Hinweise zum Übertritt

Liebe Eltern,

wenn Sie Ihr Kind bei uns anmelden, dann benötigen Sie folgende Unterlagen: Zwei Passfotos, das Übertrittszeugnis, die Geburtsurkunde im Original (nur zur Einsicht, wird sofort wieder zurückgegeben).

A            Allgemeines:

Nach § 26 GSO setzt die Aufnahme in das Gymnasium voraus, dass die Schülerin/der Schüler (auf Grund entsprechender Leistungsnachweise, s.u.) für den Bildungsweg des Gymnasiums geeignet ist, mindestens die 4. Jahrgangsstufe besucht und am 30. Juni vor Beginn des Schuljahres das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

 

B             Von der 4. Klasse Grundschule:

Entscheidend für den Übertritt ist die Durchschnittsnote aus den Fächern Deutsch (D), Mathematik (M) und Heimat- und Sachunterricht (HSU) des Übertrittszeugnisses. Weiterhin erstellt die Grundschule ein Wortgutachten über die Eignung für das Gymnasium, das eine beratende Funktion hat, jedoch nicht bindend ist. Das Übertrittszeugnis muss nicht mehr bei der Grundschule beantragt werden, sondern wird jedem Grundschüler automatisch nach dem 1. Mai ausgehändigt. Es gibt den Leistungsstand der Schülerin/des Schülers zum Zeitpunkt der Ausstellung wieder, ist also nicht mit dem Halbjahreszeugnis. Es gelten folgende Regelungen:

1.            Der Übertritt ist uneingeschränkt möglich, wenn

  • die Durchschnittsnote insgesamt mind. 2,33 und der Durchschnitt aus M und D 2,00 oder besser ist.

2.            Der Übertritt ist möglich, wenn

  • die Durchschnittsnote insgesamt 2,33,
  • die Durchschnittsnote aus D und M jedoch 2,5 beträgt (z.B. D = 2; M = 3; HSU = 2)
  • oder schlechter ist (D = 3; M = 3; HSU = 1)
  • in diesem Fall bietet die aufnehmende Schule eine allgemeine Beratung an, auf ausdrücklichen Wunsch auch individuell; die Eltern entscheiden jedoch selbst.

3.            Der Übertritt ist noch möglich, wenn

  • die Durchschnittsnote 2,66 oder schlechter beträgt
  • in diesem Fall kann ein Übertritt allerdings nur nach bestandenem Probeunterricht (s.u.) erfolgen

 

C             Von der 5. Klasse Hauptschule:

Hier ist zur Anmeldewoche im Mai nur eine Voranmeldung möglich. Entscheidend ist das Jahreszeugnis 5 der HS. Hier muss in D und M der Durchschnitt von 2,00 erzielt werden.

 

D             Von der 5. Klasse Realschule:

Der Übertritt in die 6. Klasse Gymnasium ist bei Vorliegen der Vorrückungserlaubnis, entsprechenden Leistungen in D, M und E (Durchschnittsnote 2,00) möglich. Ansonsten muss sich die Schülerin/der Schüler jedoch einer Aufnahmeprüfung unterziehen.

 

E             Hinweise zum Probeunterricht:

  1. Der Probeunterricht besteht aus Unterrichtsgespräch und schriftlichen Arbeiten (landesweit einheitlich) in den Fächern Deutsch und Mathematik. Er wird bei Übertritten aus der 4. Klasse von den benachbarten Gymnasien gemeinsam abgehalten (jährlich abwechselnd an einem anderen Gymnasium) und erstreckt sich über drei Schultage. Ein Aufnahmeausschuss aus Lehrkräften der Gymnasien hält den Unterricht, bewertet die Leistungen und spricht eine Empfehlung aus. Auf der Grundlage dieser Empfehlung und unter Einbeziehung der pädagogischen Wertung der Gesamtpersönlichkeit der Schülerin/des Schülers entscheidet sodann der Schulleiter des prüfenden Gymnasiums über die Aufnahme. Sie ist jedoch nur zulässig, wenn die Schülerin/der Schüler im Probeunterricht in dem einen Fach mindestens die Note 3 und in dem anderen Fach mindestens die Note 4 erreicht hat. Die Note 5 oder 6 in einem dieser Fächer führt in jedem Fall dazu, dass der Probeunterricht nicht bestanden ist.
  2. Auch bei eigentlich nicht bestandenem Probeunterricht mit jeweils zwei Mal der Note 4 können Eltern entscheiden, dass ihr Kind trotzdem auf das Gymnasium geht.
  3. Für alle anderen Schüler, die nicht unter diese Regelung (s. 2.) fallen und den gymnasialen Probeunterricht nicht bestanden haben, besteht die Möglichkeit, noch einmal am Probeunterricht der Realschule bei einem Nachtermin (am Ende der Sommerferien) teilzunehmen. Eine vorherige Rücksprache mit der gewünschten Realschule ist jedoch unbedingt erforderlich.

 

Ein Hinweis zu den gesetzlichen Grundlagen:

Das Verfahren wird durch die folgenden Bestimmungen geregelt:

  • Art. 44 BayEUG (Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen) zur Wahl des schulischen Bildungsweges
  • § 26 GSO (Schulordnung für die Gymnasien in Bayern) zu Anmeldung und Aufnahmevoraussetzungen und § 27 GSO zum Probeunterricht

siehe auch:

http://www.stmuk.bayern.de

 
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