Mit Alice im Wunderland in die Sommerferien

Hochsommerliche Temperaturen und strahlende Sonne – die Aufführung von „Alice im Wunderland“ durch die Mittelstufentheatergruppe zauberte kurz vor Schuljahresende vorferienhafte Stimmung ins Friedrich-Dessauer-Gymnasium. Die Elftklässlerin Rebekka Stanik hatte das bekannte Werk Lewis Carrolls ins Heute transponiert und zeigte die Bedeutung wahrer Freundschaft angesichts vielfältiger Herausforderungen auf.

Das 1865 erschienene Werk gilt als absoluter Klassiker der Kinderliteratur. In der Umarbeitung durch Rebekka Stanik hat die moderne Alice (Sofía Thielmann Vila) gewaltigen Stress, mit den Ansprüchen ihrer neuen „besten Freundinnen“ Sarina und Sabrina (Mara Swarowski/Lea Schanz) mitzuhalten. Diese verlangen nicht nur, dass sie sich stets nach der aktuellsten Mode kleidet, sondern auch, dass sie sich von ihrem „langweiligen Kindergartenfreund“ Colin (Leon Schwab) abwendet. Eindrücklich zeigt die junge Gruppe, was es im Zeitalter von Handy und Influencern heißt, in einem Klassenzimmer „out“ zu sein oder als unmodisch verspottet zu werden. Als Colin von einem Auto angefahren wird, kriegt das die abgelenkte Alice gar nicht mit, obwohl Colin ihr in ihrer Jugend stets beigestanden hat, als andere sie ausgelacht hatten.

 

Als ein merkwürdiger Zufall Alice ins Wunderland und zur ominösen Teerunde des bizarr-schrägen Hutmachers (in einer Doppelbesetzung: Jakob Stanik und Luca Hübner) versetzt, muss sie zusammen mit Colin helfen, das bedrohte Wunderland zu retten. Der lebensspendende Kristall des Wunderlandes ist zerbrochen und seine Einzelteile sind auf die vier Elementländer verstreut worden. Mit dem Kristall aber hat sich auch die eigentlich gute weiße Königin verwandelt in eine böse schwarze Königin (Jenny Heller), die von nun an die Rettung des Wunderlandes verhindern will.

 

In jedem der vier Elementländer muss die Truppe Schwierigkeiten überwinden, um den Kristall wiederzufinden. Der als Hilfe geschickte Märzhase (Jan Thurau) bringt so manches Mal den Schlachtplan durcheinander, wenn er über die Bühne hoppelt. Aber selbst die Teufelstochter Medea (Paula Ruppert) und die misstrauische Lorelei (Nina Lindtner) tauschen den Kristall gegen eine Einladung zum Tee bei Alice, weil sie – wie Alice und Colin – erkennen, dass Freundschaft wichtiger ist als aller Besitz. Der Beifall am Ende zeigte, dass auch die Zuschauer diese wunderbare Botschaft aus dem Wunderland in die Sommerferien mitnahmen.

Mittelstufentheater spielt den „Diener zweier Herren“

Nachdem in diesem Jahr bereits Ober- und Unterstufentheater das Publikum verzaubert hatten, beschloss die Theatergruppe der Mittelstufe die diesjährige Theatersaison mit ihrer Version des Bühnenklassikers „Der Diener zweier Herren“.

Mit viel Witz und Improvisationsvermögen zeigten die Schüler, dass man auch ein derart gewichtiges Werk der Theaterliteratur auf einer Schulbühne erfolgreich geben kann. Das Besondere dieser Aufführung aber waren sicherlich auch die Umstände: Alexander Tilman-Villa, Q12, hatte das Textbuch zusätzlich zu seinen Abiturvorbereitungen eigens für die Schulbühne umgeschrieben und gleichzeitig die Einstudierung des Werkes übernommen. Das Publikum wusste dies mit großem Applaus zu honorieren. Dies freute wiederum Herrn Krenz und Herrn Schwaderer, die ihn bei diesem Projekt unterstützt hatten.

