Vielfalt am FDG heißt auch sprachliche Vielfalt. Das Beherrschen der deutschen Muttersprache ist Voraussetzung für das gelingende Erlernen einer Fremdsprache. Bei uns können SchülerInnen die wichtigsten europäischen Sprachen lernen – Englisch, Latein, Französisch, Spanisch und Italienisch. Unser Ziel ist es, den SchülerInnen durch motivierenden Unterricht zum erfolgreichen Lernen und damit zur Freude an Fremdsprachen zu verhelfen. Mit einer qualitativ hochwertigen und breit gefächerten Fremdsprachenausbildung können sie erfolgreich in das spätere Studien- und Berufsleben wechseln.


  • Der Deutsch-Französische Tag – 22.01.2026

    Seit mehr als 60 Jahren ist die deutsch-französische Freundschaft ein tragendes Fundament für Frieden und Zusammenarbeit in Europa. Aus diesem Anlass wird jedes Jahr am 22. Januar, am Deutsch-Französischen Tag, diese enge Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich gefeiert und besonders in den Blick gerückt.

    Hierfür haben wir uns am FDG einiges ausgedacht:

    Liebe Schülerinnen und Schüler,

    wir wünschen euch zunächst ein frohes und gesundes neues Jahr und hoffen, dass ihr gut ins neue Jahr gestartet seid.

    Im Namen der Fachschaft Französisch laden wir euch herzlich zum diesjährigen Deutsch-Französischen Tag am Donnerstag, dem 22.01.2026, ein.

    Dieser besondere Tag erinnert an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags im Jahr 1963, der den Grundstein für die enge Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich gelegt hat.

    An diesem Tag könnt ihr euch über die deutsch-französischen Beziehungen informieren: Eine Ausstellung im Gang zur Mensa gibt spannende Einblicke in Geschichte, Kultur und Zusammenarbeit beider Länder. In der Eingangshalle und vor der Aula erwarten euch außerdem ein Quiz, interessante Fun Facts sowie leckere französische und deutsche Köstlichkeiten. Der Erlös aus dem Verkauf wird einem deutsch-französischen Projekt zugutekommen – der Unterstützung der Pflege von Kriegsgräbern.

    Zur Feier dieses Tages unter dem Leitthema „DEutsch-FRanzösisch für DEmokratie und FReiheit“ lädt die Fachschaft außerdem zu einem Kunstwettbewerb ein (siehe unten). Die Fachschaft Französisch sowie die beteiligten Französisch-Schülerinnen und -Schüler freuen sich sehr auf eine rege Beteiligung und einen gelungenen Deutsch-Französischen Tag. Gerade in der heutigen Zeit gilt mehr denn je: 🕊„Gemeinsam bauen wir Brücken – über Grenzen hinweg, für Freiheit, Verständnis und Frieden“🕊

    Herzliche Grüße

    Eure Fachschaft Französisch

  • Lesetalente im Rampenlicht!
    Strahlende Gesichter: Nach einem Wettkampf auf höchstem Niveau präsentieren die Klassensiegerinnen und Klassensieger des FDG-Vorlesewettbewerbs stolz ihre Preise und Urkunden.

    Am 8. Dezember 2025 fand in der Bücherei des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums in Aschaffenburg erneut der traditionelle Vorlesewettbewerb des Deutschen Börsenvereins für die 6. Klassen statt. Die zuvor ermittelten Klassensiegerinnen und Klassensieger traten dabei in einem ausgesprochen spannenden und niveauvollen Wettstreit gegeneinander an.

    Zu Beginn präsentierten die Teilnehmenden einen selbst ausgewählten, bekannten Text und zeigten dabei eindrucksvoll ihre Lesetechnik und Ausdruckskraft vor einer aufmerksam zuhörenden Jury, die dieses Jahr aus den Referendaren und Referendarinnen des Deutschseminars unserer Schule und Herrn Kempf aus der Bücherei bestand. Im Anschluss stellten sich die Leseratten der Herausforderung, einen unbekannten Text spontan und überzeugend vorzutragen – eine Aufgabe, die sowohl sichere Lesefertigkeit als auch ein gutes Gespür für Interpretation verlangte.

