Herr Lummel verabschiedet sich – ein kleines Portrait

Herr Lummel verlässt das FDG und zieht um nach Dubai, das ist bekannnt. Deshalb gibt es zum Abschied ein kleines Portrait unseres Langjährigen Schulleiters Herr Lummel.

1. Herr Lummel, Sie verlassen unsere Schule nach diesem Schuljahr. Auf welcher Schule werden Sie in Dubai tätig sein?

Herr Lummel: Ich werde auf der deutsch-internationalen Schule in Dubai tätig sein, also DISD oder German International School Dubai.

2. Wie viele Schüler und Lehrer gibt es dort?

Also, es sind ungefähr 800 Schülerinnen und Schüler, es beginnt dort allerdings schon mit dem Kindergarten. Ich bin im Grunde für den Kindergarten, die Grundschule und die Sekundarstufe zuständig. Wieviele Lehrer? Ich kann das gar nicht genau sagen, ich würde jetzt mal sagen 80 Lehrer.

3. Wie sieht es dort mit der Digitalisierung aus?

Mit der Digitalisierung sieht es sehr gut aus. Ich war jetzt ja schon zweimal eine Woche da und wir haben im April ein Digitalisierungskonzept verabschiedet. Die Schule ist komplett mit W-lan ausgerüstet und auch die Klassenzimmer sind digitalisiert. Jetzt wollen wir flächendeckend mit iPad- beziehungsweise Laptopklassen anfangen bei den größeren Jahrgängen und habe jetzt vier Pilotjahrgänge, dritte, vierte, achte und neunte Klasse mit denen wir einsteigen werden und in zwei Jahren soll das dann ausgeweitet werden. Da sind wir wirklich ganz schnelle und große Schritte gegangen.

4. Was konnten Sie an unserer Schule verbessern und wozu sind Sie noch nicht gekommen

Da sind wir wieder bei der Digitslisierung. Da arbeiten wir extrem hart daran, auch wenn sich die Erfolge nur schrittweise zeigen und die Schüler da sicherlich ungeduldig sind und wir ja auch, aber da mahlen die Mühlen langsamer in Deutschland und vor allem auch in Bayern und bei uns an der Schulen. Wir haben jetzt zugesagt bekommen von der Stadt, vom Sachaufwandsträger, dass wir nächstes Jahr drei neue Computerräume bekommen. Wir haben zugesagt bekommen, dass wir Pilotschule sind für W-lan, das soll jetzt auch flächendeckend in der Schule kommen, aber sicherlich wird es sich noch hinziehen und geht mir auch persönlich zu langsam. Zum ersten Teil der Frage, „was haben wir umsetzten können?“ – Ich denke, wir haben die letzten Jahre wirklich sehr viel für die Schülerinnen und Schülern durchsetzen können, z.B. im Mint-Bereich ( Mint=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) die geteilten Übungen, die verschiedensten Möglichkeiten, Virtual Science Fair, Jugend präsentiert, dann für besonders interessierte die Jugend forscht Sachen, Experimente antworten, für die Mädchen Cybermentoring. Also in diesem Mint-Bereich sind wir wirklich vorbildlich und haben auch den Titel Deutschlands Jugend forscht Schule bekommen. Da haben wir ganz viele Sachen bewegen können.

5. Welches Jahr am FDG war das beste/erfolgreichste für Sie?

Ich denke, die letzten zwei Jahre waren die zwei erfolgreichsten, da haben wir das geerntet, was wir gesät haben. Für unser Leseförderkonzept haben wir den deutschen Lesepreis gewonnen und auch so für die Qualitätsentwicklung an der Schule insgesamt haben wir den sogenannten i.s.y Preis gewonnen für Schulqualitäts- und Schulinnovation in Bayern. Dahinter verbergen sich immer hunderte von Maßnahmen, wie wir das schulische Leben von Schülerinnen und Schülern verbessern können.

6. Wie hat Ihre Familie auf die weitreichende Entscheidung reagiert?

Ja gut, sie haben nicht reagier, sie haben agiert. Wir sind als vier Lummels nach Dubai gereist, Ich zum Assessment und wir haben gesagt:“ Ich komme aber mit der ganzen Familie. Ihr assesst mich und wir assessen euch.“ Wir haben uns dann in der Woche die Schule angeschaut, die Kinder durften einen Tag die Schule besuchen und ihre potentiellen, zukünftigen Klassenkameraden begleiten. Dann haben wir uns einen Tag Häuser angeschaut, wo wir dann vielleicht wohnen würden, haben uns die Stadt angesehen. Am Ende haben wir eine demokratische Abstimmung gehabt, wer bereit ist nach Dubai zu ziehen und wer nicht und hatten dann zum Glück eine vier zu null Abstimmung, also sie haben nicht reagiert, sondern sie haben demokratisch mit abstimmen dürfen.

7. Was gefällt Ihnen in Dubai besser als in Deutschland?

– Herr Lummel zögert-

Das neue, einfach das unbekannte. Ich kann es noch gar nicht konkret fassen, weil ich es ja auch noch nicht so richtig kenne. Es ist das Abenteuer. Ich weiß gar nicht, was mich erwartet. Ich weiß nicht, wie die Wüste ist und wie sie riecht, wie der Sternenhimmel in der einsamen Wüste ist. Ich weiß das alles noch nicht, aber es fasziniert mich und ich freue mich auf das Abenteur.

8. Fällt Ihnen der Abschied vom FDG schwer?

Ja! Das fällt mir wirklich schwer. Ich habe in die Schule in den letzten Jahren sehr viel Herzblut investiert. Ich habe sehr viel Energie investiert und wir sind uns auch menschlich nahe gekommen, in vielen Fällen auch sehr nah. Das tut schon weh. Auf der anderen Seite fällt es mir auch leicht, weil ich  weiß, dass die letzten Jahre gut gewesen sind und, dass es schön gewesen ist. Von daher habe ich auch das Gefühl, ich habe alles gegeben und mehr konnte ich nicht geben. Von daher ist es auch gut.

