P-Seminar „Menschen sind mehr als Winner oder Loser“ – Internationaler Auftakt zur EM

Fußball- EM und der Flüchtlingsstrom. Die perfekte Möglichkeit, auch am FDG die EM-Stimmung einzuläuten und dies zu verknüpfen mit dem Ziel der Integration.  Das P-Seminar „Menschen sind mehr als Winner oder Loser“ unter der Leitung von Herrn Pürckhauer veranstaltete daher am 08.06.2016 ein Fußballspiel mit Flüchtlingen, um ihnen einen action-reichen Nachmittag zu bieten. Gespielt wurde in gemischten Teams bestehend aus FDGlern (11. Klasse) und der Flüchtlingsgruppe des Talent Campus, die ebenfalls am FDG ihre Räumlichkeiten hat. Da Ramadan war, beschränkten wir die Spielzeit auf 2 x 30 Minuten, die dank unseres Schiedsrichters Herrn Alfred Schmitt, ohne jegliche Unterbrechungen oder unfaire Spielweisen stattfanden. Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreiches Projekt, dessen Ziel, die Integration, als durchaus geglückt bezeichnet werden kann, da ein sehr schönes Zusammenspiel zwischen beiden Kulturen stattgefunden hat.

Carmen Rachor (Q11)

Spielfoto

Virtual Science Fair – Rückblick

„Den Daniel Düsentrieb in sich entdecken“

So formulierte Schulleiter Herr OStD Lummel das Ziel der Virtual Science Fair, deren Abschlussveranstaltung am vergangenen Freitagnachmittag, dem 10.06.2016, am Friedrich-Dessauer-Gymnasium erstmals stattfand. Organisiert durch das gleichnamige P‑Seminar von Herrn Fries, boten die Teilnehmer bei der dreistündigen Veranstaltung in der Pausenhalle des FDG viele bunte Ideen, kreative Lösungsansätze und informationsreiche Präsentationen.

Zu Beginn der Projektphase bildeten die Achtklässler Kleingruppen und überlegten sich selbstständig eine naturwissenschaftliche Fragestellung, die sie in den folgenden Wochen experimentell bearbeiteten. „Virtual“ war an der Veranstaltung nur die Kommunikation mit den sog. Cyber-Mentoren, externen Experten aus ganz Deutschland, die den Schülern bei Unklarheiten und aufgekommenen Fragen ausschließlich anonym über das Internet als Ansprechpartner zur Seite standen. Die Ergebnisse wurden nun an dem abschließenden „Wissenschaftsjahrmarkt“, der eigentlichen Science Fair, an selbst gestalteten Ständen der Öffentlichkeit präsentiert. Eingeladen waren neben Eltern und Verwandten der teilnehmenden Schüler sowie Vertretern der Schulfamilie natürlich auch alle (auch finanziellen) Unterstützer des P-Seminars, die Mentoren und eine eigens zusammengestellte Jury.

Diese Veranstaltung stellte den Höhepunkt des Projektes dar. Die Teilnehmer hatten sichtlich großen Spaß an der Präsentation ihrer selbst erarbeiteten Ergebnisse.

Selbstverständlich wurden die besten Schülergruppen auch ausgezeichnet. Während in einer Kategorie die unabhängige Jury die Stände bewertete, war es zudem jedem Besucher möglich, eine Stimme abzugeben, die zur Vergabe des Publikumspreises führte.

Klare Gewinner des Jurypreises war das Projekt von Schülern aus der 8c mit der Fragestellung „Unter welchen Einflüssen werden aufgeschnittene Äpfel am schnellsten braun?“. Sie untersuchten hierzu die Auswirkungen von Lichteinstrahlung, Sauerstoffgehalt, Lagerungstemperatur und sog. Phytohormonen, welche z.B. von reifenden Bananen an die Luft abgegeben werden. Die Entscheidung für den Publikumspreis fiel deutlich enger aus. Am Ende triumphierte das von Schülern der 8d bearbeitete Projekt mit der Thematik „Wie kann man einen Permanentmarker am besten entfernen?“. Die Schüler testeten, welches alltagstaugliche Lösungs‑/ Reinigungsmittel sich für die Entfernung der Farbe eines Permanentmarkers von unterschiedlich beschaffenen Oberflächen am besten eignet.

Eine Wiederholung des Projektes im kommenden Schuljahr und eine dauerhafte Etablierung sind bei der positiven Resonanz in Planung.

Und vielleicht haben ja wirklich manche Teilnehmer den „Daniel Düsentrieb“ in sich entdeckt und man sieht sie bald beispielsweise bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ wieder.

Niklas Reibenspiess für das P-Seminar „Virtual Science Fair“ des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums

 

Bilder: Alexander Staudinger, Q11

W-Seminar „Literarische Werke und ihre Verfilmungen“ – Interview mit Christopher Bausch

Interview mit Christopher Bausch

1. In ihrem Video „Was mich antreibt – ´Filmkunst für die Region´ wurde Ihre Leidenschaft für Filme sehr deutlich. Bestand dieses Interesse schon immer?

Das bestand in der Tat schon relativ früh. Ich kann mich noch erinnern, das war so die Anfangszeit als die ganzen Multiplexe aus dem Boden geschossen sind. 1994 war ich das erste mal im Kino und war total geflasht und habe da auch meine Liebe und Leidenschaft zum Film entdeckt. Das ist so wie mit Hobbys, bei manchen ist’s Musik und bei mir ist es der Film und das ist auch so geblieben und deshalb dachte ich mir, dass ich gerne damit arbeiten möchte.

2. Würden Sie behaupten, dass Sie in Ihrem Traumberuf angekommen sind oder hatten Sie als Kind andere Vorstellungen?

Gute Frage. Ich weiß nicht, ob ich in meinem Traumberuf angekommen bin. Ich sag es mal so: Mir macht das, was ich mache sehr viel Spaß und mir geht’s gut damit. Es gibt bestimmt noch andere Berufe, die ich auch hätte machen können, bzw will oder irgendwann auch vielleicht noch machen werde, wer weiß. Aber so akut bin ich eigentlich ganz glücklich damit.

3. Seit wann leiten Sie das Casino und wie kamen Sie dazu?

Wir haben das Casino 2004 eröffnet. Ich habe vorher schon immer im Kino gearbeitet, in unterschiedlichen in Deutschland und habe dann, weil ich aus Aschaffenburg bin, gesagt wir brauchen hier eigentlich ein Programmkino und da bot sich das lang leer stehende Casino gut an. Das ist alles selbst gegründet und selbst entstanden.

4. Wie sieht Ihr Berufsalltag aus?

Oh, der ist sehr vielfältig. Also jetzt gerade, komme ich vom Filme disponieren für die nächste Woche. Denn im Kino wird immer Sonntags und Montags für die nächste Woche geplant, die Donnerstags beginnt. Ich muss festlegen welche Filme wir zeigen wollen und wann sie laufen sollen sowie, ob die alten Filme weiterlaufen oder nicht. Das mache ich jetzt heute und morgen und dann haben wir ja noch ganz viele Sonderveranstaltungen, die geplant werden müssen. Und ich muss auch ganz einfach Büroarbeit machen, von der Steuer bis hin zum Rechnungen schreiben, Buchhaltung oder Dienstpläne machen. Also es ist sehr, sehr, sehr vielfältig.

5. Das Casino nennt sich Programmkino, inwiefern spiegelt das die Absichten dieses Kinos wieder und würden Sie gerne ein bestimmtes Publikum erreichen?

Ja, am liebsten würden wir gerne alle erreichen. Das ist aber nicht ganz so einfach. Zuerst möchte ich erklären, was Programmkino oder Filmkunst ist. Wir machen ja nichts anderes als andere Kinos auch, nur dass wir unsere Filme gezielter auswählen. Wir zeigen eben nicht die Filme, die man überall sieht, die großen Blockbusters, so wie Star Wars. Die kriegt man ja an jeder Tankstelle. Deshalb zeigen wir einfach andere Filme. Das heißt jetzt nicht, dass die großen Filme, wie z.B. Star Wars, schlechte Filme sind, darum geht es überhaupt gar nicht. Sondern wir zeigen einfach Filme, die ein bisschen ausgewählter sind. Egal, ob das jetzt Komödien oder Dramen sind. Es sind meist europäische Filme: deutsche, französische, englische. Während in den Multiplexen die klassischen amerikanischen Filme laufen. Und das ist quasi das, was wir machen wollen, das, was uns Spaß macht, weil der französische Film manchmal einfach ganz anders ist als der italienische Film. Von den Schauspielern, von der Art, wie er gemacht ist und von der Stimmung, die er transportiert. Während der amerikanische Film, ohne das jetzt abwertend zu meinen, austauschbar ist. Also ich schaue auch Star Wars und kann dann auch Star Trek schauen, aber in der Summe sind sie trotz anderer Figuren und anderer Geschichten gleich. Liebesfilm mit Hugh Grant und Julia Roberts ist dann auch nicht anders wie mit Emily Watson und schieß mich tot. Also unsere Filme sind einfach von der Machart anders.

6. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Filme aus und schauen Sie auch wirklich jeden vorher?

Ich schaue nicht alle, aber wir, alle Mitarbeiter versuchen so viel wie möglich zu schauen. Das klappt natürlich bei der Masse an Filmen nicht immer. Es gibt gewisse Filme von denen man auch einfach weiß, dass sie auf Festivals in Cannes, in Toronto oder auf der Berlinale liefen und man weiß, dass es bestimmte positive Kritiken. Oder man kennt den Regisseur oder die Schauspieler. Von daher weiß man schon, worauf man sich einlässt. Wir schauen bei Filmen, dass sie inhaltlich gut sind, die Story rund ist, interessante Themen gewählt sind, und dass sie gut gespielt sind. Wir lassen keine Filme laufen, bei denen wir wissen, der wird rennen wie dumm, weil Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer mitspielen. Viele Filme genügen da einfach nicht unseren Ansprüchen.

7. Da die Filme aus verschiedenen Ländern stammen, interessiert es uns, woher Sie diese bekommen?

Wir haben Partner auf Verleihseiten, Kinoverleih, wie die Fox oder Warner oder auch deutsche Verleihe wie Konstantin Film. Die kommen dann zu den Kinobetreibern und präsentieren produzierte und eingekaufte Filme. Es gibt ja genug Filmmessen in Amerika oder Europa. Dann können wir sagen ’nett‘ oder ‚da habt ihr bösen Mist eingekauft‘. Es ist quasi wie ein kleiner Supermarkt. Und dazu kommt natürlich auch, dass eben auf den großen Festivals, wie die Berlinale oder Cannes oder Toronto und Sundance, neue Filme vorgestellt werden, die vielleicht auch noch kein deutscher Filmverleih hat. Da weiß man schon, z. B. Carol, der momentan läuft, der lief letztes Jahr in Cannes. Also wir wissen jetzt schon von Filmen, die 2016/17 ins Kino kommen.

8. Da Sie so viele Filme schauen, haben sie einen konkreten Lieblingsfilm?

Das ist eine ganz oft gestellte Frage, aber eine gute Frage. Das hätte ich früher wahrscheinlich noch besser beantworten können. Um ehrlich zu sein ist das das Traurige bei der Arbeit im Kino, weil man irgendwann keinen Lieblingsfilm mehr hat, wenn man so wahnsinnig viele Filme schaut. Da denkt man sich oft: „Das hat man so schon mal gesehen.“ Es gibt wenige Filme, wo man sagt: „ Wow das ist ja mal was neues.“ Ein Klassiker, das werden ganz viele Kinoleute sagen, ist ein italienischer Film und heißt „Cinema Paradiso“ von Tonatore. Da geht es um einen kleinen Jungen, der Filmvorführer wird und der alte Mann, der ihn anlernt, erblindet, weswegen er sich von dem Jungen erzählen lässt, was gerade auf der Leinwand läuft. Das ist für Kinoleute sehr berührend. Letztes Jahr fand ich, Wiplash oder Gravity herausragend, aber ein non plus ultra habe ich nicht.

9. In Ihrem Video haben Sie auch erwähnt, dass es Ihnen sehr am Herzen liegt Kindern zu zeigen, was das Medium Film mit einem macht. Inwiefern tun Sie das und was macht denn Ihrer Meinung nach Film mit einem?

Das ist etwas das Programmkino auszeichnet, unabhängig von der Filmauswahl. Wir spielen nicht nur Filme ab, sondern versuchen Schüler, Leherer, Schulleiter und Schulklassen ins Kino zu holen, und zwar nicht am Wandertag, um dann irgendeinen Film zu schauen. Wir sagen: „Hey, wenn ihr doch gerade das 3. Reich durchnehmt, kann man ja viele Bücher lesen, um sich zu informieren, oder man geht einfach mal ins Kino und schaut ‚Schindlers Liste‘ oder andere.“ So kommt man viel schneller in ein Thema hinein, da man auch etwas vor Augen hat. Wir machen auch viele Fortbildungen, beispielsweise gibt es viele Filme, die auf dem Index stehen, wie der judenfeindliche Film von Goebbels ‚Hitlerjunge Quex‘. Den darf man heute in Deutschland im Kino nicht zeigen. Wenn aber ein extra dafür ausgebildeter Moderator mitkommt und erklärt, was man da sieht und was passiert ist das ok. Er hat auch das Recht die Vorstellung abzubrechen, wenn irgendeiner meint dumme Sprüche zu machen. Wenn das im Idealfall nicht passiert, diskutieren sie dann im Nachhinein, worum es ging. Das ist wahnsinnig spannend und bringt ihnen den Film näher, da viele vergessen, dass Film ja auch ein großes Mittel der Manipulation ist. Das hat keiner so gut gemacht wie Goebbels, im negativen Sinne. Wenn man einen Film schaut, dann lacht oder heult man, wenn in einem Film bestimmte Personen schlecht gemacht werden, dann nehmen das auch viele Leute mit nach Hause und sehen das als eine Wahrheit. Oder anders gesagt, wenn wir noch mehr „Fack ju Göthe“ zeigen, wird dieses Volk verblöden. Das muss man einfach mal sagen, das ist einfach RTL2, was hier passiert. Diese Filme haben keinen Inhalt mehr. Das ist etwas, das wir versuchen zu verhindern. Also auch den Schülern zu sagen: „Schaut mal, was ist jetzt passiert in Hitlerjunge Quex. Wie waren die Deutschen?“ Die stehen nämlich immer im Licht und in der Sonne und immer wenn man Juden sieht ist alles schmutzig, dreckig und dunkel. Und was passiert mit der Musik? Wenn man mal genau darauf achtet, wann bekomme ich Angst, wann geht es mir gut? Also wie wichtig Film eigentlich ist, was der mit uns macht, da wir heutzutage so viel Film wegkonsumieren auf dem iPhone, bei Facebook usw., das ist es was wir versuchen zu erklären.

10. Da wir im Rahmen unseres Seminars „Literarische Werke und ihre Verfilmungen“ hier sind, interessiert uns auch, ob Sie gerne Lesen oder ausschließlich Filme schauen.

Ich bin in der Tat kein großer Leser. Das liegt aber nicht daran, dass ich nicht gerne lese, sondern daran, dass ich einfach keine Zeit habe. Das ist wirklich ein Problem, wenn man auch viel nachts arbeitet, dann liest man zwei Seiten und kommt nie wirklich weit.

11. Haben Sie somit Erfahrungen mit dem Vergleich von Büchern und den dazugehörigen Filmen und können Sie tendenziell sagen, ob die Umsetzung dieser gut gelingt oder eher nicht?

Es ist ganz unterschiedlich. Also das literarische Werk hat natürlich erst mal den Vorteil, da es ja zuerst da ist, dass sich der Leser seine Welt schafft, er sein eigenes Bild von der Person kreiert und dem Umfeld oder Landschaften. Es ist natürlich oft schwer dem dann im Film gerecht zu werden. Ich würde nicht sagen, dass der Film dann schlechter ist, sonder er kann halt einfach anders sein. Dass, z.B. das Schloss, dass ich mir in meinen Gedanken vorgestellt habe, ganz anders aussieht oder wenn die Hauptfigur keine Locken hat, sondern glattes Haar. Dann bin ich vielleicht enttäuscht. Es ist natürlich so, dass man ein Buch im Vergleich zum Film komprimieren muss. Ein Film schafft es nicht ein Buch in allen Handlungssträngen nachzuerzählen und muss versuchen das auf 1 ½ oder 2 Stunden zu pressen. Deshalb sind gute Verfilmungen, die, die dem Buch nahe kommen, also die, die wesentlichen Handlungsstränge nacherzählen.

12. Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie ein Buch / einen Film besser fanden?

Also bei dem „Großen Trip“ ist es glaube ich ein Film, der dem Buch sehr nahe kommt, da er die Landschaften beispielsweise gut beschreibt. Und jetzt nur weil das gestern zufällig im Fernsehen lief, Herr der Ringe, um mal einen Mainstream Film zu nennen, da gab es auch relativ wenige Beschwerden. Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass Tolkin sehr genau erklärt hat wie diese Welt aussieht und dann konnte Peter Jackson die auch genau so umsetzen. Also das ist etwas, das sehr nahe kommt. Und der Film der jetzt rein kommt „Ich bin dann mal weg“, der von Harpe Kerkeling, der da diesen Trip macht, also man sieht da viel Jakobsweg, viel Spanien, Frankreich, Pilger und das ist was, das dem Buch wahrscheinlich sehr nahe kommt. Und es gibt natürlich auch Verfilmungen, die dem Buch überhaupt nicht nahe kommen. Habe ich jetzt keinen im Kopf, aber das gibt es auch.

