Virtual Science Fair – Rückblick

„Den Daniel Düsentrieb in sich entdecken“

So formulierte Schulleiter Herr OStD Lummel das Ziel der Virtual Science Fair, deren Abschlussveranstaltung am vergangenen Freitagnachmittag, dem 10.06.2016, am Friedrich-Dessauer-Gymnasium erstmals stattfand. Organisiert durch das gleichnamige P‑Seminar von Herrn Fries, boten die Teilnehmer bei der dreistündigen Veranstaltung in der Pausenhalle des FDG viele bunte Ideen, kreative Lösungsansätze und informationsreiche Präsentationen.

Zu Beginn der Projektphase bildeten die Achtklässler Kleingruppen und überlegten sich selbstständig eine naturwissenschaftliche Fragestellung, die sie in den folgenden Wochen experimentell bearbeiteten. „Virtual“ war an der Veranstaltung nur die Kommunikation mit den sog. Cyber-Mentoren, externen Experten aus ganz Deutschland, die den Schülern bei Unklarheiten und aufgekommenen Fragen ausschließlich anonym über das Internet als Ansprechpartner zur Seite standen. Die Ergebnisse wurden nun an dem abschließenden „Wissenschaftsjahrmarkt“, der eigentlichen Science Fair, an selbst gestalteten Ständen der Öffentlichkeit präsentiert. Eingeladen waren neben Eltern und Verwandten der teilnehmenden Schüler sowie Vertretern der Schulfamilie natürlich auch alle (auch finanziellen) Unterstützer des P-Seminars, die Mentoren und eine eigens zusammengestellte Jury.

Diese Veranstaltung stellte den Höhepunkt des Projektes dar. Die Teilnehmer hatten sichtlich großen Spaß an der Präsentation ihrer selbst erarbeiteten Ergebnisse.

Selbstverständlich wurden die besten Schülergruppen auch ausgezeichnet. Während in einer Kategorie die unabhängige Jury die Stände bewertete, war es zudem jedem Besucher möglich, eine Stimme abzugeben, die zur Vergabe des Publikumspreises führte.

Klare Gewinner des Jurypreises war das Projekt von Schülern aus der 8c mit der Fragestellung „Unter welchen Einflüssen werden aufgeschnittene Äpfel am schnellsten braun?“. Sie untersuchten hierzu die Auswirkungen von Lichteinstrahlung, Sauerstoffgehalt, Lagerungstemperatur und sog. Phytohormonen, welche z.B. von reifenden Bananen an die Luft abgegeben werden. Die Entscheidung für den Publikumspreis fiel deutlich enger aus. Am Ende triumphierte das von Schülern der 8d bearbeitete Projekt mit der Thematik „Wie kann man einen Permanentmarker am besten entfernen?“. Die Schüler testeten, welches alltagstaugliche Lösungs‑/ Reinigungsmittel sich für die Entfernung der Farbe eines Permanentmarkers von unterschiedlich beschaffenen Oberflächen am besten eignet.

Eine Wiederholung des Projektes im kommenden Schuljahr und eine dauerhafte Etablierung sind bei der positiven Resonanz in Planung.

Und vielleicht haben ja wirklich manche Teilnehmer den „Daniel Düsentrieb“ in sich entdeckt und man sieht sie bald beispielsweise bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ wieder.

Niklas Reibenspiess für das P-Seminar „Virtual Science Fair“ des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums

 

Bilder: Alexander Staudinger, Q11

Experimente im Museum zum Probieren und Studieren

An einem Freitag, den 12.2. in den Ferien reisten 15 Jungforscher des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums mit dem Zug zum Frankfurter Senckenberg-Museum. Dort hatte die Jugend-forscht-Ausstellung mit 37 Ständen und 72 Forscher/innen von 9-20 Jahren stattgefunden. Die Teilnehmer waren zu zweit oder zu dritt angetreten und wurden von den FDG-Jungforschern aus den 5. und 6. Klassen ausgiebig zu ihren Arbeiten befragt.

Zuvor wurde aber der erste und zweite Stock des Museums inspiziert. Waren im ersten Stock bei den Säugetieren vor allem die Beuteltiere, die eierlegenden Säugetiere und größte sowie kleinste Lebewesen unseres Planeten von besonderem Interesse, so waren es im zweiten Stock die Insekten. Diese interessierten alle wegen ihres bizarren Aussehens und vor allem wegen ihrer besonderen Anpassungen an das Leben auf unserem Planeten durch besondere Mundwerkzeuge und Staatenbildung. Leider befand sich das Bienenvolk noch in der winterlichen Ruhephase und konnte nicht besichtigt werden.

am Vulkan

Als um 14 Uhr dann die Jugend-forscht-Ausstellung auch der Öffentlichkeit Eintritt gewährte, probierten wir zunächst die leckeren und vor allem gesunden Gemüsechips. So gab es leckere, bunte, interessante und vor allem verschiedene Experimente. An einem Stand wurde ein Roboterarm vorgestellt, an einem anderen haben wir überlegt, wie man Wasser spart. Ein Forscher stellte vor, wie er Radioaktivität in Düngemitteln gemessen hat, ein anderer hatte Einlagen mit einer Röhre zur Energiegewinnung konzipiert, so dass auch Handys beim Gehen aufgeladen werden können.

