Zum 9. November, dem landesweiten Gedenktag an die Reichspogromnacht von 1938, rückt auch die jüdische Geschichte Aschaffenburgs wieder in den Fokus. Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung“ haben im vergangenen Schuljahr einen Beitrag zur lokalen Erinnerungsarbeit geleistet. In Zusammenarbeit mit dem Museum Jüdischer Geschichte & Kultur haben sie Podcasts produziert, die sich mit der jüdischen Vergangenheit unserer Stadt auseinandersetzen.

Zum 9. November, dem landesweiten Gedenktag an die Reichspogromnacht von 1938, rückt auch die jüdische Geschichte Aschaffenburgs wieder in den Fokus. Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung“ haben im vergangenen Schuljahr einen Beitrag zur lokalen Erinnerungsarbeit geleistet. In Zusammenarbeit mit dem Museum Jüdischer Geschichte & Kultur Aschaffenburg haben sie Podcasts produziert, die sich mit der jüdischen Vergangenheit unserer Stadt auseinandersetzen.

Das Seminar hat dafür gezielt historische Objekte ausgewählt, die als Zeugen für das jüdische Leben und die Verfolgung in Aschaffenburg stehen. Zu den Exponaten gehört unter anderem der Fluchtrucksack von Helen Feingold, der exemplarisch das Schicksal der Vertreibung verdeutlicht. Ein weiterer Beitrag beleuchtet die religiösen Traditionen der damaligen Gemeinde und klärt über Torawimpel auf. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler die Geschichte des ehemaligen Kaufhauses Löwenthal (heute P&C) recherchiert, das einst ein fester Bestandteil des Aschaffenburger Wirtschaftslebens war.

Die Podcasts sind im Anhang oder über die Homepage des Jüdischen Museums (s. unten) abrufbar. Das Museum in der Treibgasse 20 ist an den Wochenenden zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Ein herzliches Dankeschön an die Museumspädagogin Frau Lippert und das Jugendradio Klangbrett für die großartige Unterstützung des Projekts!

Stephanie Schütze