Einmal im Jahr wird am FDG besonders intensiv geknobelt, getüftelt, kombiniert und manchmal auch einfach mutig geraten: Dann ist internationaler Känguru-Tag. Er findet jedes Jahr am dritten Donnerstag im März statt und fiel 2026 auf den 19. März. In diesem Jahr waren 364 Schülerinnen und Schüler des FDG dabei. Traditionell nehmen am FDG alle fünften und sechsten Klassen verpflichtend und viele Schülerinnen und Schüler der anderen Jahrgangsstufen freiwillig am Känguru-Wettbewerb teil.
75 Minuten lang wurde gerechnet, überlegt, verworfen und neu angesetzt. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 bearbeiteten dabei 24 Aufgaben, alle älteren Jahrgangsstufen stellten sich 30 Multiple-Choice-Aufgaben. Das Besondere am Känguru-Wettbewerb ist, dass er ganz unterschiedliche mathematische Fähigkeiten anspricht: Neben Aufgaben, bei denen Grundkenntnisse aus dem Mathematikunterricht weiterhelfen, gibt es auch solche, die ein tieferes Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen oder kreative Lösungswege erfordern. Und nicht selten kommt man auch mit gesundem Menschenverstand, etwas Geduld und einer guten Idee ans Ziel. Gerade diese Mischung macht den Wettbewerb jedes Jahr aufs Neue reizvoll.

Unabhängig vom erreichten Ergebnis erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde mit ihrer Punktzahl sowie das Knobelspiel „KänguRudel“ als diesjährigen „Preis für alle“. Besonders freuen konnten sich außerdem 22 Schülerinnen und Schüler, die nach der Auswertung zu den besten fünf Prozent ihres Jahrgangs gehörten und einen Hauptpreis erhielten.
1. Preis:
Ziling Ma (6e), Tianyi Chen (7b)
2. Preis:
Julian Arnold (5a), Philipp Seipel (5b), Elisabeth Caceu (5c), Lilly Baumann (6a), Thyson Thybusch (6b), Mika Müller (6d), Hendrik Kubitz (7a)
3. Preis:
Theodor Opolka (5e), Augustin Tyll (5e), Henry Többen (5f), Svea Weidemann (5f), Sebastian Behl (5g), Leopold Killat (5g), Sarah Weiße (5g), Alissa Prößler (6b), Tim Kazun (6d), Philian Driske (6e), Felicitas Höll (6f), Saketh Karnati (6s), Mio Glatz (7b)
Die Auszeichnung für den weitesten „Känguru-Sprung“ der Schule, also die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erhielten in diesem Jahr Philipp Seipel (5b) und Ziling Ma (6e).
Johanna Rank
(Koordination Mathematik-Wettbewerbe)
