Spendenrekord – 5600 Euro gehen an bedürftige Schüler in Kolumbien und Tansania

Jährlich schwärmen unsere Achtklässler am Ende des Schuljahres aus, um an Tankstellen und Edeka-Märkten oder durch ein Benefizwandern Geldspenden zu sammeln. Die Spendenaktion wird von der Fachschaft Religion organisiert und gehört seit Jahren zum festen Programm am FDG. In diesem Jahr durften unsere Schülerinnen und Schüler den stolzen Betrag von 4000 Euro an die Stiftung „Weg der Hoffnung“ e. V. übergeben. Mit dieser Summe kann nunmehr für 20 Schüler in Kolumbien der Schulbesuch für ein Jahr finanziert werden. Nach Tansania, unserer Partnerschule, gingen 1600 Euro, die für die Bestuhlung der Laborräume vorgesehen sind. Das Foto zeigt fleißige Spendensammlerinnen mit Herrn Wolfgang Hock von der Stiftung „Weg der Hoffnung“. Noch nie sei von einer Schule ein so hoher Betrag gespendet worden, meinte dieser. Das machen wir vom FDG doch gerne – immerhin kommt das Geld da an, wo es gebraucht wird. Die 20 kolumbianischen Kinder hätten sonst keine Möglichkeit zum Schulbesuch und somit auch kaum eine Perspektive. Als Dankeschön brachte Herr Hock einen Rucksack mit, wie ihn kolumbianische Kinder für den Schulbesuch benötigen. Dieser hängt an unserer Partnerschulen-Schautafel und erinnert an die Schülerinnen und Schüler, die auf der anderen Seite des großen Teiches die Schulbank drücken.

 

Virtual Science Fair 2018 – Cybermentoren gesucht!

Wir brauchen Ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse!

Junge Forscher brauchen Ihre Unterstützung mit Hilfe Ihres naturwissenschaftlichen Wissens! Wenn Sie also z.B. ehemaliger Schüler unserer Schule sind, Naturwissenschaften studiert oder in einer solchen Branche tätig sind, melden Sie sich als Mentoren auf Zeit und helfen Sie engagierten, jungen Schülerinnen und Schülern des FDGs.

Seit Anfang des Schuljahres arbeiten wir, das P-Seminar „Virtual Science Fair“, an der Umsetzung unseres gleichnamigen Projektes. Und dies klappt nur, wenn Sie bereit sind, nicht nur uns, sondern auch unseren zahlreichen Projektteilnehmern zu helfen.

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe suchen sich zunächst selbständig in Kleingruppen eine naturwissenschaftliche Fragestellung, die sie experimentell in den Profilstunden im Unterricht bearbeiten. Gegen Ende des Schuljahres präsentieren sie dann die Ergebnisse ihrer Projekte auf unserem „Wissenschaftsjahrmarkt“ an einem Nachmittag in der Schule an eigenen Ständen. Das Besondere ist, dass die Schüler für die Projektarbeitsphase einen sogenannten „Cyber-Mentoren“ zugewiesen bekommen, der ihnen bei möglichen Fragen und Unklarheiten zu ihrem Projekt als Ansprechpartner zu Verfügung stehen soll.

Hier kommen Sie ins Spiel!

Ihre Aufgabe ist es hierbei, während der Projektarbeitsphase über fünf Wochen zwischen den bayerischen Oster- und Pfingstferien (vom 09.04.18 bis zum 18.05.18) möglichst täglich Ihre E-Mails zu checken. Hierfür wird Ihnen eine persönliche E-Mail-Adresse der Schule von uns bereitgestellt. Ihre Aufgabe wäre es dann lediglich, den Schülern Tipps bei der Themenfindung zu geben, gegebenenfalls Fragen der Schüler zu beantworten bzw. und Hinweise zu liefern, wie sie auf eine Antwort kommen können. Die Betreuung der Experimente oder persönliche Treffen sollen nicht stattfinden.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich unter

vsf2018@fdg-online.de

Im Anschluss werden wir Ihnen weitere Informationen zukommen lassen.

Wir bedanken uns heute schon für Ihre Mithilfe und freuen uns über jeden, der sich dazu bereit erklärt, uns und die Teilnehmer des Projekts zu unterstützen. Wir sind gespannt, was sich die Schüler so alles ausdenken werden!

