaust – FDG-Schülerinnen zeigen Einsatz

„Als wir die Grabsteine putzen durften, haben wir uns sehr gefreut.Es ist sehr schade zu sehen, dass die ganzen Leute auf diese Steine drauf laufen ohne zu wissen, was für eine Bedeutung die überhaupt haben. Wir fanden es auch sehr traurig, dass es so viele von diesen Grabsteinen in Aschaffenburg gibt, und sich keiner um die so richtig kümmert”.

Wovon Amelie Pabst und Sarah Zielbauer (9a) hier berichten sind die sogenannten Stolpersteine, ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, im Zuge dessen seit 1992 quadratische Messingtafeln in Betonwürfeln meist an den letzten Wohnadressen von Opfern des Nationalsozialismus angebracht werden.
Auch die Schülerinnen Isabella Rank, Xenia Kamerzell, Yasmin Schlecht, Lemi Bakircioglu, der Klasse 9a haben sich bereiterklärt, am Samstag, den 28.11.2020 am Vormittag in der Stadt Aschaffenburg Stolpersteine zu säubern. Insgesamt haben sie 24 Steine geputzt. Bei ihrer Freiwilligenarbeit sind viele neugierige Passanten stehen geblieben und lobten sie für ihr Engagement. Während die Schülerinnen durch die Gassen Aschaffenburgs zogen, achteten sie explizit auf die Stolpersteine.

“Den Holocaust und seine Auswirkungen kannte man meist nur aus Geschichtsbüchern oder aus Erzählungen, doch überraschte uns, wie viele Juden doch wirklich in Aschaffenburg lebten und Opfer des Nationalsozialismus wurden. Es ist äußerst wichtig, dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten. Es war ein sehr mulmiges Gefühl, vor einem Haus mit Stolpersteinen zu stehen, was diese Menschen in dieser Zeit durchstehen mussten, ist unglaublich.”

In Deutschland wurden bereits mehr als 75.000 Stolpersteine verlegt und diese zeigen Informationen über die Menschen, deren Schicksal durch die Stolpersteine visualisiert und deren Andenken durch dieselben sichergestellt werden soll. Mittlerweile haben auch viele andere europäische Länder Stolpersteine gelegt, so dass diese zum festen Teil der europäischen Erinnerungskultur zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus geworden sind. Besonders am 27. Januar, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, sowie am 9. November, dem Gedenktag an die Novemberpogrome des Jahres 1938, werden die Steine von Bürgerinnen und Bürgern gereinigt, um diese von Verschmutzung und den Folgen der Verwitterung zu befreien, um die Stolpersteine glänzend und sichtbar wieder in die kollektive Wahrnehmung und damit die Verankerung der von diesen repräsentierten Vergangenheit im kollektiven Gedächtnis sicherzustellen. Amelie Pabst und Sarah Zielbauer haben, nachdem die Thematik im Geschichtsunterricht bei Frau Grundner behandelt worden war, selbst versucht, am Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus teilzuhaben, und Stolpersteine in Aschaffenburg gereinigt. Damit haben sie gezeigt, wie einfach es sein kann, das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu unterstützen und darüber hinaus, dass jeder einen Beitrag zu eben diesem leisten kann.

Sollten Sie ebenfalls ein Interesse daran haben, die Aschaffenburger Stolpersteine sichtbar zu erhalten, finden Sie hier eine Übersicht der Stolpersteine, der entsprechenden Adressen sowie einige Informationen zu den Opfern, an die erinnert wird.


Stolpersteine, bevor sie geputzt wurden.


Stolpersteine, nachdem sie geputzt wurden.

Liste der Stolpersteine vorher und nachher

Sieger des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ ausgezeichnet

Trotz COVID-19 und der damit einhergehenden Verzögerungen bei Veranstaltungen, die das Schulleben im Bereich überregionaler Wettbewerbe betreffen, wurde nun die zweite Runde des Landeswettbewerbs in den Naturwissenschaften 2019/20 erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 1200 Schülerinnen und Schüler haben an Schulen in ganz Bayern daran teilgenommen.

15 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums haben ebenfalls teilgennommen und deshalb nun von Schulleiter OStD Richter eine Urkunde sowie ein Präsent für die erfolgreiche Teilnahme verliehen bekommen. Das FDG hatte erneut eine der größten Teilnehmergruppen in ganz Bayern – wenn nicht sogar die größte – gestellt und damit wieder einmal bewiesen, welchen Stellenwert die Naturwissenschaften bzw. eine naturwissenschaftliche Ausbildung an unserem Gymnasium genießen. Den Landeswettbewerb für die Naturwissenschaften gibt es seit 2003. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer versuchen im Zuge desselben sinnvolle und kreative Lösungen für Aufgaben bzw. Fragestellungen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik zu liefern. Im Zuge des Wettbewerbes ging es diesmal um die Schokolade – die Jungforscherinnen und -forscher lernten viel über Geschmacks- und Aromastoffe, stellten selbst Schokolade her und ließen diese von einer fachkundigen Jury testen. Sie selbst durften dabei natürlich auch ein Mitglied dieser Jury sein, denn es ging neben Textur und anderen wichtigen Eigenschaften vor allem um einen guten Geschmack.

Äußerst erfreulich ist, dass 14 Schülerinnen und Schüler an unserer Schule die höchste Auszeichnung erhalten haben und damit belegen, zu welchen wissenschaftlich relevanten Leistungen sie fähig sind. Wenn es auch in diesem Jahr keine Superpreisveranstaltung geben kann – verdient hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer es allemal! Herzlichen Glückwunsch!

Jahrgangsstufentests in Mathematik

Am Schuljahresanfang wird in den Jahrgangsstufen 8 und 10 in Mathematik zentral an allen bayerischen Gymnasien der Bayerische Mathematik-Test (BMT 8 bzw. BMT 10) geschrieben. Vor dem Hintergrund landesweiter Ergebnisse soll dieser Aufschluss über besondere Stärken und Schwächen der Schüler geben. Der BMT geht am FDG als kleiner Leistungsnachweis in die Jahresnote ein. Nähere Informationen und alte Tests sind auf der ISB-Seite zu finden.

Übergabe der DELF-Zertifikate

Kurz vor den Weihnachtsferien konnten drei Schüler die bestandenen DELF-Zertifikate in einer kleinen Feierstunde von Schulleiter OStD Kai Arne Richter sowie die für die DELF-Prüfungen zuständige Kollegin StRin Fabienne Leboulanger übergeben werden. DELF ist die Bezeichnung für das Sprachzertifikat in französischer Sprache (Diplôme d’Etudes en Langue Française), welches jedes Jahr absolviert werden kann und bei welchem die Teilnehmer sowohl eine schriftliche als auch eine mündliche Prüfung durchlaufen müssen.

Schulleiter Kai Arne Richter betonte in seiner Ansprache die zunehmende Wichtigkeit externer Zertifikate für die Schülerinnen und Schüler und zeigte sich erfreut darüber, dass Stella Mihajlović, Luca Morhart und Gabriel Susur (alle Q11) am FDG bereit gewesen seien, neben dem Schulalltag eine solche Prüfung abzulegen; insbesondere international arbeitende Firmen legten großen Wert darauf, die Leistungen und Kenntnisse „nicht nur“ durch Schulnoten quittiert zu bekommen; externe Zertifikate seien mittlerweile von hoher Bedeutung.

