Gemeinschaftsleben

Wir gestalten Schule als eine wertorientierte Gemeinschaft. Wie wir miteinander umgehen, hat entscheidenden Einfluss auf die Qualität unserer Schule. Dazu gehören Höflichkeit, Ehrlichkeit, Lernbereitschaft, Disziplin sowie ein respektvoller Umgang miteinander, auch in Bezug auf Noten. Das schulische Miteinander wird auf der Basis eines christlich-abendländischen, durch Humanismus und Aufklärung geprägten Menschenbilds im Geist der Offenheit und des Respekts für alle Überzeugungen gelebt.

Diese Ziele wollen wir erreichen,…

  • … indem wir den Schülern die notwendigen Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
    Die Schüler stehen im Mittelpunkt. Deren Persönlichkeit ist zu achten, ihre Kompetenzen werden gefördert und entwickelt. Auch Schwächere und Beeinträchtigte sowie besonders Begabte werden unterstützt. Wir begegnen einander mit Hilfsbereitschaft, Respekt und Toleranz. Unsere Lehrer übernehmen dabei eine Vorbildwirkung. Jedes Mitglied der Schulfamilie nimmt das andere ernst.
    Die Erziehung junger Menschen zu eigenen Persönlichkeiten beinhaltet in der heutigen Zeit mehr denn je eine hohe Kompetenz im Umgang mit Medien. Wir stehen modernen Medien offen gegenüber und setzen diese im Unterricht ein, zeigen aber den Schülern auf, dass diese Mittel zum Zweck sind und nicht umgekehrt.
    Unsere Bemühungen um den Schüler offenbaren sich insbesondere im breit gefächerten Programm an Wahlfächern, in den maßgeschneiderten Förderkursen auch für Begabte und in dem für die Unterstufe neu etablierten schulinternen Methodenlehrplan. Ebenso dient die SMV für Schüler als außerunterrichtliche Möglichkeit, Schule zu gestalten und dabei wichtige Erfahrungen für die persönliche Weiterentwicklung zu sammeln.
  • … indem Lehrer, Schüler, Eltern und Schulleitung bei der Gestaltung und Unterstützung des Schullebens konstruktiv zusammenarbeiten.
    Einen großen Stellenwert nimmt bei uns die Pünktlichkeit ein, da sie Ausdruck von Respekt gegenüber anderen ist. Wir pflegen eine offene Kommunikation. Wertschätzung erfolgt durch Lob, Kritik wird konstruktiv geäußert. Natürlich läuft auch bei uns nicht immer alles rund: Konflikte sollen sachlich einer Lösung zugeführt werden. Konkret gehört dazu auch die Entwicklung einer Streitkultur. Schul- und Klassenkodex werden gemeinsam erarbeitet, jeder ist gehalten, auf deren Einhaltung zu achten.
    Beispiele für die jahrgangsstufen- und fächerübergreifende Zusammenarbeit sind das Tutorenprogramm, der Methodenlehrplan, das Streitschlichterprogramm “KEKS”, das Krisenteam oder Aktionen zur Mobbingprävention.
  • … indem wir als weltoffene Schule unseren Beitrag leisten, dass die Schüler selbstständige und verantwortungsvoll handelnde Persönlichkeiten werden, um unser demokratisches Gemeinwesen und die Gesellschaft friedlich zu gestalten.

Wer mit offenen und neugierigen Augen durch die Welt geht, kann sie besser verstehen. Die Mehrsprachigkeit unserer Schüler (gestützt durch die Besonderheiten des bilingualen Unterrichts) eröffnet Möglichkeiten zur Weltoffenheit – und somit Gemeinschaft friedlich zu gestalten. Schüler, Eltern und Lehrer anderen Glaubens, anderer Nationalität werden integriert.  Durch das Engagement in der SMV, in verschiedenen sozialen Aktionen wie der Spendenaktion für Schulen in der Dritten Welt (Kolumbien und Tansania) oder der Fürsorge für bedürftige Menschen leisten die Schüler ihren Beitrag für eine demokratische und soziale Gesellschaft. Schließlich gehören auch Exkursionen, Klassenfahrten und Schüleraustauschprogramme zum Gemeinschaftsleben an unserer Schule, die unter anderem das Kennenlernen fremder Kulturen zum Ziel haben.

  • … indem wir Schülern mit Behinderung die gleichberechtigte Teilhabe am Schulleben ermöglichen.

Am FDG ist eigens eine Inklusionsbeauftragte tätig, die Ansprechpartnerin ist für Schüler mit (vorübergehenden) Beeinträchtigungen oder schwerwiegenden sowie chronischen Erkrankungen (z. B. Diabetes). Auch die Ausstattung des FDG wird dem Bemühen, Gleichberechtigung für Schüler mit Beeinträchtigungen gerecht: Die Schule kann barrierefrei begangen werden, auch existieren Klassenzimmer, die mit einer speziellen Audiotechnik für Hörgeschädigte versehen sind.

