Das P-Seminar „Musik und Bühne“– Ein Überblick

Pünktlich zum Karnevalsbeginn am 11. November brachte das Seminar „Musik und Bühne“ 2014/16 sein selbstgeschriebenes Märchen-Crossover „Es war einmal…“ in der Aula des FDG zur Aufführung und sorgte für einen heiteren Abend. Den Aufführenden war die Freude über ihren Erfolg deutlich im Gesicht abzulesen!

Hier ein kleiner Abriss über die Bausteine des Projekts, die so immer gleich bleiben werden:

1 – Die Projektmethode

Projektarbeit ist ein wesentlicher Baustein heutiger Berufswelt. Die Phasen eines Projekts bleiben dabei immer im Grundsatz gleich, egal ob am Ende ein neues Auto, die Planung der Hochzeit der besten Freundin oder eben ein Bühnenprojekt steht. Die grundsätzliche Theorie hierzu wird durchgenommen, um sie dann mit dem eigenen Projekt mit Leben füllen zu können.

Das praktische Projekt

Nach einer gegenseitigen Kennenlernphase der Kursmitglieder wird darüber beraten, welches Ziel wünschenswert und zugleich realistisch ist. So einigte sich der letzte Kurs auf ein Bühnenstück mit Musik, weil man zwar gerne musikalisch aktiv werden wollte und auch einige Musiker in den Reihen hatte, aber die Bühnenerfahrung für das Aufführen beispielsweise eines Musicals nicht ausreichend gewesen wären. Und weil man zwei kreative Autorinnen hatte, wurde das Skript kurzerhand selber verfasst und in der letzten Phase noch mit Musik angereichert.

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2 – Berufs- und Studienorientierung (BuS-Teil)

Neben dem praktischen Projekt ist die Auseinandersetzung mit der realen Berufswelt und den generellen Ausbildungsmöglichkeiten (Studium, Duales Studium etc.) nach dem Abitur ein wesentlicher Bestandteil des P-Seminars.

Jeder Kursteilnehmer muss ein Referat über einen Beruf und den dazugehörigen Ausbildungsweg halten und eine externe Person zu ihrem Beruf, ihrer Wahl des Berufs und ihrem Werdegang interviewen. Die Leitfrage ist hierbei immer, welche Kriterien und Entscheidungen dazu geführt haben, dass jemand wurde, was er wurde, und ob er damit glücklich ist. So hatten wir im Kurs beispielsweise hochinteressante Interviews mit Masken- und Kostümbildnern, einem Regisseur, Tänzern und zwei hochkarätigen Eventmanagern, die Einblicke in ihre Lebens- und Berufswelt und damit auch in ihre Erfolge und Misserfolge gaben.

Dieser Teil wird durch ergänzende Informationen zu den Möglichkeiten zwischen Abitur und Studium (Au-pair, gap-year, Bundesfreiwilligendienste etc.), zu den Lebenshaltungskosten oder zu den Finanzierungs- und Stipendienmöglichkeiten abgerundet.

Schließlich bemüht sich der Kursleiter darum, gemeinsam mit dem Seminar Betriebe zu erkunden und Praktika zu verschaffen, an die man so eventuell nicht alleine kommen würde. So konnten im letzten Kurs zwei Teilnehmerinnen bei einer Frankfurter Musicalschule schnuppern, bei der auch Helene Fischer ihren Abschluss gemacht hat, und AB-Event, die Macher des Afrika-Karibik-Festivals, stellten zwei Praktikanten für den Stagebereich ein. Erkundet wurde als Beispiel für ein Mehrspartentheater auch das Mainfranken Theater in Würzburg.

3 – Die Selbsterkundung

Wie bin ich eigentlich? Verhalte ich mich alleine anders als in der Gruppe? Was sind meine Stärken, meine Schwächen? Was würde ich im Leben gerne machen? Was ganz bestimmt nicht? – Diesen Fragen muss sich jeder Mensch immer wieder stellen. Aber umso mehr sollte man über sich selber im Klaren sein, wenn man noch am Anfang seiner „Karriere“ steht und das Leben mit allen seinen Möglichkeiten vor einem. Unter diesem Blickwinkel werden wir uns anhand erprobter Materialien selber reflektieren, um eine Grundlage für Berufs- und Lebenswünsche zu haben.

Doch wie heißt es so treffend: Der Weg ist das Ziel. – Und ein Weg kann das P-Seminar „Musik und Bühne“ sein…

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