Die DELF-Beauftragte ergänzte, dass es auch eine Bestätigung für die Teilnehmenden ist, neben der klassischen Zeugnis- oder Klassenarbeitsnote auch von anderer Seite bescheinigt zu bekommen, dass die Französischkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zum Bestehen des jeweils passenden Niveaus auch extern attestiert werden. Frau Leboulanger hob dabei die Leistung von Luca Morhart besonders hervor.

Auch im laufenden Schuljahr gibt es wieder einige Schüler, die bei den DELF-Prüfungen im März 2020 teilnehmen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Erfolg bei den bevorstehenden Prüfungen.

 

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“Gib´s der Diakonie” – Spendenaktion unserer Sechstklässler für das Aschaffenburger Sozialkaufhaus

Auch dieses Jahr organisierten die Fachschaften Katholische und Evangelische Religionslehre wieder eine Spendenaktion zugunsten des Aschaffenburger Sozialkaufhauses der Diakonie. Alle Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe waren eingeladen, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. Es ist kein Zufall, dass gerade die Sechstklässler hier im Mittelpunkt standen: Beschäftigt sich der Lehrplan doch mit dem Thema Leid und Not. Im Unterricht erfuhren sie, dass die Welt nicht heil ist und auch in der unmittelbaren Umgebung vieles im Argen liegt. Die Armut ist nicht weit weg uns. Vielen Familien ist es z. B. gar  nicht möglich, am Monatsende auch nur einen Euro auszugeben. Wie gut, dass es das Sozialkaufhaus, betrieben von der Diakonie, in Aschaffenburg gibt. Dieses hilft Menschen in allen erdenklichen Notlagen. Im dortigen Sozialkaufhaus können berechtigte Menschen das Nötigste zu einem symbolischen Preis erwerben. Die Schülerinnen und Schüler des FDG hoffen, dass sie mit ihren vielfältigen Spenden – Schuhe, Kleidung, Hygieneartikel, Babybedarf, sogar ein Fahrrad – einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten können. Wolfgang Grose, Leiter der Diakonie, bedankte sich für das Engagement der Schülerinnen und Schüler mit einem “Energiekreis”, der deutlich machte, dass Zusammenhalt und Einsatz wirkt. Auch wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern, die fleißig ihr Zuhause durchstöbert haben und viele, viele schöne Spenden gefunden haben.

Spendenrekord – 5600 Euro gehen an bedürftige Schüler in Kolumbien und Tansania

Jährlich schwärmen unsere Achtklässler am Ende des Schuljahres aus, um an Tankstellen und Edeka-Märkten oder durch ein Benefizwandern Geldspenden zu sammeln. Die Spendenaktion wird von der Fachschaft Religion organisiert und gehört seit Jahren zum festen Programm am FDG. In diesem Jahr durften unsere Schülerinnen und Schüler den stolzen Betrag von 4000 Euro an die Stiftung “Weg der Hoffnung” e. V. übergeben. Mit dieser Summe kann nunmehr für 20 Schüler in Kolumbien der Schulbesuch für ein Jahr finanziert werden. Nach Tansania, unserer Partnerschule, gingen 1600 Euro, die für die Bestuhlung der Laborräume vorgesehen sind. Das Foto zeigt fleißige Spendensammlerinnen mit Herrn Wolfgang Hock von der Stiftung “Weg der Hoffnung”. Noch nie sei von einer Schule ein so hoher Betrag gespendet worden, meinte dieser. Das machen wir vom FDG doch gerne – immerhin kommt das Geld da an, wo es gebraucht wird. Die 20 kolumbianischen Kinder hätten sonst keine Möglichkeit zum Schulbesuch und somit auch kaum eine Perspektive. Als Dankeschön brachte Herr Hock einen Rucksack mit, wie ihn kolumbianische Kinder für den Schulbesuch benötigen. Dieser hängt an unserer Partnerschulen-Schautafel und erinnert an die Schülerinnen und Schüler, die auf der anderen Seite des großen Teiches die Schulbank drücken.

 

“Gib´s der Diakonie” – eine soziale Aktion in der 6. Jahrgangsstufe

„Kinder in der einen Welt: Kinder des einen Gottes“ heißt es im Lehrplan der Katholischen Religionslehre der 6. Jahrgangsstufe. Dabei erfahren die Schülerinnen und Schüler nicht nur Neues über die Lebensbedingungen Gleichaltriger in den verschiedenen Teilen der Welt. Auch die Situation der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wird beleuchtet. In diesem Zusammenhang wird klar, dass nicht alle es gleich gut haben.

Deshalb wollte unsere Aktion „Gib´s der Diakonie“ konkrete Hilfestellung für Bedürftige in Aschaffenburg anbieten. Das Sozialkaufhaus, eine Einrichtung der Diakonie, bietet in ihren Räumen in der Kolpingstraße bedürftigen Menschen die Gelegenheit, sich mit dem Notwendigen zu versorgen. Zu einem sympbolischen Preis können speziell für Kinder Schultaschen, Bekleidung oder Spielzeug erworben werden. Das Gute ist: Der Akt des Kaufens unterstreicht die Würde des Bedürftigen. Und: mit den Einnahmen werden Arbeitsplätze und somit ein Auskommen für andere geschaffen.

Eifrig suchten deshalb unsere Schülerinnen und Schüler zu Hause nach  Spendenmöglichkeiten: ausgemusterte, aber gut erhaltene Kinderbekleidung, Spiele, Bücher sowie Hygiene- oder Schulartikel. Unsere Schülerinnen und Schüler trugen die Berge von Sachspenden, die sie so eifrig und bewusst zusammengetragen hatten, zum Transporter der Diakonie und hoffen nun, dass sie andere Menschen mit ihren Gaben eine Freude bereiten können.

 