Das P-Seminar „Virtual-Science-Fair“ der Q11 unter Leitung von Herrn Fries

Teilnahme des FDG beim Würzburger Kletterwettkampf

Am 15.05.2017 nahmen zehn Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums erstmalig beim schulinternen Kletterwettkampf in Würzburg teil.

Eingeteilt in zwei Altersklassen WK II (Jahrg.2000-2003) und WK III (Jahrg.2003 und jünger) durften sich jeweils sechs Teilnehmer in drei Disziplinen behaupten, wobei die vier Besten des Teams in die Wertung kamen. Unsere WK III Mannschaft ging zuerst im Lead an den Start. Hier mussten zwei Routen in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad (5 und 6) geklettert werden. Anschließend galt es, die Wand so schnell wie möglich hinauf zu fliegen, sich einem Duell mit der Stoppuhr zu liefern, denn die Starter befanden sich in der Speed-Kletterroute. Zum Schluss durfte das Team fünf Boulderprobleme (Bouldern =klettern in Absprunghöhe) bezwingen, wobei sie für jeden Boulder jeweils 12 Minuten Zeit hatten. Immer im Wechsel, durch gegenseitiges Anfeuern und Tipps geben, wurde versucht, die gestellte Aufgabe zu lösen.

Schließlich belegte die WK III Mannschaft den siebten Platz von dreizehn gemeldeten Schulen. Diese Platzierung kann durchaus als Erfolg angesehen werden, wenn man bedenkt, dass vier aus der Mannschaft erst seit Beginn dieses Schuljahres die Kletter-AG besuchen!

Unsere WK II Truppe (krankheitsbedingt leider nur mit vier Teilnehmern besetzt) begann zuerst mit dem Speed-Klettern, dann war Bouldern angesagt und schließlich noch Lead, bei dem die Kletterer Nervenstärke beweisen mussten, denn die zweite Route war immerhin mit Schwierigkeitsgrad 7 bewertet und forderte schon einiges von den Athleten.

Die Jungs stellten jedoch ihre mentale Stärke und ihr kletterisches Können unter Beweis und sicherten sich somit den dritten Platz von 10 teilnehmenden Schulen!

Auch wenn sich unter den jüngeren Teilnehmern zuerst ein wenig Enttäuschung über ihre Platzierung breit machte, hat sich wieder gezeigt, dass solch ein Wettkampf die Gruppe stärkt und festigt und alle viel Spaß dabei hatten, welcher letzten Endes auch im Vordergrund stehen sollte.

Jetzt heißt es dabei bleiben, weiter trainieren um nächstes Jahr wieder angreifen zu können, denn das Potential nach oben ist da!

Teilnehmer der WK III

Isabo Dänicke 7e

Carlotta Fröhlich 6a

David Dedes 6a

Daniel Salacz-Zarate 8g

Maira Banzhaf 6a

Leo Jahnke 6b

Teilnehmer der WK II

Luis Eichholzer Q11

Julius Friedrich

Marko Hauck

Steffen Pfistner 9c

Balthasar Stiegelmayr 8d (erkrankt)

Unsere Ergometer-Klasse in Radio und TV

Seit der Einführung der Ergometer-Klasse an unserer Schule ist das Interesse der Medien enorm und wir haben fast täglich Anfragen oder Besuch von bekannten Radio- und TV-Stationen, die über das FDG in diesem Zusammenhang ausführlich berichten. Wir freuen uns sehr über dieses Interesse.

Der Beitrag von RTL startet automatisch. Weiter unten finden Sie die Beiträge des ZDFs und des Bayerischen Rundfunks.

Außerdem finden Sie hier einen Zeitungsartikel der Süddeutschen Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/schule-auf-dem-ergometer-das-strampelnde-klassenzimmer-1.3218000

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage

Artikel Homepage Ergometerklasse

Neues vom Sanitätsdienst

Vor ein paar Tagen wurde der Schule ein Defibrillator übergeben, der hoffentlich nie zum Einsatz kommen muss, uns aber ein sicheres Gefühl gibt. So ist das Team unserer Schulsanitäter noch besser für einen Notfall ausgerüstet.

Wir bedanken uns bei allen, die das möglich gemacht haben!

Herzlichen Glückwunsch, Felix Braun!

Die Schulfamilie freut sich mit Felix Braun, Q12, über seinen sensationellen Gewinn des Hauptpreises beim Bundesumweltwettbewerb. Diese herausragende Leistung verdient höchste Anerkennung – wir gratulieren herzlich!

