DELF scolaire am FDG

DELF (Diplôme d´Études en Langue Française) ist ein Sprachzertifikat, das vom französischen Erziehungsministerium, dem Ministère de l’Éducation nationale, vergeben wird. Das DELF scolaire richtet sich speziell an alle Schülerinnen und Schüler, die Französisch lernen und nicht die französische Staatsangehörigkeit besitzen. Die DELF-Zertifikate sind standardisiert und werden international anerkannt.

Am FDG können die Schüler bereits seit 2009 das DELF scolaire ablegen. Die Prüfung gliedert sich in 4 Teilprüfungen (A1, A2, B1 und B2), die den entsprechenden Stufen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entsprechen. Ein Einstieg ist auf jeder Niveaustufe möglich. Der Schwierigkeitsgrad nimmt ständig zu. Die Auswahl, welche der Prüfungen für welche Jahrgangsstufe angeboten werden können, trifft die DELF-Beauftragte, Frau Leboulanger, die die Prüfungen auch abnimmt. Die Prüfungen testen die Schüler in den vier Grundkompetenzen: Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben.

Die Vorteile des DELF scolaire:

Kenntnisse der französischen Sprache und Kultur eröffnen große Chancen für den beruflichen Erfolg, denn Deutschland und Frankreich sind die beiden wichtigsten Wirtschaftspartner in Europa. Zum gegenseitigen Verständnis reicht Englisch oftmals nicht aus.

• Mit DELF erwirbt der Schüler ein international anerkanntes Sprachzertifikat.
• DELF ist ein unschätzbarer Trumpf in vielen Situationen der beruflichen Zukunft (Studium, Praktikum, Auslandseinsatz).
• Der mündliche Teil der DELF-Prüfung ist eine optimale Vorbereitung auf künftige mündliche Prüfungen (mündliche Schulaufgabe in der Mittel- und Oberstufe).
• Inhaber des DELF-Diploms Niveau B2 sind beim Eintritt in eine französischsprachige Universität von der Sprachprüfung befreit.

Weitere Informationen zum DELF erteilt StRin Fabienne Leboulanger.

Übergabe der DELF-Zertifikate

Kurz vor den Weihnachtsferien konnten drei Schüler die bestandenen DELF-Zertifikate in einer kleinen Feierstunde von Schulleiter OStD Kai Arne Richter sowie die für die DELF-Prüfungen zuständige Kollegin StRin Fabienne Leboulanger übergeben werden. DELF ist die Bezeichnung für das Sprachzertifikat in französischer Sprache (Diplôme d’Etudes en Langue Française), welches jedes Jahr absolviert werden kann und bei welchem die Teilnehmer sowohl eine schriftliche als auch eine mündliche Prüfung durchlaufen müssen.

Schulleiter Kai Arne Richter betonte in seiner Ansprache die zunehmende Wichtigkeit externer Zertifikate für die Schülerinnen und Schüler und zeigte sich erfreut darüber, dass Stella Mihajlović, Luca Morhart und Gabriel Susur (alle Q11) am FDG bereit gewesen seien, neben dem Schulalltag eine solche Prüfung abzulegen; insbesondere international arbeitende Firmen legten großen Wert darauf, die Leistungen und Kenntnisse „nicht nur“ durch Schulnoten quittiert zu bekommen; externe Zertifikate seien mittlerweile von hoher Bedeutung.

Die DELF-Beauftragte ergänzte, dass es auch eine Bestätigung für die Teilnehmenden ist, neben der klassischen Zeugnis- oder Klassenarbeitsnote auch von anderer Seite bescheinigt zu bekommen, dass die Französischkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zum Bestehen des jeweils passenden Niveaus auch extern attestiert werden. Frau Leboulanger hob dabei die Leistung von Luca Morhart besonders hervor.

Auch im laufenden Schuljahr gibt es wieder einige Schüler, die bei den DELF-Prüfungen im März 2020 teilnehmen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Erfolg bei den bevorstehenden Prüfungen.

 

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Französisch-Vorlesewettbewerb der 6.Klassen – Ist Lesen eine Kunst?

Lesen, schreiben, rechnen, das klingt verdächtig nach Grundschule. Am Gymnasium lohnt es sich doch gar nicht, darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass unsere Kinder lesen können. Wozu dann ein Wettbewerb?

Nun ja, hier ging es ja auch nicht um das schlichte Lesen eines Textes, sondern, wie jeder bemerkt hat, der die Überschrift aufmerksam gelesen hat, ums Vor-lesen, also um den Vortrag eines Textes, noch dazu eines fremdsprachigen Textes, vor einem Publikum, das gekommen war, um zuzuhören, sich bestenfalls unterhalten zu lassen, in unserem Fall, kritisch zuzuhören, denn es sollte ja der oder die Beste ermittelt werden.