Europäische Idee in Kunst umgesetzt

15 Dessauer Schüler für ihre Wettbewerbsarbeiten ausgezeichnet
Die Europäische Union ist eine Errungenschaft, die nur fortexistieren kann, wenn die Menschen sich emotional mit ihr verbunden fühlen. Besonders junge Menschen gilt es, für die europäische Idee zu begeistern. In diesem Zusammenhang stand auch der diesjährige Europäische Wettbewerb an den Schulen unter dem Motto „Denk mal – Worauf baut Europa auf?“
Dieser Wettbewerb, der 2018 zum 65. Mal ausgelobt wurde, richtet sich an die Kreativen. Schulen aus ganz Europa beteiligten sich daran. Am Friedrich-Dessauer-Gymnasium waren es die Klassen 5e, 5d, 8e, 8f, 1ku1 und 1ku2 unter der Leitung von Frau Grzywacz sowie die Klassen 6e und 8d unter der Leitung von Herrn Pignard.
Zunächst wurden zündende Ideen gesammelt und gründlich recherchiert, bevor es tatsächlich an die künstlerische Arbeit ging, die gute Ergebnisse zeigte. Insgesamt trugen wir 14 Landespreise und sogar einen Sonderpreis des Bundespräsidenten davon. Das diesjährige Motto ließ durch die abwechslungsreichen Aufgabestellungen viel Raum für kreative Lösungen zu. So setzten sich die 5. Klässler mit dem Thema „Abenteuer in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern“ auf zeichnerische Art und Weise auseinander. Während das Thema „Denk mal!“ und die Fragestellung, wem sie ein Denkmal setzen würden, die 6. Klässler beschäftigte, erforschten die 8. Klassen gestalterisch zum einen „Das geschriebene Wort“ und die Schriftkultur in Europa und zum anderen machten sie sich auf die Suche nach lost places unter dem Motto „Vergiss mein nicht“. Die Oberstufenschüler entwickelten kreative Lösungen für den Themenbereich „Vom Hofmaler zum Selfie“. Hier stand eine Auseinandersetzung mit der Selbstdarstellung im Mittelpunkt. Sie untersuchten dabei, inwiefern die heutige Kultur der Selbstinszenierung die europäische Gesellschaft verändert und erkundeten dabei verschiedene Formen der Selbstdarstellung in Vergangenheit und Gegenwart. Unser Engagement bei dem diesjährigen Europäischen Wettbewerb wurde mit 14 bayerischen Landespreisen belohnt. Die Preisträger waren: Svea Grasz (5d), Simon Balzarek( 5e), Melike Balci (6e), Jule Gipp und Ellen Lichthardt (8d), Luca Wucherpfennig (8f), Zeynep Altunsoy, Laura Gerlach, Carolin Herzing und Katharina Reibenspiess (1ku1), Sebastian Arbeiter, Aleesha Fries und Abelene Kleibl (1ku2). Besonders gratulieren dürfen wir dabei Lisa Rosin (1ku1) zum Gewinn des Sonderpreises des Bundespräsidenten inklusive 4 Tage Berlinfahrt.

StRin Fabienne Leboulanger & Didier Pignard
Verantwortliche für den Europäischen Wettbewerb

Architekturmodelle der 7s

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunst verbindet- Kunstaktion mit Dachlatten in der Aschaffenburger Fußgängerzone

Am Samstag, dem 29. April 2017 startete um 10°°Uhr eine Kunstaktion mit Dachlatten in der Aschaffenburger Fußgängerzone.
Unter der Leitung der Kunsterzieher Sabina Grzywacz vom Friedrich-Dessauer Gymnasium und Bernd Dörig vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach sollten Schülerinnen und Schüler beider Schulen zusammen mit Passanten Skulpturen bauen.
Die Überraschung war bei den Kunstpädagogen, bei Frau Hench-Haupt (der Mitinitiatorin vom IG Rossmarkt) und bei der Bürgermeisterin Frau Euler sehr groß, als sich bereits zum Start der Aktion am Herstallturm sehr viele Schüler einfanden. Ausgerüstet mit Neon gelben Warnwesten mit dem Aufdruck „Vorsicht Kunst“, 300 Dachlatten und tausenden von Kabelbindern begannen Schüler aller Jahrgangsstufen von Klasse 5 bis Q12 am Bau einer gemeinsamen Skulptur.
Sehr schnell wurde allen Beteiligten klar, dass es Absprachen, Arbeitsteilung und Teamwork bedarf, um den kreativen Prozess erfolgreich in eine plastische Form zu überführen. Es wurde an vielen unterschiedlichen Stellen gebaut, ergänzt und erweitert. Bereits nach 20 Minuten schälte sich aus der verworrenen Lattenkonstruktion, die den gesamten Fußgängerüberweg zwischen Friedrichstraße und Weißenburger Straße ausfüllte, eine zimmerähnliche Architektur heraus. Zwei torförmige Öffnungen lenkten den Fußgängerstrom durch das Kunstobjekt. Die Aschaffenburger Passanten, egal ob mit Einkäufen bepackt, mit Kinderwagen, Fahrrad oder Rollator ausgestattet, erwiesen sich dabei einmal mehr als überaus entspannt, freundlich und hilfsbereit. Die Schülerinnen und Schüler waren nicht nur kreativ und interaktiv gefordert, interessierte Passanten forderten Erklärungen oder körperlich eingeschränkte Personen mussten sicher durch das Kunstwerk geleitet werden.
Als Kunstpädagogen durften wir den dynamischen Prozess beobachten, bei dem sich unbekannte Schülerinnen und Schüler jedes Alters zusammen mit Eltern und Passanten zu einem kreativen Team verbanden, sich ihre Aufgabe selbst stellten und gemeinsam meisterten. Nach nicht einmal 45 Minuten sah man nur noch stolze Gesichter bei den Zuschauern und allen Beteiligten. Alle dreihundert Dachlatten waren verbaut und ein Gruppenfoto rundete die erste Aktion ab. Die Demontage dauerte nur 10 Minuten, danach waren alle Latten transportbereit verstaut, der Platz gefegt und die Karawane setzte sich in Richtung Herstallstraße in Bewegung.
An insgesamt 5 Stationen in der Fußgängerzone wurden Plastiken in immer neuen Formen aufgebaut. Die Begeisterung aller Beteiligten war ansteckend und der stetige Wechsel von Schülern und Passanten brachte immer neue Impulse.
Wir möchten uns bei Frau Hench-Haupt, Mitinitiatorin der IG Rossmarkt, und dem Stadtmarketing für die großzügige finanzielle Unterstützung bedanken und bei Frau Bürgermeisterin Jessica Euler für ihre Anwesenheit bei der Aktion.
Unser besonderer Dank gilt jedoch allen Schülerinnen und Schülern des FDG und HSG, die ihre Freizeit geopfert und mit ihrer engagierten Teilnahme den Erfolg dieser Kunstaktion erst möglich gemacht haben.
StRin Grzywacz FDG und StR Dörig HSG

Westphal Bericht

Europapolitik am FDG
Europaparlamentarierin Kerstin Westphal berichtet über ihre Arbeit in Brüssel

