Autorenlesung mit Heiko Wolz für Spitzenreiter bei Antolin

Schon zum zweiten Mal wurden die eifrigsten Leser unter den Fünftklässlern – ermittelt über die Leseförderungs-Plattform Antolin –  mit einer Autorenlesung von Heiko Wolz belohnt. So durften sich die 5a und 5d in einer Doppelstunde auf ganz besondere Weise unterhalten lassen.

Dieses Mal las der junge vierfache Vater aus dem Buch „Albert Zweistein“, in dem der gleichnamige Held per Zeitkapsel im alten Rom landet und dort mit Cäsar und Konsorten Bekanntschaft macht. Die Mischung aus Geschichtswissen und Klamauk („Alea iacta est“ – Die Würfel sind gefallen, nämlich aus Alberts glitschigen Händen ins Wasser der Therme) sorgte für aufmerksame und amüsierte Gesichter.

Doch das Vorlesen dauerte gar nicht so lang, denn der Autor stellte auch seine vielen weiteren Kinderbücher vor und erzählte dabei aus seinem Schriftstellerleben, wozu ihn die Schüler mit sehr zahlreichen und richtig guten Fragen animierten. Sie erfuhren, wie ein Buch entsteht, wie wenig vom Ladenpreis für den Autor abfällt, wer die Zeichnungen anfertigt und wie lange Wolz an einem Werk schreibt. Sehr kurzweilig waren die animierten Bilder und Filme, die das Ganze noch veranschaulichten.

Dass der Schriftsteller auch Pädagoge ist, bewiesen ein paar turbulente Auflockerungsübungen mit den Kindern, bevor es in die nächste Runde ging: Das gemeinsame Erfinden einer ulkigen Geschichte, diesmal über den hosenträgertragenden und pupsenden Horst (alles Schülerideen!), dessen Leben natürlich vom Schriftsteller gleich in Szene gesetzt wurde.

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Das war nicht nur äußerst witzig, sondern vermittelte auch gleichzeitig, mit welchen Tricks ein Autor an eine Story herangeht.

Zum Abschluss der gelungenen Vorführung konnte sich jeder Schüler ein Autogramm abholen.

Keine Frage, dass wir Herrn Wolz nächstes Jahr auch wieder einladen werden, und wir sind gespannt, wie viele neue Bücher er bis dahin im Gepäck hat.

Im Schwimmreif durch Deutschland – Improvisationscoup im Stadttheater

Eine Rezension zur Aufführung von Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ im Stadttheater:

Dass bei einem Roadmovie im Theater einiges nicht ganz getreu ist und Improvisation eine bedeutend große Rolle spielen wird, war im Voraus zu erwarten. Doch was letztendlich von der Tübinger Dreimannbesetzung am 28. Januar 2015 im Aschaffenburger Stadttheater zu sehen war, verblüffte regelrecht.

Die Story scheint zunächst sehr einfach gestrickt. Der Außenseiter Maik und der Russe Andrej Tschichatschow (oder auch „Tschick“ genannt) starten die Reise ohne Karte oder Kompass im geklauten Lada von Berlin aus mit dem Ziel Walachei und das im Alter von 14 Jahren! Unterwegs treffen diese eine Vielzahl unterschiedlicher Personen, die sie alle in einer bestimmten Weise prägen werden.

Die Erwartungen waren groß und doch vermochte man erst nicht glauben, dass lediglich eine große, rollbare schiefe Ebene als einziges Bühnenelement dienen sollte. Und auch zu Beginn des Stückes verspürte man zumindest als Kenner des Buches etwas Langeweile, da Maik zunächst 15 Minuten lang die Vorgeschichte im inneren Monolog erzählte, welcher so ebenfalls fast eins zu eins im Buch auffindbar ist. Das aber änderte sich schlagartig mit dem Kennenlernen von Tschick und dem darauffolgenden Beginn der Reise, wodurch die Geschichte wirklich begann. Von da an entwickelte sich das Stück als ein lustiges und weitestgehend kurzweiliges Schauspiel des von Wolfgang Herrndorf verfassten Romans.

Die spannende Frage dabei war, wie der Regisseur Michael Miensopust auf der Bühne die Autofahrten inszenieren würde. Er entschied sich für einen großen Schwimmreif, bei dem die Schauspieler wippten, wenn das Auto in Bewegung war – vielleicht nicht die allererste Wahl, aber sehr amüsant anzuschauen.

