Mit der JIA und der Adam Hörnig AG auf der Brückenbaustelle

13 Schülerinnen und Schüler der Junior-Ingenieur-Akademie hatten am 19.6. die einmalige Möglichkeit, eine Brückenbaustelle zu besuchen.
Auf der neuen Mainbrücke in Gemünden konnten unsere Schüler erleben, wie ihr in den letzten Wochen erworbenes Wissen über Statik und Baumaterialien in der Praxis umgesetzt wird. Auf der von unserer Partnerfirma Adam Hörnig AG betreuten Baustelle konnten wir die hochkomplexen Arbeitsabläufe und die einzelnen Baufortschritte bzw. –abschnitte besichtigen.

 

JIA des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums besucht Fraunhofer-Institut in Alzenau

Nachdem wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der“Junior Ingenieur Academy” uns in diesem Halbjahr mit dem Thema Recycling befasst hatten und dabei u.a. die Plasmaschmelze in Karlstein zur Rückgewinnung von Metallen aus ausgedienten Fahrzeugkatalysatoren besuchten und auch einen alten Laptop entstücken durften, fuhren wir am 7. Februar mit unseren begleitenden Lehrkräften Frau Meyer und Herrn Höfler zur Projektgruppe IWKS des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung nach Alzenau. Hier erfuhren wir von Frau Oborny, dass an 72 Instituten und Forschungseinrichtungen mit über 26.600 Mitarbeitern angewandte Forschung in Zusammenarbeit mit Unternehmen geleistet wird. Herr Wladislaw Benner, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Urban Mining, erläuterte uns das bei der Projektgruppe optimierte Recycling von Elektroschrott am Beispiel von Althandys und Smartphones. In einer Platine sind  etwa 60 verschiedene Metalle verbaut. Die Projektgruppe setzt hier in der Forschungsarbeit auf innovative Zerkleinerungstechnologien, um möglichst effizient sortenreine Fraktionen zu erhalten. Dazu kommt u.a. eine elektrohydraulische Zerkleinerungsanlage zum Einsatz, wobei die Geräte in einem Wasserbad mithilfe von Schockwellen zerkleinert werden. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Materialgrenzen so beansprucht werden, dass sie sich voneinander lösen. Im Anschluss kann das Materialgemisch dann effizient sortiert werden, z.B. mithilfe der automatisierten Sortieranlage, deren Funktionsweise uns Herr Benner ebenfalls erläuterte. Auch erfuhren wir, dass in Deutschland über 100 Millionen Altgeräte in Schubladen ungenutzt lagern, was einen Schatz an recyclingfähigen Materialien und Metallen wie z.B. Gold, Tantal und Kobalt darstellt. Wäre hier die Recyclingquote erhöht, würden die Verbraucher auch einen Beitrag zum Umweltschutz u.a. im Kongo leisten, da hier durch den Abbau von z.B. Kobalterzen nicht nur der Urwald als solcher, sondern auch der Östliche Flachlandgorilla in seinem Fortbestehen als Art gefährdet ist. So kam uns auch die Idee, eine Althandy-Sammelaktion zum Tag der offenen Tür am FDG abzuhalten.Sandra Frieling, Santina Kratz, Anabel Siebenlist, Matthias Höfler

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