Grundsatzinformationen

Die Oberstufenkoordinatoren OStR Matthias Miksa (derzeit zuständig für Q11) und OStR Harald Gaube (zurzeit zuständig für Q12)  sind Ansprechpartner für alle Belange der Oberstufe.

Auf http://www.gymnasiale-oberstufe.bayern.de/ finden Sie Informationen zur Oberstufe. Dort befindet sich unter anderem auch ein Fächerplaner für die Oberstufe und Aufgaben zur Abiturvorbereitung.

Die grundsätzlichen Informationen über die beiden Seminare können Sie auch hier herunterladen.

Die folgenden Informationen zu den Seminaren sollen lediglich einen kurzen Überblick über die Ziele und Inhalte der beiden Seminare der Oberstufe geben. Ausführliche Informationen zu der Konzeption der Seminare finden sich unter www.gymnasiale-oberstufe-bayern.de

Grundkonzept des W-Seminars (Wissenschaftspropädeutisches Seminar):
Das W-Seminar soll Grundkompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln, wie z.B. Recherchetechniken oder die Aufbereitung, Strukturierung und Präsentation von Informationen.
Das Seminar orientiert sich dabei an einem Rahmenthema, das einem sog. Leitfach zugeordnet wird. Nach einer gründlichen Einführung in dieses Thema durch den Kursleiter und einer allgemeinen Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten beschäftigen sich die Schüler selbstständig mit einzelnen Aspekten des Rahmenthemas und fertigen darüber „betreut durch die Lehrkraft“ eine Seminararbeit an. Die Präsentation von Zwischenergebnissen und eine Abschlusspräsentation innerhalb des Seminars werden verlangt und gehen „zusammen mit der Note für die Seminararbeit“ in die Note für das Seminar ein.

Grundkonzept des P-Seminars (Projekt-Seminar):
Ziel des P-Seminars ist es zunächst, die Schüler zu befähigen, ihre Studien- und Berufswahl verantwortlich zu treffen. Aus diesem Grunde beinhaltet dieses Seminar auf der einen Seite verschiedene allgemeine Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung wie die Information über Studiengänge, Berufsfelder und eine Analyse der eigenen Stärken und Schwächen.
Auf der anderen Seite sollen die Schüler bei der gemeinsamen Arbeit an einem Projekt mit externen Partnern einen Einblick in die moderne Berufswelt und ihre Anforderungen bekommen.
Sie sollen dabei Kompetenzen erwerben oder verbessern, die in der heutigen Arbeitswelt unabdingbar sind: Projektmanagement, Teamfähigkeit, Sozialkompetenz uvm.
Auch dieses Seminar ist zwar einem Leitfach zugeordnet, hat aber meist einen fächerübergeifenden Charakter.
Die Leistungen der Schüler im Seminar werden zu einer Gesamtnote zusammengefasst. Darüberhinaus erhalten sie zusätzlich zum Abiturzeugnis ein Zertifikat über die im P-Seminar ausgeübten Tätigkeiten und den gezeigten Kompetenzen.

Grundlegendes zur Wahl und zum Stellenwert im Abitur:

  • Beide Seminare sind zwar einem Leitfach zugeordnet, können aber unabhängig von der Belegung des Faches aus dem Kursprogramm gewählt werden, d. h., man kann durchaus ein Seminar in Chemie besuchen ohne den Chemie-Kurs aus dem Wahlpflichtprogramm zu wählen.
    Die Seminare bauen grundsätzlich auf dem Grundwissen der Mittelstufe auf und behandeln in der Regel keine direkt abiturrelevanten Lerninhalte, d. h., die Belegung des Seminars bringt in der Abiturprüfung nicht unbedingt irgendwelche Vorteile.
  • Der Punkteanteil für die beiden Seminare (max. 60 Punkte W-Seminar, max. 30 Punkte P-Seminar) ist bei einer möglichen Gesamtpunktzahl von 900 Punkten in der Gesamtqualifikation vergleichsweise gering. Da ohnehin fächerübergreifende Kompetenzen mit in die Bewertung eingehen, muss das in den Seminaren gewählte Leitfach nicht unbedingt auch eines der stärksten Fächer des Schülers sein.
  • Für beide Seminare sind in den ersten drei Halbjahren der Oberstufe je 2 Wochenstunden vorgesehen, die aber vom Kursleiter flexibel eingeteilt werden können. Sie schließen mit Ende des Halbjahres 12/1 ab.
 
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