Die Teilnehmer, vier Mädchen und zwei Jungen der 6.Klassen hatten sich auf diesen Auftritt gut vorbereitet und die Ausscheidungen in ihren jeweiligen Klassen für sich entschieden. In der ersten Runde galt es, einen bekannten und trainierten Text vorzutragen. Einige zogen alle Register: hier musste man die Stimme verändern, dort eine kleine, aber wichtige Pause einlegen, mal schneller, mal langsamer, mal leiser, mal lauter sprechen. Das gelang den meisten noch sehr gut.  Die Jury, die jungen Damen und Herren der Französischklasse 11 von Frau Leboulanger, konnte sich aber davon überzeugen, wie schwer es war, vor allem den unbekannten Text fehlerfrei vorzulesen,  der den Schülern in der zweiten Runde vorgelegt wurde. So ganz spontan all die kleinen Feinheiten der gesprochenen französischen Sprache zu berücksichtigen, z.B. die stimmhaften von den stimmlosen Lauten zu unterscheiden und über keinen Nasal zu stolpern, dies zu beherrschen kann doch wohl mit Fug und Recht als Kunst bezeichnet werden.

Der nach einhelliger Meinung größte Meister seines Fachs war Joel (6e). Auf den zweiten Platz kam Tom Aulbach. Bronze ging an Luisa (6e). Die weiteren Finalisten waren in alphabetischer Reihenfolge: Kimberly, Sandra (beide 6d) und Kim (6f), die ihre Sache auch allesamt sehr gut machten.

Als Preise gab es den neuesten Asterix-Band, sowie DVDs mit den Geschichten von „Petit Nicolas“. Mögen alle weiterhin Spaß an der der Sprache haben!

Peter Gerl

 

DELF-Diplome für erfolgreiche Absolventen

Félicitations!

Am Montag, 12.10.2015 hatte das lange Warten endlich ein Ende und Frau Leboulanger war sichtlich stolz mit Herrn Lummel den Schülerinnen und Schülern der DELF-AG die Diplome überreichen zu dürfen.

Latein oder Französisch? – Hilfreiche Informationen zur Sprachenwahl

Latein oder Französisch? – Den Fünftklässlern und deren Eltern fällt die Wahl, welche Fremdsprache ab der 6. Jahrgangsstufe erlernt werden soll, nicht immer leicht. Die Fachbetreuer beider Fächer haben für unsere Schüler ein Infoblatt erstellt, auf dem das Wichtigste zusammengefasst und gegenübergestellt ist: Sprachenwahl Infoblatt Schüler

Selbstverständlich sind unsere Lehrkräfte jederzeit bereit, über die Informationsabende hinaus Fragen zu beantworten und die Schüler zu beraten.

DELF-Zertifikate verliehen

Mitte Dezember gab es Grund zur Freude: die lang erwarteten DELF-Zertifikate sind eingetroffen!
Im Juli 2020 stellten sich Tom Aulbach, Emma Klement, Leon Müller (Niveau B2) sowie Kimberly Balles und Luisa Paar (Niveau B1) den Prüfungen für dieses international anerkannte Französisch-Sprachdiplom.

An einem Nachmittag und Samstagvormittag nahmen sie an mündlichen und schriftlichen Prüfungen teil, die von der DELF-Beauftragte, StRin Fabienne Leboulanger, abgenommen wurden. Diese hatte vorab alle Schüler während des Wahlkurses DELF und des coronabedingten Lockdowns auf die umfassenden Anforderungen vorbereitet.

Nun endlich wurde das lange Warten belohnt: Alle konnten die Sprachzertifikate, die von OStD Kai-Arne Richter und StRin Fabienne Leboulanger überreicht wurden, in Empfang nehmen.
Mit diesem weltweit gültigen Zertifikat, das vom französischen Bildungsministerium, dem Ministère de l’Éducation nationale, ausgestellt wird, können sie nun die Beherrschung der Sprachkompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen sowie schriftlicher und mündlicher Ausdruck nachweisen.

Toutes nos félicitations zu dieser freiwilligen Zusatzleistung!

Die Fachschaft Französisch

Félicitations! – Übergabe der DELF-Diplome

Auch in diesem Jahr haben wieder einige Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Französischunterricht erfolgreich die DELF-Prüfungen (externes Sprachdiplom) absolviert.