Zum 60. Mal jährte sich vergangenen Samstag der Tag, an dem die Römischen Verträge unterzeichnet wurden. Dies war die Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union, dem Arbeitsplatz von Kerstin Westphal. Die Abgeordnete des Europaparlaments konnte trotz ihres vollen Terminkalenders am Freitag,  den 24.03. das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg besuchen, um über ihre Arbeit zu berichten und mit den Schülern der Q12 über Europapolitik zu diskutieren.
Zunächst schilderte Frau Westphal ihren eigenen Weg in die Politik. Angefangen hatte dieser im Alter von ungefähr 18 Jahren in den späten 70er. Damals wollte sie mit einigen Freunden einen Raum für Jugendarbeit in ihrem Heimatort aufbauen und entdeckte, wieviel man durch Eigeninitiative erreichen kann. 1996 wurde sie für die SPD in den Schweinfurter Stadtrat gewählt. Ihr europäische Bewusstsein wurde geweckt durch die Tatsache, dass in Schweinfurt einer Krise im Metallbau nur mithilfe von Fördergeldern aus den Töpfen der Europäischen Union entgegen gewirkt werden konnte und somit viele Arbeitsplätze erhalten werden konnten. Diese Tatsache ist auch der Grund, weshalb sich Frau Westphal heute besonders für die Förderpolitik in Europa stark macht und für die Europäische Union wirbt. Unter anderem ist sie Mitglied im Ausschuss für regionale Entwicklung.
Dass in Brüssel nicht alles perfekt läuft, sieht Frau Westphal ein, wehrt sich jedoch auch gegen das Vorurteil, dass nur Schlechtes von dort kommt. Anschließend verdeutlichte sie mit einem treffenden Vergleich der EU mit einem Geodreieck das Tauziehen in der Europapolitik. Die drei Seiten des Dreiecks sind dabei Europaparlament, europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten, die laut Westphals Aussagen zu passiv agieren und beeinflusst durch einen starken Rechtsdrift ihrer Länderparlamente immer mehr kontra EU eingestellt sind. Auf die Frage eines Schülers, wie die Entwicklung in Deutschland aussehe, verweist die Parlamentarierin auf die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“, die sich mit Demonstrationen und Kundgebungen für den europäischen Gedanken einsetzt.
Mit zwei Kindern ist der Berufsalltag für Frau Westphal nicht immer einfach zu meistern. Normalerweise ist ihr Büro in Brüssel. Monatlich findet außerdem ein Treffen des EU-Parlaments in Straßburg statt, zu dem die Abgeordneten erscheinen.
Ein zentrales Thema von Frau Westphal ist  der Kurs vieler  Nationalstaaten in jüngster Vergangenheit in Richtung Nationalismus. Mit einer persönlich gefärbten Erzählung über die Grausamkeiten des Zweiten Weltkrieges und den Flüchtlingswellen in dieser Zeit verdeutlichte die Abgeordnete, wie wichtig es sei, den Flüchtlingen zu helfen und die Staaten , die hier viel zu stemmen haben, zu unterstützen. Über allem steht überdies die Aufgabe, ein funktionsfähiges und weltoffenes, tolerantes Europa zu erhalten und weiter zu entwickeln. Immer wieder betonte sie die Rolle der EU als Fundament des Friedens und der Verständigung in Europa.
Für uns Schüler bot dieser Vortrag ungeahnte Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union und uns wurde bewusst, dass Europa trotz einiger Probleme eine Idee ist, die man unbedingt unterstützen sollte.
(Lukas Imgrund und Linus Bickert, Q12)

Ein voller Erfolg: Das Spiel- und Sportfest unserer 5. Klassen

„Lasset die Spiele beginnen!“

Wer am 27.10.16 am Friedrich-Dessauer-Gymnasium vorbeilief, konnte meinen, direkt „live“ in der Sporthalle zu stehen. Denn sicherlich waren auch außerhalb des Gymnasiums die begeisterten Rufe der diesjährigen 5. Klassen zu vernehmen, die auf die Nachfrage des Sportlehrers Herrn Weiser lautstark verkündeten, anwesend und bereit für die kommenden Spiele zu sein. Jede der Klassen 5a-g war offensichtlich gewillt, diesen „Wettkampf“ der lautesten Klasse für sich zu entscheiden.

Die lautstarke Begrüßung war der Startschuss für das diesjährige „Spielfest der 5. Klassen“ am FDG, bei dem es galt, die vielseitigste 5. Klasse am FDG zu küren. Da bisher nur die Gehörgänge der von Schulleiter Herr Lummel herzlich empfangenen Lehrer, Tutoren, Eltern, Großeltern und Geschwister durch das laute Rufen der Klassen aufgewärmt wurden, waren nun die „Schreihälse“ selbst an der Reihe. Dies geschah auf außerordentliche Weise: Eine riesige Erdkugel musste über den Köpfen der Schüler durch die Halle bewegt werden.

Nach diesem spaßigen Aufwärmprogramm begannen endlich die Spiele. An den sieben Stationen, die für die kleinen Wettkämpfer vorbereitet waren, galt es neben Ausdauer und Kraft, Zielgenauigkeit und Präzision vor allem Teamfähigkeit und Kooperation zu beweisen. Bei den Stationen Dosenwerfen, Schubkarren fahren, Torwandschießen, Nägel ins Holz schlagen, Ball über die Schnur, Baseball und Kegeln konnte jede Klasse fleißig Punkte sammeln, die dann alle addiert wurden, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Dabei galt es nicht nur, sich Gedanken zu machen, wen man ins Rennen schickt, da jede Klasse pro Spiel immer von fünf „Auserwählten“ vertreten wurde, sondern auch während dem Spiel seine Klassenkameraden anzufeuern, sei es durch rhythmische Rufe, begeistertes Klatschen oder eine Laola.

Nachdem die Klassen alle Stationen absolviert hatten, konnten sich alle Fünftklässler zusammen mit ihren Geschwistern auf einen vom Sportseminar vorbereiteten Kletterparcours freuen, der den Schülern weitere Bewegungserfahrungen ermöglichte. Die zum Sportfest mitgekommenen Eltern konnten sich in der Zeit an dem reichhaltigen Kuchenbuffet bedienen, welches von den Mitgliedern der SMV, denen an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank ausgesprochen wird, mit dem Angebot an Kaffee und Kaltgetränken ergänzt wurde. Während die Eltern Zeit fanden, sich untereinander auszutauschen, konnten sich die kleinen Besucher in einer Schminkecke in Schmetterlinge verwandeln lassen.

Als das diesjährige „Additum Sport“ die Punktebögen ausgewertet hatte, fanden sich wieder alle in der Turnhalle zusammen. Vor der abschließenden Siegerehrung gab es aber noch ein besonderes Highlight, denn nach der Turneinlage einiger Siebtklässlerinnen zogen die Sportlehrer Herr Genck und Herr Adlassnig die Zuschauer mit ihrer spektakulären Jonglage-Show in den Bann. Im Anschluss überraschte Herr Genck alle Anwesenden mit einer spontanen Tanzeinlage im „Roboterstyle“, welche in einem riesigen Schlussapplaus endete.

Nun war es Zeit, den Sieger zu küren. Die Platzierungen wurden von Platz sieben an präsentiert und jede Klasse durfte sich über die von der Raiffeisenbank gesponserten Sachpreise freuen. Aber wer würde dieses Jahr die vielseitigste fünfte Klasse sein? Als der Sieger verkündet wurde – die Klasse 5g – war die Freude der Schüler natürlich riesengroß. Doch auch die anderen Klassen verließen das FDG mit einem Lächeln, denn alle waren sich einig: Das Spielfest war einfach nur spitze!

 (Verfasser: Thomas Bauer und Peter Stanzel)

Wer versteckte sich hinter welchem Star? – Lösungen

Lösung :

Dick und Doof – Frau Fäth und Frau Henn

Charlie  Chaplin – Herr Gerl

Marilyn Monroe – Frau Mrowka

Elvis Presley – Herr Krenz

Jimi Hendrix- Herr Müller- Gebauer

Bob Marley- Herr Albani

Tina Turner – Frau Koller

Lady Gaga – Frau Schulze- Nicolai

 

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Tennis – Zweimal zweite Plätze beim bayerischen Landesfinale

Leider ist dieses Jahr der Traum vom Finale in Berlin geplatzt. Die Gegner der FDG-Tennisauswahl, die den Durchmarsch der FDGler in die Bundeshauptstadt zu “Jugend trainiert für Olympia” stoppten, waren “einen Tick stärker und älter”, so Coach Tobias Bauer. Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch den Tennis-Cracks für den zweimaligen zweiten Rang beim bayerischen Landesfinale. Das ist ja auch eine tolle Leistung! Und außerdem: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. “Berlin, wir kommen nächsten Jahr!”