Schuhstrom

Beeindruckend war die Darstellung einer Computersimulation zur Planetenreise um die Sonne aus den verschiedensten Blickwinkeln. An einer Röhre mit kleinen Schwebeteilchen eines anderen Standes konnten wir die Lichtreflexion verschiedener Wellenlängen beobachten. So konnte man sich bei allen Ständen vor allem eine Frage stellen: Warum ist das so? Als Besucher konnten wir viele Fragen stellen, doch eine Stunde war für alle Stände einfach zu wenig Zeit!

Das war bei der Jugend-forscht Ausstellung in Hanau wesentlich besucherfreundlicher, denn für 29 Stände hatten wir in dem Heraeus-Werk 90 Minuten Zeit und so konnten wir als kleineres Team mit 5 Jungforschern auch wirklich alle Stände hinterfragen und die FDG-Forscher-Reise am Samstag, den 27.2. hatte sich als neuer Wissenspool sehr gelohnt!

Wir trafen uns am 27.02. um 12:30 Uhr am Bahnhof. Dort wartete schon unsere Lehrerin Frau Kähler. Gemeinsam stiegen wir in den Zug und fuhren nach Hanau. Es war gar nicht so leicht, den Fahrplan zu lesen, aber am Schluss haben wir es doch geschafft. Nicht begeistert waren wir darüber, dass wir eine halbe Stunde zu den Hereaus-Werken laufen mussten. Als wir dann endlich ankamen, erwartete uns eine nette Frau und gab uns ein Heft, in dem noch einmal alle Experimente zusammengefasst waren. Die Forschungsprojekte waren sehr interessant. Am besten hat uns das Projekt “Sind unsere gelben Säcke gesundheitsschädlich?“ von Miklas, Laetitia und Tamara gefallen. Sie hatten herausgefunden, dass, wenn man Müll mit heißem Wasser abspült, weniger Keime und Pilze wachsen. Als wir eine Pause machten, stürzten sich alle auf das kostenlose Buffet. Auch gut hat uns das Projekt “Orientierungshilfe für Sehgeschädigte“ von Jan gefallen.

Sensoren-Rucksack

Als die einzige trauten sich S. und Frau Kähler, den Rucksack mit den surrenden Sensoren aufzuziehen und auszuprobieren. Die Ausstellung war sehr interessant. Dann gingen wir wieder zum Bahnhof und fuhren nach Aschaffenburg zurück, wo wir, inzwischen mit einem Rucksack voller Experimentbeschreibungen ausgestattet, abgeholt wurden.

Sinja Stemmler, Kristina Malzer und Anna Kushnir

 

Chemie

Das FDG ist im Fach Chemie sehr gut ausgestattet, so dass vielzählige Experimente im und außerhalb des Unterrichts durchgeführt werden können. Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe für Schülerübungen geteilt. Das Biochemische Praktikum hat sich sehr bewährt und wird von den Schülern gut besucht. Diese Schüler geben auch einige Kostproben ihres Könnens im Rahmen einer Chemieshow am Tag der offenen Tür ab. Ganz individuell können sich die Schüler in Sachen Chemie verausgaben im Rahmen des Jugend forscht-Programms, das zur Zeit am Mittwoch Nachmittag stattfindet.

Chemie-Exkursion – Verzuckerungen und Gärungen bei Eder´s

Nachdem wir bei Herrn Höfler im Chemieunterricht das Thema Alkohole besprochen hatten, unternahmen wir eine Exkursion zur Eder’s Brauerei in Großostheim. Hierbei erhielten wir einen vertieften Einblick in die Produktion inklusive Abfüllen von verschiedenen Getränken.
Wir erfuhren nicht nur, dass der enzymatische Verzuckerungsprozess aus der Getreidestärke unter einer deutlich höheren Temperatur abläuft als in den Schulbüchern beschrieben, sondern auch, dass bei der alkoholischen Gärung neben Alkohol und Kohlenstoffdioxid über 500 Gärungsnebenprodukte entstehen, die über die Farbe, Bekömmlichkeit und Geschmack des Bieres entscheiden. Beeindruckt waren wir auch von der vollautomatisierten Flaschenabfüllanlage.
Zufrieden nahmen wir – mit einem Präsent (3 Eisteeflaschen) bewaffnet – den Bus zurück zur Schule.
Die Klasse bedankt sich bei Herrn Höfler für die Organisation der Exkursion und bei Herrn Junicke für die Bilder.
Klasse 10e
Auch wer bei der Exkursion nicht dabei sein konnte, kann beim Betrachten der Bilder einen guten Eindruck vom Unterrichtsgang gewinnen:

Hilfen zur Entscheidungsfindung – das NTG am FDG

Für die Siebtklässler des FDG steht demnächst eine wichtige Entscheidung in Bezug auf die Zweigwahl an. Auf vielfachen Wunsch stellen wir für Sie die Präsentation von StD Alexander Pabst zum Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium zur Verfügung. Hierin können Sie die grundlegenden Informationen nachlesen:Beratung-Vorstellung-NTG

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