13. Was denken Sie, hat ein Film mehr Möglichkeiten als ein Buch einen Menschen zu bewegen oder zum Nachdenken anzuregen?

Tendenziell sage ich ganz klar der Film hat mehr Einfluss, das liegt daran, dass der Film visuell ist und ich etwas sehe und dass ich etwas höre, also der Film verbindet ja hören und sehen. (im Theater auch sprechen? In der Oper nur singen?) Und da muss ich erster Linie ja nicht selber denken, sondern das wird mir vorgegeben, also er wird mich mehr manipulieren und beeinflussen als wenn ich nachdenke. Jetzt ist natürlich die Frage, wenn ich gerade super affin bin oder mich ein Thema anspricht kann ein Buch eine einzelne Person natürlich mehr beeinflussen als ein Film, also das hängt natürlich auch von meiner Lebenssituation ab. Beispielsweise bei einem Film: Der eine kommt raus und heult Rotz und Wasser und der andere fragt : „Wieso heulst denn du jetzt?“. Aber ich glaube Film ist nach wie vor das stärkste Medium, was die Leute am meisten bewegt und mitnimmt.

14. Abschließend haben sie ja eine Auszeichnung bekommen, als das beste Kino Bayerns, Warum verdient das Casino diesen Titel?

Naja wegen diesen am Rande erwähnten Sachen, dem Schulkino und natürlich auch der Filmauswahl. Was ist das beste Kino Bayerns? Es gibt ganz viele, tolle Kinos in Bayern. Und natürlich eine Jury, die mal für dieses mal für jenes entscheidet. Aber wir haben letztes Jahr wirklich ein gutes Jahr und eine gute Filmauswahl gehabt, viele Sonderveranstaltungen gemacht, viele Regisseure und Darsteller dagehabt, viele Besprechungen nach den Filmen gemacht, und viele Sonderreihen mit der Frauenbeauftragten, mit der Gleichstellungsstelle mit dem Jugendkulturzentrum. Und das sieht eine Jury natürlich auch und sagt: „Wow, die machen echt viel, sind die cool und auch das beste bayrische Kino.“ Zum Schluss ist es einfach so, dass man diesen Preis ein stückweit so sehen muss: Viele Kinos und Programmkinos, das sind wirtschaftliche Betriebe. Und hat man so ein heißes Jahr mit 35° ist alles nicht so toll und die Filme nicht so gut oder die Filme die gut gegangen sind waren alle eher so im Mainstream Bereich. Dann kippen einige Kollegen um sagen. „Ja komm, dann spielen wir jetzt auch Star Wars, ist doch egal.“ Und das ist halt etwas, das wir nicht machen, das hat die Jury auch erkannt für das letzte Jahr, dass wir eben auch gewisse Filme nicht gespielt haben, und das ist letztlich auch eine wirtschaftliche Unterstützung.

Durchgeführt von Franziska Griesbeck und Alina Schmidbauer

für das W-Seminar „Literarische Werke und ihre Verfilmungen“ bei Frau Ernst

am 20.12.2015

Just bee! – Schulimkerei des FDG mit eigenem Blog

Es war kaum zu übersehen: eines Tages standen zwei Bienenstöcke auf dem Schulgelände. Nicht nur die Bienen strömten zu den Stöcken, auch zahlreiche Schüler begutachteten die neue Errungenschaft des FDG. Wer mehr über die neuen Bewohner des FDG und über das P-Seminar „Faszination Bienen“ erfahren möchte, folgt einfach dem Link zum Schulimkerei-Blog: https://schulbienen.wordpress.com . Just bee!

Q 11 – Weltgeschichte lokal – der Erste Weltkrieg in Aschaffenburg

Das W-Seminar „Weltgeschichte lokal – der Erste Weltkrieg in Aschaffenburg“ besuchte am 3. Februar 2016 das Stadtarchiv Aschaffenburg. Dort bekam das W-Seminar nicht nur eine Einführung in die Methoden und Möglichkeiten eines Archivs, sondern auch einen Einblick in die Aufbewahrung des Archivguts. Stephanie Goethals zeigte den FDG’lern die Schätze dieser nicht jedem auf Anhieb bekannten städtischen Institution („wo treffen wir uns noch einmal?“): Das Stadtarchiv verfügt nicht nur über eine Sammlung der in Aschaffenburg erschienenen Zeitungen, sondern auch über persönliche Hinterlassenschaften, so z.B. Briefe von Angehörigen des Aschaffenburger Jägerbataillons, die in den Alpenschlachten auf der Seite Österreichs eingesetzt waren. Aus den dort gelagerten Materialien werden die Teilnehmenden des W-Seminars auch ihre Seminararbeiten erstellen. Ein Schüler hat nach dem Besuch im Archiv zum Beispiel den Entschluss gefasst, sein Referatthema über die Schlacht von Tannenberg 1914 in eine Untersuchung über die Berichterstattung über dieses Ereignis in der Aschaffenburger Presse des Jahres 1914 auszuweiten, was dann Thema seiner W-Seminararbeit sein wird, die in Zusammenarbeit von Archiv und Schule angefertigt werden wird.
Weltgeschichte lokal

Willkommen zum Live-Ticker des P-Seminars „Aquarien und Terrarien am FDG“

Woche 25: 

Das P-Seminar „Aquarien und Terrarien am FDG“ informiert: Seit Kurzem sind wir dabei, auch das letzte Stück des 1er Traktes neu zu gestalten. In eine weitgehend vernachlässigte Nische installierten wir ein von Frau Kuhn gespendetes Aquarium, in dem sich u.a. Rotfedern wohlfühlen.
Fische
In Zusammenarbeit mit dem P-Seminar Kunst unter der Leitung von Frau Weis bauen wir veraltete Materialbilder zurück und bereiten die neu entstehende Fläche für Kreidezeichnungsprojekte vor, die verschiedene Klassen durchführen werden. Dazu wird eine Wandtafel simuliert.
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Woche 10:

Beobachter wissen: es tut sich immer etwas in den Terrarien. Im Moment ist auch dort der Frühling angekommen. Zwei Bartagamen vertragen sich gut mit der Schildkröte, die ihre Winterstarre beendet hat und ihr erstes „Sonnenbad“ nimmt.“ Wie praktisch für die Bartagamen – auf dem sich bewegenden „Stein“ kommen sie der wärmenden Lampe/Sonne noch näher.

Bartagamen auf Schildkröte

Woche 9:

Das Ziel, auf das das P-Seminar hingearbeitet hatte, war erreicht: Ein neu gestalteter Biologie-Trakt in allen möglichen Blauschattierungen des Meeres und Himmels, gespickt mit lehrreichen Infotafeln in verschiedenen Sprachen der Erde und bevölkert mit allerlei Amphibien, Reptilien, Fischen, Insekten und Primaten.

Die Arbeiten des P-Seminars kulminierten in einer gut besuchten Vernissage am 03.03.16. Etwa 150 Besucher, darunter viele Ehemalige des FDG, bestaunten das gelungene Werk. Highlight des Abends waren neben der Tierfütterung durch die Klasse 5c, der Übernahme von Tierpatenschaften und die Versteigerung des letzten Original-AFC-T-Shirts ein reichhaltiges Buffet für Jung und Alt. Die BigBand unter der Leitung von StR Andreas Meier und Schülerbands gaben Musik- und Gesangseinlagen. Musikalisch ging es auch im Biologie-Trakt weiter, wo ein Schüler aus der 6. Jahrgangsstufe die Besucher mit Klaviermusik unterhielt. Demnach war dieser Abend ein Fest für alle Sinne. Besonders gefreut hat die Organisatoren die Spendensumme des Abends: Das P-Seminar bedankt sich bei den großzügigen Spendern, durch die der Betrag von rund 500 Euro zustande kam. Bevor das symbolische rote Band vor dem Biologie-Trakt durchschnitten wurde, hielt Seminarleiter OStR Höfler eine kurze Rede, die den komplexen Entstehungsprozess im nunmehr neu gestalteten Flur beleuchtete:

Liebe Gäste unserer Vernissage,

ich heiße Sie und euch herzlich willkommen zu unserer Vernissage, die das P-Seminar „Aquarien und Terrarien am FDG“ unter meiner Leitung vorbereitet hat.

Die Schüler des P-Seminars haben seit Schuljahresanfang den 1er Trakt mit ihrer Tatkraft in den jetzigen Zustand umgestaltet und zu einem kleinen Zoo umgewandelt. Ein Zoo, der für alle Schüler offen ist und Anschauungsmaterial  für den Biologie-, aber auch für den Kunstunterricht bietet und eine emotionale Bindung zu Tieren ermöglicht.