Landesfinale J3

Musik – Besuch in Frankfurter Oper “Carmen”

„Toréador ! « statt « Ball im Tor ! » – Die Klassen 9g und 10a widerstanden der kurzweiligen Versuchung eines EM-Halbfinales und gingen als langfristige Gewinner vom (Willy-Brandt-) Platz, da sie an diesem eine überaus beeindruckenden Aufführung der Oper „Carmen“ erleben durften.

Bleiben wir spaßeshalber beim Fußballjargon: Auch in der Oper Frankfurt kam zu einer deutsch-französischen Begegnung, sozusagen einem echten Klassiker, in dem eine multikulturelle deutsche Mannschaft auf das französische Meisterwerk „Carmen“ traf. Und es war eine Auseinandersetzung auf höchstem Niveau! Den größtenteils nicht opernerfahrenen Schülern präsentierte sich eine spielfreudige Opernmannschaft, die mit ihrem gewitzten, aber perfekten Zusammenspiel über die ganze Spielzeit von drei Stunden hin für fesselnde und ergreifende Momente sorgte. Dabei hätte die fantastische Musik alleine gereicht, um uns glücklich zu machen. Doch wählte der Regisseur eine kreative Aufstellung mit obligaten Tänzern in Sechserkette, die das Geschehen choreographisch deuteten, aber bisweilen auch persiflierten, was für mehrere heitere Momente im Publikum sorgte. So flogen denn auch die beiden Spielhälften an unseren Sinnen vorbei, ohne dass wir uns über taktisches Geplänkel hätten ärgern müssen.

Wir verließen Frankfurt nicht nur als gefühlte Sieger. Wir sind die Gewinner dieses Abends.

Ausstellung Kunststile und Metamorphose – Rückblick

Frei nach dem lateinischen Dichter Ovid, der alle Metamorphosen von der Entstehung der Welt bis in seine Zeit beleuchten wollte, näherten sich die Acrylmalerei AG unter der Leitung von Didier Pignard und weitere Schüler des Kunstlehrers am FDG des Topos „Metamorphose“ an. Die mehr als dreißig Resultate der kreativen Schaffenskraft konnten vom 25. Juni bis zum 01. Juli im Aschaffenburger Kornhäuschen nahe des Schlosses bestaunt werden.

Die Ausstellung überzeugte durch eine reiche Farbpalette verschiedener verwendeter Kunststile und Techniken, die immer auch Interpretation des Themas „Metamorphose“ sind. Wie könnte man einen menschlichen Kopf gestalten, wenn jeweils Träume, Erwartungen, Wünsche aber auch Ängste verbildlicht werden? Der Kreativität jedenfalls sind keine Grenzen gesetzt, aus dem denkenden Menschen eine leblose Maschine zu machen, ihm animalische Gestalt zu geben oder mit Blumen und Früchten etwas ganz Neues zu schaffen.

Auch von Metamorphose, von Transformation sprechen die Acrylgemälde, die Aschaffenburger Sehenswürdigkeiten wie das Pompejanum oder das Schloss Schönbusch nicht wie auf einem Foto naturgetreu, sondern im Blickwinkel eines bestimmten Malstils zeigen. So entsteht beispielsweise das Abbild des Pompejanums, ganz im Sinne des Pointilismus, durch das Aneinandersetzen kleinster Farbpunkte – eine wahre penibelst genaue Millimeterarbeit. Auch andere Stile wie Impressionismus und Pop-Art konnten durch gestalterische Feinheit bei den Besuchern punkten. Begeistert hat Till Emil Harling (Jahrgangsstufe 5) das Publikum mit seinem Gemälde in kubistischer Manier, dessen Farbintensität eine besondere Strahlkraft hatte.

Für manche Aussteller könnte hier auch der Anfang einer langen Karriereleiter sein, Lena Scheidler (Jahrgangsstufe 8) beispielsweise wurde für eine zukünftige Ausstellung ins Kirchner-Haus eingeladen.

Vielen Dank an all jene, die diesen großen Erfolg möglich gemacht haben, die Aussteller, dem Publikum für das gezeigte Interesse, für die finanzielle Unterstützung und ganz besonders bei Anne Hundhausen und Doris Kroth für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Es waren Werke zu sehen von:

Till Emil Harling, Zoé Marie von der Kammer, Vanesssa Savanh, Diana Alexandra Popa, Liying Jiang,Isabella De Rezende Walter, Leoni Bruneß, Leon Navratil, Maja Felicitas Trübner, Emily Zoe Schadt, Kathrin Schustek, Magdalena Pamin, Jenny Lien, Lena Scheidler, Maria Salacz-Zarate, Maryam Arabschahi, Vivian Knoke,  Alina Jolie Bellack

Didier Pignard

Kornhäuschen Kubismus

Kornhäuschen Pompejanum

Kornhäuschen Schönbusch

Französisch-Vorlesewettbewerb der 6.Klassen – Ist Lesen eine Kunst?

Lesen, schreiben, rechnen, das klingt verdächtig nach Grundschule. Am Gymnasium lohnt es sich doch gar nicht, darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass unsere Kinder lesen können. Wozu dann ein Wettbewerb?

Nun ja, hier ging es ja auch nicht um das schlichte Lesen eines Textes, sondern, wie jeder bemerkt hat, der die Überschrift aufmerksam gelesen hat, ums Vor-lesen, also um den Vortrag eines Textes, noch dazu eines fremdsprachigen Textes, vor einem Publikum, das gekommen war, um zuzuhören, sich bestenfalls unterhalten zu lassen, in unserem Fall, kritisch zuzuhören, denn es sollte ja der oder die Beste ermittelt werden.

Die Teilnehmer, vier Mädchen und zwei Jungen der 6.Klassen hatten sich auf diesen Auftritt gut vorbereitet und die Ausscheidungen in ihren jeweiligen Klassen für sich entschieden. In der ersten Runde galt es, einen bekannten und trainierten Text vorzutragen. Einige zogen alle Register: hier musste man die Stimme verändern, dort eine kleine, aber wichtige Pause einlegen, mal schneller, mal langsamer, mal leiser, mal lauter sprechen. Das gelang den meisten noch sehr gut.  Die Jury, die jungen Damen und Herren der Französischklasse 11 von Frau Leboulanger, konnte sich aber davon überzeugen, wie schwer es war, vor allem den unbekannten Text fehlerfrei vorzulesen,  der den Schülern in der zweiten Runde vorgelegt wurde. So ganz spontan all die kleinen Feinheiten der gesprochenen französischen Sprache zu berücksichtigen, z.B. die stimmhaften von den stimmlosen Lauten zu unterscheiden und über keinen Nasal zu stolpern, dies zu beherrschen kann doch wohl mit Fug und Recht als Kunst bezeichnet werden.