    Nach einem packenden Wettbewerb stand die erste Siegerin fest. Aglaia Hofmann (6s) konnte sich ganz knapp in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegenüber Ecrin Islamoglu (6e) behaupten.

    Der Vorlesewettbewerb erwies sich erneut als großer Erfolg und unterstrich die hohe Qualität der Leseförderung am Friedrich-Dessauer-Gymnasium.

    Ein herzlicher Glückwunsch geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

    Folgende weiteren Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld den Klassenentscheid ihrer 6. Klasse als erste bzw. zweite Klassensiegerinnen/Klassensieger für sich entscheiden.

    6a: Anton Glaab, Anna Gerlach

    6b: Gabrielle Sparwasser

    6c: Daria Mashayekh, Ela Vural

    6d: Mehdi Nasri, Felix Rettig

    6e: Aya Esshaymi

    6f: Felicitas Höll, Marielle Kulau

    Constanze Fischer, Barbara Koller

  • DELF B2 – Glückwunsch zum Diplom!

    Die Überraschung ist geglückt: Die DELF-Diplome auf dem Niveau B2 sind früher angekommen als gedacht – und konnten so fast pünktlich zum französischen Nationalfeiertag an unsere erfolgreichen Schülerinnen und Schüler überreicht werden.

    Das Bild zeigt v.l.n.r: Viggo Weigert (11c), Edith Bartel (K12), Lara Reichhold (10a), Leni Hufnagel (11a), Marie Fecher (10a), Johanna Erdbrink (K12), Marie Ehrmann (K12), Ella Thiem (K12), OStRin Fabienne Leboulanger, OStD Kai Arne Richter


    Schulleiter OStD Kai Arne Richter und OStRin Fabienne Leboulanger gratulierten persönlich und zeigten sich sehr stolz auf das hohe sprachliche Niveau und das außerordentliche Engagement aller Beteiligten.

    Ein solches Diplom ist ein Türöffner für ein Studium in Frankreich – und ein echter Trumpf für jeden Lebenslauf.

    Die Schulfamilie gratuliert herzlich – Bravo et félicitations !

    OStRin Fabienne Leboulanger

  • DELF 2025: Quelle réussite!

    Auch in diesem Schuljahr haben wieder mehrere Schülerinnen und Schüler des FDG ihre Sprachkenntnisse unter Beweis gestellt – und das mit großem Erfolg: Sie haben die DELF-Prüfung auf dem Niveau B2 mit Bravour bestanden. Mit Stolz und Freude nahmen die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Attestation de réussite entgegen – ein schöner Beleg für ihr Engagement und das hohe Sprachniveau, das an unserem Gymnasium gepflegt wird.

    (vlnr): OStD Kai Arne Richter, OStRin Fabienne Leboulanger, Viggo Weigert (11c), Edith Bartel (K12), Ella Thiem (K12), Johanna Erdbrink (K12), Marie Ehrmann (K12), Leni Hufnagel (11a), Lara Reichhold (10a), Marie Fecher (10a)

    Wir gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern herzlich zu dieser starken Leistung!

    OStRin Fabienne Leboulanger (Fachschaftsleitung Französisch und DELF-Beauftragte)


    Unser DELF-Kurs – bestehend aus insgesamt acht Teilnehmern – bildete eine kleine, sehr engagierte Lerngruppe, was eine angenehme und persönliche Lernatmosphäre ermöglichte. Aufgrund der abwechslungsreichen und individuellen Gestaltung des Unterrichts stellte die siebte Stunde am Dienstagnachmittag eine willkommene Möglichkeit dar, tiefer als im regulären Unterricht in unsere Lieblingsfremdsprache einzutauchen.

    Neben der Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung, kam auch der mündliche Teil nie zu kurz. Am 24.03 oder 26.03. bestritten wir unseren mündlichen Test, den wir alle mit Bravour bestanden. Am Samstag, 29.03 fand dann die schriftliche Prüfung, zusammengesetzt aus Hör- und Leseverstehen sowie einer Textproduktion statt. Insgesamt war der DELF-Kurs für uns alle eine wertvolle Erfahrung: Wir konnten nicht nur unser Französisch verbessern, sondern haben auch gelernt, anspruchsvolle Aufgaben zu meistern und auch in einer Fremdsprache sicher aufzutreten.