Bilder: Ina Straßer und Marlena Götz (beide 7d)

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Theaterstück „Dreck“ zu Gast am FDG

Das P-Seminar „Schule ohne Rassismus“ hat als eines seiner Projekte das Ein-Mann-Stück „Dreck“ von der Kulturschule Leipzig eingeladen. Am letzten Schultag vor den Pfingstferien verfolgte die 9. Jahrgangsstufe die Aufführung, die ebenso kurzweilig wie anspruchsvoll war. Da stand ein mit arabischem Akzent sprechender illegaler Einwanderer auf der Bühne, oft aber auch im Publikum, und sprang zwischen verschiedenen Persönlichkeiten hin und her. Die Wechsel waren so nahtlos, das Spiel mit Ernst, Ironie und Provokation so komplex, dass 50 Minuten lang höchste Aufmerksam gefordert war. Selten hat man eine ganze Jahrgangsstufe konzentrierter  erlebt. Letztendlich führt das Stück einen Menschen vor, der offensichtlich die Vorurteile gegen Ausländer und Flüchtlinge so verinnerlicht hat, dass er sie entweder schon zu seinen eigenen macht und sich gar auf die Seite der Gegner stellt. Ob echte Anpassung oder nur vorgetäuscht, in jedem Fall wird dem Zuschauer dabei klar, welche weniger fremdenfreundlichen Gedanken er selber manchmal oder öfters hegt. Man schwankt zwischen Mitgefühl und Abneigung mit diesem Illegalen, der am Anfang und am Ende paradoxerweise erklärt: „Ich liebe euch.“ Das Stück kommt nicht moralisch daher, vielmehr manchmal witzig, enthält aber zahlreiche Denkanstöße, mit denen man sich trotz Besprechung im Anschluss an die Aufführung selber auseinander setzen kann.

Theaterabo – Breakdance mit Breakin´ Mozart

Breakin‘ Mozart – Ballett in einer ganz außergewöhnlichen Form präsentierte sich im Rahmen des Theaterabos 2015/2016! Zu Mozartklängen wurde breakdance getanzt und die Vorstellung riss alle mit, auf und vor der Bühne. Das Bild zeigt die Schweinfurter Dancefloor Destruction Crew (DDC) mit dem Dessauer-Konterpart der Abocrew.

Von einem, der noch träumen kann… – „Lippels Traum“ verzaubert das Publikum

Für einen bezaubernden Theater-Abend sorgten verschiedene Ensembles aus verschiedenen Jahrgangsstufen, die mit beeindruckenden Leistungen im Sprechtheater sowie mit Gesangs-, Einrad- und Jonglierkünsten  das Publikum begeisterten.

Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen des FDG spielten mit Hingabe Theater, nämlich „Lippels Traum“, erdacht und geschrieben vom bekannten Sams-Erfinder Paul Maar. Im Stück geht es um den 12-jährigen Philipp, von allen Lippel genannt (gespielt von Mara Swaroswky, später Luca Hübner), der eine ganze Woche vom schrecklichen Kindermädchen Frau Jakob (Rebekka Stanik) betreut werden soll. Diese zwingt den Jungen heiße Milch zu trinken und  verbietet ihm sogar noch das Lesen im neuen Morgenland-Buch.  Was bleibt Lippel anderes übrig als das gerade begonnene Buch zu Ende zu träumen? Perfekt  wird die Verwirrung, als dann noch zwei türkische Kinder (Jennifer Heller und Katharina Ott) neu in seiner Klasse auftauchen, die den verbannten Königskindern in der Geschichte zum Verwechseln ähneln.  Lippel muss hier unbedingt eingreifen, zum Glück kann er sich dabei auf seine Nachbarin Frau Peschke (Dana Beck) verlassen.

Unterstützt wurden die etwa 15 Schauspieler der Theater-AG vom Unterstufenchor und einer bunten Einrad- und Jongleurstruppe, deren Auftritt ein Highlight des Abends darstellte.

Vielen herzlichen Dank auch an die zahlreichen Helfer wie David Brand (Technik) und Alexander Thielmann-Viela (Regieassistenz), aber auch an die vielen Kollegen, die tatkräftig an der Gestaltung des Abends mitgewirkt haben, allen voran Herrn Liebl, der die Liedtexte eigens vertont hatte.

Stephanie Schütze (Unterstufen-Theater-AG)

 

Ein Sommernachtstraum mitten im Winter!