Claudio Di Tondo

 

Wechsel des Mensaanbieters – was ändert sich?

Tagein, tagaus nutzen Schüler und Lehrer die Mensa. Man isst dort zu Mittag, trifft sich oder tauscht sich aus. Man kannte sich aus, wusste, was gut ist und was nicht. Nun wechselt der Anbieter und das bringt einige Veränderungen mit sich. Wie bei jedem Wandel können diese gut oder schlecht sein. Frau Ernst, die unter anderem auch für die Mensa zuständig ist, hat erläutert, warum es überhaupt diesen Wechsel gibt und was sich in Zukunft ändert.

Der Grund ist simpel. Die Regierung sieht bei der Verteilung der OGS-Gelder vor, dass nur pädagogisches Personal davon bezahlt werden darf. Der Anbieter musste also deshalb wechseln, weil das Mensapersonal von Priska selbst bezahlt wird, anders als beim bisherigen Caterer.

Auf Priska fiel die Wahl wegen einiger Gesichtspunkte. Zum einen ist Priska bereits an diversen weiteren Schulen für die Mensa zuständig, mit Erfolg. Das Essen schmeckt und kommt gut an. Das sieht man daran, dass einige Lehrer und Schüler mittags bei Priska in der Realschule nebenan essen.

Außerdem gefiel der Schule das integrative Konzept. Dies ermöglicht behinderten Menschen, sich ein selbstständiges Leben aufzubauen und garantiert Personen eine feste Stelle, die auf dem freien Arbeitsmarkt weniger Chancen hätten.

Zu guter Letzt nimmt sich Priska bei der Erstellung der Wochenpläne wissenschaftliche Empfehlungen zu Herzen. Diese ermöglichen eine ausgewogene und gesunde, aber auch leckere Mahlzeit. Dabei wird, im Gegensatz zum bisherigen Caterer, das Essen bei Priska vor Ort gegart und nicht schon vorher. Das soll laut Priska das Geschmackserlebnis verbessern.

Was ändert sich?

Es wird künftig nur zwei, statt bisher drei Hauptgerichten zur Auswahl geben. Die dritte Option wird durch eine Salatbar abgedeckt. Außerdem wird der Pausenverkauf des Hausmeisters durch eine Art „heiße Theke“ der Firma Priska ersetzt und ebenfalls die Automaten werden übernommen und neu bestückt. Hierbei setzt Priska auf weniger zuckerhaltige Getränke.

Preislich gesehen ist bislang nur bekannt, dass sich die Kosten für ein Hauptgericht in der Mensa von 3,50 Euro auf 3,90 Euro erhöhen werden. Und noch etwas könnte manch einem Schüler Kopfschmerzen bereiten – die Portion Pommes, in ihrer jetzigen Form, wird es nicht mehr geben. Es werden Pommes aus dem Backofen im Angebot zu finden sein, jedoch nur gelegentlich

Letzen Endes muss jeder selbst entscheiden, ob er den frischen kulinarischen Wind in unserer Mensa gut findet, oder nicht. Eine Verschönerung des kargen Raumes ist jedenfalls nicht geplant.

 

Claudio Di Tondo, 9a

Fridays for Future

Deutschlandweit waren am Freitag, 8.Februar, über 20.000 Schüler auf den Straßen, um gegen den Klimawandel zu protestieren. Alleine aus Aschaffenburg und Landkreis haben sich etwa 1200 Menschen um 12 Uhr auf dem Stiftsplatz versammelt.

Die Schüler streiken für eine bessere Zukunft. Sie sind die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann und die erste, die die Klimaerhitzung in ihrer vollen Härte spüren wird, so die Aussage der Organisatoren. Es soll deutlich gemacht werden, dass sich auch aus unserer Region junge Menschen für den Klimaschutz interessieren.

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut!“

Der Spruch richtet sich vor allem an Politiker, die nach Meinung der Protestierenden nun definitiv alle Hebel umlegen sollten, um eine Klimakrise abzuwenden.

Livia Erfurth, eine der sechs Organisatoren erklärt, sie habe mit 200 bis 500 Leuten gerechnet.   „Dass letztendlich 1200 Jugendliche aufgetaucht sind, war der Hammer.“ Die Polizei musste deswegen sogar die Dalbergstraße vor dem Rathaus absperren.

Freiwillige tragen auf der Bühne Reden, Gedichte oder Poetry Slams vor. Diese ernten stets großen Beifall. Highlights waren unter anderem Austauschschüler aus Italien und den Niederlanden, die sehr begeistert von der Aktion sind. Sie versprechen, Fridays for Future auch in ihr Land zu bringen.

Ein paar HSGler beginnen ihre Rede mit den Worten: „Wir sind aus dem HSG, wo es uns verboten wurde, zu der Demonstration zu gehen und wir kriegen alle einen Verweis!“ Dafür erhalten sie von der Menge einen großen Applaus, denn genau solche Schüler machen den Erwachsenen klar: Ihre Zukunft ist von mehr Bedeutung, als eine Strafe der Schule.

„Fehlstunden verkraftet man, Klimawandel eher nicht so!“

Auch nach eineinhalb Stunden stehen immer noch um die 400 Jugendlichen auf dem Platz. u diesem Zeitpunkt wird bekannt: Aschaffenburg wird auf jeden Fall am 15. März, dem weltweiten Aktionstag für das Klima, wieder protestieren.

Paula Ruppert, 9pc

Gespräch mit den Schülersprechern Dana und Jakob

Was machen eigentlich die Schülersprecher?  Diese Frage haben sich bestimmt schon viele Schüler gestellt. Viele wissen gar nicht, was man als Schülersprecher überhaupt macht. Dana Beck und Jakob Grose haben mir von ihrer Arbeit erzählt. Tim Witte aus der 9pc war an diesem Tag krank.

