Félicitations! – Übergabe der DELF-Diplome

Auch in diesem Jahr haben wieder einige Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Französischunterricht erfolgreich die DELF-Prüfungen (externes Sprachdiplom) absolviert.

Das Niveau A2 legte Jonas (8. Jgst) mit einem sehr guten Erfolg ab. Ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen legten Luca (10. Jgst), Désirée, Ann-Cathrin, Carmen und Anne  (alle Q11) das Niveau B2 ab.

Besonders hervorzuheben sind Viviana (9. Jahrgangsstufe), die im höchsten schulischen Niveau B2 ein gutes Ergebnis erreichte, obwohl sie erst die 9. Klasse besucht sowie Marie  (Q11), die mit 97,5 von 100 Punkten eine Bestleistung erbrachte, wie wir sie zuvor am FDG noch nicht erreicht haben.

Bravo et bonne continuation!

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer danke ich für ihr Engagement und hoffe, auch im kommenden Jahr wieder auf rege Teilnahme.

Schulleiter und Frau Leboulanger gratulierten zu dieser außerordentlichen Leistung.

 

 

Verlesewettbewerb Französisch 6. Klassen

Richtig! Du hast dich nicht verlesen! Es muss natürlich Vorlesewettbewerb heißen. Doch so abwegig ist das gar nicht mit dem Verlesewettbewerb. Schon einen bekannten, etliche Male geübten Text korrekt und flüssig, mit den passenden Betonungen und Pausen an den richtigen Stellen vorzutragen, ist schwer genug. Einen neuen Text, einen, den man zum ersten Mal sieht, ohne Versprecher oder Verleser zu bewältigen, ist ungleich schwieriger. Hier ein Selbstversuch. Ich gebe zu, der Text ist albern, na und?

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für Ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar:  Die Rhabarberbarbarabar. Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden. Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbaren hatten wunderschöne, dichte Bärte. Wenn die Rhabarber-barbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier. Der einzige Barbier, der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbaren-bartbarbier. Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabar, um mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.

Jetzt stelle dir erst mal einen französischen Zungenbrecher vor: Si six scies scient six cyprès, six cent six scies scient six cent six cyprès. („Wenn sechs Sägen sechs Zypressen sägen, sägen sechshundertsechs Sägen sechshundertsechs Zypressen.“) Oder einen finnischen: Vesihiisi sihisi hississä. („Das Wasser-ungeheuer pfiff im Aufzug.“). Oder einen chinesischen: 西施死時四十四。Xī Shī sǐ shí sìshí sì.  (« Xi Shi starb im Alter von 44 Jahren. ») Mein Favorit ist allerdings der tschechische: Strč prst skrz krk. („Steck den Finger in den Hals.“)

Glücklicherweise gab es beim diesjährigen Wettbewerb keine verdrehten oder gar gebrochenen Zungen. Die Jury, bestehend aus dem Oberstufenkurs von Madame Leboulanger, kam zu dem Ergebnis, dass Sofia am besten las. Die folgenden Plätze belegten Patrick, Amelie und Lukas. Bravo!

Peter Gerl

Encore une fois 100% de réussite au DELF! / Erneut 100% Erfolg bei DELF !

In angenehmer, aber auch vor Arbeitsbereitschaft strotzender Atmosphäre mit Schülern der Klassen 10 und 11 begann jeden Montag in der 7. Stunde die Übung in der französischen Sprache.

Die Schüler widmeten sich Woche für Woche der nach dem Niveau B2 Vorbereitung ihrer Prüfung.
Diese erfolgt auf den vier Ebenen Hörverständnis (compréhension orale), freies Sprechen (production orale), Textverständnis (compréhension écrite) und Textproduktion (production écrite).
Entsprechend bereiteten sich die Schüler mittels offizielle Lernhefte auf diese Ebenen vor, indem sie zahlreiche exemplarische Aufgaben der verschiedenen Disziplinen bearbeiteten und lösten.

Nachdem die Zeit wie im Fluge vergangen war, die Blumen schon lange ihre Köpfe aus dem Boden gesteckt hatten und es langsam Frühling geworden war, rückten die Prüfungen im April immer näher. Die nun aufkommenden Unsicherheiten mancher Schüler wurden immer spürbar. Nach Absolvieren der Prüfungen waren alle sehr erleichtert, da jeder recht aufgeregt war.

Die nun kürzlich eingetroffenen und durchweg positiv ausgefallenen Ergebnisse in Form von Zertifikaten zeugen davon, dass man mit dem Engagement, das die Teilnehmer der DELF-AG an den Tag legten, viele seiner Ziele verwirklichen kann.