Wer versteckte sich hinter welchem Star? – Lösungen

Lösung :

Dick und Doof – Frau Fäth und Frau Henn

Charlie  Chaplin – Herr Gerl

Marilyn Monroe – Frau Mrowka

Elvis Presley – Herr Krenz

Jimi Hendrix- Herr Müller- Gebauer

Bob Marley- Herr Albani

Tina Turner – Frau Koller

Lady Gaga – Frau Schulze- Nicolai

 

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Internationales Preisträgerprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes 2016

Einige der besten Deutschlerner Italiens zu Gast am FDG

Bereits zum zweiten Mal war in diesem Sommer das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Gastschule für einen Teil des Internationales Preisträgerprogramms des PAD für Lerner der deutschen Sprache.

In einem harten Auswahlverfahren ermittelt der PAD, Teil der Kultusministerkonferenz der Länder, die besten Schülerinnen und Schüler verschiedenster Länder im Fach Deutsch in Wort und Schrift. Die Sieger erwartet ein dreiwöchiger Aufenthalt in Deutschland. Zwei Wochen verbringen sie in Familien und besuchen eine Gastschule, in der sie ein individuelles Unterrichts- und Ausflugsprogramm in deutscher Sprache und Kultur erwartet. Die dritte Woche verbringen in Berlin, begleitet von einem Reiseleiterteam des PAD und einem Begegnungsschüler ihrer Gastschule. Alle Ausgaben, auch die der Gastfamilien, werden vom PAD gedeckt, auch insofern unterscheidet sich dieses Programm von einem „klassischen“ Schüleraustausch.

Für die Italienischlerner am FDG ist dieses Programm eine einmalige Gelegenheit, einerseits persönlichen Kontakt zu ganz besonderen Schülerinnen und Schülern zu knüpfen, andererseits ihr Italienisch durch gemeinsame Unternehmungen mit der Gruppe von Muttersprachlern zu verbessern.

Die Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern aus Apulien, Emilia-Romagna, Sizilien, der Toskana, den Abruzzen, Rom und Südtirol kam am 23.06. in Aschaffenburg an, von ihren deutschen Partnern sehnsüchtig erwartet. Nach dem ersten Wochenende in den Gastfamilien folgten zwei ereignisreiche Schulwochen, u.a. mit Führungen in Altstadt und Pompejanum, Exkursionen nach Frankfurt, Miltenberg und Würzburg sowie einer gelungenen Abschlussfeier im Garten einer Gastfamilie.

Der Abschied am 10.07. fiel allen schwer, zu sehr waren sich die Schülerinnen und Schüler in den zwei Wochen persönlich näher gekommen. Sicherlich werden die Kontakte, so wie im letzten Jahr, auch länger halten und echte europäische Freundschaften entstehen, was letztlich der übergeordnete Sinn dieses Programms sein sollte.

Richard Schwaderer

Tennis – Zweimal zweite Plätze beim bayerischen Landesfinale

Leider ist dieses Jahr der Traum vom Finale in Berlin geplatzt. Die Gegner der FDG-Tennisauswahl, die den Durchmarsch der FDGler in die Bundeshauptstadt zu „Jugend trainiert für Olympia“ stoppten, waren „einen Tick stärker und älter“, so Coach Tobias Bauer. Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch den Tennis-Cracks für den zweimaligen zweiten Rang beim bayerischen Landesfinale. Das ist ja auch eine tolle Leistung! Und außerdem: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. „Berlin, wir kommen nächsten Jahr!“

Landesfinale J3

Referendarsausbildung – Seminar Staatsbürgerkunde auf Akademie Frankenwarte

Das pädagogische Seminar Staatsbürgerkunde 2016/18 des FDG besuchte am 13.07.2016 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg das Planspiel „Destination Europe!“.  Im Kontext der europäischen Flüchtlingspolitik wurde das ordentliche Gesetzgebungsverfahren der Europäischen Union simuliert. Aufgrund der guten Vorbereitung durch den Seminarlehrer in den wöchentlichen Fachsitzungen und des fundierten Grundwissens der sehr politisch interessierten SeminarteilnehmerInnen, konnten die drei EU-Institutionen Europäische Union, Rat der EU und Europäisches Parlament adäquat mit Repräsentanten besetzt werden. Durch die Methode des Rollenspiels musste sich jeder mit vorgegebenen Positionen auseinandersetzen und diese dann auch aktiv vertreten. Die komplexe und oftmals undurchschaubare europäische Gesetzgebung konnte spielerisch und nachhaltig erlernt werden, sodass auch gleich über sinnvolle Einsatzmöglichkeiten im Schulunterricht nachgedacht wurde. Die engagierten Diskussionen zeigten, wie viel Spaß die Teilnehmer an diesem Planspiel hatten, jedoch kann im Nachhinein festgehalten werden, dass die Zeit viel zu kurz war. So manche PolitikerInnen sind in ihrer Rolle regelrecht aufgegangen, so dass sie diese noch gerne noch über weitere Tage verkörpert hätte. Vielleicht im nächsten Jahr…   🙂