Dankesworte möchte ich richten an die Schulleitung vor allem Herrn  Lummel und Frau Ernst als Finanzbeauftrage, die immer ein offenes Ohr hatten und dem Projekt wohlwollend gegenüber standen sowie an den Hausmeister Herrn Ebner, der meine Anliegen stets unterstützt und so manche spontane Aktionen mitgetragen hat, wie das kurz entschlossene Aufstellen der großen Installationen über Nacht. Mit Herrn Ebner fühlt man sich auch am Wochenende in der Schule nie alleine. Er hat sich ein Präsent verdient. (Restaurantgutschein von Lilly)

Alle früheren und derzeitigen Verantwortlichen am FDG haben von Anfang an die langjährigen Umgestaltungen im 1er Trakt aufgeschlossen und positiv begleitet, was durchaus nicht selbstverständlich ist.

Auch dem Elternbeirat mit Frau Ries und der anwesenden Frau Thurau ist zu danken sowie der Abituria mit Herrn Engelhard an der Spitze und dem Förderverein unter dem Vorsitz von Herrn Behütuns: Sie alle haben uns großzügig finanziell unterstützt.

Mit ihrer Hilfe konnten die Kosten für die elektrische Ausstattung der großen Ausstellungsstücke bestritten werden,  die in Zusammenarbeit mit Herrn Ebner von Herrn Sternheimer durchgeführt wurde. Herrn Pfisterer von der Aqua Tec in Stockstadt gebührt besonderer Dank, der diese  wuchtigen Eckstücke ehrenamtlich organisiert, aufgestellt und in Betrieb genommen hat. Er hat sich ein Präsent verdient. (Restaurantgutschein von Lilly überreicht)

Ein Dankeschön geht auch an die Tierpfleger der 5c, die sich täglich und sehr verantwortungsbewusst um unsere Tiere kümmern. Sie haben auch kürzlich den Animal Fan Club gegründet.

Impulse und Ratschläge für die Ausgestaltung des Ganges gab es auch von Kollegen, wobei sich besonders neben meiner Zookollegin Frau Eichhorn unsere Künstler vor allem eingebracht haben. So mancher Kollege hat auch die Rohfassung der fremdsprachlichen Plakate überprüft, oder gar eines in Chinesisch verfasst (Frau Wu).

Frau Mierau gebührt Dank für die Außendarstellung der Tätigkeiten meines P-Seminars auf der Schulhomepage.

Ein besonders dickes Dankeschön gibt es abschließend für Frau Kunz von der Firma Krenzwerbung, die mit viel Liebe zum Detail und noch mehr Ausdauer ehrenamtlich die mehrsprachigen Informationsplakate erstellt hat. Diese untermauern die Weltoffenheit unseres FDG.  Auch sie hat sich ein Präsent verdient. (Blumen und Restaurantgutschein von Lilly übergeben)

Nun können Sie gleich testen, ob die verschiedenen Blautöne, die mein P-Seminar mit Elan an die Wände und Installationen gemalt hat, auch auf Sie beruhigend und entspannend wirken.

Nachdem der Schulleiter Herr Lummel das Band durchtrennt haben wird,  sind alle eingeladen auf ein Glas kühlen Sekt, Saft oder Selters sowie ein paar Häppchen, die von meiner Familie, Kollegen, der Klassen 5c, der 10e und dem P-Seminar vorbereitet wurden. (Kühlschrank gespendet von Tischtennisfreunden Michael Neuburger mit Ehefrau)

Mein P-Seminar bietet Ihnen  nur einmalig zu finanzierende Patenschaften für einzelne Tiere an, die für die Lebenszeit der Tiere gültig sind. Maik Schulte hat hierfür ein Poster vorbereitet. Dieses wird dann Ihren Namen und eventuell Ihre Firma zu Werbezwecken tragen und im Gang ausgehängt werden.

Spendengelder schluckt heute Abend der Spendentrichter besonders gerne…eine Versteigerung des letzten Original Axolotl Fan Club-T-Shirts wird es auch geben.

Ich bedanke mich für Ihr Kommen und wünsche uns allen viel Spaß heute Abend. Nun möchte ich Herrn Lummel bitten, zur Eröffnung das Band zu zerschneiden.

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Woche 8:

Im neuen Aquarium fühlen sich die Axolotl derart wohl, dass nun über 100 Larven sich in einzelnen Gallertkugeln entwicken…

Gallertblase

 

Woche 6:

Nach Fertigstellung der aufwändigen Elektro-Installationen am Vorabend konnten heute endlich Wasser in das wuchtige Eckaquarium eingefüllt und Wasserpflanzen eingesetzt werden. Die Axolotl werden in etwa 10 Tagen dort einziehen. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Pfisterer für seine unerlässliche Hilfe hierbei.
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Das Bild zeigt eine unserer Bartagamen bei der Häutung:
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Woche 5: 

Die Bartagamen sind nun auch mit neu geschaffenen Maskottchen in Posterform angekommen…

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Woche 4:

Wenn die drei Bartagamen Stabschrecken vertilgen, zieht dies viele Beobachter  (hier Schüler der 6f) an…

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Woche 3:

Die Bartagamen nehmen das neue  Zuhause in der Schule sehr gut an…

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Jahr 2016, Woche 2:

In der ersten Sitzung des neuen Jahres widmeten wir uns erneut der Verschönerung unseres Traktes. Zunächst wurden die Maskottchen von den Axolotl, die sich auf unseren Postern befinden, bemalt.

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Dabei kann man die Länderflaggen der verschiedenen Sprachen der Informationstexte erkennen.

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Bisher wurden zwar nur zwei Axolotl-Darstellungen auf diese Art und Weise geschmückt, trotzdem bedanken wir uns schon bei Herrn Oberkampf für die tolle Idee. Weitere Poster sind in Ausarbeitung und Produktion, dazu später mehr… Außerdem gestalteten wir auch ein Aquarium um und versahen das Eck-Terrarium mit einer neuen Pflanze. Am Montag werden hier die Zwergbartagamen ihr neu gestaltetes „Heim“ erkunden…

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Hüseyin

In den Weihnachtsferien 2015:

Auf der provisorischen Wärmelampe fühlen sich die drei Kleinen wohl…

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Woche 50:

Letzten Mittwoch holten wir endlich unsere drei Bartagamen in der Zooabteilung des Gartencenters „Dehner“ in Mainaschaff ab. Sie haben sich jetzt in einem der beiden Eckterrarien eingenistet. Die noch relativ kleinen, neun Wochen alten australischen Echsen aus heimischer Zucht sind gerade bei den jüngeren, aber auch bei den älteren Schülern sehr beliebt und erwecken in den Pausen regen Zuschauerandrang.

Niklas Herrmann

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Anmerkung von Herrn Höfler:

Danke an die vielen fleißigen Schülerinnen der 5c, die mit viel Liebe und Ausdauer eine Vulkanlandschaft gestaltet haben, in der sich die Tiere sehr wohlfühlen.

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Woche 48:

Dank einiger hilfsbereiter Mädchen aus der 5. Jahrgangsstufe, deren Körpergröße im Gegensatz zu unserer kein Hindernis darstellte, wurde die innere Gestaltung des Eckterrariums ermöglicht.
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Des Weiteren übernahmen wir die Grundreinigung des Achatschneckenterrariums.
Da wir uns um Vorfeld bereits für ein Seminar-Shirt ausgesprochen hatten, wurden mehrere Entwürfe des Shirts von einem Schüler zunächst erstellt und in dieser Woche präsentiert bzw. eines gemeinsam ausgewählt. In diesen Shirts könnt ihr uns also in näherer Zukunft bestaunen.
😉 Hüseyin

Woche 46:

Diesen Mittwoch wurde der von einem Schüler verfasste Informationstext über die Axolotl zunächst vorgestellt und daraufhin auch gemeinsam optimiert.  Dieser wird dann auf die bemalten Pinnwände gehängt. Da wir uns nicht nur um die Weiterentwicklung des Bio-Traktes kümmern, sondern auch um dessen Wartung, mussten zwei tapfere Schüler, die es aber glücklicherweise sichtlich gelassen nahmen, die Filter der Aquarien reinigen.
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Hüseyin

 

Woche 44:

Diese Woche griffen wir äußerst motiviert dem P-Seminar Schulhausverschönerung von Frau Weiß unter die Arme, indem wir die Pinnwände im Kunsttrakt mit einem Grundanstrich aufbereiteten.

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Des Weiteren kümmerten wir uns um die Schränke unter den Eckterrarien und färbten sie blau.