 

„Als Schülersprecher versucht man, die Meinung der Schüler so gut wie möglich zu vertreten und ihre Anliegen vor allem dem Schulforum und dem Schulleiter näherzubringen“, erklärt die 16-jährige Dana Beck aus der 10f. Sie ist das zweite Jahr Schülersprecherin. Der 15-jährige Jakob Grose aus der 9pc, ebenfalls im zweiten Jahr Schülersprecher, ergänzt: „Als Schülersprecher ist man die Verbindung zwischen Schülern und Lehrern. Schüler können zu uns kommen und mit uns reden, wenn sie Anliegen haben.“ Man sei gleichzeitig ein Berater für die Schüler.  „Wenn sie beispielsweise in der Klasse Probleme haben und nicht wissen, wie sie da weiter kommen sollen, können sie zu uns kommen. Wir tragen auch immer eine Verantwortung für alle Schüler auf der ganzen Schule.“ Sie seien auch die Verbindung an andere Schulen, sagt Dana.

Außerdem sind wir immer noch die Leitung der SMV. Wir haben die Verantwortung, dass die SMV gut läuft, dass da schöne Aktionen stattfinden und dass die Verkäufe funktionieren. Natürlich müssen wir nicht direkt alles organisieren, da teilen wir dann Leute ein, die das machen“, sagt Jakob. (Näheres zur Arbeit der SMV berichten wir hier.)

Wie viel Zeit sie für das alles investieren, ist unterschiedlich. Für Dana ist der Dezember einer der stressigsten Monate, weil es dort ziemlich viele Aktionen gibt. Auch Jakob erzählt, es gebe Tage, an denen er sich  denke, dass es im Moment relativ viel sei. Bei ihm kommt hinzu, dass er Vorstand der Aschaffenburger Schülervertretung ASV ist. Vor allem im Dezember sei das Schülersprechersein ein Zeitaufwand. Dann steht zum Beispiel die  Weihnachtspostaktion an. In anderen Monaten machen Dinge wie die Rosenaktion, große Veranstaltungen wie das SMV-Fest oder der Tag der offenen Tür zusätzlich Arbeit. Dann müssen sie den ganzen Tag anwesend sein und beispielsweise den Verkauf leiten. „Es kommt auch darauf an, wie viel Zeit man investieren will und kann“, sagt Dana.

Wegen ihrem Amt als Schülersprecher verpassen die beiden manchmal Unterrichtsstunden. Auch die SMVler müssen manchmal vom Unterricht befreit werden. Es sei aber ihre eigene Verantwortung, den verpassten Stoff nachzuholen, betont Jakob. „Am Ende müssen wir alles genau so gut können, wie die anderen“, bestätigt Dana.

Jakobs Hauptintention Schülersprecher zu werden war, dass er Lust hatte, die SMV zu leiten. Erst jetzt habe er richtig gemerkt, dass man die Möglichkeit hat, etwas zu verändern, sagt er begeistert. Dazu gehört, einen Appell an Lehrer zu geben, wenn sie etwas falsches machen. „Auch Lehrer sind Menschen und machen auch Fehler.“ Dana schließt sich dem an. Sie hatte damals vor allem Lust auf das Organisatorische. „So etwas macht mir ziemlich Spaß.“

Nach wie vor sind sie gerne Schülersprecher. Manchmal könnte man als Schülersprecher ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommen, aber ansonsten mache es immer sehr viel Spaß, finden sie. “Als Schülersprecher bekommt man eine ganz andere Sicht auf Dinge, wie den Ablauf bestimmter Sachen an der Schule“, sagt Dana. Man lerne außerdem viele neue Leute kennen und lerne viele Dinge dazu. Davon kann auch Jakob berichten. Er war einmal auf der „Bezirksaussprachtagung“, einem Treffen von Schülersprechern der Gymnasien in Unterfranken. Dort habe er viele Leute kennengelernt und habe vieles dazugelernt.  „Ich finde, man erweitert an sich auch seinen Horizont. Man erwächst so richtig an dieser Aufgabe als Schülersprecher“, sagt Dana.

Vorteile gegenüber anderen Schülern haben sie keine, sagen die beiden. Lehrer haben teilweise eine andere Sicht auf sie, weil sie wissen, dass die Schülersprecher engagiert und nett sind. Die Schülersprecher haben aber keine Extrarechte, sie dürfen – entgegen Gerüchten – keine Verweise verteilen und sich auch nicht selber vom Unterricht befreien.

Denjenigen, die mit dem Gedanken spielen, Schülersprecher zu werden, legt Jakob ans Herz, dass sie beachten sollen, dass das Amt eine große Aufgabe sei, die man ernst nehmen müsse. Man  habe Verantwortung für die SMV, Verantwortung für die ganze Schülerschaft. „Wir setzen uns für unsere Schüler ein. Wir treffen uns zum Beispiel in den nächsten Wochen mit den Lehrern, um diverse Dinge zu besprechen. Wir treffen uns mit Herrn Lummel, mit dem Schulforum.“ Wenn man Schülersprecher werden wolle, sagt Jakob, „dann soll man das mit Herz machen.“

Bei Problemen könnt ihr die Schülersprecher jede Pause im SMV-Raum antreffen.

Andreas Blank, 8b

Viel Aufwand fürs Weihnachtskonzert

St.Laurentiuskirche, Leider.

Weihnachtliche Jazz Musik, die romantische Melodie des Nussknackers und ein aufregendes Kontrabass Solo – beim diesjährigen Weihnachtskonzert war wirklich für jeden etwas dabei.

Dieses Jahr hat das Orchester drei Stücke vorbereitet:  das  Trompetenkonzert die“Feuerwerksmusik“ von Händel, das Fagott-Solo (Yanneck Kolb) „Concertino“ von Vivaldi und ein Medley aus „Der Nußknacker“ von Tschaikowsky.