Der nach einhelliger Meinung größte Meister seines Fachs war Joel (6e). Auf den zweiten Platz kam Tom Aulbach. Bronze ging an Luisa (6e). Die weiteren Finalisten waren in alphabetischer Reihenfolge: Kimberly, Sandra (beide 6d) und Kim (6f), die ihre Sache auch allesamt sehr gut machten.

Als Preise gab es den neuesten Asterix-Band, sowie DVDs mit den Geschichten von „Petit Nicolas“. Mögen alle weiterhin Spaß an der der Sprache haben!

Peter Gerl

 

Partnerschule in Tansania – Makita Secondary School dankt FDG

Uns, dem FDG, erreichte Post aus Tansania. Dort, in Mbinga, befindet sich unsere Partnerschule, die Makita Secondary School. Die Absender wollten ihre tiefe Dankbarkeit zum Ausdruck bringen: Immerhin unterstützt das FDG seit Jahren die Schule in Afrika. An den Projekttagen am Ende eines jeden Schuljahres verdienen unsere Schüler mit leichten Tätigkeiten Geld für zwei Schulen in Tansania. So konnten zum Beispiel vor Ort Unterrichtsmaterial, Laborbedarf sowie Pulte angeschafft werden.

Im Schreiben an uns heißt es nunmehr, dass “the community of Makita Secondary School recognizes you a lot for the valuable support you have been making to our school in creating good teaching and learning environment.”

Ferner wird erklärt: “We as students of Makita Secondary School, we thank and appreciate your grateful aid for our school betterment. We sincerely believe that through our own efforts the school condition, could not reach this present stage of academic excellence.”

Deshalb hatte uns, zusammen mit den Segenswünschen (“God bless you”) der Schulleitung der Makita Secondary School, ein Zertifikat erreicht, das unsere Unterstützung als segensreich einschätzt:

“In that view the community has prepared you a certificate of appreciation for your support to our school.”

Mbinga_1 001

“Kinder stark machen” – FDGler beim Judo-Turnier stark

Die kleinen Kämpfer des JUDOKAN Aschaffenburg e.V.  waren beim “Kinder stark machen”-Turnier aktiv. Für viele war es der logische, nächste Schritt auf dem “Gentle Way” nach der Unterfränkischen Mannschafts-Meisterschaft. Trainer und Fans waren begeistert, welche Leistungssteigerungen durch die kurz aufeinander folgenden sportlichen Höhepunkte möglich waren. Danke auch an alle Mütter, die Ihren Tag als „frenetisch anfeuernder Fan“ verbracht haben!

Für den JUDOKAN kämpften:
FU 12 Nina: 1.Platz
MU 12 Dominik  1. Platz / Moritz 1. Platz / Lugh  2. Platz / Robert  3. Platz / Torben  3. Platz
MU 15 Dominik  1. Platz und Sebastian  1. Platz
Martin Langermann

Kinderstarkmachen

KinderstarkmachenII

Schwimmen – FDGler in Bayern erfolgreich

Nachdem die Schwimmmannschaften des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auf unterfränkischer Ebene die Konkurrenz klar beherrscht hatten, ging es es für die Teams nun auf die große bayerische Bühne, um sich gegen die starke Konkurrenz aus den anderen Regierungsbezirken zu beweisen. Hierbei erzielten die Jungen IV in Weiden den fünften Platz, die Mannschaft Mädchen II wurde in Bayreuth Sechster. Großes gelang den Mädchen der Altersklasse IV in Weiden: Sie errangen den Bronzetitel, nachdem sie in einem dramatischen Herzschlagfinale lediglich ein Anschlag vom Silberrang trennte. Gerade was die jüngeren Jahrgänge angeht, sollte mit diesen Ergebnissen der Schwimmsport am FDG auch in den kommenden Jahren eine große Zukunft vor sich haben. Das Bild zeigt die jüngere Mädchenmannschaft neben Schulleiter Michael Lummel und Betreuerin Karin Hebeler.

Große italienische Künstler hautnah – eine Exkursion der Italienischlernenden der Klassen 10a und 8b ins Städel

Goethes „Pressefoto“, produziert von Andy Warhol, begrüßte uns farbenfroh und gewaltig in der Lounge des Frankfurter Städel Museums, die uns mit ihrer riesenhaften Mosaikwand aus Spiegeln diesen Kunstraum eröffnete. Wir, die Klasse 10a, kamen zusammen mit den „Italienern“ der Klasse 8b am Freitag, den 22.04.16 allerdings aus einem ganz anderen Grund: Große Künstler der italienischen Renaissancemalerei (eigentlich: „rinascimento“) zogen uns nach ca. 30 minütiger Zugfahrt in die fabelhafte Ausstellung „Maniera“ (ital. für „Art und Weise“ oder auch „Stil“). Dort erhielten wir eine fachkundige und moderne Führung durch die Ausstellung, die sich den Meistern Pontormo, Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Vasari im Florenz der Medici widmete und wir durften selbst originale Entwürfe des noch berühmteren Michelangelo bestaunen. Die insgesamt 120 Werke, darunter Vorzeichnungen und Skulpturen, beeindruckten mit Präzision und außerordentlichem Talent und gaben tiefe Einblicke in die Vorbereitungen eines Künstlers für sein Bild.

Wir lernten viel über Wirkungsweisen von Bildern im Allgemeinen und dann eben auch, wie rebellisch die Werke dieser Ausstellung verstanden werden müssen. Wie erzeugt man Ferne oder Nähe oder was für eine tragende Rolle spielt die Symbolik in Gemälden? Auch die Interpretationen und zeitgeschichtlichen Hintergründe öffneten uns Türen, die Gedanken der Künstler hinter ihren Werken zu verstehen. So imponierte Rosso Fiorentinos Gemälde „Madonna mit ihrem Kind und dem Johannesknaben“  mit seiner grotesken, gar aufreizenden Muttergottes, welche in ihrer Darstellung eher an die griechische Göttin Venus erinnert denn an die selige Maria. An Experimentierfreude und Wagemut fehlte es den Künstlern dieser Zeit wahrlich nicht.

Zentrales Stück der Ausstellung war Jacopo Pontormos Bild „Venus und Amor“ nach einem Entwurf von Michelangelo: Eine laszive, aber maskulin wirkende Venus wird von einem listigen Amor bezirzt. Ist es hier Amor, der einen Pfeil auf seine Mutter Venus selber abschießen will, oder strebt Venus danach, selber einen Pfeil abschießen zu können? Und neben dieser Frage die unterschwellige Symbolik und eigentliche Hauptaussage des Bildes: die Bildhauerei liegt in Form einer gestürzten Figur am Boden und verliert damit den paragone, also den Wettstreit um die einzig wahre bildende Kunst.

Jenes Bild war herausragend fesselnd und gefiel mir am besten. Es präsentiert den ursprünglichen Gedanken hinter jeder Art von Kunst, nämlich, dass sie um der Kunstwillen gemacht wird. Ausflüge dieser Art sollte man öfter ins Schulprogramm aufnehmen.