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Auch fielen wir durch unseren musikalischen Beitrag (Beschallung des 1er Traktes) positiv auf. Bis nächste Woche, euer Lieblings-P-Seminar

Niklas Herrmann

P.S. Herr Höfler möchte sich auf diesem Weg bei seinen ehrenamtlichen Helfern aus der 5c bedanken, die die Aquarien  in den Pausen pflegen. Sie sind durch das Tragen von Schals als „Tierpfleger“ zu erkennen. Zuverlässig und weitgehend selbstständig (!) versorgen sie mit viel Geschick (alle Teilwasserwechsel z. B. erfolgen ohne Überschwemmungen…)  Axolotl und co. „Weiter so!“

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Auf dem Bild sind nicht alle Helfer zu sehen.
M.Höfler

Woche 42:

Als erste Aktion wurden diese Woche die Pinnwände, bei denen der Farbton in Richtung Pausenhalle zunehmend heller sein wird, endlich fertig bemalt.
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Außerdem begannen wir damit, die das Eckterrarium umgebenden Wände anzustreichen – wie aus dem Bild zu ersehen durchaus mit reichlich Elan.
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 Letztlich konnten auch die Aquarien dank eines Geistesblitzes zweier im Bild abgebildeter Schüler
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verschönert werden, indem veraltete Dekorationen entfernt wurden.
Hüseyin

Jahr 2015, Woche 41:

Vor einer Woche ging es für das P-Seminar ,,Aquarien und Terrarien am FDG“ zum Dehner, wo man sich über die dortigen Arbeitsbedingungen informierte und sich über Neuanschaffungen von Tieren beraten ließ. Letztendlich wurde vorerst nur ein kleiner Axolotl (7 Wochen alt, im Bild auf der Startseite zu sehen) mitgenommen, welcher von uns liebevoll Hasan genannt wird.

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Diese Woche entfernten wir die alten Plakate von den Pinnwänden und fingen an, diese zu bemalen, wie man dem Bild unschwer entnimmt, mit reichlich Spaß bei der Sache.
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 Hüseyin Köten

Bundeswehroffizier diskutiert mit Q 12 über „Systeme kollektiver Sicherheit“

Im Februar bot sich der Q12 eine einmalige Gelegenheit: zwei Schulstunden lang hatte sie die Möglichkeit, bei einem Vortrag eines Jugendoffiziers der Bundeswehr Fragen zu stellen und mehr über dessen Arbeit zu erfahren. Der Jugendoffizier, Herr Voß, begann seinen Bericht damit, etwas über seine Person und die Anfänge seiner Karriere bei der Bundeswehr zu erzählen und gewann die Aufmerksamkeit der Schüler besonders durch ein Bilderquiz über Politik und den Themenbereich, den er in der folgenden Stunde den Zuhörern näherbrachte: die Systeme kollektiver Sicherheit. Aber was genau bedeutet eigentlich Sicherheit? Diese Frage eröffnete Herr Voß den Schülern und die Ergebnisse waren breit gefächert: Von persönlichen Bedürfnissen wie ein schützendes Zuhause oder Nahrungssicherheit bis zu nationalem Frieden. Die NATO sei eine Organisation, die durch die Zusammenarbeit vieler verschiedener Länder genau das schaffen wolle: Frieden und Sicherheit. Doch dies erweist sich noch heute als schwere Aufgabe. Auch die Bundeswehr, die der Jugendoffizier vertrat, hat sich internationale Sicherheit als Ziel gesetzt. Zu ihren Aufgaben zählen deswegen unter anderem die Terrorismusbekämpfung, die Landesverteidigung, humanitäre Hilfe und Krisenbewältigung. National entscheidet aber nicht die Bundeswehr selbst, sondern der Bundestag, ob ein Auslandseinsatz in Frage kommt, international entscheidet dies sogar die NATO. Jedoch stellte Herr Voß auch klar, dass Katastrophen und Spannungen trotz vieler Sicherheitsmaßnahmen schwer zu verhindern seien und somit auch die daraus resultierenden Krisenherde und Konflikte. Da diese Konflikte nicht nur diplomatisch, sondern auch militärisch oder mit Gewalt zu lösen versucht werden, entstehen immer mehr Flüchtlingsströme, für die viele große Flüchtlingslager errichtet wurden. Durch den vermehrten militärischen Einsatz ergeben sich neue Diskussionen: Gefährdet das Aufrüsten die Sicherheit oder ist das Gegenteil der Fall? Welche Staaten besonders instabil sind, zeigte Herr Voß anhand einer aussagekräftigen Karte. Auch auf das Konfliktpotenzial von Drogenhandel ging er ein, dieser führe zu organisierter Kriminalität. Ein anderes Beispiel für organisierte Kriminalität seien Cyberangriffe, durch die man im schlimmsten Fall Atomkraftwerke kontrollieren könnte. Durch diese vielseitige Palette an potenziellen Gefahren sei es unumgänglich, nicht nur in Sachen Waffen, sondern auch im Bereich Computer und Serverschutz nachzurüsten. Doch besonders die Terrorismusbekämpfung sei extrem schwer: So kam es sogar im gut überwachten Russland zu unverminderten Anschlägen. Doch auch die Reaktionen und Einsätze der Länder gehen, beispielsweise bei der Terrormiliz IS, weit auseinander, offensichtlich ist aber, dass sich die USA als ‚Staatspolizei‘ nicht nur in der NATO eine Vormachtstellung gesichert hat. Schlussendlich erklärte der Jugendoffizier, dass Sicherheit sehr wichtig, die Sicherheitspolitik aber auch schwer zu bewältigen sei. Unter anderem spiele Geld zum zivilen Aufbau als auch der Aufbau von Armeen und der Polizei eine große Rolle. Dies und andere Themen regten so viele verschiedene Diskussionen zwischen den Schülern und Herr Voß an, dass einige Q12-ler sogar nach dem Läuten der Schulglocke damit fortfahren wollten. So kann man abschließend nur sagen, dass es ein sehr interessanter und gelungener Vortrag über die Bundeswehr und Systeme kollektiver Sicherheit war und es auf jeden Fall sinnvoll wäre, solch einen Vortrag auch für die kommenden Generationen an Zwölftklässlern anzubieten.

 