Der Grundkurs spielte ein Contra-Bass-Solo (Lennart Spielmann) von Capucci.

Die Vor-Big-Band eröffnete den Abend mit „Fröhliche Weihnacht überall“. Geleitet von Herrn Meier, zählt sie elf Schüler. Die Big Band, in der im Moment elf Schüler und zwei Lehrerinnen mitwirken, spielte „Winter Wonderland“ und den Klassiker „Feliz Navidad“, bei dem einige Zuschauer am liebsten laut mitgesungen hätten. „Die Schüler sind alle begeistert vom  miteinander Musizieren. Wären sie das nicht, würden sie am Montagnachmittag einfach Schach spielen gehen, anstatt in die Vor-Big-Band-Proben zu kommen. Hier am FDG haben sie ja eine große Auswahl an AGs“, sagt Herr Meier. Er leitet seit fünfeinhalb Jahren die Gruppe von Jazz-begeisterten Schülern. Dies war sein sechstes Weihnachtskonzert. Von den meist hektischen letzten Vorbereitungen für das Weihnachtskonzert lässt er sich nicht unter Druck setzen.  „Die Big Band stresst mich vor den Konzerten eigentlich nicht. Die geprobten Stücke laufen eigentlich schon zwei bis drei Wochen vorher gut. Das Weihnachtskonzert liegt nur leider in der Schulaufgaben- und Klausurenphase. Das sorgtdann eher für Stress, als das Konzert selbst“.

Im Vororchester spielen zwar hauptsächlich Anfänger, das heißt jedoch lange nicht, dass sie nicht gut sind. Sie begeisterten das Publikum mit einem Auszug aus „Die Schlittenfahrt“, komponiert von Leopold Mozart.

Das Violin-Ensemble, geleitet von Frau Mina, spielte ein Lied  aus „Schneesturm“. Eine traurige Liebesgeschichte, welche in den Tiefen Sibiriens spielt. Mit den sanften Klängen der harmonischen Geigen und des Klaviers verzauberten sie das Publikum.

Jedes Weihnachtskonzert besteht aus Auftritten von  Chor und Unterstufenchor, Vor-Big Band und Big Band, Orchester und Vororchester sowie einigen Solo-Auftritten.

Das Orchester hat schon drei Wochen im Voraus mit einzelnen, freiwilligen Extraproben am Vormittag begonnen. Die Teilnehmer sprechen sich mit den jeweiligen Lehrern ab und holen im Nachhinein den verpassten Stoff nach. Trotz der vielen Proben verliert niemand im Orchester den Spaß am Musizieren. „Dank Herrn Belts lustiger und offener Art freut sich immer jeder auf die gemeinsamen Proben“, sagt Lennart Spielmann aus der Klasse 12 6. Er spielt im Orchester Kontrabass. Nach den vielen Strapazen wollte Herr Belt ein wenig Ruhe und deswegen nicht persönlich über seine offene Unterrichtsart bei den Proben reden. „Wir Schüler sind uns  alle einig: Wir sind froh, Herrn Belt als unseren Dirigenten zu haben“, sagt ???? Selbst die längsten und anstrengendsten Proben werden wieder spaßig, sagt er. Diese Beschreibung steht dem Image des strengen Musiklehrers entgegen, daser bei Schülern hat, die ihn nur aus dem Unterricht kennen. Auch außerhalb der Proben hat das Orchester einen starken Zusammenhalt und unternimmt privat etwas.

 

Auch Frau Mina probte mit ihrem Violin-Ensemble sehr fleißig und viel. Die Musiker e trafen sich sogar 45 Minuten vor dem regulären Unterricht und probten auch in ihrer Freizeit  fast jeden Tag. Das Ergebnis ist ein virtuoser Klangkörper, der perfekt harmoniert. Während dem Vorspielen konnte man in Frau Minas Augen den Stolz und die Freude förmlich ablesen .

Einige Orchester- und Violin-Ensemble-Mitglieder organisierten wie jedes Jahr Weihnachtsgeschenke  für Frau Mina und Herr Belt. Frau Mina erzählt  stolz von ihrer neuen Kaffeetasse, auf die ein Bild des Violin-Ensembles gedruckt ist. „Jetzt kann der Herr Belt mir wenigstens nicht mehr ‚aus Versehen‘ meinen Kaffee klauen“, lacht sie..

Der Chor unter der Leitung von Herrn Liebl sang das Lied „Missa 4 You“ von Tjark Baumann. Der Chor zählt im Moment ca. 55 Mitglieder, der Unterstufenchor, zu Herr Liebls Bedauern, nur um die 20. Das war ungefähr das 30. Weihnachtskonzert für Herrn Liebl als Leiter des Chores  – und wie die letzten 29 Jahre freute er sich auf das Konzert, war jedoch auch ein wenig gestresst. „Natürlich hofft man, dass alles gut geht,  es gibt allerdings auch jedes Jahr ein bis zwei Personen, die das hier auf die leichte Schulter nehmen, sehr unregelmäßig zur Probe kommen und dementsprechend nicht die notwendige Ernsthaftigkeit für dieses große Projekt mitbringen“, kritisiert er.  Diese ein bis zwei Personen „verdrießlichen“ ihm zu einem gewissen Grad das Konzert. „Der Großteil vom Chor ist aber zum Glück verlässlich“, betont er. Dieses Jahr schloss er sogar eine Person zum ersten Mal vom Konzert aus, da diese so selten bei den Proben war. Seit 1988 ist er Musiklehrer am FDG und hat damals nur den Unterstufenchor geleitet, ab 1989 auch den großen Chor. Die Schüler dürfen bei Ihm Lieder-Vorschläge miteinbringen, diese müssen aber immer zum Chorsatz passen, was schwierig werden kann.

