Experimente im Museum zum Probieren und Studieren

An einem Freitag, den 12.2. in den Ferien reisten 15 Jungforscher des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums mit dem Zug zum Frankfurter Senckenberg-Museum. Dort hatte die Jugend-forscht-Ausstellung mit 37 Ständen und 72 Forscher/innen von 9-20 Jahren stattgefunden. Die Teilnehmer waren zu zweit oder zu dritt angetreten und wurden von den FDG-Jungforschern aus den 5. und 6. Klassen ausgiebig zu ihren Arbeiten befragt.

Zuvor wurde aber der erste und zweite Stock des Museums inspiziert. Waren im ersten Stock bei den Säugetieren vor allem die Beuteltiere, die eierlegenden Säugetiere und größte sowie kleinste Lebewesen unseres Planeten von besonderem Interesse, so waren es im zweiten Stock die Insekten. Diese interessierten alle wegen ihres bizarren Aussehens und vor allem wegen ihrer besonderen Anpassungen an das Leben auf unserem Planeten durch besondere Mundwerkzeuge und Staatenbildung. Leider befand sich das Bienenvolk noch in der winterlichen Ruhephase und konnte nicht besichtigt werden.

am Vulkan

Als um 14 Uhr dann die Jugend-forscht-Ausstellung auch der Öffentlichkeit Eintritt gewährte, probierten wir zunächst die leckeren und vor allem gesunden Gemüsechips. So gab es leckere, bunte, interessante und vor allem verschiedene Experimente. An einem Stand wurde ein Roboterarm vorgestellt, an einem anderen haben wir überlegt, wie man Wasser spart. Ein Forscher stellte vor, wie er Radioaktivität in Düngemitteln gemessen hat, ein anderer hatte Einlagen mit einer Röhre zur Energiegewinnung konzipiert, so dass auch Handys beim Gehen aufgeladen werden können.

Schuhstrom

Beeindruckend war die Darstellung einer Computersimulation zur Planetenreise um die Sonne aus den verschiedensten Blickwinkeln. An einer Röhre mit kleinen Schwebeteilchen eines anderen Standes konnten wir die Lichtreflexion verschiedener Wellenlängen beobachten. So konnte man sich bei allen Ständen vor allem eine Frage stellen: Warum ist das so? Als Besucher konnten wir viele Fragen stellen, doch eine Stunde war für alle Stände einfach zu wenig Zeit!

Das war bei der Jugend-forscht Ausstellung in Hanau wesentlich besucherfreundlicher, denn für 29 Stände hatten wir in dem Heraeus-Werk 90 Minuten Zeit und so konnten wir als kleineres Team mit 5 Jungforschern auch wirklich alle Stände hinterfragen und die FDG-Forscher-Reise am Samstag, den 27.2. hatte sich als neuer Wissenspool sehr gelohnt!

Wir trafen uns am 27.02. um 12:30 Uhr am Bahnhof. Dort wartete schon unsere Lehrerin Frau Kähler. Gemeinsam stiegen wir in den Zug und fuhren nach Hanau. Es war gar nicht so leicht, den Fahrplan zu lesen, aber am Schluss haben wir es doch geschafft. Nicht begeistert waren wir darüber, dass wir eine halbe Stunde zu den Hereaus-Werken laufen mussten. Als wir dann endlich ankamen, erwartete uns eine nette Frau und gab uns ein Heft, in dem noch einmal alle Experimente zusammengefasst waren. Die Forschungsprojekte waren sehr interessant. Am besten hat uns das Projekt “Sind unsere gelben Säcke gesundheitsschädlich?“ von Miklas, Laetitia und Tamara gefallen. Sie hatten herausgefunden, dass, wenn man Müll mit heißem Wasser abspült, weniger Keime und Pilze wachsen. Als wir eine Pause machten, stürzten sich alle auf das kostenlose Buffet. Auch gut hat uns das Projekt “Orientierungshilfe für Sehgeschädigte“ von Jan gefallen.

Sensoren-Rucksack

Als die einzige trauten sich S. und Frau Kähler, den Rucksack mit den surrenden Sensoren aufzuziehen und auszuprobieren. Die Ausstellung war sehr interessant. Dann gingen wir wieder zum Bahnhof und fuhren nach Aschaffenburg zurück, wo wir, inzwischen mit einem Rucksack voller Experimentbeschreibungen ausgestattet, abgeholt wurden.

Sinja Stemmler, Kristina Malzer und Anna Kushnir

 

Spende an den Fachbereich Physik

Auch dieses Jahr hat die Hochreither-Vorndran-Ingenieurgesellschaft dem Fachbereich Physik wieder eine großzügige Spende zukommen lassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Hilfen zur Entscheidungsfindung – das NTG am FDG

Für die Siebtklässler des FDG steht demnächst eine wichtige Entscheidung in Bezug auf die Zweigwahl an. Auf vielfachen Wunsch stellen wir für Sie die Präsentation von StD Alexander Pabst zum Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium zur Verfügung. Hierin können Sie die grundlegenden Informationen nachlesen:Beratung-Vorstellung-NTG

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