Der diesjährige Poetry Slam, der am FDG am 12. Februar ausgetragen wurde, hatte Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 9, 11 und K 13.
Emily Krettek und Tabea Modler werden unsere Schule beim Poetry Slam im Stadttheater im Mai vertreten. Aus einem hochklassigen Teilnehmerinnen- und Teilnehmerfeld stachen die beiden Schülerinnen unter anderem durch folgende Texte heraus:

Harmonik oder Disharmonik, Piano, Forte, Pentatonik,
Dorisch, Phrygisch, mixolydisch, was ich noch nicht kann, das üb‘ ich.
Musik war meine erste Liebe und wird meine letzte sein,
sie geht so tief in mein Herz, meinen Kopf und meine Seele rein…

Emily Krettek, Musik

Odi et amo. So heißt das Gedicht.
Liebe und Hass sind schwer zu vereinen,
Solche Gegensätze sollte man eher vermeiden,
Und doch bin ich hier. Nebel vor der Sicht,
Weiß selbst nicht, was ich fühle. So etwas Gegensätzliches!
Doch lasst mich erklären,
auch, wenn es schwer ist zu verstehen.
Ein Funken Verständnis sollte sich bewähren
Und vielleicht ist meine Sicht dann klarer, um Deutlicheres zu sehen…

Tabea Modler, Odi et amo

Wer neugierig geworden ist, kann beide Texte – ein großer Dank geht an die beiden Autorinnen – auch in Gänze genießen:

Dank gilt Andreas Meier für die Technik und die Fotoaufnahmen sowie Anna und Loic aus der Profiliga für ihre Inspiration.

Julia Grundner