Elena Zahn, Q12

Studienfahrt nach Rom

Kultur, Kultur und, ach ja, Kultur. Unglaublich, mit wie wenigen Worten man theoretisch die Studienfahrt von 28 Schülern der Q 11 beschreiben könnte, die sich dem sehr lehrreichen und kulturell geprägten Programm von zwei Lehrern hingegeben haben. Zielort war die ewige Stadt – Rom.
Der Volksmund behauptet, alle Wege führten nach Rom. Doch wer eine Woche mit Frau Jäger und Herrn Dr. Krenz diese Großstadt in ihrer vollen Pracht erleben durfte, weiß es besser. Denn alle Wege führen in die Kirche. Unter zwei, manchmal auch drei Kirchen, die dann plötzlich auf dem Weg lagen, ging auf der Kulturtour nach Rom gar nichts. Man muss allerdings hinzufügen, dass diese durchaus der historischen, künstlerischen und auch sportlichen Weiterbildung dienten und es somit nie langweilig werden konnte auf dieser Fahrt.
Doch nun zum eigentlichen Ablauf: Die An- und Abreise wurde mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn und Trenitalia, der italienischen Eisenbahngesellschaft, realisiert. Als besonders zuvorkommend wurde von allen Teilnehmern die einwandfreie Funktionstüchtigkeit der Klimaanlage im ICE nach München gelobt. In der anschließenden Fahrt mit dem Nachtzug, welche binnen 12 Stunden realisiert werden konnte, schwächelte diese zwar leicht. Doch Herr Dr. Krenz wusste mit seinem Unterhaltungsprogramm selbstverständlich für entsprechende Ablenkung zu sorgen. Kurz nach Eintreffen in unserem für italienische Verhältnisse sehr ordentlichen Hotel konnte das erste Highlight der Studienfahrt wahrgenommen werden: Das Angelusgebet mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Nach einer kurzen Pause für die kollektive Nahrungsaufnahme konnte wahlweise entspannt oder – für die ganz Hartgesottenen – ein kleines Kulturprogramm mit einigen Kirchen eingerichtet werden. Bei traumhaftem Wetter wurde im Anschluss daran erneut der Vatikan aufgesucht (einer der zentralen Anlaufstellen in den folgenden Tagen), um den wirklich überwältigenden Petersdom inklusive Kuppel zu besichtigen. Nach Abschluss dessen nahmen wir unser wohlverdientes Abendessen in Form eines gemeinsamen Picknicks im Aufenthaltsraum des Hotels ein, um danach den Abend entspannt ausklingen zu lassen.
Am Tag danach folgte ein weiterer Höhepunkt: Nachdem zunächst einmal ein ausgewogenes Kulturprogramm aus Latein, Goethe und Kirchen abgearbeitet worden war, konnten die Ausgrabungen unter dem Petersdom begutachtet werden. Bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit fühlten und erlebten wir hautnah, auf wie vielen Gräbern der Petersdom aufgebaut worden ist und wo der Namensgeber des Doms begraben liegt.
Der Dienstag war leider recht verregnet, so dass das ursprünglich vorgesehene Programm vorerst vertagt werden musste. Lediglich die Kirche San Clemente, welche auf den drei vorhergehenden Kirchen unterschiedlicher Epochen aufgebaut wurde, konnten wir am Nachmittag bei strömendem Regen besichtigen.
Die Stadtmauern Roms verließ die Gruppe am Mittwoch in Richtung Tivoli, um nach angeregten Gesprächen mit einigen Italienern die Ruinen der antiken Villa Adriana (ein 40 Hektar großes Feld) zu besichtigen – bei brütender Hitze eine recht schweißtreibende Angelegenheit. Nach weiteren Gesprächen mit sehr offenen Italienern in der nahegelegen Bergstadt Tivoli konnte zunächst die tägliche Ration Pizza gesichert werden. Im Anschluss war (nahezu unfassbar) pure Entspannung in der Villa d’Este mit ihren atemberaubenden Wasserspielen angesagt – eine Wohltat bei diesem Wetter. Nach einer ebenfalls entspannten Rückreise durfte das Abendprogramm entweder selbst gewählt oder (wie es auch fünf ganz besonders Kulturinteressierte getan haben) der Darbietung einer italienischen Version des „Barbiers von Siviglia“ in den Caracalla-Thermen beigewohnt werden.
Der Freitag wurde zu einem sehr denkwürdigen Termin für alle Romfahrer: Am 24. März 1944 wurden nämlich in einem Steinbruch etwas außerhalb des Zentrums 335 Italiener durch die Nationalsozialisten erschossen und anschließend durch zwei Sprengungen des Gesteins förmlich erschlagen und in Teilen zerstückelt. Im Gedenken an dieses tragische Ereignis besuchte die Gruppe den Tatort des Massakers, die Ardeatinischen Höhlen. Zwei Vertreter der Organisation, welche sich mit der Aufarbeitung des Dramas beschäftigt, führten die Gruppe durch die in Teilen zusätzlich stabilisierten Höhlen und die angeschlossene Gedenkstätte. Herr Dr. Krenz und ein Teilnehmer der Fahrt übersetzten die 2 Stunden andauernde Führung simultan. Dass die Gruppe mit 90 Minuten Verspätung eingetroffen ist, war für die beiden sehr netten Mitarbeiter von ANFIM kein Problem: „Das ist die Schuld unseres Bürgermeisters! Der sollte endlich mal dafür sorgen, dass die Busse hier pünktlich fahren!“, meinten die beiden lachend.
Nach einer minimal anstrengenden Nacht konnte die Gruppe den Samstag variabel gestalten und begab sich anschließend gegen 19.00 Uhr wieder in den Nachtzug nach München. Ergebnis: So viele Facetten Roms lernt man sicherlich während keines normalen Romaufenthalts kennen. Auch die zahlreichen fachkundigen, historisch und theologisch fundierten Erläuterungen von Herrn Dr. Krenz haben sehr geholfen, diese Stadt zu verstehen. Insbesondere für diejenigen, die Italienisch lernen, war es ein besonderes Erlebnis, mit „echten“ Italienern über Gott und die Welt zu sprechen und den einen oder anderen Ratschlag mitzunehmen – denn in puncto Gelassenheit sind sie einfach nicht zu übertrumpfen. Eine Gelassenheit, die wir jetzt auch mit in die Ferien nehmen können.
Vielen herzlichen Dank für die Bemühungen und die bewiesene Nervenstärke an Frau Jäger und Herrn Dr. Krenz!!
(Eric Töpfer, Q 11)

Studienfahrt nach Schottland

22 Schüler, 3 Lehrer, 1 Land, 6 Orte, ganz viel Spaß – das ist die Kurzzusammenfassung unserer Studienfahrt nach Schottland.
Wer’s genauer wissen will: Nachdem wir in Edinburgh gelandet waren, machten wir uns vor nebliger Kulisse auf den Weg zu unserem Hostel. Dort angekommen hatten wir den Abend zur freien Verfügung, einige erkundeten bereits die Hauptstadt, andere besuchten zunächst auf der Suche nach Essen die Pubs der Stadt. Am nächsten Morgen ging es auch schon weiter nach Glasgow, wo wir die Anfänge und die Vorbereitungsphase der Highland Games und der Commonwealth Games miterlebten. Abends fanden wir uns in den Highlands (Glencoe) wieder. Diese Kulisse  und das super Wetter, das noch die ganze Woche anhalten sollte, musste am nächsten Tag natürlich für eine kleine Wanderung ausgenutzt werden, denn der Bus wartete schon, um uns zu unserer Partnerstadt Perth zu bringen.
Nachdem wir in unserer Freizeit den Ort durchforsteten, fuhren wir weiter nach Pitlochery, ein erholsames und sehr schönes Städtchen. Am Dienstag besuchten wir erst St. Andrews, eine Küstenstadt und dann Dundee. Abends kehrten wir ins Hostel zurück und beschäftigten uns mit diversen Kartenspielen, die generell zu unserer täglichen Abendgestaltung gehörten. Am nächsten Tag wurde es schottisch, denn wir besuchten die Destillery Blair Athol und die Volljährigen durften sogar zur Whiskey-Probe. Ein weiteres Highlight war der offizielle Empfang in Perth. Denn beim zweiten Besuch dort folgten wir der Einladung der Bürgermeisterin Liz Grant und wurden von einigen wichtigen Vertretern der Stadt und einem kleinen Buffet überrascht. Nach informativen Ansprachen der Gastgeber und den Begrüßungsworten von Herrn Braun ging es dann in Small Talk über und wir erlebten die Schotten als sehr gastfreundlich und aufgeschlossen. Abends fuhren wir dann zurück in die Hauptstadt, Edinburgh. Dort blieben wir dann auch für den Rest der Woche und verbrachten eine schöne Zeit. Neben ausreichend Freizeit hatten wir natürlich auch gemeinsame Aktionen wie eine dreistündige Stadtführung oder den Aufstieg auf den 251 m hohen Arthur’s Seat, der höchten Erhebung der Stadt. Am Freitag hieß es dann leider auch schon wieder Abschied nehmen und wir machten uns auf den Heimweg.
Wir danken unseren Lehrern Frau Hepp, Herrn Braun und Herrn Spannl für eine unvergessliche Woche in Schottland!
Vanessa Fisch, Q11

1. Unterfränkische Beachtennismeisterschaften organisiert von P-Seminar „Beachtennis“

1. Unterfränkische Beachtennismeisterschaften des P- Seminars „Expansion der Trendsportart Beachtennis“

Endlich war es soweit, unser langfristig geplantes Beachtennis-Turnier konnte beginnen. Am Samstag, den 12. Juli 2014, ging es pünktlich um 9.00 Uhr auf der Sportanlage des TV Mömlingen los. Fast alle gemeldeten Teams erschienen und somit wurde der erste Ball schon bald über das Netz geschlagen. Neben vielen spannenden Matches zwischen Jung und Alt bzw. Männlein und Weiblein gab es auch für die Zuschauer leckere Cocktails und reichlich an Essen am Salat- und Kuchenbuffet.

Schon nach wenigen Spielen waren die Favoriten klar zu erkennen, die schließlich auch das Finale bestritten. Justus Ries und Niklas Patalong (beide FDG Q 11) sahen sich ihrem Lehrer Tobias Bauer und Andreas Scheifele gegenüber, die schließlich knapp die Oberhand behielten. Herzlichen Glückwunsch an Herrn Bauer und Partner. Besonders  sind die „Kleinen“ zu erwähnen, die ein hervorragendes Turnier gespielt haben und mit höchster Motivation an die Sache gegangen sind. Den U14-Titel sicherten sich ebenso zwei FDGler (Felix Weiser und Louis-Carlos Kuntzer).

Insgesamt war es ein sehr gelungener Event, bei dem, bis auf ein paar kleine Wolkenbrüche zwischendurch, alles nach Plan gelaufen ist. Ich denke, wir können stolz auf das sein, was wir auf die Beine gestellt haben.

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Helfern, die zu diesem erfolgreichen Tag  beigetragen haben.

Larissa Scholz

( P-Seminar „ Expansion der Trendsportart Beachtennis“ unter der Leitung von Herrn Bauer)

P-Seminar Fahrt zur IBM Frankfurt

Am 14.07.2016 besuchten 10 Schüler aus dem P-Seminar „Dynamische Webseitengestaltung“ die Außenstelle der IBM in Kelsterbach bei Frankfurt.