Félicitations! – Übergabe der DELF-Diplome

Auch in diesem Jahr haben wieder einige Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Französischunterricht erfolgreich die DELF-Prüfungen (externes Sprachdiplom) absolviert.

Das Niveau A2 legte Jonas (8. Jgst) mit einem sehr guten Erfolg ab. Ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen legten Luca (10. Jgst), Désirée, Ann-Cathrin, Carmen und Anne  (alle Q11) das Niveau B2 ab.

Besonders hervorzuheben sind Viviana (9. Jahrgangsstufe), die im höchsten schulischen Niveau B2 ein gutes Ergebnis erreichte, obwohl sie erst die 9. Klasse besucht sowie Marie  (Q11), die mit 97,5 von 100 Punkten eine Bestleistung erbrachte, wie wir sie zuvor am FDG noch nicht erreicht haben.

Bravo et bonne continuation!

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer danke ich für ihr Engagement und hoffe, auch im kommenden Jahr wieder auf rege Teilnahme.

Schulleiter und Frau Leboulanger gratulierten zu dieser außerordentlichen Leistung.

 

 

Üdvözöljük! – Ungarische Gäste am FDG

18 Schülerinnen und Schüler aus Aschaffenburgs ungarischer Parnterstadt Miskolc waren Ende Juni für eine Woche bei ihren deutschen Austauschpartnern aus verschiedenen neunten Klassen zu Gast. Unsere Schulpartnerschaft mit dem dortigen Herman-Ottó-Gimnázium besteht schon seit beinahe einem Vierteljahrhundert und lebt vor allem durch den alle zwei Jahre stattfindenden Schüleraustausch.

Die ungarischen und deutschen Schüler haben in dieser Woche einige gemeinsame Ausflüge unternommen, so etwa nach Würzburg und Frankfurt, aber – auf Wunsch der Ungarn – auch zum Kreisrecyclinghof nach Stockstadt, da wir Deutschen ja international als Recyclingsweltmeister gelten. Auch die Gastfamilien haben sich sehr bemüht, den Austauschpartnern Einblicke in deutsches Familienleben und Kultur zu geben – besonders das Aschaffenburger Volksfest war für viele Ungarn ein besonderes Erlebnis.

Innerhalb nur einer Woche sind die beiden Schülergruppen zu einer schönen Gemeinschaft zusammengewachsen und haben viele Erfahrungen im Kontakt mit Gleichaltrigen aus dem jeweils anderen Land gemacht – ein einziger Wehmutstropfen war das frühe Aussscheiden der ungarischen Fußballnationalmannschaft bei der EM. Dennoch war die Stimmung so gut, dass die acht gemeinsamen Tage wie im Flug vergangen sind und der Abschied für viele Beteiligte viel zu früh kam.

Aber Schüler und Lehrer freuen sich schon sehr auf unseren Gegenbesuch im Oktober!

Sina Reusing & Christian Hoffmann

Ungarn

Ausstellung Kunststile und Metamorphose – Rückblick

Frei nach dem lateinischen Dichter Ovid, der alle Metamorphosen von der Entstehung der Welt bis in seine Zeit beleuchten wollte, näherten sich die Acrylmalerei AG unter der Leitung von Didier Pignard und weitere Schüler des Kunstlehrers am FDG des Topos „Metamorphose“ an. Die mehr als dreißig Resultate der kreativen Schaffenskraft konnten vom 25. Juni bis zum 01. Juli im Aschaffenburger Kornhäuschen nahe des Schlosses bestaunt werden.