Die Theatergruppe der Q11 und Q12 hat es geschafft, dass der Saal gekocht hat… In einer kalten Februarnacht hat sie das Publikum ins sonnige Athen entführt und gezeigt, dass der Strom der wahren Liebe zwar nicht immer sanft fließt, wohl aber an sein Ziel gelangt. Die Streiche des Oberelfen Puck haben dabei nicht nur der Elfenkönigin Titania Kopfschmerzen bereitet, sondern auch den zwei menschlichen Liebespaaren Helena und Demetrius sowie Hermia und Lysander, ganz zu schweigen von den schier übermenschlichen Leistungen der tapferen Handwerkertruppe um Zettel und Squenz, die durch den Elfen ganz schön durcheinander gewirbelt werden…

Ein Abend – drei Stücke: Die lange Theaternacht am FDG

Gleich drei verschiedene Theatergruppen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums zeigten am Mittwochabend, 16.7.,14 in der vollbesetzten Aula ihr schauspielerisches Können:

Den Start machte die Theaterwerkstatt der Unterstufe (Leitung: Stephanie Schütze) mit einer Adaption des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner, „Emilia und die Detektive“. Mit großer Begeisterung und Spielfreude präsentierten die Schüler ihre Version des bekannten Romans, in der sich Sprechtheater mit Pantomime und Tanzszenen mischte. Besonders überzeugten Martha Wombacher und Katharina Ott als kesse Emilia, während Leon Orth als unheimlicher Herr Grundeis das Publikum in seinen Bann zog.

Viel Witz und Tempo lieferte das zweite, englischsprachige Stück des Abends, „late again“ von Alan Posener. In dieser Kriminalkomödie geht es um den Schüler Summer (brilliant gespielt von Andreas Haristes), der wie immer keine Lust hat, in die Schule zu gehen. Stattdessen verbringt er seinen Morgen lieber im Kaufhaus und trifft dort auf seine Klassenkameradin Samantha. Doch anstatt eines gemütlichen gemeinsamen Morgens in der Spielzeugabteilung geraten die beiden Schüler unverhofft in einen Kaufhausüberfall und werden von Gangstern gekidnapped. Wie die zwei dann doch noch „late again“ in die Schule kommen und dort als Helden gefeiert werden, stellte die English drama group unter der Leitung von Claudia Holtermann auf sehr amüsante Art und Weise dar.

Absurditäten des Alltags konnte man im letzten Teil des Abends erleben. Schüler des Kurses „Dramatisches Gestalten“ der Q11 hatten unter der Leitung von Richard Schwaderer in nur wenigen Wochen  verschiedene Sketche von Loriot und Woody Allen erarbeitet und sorgten damit für viel Heiterkeit beim Publikum. Hier überzeugte beispielsweise Fabian Scherf in seiner Rolle als gestählter Sportlehrer, der seinen Schülern vermittelt, wie man sich gegen Angreifer mit frischem Obst zur Wehr setzt, aber auch Franz Gemeinhardt als Superwoman mit Pelz und Tigermini, die schier daran verzweifelt,  das passende Frühstücksei für den nörgelnden Ehemann zuzubereiten.

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Jugendtheaterabonnement der Stadt Aschaffenburg am FDG

Zur vollständigen theaterkulturellen Bandbreite des FDG  tragen auch die von durchschnittlich über 80 SchülerInnen besuchten Angebote des aus städtischen Mitteln geförderten Jugendtheaterabonnements bei. Zusätzlich werden einzeln hinzu buchbare Module angeboten: D. h. als „Grundgerüst“ werden den AbonnentInnen fünf Dramen präsentiert, die durch frei wählbare Ergänzungswerke zum individuellen Kulturgenuss „aufgerüstet“ werden können.

Die SchülerInnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums haben die lohnenswerte Gelegenheit, mit Hilfe stark subventionierter Eintrittskarten (Kosten pro Aufführung 5 Euro) völlig unterschiedliche Werke und Stilrichtungen des Sprech- wie Musiktheaters kennenzulernen. Dass diese Aufführungen sowie die mit den jeweiligen Inszenierungen verbundenen Interpretationen für regen Gesprächsstoff in den Aufführungspausen sorgen, ist mittlerweile zur schönen Tradition unserer FDG-TheaterliebhaberInnen geworden. Wer Interesse an einem Theaterabonnement hat, kann sich jederzeit an StR Dr. Krenz wenden oder an seinen Deutschlehrer.

Wer in Erfahrung bringen möchte, welches Programm im aktuellen Schuljahr angeboten wird, kann dies gerne nachlesen.

Besser Buhrufe statt Applaus für die „verkehrte Welt“?