Sowohl die Organisation als auch die tatsächliche Durchführung der Anreise stellte sich letztendlich als schwieriger heraus als zunächst gedacht. Eine Gruppe reiste mit dem Zug, eine mit dem Auto an. Alle konnten aber trotzdem vollzählig und relativ pünktlich an dem in Kelsterbach gelegenen Gebäude eintreffen. Nach der Anmeldung gab uns Käthe Englert, die den Besuch erst ermöglichte, eine kurze Führung im Haus, wonach wir uns in einem Besprechungsraum wiederfanden, der extra für uns hergerichtet wurde und in dem wir auch den Großteil des Besuchs verbrachten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte uns zunächst Dirk Weigel, Geschäftsführer in Kelsterbach, vor allem über den Wandel, den die IBM vollzogen hat und immer noch vollzieht. Nämlich weg von der Hardware, die die IBM jahrelang produzierte und hin zu Softwarelösungen und Unternehmensberatung. Im Anschluss erklärte uns Thomas Brackhahn, Solution Architect, die aktuelle Forschung, die bei der IBM auch noch stark betrieben wird. Dabei dreht es sich vor allem um cognitive computing und IBMs Watson.

Rechtzeitig zum Mittag wurden wir in die hauseigene Kantine eingeladen, wo wir aus einer großen Auswahl an Gerichten wählen und beim Essen im direkten Gespräch mit den eben genannten Informationen austauschen konnten. Gestärkt zurück im Besprechungszimmer wurden uns Ausschnitte aus der Show Jeopardy gezeigt, bei der der Watson-Roboter 2011 eindrucksvoll gewonnen hatte. Abschließende Reden hielten Holger Wittmann, Solution Architect, und zwei duale Studenten von der IBM. Die beiden vermittelten einen Eindruck in das duale Studium bei der IBM und erklärten, für wen dieses geeignet ist. Nachdem uns Frau Englert verabschiedet hatte, machten wir uns mit einer Hand voll Give-aways wieder auf den Heimweg.

Organisator: Martin Kühnert

Teilnehmer: Jonas Eichhorn, Johannes Gorks, Konstantin Herold, Felix Knöpfle, Frederik Richter, Arber Rrapaj, Vlad Ruseteanu, Max Schloter, Julian Staab, Alexander Staudinger

Autor: Julian Staab

Bilder: Alexander Staudinger

 

P-Seminar „Menschen sind mehr als nur Winner oder Loser“ – Spielevormittag im Kinderheim

 

Kinderheim. – Für viele klingt das nach einem eher traurigen Ort: Kinder, die ohne ihre Eltern leben und scheinbar alleine sind. Genau das hat uns dazu inspiriert, mit den Kindern ein soziales Projekt im Rahmen unseres P-Seminars „Menschen sind mehr als nur Winner oder Loser“ umzusetzen. Und so hatten wir viel Spaß dabei, einen Tag vorzubereiten, um einen Einblick ins Leben der Kinder zu bekommen und einfach Spaß zusammen zu haben.

Am Samstag, den 7. Mai 2016, fuhren wir also gemeinsam in das Städtische Kinderheim Aschaffenburg und wurden dort bereits freudig erwartet. Nach einigen Kennenlernspielen und Aktionen in unterschiedlichsten Disziplinen stellten wir schnell fest, dass das Gefühl der Lebensfreude hier ganz groß geschrieben wird, und genossen die entspannte und glückliche Atmosphäre sehr. Egal ob beim Papierfliegerwettwerfen, Schmetterlingsfangen oder Fußballspielen – wir hatten eine Menge Spaß! Da war es auch kein Wunder, dass wir danach einen Bärenhunger hatten, und so belegten wir zusammen Pizza für alle, die wir uns auch ordentlich schmecken ließen. Als Abschluss lösten die Kinder schließlich ein Worträtsel, um ihr Geschenk zu bekommen: eine Bodendusche für Wasserspiele im Sommer. Die Begeisterung darüber war groß, und dementsprechend fiel der Abschied nach der Feedback-Runde sichtlich schwer – die 12 Kinder sind uns wirklich ans Herz gewachsen und wir würden uns freuen, sie einmal wieder zu treffen.

Fazit: Wenn wir auf den Tag zurück blicken, erinnern wir uns an strahlende Kinderaugen, Lachen und natürlich ganz viel Spaß. Und das war schließlich unser Ziel: Kinder glücklich zu machen.

Marie Zieger (Q11)

 

Schule ohne Rassismus hinterlässt farbigen Eindruck  

Drei Schüler und Schülerinnen des Seminars „Schule ohne Rassismus“ haben in den Pfingstferien mit einigen Flüchtlingen und ihrem Lehrer Herrn Müller die neu aufbereitete Wand zur Bibliothek bemalt. Wo sich vor 12 Jahren unsere chinesischen Freunde verewigt hatten, fallen dem Betrachter nun Eindrücke unserer syrischen und afghanischen Schüler ins Auge. Flaggen zeigen ihre Heimatverbundenheit, das Meer und Grenzzäune stehen für die Gefahren und Strapazen, die auf der Flucht nach Europa allgegenwärtig waren. Als besonders tragisch wurde der Tod des kleinen Jungen empfunden, den man ertrunken am Strand fand. Andererseits war und ist da die Hoffnung auf Hilfe und Rettung, ausgedrückt in der ausgestreckten Hand von oben. Auch wenn hier natürlich keine Picassos am Werk waren, hatten die Maler sichtlich Spaß an der Aktion und werden über ihre Zeit bei uns hinaus einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
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SOR – Mit Flüchtlingen malen = Zeichen setzen

Nachdem sich unser ganzes P-Seminar „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zum Kennenlernen und Spielen mit den Flüchtlingen getroffen hatte, teilte sich unser Kurs in Kleingruppen auf. Mein Team hat sich vorgenommen, mit den Flüchtlingen eine Wand in der Schule zu bemalen. Mit viel Freude haben wir drei das erste Treffen erwartet. Dies hatte zum Ziel, einen ersten Entwurf für die Wand zu gestalten. Also wurden unsere Gäste aufgeteilt, so dass jede Gruppe ihre Ideen auf einem Blatt festhalten konnte. Ein Herz und Nationalflaggen standen dabei hoch im Kurs!

Eine Woche später fand das nächste Treffen statt. Die Entwürfe wurden fertiggestellt und einige Sprüche auf Syrisch und Farsi aufgeschrieben, so dass diese mit auf der Wand verewigt werden können.

Nun müssen wir auf die zweite Woche der Pfingstferien warten, in der wir gemeinsam mit unseren Gästen die Entwürfe auf die Wand übertragen wollen.

Zusammenfassend kann ich im Namen unserer Kleingruppe sagen, dass es uns wirklich sehr viel Spaß macht, Zeit mit den Flüchtlingen zu verbringen und uns mit ihnen zu unterhalten, was immer besser auf Deutsch funktioniert.

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Melanie Koch

Von Twister über Schach zu den Fluchtrouten: Mit Flüchtlingen im Gespräch

Nachdem wir nach wochenlangem Einsatz die erforderliche Anzahl an Unterschriften, und sogar noch mehr, erreicht und einen Paten (den bayerischen Justizminister Winfried Bausback) gefunden hatten, konnte unser Seminar „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ endlich mit Projekten starten. Da wir die Flüchtlinge, die an unserer Schule momentan Deutschunterricht haben, mit in unser P-Seminar einbeziehen wollten, dachten wir uns, dass es nett wäre, mit ihnen einen Nachmittag zu verbringen. Deshalb trafen wir uns alle am Mittwoch, den 9.3.2016, in unserer Schulbücherei. Wir besorgten etwas zu essen und trinken, und auch für Spiele war gesorgt.

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Zuerst stellte sich jeder kurz vor, dabei waren wir wirklich überrascht, wie gut die meisten von ihnen schon Deutsch sprechen können, obwohl sie erst etwa drei bis vier Monate Deutschunterricht haben. Anschließend unterhielten wir uns mit ihnen in kleineren Gruppen. Durch Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Twister“ oder auch Schach tauten beide Seiten mehr auf. Viele erzählten uns über ihre Heimat und über ihre Familie. Drei von ihnen (Abdullah, Mohammad und Tavakal) markierten ihren Fluchtweg auf einer Landkarte, die am oberen Ende der FDG-Haupttreppe ausgestellt ist. Anschließend ermunterten wir sie auch auf unseren Unterschriftenlisten für unsere Bewerbung als „Schule ohne Rassismus“ zu unterschreiben, was sie alle taten. Danach war die Zeit leider auch schon um. Allen in allem kann man sagen, dass der Nachmittag für uns sehr aufschlussreich war und wir alle sehr viel Spaß hatten. Weitere Unternehmungen mit den Flüchtlingen sind schon in Planung.