 

Die Anspannung der Lehrer und Schüler war für das Publikum jedoch nicht wirklich bemerkbar. „Man merkte zwar, das einige der Anfänger ein wenig nervös waren, jedoch machte alles den Eindruck, als würden die Stücke leicht und locker von der Hand gehen. Das lässt einen denken, dass die Schüler schon richtige Profis sind.“, so Zuschauer Sven Hilla, (48). „Die Atmosphäre war atemberaubend und vor allem das Orchester begeisterte alle“. Für ihn sind die Konzerte „ein fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Einstimmung“. Er war schon bei vielen dieser Konzerte und freut sich jedes Jahr aufs Neue, ist sogar der Meinung, die Konzerte werden Jahr für Jahr besser. „Leider merkt man als Zuschauer nicht immer ganz, wie viel Vorbereitung und Arbeit diesen Konzerten vorausgeht.“ bedauert er.

 

Emily Fixel, 9pb

Die SMV will Leben in den Schulalltag bringen

Was ist eigentlich die SMV (Schüler mit Verantwortung)? Wozu ist sie gut? Ich habe den Schülersprechern Jakob Grose und Dana Beck, die auch die SMV leiten, ein paar Fragen gestellt.

„Die SMV hat ungefähr 35 Mitglieder“, erläutert Dana. Jakob stellt fest: „Davon sind etwa 25 aktive Mitglieder.“ Ob man aktiv sei oder nicht, hänge meist von der schulischen Lage ab, erklären sie. Leute mit Schwierigkeiten sind also weniger aktiv, während Leute, bei denen es gut läuft, umso aktiver sind. „Es gibt auch eine Mini-SMV für die Fünft- bis Siebtklässler. Sie hat ungefähr 15 Mitglieder“, sagt Dana.

Die Aufgabe der SMV ist nach Meinung der beiden Schülersprecher, den Schülern Spaß zu bieten, Leben in den Schulalltag hineinzubringen und ihn soweit es geht zu verbessern. Das machen sie mit diversen Aktionen, wie der Unterstufenparty, der Faschingswoche, der Rosenaktion, der Weihnachtspostaktion und verschiedenen Verkäufen. Außerdem versucht die SMV, die Schule und den Schulalltag zu verschönern – darum hat sie zum Beispiel in der Woche nach den Pfingstferien an einem Tag Eis verkauft.

Aber warum soll man eigentlich der SMV beitreten? Jakob hat eine klare Antwort: „Wenn man Lust hat etwas an der Schule umzusetzen, wenn man sich engagieren will.“ Auch wenn man beispielsweise Ideen für eine Veranstaltung habe und diese umsetzen wolle, könne man der SMV beitreten.

Man muss aber nicht zwingend Mitglied der SMV sein, um Vorschläge für Änderungen an der Schule oder für Veranstaltungen zu geben. Man kann auch zum SMV-Zimmer gehen und sie dort den SMVlern oder Schülersprechern sagen. Dieser Vorschlag wird dann in den monatlichen Sitzungen besprochen. Es wird demokratisch entschieden, ob der Vorschlag angenommen wird. Wenn er angenommen wurde, wird ein „AK“ (Arbeitskreis) oder ein Komitee gebildet. Das heißt, eine Gruppe von Leuten arbeitet ein Konzept aus, das dann der Schulleitung vorgelegt wird. Leider kommen aber nicht viele Vorschläge, bedauern die beiden SMV-Leiter. „Es wäre cool, wenn wir mehr Vorschläge bekommen würden. Wir sind immer offen für neue Ideen“, meint Dana.

Die SMV setzt sich auch für soziale Projekte ein. Das machen sie beispielsweise mit den Einnahmen von Verkäufen, die sie an bestimmte Organisationen spenden. Letztes Jahr z. B. haben sie sich für eine Aktion gegen die Abschiebung von Schülern eingesetzt. Die Schülersprecher würden gerne mehr solcher Aktionen machen, es sei aber eine zeitaufwendige Sache und ein persönlicher Zwiespalt, da es sehr viele Organisationen gebe und es schwer sei sich für eine von diesen zu entscheiden.

Veranstaltungen wie das SMV-Fest organisieren die Schülersprecher zusammen mit Herrn Rüth, der Verbindungslehrer und SMV-Beauftragter ist. Die SMV sorgt dafür, dass es umgesetzt wird, das heißt die Schülersprecher und Herr Rüth organisieren es und teilen die Leute ein, die dann am Fest da sind und z. B. zusammen mit dem Elternbeirat die Verkäufe machen. An dem Tag des Fests sind die Schülersprecher und SMVler schon ab acht oder neun Uhr morgens in der Schule und gehen erst gegen zwölf oder halb eins in der Nacht nach Hause. Bei solchen Festen, bei denen es wirklich drauf ankomme, könne man die SMVler loben, da sie bei diesem Fest sehr aktiv und engagiert seien, finden Dana und Jakob. Außerdem könne man den Eltern und Lehrern danken, dass sie sich dafür bereitstellen, Getränke zu verkaufen oder an der Salatbar und am Wurststand tätig zu sein.

Das Organisieren des Festes finden sie stressig – vor allem wenn etwas schief läuft. Das sei aber normal, meint Jakob. Dana macht es trotzdem Spaß und sie freut sich immer auf das SMV-Fest. Jakob fügt noch hinzu: „Wenn man dann sehen kann: Das ist ein Fest, das haben wir gemacht, dann ist man schon ein bisschen stolz auf sich und seine SMV.“

Abschließend sagt Jakob: „Kommt in die SMV, falls ihr engagiert seid und Lust habt, an unserer Schule etwas umzusetzen. Werdet Schülersprecher, wenn ihr das wirklich mit Herzblut machen könnt und wenn ihr glaubt, ihr könnt solche großen Feste beziehungsweise eine große SMV organisieren.“ Dana ergänzt: „Und wenn ihr Anliegen oder Probleme habt, dann kommt vorbei, wir haben immer ein offenes Ohr für euch.“ Jakob bestätigt: „Das ist das wichtigste. Wenn ihr Anliegen habt oder wenn ihr Hilfe braucht bei irgendwas, dann könnt ihr immer zu uns Schülersprechern kommen und dann versuchen wir euch mit allen Mitteln, die wir haben, zu helfen.“