Unterstufentheatergruppe am FDG erheitert Publikum mit Kinderkomödie

Was wäre, wenn alles anders wäre, als es ist? Unter diesem Motto stand der diesjährige Theaterauftritt der Unterstufe des Aschaffenburger Friedrich-Dessauer-Gymnasiums, welche „Die verkehrte Welt“ von Corina Rues-Benz auf die Bühne brachte. Eigentlich hätte das Publikum in der – trotz des WM-Anpfiffs – gut gefüllten Aula den Abend mit Buhrufen beenden müssen, stattdessen aber gab es tosenden Applaus für die Aufführung unter der Leitung von Alexander Thielmann Vila.

Die quirlige Komödie für Kindertheater hatte der junge Spielleiter geschickt ausgewählt: In sechs Szenen erzählte die am Beginn dieses Schuljahrs völlig neu zusammengesetzte Schauspieltruppe aus Fünft- bis Neuntklässlern die Geschichte einer völlig „verkehrten Welt“: Der ebenso wein- wie redselige Professor Krimskrams, dessen Experimente vorwiegend von kräftigem Grauburgundergenuss gespeist wurden, hat mit einer Maschine ein Portal in eine andere Dimension eröffnet. Dort sind die üblichen Verhältnisse umgekehrt – was in unserer Gesellschaft lobenswert ist, wird dort gefürchtet, was hier verabscheut wird, zählt dort als Tugend. Der Unterstufentheatertruppe und dem Publikum bereitete es sichtlich Spaß, als in der ersten Szene sich völlig frustrierte Schülerinnen und Schüler bei ihrem verblüfften Lehrer darüber beschwerten, dass die Pause zu lange gedauert habe. Auf die Frage des Lehrers, was sie denn statt der doch notwendigen Pausen wollten, skandierten sie im Chor: „Test schreiben, Test schreiben“ und verlangten nach noch mehr Hausaufgaben, weil man nie genug lernen könne. Das Lachen der Anwesenden zeigte, dass diese Zustandsbeschreibung der täglichen Schulrealität am Friedrich-Dessauer-Gymnasium offenbar sehr nahe kam.

Köstlich anzusehen war das Herbeirufen der professionellen „Schmutzfrau“ (Lara Landbrieff, 5f), als ein Teenagermädel (Carolin Magsaam, 5d) sich weigerte, das von ihr gerade liebevoll aufgeräumte Zimmer zu verschmutzen. Pech nur für die Eltern (Tiziana De Prisco, 5a; Leon Schwab, 7t), dass die Verunreinigungsfachkraft pro Sekunde fünf Euro verlangte – da diese Unsummen nicht aufzubringen waren, packte die „Schmutzfrau“ den ausgebreiteten Testschmutz zum Entsetzen der Eltern wieder ein und die Tochter triumphierte: „Ich habe gewonnen, mein Zimmer bleibt aufgeräumt!“

Ein Potpourri irrwitziger Einfälle zeichnete dieses für kleine (und große!) Kinder heitere Theaterstück aus – ob es die ihre Menschen Gassi führenden Hunde waren, die sich darüber beklagten, wie schwierig es doch sei, die Menschen ständig an- und auszuziehen, oder das Personal am Marktstand, das sich gegenseitig darin überbot, die teuersten und am meisten vergammelten Waren anzubieten. Ein Höhepunkt war die Begrüßung des Einbrechers durch das Ehepaar (Caterina Thielmann Vila, 5f; Patrice, 6e), das ganz begeistert war, dass endlich einmal ein Dieb (Michael Giardini, 7t) bei ihnen vorbeischaut, weil alle Nachbarn das schon vorher erleben durften. Nicht nur, dass beide ihrem Ehrengast selbstverständlich halfen, das Diebesgut einzupacken, sie wiesen ihn auch auf die von ihm übersehenen Verstecke des Familienschmucks hin. Diese Anspielungen verstanden auch die zahlreich anwesenden kleineren Geschwister der Schülerinnen und Schüler. Die ganze Familie hatte so ihren Spaß, als der Dieb am Ende die Polizei anrief um abzusprechen, wann der Streifenwagen komme, damit er sich rechtzeitig davor verabschieden könne. Die Gaudi fand ihren Höhepunkt, als das aufgeregte Ehepaar („Es ist das erste Mal, dass es klappt“) sich beim Eintreffen der Polizei darauf freute, endlich wegen des Einbruchs in ihrem Haus verhaftet zu werden und ins Gefängnis gehen zu dürfen.