 

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Die Bilder zeigen die Übergabe der Diplome durch Herrn Lummel und Frau Leboulanger.

Ich gratuliere allen ganz herzlich für diese tolle Leistung! Félicitations!

StRin Fabienne Leboulanger

DELF-Beauftragte

Rein ins Land – Raus mit der Sprache

Seit es Französisch am FDG gibt, gibt es Austausche, Studienfahrten und Kurztrips mit und in unserem Nachbarland. Denn erst ein Aufenthalt in einem frankophonen Land macht einem deutlich, wofür man gelernt hat, wie viel Spaß es macht, das Gelernte in der Praxis anzuwenden, und motiviert einen für neue sprachliche Entdeckungen. Über zehn Jahre lang pflegten wir einen Austausch mit Aschaffenburgs Partnerstadt Saint-Germain-en-Laye vor den Toren von Paris. Doch leider sind alle Austausche sehr an einzelne Lehrerpersönlichkeiten mit ihren Vorlieben, Sympathien und ganz individuellen Erfahrungen geknüpft, und als die verantwortlichen Deutschlehrerinnen in Frankreich in Rente gingen, bedeutete dies auch das Ende des dazu gehörenden Schüleraustausches. Ersatz fanden wir mit zwei in zweijährigen Turnus wechselnden Austauschen. Der eine verbindet uns mit Perros-Guirec in der Bretagne, der andere mit Bouilly in der Champagne. Teilnehmen können Mädchen und Jungen der 7. und 8.Klassen, wenn sie und ihre Familie bereit sind, eine Französin oder einen Franzosen eine Woche als Gast bei sich aufzunehmen. Die Studienfahrten führen meistens nach Paris, kürzere Ausflüge gehen häufig nach Straßburg.

Frankreich-Austausch 2013 – kein Urlaub, besser!

Ein Austausch ist ein Abenteuer. Man weiß nicht, was bzw. wer kommt bzw. zu wem man kommt. Planbar ist wenig, vielleicht die Daten, in unserem Fall: Aufenthalt der Franzosen in Aschaffenburg vom 12. bis 19. April, Gegenbesuch in der Bretagne (Perros-Guirec) vom 9. bis 17. Mai. Doch auch schon die Termine sind auf das französische Schuljahr mit den langen Sommerferien, die schon Ende Juni beginnen, abgestimmt. Wettermäßig hätten die Franzosen im April das schlechtere Ende erwischen müssen, wir mit dem Wonnemonat Mai den Glücksgriff getan. Doch es kam anders. Es kommt immer anders. Doch davon später. Worauf ich hinaus will, ist, dass es eben genau diese Erfahrung ist, nämlich dass nicht alles voraussehbar ist, die einen weiterbringt, auch wenn es im ersten Moment nicht so aussieht. Es kann schon mal passieren, dass man tagelang Hummer vorgesetzt bekommt, wovon andere träumen, was einem aber nichts hilft, wenn man selber gerne Pizza essen würde. Oder dass die ganze Familie einer Zockerbude gleicht, wo Vater und Söhne ihre ganze Freizeit vor dem Computer verbringen. Oder man in einer Familie mit geschiedenen Eltern landet und ein paar Tage bei der Mutter verbringt, dann zum Vater zieht. So ist das Leben eben. Andererseits kann es auch passieren, dass es einen in ein großes Haus direkt am Meer verschlägt, die Geschwister oder die Oma des Austauschpartners sich als der Sechser im Lotto entpuppen. Das Zauberwort heißt „Anpassung“. Wer sich nicht auf die verschiedenen Situationen einstellt bzw. seine Wünsche äußert oder klipp und klar sagt, was er will, für den kann so ein Austausch schon auch zu einer Härteprobe werden. Aber für viele ist auch das eine wertvolle Erfahrung, die einen in jedem Fall weiterbringt, mehr als alle Hochglanz-Urlaube zusammen. Wie bei einer normalen Reise üblich haben auch wir Programm gemacht. Wir waren auf dem Mont Saint-Michel, in Saint-Malo, haben einen schöne Wanderung an der Côte du Granit Rose gemacht, sind mit dem Schiff zu den Sieben Inseln gefahren – so heißt übrigens auch unsere Partnerschule: Collège Les Sept- Iles, „Schule der Sieben Inseln“ schön, nicht? – einige Hartgesottene haben sogar im Meer „gebadet“, wenn man ein einmaliges Eintauchen bei 14°Grad Luft- und Wassertemperatur als Baden bezeichnen kann, aber na gut. Doch über all‘ diese bekannten touristischen Aktivitäten hinaus, haben wir eben auch das Leben in einer französischen Familie kennen gelernt und konnten einen Einblick in das französische Schulleben gewinnen, wenn wir nicht wegen Störung des Unterrichts vorzeitig rausgeschmissen worden wären, gell…? Wo kann man das sonst, wenn nicht anlässlich eines Austausches. Und das Wetter? Die Franzosen hatten bei ihrem Besuch das große Los gezogen, es war der Frühling wie er im Buche steht, wir in der Bretagne sind wenigstens fast nicht nass geworden und können bestätigen, was die Redensart meint:

„Auch in der Bretagne gibt es schönes Wetter, sogar drei Mal am Tag.“

 

Was bringt mir Französisch?