  • …indem wir Zivilcourage und soziales Handeln fördern.
    Das FDG bietet je nach Alter viele Möglichkeiten, in denen Schüler lernen können, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. So werden z. B. Projekte in sozialen Einrichtungen wie Altenheimen, bei der Diakonie oder im Café Grenzenlos durchgeführt. Kontinuierlich unterstützen wir durch soziale Projekte unsere Partnerschule in Tansania und die Stiftung „Weg der Hoffnung”. Wir würdigen das schulische und außerschulische Engagement unserer Schüler, sei es als Tutoren für die neuen 5. Klässler, in der SMV oder bei der Schülerzeitung, beim Schulsanitätsdienst, oder dem allgemeinen Sanitäts- und Rettungsdienst oder in der Jugendarbeit.
  • …indem das Gemeinschaftsleben an unserer Schule wesentlich auch vom Evangelischen und Katholischen Religionsunterricht mitgeprägt wird.

Beide Konfessionen arbeiten in der Fachschaft Religion sehr vertrauensvoll und eng zusammen. Da an unserer Schule Schüler unterschiedlicher sozialer, kultureller, weltanschaulicher und religiöser Herkunft zusammenleben, ist uns am FDG die Achtung vor der religiösen Überzeugung anderer wichtig. Daher findet bei der Werteerziehung auch eine Zusammenarbeit mit der Fachschaft Ethik statt.
Wir wollen die Schüler zu gegenseitigem Respekt befähigen und sie dabei unterstützen, eine eigenverantwortliche Position und Identität zu entwickeln. Dies ist unserer Ansicht nach Voraussetzung für einen konstruktiven Dialog zwischen den verschiedenen weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen und fördert den Respekt, die Toleranz und das friedliche Zusammenleben am FDG. Auch lassen sich Geschichte und Kultur Europas nicht sachgerecht verstehen, wenn man nicht mit den Grundlagen des Christentums vertraut ist, da dieses unsere Kultur und Geschichte wesentlich geprägt hat.

Weil unsere Gegenwart vom Wandel der Werte und Lebensmodelle gekennzeichnet ist, stehen heute verschiedene religiöse und nichtreligiöse Überzeugungen nebeneinander und in Diskussion. Angesichts dieser Situation ist es unserer Meinung nach wichtig, den Schülern Orientierungshilfen zu bieten, so die Identitätsfindung zu fördern und die Schüler zu verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen. Dabei bieten insbesondere der Religions- der Ethikunterricht Raum für eine existenzielle Auseinandersetzung mit Wahrheitsfragen und dienen der Sinnfindung.

  • …indem wir die Individualität des Einzelnen achten, uns für ein friedliches Schulklima einsetzen, eine offene Kommunikation fördern und konstruktiv mit Konflikten umgehen.

Daher engagiert sich die Fachschaft Religion auch beim Streitschlichterprogramm (KEKS), dem Krisenteam (Gesprächsangebote und Begleitung bei Krisen) und der Mobbingprävention. Die sozialen Kompetenzen stärken wir, indem wir regelmäßig Spendenaktionen für unsere Partnerschulen in Tansania und für die Stiftung  „Weg der Hoffnung” in Kolumbien durchführen und an ältere Mitbürger in Senioreneinrichtungen Briefe schreiben. Die Achtung vor der religiösen Überzeugung anderer fördern wir, indem wir Begegnung mit jüdischen Schülern ermöglichen und Moscheen besuchen.
Mit einem umfangreichen Angebot an Gottesdiensten und Meditationen für die einzelnen Jahrgangstufen setzen wir die in der Bayerischen Verfassung verankerten Bildungs- und Erziehungsziele Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor dem Anderen und Verantwortungsbewusstsein um und ermöglichen den Schülern ihren Glauben zu leben. Dies wird auch mit unserem Angebot einer Fahrt nach Taizé gefördert.
• …indem wir das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein stärken.
Mit einer umweltbewussten Erziehung soll die Achtung vor dem Leben und der Natur geschult werden. Der Waldtag, Exkursionen im Bereich der Biologie, der verpflichtende Aufräumdienst nach der Pause und die Umwelt-AG sind nur einige Beispiele, um Verantwortungsbewusstsein für die Natur zu wecken. Darüber hinaus wird den Schülerinnen und Schülern ein gesundheitsbewusster Umgang mit dem eigenen Körper, vor allem im Sport- und Biologieunterricht, vermittelt.

 

 

 

 

 

 

 
Mensa Vertretungsplan Impressum