Natürlich gab es keine Buhrufe am Ende, sondern den wohlverdienten Beifall für diesen theatralisch-vergnüglichen Sommerabend am FDG. Die Spielfreude der Truppe verdankte sich ganz offensichtlich dem Regietalent des Spielleiters Alexander Thielmann Vila. Der junge Student der Hochschule Aschaffenburg, der vor zwei Jahren sein Abitur am FDG abgelegt und dort als Schüler selbst bei zahlreichen Theaterproduktionen mitgewirkt hat, übernahm im Rahmen der offenen Ganztagesschule in diesem Schuljahr die Theaterarbeit der Unterstufe. Dass diese erst seit Oktober existierende Gruppe Elf- bis Vierzehnjähriger zu einem bühnenreifen Ensemble zusammenwuchs und diese humorvolle Revue auf die Beine stellen konnte, ist sein Verdienst. Der Jubel des Publikums für „Die verkehrte Welt“ zeigte dem Jungregisseur, dass er seine Gabe, junge Menschen für das Theater zu begeistern, ganz goldrichtig eingesetzt und allen Anwesenden mit seiner Truppe eine Riesengaudi bereitet hat.

Das Ende der Vorstellung bewies dann, dass Alexander Thielmann Vila für seine Theaterkarriere am FDG viel gelernt hat. Seine als „kurz und bündig“ angekündigte Abschlussansprache dauerte fast zehn Minuten und zog alle Register, welche auch andere Theaterlehrer völlig unbekrenzt auf der Bühne palavern lässt. Für seinen Mut, sich ins Theaterlehrerleben zu stürzen, überreichte Jochen Krenz den Theaterlehrer-Wanderpokal der Fachschaft Theater, bestehend aus einer kleinen Flasche aus dem Keller des Theaterkollegen Schwaderer, mit der Alexander Thielmann Vila feierlich in den Theaterhimmel am FDG aufgenommen wurde. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein ehemaliger Schüler kurz nach dem Abitur zutraut, eine schulische Theatertruppe aus ebenso quicklebendigen wie quirligen Unterstüflern zu übernehmen. Dass Alexander es innerhalb kürzester Zeit geschafft hat, ein solches Unternehmen aus dem Boden zu stampfen, erfüllt uns Theaterlehrer, die wir ihn eine (viel zu kurze!) Zeit lang hier am FDG in diversen Produktionen begleiten durften, mit großem Stolz. Danke, Alexander, dass Du Dein Talent bei uns am FDG in diesem Schuljahr auf eine so intensive Weise eingebracht hast, Du hast Dein Regiemeisterstück mit Bravour abgeliefert!

English Drama Group spielt Cinderella – ein Rückblick

Die English Drama Group der Unterstufe brachte im Juni eine Adaption des Märchens von Aschenputtel (Cinderella) auf die Bühne, welche die Herzen zum Schmelzen brachte. Die Außenwelt war eher verregnet, doch in den Herzen leuchtete die Sonne und ein Lächeln, das drei Feen mit ihren schwungvoll gezückten Zauberstäben auf jedes Gesicht zauberte. Die Geschichte des unterdrückten Mädchens, das mit ihrer Natürlichkeit das Herz des jungen Prinzen eroberte, war wie geschaffen für das agile Gewusel, das Verena Schulze-Nicolai und Seval Osman Oglu aus einer riesigen Gruppe begeisterter Unterstüfler zum Leben erweckte. Unvergessen der Tanz von Prinz und Aschenputtel zum Schmelz der Stimme von Elvis Presley, der beide zum perfekten Wiegeschritt verführte. Die Wut der bösen Stiefmutter und ihrer drei Stiefschwestern, welche es nicht fassen konnten, dass der Prinz sich in die Arme verguckte. Das alles mit einer Gruppe, die vor Begeisterung schier barst, ebenso wie das Publikum, das der kompletten Crew tosenden Applaus spendete.

Jochen Krenz

 

Sprechende Katzen, brodelnde Kessel und ganz viel Zauberei

Am 23.12.2015 war es so weit: Die English Drama Group unter der Leitung von Frau Osman Oglou und Frau Schulze-Nicolai feierte ihre Premiere mit dem Stück “The witch and wizard school”.