Beruflich
Obwohl die Franzosen dies gerne anders sehen, Französisch spielt nicht mehr die Rolle als Welt-sprache wie noch vor einem halben Jahrhundert oder noch früher. Englisch hat alles überrollt! Aber wenn man die Karte betrachtet, erkennt man, dass es so unbedeutend auch nun wieder nicht ist. Vor allem als Verkehrssprache ist Französisch vor allem in Afrika noch sehr wichtig. Und dies gilt für an die 200 Millionen Menschen auf der Welt!

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Doch mit solchen Argumenten kann man Kinder und Jugendliche nicht überzeugen, eine zugegeben grammatisch anspruchsvolle Sprache zu lernen. Denn die Chance oder das Risiko, einmal in Ouagadougo (Burkina Faso) oder selbst in Montréal (Kanada) zu landen, beruflich oder als Tourist, ist vergleichsweise klein. Aber schon ein Blick auf folgende Karte zeigt, dass wir Deutschen es in unmittelbarer Nachbarschaft mit frankophonen Völkern zu tun haben: Frankreich, Belgien, die Schweiz und Luxembourg. Da sieht die Sache doch gleich schon ganz anders aus. Denn mit diesen Nachbarländern gibt es nicht nur gemeinsame geschichtliche Wurzeln, sondern vielfältige Kontakte in allen Bereichen. Auf Reisen oder auch im Beruf kann man Französisch gut brauchen, und manchmal geben einschlägi-ge Sprachkenntnisse gegenüber einem Mitkonkurrenten den Ausschlag.

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Frankreich ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Zahllose Unternehmen wie Airbus, Siemens oder Bosch sind in beiden Ländern aktiv. Und Kunden gewinnt man natürlich leichter, wenn man deren Sprache spricht. Der deutsch-französische Arbeitsmarkt ist der größte in Europa. 400 000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom wirtschaftlichen Austausch mit Frankreich ab. 1.400 französische Unternehmen sind in Deutschland angesiedelt. 2.700 deutsche Unternehmen sind in Frankreich angesiedelt. 120.000 Deutsche arbeiten in Frankreich. Das sind die Fakten. Es könnte also sein, dass das Französische doch nicht ganz so nutzlos ist wie man vielleicht meinen könnte. Werfen wir einen Blick in eine vom Auswärtigen Amt verfassten Broschüre.

Franzöisch schlägt Brücken…

Vor lauter guten Argumenten werden Sie jetzt vielleicht fragen: Und wo bleibt der Spaß? Der Spaß kommt mit dem Lernerfolg. Wer genügend Talent mitbringt und motiviert und fleißig ist, der wird auch erfolgreich sein, und dann steht dem Spaß nichts mehr im Weg.

 

Französisch-Vorlesewettbewerb der 6.Klassen – Ist Lesen eine Kunst?

Lesen, schreiben, rechnen, das klingt verdächtig nach Grundschule. Am Gymnasium lohnt es sich doch gar nicht, darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass unsere Kinder lesen können. Wozu dann ein Wettbewerb?

Nun ja, hier ging es ja auch nicht um das schlichte Lesen eines Textes, sondern, wie jeder bemerkt hat, der die Überschrift aufmerksam gelesen hat, ums Vor-lesen, also um den Vortrag eines Textes, noch dazu eines fremdsprachigen Textes, vor einem Publikum, das gekommen war, um zuzuhören, sich bestenfalls unterhalten zu lassen, in unserem Fall, kritisch zuzuhören, denn es sollte ja der oder die Beste ermittelt werden.

