Taizé – Schulfahrt in ein kleines Dorf in Frankreich / Burgund

Wir als P-Seminar 2014/2016 hatten die Aufgabe, diese seit langem durchgeführte Fahrt zu organisieren.

Taizé ist ein kleines Dorf, in dem christliche Brüder leben. Diese wollen ihr Christsein mit den Jugendlichen teilen. Dort übernachtet man mit anderen Jugendlichen aus aller Welt in eigens mitgebrachten Zelten oder in einer der Holzhütten, auch „Baracken“ genannt. Für diese Fahrt muss man offen sein für andere Kulturen und neue eigene religiöse Erfahrungen. Jedoch muss keiner besonders religiös geprägt sein. Die Vielfalt der Jugendlichen aus aller Welt machen diesen Aufenthalt zu einem bunten Erlebnis, das nur zu empfehlen ist.

Wir haben als Teilnehmer des Seminars unsere Erwartungen zu Beginn mit unseren Eindrücken nach der Fahrt verglichen und möchten euch hier einen Einblick gewähren:

Taizé war unglaublich, meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich würde sofort wieder dort hin fahren.

Vorherige Erwartungen:

– Spaß

– Viel Freizeit

– Neue Leute

– Entspannung

Erfüllt(?) :

– Spaß: Ja, hauptsächlich abends beim Oyak, sobald alle Tagesaktivitäten abgeschlossen waren.

– Viel Freizeit: Teilweise. Der Anteil der Freizeit war vom Tag abhängig. Größtenteils wurde der Tag von vielen Gebeten, Gesprächsgruppen und Essenszeiten geprägt. Dennoch war, vor allem die ständigen Gebete betreffend, die Zeitaufteilung auch in Hinsicht auf die Freizeit gut organisiert.

– Möglichkeit neue Leute ganz offen anzusprechen.

– Entspannung wurde vor allem an der Quelle geboten.

 

Vorstellungen:

Freizeit von Schule

Spaß mit Freunden

gutes Wetter

cool down

Glaube neu entdecken

#

Realität:

durchwachsenes Wetter

neues Zusammengehörigkeitsgefühl

zusammen Gottesdienst feiern – zusammen singen am Oyak

Gemeinschaft

Gebet vor dem Kreuz bis 02:00 Uhr

Taizé kann man nur schwer beschreiben. Man muss es selbst erleben! Sagen kann man nur: Es lohnt sich jede Minute!

Erwartungen, Vorstellungen und Befürchtungen erfüllt, Ergebnisse
+ Pause vom Schulstress

+ dreimal am Tag in die Kirche →      Langeweile?

+ Ruhe, Entspannung  🙂

+ Arbeit im Kloster

+ Cluny, wo ist das?

+ schlechtes Essen?

+ Fremdsprachen, ein Problem?

+ Glaube

– die Taizéfahrt war viel zu schnell wieder vorbei, besinnliche Tage, um zur Besinnung zu kommen

– Gottesdienste als Erlebnis, internationaler Gottesdienst auf unterschiedlichen Sprachen

– Schweigezeit in der Kirche und Campen mit den Freunden, Musik, Spiele, Sommer

– hoher Spaßfaktor, mit den richtigen Leuten macht sogar Müllsammeln Spaß (Soundtrack: „…Wir machen sauber…“

– für einen internationalen Jugendtreff ziemlich isoliert und abgeschieden, keine Supermärkte

– Essen einfach, aber genießbar

– man lernt viele Leute kennen, natürlich auch aus der eigenen Reisegruppe

– ein Besuch in Taizé hilft dabei, sich selbst mit dem Glauben auseinander zu setzen, aber auch seinen Standpunkt mit anderen zu diskutieren.

– Der Gottesdienst ist die gelebte Ökumene und spätestens in der Schweigezeit findet man sich wieder

Taizé in Stichworten: Akzeptanz, Glaube, Toleranz, Spaß, Gemeinschaft, Freunde, Besinnung

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Erwartungen: Ruhe, Entspannung, Spaß, Selbstfindung, Kirche eintönig (langweilig), schlechtes Essen, Leute aus anderen Ländern kennenlernen, Wetter gut, nahe des Dorfes → lauter (Verkehr), vor allem Europäer da

Ergebnis: Spaß, Ruhe, Entspannung, Kirche richtig gut (alle still, Gesänge, ganz anders als bei uns zu Hause), gutes Essen (v.a. Frühstück), nicht so viele Ausländer kennengelernt, Wetter ab und an echt hundsmiserabel, im Niemandsland, auch Amerikaner da

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Viel Spaß bei den nächsten Fahrten nach Taizé wünscht euch

Das P-Seminar-Taizé 2014/16

P. S. Das Oyak ist ein Kiosk, an dem man Getränke und sonstige Dinge des Alltags kaufen kann.

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