Besonders hervorzuheben sind auch die Schauspieler selber. Henry Brown als Maik spielte die Rolle vom langweiligen Außenseiter zum Abenteurer sehr gut und war auch vom Aussehen her die beste Wahl. Tschick, dargestellt von Dimetrio-Giovanni Rupp, war zwar nicht der typische „Russenmongole“, der er dem Buch nach ist, dennoch spielte er dank seiner verhärteten Gesichtszügen und dem russischen Akzent, der zudem für den ein oder anderen Lacher sorgte, seine Rolle sehr überzeugend und stellte die anderen Schauspieler oft in den Schatten. Außerdem integrierte dieser mit viel Witz und Raffinesse das Publikum in das Schauspiel, wodurch die Aufmerksamkeit des Zuhörers konstant blieb. Die schwerste Rolle hatte sicherlich die dritte im Bunde, Magdalena Flade, die über fünf verschiedene Rollen spielte und in keiner wirklich glänzen konnte. Die Schauspielerin wirkte vereinzelt nicht authentisch, da sie für einige  Szenen einfach zu alt war.

Außerdem wurden manche Szenen etwas übertrieben dargestellt, was letztendlich nur gestört hat. Dazu zählt die zu häufige Verwendung des Wortes „Mann“ am Ende jedes Satzes von Tschick. Zusätzlich war das Stück mit ungefähr 120 Minuten und ohne jegliche Pause doch etwas zu lang.

Trotz alledem ist gerade für Jugendliche dieses Schauspiel wärmstens zu empfehlen, also auf mit Karte und Plan in die Inszenierung des Romans „Tschick“ vom Landestheater Tübingen.

Daniel Kling und Niklas Reibenspiess, Klasse 10b

Sommer in der Stadt – Stadtschreiber in Aschaffenburg

Mit dem Titel des Stadtschreibers ehrt man Autoren, die ihre Impressionen des Geschehens in einer Kommune verschriftlichen. Die Schüler der Q 11 haben versucht in Prosa- oder auch Reimform das „Sommergefühl“ Aschaffenburgs in Textform einzufangen. Dazu beobachteten sie das vormittägliche Treiben an so verschiedenen Orten wie dem Mainufer oder der City Galerie und hielten auch ihre eigenen Stimmungen fest. Am Stiftsplatz stellten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse schließlich vor und die Sieger wurden ermittelt.

Märchenprojekt der 5c

Märchenprojekt der Klasse 5c

Im Zusammenhang mit dem im Unterricht behandelten Thema „Märchen“ gestalteten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c, verschiedene Märchen.

Die Interpretationen in Form von Schattenspiel, Märchenquiz, Theateraufführung u.v.m. begeisterten auch unsere Zuschauer, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d.

In der entspannten Atmosphäre der Schulbücherei konnten sowohl wir Darsteller als auch die Gäste erleben, dass Märchen noch immer aktuell sind und vor allem viel Spaß machen.

