Etwa 1.300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern haben in der 1. Runde des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ unter dem Motto „Papier ist geduldig!“ naturwissenschaftliche Experimente mit diesem vielseitigen Werkstoff durchgeführt.

Die Aufgabenstellung forderte von den Teilnehmern sowohl handwerkliches Geschick als auch naturwissenschaftliches Verständnis. Die Jungforscher untersuchten zunächst die Kapillarwirkung verschiedener Papiersorten und werteten dann die Ergebnisse mithilfe von Säulendiagrammen aus. Sie stellten als zweite Aufgabe eigenhändig Papier her. Dazu fertigten sie eine weiche, breiige Masse, die „Pulpe“ genannt wird, an und gewannen mit selbst gebauten oder von der Schule ausgeliehene Schöpfrahmen kunstvolle, handgeschöpfte Blätter. Darüber hinaus recherchierten unsere Schülerinnen und Schüler selbständig Methoden zur Herstellung von gefärbtem und besonders hellem Papier und testeten diese natürlich dann auch in der Praxis.

Experimente wie diese sind die Grundlage von Forschungstätigkeiten im naturwissenschaftlichen Bereich und drücken Neugierde und Spaß am Entdecken aus – Eigenschaften, die jeder Forscher haben sollte. Das Anliegen des Wettbewerbs „Experimente antworten“ ist es, die Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken und zu fördern.

28 Jungforscherinnen und -forscher des FDG, allesamt aus der Unterstufe, nahmen an der ersten Runde teil. Als Anerkennung für ihre anschauliche Dokumentation und erfolgreiche Durchführung der Versuchsreihen erhielten alle eine Urkunde. Diese Auszeichnungen wurden durch unseren Schulleiter Herrn Richter persönlich übergeben, der damit das besondere Engagement der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich würdigte. 16 Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die gestellten Aufgaben so hervorragend, dass ihnen in ihrer Urkunde das höchste Prädikat„mit großem Erfolg teilgenommen“ bescheinigt wurde. Diese Leistung wurde zusätzlich mit einem kleinen zum Thema passenden Sachpreis gewürdigt.

Die ganze Schulfamilie gratuliert unseren Nachwuchsnaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern herzlichst.

Wir drücken für die zweite Runde des Wettbewerbs ganz fest die Daumen!

Gabi Heidenfelder