Champagner am FDG

Um Missverständnissen vorzubeugen: ich spreche hier vom Austausch unserer Schüler mit Kindern aus der Champagne, und eigentlich heißen die Einwohner der Region Champagne-Ardenne nicht „Champagner“, sondern Champardennais. Nach der neuen Gebietsreform wird diese Region dann wahrscheinlich zur Region Champagne-Alsace-Lorraine. Aber egal, auf jeden Fall verbringen 39 junge Franzosen eine Woche in ihren Gastfamilien und genießen die deutsche Vorweihnachtszeit bei teilweise frühlingshaften Temperaturen.  Außerdem machen sie Ausflüge in die nähere Umgebung bis hin nach Würzburg, besichtigen Aschaffenburg, nehmen am Unterricht und an verschiedenen anderen Aktivitäten teil. Wie seit Jahren ist alles bestens organisiert von unserer Kollegin Birgit Frank, die auch den Kontakt zum Collège in Bouilly hergestellt hat. Unsere Schülerinnen und Schüler werden dann im (richtigen) Frühling den Gegenbesuch antreten.

Korkmodellsammlung

(Im Schloss Johannisburg befindet sich die größte Korkmodellsammlung der Welt. Dort kann man die sehr detailreichen Modelle der größten Sehenswürdigkeiten des antiken Rom bewundern, hergestellt von Carl May, dem Hofkonditor des Erzbischofs von Mainz.)

Im Namen der Fachschaft Französisch

Peter Gerl

Aschaffenburg bunt durchleuchtet – Die Familiendynastie Dessauer – Wiesner

„Aschaffenburg bunt durchleuchtet“ unter diesem Titel wurde die Dynastie der Familie Dessauer im Schönborner Hof im Zeitraum vom 5. Dezember 2014 bis zum 23. Januar 2015 dargestellt. Die Überschrift leitet sich von den Hauptmerkmalen der Familie, nämlich dem Leben in Aschaffenburg und Umgebung, „durchleuchtet“ als Symbol der Röntgenpioniere Friedrich Dessauer und Bernhard Wiesner und „bunt“ von der durch Aaron Baruch Dessauer gegründeten und zu weltweiter Bedeutung gebrachten Buntpapierfabrik, ab.
Aaron Baruch Dessauer wurde am 21. Februar 1763 in Gochsheim als Sohn eines jüdischen Gemeindevorstehers geboren. Mit 25 Jahren kam er nach Aschaffenburg, konvertierte zum katholischen Glauben und ließ sich auf den Namen Alois taufen. Anschließend wurde er Bürger und gründete 1811 sein Lebenswerk: Die Buntpapierfabrik. Zusätzlich erwarb er einige weitere Landbesitze. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass er, bereits Jahrzehnte vor Bismarcks Einführung der Sozialversicherungen, in seiner Firma eine Betriebskrankenkasse eingeführt hatte. Seine Fabrik vererbte er weiter an seine vier Söhne, die diese von nun an betrieben mit Ausnahme von Franz Dessauer, der seine eigene Buntpapierfabrik 1808 in der Goldbacher Straße erbaute.
Im Stammbaum der Familie Dessauer finden sich noch viele andere für Aschaffenburg wichtige Verwandte Alois Dessauers, wie zum Beispiel die älteste Tochter Franz Dessauers, Maria, die sich mit dem Grafen von Deym verheiratete und sich engagiert für die Suppenschule einsetzte. Sie rief auch den Suppenschulball ins Leben.
Sein Sohn Philipp Dessauer übernahm die Buntpapierfabrik und wurde zweiter Ehrenbürger von Aschaffenburg. Er war der Vater des Namensgebers unserer Schule, Friedrich Dessauer. Dessen Schwester Elisabeth Dessauer heiratete den Hausarzt der Familie Bernhard Wiesner, deren gemeinsame Tochter Marilies Schleicher, die ebenfalls Ehrenbürgerin von Aschaffenburg wurde, war sehr gebildet und konnte sich aufgrund ihrer späteren Position als Landtagsabgeordnete effektiv für die von ihr eingerichtete „Lebenshilfe“ in Schmerlenbach für körperlich und geistig Behinderte einsetzen.
Ihr Vater hingegen beschäftigte sich neben seiner Tätigkeit als Arzt auch mit der Forschung im Röntgenbereich, was damals eine sehr revolutionäre Erfindung war. Er arbeitete zusammen mit seinem Schwager Friedrich Dessauer und gründete das erste Röntgeninstitut in Aschaffenburg. Dessauer war ihm dabei eine große Hilfe. Er brach sogar sein Studium ab, um am Röntgenapparat weiter zu forschen. Er gab zusammen mit Wiesner Röntgenkurse für andere, weitaus ältere, Mediziner. Im Laufe seines Lebens beschäftigte er sich mit vielen verschiedenen Themenbereichen unter anderem der Philosophie, auch war er als Politiker aktiv. Er zog später nach Frankfurt, um dort die Pfeifferwerke zu gründen. Dort beschäftigte er 1914 über 450 Mitarbeiter. Im Dritten Reich musste er aus Deutschland fliehen und gründete ein Institut in Istanbul. Doch aufgrund von Fachkräftemangel ging er in die Schweiz, um dort ebenfalls ein Institut zu gründen. 1953 kehrte er nach Deutschland zurück und erhielt einige Auszeichnungen für seine Leistungen, er wurde ebenfalls Ehrenbürger von Aschaffenburg.
Außerdem war er der Großonkel von Dr. Monika Ebert, die die Ausstellung im Schönborner Hof organisiert und selbst zusammengestellt hat. Sie reiste am 14. Januar 2015 eigens aus München an, um unserem Geschichtskurs eine einmalige Führung zu geben. Dafür sind wir ihr sehr dankbar, da wir so die Möglichkeit hatten, den Namensgeber unserer Schule – auch mit einigen persönlichen Anekdoten seines Lebens – besser kennenzulernen.