Klasse 5c

Rachor

Ein Ausflug in die Welt Büchners

der Deutschkurs Q 11/d1 besucht die Büchner-Ausstellung in Darmstadt

Ein Ausflug in die Welt Büchners – der Deutschkurs Q 11/d1 besucht die Büchner – Ausstellung in Darmstadt
Am 30. 01. 2014 besuchte der Deutschkurs Q 11/d1 die Büchner-Ausstellung, die anlässlich des 200. Geburtstags des Dichters in Darmstadt gezeigt wurde. Das bot sich deswegen an, weil die Schüler sich entschieden hatten, Büchners Werk „Woyzeck“ im Unterricht zu behandeln. Die Museumswärter waren allerdings nicht mit der Idee der Deutschlehrkraft einverstanden, die Klasse selbstständig durch die Schau zu führen. Vielmehr verpflichteten sie uns leider auf den Gebrauch von Audio-Guides, die auf Tastendruck Informationen zu den Exponaten in das Schülerhirn transportieren sollten. Das war zumindest der Plan. Viele Jugendliche fühlten sich aber durch die Fülle an abstrakten Inhalten zu Leben und Werk des früh verstorbenen Dichters etwas erschlagen. Also schlossen sich dann doch einige der Lehrerin an, um mit ihr gemeinsam die Exponate zu sichten und zu besprechen. Die Kuratoren machten deutlich, dass Büchner in einer Zeit des politischen Umbruchs gelebt hat. Karikaturen zeigten das Aufbegehren der Vormärzler gegen die Monarchen. Das Schicksal Büchners und seiner Freunde, die wegen ihres Strebens nach Demokratie bzw. ihres Aufbegehren gegen Missstände und Ungerechtigkeit unter staatlichen Repressionen zu leiden hatten, wurde ebenfalls thematisiert. Interessant fanden einige, dass sich auch in jüngerer Vergangenheit politische Aktivisten wie Rudi Dutschke auf Büchners Ausspruch „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“ bezogen haben. Schließlich wurden einzelne Werke Büchners anschaulich vorgestellt. Schnell wurde deutlich, dass Büchner mit Texten über den Friseur Woyzeck, der seine Lebensgefährtin ersticht, oder über den Dichter Lenz, der wahnsinnig wird, mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigt. Der in diesem Zusammenhang an die Wand projizierte Ausspruch Paul Celans „Wer auf dem Kopf geht, der hat den Himmel unter sich“machte dann doch den einen oder anderen jugendlichen Besucher nachdenklich. Der „Literaturtag“ endete mit einem vergnüglichen Bummel in der Innenstadt Darmstadts.

Fachschaft Deutsch

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Lesen macht Spaß – und Vorlesen auch!!

Dies bewiesen am 08.12.2015 die Vortragenden und Zuhörer des diesjährigen Vorlesewettbewerbs. Es ging darum, den Schulsieger zu küren. Jede der 6. Klassen schickte ihren zuvor ermittelten Klassensieger ins Rennen.

Die Vorträge waren allesamt von hoher Qualität und es bereitete den Zuhörern Vergnügen, den spannenden und mitreißenden Darbietungen zu lauschen. Gelesen wurde aus folgenden Lieblingsbüchern:

6a        Laurenz Stegmann: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen

6b        Leonit Shabani: Die drei ??? Kids – Fußballgötter

6c        Luca Hübner: Die Wanze

6d        Leon Navratil: Harry Potter und der Stein der Weisen

6e        Josephine Hartmann: Die Kinder aus Bullerbü

6f        Kim Hummel: Die drei !!! – Skaterfieber

Doch damit nicht genug. Damit sich ein richtiges Wettbewerbs-Gefühl einstellen konnte, fugierte die Klasse 5d als Publikum, das sehr konzentriert den ausgewählten Lesestellen der Älteren lauschte. Ein großer Dank geht an die Jury, die von Mitgliedern des P-Seminars „Journalistisches Schreiben“ gestellt wurde. Die Zwölftklässler/-innen machten sich fleißig Notizen und berieten im Anschluss engagiert, um einen Sieger zu finden.

Souverän überzeugt hat sowohl mit ihrem selbst gewählten Buch als auch beim Lesen eines unvorbereiteten Textes Josephine Hartmann. Sie darf sich neben den Urkunden, die jeder Klassensieger bekam auch über einen Buchgutschein freuen.

Wir drücken ihr für den Stadtentscheid fest die Daumen!

C. Fischer und B. Koller

VorlesewettbewerbDeutsch2015Einzel

„Moral, das ist, wenn man moralisch ist.“ – Q11/d2 im Theater

Der Deutschkurs Q11/d2 besuchte das Theaterstück „Woyzeck“ von Georg Büchner:

„Moral, das ist wenn man moralisch ist“

Dieses Zitat des Hauptmanns, einem Protagonisten der Theaterstücks, war den 23 Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums natürlich wohl bekannt, als sie am 09.06.2015 das Theaterstück „Woyzeck“ im Erthal-Theater besuchten. Dies bot sich an, da der Kurs unter Leitung ihres Deutschlehrers Herrn Bauer in den vorherigen Wochen Büchners Werk „Woyzeck“ im Unterricht behandelt hatte.

