Schulgeschichte

Das FDG blickt auf eine lange Schultradition zurück:GemäldeAlexandrastraße

Die Anfänge des FDG liegen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: 1833 wird eine Landwirtschafts- und Gewerbeschule errichtet. Dieses „Technische Gymnasium“ ermöglicht eine höhere technische Ausbildung und verleiht das Reifezeugnis für das Weiterstudium an einem technischen Lyzeum oder einer Hochschule. Der Unterricht findet im Gebäude der 1832 aufgelösten Forstlehranstalt im „Sonnengarten“ in Aschaffenburg statt. Drei Jahre später erhält der Unterricht in den Realien (Deutsche Sprache, Geschichte und Erdkunde) den gleichen Rang wie die technischen Lehrfächer.

1864 verändert sich die Schule dahingehend, dass die bisherige Fachschule mit Landwirtschaftsabteilung aufgehoben und umgewandelt wird in eine öffentliche Unterrichtsanstalt, die eine angemessene Allgemeinbildung und eine theoretische Vorbereitung zunächst für den Eintritt in das Gewerbe bietet. Nunmehr nennt sich die Schule „Kgl. Gewerbschule zu Aschaffenburg”.

1877 erfolgt die Umwandlung der Gewerbschulen in sechsstufige Realschulen, die „eine höhere bürgerliche Bildung auf sprachlich-historischer und mathematisch-naturwissenschaftlicher Grundlage zu gewähren und zu religiös sittlicher Tüchtigkeit zu erziehen“ hatten. Die Schule lautet fortan „Kgl. Realschule zu Aschaffenburg“.

Trotz aller Kriegswirren in der jüngsten Vergangenheit wächst die Schule und kann das 75. Gründungsjubiläum feiern, 1912 zieht die Schule in das durch einen Anbau erweiterte ehemalige Forsthochschul-Gebäude an der Alexandrastraße um.

Nach dem Ersten Weltkrieg trägt die Schule die Bezeichnung „Realschule Aschaffenburg“.

Nach mehreren baulichen Erweiterungen wird die Schule 1923 zur Oberrealschule erhoben und erhält die Bezeichnung „Oberrealschule Aschaffenburg“.

Bombenangriffe zerstören 1944 das damalige Schulgebäude fast völlig, der Schulbetrieb geht in der Nachkriegszeit fast nahtlos weiter. Bereits Anfang der 50er Jahre besuchen mehr als 1000 Schüler die Oberrealschule Aschaffenburg.

1965 wird aus der Oberrealschule Aschaffenburg das „Gymnasium an der Alexandrastraße Aschaffenburg“, zudem wird ein neusprachlicher Zweig angegliedert.

Im gleichen Jahr erhält die Schule den Namen des Ehrenbürgers der Stadt Aschaffenburg: Friedrich Dessauer. Kurz darauf nennt sich die Schule „Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg – Mathematisch-naturwissenschaftliches und Neusprachliches Gymnasium.
1967 bezieht das FDG den Neubau im Schulzentrum, wo es sich noch heute befindet.

Anfang der 70er Jahre verzeichnet das FDG die höchste Schülerzahl seit Bestehen der Schule, nämlich 1260. Ab 1973 wird das FDG als gemischte Schule geführt, d. h. Mädchen können nunmehr in allen Klassenstufen aufgenommen werden.

Ein weiterer Markstein der Schule wird im Jahr 1977 gesetzt: Das FDG wird Seminarschule. Pädagogische Seminare werden für die Fächer Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Mathematik, Physik und Sport eingerichtet.

Dringend notwendig gewordene Anbauten tragen der Größe der Schule Rechnung.

Die Ausweitung des Namens zu “Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium Aschaffenburg” erfolgt 2002, diese Bezeichnung trägt das FDG bis heute.

 
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