Franziska Kolb und Niklas Pothorn

Grundwissen Spanisch

Das Grundwissen für die spätbeginnende Fremdsprache Spanisch finden Sie hier: Grundwissen Spanisch

Grundwissen Ethik

Grundwissen

Jahrgangstufe 5

  • Bedingungen von Wahrnehmungen
  • Grundbedürfnisse
  • Zusammenhang von Erfolg, Freude und Glück
  • Struktur einer Regel, Goldene Regel
  • Bestandteile des Handlungsbegriffs
  • Vorzugsregeln

 

Jahrgangstufe 6

  • Bedeutung der Familie
  • Würde des Menschen, Toleranz, Verantwortung
  • Bedeutung von Vorbildern und Gruppen
  • Jüdische und christliche Glaubensvorstellungen

 

Jahrgangstufe 7

  • Rechte und Pflichten in verschiedenen Lebensaltern
  • Persönliche Identität und Freiheit
  • Gewaltfreie Konfliktlösungsmodelle
  • Islamisches Leben und Brauchtum
  • Bedeutung von Festen
  • Jüdische, christliche, islamische Feste

 

Jahrgangstufe 8

  • Sinnfindung im Alltag
  • Ursachen und Formen verfehlter Sinnorientierung
  • Verantwortung und Freundschaft
  • Formen philosophischen Argumentierens
  • Modell einer ethischen Entscheidungsfindung
  • Praktischer Syllogismus
  • Abhängigkeit des Menschen von der Natur

 

Jahrgangstufe 9

  • Der Begriff des Gewissens
  • Sinndeutung im Buddhismus und Hinduismus
  • Rollenverständnis von Mann und Frau
  • Auffassungen von Arbeit
  • Ansätze der Friedensethik

 