So betraten also alle gespannt den Theatersaal, der vor allem durch seine minimalistische Kulisse beeindruckte. In den folgenden zwei Stunden wurde dem Kurs eine interessante Darstellung geboten, die, wie die Schülerinnen und Schüler danach betonten, vor allem durch die verschiedenen Interpretationen der einzelnen Schauspielerinnen (alle Schauspieler waren Frauen) zu überzeugen wusste. Je nach Szene wurden die Rollen untereinander getauscht. Durch leicht zuzuordnende Requisiten, wie zum Beispiel ein roter Haarreif für Marie oder ein Stethoskop für den Arzt, verlor man aber nie den Überblick. Auch die Präsentation der Szenen in umgekehrter Reihenfolge kam gut an und bestätigte die im Kurs erarbeitete offene Dramenform im „Woyzeck“. Lediglich die Wiederholung einer kompletten Szene am Anfang des Stückes sorgte bei einigen für Verwunderung. Durch die authentische Darstellung der Schauspielerinnen gab es auch einige erheiternde Szenen, die den Saal zum Lachen brachten.

Zusammenfassend war es ein schöner Abend, den die Schülerinnen und Schüler sowohl mit Kultur als auch zusammen in der Kursgemeinschaft verbrachten.

 

„Es wird keine Helden geben“ – Autorenlesung mit Anna Seidl

Wie schafft man es, Abitur und eine Banklehre zu machen und zugleich im Alter von nur 19 Jahren eine erfolgreiche Autorin zu sein?
Aber bevor die Haibacherin Anna Seidl diese und andere Fragen der 9. Jahrgangstufe in der Aula beantwortete, las sie aus ihrem Jugendroman „Es wird keine Helden geben“. Das mit dem Nachwuchspreis für Jugendliteratur ausgezeichnete Buch erzählt die Geschichte eines Amoklaufes aus den Augen einer 15-jährigen Schülerin, welche die schrecklichen Erlebnisse verarbeiten und sich die Frage stellen muss, ob sie nicht auch Schuld an der Katastrophe ist. Die Botschaft des Romans lautet letzten Endes, dass an einem Amoklauf immer mehr Personen Anteil haben als nur der Täter. Man darf gespannt sein, von welchem Thema das neue Werk der Autorin handelt!

Autorenlesung am FDG – Heiko Wolz liest aus seinen Büchern

Eine lebendige Belohnung in doppelter Hinsicht gab es am Freitag, 4. Juli, für zwei fünfte Klassen. Die 5e und 5d hatten beim Lesewettbewerb der Unterstufe die meisten Antolin-Punkte gesammelt, nämlich sage und schreibe 36105 bzw. 32035. Alleine die beiden Klassensieger Mira Oberle und Lorenz Imig kamen zusammen auf 217 gelesene Bücher in einem Schuljahr!

So folgte der Kirschfurter Autor der „Superhelden“- und „Frieda Superstar“-Romane gerne der Einladung der Schule, um die enorme Lesebegeisterung der Schüler mit einer Veranstaltung der besonderen Art zu honorieren. Mit großem stimmlichen und schauspielerischen Einsatz las Heiko Wolz aus dem ersten Band über den „Normalo“ Leon unter lauter heldenhaften Typen, wobei er die Schüler immer wieder mit einbezog. Anschließend gab der sehr jugendlich wirkende Schriftsteller und vierfache Vater Antworten auf Fragen zu seinem Beruf und machte die Zuhörer zuletzt selber zu Erzählern, indem sie mit ihm zusammen eine Geschichte von „Alien Bob-Frankie und seinen Erde-Pferden“ entwickelten. Mit einem signierten Lesezeichen zogen die frisch gekürten Autoren ins Wochenende – garantiert mit neu entfachtem Lesehunger.

Ballade „Der Zauberlehrling“

Die Klasse 7a hat zu der Ballade „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe die Inhalte im Rahmen einer produktionsorientierten Beschäftigung mit der Thematik bildlich umgesetzt. Ausgewählte Bilder können Sie HIER einsehen.

Leseförderung am FDG

Informationen zur Leseförderung finden Sie hier und zu Antolin auf www.antolin.de.

Lehrplan Deutsch

Den Lehrplan für das Fach Deutsch finden Sie hier. Eine Übersicht zu den Deutsch-Schulaufgaben aller Jahrgangsstufen können Sie im folgenden Dokument ersehen: schulaufgabenplan-mit-mittelstufe

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