Dreizehn talentierte 6.- und 7.-Klässler vewandelten die Aula in eine Zauberschule und entführten das Publikum in eine Welt der Magie. In dieser konnten Katzen sprechen, Besen fliegen und Lehrer sowie Schüler zaubern. Die Zauberstäbe wurden geschwungen

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und – schwuppdiwupp entsprangen neue Mitschüler aus dem brodelnden Kessel. Hex hex!

 

Theaterabonnement 2015/2016

Auch dieses Schuljahr wird wieder ein Theaterabonnement für unsere Schülerinnen und Schüler angeboten.

Im Preis von 30 Euro sind drei Sprechtheaterstücke und drei Stücke aus dem Wahlangebot (Kabarett oder Musiktheater) enthalten.

Bestellt wird das Theaterabbonement über die / den DeutschlehrerIn oder direkt bei Herrn Dr. Krenz.

Genauere Informationen zu allen wählbaren Stücken, zur Bestellung und dem Ablauf finden Sie hier:

Theaterabonnement 2015/2016

Der Film von unserer Theateraufführung „Ein Sommernachtstraum“ ist fertig!

Ihr erhaltet das Video auf DVD mit einem Booklet und vielen tollen Bildern zum Preis von nur 7 €.

Schaut in den Pausen einfach mal in der Pausenhalle vorbei…

Wir freuen uns auf Euch!

Ein Sommernachtstraum

Liebe FDG-Theaterfans!
Nächste Woche ist es wieder so weit: Die Theatergruppe der Q11 und Q12 tritt auf die Bühne! Mitten im Winter wollen die Oberstufenschülerinnen und -schüler unsere Zuschauerherzen erwärmen: „Ein Sommernachtstraum“ bringt – in einer etwas umgearbeiteten Textversion – die Sonne in unsere nächtliche Aula! Shakespeare 1595 mixed mit FDG 2015 – was dabei herausgekommen ist, präsentiert der Oberstufenkurs Dramatisches Gestalten zwei Mal mit, hoffentlich, dem größten Vergnügen.
Die beiden Aufführungen finden am
 
DONNERSTAG, 5. Februar, und
FREITAG, 6. Februar 2015,
jeweils um 19.30 Uhr
in der Aula des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums statt.
Der Eintritt ist frei, Sitzplatzkarten können wie immer an den Tagen vor der Aufführung in den Pausen in der Aula kostenfrei reserviert werden.
William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ (eigentlich im englischen Original: A Midsummer Night’s Dream) erzählt von der Zauberkraft der Liebe, die sowohl die (Athener) Menschenwelt wie das verrückte Zauberreich der Elfen und Geister durcheinanderwirbelt, allerdings nicht ohne das schelmische Mitwirken Pucks, des Chaoten vom Dienst, der seinen Chef Oberon (und viele andere) ganz schön ins Schwitzen bringt…
Am Athener Hof geht es drunter und drüber: Herzog Theseus und (die künftige Herzogin) Hippolyta planen ihre Hochzeitsfeier. Da passt es ihnen eigentlich gar nicht in den Kram, dass die empörte Mutter Egea mitten in die Vorbereitungen platzt: Ihre Tochter Hermia hat sich in den falschen Mann verliebt! Sie kann mit dem von der Mutter ausgesuchten Demetrius nichts anfangen und hat länger schon mit Lysander angebändelt. Die Mutter fordert Gehorsam ein – oder die Todesstrafe für die abtrünnige Tochter, wie es der alte Athener Brauch vorsieht. Um diesem Unheil zu entkommen, fliehen die beiden Liebenden in den (Zauber-)Wald.
Der von Egeas Tochter verschmähte Demetrius ist zwar in Hermia verschossen, wird aber von der unglücklich verliebten Helena angeschmachtet. Um Demetrius für sich zu gewinnen, erzählt sie ihm von den Fluchtplänen der beiden anderen. Als sich die zwei Pärchen schließlich im Wald begegnen, kommt alles ganz anders, als geplant, denn dort treffen sie auf das Lager der Elfenkönigin Titania und ihres vielseitig interessierten Göttergatten Oberon.
Wie der versucht, mit Hilfe einer Zauberblume (mit magischem Saft!) sowie seines Elfendieners Puck die verworrene Situation aufzulösen, erzählt Shakespeare an einem bunten Abend – aber halt, da gibt es ja auch noch die Handwerker-Truppe, die zu Ehren des Athener Herzogs im Wald gerade eben ihr Theaterstück probt… Dieses Theaterstück erzählt auch von unglücklichen Liebenden und am Ende treffen irgendwie alle aufeinander, aber was da passiert, das kann man eigentlich nicht mehr beschreiben, das muss mal selbst gesehen haben… wie hoffentlich Ihr alle, wenn Ihr am Donnerstag, 5. Februar, oder Freitag, 6. Februar, jeweils um 19.30 bei uns in der Aula am FDG dabei sein wollt, wenn es heißt: Bühne frei für den FDG-„Sommernachtstraum“!