Jahrgangstufe 10

  • Ethische Grundpositionen der Antike (Sophisten, Sokrates)
  • Platons Höhlengleichnis, Gesellschaftsvertragstheorie (Hobbes, Rousseau, Kant)
  • Vergleich der Abrahamsreligionen zu zentralen Fragen
  • Problematik der Theodizee
  • Positionen der Religionskritik
  • Medizinethische Problemstellungen und Fallanalyse
  • Personbegriff
  • Wirtschaftsethische Grundbegriffe

 

Jahrgangstufe 11/1: Theorie und Praxis des Handelns

  • Grundbegriffe der Ethik (Handlung, Moral, Werte, Normen, naturalistischer Fehlschluss, Formen der Ethik
  • Grundpositionen philosophischer Ethik (Platon, Aristoteles, Kant, Utilitarismus, Diskursethik)
  •  Angewandte Ethik, Verantwortungsethik

 

Jahrgangstufe 11/2: Freiheit und Determination

  • Psychologie (Freud) und Soziologie (Konformität, Autorität, Sozialisation, Status, Rolle, Schicht, Gruppe)
  • Biologie (Libet, Roth, Geist-Hirn-Problematik )und Physik (Planck, Heisenberg, Chaostheorie)
  • Philosophie (Aristoteles, Hume, Kant, Sartre, epistemischer Indeterminismus, Bieri)

 

Jahrgangstufe 12/1: Recht und Gerechtigkeit

  • Grundpositionen (Naturrecht, Rechtspositivismus, kommutative und distributive Gerechtigkeit, Rawls, Kommunitarismus)
  •  Schuldbegriffe, Strafzwecke, Strafrechtstheorien
  • Politische Ethik, Menschenrechte

 

Jahrgangstufe 12/2: Sinnorientierung und Lebensgestaltung

  • Glücksvorstellungen (Aristoteles, Epikur, Stoa, empirische Glücksforschung)
  • Sinnfindungskonzepte (Frankl, gelingende Kommunikation, Levinas, Philosophie der Freundschaft)

 

Grundwissen Mathematik

Die Fachschaft Mathematik empfiehlt für einen schnellen, umfassenden Überblick und zum Üben von Grundwissen die Hefte „Grundwissen Mathematik“ zum Preis von je 9,50 Euro (Stand: März2020), passend zu dem von unserer Schule in den Jahrgangsstufen 5-10 eingeführten Schulbuch„Lambacher Schweizer“:

Für das G9 (ab 2017/18 in der 5. Klasse):
Lambacher SchweizerMathematik Grundwissen 5/6Ernst Klett VerlagISBN: 978-3-12-733058-8
Lambacher SchweizerMathematik Grundwissen 7/8Ernst Klett VerlagISBN: 978-3-12-733078-6 (erscheint im Sept 2020)
Für das G8:
Lambacher Schweizer 5/6Grundwissen MathematikErnst Klett VerlagISBN 978-3-12-731165-5
Lambacher Schweizer 7/8Grundwissen MathematikErnst Klett VerlagISBN 978-3-12-731565-3
Lambacher Schweizer 9/10Grundwissen MathematikErnst Klett VerlagISBN 978-3-12-731765-7
Lambacher Schweizer 11/12Grundwissen MathematikErnst Klett VerlagISBN 978-3-12-732765-6
Darüber hinaus findet man zusätzliches Übungsmaterial und oder Hilfestellungen unter MatheGym und hier:
Linksammlung von Ulrich Hornung

 

 

Grundwissen Englisch

Das Grundwissen Englisch für alle Jahrgangsstufen finden Sie hier.