    Wir freuen uns, Dank der exzellenten Vorbereitung durch Madame Leboulanger nun das Zertifikat DELF B2 in der Tasche zu haben.

    Madame Leboulanger, toujours un grand apport, Avec vous, le DELF c’est un vrai confort !

    Marie Fecher (10a)

  • Eine Woche voller Eindrücke – Schüleraustausch in der Bretagne

    Der Austausch aus Lehrersicht: ein Reisebericht von Frau Leboulanger

    In diesem Schuljahr hatten unsere Siebt- und Achtklässler erneut die Gelegenheit, im Rahmen des Frankreichaustauschs nach Perros-Guirec in der Bretagne zu reisen – eine Woche voller Erlebnisse, Begegnungen und bleibender Eindrücke.

    Früh am Morgen des 15. Mai starteten 46 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von OStRin Fabienne Leboulanger, OStRin Saskja Siebentritt und OStR Florian Rüth voller Vorfreude und großer Erwartungen in ihr Austauschabenteuer. Nach 16 Stunden Busfahrt war das Ziel erreicht und alle freuten sich auf ihre Unterkunft.

    Nach einem herzlichen Empfang am nächsten Morgen durch die stellvertretende Schulleiterin starteten die Schülerinnen und Schüler mit einer kleinen Führung durch das Schulhaus in den Tag. Besonders die moderne Ausstattung und die Hinweise in französischer und bretonischer Sprache beeindruckten viele. Danach stärkten sich alle mit leckeren Crêpes – liebevoll vom Elternbeirat zubereitet. Einige Schülerinnen und Schüler waren so begeistert, dass sie kurzerhand selbst den Crêpes-Wender in die Hand nahmen, um die nächste Runde zu beschleunigen. Gut gestärkt ging es dann auf zum ersten Spaziergang, der uns zunächst in das Zentrum und anschließend weiter zum Strand führte. Es bereitete allen ein riesiges Vergnügen, vor dieser traumhaften Kulisse Sport zu treiben.

    Nach einem in den Gastfamilien verbrachten Wochenende ging es am Montagvormittag für alle gemeinsam auf eine Wanderung entlang des Zöllnerwegs – einem Teil des beeindruckenden, 2000 km langen Küstenpfads. Die atemberaubende Landschaft an diesem Abschnitt der rosa Granitküste verleitete immer wieder zu Fotopausen. Am Nachmittag trennten sich die Wege: Die Siebtklässler gingen zur Mensa und durften im Anschluss noch am Unterricht teilnehmen. Für die Achtklässler stand hingegen ein sportlicher Nachmittag am Strand auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Picknick wurden Kajaks und Stand-up-Paddle-Boards an den Strand gebracht, Teams gebildet und schon begann der Wettbewerb. Zunächst machten Wind und Wellen den Einstieg nicht leicht, doch niemand ließ sich entmutigen. Alle kämpften sich tapfer durch und lieferten sich schließlich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

    Am Dienstag verbrachten wir gemeinsam einen eindrucksvollen Vormittag am „Site du Gouffre“ in Plougrescant. Die beeindruckende Küstenlandschaft lud zum Fotografieren und Klettern ein – sehr zur Freude der Schüler, aber mit leicht erhöhtem Puls für uns Lehrkräfte 😀🙈…. Schließlich heißt ja der Ort „Abgrund“. Auf dem Rückweg legten wir eigentlich nur einen kurzen Halt am Strand ein – doch daraus wurde schnell ein ausgiebiger Zwischenstopp. Die Schülerinnen und Schüler entdeckten mit großer Begeisterung Muscheln, Krebse und sogar kleine Shrimps. So verging über eine Stunde wie im Flug. Mit Taschen voller Erinnerungen – darunter Austernschalen, Steine und andere Strandfunde – machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zur Schule. An der Schule trennten sich dann erneut unsere Wege: Die Achtklässler gingen in die Mensa und anschließend in den Unterricht, während die Siebtklässler den Nachmittag am Strand verbrachten. Das Centre Nautique entschied sich erneut für einen sportlichen Wettkampf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden alle Mannschaften schnell ihren Rhythmus. Am Ende stand der Spaß für alle im Vordergrund!