Andreas Blank, 8b

 

Saft – Die Schülerpresse

Wer sind wir? Andreas Blank, Claudio Di Tondo, Emily Fixel, Paula Ruppert, Steffen Bonefeld und Katrin Filthaus aus der Main-Echo Redaktion

Worüber schreiben wir? Alles, was uns – und hoffentlich euch – interessiert

Wann treffen wir uns? Alle 14 Tage donnerstags von 14.15 bis 15.45 Uhr. Interesse? Email an katrin.filthaus@main-echo.de

Wo treffen wir uns? Computerraum (417) in Mensa-Gebäude, für Insider: im Pürckhauer-Trakt.

Wie gefällt dir was wir machen? Wir freuen uns auf dein Feedback unter saftdieschuelerpresse@gmx.de

Digitales FDG?

Digitalisierung. Dieser Begriff ist momentan in aller Munde. Eine häufig genannte politische Meinung ist, die Schüler müssen in der digitalen Welt durchblicken, um in der Zukunft nicht abgehängt zu werden. Doch wie ernst nimmt die Stadt Aschaffenburg den Begriff? Wie weit ist die Digitalisierung an anderen Schulen und wie weit sieht Herr Lummel die Digitalisierung am FDG? Das möchte ich in diesem Artikel klären.

Zunächst kurz zu den politischen Rahmenbedingungen. Die gute Nachricht vorweg: Die Stadt Aschaffenburg ist, nach neustem Stand, bereit eine Million Euro jährlich , für drei Jahre, in die Digitalisierung der Schulen zu investieren. Die schlechte Nachricht ist : Die Stadt Aschaffenburg ist verantwortlich für 34 Schulen. Von der Million soll vieles bezahlt werden, darunter auch ein „Sachbearbeiter für Digitalisierung“ . Bei 20.000 Schülern sind das – heruntergebrochen- etwa 50 Euro pro Schüler. Das sei „nicht ausreichend. Für unser 970.000 Euro teures Konzept wird das Geld definitiv nicht reichen“, sagt der FDG-Schulleiter Herr Lummel.

„Zusätzlich beantragte Fördergelder werden gerne gekürzt, man möchte sparen“, erzählt ein Lehrer, der anonym bleiben möchte. Dabei ist der Politik der große Nachholbedarf durchaus bewusst: Aus einer Anfrage der SPD Bayern geht hervor, dass das Internet der Schulen in Aschaffenburg unter dem bayerischen Durchschnitt liegt. Die empfohlene Internetgeschwindigkeit von 100 Mbit/s gibt es nur an 4 von 54 Schulen.

„Was? Ihr schreibt wirklich noch mit Stift und Papier?“

Im Rahmen eines Schüleraustauschs konnten einige Schülerinnen und Schüler des FDG erleben, wie das Konzept einer modernen Schule aussehen könnte. Zwischen modernen Wolkenkratzern und traditioneller Architektur liegt im Stadtstaat Singapur unsere Austauschschule, die German European School Singapore. Eines vorweggenommen: ein Handyverbot gibt es hier bis nachmittags auch. Doch die digitale Grundausstattung ist auf hohem Niveau: Einwandfreies W-Lan, Smartboard und Beamer in allen Klassenzimmern. Jeder Schüler hat seinen eigenen Laptop. Die Lehrer sind geschult, damit umzugehen. Die Bücher gibt es digital, der Hefteintrag wird abgetippt. „Was? Ihr schreibt wirklich noch mit Stift und Papier?“ Verwunderung bei den Schülern, wenn man davon erzählt, dass wir bei uns das meiste händisch schreiben. Natürlich lernen die Schüler dort auch, wie man mit einem Stift schreibt, im Alltag ist der PC aber das gängigere Mittel. „Die Technik wird äußerst sinnvoll in den Unterricht eingebaut. Die Ausstrahlung ist modern und freundlich, alles ist brandneu und perfekt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppen angepasst“, findet Ina Straßer aus der 9pa.

Doch für eine digitalisierte Schule muss man nicht reisen. Das Kronberg-Gymnasium ist zwar noch nicht so weit, wie man es in Singapur ist, aber es sieht die Digitalisierung als Kernthema. Es ist zertifiziert als „Referenzschule für Medienbildung“. Diese Auszeichnung erhalten Schulen in Bayern, die offenlegen, wie sie die Unterrichtsqualität durch Einsatz digitaler Medien verbessern wollen. Das Internet wird am Kronberg-Gymnasium aktiv in den Unterricht eingebaut. Auf den Anzeigetafeln im Schulgebäude werden zum Beispiel die Zugangsdaten zum W-Lan angezeigt. Zweitbüchersatz? Nö! Die 5. Klassen können sich die Bücher zu Hause auf dem Tablet oder Computer anzeigen lassen. So bleibt einem das mühsame Bücherschleppen erspart. In der Schule hat man sein Printversion, die am Schulende im Spind gelagert werden kann.

Buchseiten statt Tablet

Hier am FDG benutzen wir noch normale Bücher, auch einen digitalen Zweitbüchersatz gibt es nicht. „Der Zustand der Computerräume ist schlecht. Teilweise funktioniert nicht einmal die Hälfte der Computer“, bemerkt ein Lehrer. Man sieht jedoch, dass versucht wird, mit modernen Hilfsmitteln zu arbeiten. Neuerdings kann man einen kleinen Rabatt für das digitale Vokabellernprogramm Phase 6 bekommen. Auch übt man hin und wieder, Referate per Power Point oder Libre Office Impress zu halten.