Das P-Seminar „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“

P-Seminar „Schule ohne Rassismus – mit Courage“

Angesichts der aktuellen fremdenfeindlichen Ereignisse in Deutschland wird es immer wichtiger, ein Zeichen gegen Gewalt und Rassismus zu setzen – mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wollen wir das an unserer Schule tun.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist eine Auszeichnung, welche Schulen erhalten, indem sie sich besonders stark gegen Gewalt und Rassismus einsetzen. Rund eine Million Schülerinnen und Schüler besuchen in Deutschland bereits eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

Und auch wir wollen diese Auszeichnung erreichen, als erste Schule in Aschaffenburg.

Der Hauptpunkt hierbei ist als Schule ein Zeichen gegen Gewalt und Rassismus zu setzen. Dies wird von Schüler, Lehrer und Personal unterzeichnet. Hierfür wird euch in den nächsten Wochen eine Liste erreichen, auf welcher die gesamte Klasse unterschreiben soll.

Für die Auszeichnung unserer Schule wird dann ein Pate gefunden. An anderen Schulen sind dies zum Beispiel Campino, Julia Jentsch, Herbert Grönemeyer, Ursula von der Leyen und viele andere.

Wir freuen uns, mit Justizminister Prof. Dr. Bausback, MdL, einen prominenten Paten gefunden zu haben . Die Verleihung der Auszeichnung ist auf Dezember 2016 angesetzt, von da an wird jedes Jahr ein Projekt bzw. eine Veranstaltung gegen Rassismus stattfinden.

Das P-Seminar „Schule ohne Rassismus – mit Courage“ freut sich auf Eure und Ihre Unterstützung!

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Der Film von unserer Theateraufführung „Ein Sommernachtstraum“ ist fertig!

Ihr erhaltet das Video auf DVD mit einem Booklet und vielen tollen Bildern zum Preis von nur 7 €.

Schaut in den Pausen einfach mal in der Pausenhalle vorbei…

Wir freuen uns auf Euch!

Lies mich! – Ein Projekt des P-Seminars „Journalistisches Arbeiten“

Das P-Seminar „Journalistisches Arbeiten“ hat vom Februar 2014 bis Januar 2015 zum zweiten Mal am Projekt „Jugend schreibt“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung teilgenommen. Die Schülerinnen und Schüler des Seminars haben unter anderem  Reportagen zu selbstgewählten Themen verfasst. Hier eine Auswahl der Beiträge. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Anke Jäger, Leitung des P-Seminars „Journalistisches Arbeiten“

1 „Man ist immer ein Idiot.“ Über die Arbeit eines Schiedsrichters. Von Marc Garbella

2 Schock bei den chinesischen Gärtnern – Weihnachten in China. Von Sophia Reidl

3 Stress im G8? – „Davon habe ich noch nicht viel gemerkt!“ Von Franz-Josef Jaklin

4 Cosplay – in einem Wort Freiheit. Von Eileen Kammer

5 „Ich lebe meinen Traum. Aus dem Leben eines Profihandballers. Von Andreas Keck

6 Winfield High School – Ausnahme oder Zukunftsvision? Ein Auslandsjahr in West Virginia. Von Samantha Shaffer

7  Für Großdeutschlands Reichshauptstadt. Über einen Neonazi-Aussteiger. Von David Sommer

8 Ehrenamt in der Feuerwehr – Unvorstellbar für junge Leute? Von Andreas Schmid

9 Süßes Blut bringt Probleme mit sich – Diabetes bei Jugendlichen. Von Beyza Bayraktar

10 Schlaganfall, was dann? Aus Sicht eines Angehörigen. Von Florian Flügel

11 Der Mann mit dem Schnapsflaschen im Rücken. Barkeeper im Locanda. Von Stefan Müller

12 Den Traum zum Beruf machen – Der Weg eines Musikers zur Berühmtheit. Von Leon Hirsch

 

Studienfahrt in die Toskana (Q11)

Bella Italia zu erkunden – das war das erklärte Ziel der diesjährigen Q11-Fahrt in eines der beliebtesten Reiseländer der Deutschen!

Unser Unternehmen begann am Samstag morgen um 6 Uhr, als jeweils 19 Jungen und Mädchen noch leicht übermüdet, aber gut gelaunt mit ihrem 14 Meter langen Reisebus und drei Lehrern im Schlepptau in das Abenteuer starteten. Die gute Laune verließ die Gruppe während der gesamten Fahrt nicht und sorgte dafür, dass alle Unternehmungen zu einem echten Erlebnis wurden.

Nach einer mehr als 15stündigen Fahrt in bester Stimmung (besonders das „Tunnellied“ wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben!) erreichten wir unsere gigantisch weitläufige Unterkunft in Massa, die direkt am Meer gelegen war, von außen aber nicht als Jugendherberge zu erkennen war. Müde bezogen alle Teilnehmer ihr Quartier, um dafür am nächsten Morgen mit einem nicht nur für italienische Verhältnisse reichlichen und gut ausgestatteten Frühstück entschädigt zu werden. Auch das Abendessen wurde in Form eines Büfetts angeboten und ließ kaum Wünsche offen.

Den ersten Tag in Massa gestalteten alle Teilnehmer nach ihren persönlichen Bedürfnissen und konnten so die Stadt erkunden, die auch für Italiener ein beliebtes Ferienziel ist – besonders der Strand, zusammen mit herrlichem Sonnenschein, sorgte für Erholung pur!

Am Montag stand die Erkundung einer der schönsten toskanischen Städte auf dem Programm: Florenz. Doch leider war uns der Wettergott nicht mehr gewogen und wir lauschten unserer sehr bemühten Städteführerin unter schnell gekauften Schirmen bzw. ausgerüstet mit Regencapes. Immerhin: bald strahlte die Sonne wieder und wir konnten dann doch noch einen sehr positiven Eindruck der bekannten Stadt gewinnen. Der Dienstag war einer weiteren beeindruckenden Stadt gewidmet: Pisa mit seinem berühmten schiefen Turm. Ausgerüstet mit einem Infoblatt erkundeten die Reiseteilnehmer auf eigene Faust das Gelände.

Der Höhepunkt der gesamten Fahrt näherte sich: Am Mittwoch morgen verließen wir unser Quartier in Massa und fuhren in die Gegend um Venedig, wo wir unser zweites Quartier in einem kleinen, familiengeführten Hotel aufschlugen – Schüler wie Lehrer fühlten sich hier sehr wohl. Am Donnerstag war es dann soweit: Mit unserem Bus und anschließend im Zug fuhren wir nach Venedig, das wir dann den ganzen Tag auf eigene Faust erkundeten. Das Wetter wollte uns auch in dieser wundervollen Stadt nicht vollkommen gewogen sein, doch nach einem heftigen Regenschauer verwöhnte uns die Sonne erneut und erlaubte uns so einen detaillierten Blick auf alles, was Venedig zu bieten hat – viele Touristen und Geschäfte, aber auch ein unvergleichliches, fast unwirkliches Panorama einer Stadt im Wasser … .

Am Tag darauf stand die lange Heimreise auf dem Programm, der die meisten mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegensahen. Gegen 1.30 Uhr am Samstag morgen erreichten wir vollständig, gesund und munter Aschaffenburg.

Fazit: Es lohnt sich, sich auf den Weg nach bella Italia zu machen, noch dazu, wenn gleich zwei Geburtstagskinder in ihren Jubeltag hineinfeiern dürfen! Insgesamt kann man außerdem das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern als sehr gut bezeichnen, und so bleibt uns drei „Reiseleitern“ nur, „DANKE“ für die gelungene Fahrt zu sagen!

Karl-Heinz Moreth, Sandra Ernst und Christine Öhrlein

Studienfahrt der Q 11 – Grüße aus Irland

Besser hätte es nicht sein können! Mehr kann man zu diesen sechs Tagen nicht sagen. Strahlender Sonnenschein, weite Landschaften, Kultur, Freizeit und richtig viel bzw. leckeres Essen. 🙂

Unsere Hostels in Dublin und Belfast boten aufgrund der zentralen Lage eine perfekte Möglichkeit, um die Städte auch auf eigene Faust zu erkunden. So bestand ein Tag neben den Stadtführungen aus Essen, Shoppen, Essen, Kultur genießen und ähm… Essen. Wer braucht denn schon Schlaf… (auch wenn er manchmal wirklich gut getan hätte :)) Die selbst organisierten Abendessen, mit oder ohne Lehrer, sowie etliche UNO-Partien waren immer ein gelungener Tagesabschluss. Nach sechs gemeinsamen Tagen mussten wir letztlich wieder „Goodbye“ zur grünen Insel sagen. Jetzt heißt es ab in die Sommerferien!!! DANKE an Herrn Fries und Frau Mehltretter für diese unvergessliche Woche.

Die Irlandfahrer 😉

(Tim Schüssler)

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