Das Niveau A2 legte Jonas (8. Jgst) mit einem sehr guten Erfolg ab. Ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen legten Luca (10. Jgst), Désirée, Ann-Cathrin, Carmen und Anne  (alle Q11) das Niveau B2 ab.

Besonders hervorzuheben sind Viviana (9. Jahrgangsstufe), die im höchsten schulischen Niveau B2 ein gutes Ergebnis erreichte, obwohl sie erst die 9. Klasse besucht sowie Marie  (Q11), die mit 97,5 von 100 Punkten eine Bestleistung erbrachte, wie wir sie zuvor am FDG noch nicht erreicht haben.

Bravo et bonne continuation!

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer danke ich für ihr Engagement und hoffe, auch im kommenden Jahr wieder auf rege Teilnahme.

Schulleiter und Frau Leboulanger gratulierten zu dieser außerordentlichen Leistung.

 

 

Verlesewettbewerb Französisch 6. Klassen

Richtig! Du hast dich nicht verlesen! Es muss natürlich Vorlesewettbewerb heißen. Doch so abwegig ist das gar nicht mit dem Verlesewettbewerb. Schon einen bekannten, etliche Male geübten Text korrekt und flüssig, mit den passenden Betonungen und Pausen an den richtigen Stellen vorzutragen, ist schwer genug. Einen neuen Text, einen, den man zum ersten Mal sieht, ohne Versprecher oder Verleser zu bewältigen, ist ungleich schwieriger. Hier ein Selbstversuch. Ich gebe zu, der Text ist albern, na und?

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für Ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar:  Die Rhabarberbarbarabar. Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden. Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbaren hatten wunderschöne, dichte Bärte. Wenn die Rhabarber-barbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier. Der einzige Barbier, der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbaren-bartbarbier. Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabar, um mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.

Jetzt stelle dir erst mal einen französischen Zungenbrecher vor: Si six scies scient six cyprès, six cent six scies scient six cent six cyprès. („Wenn sechs Sägen sechs Zypressen sägen, sägen sechshundertsechs Sägen sechshundertsechs Zypressen.“) Oder einen finnischen: Vesihiisi sihisi hississä. („Das Wasser-ungeheuer pfiff im Aufzug.“). Oder einen chinesischen: 西施死時四十四。Xī Shī sǐ shí sìshí sì.  (« Xi Shi starb im Alter von 44 Jahren. ») Mein Favorit ist allerdings der tschechische: Strč prst skrz krk. („Steck den Finger in den Hals.“)

Glücklicherweise gab es beim diesjährigen Wettbewerb keine verdrehten oder gar gebrochenen Zungen. Die Jury, bestehend aus dem Oberstufenkurs von Madame Leboulanger, kam zu dem Ergebnis, dass Sofia am besten las. Die folgenden Plätze belegten Patrick, Amelie und Lukas. Bravo!

Peter Gerl

Encore une fois 100% de réussite au DELF! / Erneut 100% Erfolg bei DELF !

In angenehmer, aber auch vor Arbeitsbereitschaft strotzender Atmosphäre mit Schülern der Klassen 10 und 11 begann jeden Montag in der 7. Stunde die Übung in der französischen Sprache.

Die Schüler widmeten sich Woche für Woche der nach dem Niveau B2 Vorbereitung ihrer Prüfung.
Diese erfolgt auf den vier Ebenen Hörverständnis (compréhension orale), freies Sprechen (production orale), Textverständnis (compréhension écrite) und Textproduktion (production écrite).
Entsprechend bereiteten sich die Schüler mittels offizielle Lernhefte auf diese Ebenen vor, indem sie zahlreiche exemplarische Aufgaben der verschiedenen Disziplinen bearbeiteten und lösten.

Nachdem die Zeit wie im Fluge vergangen war, die Blumen schon lange ihre Köpfe aus dem Boden gesteckt hatten und es langsam Frühling geworden war, rückten die Prüfungen im April immer näher. Die nun aufkommenden Unsicherheiten mancher Schüler wurden immer spürbar. Nach Absolvieren der Prüfungen waren alle sehr erleichtert, da jeder recht aufgeregt war.

Die nun kürzlich eingetroffenen und durchweg positiv ausgefallenen Ergebnisse in Form von Zertifikaten zeugen davon, dass man mit dem Engagement, das die Teilnehmer der DELF-AG an den Tag legten, viele seiner Ziele verwirklichen kann.

 

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Die Bilder zeigen die Übergabe der Diplome durch Herrn Lummel und Frau Leboulanger.

Ich gratuliere allen ganz herzlich für diese tolle Leistung! Félicitations!

StRin Fabienne Leboulanger

DELF-Beauftragte

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