Natürlich stellt sich auch die Frage, wie Herr Lummel und der Systembetreuer Herr Spannl den Stand der Digitalisierung am FDG einschätzen. Bei einem Interview gaben sie folgende Antworten:

Herr Lummel, Herr Spannl, das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Digitalisierung. Sind Sie der Meinung, dass das FDG ausreichend digitalisiert ist?

Herr Lummel: Nein! Also eine ganz klare Antwort: Im Moment noch nicht. Digitalisierung ist eine der ganz großen Herausforderungen der Schulentwicklung am FDG im nächsten Jahr. Darüber sind wir uns bewusst. Wir sind uns auch ganz klar bewusst über die Defizite, die wir derzeit noch haben.

Welche Herausforderungen ergeben sich dabei?

Das Problem ist, dass es ganz große finanzielle Herausforderungen darstellt. Es gibt Gelder vom Land, es gibt auch eine Stadt, die uns unterstützt. Allerdings sind wir jetzt gerade in den Sondierungsgesprächen. Z.B. darüber, wie viel wir über die Gelder vom Staat Bayern bekommen. Und wir sind in den Gesprächen, was die Erneuerung der Computerräume betrifft. Da will uns die Stadt unterstützen. Wir haben parallel Gespräche übers WLAN, auch das sind finanzielle Belastungen.

Der Wunschtraum der Schüler wären Tablets statt Bücher. Was ist Ihre Meinung dazu und warum hat man den Lehrplanwechsel nicht als Chance genutzt?

Herr Lummel: Ich bin mir gar nicht mal so sicher, ob das der Traum der Schüler ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das wirklich ein effektives Lernen bedeutet. Ich habe vor zwei Wochen einen Termin gehabt mit Professor Reis von der TU (Anmerkung der Redaktion: Technische Universität) München. Die forscht im Bereich Digitalisierung, schaut ganz genau hin und untersucht den Effekt von digitalem Lernen. Das heißt, man nimmt eine Gruppe, die mit Digitalisierung lernt und eine, die ohne Digitalisierung lernt. Ein Ergebnis ist z.B. , wenn die Schüler ständig digital lernen, lässt nach drei Wochen schon die Motivation nach. Ich bin mir sehr sicher, dass es, wie bei jedem Medium, wohl so sein wird, wie mach ich es motiviert, interessant und auch abwechslungsreich. Das ist dann in digitalisierter Form und auch ohne.

Warum wird das „Zehnfingerschreiben“ nicht als Grundlage im IT- Unterricht angesehen?

-Es folgt ein kurzes Lachen –

Herr Lummel: Das wird am FDG auch noch kommen, in der 6. Jahrgangsstufe. Egal wie es dann konkret ausschauen wird, werden wir das „Zehnfingerschreiben“ verbindlich für alle forcieren.Wir müssen das vom Ministerium aus, es macht absolut Sinn. Das kann ich ganz persönlich sagen.

Herr Spannl, sind Sie als einziger Systembetreuer überlastet?

Herr Spannl: Da muss man tatsächlich ja sagen. Wir versuchen mittlerweile, es auf viele Schultern zu verteilen. Frau Hepp ist meine Stellvertreterinn, Frau Jacob kümmert sich um die Medien und die Beamer und Herr Megerle und Herr Markert kümmern sich um alles, was mit Mebis zu tun hat. In einem vergleichbar großen Unternehmen, wir haben 300 Rechner, hätte man eine ganze Abteilung für die IT.

Herr Lummel, Sie haben selbst den Stand der Digitalisierung unserer Partnerschule erlebt. Wie lange wird es dauern, bis wir am FDG auf dem selben Stand sind?

Herr Lummel: Das werden wir nie erreichen. Die haben 18 Vollzeitkräfte, die sich nur um Digitalisierung kümmern. Das ist Utopie. Wir brauchen auch keine 18 Vollzeitkräfte, wir hoffen, dass der Gesetzgeber umdenkt und mehr Man-Power reinsteckt. So toll er auch ist – ein Herr Spannl allein reicht nicht.

Claudio Di Tondo, 9a

Hier geht’s zum Kommentar von Claudio Di Tondo.

3 aus 1361 Individuen

Wohl jeder kennt es. Morgens steht man ratlos vor dem Kleiderschrank und überlegt, was heute gut an einem aussehen könnte. Will ich eher aus der Menge herausstechen, oder will ich mich in das grobe Gesamtbild einfügen und dem sogenannten  „Mainstream“ angehören?

Nachdem ich mich eine Zeit lang umgeschaut habe, sind mir ein paar Styles aufgefallen. Um euch einen Einblick in die verschiedenen Modewelten eurer Mitschüler zu verschaffen, habe ich 3 Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums zu ihrem Outfit befragt. Das Ergebnis seht ihr hier.

Tim, Clara, Ina

Name, Alter&Klasse:

Clara Gaida, 14, 8b

Tim Witte, 15, 9pc (Schülersprecher)

Ina Straßer, 15, 9pa

 

Wie beschreibst du deinen Style in 3 Worten?

Clara: Grunge, s c h w a r z, goth

Tim: Klassisch, wohlfühlen, expressiv

Ina: Anders, modisch, eigen

 

Wie viel kostet dein Outfit insgesamt circa?

Clara: 500€

Tim: Circa 150€

Ina: Es kann zwischen 100€ bis 700€ variieren.

 

Was ist dein Lieblingskleidungsstück?

Clara: Lil Peep Hoodie& Plateaushoes

Tim: Mein Hemd und kurz danach meine Socken

Ina: Würde mal behaupten alle meine Teddy-/ Fake-Fur-Jacken

 

Ist es für dich wichtig, was andere Leute über dein Aussehen denken?