Die Ausstellung überzeugte durch eine reiche Farbpalette verschiedener verwendeter Kunststile und Techniken, die immer auch Interpretation des Themas „Metamorphose“ sind. Wie könnte man einen menschlichen Kopf gestalten, wenn jeweils Träume, Erwartungen, Wünsche aber auch Ängste verbildlicht werden? Der Kreativität jedenfalls sind keine Grenzen gesetzt, aus dem denkenden Menschen eine leblose Maschine zu machen, ihm animalische Gestalt zu geben oder mit Blumen und Früchten etwas ganz Neues zu schaffen.

Auch von Metamorphose, von Transformation sprechen die Acrylgemälde, die Aschaffenburger Sehenswürdigkeiten wie das Pompejanum oder das Schloss Schönbusch nicht wie auf einem Foto naturgetreu, sondern im Blickwinkel eines bestimmten Malstils zeigen. So entsteht beispielsweise das Abbild des Pompejanums, ganz im Sinne des Pointilismus, durch das Aneinandersetzen kleinster Farbpunkte – eine wahre penibelst genaue Millimeterarbeit. Auch andere Stile wie Impressionismus und Pop-Art konnten durch gestalterische Feinheit bei den Besuchern punkten. Begeistert hat Till Emil Harling (Jahrgangsstufe 5) das Publikum mit seinem Gemälde in kubistischer Manier, dessen Farbintensität eine besondere Strahlkraft hatte.

Für manche Aussteller könnte hier auch der Anfang einer langen Karriereleiter sein, Lena Scheidler (Jahrgangsstufe 8) beispielsweise wurde für eine zukünftige Ausstellung ins Kirchner-Haus eingeladen.

Vielen Dank an all jene, die diesen großen Erfolg möglich gemacht haben, die Aussteller, dem Publikum für das gezeigte Interesse, für die finanzielle Unterstützung und ganz besonders bei Anne Hundhausen und Doris Kroth für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Es waren Werke zu sehen von:

Till Emil Harling, Zoé Marie von der Kammer, Vanesssa Savanh, Diana Alexandra Popa, Liying Jiang,Isabella De Rezende Walter, Leoni Bruneß, Leon Navratil, Maja Felicitas Trübner, Emily Zoe Schadt, Kathrin Schustek, Magdalena Pamin, Jenny Lien, Lena Scheidler, Maria Salacz-Zarate, Maryam Arabschahi, Vivian Knoke,  Alina Jolie Bellack

Didier Pignard

Kornhäuschen Kubismus

Kornhäuschen Pompejanum

Kornhäuschen Schönbusch

Mittelstufentheater spielt den „Diener zweier Herren“

Nachdem in diesem Jahr bereits Ober- und Unterstufentheater das Publikum verzaubert hatten, beschloss die Theatergruppe der Mittelstufe die diesjährige Theatersaison mit ihrer Version des Bühnenklassikers „Der Diener zweier Herren“.

Mit viel Witz und Improvisationsvermögen zeigten die Schüler, dass man auch ein derart gewichtiges Werk der Theaterliteratur auf einer Schulbühne erfolgreich geben kann. Das Besondere dieser Aufführung aber waren sicherlich auch die Umstände: Alexander Tilman-Villa, Q12, hatte das Textbuch zusätzlich zu seinen Abiturvorbereitungen eigens für die Schulbühne umgeschrieben und gleichzeitig die Einstudierung des Werkes übernommen. Das Publikum wusste dies mit großem Applaus zu honorieren. Dies freute wiederum Herrn Krenz und Herrn Schwaderer, die ihn bei diesem Projekt unterstützt hatten.

Bilder: Ina Straßer und Marlena Götz (beide 7d)

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Judo – Talentsichtung und -förderung beim Stützpunkttraining

Obwohl in Frankreich der Start zur Fußball EM gefeiert wurde,  trafen sich am Freitag, den 10.06.2016,  ca. 60 junge  motivierte Judoathleten vom Untermain in der Stützpunktschule des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums.

Das Stützpunkttraining ist eine Talentfördermaßnahme des Bayerischen Judoverbandes und des Bezirks Unterfrankens, an der alle unterfränkischen Vereine teilnehmen können, um ihr Know-Know und ihre Erfahrungen auszutauschen und weiter zu entwickeln.  Es erfolgt dabei ein Wissenstransfer durch die Stützpunkttrainer an die Vereinstrainer und die Athleten, die dieses Wissen und Können dann weiter in die Vereine tragen, um dort das Leistungsniveau  und den Ausbildungsstand zu erhöhen.

