„Eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert?“ eine kulturelle Exkursion der 10b

Am 16. November 2018 besuchte die Klasse 10b mit ihrem Deutschlehrer Herrn Dr. Banhold das Schauspielhaus Frankfurt, um eines der bekanntesten Theaterstücke der Aufklärung, „Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing, zu sehen. Nachdem das bürgerliche Trauerspiel bereits im Unterricht behandelt wurde, war der Besuch des Schauspiels eine willkommene Vertiefung. Aufgrund dieses Vorwissens sind wir mit sehr konkreten Vorstellungen an die Aufführung herangetreten, von denen in der modernen Inszenierung die einen mehr, die anderen weniger erfüllt wurden. So waren einige sehr begeistert über die lockere und jugendliche Interpretation des Klassikers, andere hingegen hat genau dies gestört. Beispielsweise wurde der bekannte Schluss verändert, um der Geschichte ein offenes Ende zu verleihen.

Schon am Nachmittag gab es einen Vorgeschmack auf die Reise in die Aufklärung, denn nicht nur durch literarische Werke lässt sich die Bevölkerung zum Nachdenken anregen, sondern auch durch Satire, vor allem in Form von Karikaturen. Auf diese hat sich die „Caricatura“ in der Satirehauptstadt Frankfurt spezialisiert. Dort werden Werke von Künstlern wie Bernstein, Gernhardt und Poth ausgestellt, aber auch Sonderausstellungen sind dort zu finden, aktuell Volker Kriegel, dessen Werke noch bis zum 20. Januar 2019 zu sehen sind.

Maurizio Lacorte, 10b

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