„Die Zauberflöte“ – eine Aufführung mit Theater und Musik am FDG

„Die Zauberflöte“ rockt das FDG

Papageno und die Königin der Nacht luden im Namen der Unter- und Mittelstufentheatergruppe in Zusammenarbeit mit Maestro Liebls Pianoforte-Gesangsensemble am Abend des 5. Juni zu Mozarts „Zauberflöte“ in die Aula ein – dank einer erstmals umgesetzten musikalisch-dramatischen Zusammenarbeit ließ sich am FDG ein großes Märchen mit viel Musik realisieren – um das größte Geheimnis der Welt, um die Liebe.

Die Schülerinnen und Schüler haben im Zuge der gemeinsamen Erarbeitung der Aufführung den Kern der Hand­lung zu destillieren versucht: Die Suche jedes Menschen nach Liebe. Dabei machte das Ensemble schauspielerisch deutlich: Nur in echter menschlicher Begegnung ohne Verstellung und Angeberei zeigen sich wahre Menschlichkeit und wirkliches Zusammenfinden.

Mit dieser Aufführung haben sich zum ersten Mal Kollegen der Fachschaft Musik und Theater zu einem gemeinsamen Projekt zusammengetan. OStR Gerhard Liebl übernahm mit seinem Pianoforte-Gesangsensemble die musikalische Seite der Aufführung (Gesang: Malena Andernach, Christina Haristes sowie Aylin Göcmen Gastsänger: Bernhard Schwarz und Michael Lummel). Liebl selbst übernahm die Rolle des weisen Priesters Sarastro und erfüllte mit seinem Bass die „heil’gen Hallen“ der Aula.

Die Unter- und Mittelstufentheatergruppe hat mit diesem Abend gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Altersstufen in einem Ensemble zusammenspielen können. Sicherlich stellt es eine Herausforderung dar, Sechst- wie Zehntklässler zu einem theatralischen Ganzen zu formen, aber gerade die Mischung aus natürlicher Begeisterung der Unterstufe mit dem erfahrenen Spieleinsatz der Mittelstufe macht den besonderen Reiz dieser Truppe aus, deren Schauspielfreude überzeugt hat. An erster Stelle dazu beigetragen hat der Einsatz des Zehntklässlers Alexander Thielmann-Vila, der nicht nur auf der Bühne als Papageno brillierte, sondern auch in der Regie mitarbeitete. Weitere Darsteller sind Sebastian Thielmann-Vila (Sarastro), Alex Hock, Young-Doo Song und David Schwarz (drei Knaben), Lara Schloß (Pamina), Martin Leimbach (Schlange),Veronika Birk (Papagena), Lars Kähler (Tamino), Marie Hoyer (Königin der Nacht) sowie Viviana Gecui, Julia Bauer und Laura Unger (drei Damen).

Gedankt sei auch allen fleißigen Helfer im Hintergrund. Es seien hier nur genannt: Didier Pignard, der zur Illusion des Publikums beitrug, indem er mit geschickten Händen das Portal des Tempels der Weisheit gestaltete und in der Aula so einen Hauch zauberhaften Kulissenflairs aufkommen ließ. Birgit Kähler brachte ihre ganze Kreativität ein, um aus Martin eine furchterregende Schlange und aus Marie eine eiskalte Königin der Nacht zu machen. Insgesamt war es eine bereichernde Erfahrung, mit so vielen kreativen und hilfsbereiten Köpfen eine solche Aufführung zu gestalten. So bot das FDG ein bislang ‚unerhörtes‘ und so bislang noch nicht gesehenes musikalisch-dramatisches Vergnügen, das eine baldige Fortsetzung verlangt.

 

 

 

 

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