„Europa macht Schule“ am FDG Aschaffenburg

Auch das FDG ist mit dabei bei der Aschaffenburger Initialzündung des Programms „Europa macht Schule“. Die Grundidee ist so einfach wie einleuchtend: Internationale Studierende kommen in Schulklassen, stellen dort das Leben in ihren Heimatländern vor und erzählen, was Europa ihnen ermöglicht. Gemeinsam erarbeiten die Studierenden mit den Schülerinnen und Schülern dann ein europäisches Projekt, das am Projektende öffentlich präsentiert wird. Dabei gewinnen die Klassen nicht nur neue Einsichten in andere Länder, andere Sitten, sondern auch ein Plus an Sicherheit im Auftreten, Planen von Projekten und Gestalten von Präsentationen.

 

Dass der Europagedanke im FDG eine große Rolle spielt, zeigt schon der alljährliche Besuch des Europaforums der Aschaffenburger Gymnasien oder die Thematisierung der Geschichte Europas im Unterricht. Nun aber nimmt auch das FDG teil an dem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekt „Europa macht Schule“. Ziel des Projekts ist es, im interaktiven Lernen mehr über unsere europäischen Nachbarländer und die Herkunftsländer der Gaststudierenden zu erfahren. Die Gaststudierenden ihrerseits lernen nun das deutsche Bildungssystem aus der Praxis kennen. Sie erhalten so einen tieferen und zugleich intensiveren Zugang zu Deutschland und werden auch am FDG in den kommenden Wochen zu Gastbotschaftern ihres jeweiligen Heimatlandes.

 

Am Montag, 30. April, wurden die internationalen Gaststudierenden von Herrn Eck am FDG willkommen geheißen und auf die drei beteiligten Klassen Q11/3, Q11/4 und Q11/5 aufgeteilt. Dort werden die Studierenden aus Südkorea, Ungarn, Finnland, Taiwan, Bulgarien und Jordanien für Vielfalt, Toleranz und den europäischen Gedanken werben. Die Bilder zeigen die Auftaktveranstaltung mit der verantwortlichen Vertreterin der Hochschule Aschaffenburg, Frau Professorin Alexandra Angress, die an unserer Schule ihr Abitur abgelegt hat, der Koordinatorin Angelika Dankert und dem Kreisvorsitzenden der Europa-Union Aschaffenburg, Dieter Schornick, im Kreise der beteiligten SchülerInnen und Studierenden.

 

Durch den direkten, persönlichen Austausch von Studierenden und Schülern soll das Kennenlernen von Kulturen und Traditionen auf eine lebendige Weise gefördert werden – und letztlich ein wichtiger Beitrag zum europäischen Gedanken und vor allem zu einem friedlichen und vorurteilslosen Miteinander geleistet werden. „Europa macht Schule“ ist ein interkulturelles Programm, das in erster Linie die Förderung der Begegnung unter jungen Europäerinnen und Europäern zum Ziel hat. Das Programm wird inzwischen an knapp 40 Hochschulstandorten in Deutschland von ehrenamtlichen Standort-Teams koordiniert. Die hauptamtliche Koordinationsstelle im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt diese dabei in Zusammenarbeit mit dem Verein Europa macht Schule e.V. Gefördert wird das Projekt, das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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