
Vielfalt am FDG heißt auch sprachliche Vielfalt. Das Beherrschen der deutschen Muttersprache ist Voraussetzung für das gelingende Erlernen einer Fremdsprache. Bei uns können SchülerInnen die wichtigsten europäischen Sprachen lernen – Englisch, Latein, Französisch, Spanisch und Italienisch. Unser Ziel ist es, den SchülerInnen durch motivierenden Unterricht zum erfolgreichen Lernen und damit zur Freude an Fremdsprachen zu verhelfen. Mit einer qualitativ hochwertigen und breit gefächerten Fremdsprachenausbildung können sie erfolgreich in das spätere Studien- und Berufsleben wechseln.
- Zwei FDG-SchülerInnen in der lokalen Presse
Das Main Echo berichtete in zwei Artikeln über die außerordentlichen Leistungen unserer Schülerin Ronja Herrmann (6b) und unseres Schülers Justus Michler (Q12). Hier findet ihr eine Zusammenfassung.
Klasse, Ronja! Stark, Justus!
Barbara Koller
- Poetry Slam am FDG
Unmittelbar vor den Faschingsferien fand der jährliche Poetry Slam des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums statt. Dieses mal stellten sich neun Teilnehmer dem Wettbewerb. Dazu kamen noch zwei Schüler des Abschlussjahrgangs, die ihre Ergebnisse eines Poetry Slam- Workshops außer Konkurrenz vortrugen.
Eingerahmt wurde der Slam, der dieses Mal unter dem Motto „die Welt und ich- wie umgehen mit den existenziellen Krisen der Gegenwart?“ stand, durch Handpan-Musik sowie die Verkostung durch das bewährte Backstage-Team.
Zudem gab es noch „Icebreaker“ genannte Texte von der lokalen Bekanntheit Loic Schubert und Slam-Legende Anna Stock.
Auffällig war der dediziert politische Charakter gerade der Auftritte der Mittelstufenschüler.
Das FDG entsendet Paul Bergmann aus der 8. Jahrgangsstufe und Johannes Modler aus der Q12 zum Stadt- Slam am Freitag, den 07.06.24.Julia Grundner
- Schülertag der Alten Sprachen an der Uni Würzburg
„Weh‘ mir, ich glaube, ich habe mich eingeschissen!“ [sagte er] – Ob er das gemacht hat, weiß ich nicht; so viel ist gewiss, beschissen hat er alles!“
Diese Zeilen wurden verfasst, um sich über einen unbeliebten Politiker so richtig lustig zu machen und sie stammen nicht von Jan Böhmermann, sondern wurden bereits in der Klassischen Antike verfasst. Lucius Annaeus Seneca heißt der römische Autor, sein Werk nennt sich Apokolokyntosis, was so viel bedeutet wie Verkürbissung – heute entspräche das dem „veräppeln“.
Mit genau diesem Werk setzten sich acht Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe des FDG am 28.02.2025 an der Universität in Würzburg auseinander – verbunden mit den Fragen:
Was hat es mit der Gattung der Satire auf sich? Und: Was darf Satire eigentlich?
Dabei ist dieses Genre eine ureigene Erfindung der Römer; keine von den Griechen adaptierte. Der jährlich stattfindende Schülertag der Alten Sprachen am Institut für Klassische Philologie richtet sich dabei dezidiert an interessierte Schülerinnen und Schüler. Einige Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe folgten dieser Einladung gerne und konnten, begleitet durch die Lateinlehrkraft StRin Wissel, in prägnanten Vorträgen und interaktiven Workshops die Vielseitigkeit dieser Literaturgattung entdecken. Darüber hinaus erwartete sie eine geführte Exkursion durch die antike Vasensammlung (ein besonderes Highlight) des Martin-von-Wagner-Museums. Als besonders attraktiv präsentiert sich dabei das Institut dadurch, dass es seinen Hauptsitz nach wie vor in der Residenz hat und viele Vorträge – wie auch am Schülertag – im durch seine Wandmalereien beeindruckenden Toskanasaal (errichtet Anfang des 19. Jahrhunderts) stattfinden. Wer aus der Klasse an diesem Februartag also mit dem Gedanken spielte, eventuell nach dem Abitur Latein oder Griechisch zu studieren, könnte das in Würzburg tatsächlich in einem UNESCO-Weltkulturerbe umsetzen, was die Residenz ja ist.
Wissel Tatjana
- Vorlesewettbewerb des deutschen Börsenvereins am FDG
Am 5. Dezember 2024 fand erneut der alljährliche Vorlesewettbewerb des deutschen Börsenvereins für die 6. Klassen in der Bücherei des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums in Aschaffenburg statt. Die vorher ermittelten Klassensieger der 6. Klassen traten in einem spannenden Wettstreit gegeneinander an. Der Wettbewerb begann mit dem Vorlesen eines bekannten Textes. Die Schülerinnen und Schüler demonstrierten ihr Können und ihre Ausdruckskraft vor einem gespannt lauschenden Publikum. Anschließend mussten sie ihre Fähigkeiten an unbekannten Text unter Beweis stellen, was sowohl die Lesefertigkeit als auch die spontane Interpretation des Textes forderte.
Nach einem spannenden Wettbewerb standen die Siegerinnen fest: Ronja Herrmann (6b) überzeugte die Jury, bestehend aus drei Oberstufenschülerinnen und Herrn Kempf aus der Bücherei, mit ihrer herausragenden Leistung und wurde zur verdienten Gewinnerin gekürt.
Folgende Klassensiegerinnen und -sieger traten beim internen Schulfinale an:
Anton Elsässer (6a), Schulsiegerin Ronja Herrmann (6b), Anuka Herrmann (6c), Lina Haufe (6d), Lukas Sperlich (6e), Alexander Behl (6f), Arne Heuschmann (6s)Dieser Vorlesewettbewerb war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr die hohe Qualität der Leseförderung am Friedrich-Dessauer-Gymnasium.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
C. Fischer und B. Koller
- „USA Update“ von Dr. Markus Hünemörder
Am vergangenen Dienstag, 19.11.24 hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 die besondere Gelegenheit, einen Vortrag des renommierten Politikwissenschaftlers Dr. Markus Hünemörder zu hören. Unter dem Titel „USA Update“ beleuchtete der Experte v.a. die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten und ihre weitreichenden Konsequenzen.
Dr. Hünemörder, Dozent an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ausgewiesener Kenner der amerikanischen Politik und Gesellschaft, brachte den Zuhörenden die komplexen politischen Prozesse in den USA auf verständliche Weise näher.
Er erklärte, wie sich die politische Landschaft in den USA durch diese Wahl verändern wird, welche Machtverhältnisse sich zwischen Demokraten und Republikanern verschieben werden und welche Herausforderungen dem Land nun bevorstehen. Besonders ging er auf die Rolle von Themen wie Klimapolitik, Außenbeziehungen und gesellschaftliche Spaltung ein.
Der auf Englisch gehaltene Vortrag von Dr. Hünemörder war nicht nur eine informative Veranstaltung über die aktuellen Entwicklungen in den USA, sondern auch ein anregender Einblick in die Bedeutung politischer Bildung.
Nadine Fäth