Clara: Mir ist es eigentlich egal, aber wenn zu viele dieselbe Meinung haben, macht es mich down, ansonsten interessierts mich nicht. Mir wurde schon paar mal gesagt, dass manche Angst vor mir oder meinem Style haben, was ich nicht verstehe. So, like meine Kleidung sagt nichts über meinen Charakter aus und dieser ist ja sowieso viel wichtiger als das Aussehen oder die Kleidung.

Tim: Teils teils… Ich will nicht schlecht aussehen, heisst ungepflegt oder sowas. Aber ich will mich jetzt auch nicht unbedingt einkategorisieren in so einen Trend oder Hype. Also es ist mir schon wichtig.

Ina: Mir ist es egal, wenn es jemandem nicht gefällt, was ich trage. Ich kleide mich für mich und keine andere Person. Eine Ausnahme wären jetzt gute Freunde oder meine Eltern, die mich darauf hinweisen, dass mein Outfit eventuell nicht ganz so passend ist. Natürlich will man (auch) in gewisser Weise anderen Menschen gefallen, aber wenn das nicht der Fall ist, ist das auch kein Problem.

 

Hast du eine Lieblingsmarke? Wenn ja, welche?

Clara: Ich habe sehr viele: Ripndip, Dickies, Demonia, HUF….

Tim: Jack&Jones

Ina: Ja habe ich. Was Klamotten angeht, gehe ich sehr gerne zu Zara, Mango oder H&M. Bei Designermarken ist Louis Vuitton auf jeden Fall mein Favorit.

 

Warum ziehst du dich so an, wie du es tust?

Clara: Ich fühle mich in „normalen“ Klamotten nicht so wirklich wohl, ich will – ich bin jetzt mal ehrlich –  nicht so wie die anderen sein.  Ich will einfach meine Kreativität ausleben.

Tim: Weil ich gut aussehen will, mich wohlfühlen will und – ja man könnte auch sagen –  auffallen will.

Ina: Grundsätzlich ziehe ich mich so an, einfach weil es mir auf diese Art gefällt. Außerdem denke ich, dass man durch seinen Style (auch) viel von seiner Persönlichkeit ausdrückt und es meiner Meinung nach (auch) ein gesundes Selbstvertrauen zeigt

 

Ziehst du dich in deiner Freizeit anders an als in der Schule? Warum?

Clara: Also das kommt ganz auf die Situation und auf meine Laune an. In meiner Freizeit ist es meistens etwas viel Ausgeflippteres, als in der Schule.

Tim: Nein, mache ich nicht… Ich lebe meinen Style eigentlich überall gleich aus.

Ina: Ja mache ich wirklich, da ich es in der Schule irgendwie ´übertrieben´ finde, sich richtig zu stylen. Klar macht es mir Spaß, aber es kostet auch Zeit, sich immer zu überlegen, wie und was man kombiniert.  Dafür nehme ich mir meist nur an schulfreien Tagen Zeit.

Ich würde schon sagen, dass ich meinem Style treu bleibe,  egal an welchem Tag.  Trotzdem verbringe ich, wie gesagt, in meiner Freizeit mehr Zeit mit Styling

 

 

Falls ihr den Dreien auf Instagram folgen wollt, findet ihr hier die Accounts:

Clara: @poorlittleshawty

Tim: @_tim.wte_

Ina: @inastrasser

 

Und wenn ihr euch nun denkt:  “Hey! Ich habe doch auch einen total ausgefallenen und eigenen Kleidungsstil.”, und ihr würdet auch gerne eure Ansichten mit der Schule teilen, dann kontaktiert mich einfach unter der Email: saftdieschuelpresse@gmx.de und vielleicht bist DU in der nächsten Ausgabe schon dabei!

 

 

                    

Paula Ruppert 9pc

Gaming: Age of Empires


Name: Age of Empires 2 HD Edition

Entwickler: Skybox Labs, Hidden Path Entertainment; Original AoE 2: Ensemble Studios

Erscheinungsdatum: 10.4.2013 (Steam),( 30.9.1999 Original AoE 2)

Genre: Kurzzeit- bzw. Echtzeit-Strategie

Anforderungen mindestens (HD Edit.):

  • Hardware: 1,2 GHZ CPU, 1GB RAM, 2GB freien Festplattenspeicher,
  • Betriebssystem: Windows Vista, 7, 8, 10

Spielablauf:

Vor Spielbeginn muss man sich für eines der Dreizehn Völker entscheiden, die unterschiedliche Truppen und Gebäude haben. Die Runde an sich startet man mit einem Dorfzentrum,5 Dorfbewohnern und einem Späher. Im Verlauf der Runde muss man Ressourcen wie Gold, Holz, Nahrung und Stein finden, um Neue Gebäude, Einheiten und Techniken erschaffen zu können. Nach einer gewissen Zeit, gesammelten Ressourcen und erschaffenen Gebäuden kann man dann in die nächste Epoche vorrücken, welche bessere Waffen, Einheiten und Gebäude enthält. Zuende ist die Runde wenn ein Team das andere soweit zerstört hat, dass dieses nicht mehr weiter spielen kann bzw. generell alles vernichtet ist.

Fazit:

Das Spiel ist sehr komplex, sodass man trotz der umfangreichen Lernkampagne im Mehrspielermodus oder gegen die KI immer wieder neue Taktiken und Gegenstände entdecken kann. Zu beachten ist, dass Age of Empires 2 kein Spiel für zwischendurch ist, da Runden von einer halben Stunde, bist zu über 4 Stunden dauern können. Probleme gibt es auch beim Verschieben von Truppen da man nur eine bestimmte Zahl an Einheiten gleichzeitig verschieben kann. Auf Dauer nervig ist auch, dass abgeerntete Felder nicht automatisch wieder angelegt werden. Insgesamt ist Age of Empires jedoch ein gelungenes Spiel, dass auch nach 2 Stunden nicht langweilig wird.

Empfehlung: Spielt das Spiel mit Freunden auf einer LAN-Party oder einfach so mit Freunden.

Viel Spaß beim zocken wünscht: Steffen

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