Veronika Fuchs

 

Naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften befreien das Mainufer vom Müll

Wie jedes Jahr beteiligte sich das Friedrich-Dessauer-Gymnasium im Rahmen der Aktion “Saubere Landschaft” erneut am Frühjahrsputz des Mainufers. Vor allem Plastikbecher von Feiern, kleine Schnapsfläschchen, Feuerzeuge oder sogar ein Taschenmesser waren Fundstücke der Sammlung. Letzteres landete nun nicht in den Müllsäcken, sondern wurde von der Biologielehrerin Birgit Kähler für das Erste “beschlagnahmt”, damit es später im Fundbüro zu seinem Eigentümer zurückkehren kann. Man darf gespannt sein…

Alle anderen Fundstücke landeten natürlich in den sorgsam getrennten Säcken. Dabei gab es jeweils Spezialisten für Plasikmüll, eine Tonne für Metall, Papierabfälle, Biomüll, Alufolie, Styropor, Kork, Glas und Restmüll. Welchen Nutzen die sorgsame Trennung hat, wurde dann bei der Führung über den Recyclinghof Mörswiesenstraße klar. Sicherlich trennt nun manch ein Müllsammler seit dieser ersten Aprilwoche zu Hause den Müll sorgsamer in seine unterschiedlichen Kategorien. Auf Initiative von Birgit Kähler hin finden sich übrigens in Raum 105 (früher in Raum 600) bereits seit vielen Jahren Trennmöglichkeiten zwischen Papier, Plastik und Restmüll. Ein Wunsch wäre, diese bereits in den Grundschulen erlernte Trennform auch an unserer Schule konsequent in allen Klassenzimmern durchzuführen.

Aktion Kids for Kitz – Müllmonster gegen das Sterben von versteckten Rehkitzen in der Wiese

„Kids for Kitz“ bedeutet ein gemeinsamer Einsatz gegen den Mähtod von Rehkitzen. Dafür bauen Kinder Scheuchen aus Plastikbeuteln, Holzgerüst und Glitzermaterial. Bei uns am FDG waren Schüler und Schülerinnen aus der AG „Faszination Natur“ und „Wissenschafts-Sprache“  Bauherren der Scheuchen, die am Dienstag, den 26. April 2016 dann von ihrer Biologielehrerin zu den ortsansässigen Jägern Hans und Bernhard Appelmann gebracht wurden.

Sobald ein Landwirt nun seine Wiesen rund um Schweinheim mäht, meldet er sich bei den beiden Jägern, die hauptberuflich die Karosseriewerkstatt Appelmann betreiben. Diese übergeben die im Betrieb zwischengelagerten Scheuchen, damit man sie vor dem Mähen in den Wiesen aufstellen kann. Die bunten und flatternden Gestelle dienen dazu, die Rehmutter zu veranlassen, ihr Kitz aus der Wiese zu holen – und somit vor den scharfen Messern des Mähdreschers zu retten.

Normalerweise ist das Rehkitz im hohen Gras gut versteckt und so kommt die Mutter nur zum Säugen und Putzen, um keine Fressfeinde auf das hilflose Kitz in den ersten Wochen aufmerksam zu machen. Bei Gefahr flüchten die Rehkitze nicht, sondern drücken sich fest an den Boden. Das Verhalten schützt sie zwar vor Raubtieren – nicht aber vor den Mähmaschinen, die damit häufigste Todesursache der Kitze sind.

Diesem gruseligen Geschehen wollen die Naturschützer des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums entgegentreten und hoffen nun auf Nachricht, dass ihre Kitz-Scheuchen auch erfolgreich eingesetzt wurden.

Die bereits in Miltenberg erfolgreich durchgeführte Aktion wurde von Doris-Völker-Wamser aus Hausen gegründet und von Sandra Ernst an das FDG weitergetragen. Unterstützung findet sich bei Forstämtern, Bauernverbänden, Jägervereinigungen und dem Tierschutzverein. Am Freitag, den 29.April findet um 10 Uhr in der Fasanerie eine große Auftaktveranstaltung statt, zu der mehrere Schulklassen anreisen. Ziel ist es, möglichst viele Personen für Helferlisten zu finden, um direkt vor dem Mähen noch einmal die Wiesen nach versteckten Rehkitzen zu durchkämmen und sie mit Grasbüscheln an den Handschuhen aus der Gefahrenzone zu tragen.

Ein informativer und liebevoll gestalteter Flyer verrät in aller Kürze das Wichtigste zur Aktion “Kids for Kitz”:

Flyer_Action_klein_Aburg

Flyer_Kids_klein_Aburg

 

 

 

Chemie-Exkursion – Verzuckerungen und Gärungen bei Eder´s

Nachdem wir bei Herrn Höfler im Chemieunterricht das Thema Alkohole besprochen hatten, unternahmen wir eine Exkursion zur Eder’s Brauerei in Großostheim. Hierbei erhielten wir einen vertieften Einblick in die Produktion inklusive Abfüllen von verschiedenen Getränken.
Wir erfuhren nicht nur, dass der enzymatische Verzuckerungsprozess aus der Getreidestärke unter einer deutlich höheren Temperatur abläuft als in den Schulbüchern beschrieben, sondern auch, dass bei der alkoholischen Gärung neben Alkohol und Kohlenstoffdioxid über 500 Gärungsnebenprodukte entstehen, die über die Farbe, Bekömmlichkeit und Geschmack des Bieres entscheiden. Beeindruckt waren wir auch von der vollautomatisierten Flaschenabfüllanlage.
Zufrieden nahmen wir – mit einem Präsent (3 Eisteeflaschen) bewaffnet – den Bus zurück zur Schule.
Die Klasse bedankt sich bei Herrn Höfler für die Organisation der Exkursion und bei Herrn Junicke für die Bilder.
Klasse 10e
Auch wer bei der Exkursion nicht dabei sein konnte, kann beim Betrachten der Bilder einen guten Eindruck vom Unterrichtsgang gewinnen:

Schach – FDG ist bayerischer Meister

Am Samstag, den 12. März 2016 fanden im Dürer-Gymnasium in Nürnberg die
Bayerischen Schulschachmeisterschaften statt.

Das FDG konnte in der Wertungsklasse IV den Pokal holen und sicherte sich somit die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Schulschach. In der Wertungsklasse IV starteten Jon, Nina, Patrick, Paul und Jan.

Die zweite Mannschaft des FDG, die sich bei den unterfränkischen Meisterschaften qualifizierte, startete in der Wertungsklasse III. Hier konnte ein toller 5. Platz erspielt werden. Für das FDG starteten Felix, Carsten, Tim und Samuel.

Wer mehr erfahren möchte, kann auf den Internetseiten der Bayerischen
Schulschachmeisterschaften stöbern. Das FDG ist dort auf jeden Fall mit aufgeführt.
http://www.schulschach-bayern.de/
 Schulschach

Experimente im Museum zum Probieren und Studieren

An einem Freitag, den 12.2. in den Ferien reisten 15 Jungforscher des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums mit dem Zug zum Frankfurter Senckenberg-Museum. Dort hatte die Jugend-forscht-Ausstellung mit 37 Ständen und 72 Forscher/innen von 9-20 Jahren stattgefunden. Die Teilnehmer waren zu zweit oder zu dritt angetreten und wurden von den FDG-Jungforschern aus den 5. und 6. Klassen ausgiebig zu ihren Arbeiten befragt.