    Trotz regnerischem Start machten wir uns am Mittwochmorgen auf den Weg in die Normandie – Ziel war der beeindruckende Mont-Saint-Michel. Nach einer spannenden Besichtigung blieb noch etwas Freizeit, um den einzigartigen Ort auf eigene Faust zu erkunden. Auch das Wetter zeigte sich da schon gnädiger und der Regen ließ langsam nach. Danach stand die Stadt Saint-Malo – die Stadt der Freibeuter – auf dem Programm. Hier konnten alle nach Lust und Laune bummeln, regionale Spezialitäten kosten, Eis essen oder sogar eine Runde Karussell fahren.

    Am Donnerstag erlebten wir einen wunderschönen Tag auf der Insel Bréhat. Nach einer gemütlichen Schifffahrt erkundeten wir mit den Austauschpartnern die Insel zu Fuß – vorbei an blühenden Gärten, der Chapelle Saint-Michel und der alten Gezeitenmühle Moulin de Birlot. Am Nachmittag hatten die Schülerinnen und Schüler ausgiebig Zeit, gemeinsam mit ihren Austauschpartnern die Insel zu entdecken und zu genießen.

    Am 23. Mai fiel der Abschied sichtlich schwer, doch viele versprachen sich ein „Au revoir“ statt eines endgültigen „Adieu“. Der Austausch bot eine wunderbare Gelegenheit, gelebte deutsch-französische Freundschaft zu erleben – im Alltag, beim gemeinsamen Lernen, Entdecken und Lachen.

    OStRin Fabienne Leboulanger


    Der Austausch aus Schülersicht: ein Reisebericht von Kim Tiller (8e)

    Die Anreise verlief glücklicherweise problemlos, und so freuten wir uns auf eine schöne Woche in der Bretagne. Am Zielort angekommen, wurden wir liebevoll empfangen und genossen anschließend die Crêpes, die vom Elternbeirat zubereitet und verteilt worden waren. Gut gestärkt setzten wir unseren Tag mit einem Spaziergang zum Strand fort. Dort angekommen, waren wir begeistert und freuten uns auf den bevorstehenden Sportnachmittag mit den Austauschpartnern. Alle hatten eine wunderschöne Zeit.

    Am Wochenende stand den Familien freie Zeit zur Verfügung, die sie mit ihren Partnern verbringen konnten. Am Montag ging es abenteuerlich weiter mit einer Wanderung auf dem Zöllnerweg. Dieser beeindruckte mit seinen wunderschönen Steinwegen und der atemberaubenden Landschaft. Am Nachmittag standen dann der Wassersport oder der Besuch des Unterrichts auf dem Programm – beides sehr schöne Aktivitäten.

    Der Dienstag begann mit einer Wanderung zum „Site du Gouffre“. Das fanden alle Schüler toll und genossen die Zeit an den Felsen, wo man entweder klettern oder einfach entspannen konnte. Am Nachmittag wurden die Programmpunkte getauscht: Die Siebtklässler durften paddeln, während die Achtklässler den Unterricht besuchten. Dabei stellten viele fest, dass das Essen in der Mensa nicht besonders gut war.

    Am Mittwoch erwartete uns ein langer, ereignisreicher Tag. Auf dem Programm standen die Besichtigung des Mont-Saint-Michel und ein Besuch der kleinen, aber hübschen Stadt Saint-Malo. Trotz des schlechten Wetters waren alle begeistert vom Mont-Saint-Michel und machten tolle Fotos. In der Stadt gab es anschließend Freizeit, die individuell gestaltet wurde: Einige bummelten durch Geschäfte, andere spazierten umher oder stärkten sich an den Essensständen.

    Der letzte Tag vor der Abreise hielt noch ein besonderes Highlight bereit: Gemeinsam mit den Austauschpartnern besuchten wir die Insel Bréhat. Dort verbrachten alle eine schöne Zeit – am Strand, in der Stadt oder bei einem Spaziergang zum Aussichtspunkt.

    Nach diesem wunderbaren Tag hieß es leider Abschied nehmen. Während sich einige auf ihre Familien freuten, waren andere traurig, dass die schöne Zeit schon vorbei war.

    Eine sehr schöne Woche, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Kim Tiller (8e)