Grundwissen Religion

Grundwissen Religion

Grundkompetenzen in Katholischer Religionslehre –Lückentexte zum Knobeln

Was wisst ihr noch über Abraham? Könnt ihr noch die sieben Sakramente aufzählen? Und was war nochmal der Polytheismus? Die PDF-Dateien (erstellt von StD Martin Störzer) enthalten Lückentexte zum Knobeln. Alle Begriffe, die gesucht werden, gehören zum Grundwissen. Schnappt euch euer Religionsheft oder Religionsbuch und geht auf die Suche nach den richtigen Lösungen für die gesuchten Begriffe. Hinweis: Die Lückentexte eignen sich durchaus auch für den neuen Lehrplan.

Lückentext Jgst 5 Grundwissen

Lückentext Jgst 6 Grundwissen

Lückentext Jgst 7 Grundwissen

Lückentext Jgst 8 Grundwissen

Lückentext Jgst 9 Grundwissen

Auf den Internetseiten des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) sind die Grundkompetenzen im Fach Katholische Religionslehre für den LehrplanPLUS online nachzulesen. Für jedes Lehrplanthema der Jahrgangsstufen 5 mit 11 (Stand: März 2020) sind dort die in kurzen Absätzen aufgeführt. Konkrete Inhalte, die sich auf die jeweiligen Themen beziehen, findet man ergänzend in den am Friedrich-Dessauer-Gymnasium eingeführten Lehrwerken „Unterwegs. Religion begegnen“. Auf den letzten Seiten sind jeweils Elementarbegriffe der Religion aufgeführt, die die SchülerInnen im Unterricht gelernt haben und beherrschen sollten. Gleiches gilt für den auslaufenden Lehrplan: In den Lehrwerken „Leben gestalten“ befindet sich im letzten Teil der Bände jeweils eine Auswahlliste der Grundkenntnisse. Grundwissen und Grundkompetenzen für die Jahrgangsstufen 8 mit 12 (Stand: März 2020) auf folgender Seite des ISB festgehalten.
Folgende Linkadressen leiten Sie weiter zu den Seiten des ISB, die Grundkompetenzen aufführen. 
Grundwissen und Grundkompetenzen im Fach Katholische Religionslehre
Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Stellenwert der Bibel in ihrem Leben, gehen wertschätzend und sachgerecht mit der Heiligen Schrift des Christentums als Offenbarung Gottes um und beziehen Aussagen der Bibel auf das eigene Leben. Unter Einbeziehung der bereits vorhandenen Kenntnisse entdecken und beschreiben sie die Faszination der Person Jesu Christi und erkennen im Weihnachtsevangelium wesentliche Aspekte der Botschaft von der Menschwerdung Gottes, um damit die Grundlagen des christlichen Glaubens zu begreifen und darzustellen.
Die Schülerinnen und Schüler stellen Vorstellungen von Gott an Beispielen aus ihrer Lebenswelt und ihrem kulturellen Umfeld in Geschichte und Gegenwart dar. Sie vergleichen diese Vorstellungen mit dem christlichen Gottesverständnis. Sie nehmen ihre individuelle Besonderheit und die in der gemeinsamen Gotteskindschaft begründete Verbundenheit aller Menschen wertschätzend wahr und gehen aus dieser Einsicht heraus respektvoll miteinander um. Mit ihren Anlagen und Fähigkeiten bringen sie sich aktiv in die Klassengemeinschaft ein und übernehmen Verantwortung für ein gutes Zusammenleben in der Schule und in ihrem persönlichen Umfeld. Die Schülerinnen und Schüler nehmen die sakrale Atmosphäre eines Kirchenraumes wahr und achten diese durch ein angemessenes Verhalten. Sie erläutern die Grundausstattung von Kirchen unterschiedlicher Stilrichtungen, um an grundlegenden liturgischen Vollzügen (z.B. Gebet, Gottesdienst) mit Verständnis teilzunehmen.
Hier finden Sie zusätzliche Informationen:
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Friedrich-Dessauer-GymnasiumTel.(0 60 21) 8 48 26 - 40
Stadtbadstraße 4 Fax (0 60 21) 8 48 26 - 73
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