Zuvor wurde aber der erste und zweite Stock des Museums inspiziert. Waren im ersten Stock bei den Säugetieren vor allem die Beuteltiere, die eierlegenden Säugetiere und größte sowie kleinste Lebewesen unseres Planeten von besonderem Interesse, so waren es im zweiten Stock die Insekten. Diese interessierten alle wegen ihres bizarren Aussehens und vor allem wegen ihrer besonderen Anpassungen an das Leben auf unserem Planeten durch besondere Mundwerkzeuge und Staatenbildung. Leider befand sich das Bienenvolk noch in der winterlichen Ruhephase und konnte nicht besichtigt werden.

am Vulkan

Als um 14 Uhr dann die Jugend-forscht-Ausstellung auch der Öffentlichkeit Eintritt gewährte, probierten wir zunächst die leckeren und vor allem gesunden Gemüsechips. So gab es leckere, bunte, interessante und vor allem verschiedene Experimente. An einem Stand wurde ein Roboterarm vorgestellt, an einem anderen haben wir überlegt, wie man Wasser spart. Ein Forscher stellte vor, wie er Radioaktivität in Düngemitteln gemessen hat, ein anderer hatte Einlagen mit einer Röhre zur Energiegewinnung konzipiert, so dass auch Handys beim Gehen aufgeladen werden können.

Schuhstrom

Beeindruckend war die Darstellung einer Computersimulation zur Planetenreise um die Sonne aus den verschiedensten Blickwinkeln. An einer Röhre mit kleinen Schwebeteilchen eines anderen Standes konnten wir die Lichtreflexion verschiedener Wellenlängen beobachten. So konnte man sich bei allen Ständen vor allem eine Frage stellen: Warum ist das so? Als Besucher konnten wir viele Fragen stellen, doch eine Stunde war für alle Stände einfach zu wenig Zeit!

Das war bei der Jugend-forscht Ausstellung in Hanau wesentlich besucherfreundlicher, denn für 29 Stände hatten wir in dem Heraeus-Werk 90 Minuten Zeit und so konnten wir als kleineres Team mit 5 Jungforschern auch wirklich alle Stände hinterfragen und die FDG-Forscher-Reise am Samstag, den 27.2. hatte sich als neuer Wissenspool sehr gelohnt!

Wir trafen uns am 27.02. um 12:30 Uhr am Bahnhof. Dort wartete schon unsere Lehrerin Frau Kähler. Gemeinsam stiegen wir in den Zug und fuhren nach Hanau. Es war gar nicht so leicht, den Fahrplan zu lesen, aber am Schluss haben wir es doch geschafft. Nicht begeistert waren wir darüber, dass wir eine halbe Stunde zu den Hereaus-Werken laufen mussten. Als wir dann endlich ankamen, erwartete uns eine nette Frau und gab uns ein Heft, in dem noch einmal alle Experimente zusammengefasst waren. Die Forschungsprojekte waren sehr interessant. Am besten hat uns das Projekt “Sind unsere gelben Säcke gesundheitsschädlich?“ von Miklas, Laetitia und Tamara gefallen. Sie hatten herausgefunden, dass, wenn man Müll mit heißem Wasser abspült, weniger Keime und Pilze wachsen. Als wir eine Pause machten, stürzten sich alle auf das kostenlose Buffet. Auch gut hat uns das Projekt “Orientierungshilfe für Sehgeschädigte“ von Jan gefallen.

Sensoren-Rucksack

Als die einzige trauten sich S. und Frau Kähler, den Rucksack mit den surrenden Sensoren aufzuziehen und auszuprobieren. Die Ausstellung war sehr interessant. Dann gingen wir wieder zum Bahnhof und fuhren nach Aschaffenburg zurück, wo wir, inzwischen mit einem Rucksack voller Experimentbeschreibungen ausgestattet, abgeholt wurden.

Sinja Stemmler, Kristina Malzer und Anna Kushnir

 

Handball – Mädchenmannschaft des FDG ist Bezirksmeister

Nach dem souveränen Sieg der Stadtmeisterschaft (FDG : Dalberg-Gymnasium 11:2 und FDG : Ruth-Weiss-Realschule 8:1) konnten die jüngsten Handballerinnen (Jahrgang 2003 und jünger) des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auch beim Bezirksfinale ihre Klasse unter Beweis stellen. Dank einer ausgewogenen Mannschaftsleistung und der hervorragenden Liv-Stine Eckardt im Tor siegten die Schülerinnen aus Aschaffenburg im Endspiel mit 16:11 gegen das Franken-Landschulheim Schloss Gaibach. Damit qualifizierten sich die FDG-Mädchen für das nordbayerische Qualifikationsturnier, dessen Sieger dann am 07.04.16 das Landesfinale bestreitet.

Bild: René Trübner

 

Neue Brieffreunde in den USA

Einige unserer Siebtklässler haben in den letzten Wochen Brieffreundschaft mit gleichaltrigen Schülern und Schülerinnen der Hornsby Middle School in Williamsburg, Virginia (im Bild zu sehen) geschlossen. Die Jugendlichen dort erlernen Grundkenntnisse in Deutsch und freuen sich wie unsere über den Kontakt zu Muttersprachlern auf der anderen Seite des Atlantiks.

Die amerikanische Deutschlehrerin Frau Karis Seltzer schickte ein Foto und vermeldete nach dem ersten Briefkontakt ans FDG:

„Heute herrschte im Deutschunterricht groβe Aufregung. Ein Schüler hat den Umschlag unter meinen Unterlagen gesichtet und wusste sofort, dass die Briefe angekommen waren! Dann war es aus mit dem ‘Lesson plan’. Sie wollten nur noch ihre Briefe lesen. Da war so manch heiterer Gruβ im Brief enthalten. Wir haben uns vorgenommen, am Montag dann im Unterricht zurückzuschreiben. Mal sehen, ob das alles wie geplant dann auch klappt!“

Wir warten also gespannt auf die nächste Runde Post von unseren pen pals!

Hervorragendes Ergebnis der FDG’ler bei den Unterfränkischen Schulschachmeisterschaften

Mit vier Mannschaften war das Friedrich-Dessauer-Gymnasium bei den Unterfränkischen Schulschachmeisterschaften vertreten, die im Wirsberg-Gymnasium in Würzburg am 30. Januar ausgetragen wurden. Konzentrierte Schachpartien erfolgten in allen zur Verfügung gestellten Klassenräumen, besonders hervorgetan haben sich zwei Teams, die sich für die bayerische Meisterschaft im März qualifizierten. So errang die erste Mannschaft in der Wertungsklasse 4 mit Jon, Nina, Patrick  und Paul mit einem dominanten Siegeszug einen deutlichen ersten Platz. Eine Jahrgangsstufe älter erzielten Felix, Carsten, Tim und Samuel in der WK 3 einen hervorragenden zweiten Platz, der durch die bereits auf anderer Ebene erfolgte Anmeldung der Siegermannschaft ebenfalls für die bayerische Meisterschaft qualifizierte. Weitere Podestplätze für das FDG erspielten sich die Teams der WK 2 und WK 4 mit jeweils dritten Plätzen.

 

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