Die Teilnehmer, vier Mädchen und zwei Jungen der 6.Klassen hatten sich auf diesen Auftritt gut vorbereitet und die Ausscheidungen in ihren jeweiligen Klassen für sich entschieden. In der ersten Runde galt es, einen bekannten und trainierten Text vorzutragen. Einige zogen alle Register: hier musste man die Stimme verändern, dort eine kleine, aber wichtige Pause einlegen, mal schneller, mal langsamer, mal leiser, mal lauter sprechen. Das gelang den meisten noch sehr gut.  Die Jury, die jungen Damen und Herren der Französischklasse 11 von Frau Leboulanger, konnte sich aber davon überzeugen, wie schwer es war, vor allem den unbekannten Text fehlerfrei vorzulesen,  der den Schülern in der zweiten Runde vorgelegt wurde. So ganz spontan all die kleinen Feinheiten der gesprochenen französischen Sprache zu berücksichtigen, z.B. die stimmhaften von den stimmlosen Lauten zu unterscheiden und über keinen Nasal zu stolpern, dies zu beherrschen kann doch wohl mit Fug und Recht als Kunst bezeichnet werden.

Der nach einhelliger Meinung größte Meister seines Fachs war Joel (6e). Auf den zweiten Platz kam Tom Aulbach. Bronze ging an Luisa (6e). Die weiteren Finalisten waren in alphabetischer Reihenfolge: Kimberly, Sandra (beide 6d) und Kim (6f), die ihre Sache auch allesamt sehr gut machten.

Als Preise gab es den neuesten Asterix-Band, sowie DVDs mit den Geschichten von „Petit Nicolas“. Mögen alle weiterhin Spaß an der der Sprache haben!

Peter Gerl

 

DELF-Diplome für erfolgreiche Absolventen

Félicitations!

Am Montag, 12.10.2015 hatte das lange Warten endlich ein Ende und Frau Leboulanger war sichtlich stolz mit Herrn Lummel den Schülerinnen und Schülern der DELF-AG die Diplome überreichen zu dürfen.

Latein oder Französisch? – Hilfreiche Informationen zur Sprachenwahl

Latein oder Französisch? – Den Fünftklässlern und deren Eltern fällt die Wahl, welche Fremdsprache ab der 6. Jahrgangsstufe erlernt werden soll, nicht immer leicht. Die Fachbetreuer beider Fächer haben für unsere Schüler ein Infoblatt erstellt, auf dem das Wichtigste zusammengefasst und gegenübergestellt ist: Sprachenwahl Infoblatt Schüler

Selbstverständlich sind unsere Lehrkräfte jederzeit bereit, über die Informationsabende hinaus Fragen zu beantworten und die Schüler zu beraten.

Bin ich ein Französisch-Typ?

Das für eine moderne Fremdsprache geeignete Kind

  • ist eher spontan, kann Gehörtes schnell zusammenfassen, es sucht den praktischen Nutzen sofort
  • es redet gerne und ist eher extrovertiert, lernt lieber durch Nachahmung und geht intuitiv / unbewusst vor
  • es interessiert sich weniger für Geschichte und Philosophie, mehr für aktuelle Inhalte
  • es hat auch im Englischunterricht gute Erfahrungen gemacht; das Fach liegt ihm, und er hat es gerne
  • zwei Fremdsprachen sind ihm wahrscheinlich genug / drei würden ihn überfordern, er weiß jetzt schon, dass er den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig wählen wird

 

Die Fachschaft stellt sich vor

Die Franzosen sind unsere Nachbarn, ob wir wollen oder nicht. Damit sie unsere Freunde werden und bleiben, sollten Franzosen wie Deutsche die Sprache des jeweils anderen Volkes lernen. Nur so können wir uns verständigen, den Standpunkt und die Mentalität des anderen besser verstehen und akzeptieren. Mit Englisch allein funktioniert das nicht! Nur die Muttersprache gewährt einen Blick in die Seele eines Menschen.

Eine kleine Kostprobe direkt aus dem Leben gegriffen: wenn es ums kleine Geschäft geht, sagt Klein-Helmut zu seiner Mutter: „Mama, ich muss mal!“ Aber wie klingt dieselbe Situation auf französischer Seite? Dort flötet der Sohnemann: „Maman, j’ai envie de faire pipi!“ „Mama, ich habe Lust zu!“ Welch gravierender Unterschied! Die Deutschen müssen, die Franzosen haben Lust drauf! Dieser kleine Sprachvergleich zeigt schon, wie verschieden es in unseren beiden Nationen zugehen kann, obwohl die geographische Nachbarschaft dies auf den ersten Blick vielleicht nicht hätte vermuten lassen.
Man kann wahnsinnig vieles entdecken bei unseren Nachbarn, und die Sprache hilft uns dabei. Entdecken ist das Stichwort, deshalb auch der Titel unseres Lehrbuches: Découvertes, „Entdeckungen“. Wir Französischlehrer am FDG möchten die Lernenden und ihre Eltern auf diesen Entdeckungen helfend begleiten.
Viel Spaß dabei!

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