Vernissage am 20. Januar: Bei der Ausstellung „Schule der neuesten Prächtigkeit 3.0“ in der Jesuitenkirche Aschaffenburg sind bis 22. Februar 2026 auch viele Werke unserer Schülerinnen und Schüler zu sehen.


Am 20. Januar 2026 wurde in der Jesuitenkirche Aschaffenburg die Ausstellung „Schule der neuesten Prächtigkeit 3.0“ feierlich eröffnet. In Anwesenheit der Bürgermeisterin Jessica Euler präsentierten die Aschaffenburger Museen gemeinsam mit drei Schulen ein ganz besonderes Projekt: Erstmals seit den 1980er-Jahren sind wieder Schülerarbeiten Teil einer großen Kunstausstellung – und das FDG ist mittendrin.
Rund 300 Gäste erlebten zur Eröffnung eine beeindruckende Performance, die für einen emotionalen Höhepunkt sorgte und die Aufmerksamkeit auf die jungen Künstlerinnen und Künstler lenkte.


Insgesamt haben sich etwa 800 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen des FDG unter der Leitung von StRin S. Grzywacz, des HSG unter der Leitung von StR B. Dörig und StRin T. Elter sowie StRin G. Grimaldi von der Einhardschule Seligenstadt intensiv mit dem Thema „Körper“ beschäftigt. Rund 150 ausgewählte Arbeiten – viele davon vom FDG – sind noch bis 22. Februar 2026 in der Jesuitenkirche zu sehen. Sie zeigen, wie kreativ und reflektiert junge Menschen heute Kunst als Ausdruck ihrer Sicht auf sich selbst und die Welt nutzen.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung war der Familiensonntag am 25.01.2026: Von 11 bis 18 Uhr leiteten Schülerinnen und Schüler des FDG gemeinsam mit ihren HSG-Kollegen Workshops in der Jesuitenkirche. Über 300 kunstinteressierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzten die Gelegenheit, die Ausstellung aktiv zu erleben und selbst kreativ zu werden.


Die Angebote waren vielfältig und interaktiv: Besucherinnen und Besucher konnten sich in einem gemalten Gästebuch verewigen, eigene Porträts ergänzen oder auf der Empore der Kirche ihre Modellierfähigkeiten testen, indem sie Gesichtsteile und andere Formen aus Knetmasse gestalteten. Auch Übungen wie das blinde Konturenzeichnen oder das Porträtzeichnen vor dem Spiegelkubus boten neue, spannende künstlerische Erfahrungen.




Digitale Kreativstationen luden zusätzlich zum Mitmachen ein, etwa beim Gestalten von Gesichtscollagen mit mehreren Handy-Displays oder beim Nachstellen von Gemälden Johannes Grützkes. Aus einem zunächst spielerischen Experiment der Schülerinnen und Schüler entwickelte sich im Laufe des Tages ein echtes Workshop-Highlight: Jung und Alt posierten mit Begeisterung und vollem Körpereinsatz vor den Werken, wodurch die Kunst lebendig wurde – sehr zur Freude, aber auch leichten Verwunderung des Museumspersonals.
Dank des großen Engagements und der Begeisterung der FDG-Schülerinnen und Schüler wurde der Familiensonntag zu einem lebendigen, inspirierenden Tag voller Kunst, Kreativität und anregender Gespräche. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die die Ausstellung zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben.
StRin Sabina Grzywacz