Martin Langermann stellte insbesondere taktisches Handeln und Mitdenken sowie Bewegungskombinationen in den Mittelpunkt. Langermann betonte dabei, dass vor allem das Bewegungsgefühl und  die Bewegungswahrnehmung eine ganz wichtige Rolle im Judo spielen und gerade diese Fähigkeiten spielerisch herausgebildet werden müssen. Im Vorgriff auf die möglichen Regeländerungen im unteren Jugendbereich (bis einschließlich U15) zum 1.1.2017 sollte jeder der Teilnehmer den Impuls erhalten,  die eigene Variabilität aus dem klassischem Ärmel-Reversgriff auszubauen.

Im Fokus des Trainings standen daher klassische Bewegungskombinationen und Handlungsketten, die sich aus diesem klassischen Griff sowie aus  den Verteidigungssituationen des Übersteigens und des Blockierens ergeben.

Frank Wagner und die Heimtrainern des JUDOKANs Aschaffenburg förderten durch individuelle Korrekturen mit viel Einfühlungsvermögen die Umsetzung, sodass schon nach kurzer Zeit erhebliche Fortschritte erkennbar waren.

Ein wichtiges Anliegen Seitens Langermann an die Heimtrainer ist es, diese kind- und jugendgerecht aufbereiteten Handlungsketten, immer wieder in das normale Training zu integrieren.  Den Abschluss bildeten aufgabeorientierte Randoris (Übungskämpfe), in denen das Erlernte angewendet wurde und sich die Judokas verausgaben konnten. Am Ende gingen alle glücklich, zufrieden und vor allem erschöpft mit neuem Input und vielfältigen Erfahrungen  von der Judomatte.

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English Drama Group spielt Cinderella – ein Rückblick

Die English Drama Group der Unterstufe brachte im Juni eine Adaption des Märchens von Aschenputtel (Cinderella) auf die Bühne, welche die Herzen zum Schmelzen brachte. Die Außenwelt war eher verregnet, doch in den Herzen leuchtete die Sonne und ein Lächeln, das drei Feen mit ihren schwungvoll gezückten Zauberstäben auf jedes Gesicht zauberte. Die Geschichte des unterdrückten Mädchens, das mit ihrer Natürlichkeit das Herz des jungen Prinzen eroberte, war wie geschaffen für das agile Gewusel, das Verena Schulze-Nicolai und Seval Osman Oglu aus einer riesigen Gruppe begeisterter Unterstüfler zum Leben erweckte. Unvergessen der Tanz von Prinz und Aschenputtel zum Schmelz der Stimme von Elvis Presley, der beide zum perfekten Wiegeschritt verführte. Die Wut der bösen Stiefmutter und ihrer drei Stiefschwestern, welche es nicht fassen konnten, dass der Prinz sich in die Arme verguckte. Das alles mit einer Gruppe, die vor Begeisterung schier barst, ebenso wie das Publikum, das der kompletten Crew tosenden Applaus spendete.

Jochen Krenz

 

P-Seminar „Menschen sind mehr als nur Winner oder Loser“ – Spielevormittag im Kinderheim

 

Kinderheim. – Für viele klingt das nach einem eher traurigen Ort: Kinder, die ohne ihre Eltern leben und scheinbar alleine sind. Genau das hat uns dazu inspiriert, mit den Kindern ein soziales Projekt im Rahmen unseres P-Seminars „Menschen sind mehr als nur Winner oder Loser“ umzusetzen. Und so hatten wir viel Spaß dabei, einen Tag vorzubereiten, um einen Einblick ins Leben der Kinder zu bekommen und einfach Spaß zusammen zu haben.

Am Samstag, den 7. Mai 2016, fuhren wir also gemeinsam in das Städtische Kinderheim Aschaffenburg und wurden dort bereits freudig erwartet. Nach einigen Kennenlernspielen und Aktionen in unterschiedlichsten Disziplinen stellten wir schnell fest, dass das Gefühl der Lebensfreude hier ganz groß geschrieben wird, und genossen die entspannte und glückliche Atmosphäre sehr. Egal ob beim Papierfliegerwettwerfen, Schmetterlingsfangen oder Fußballspielen – wir hatten eine Menge Spaß! Da war es auch kein Wunder, dass wir danach einen Bärenhunger hatten, und so belegten wir zusammen Pizza für alle, die wir uns auch ordentlich schmecken ließen. Als Abschluss lösten die Kinder schließlich ein Worträtsel, um ihr Geschenk zu bekommen: eine Bodendusche für Wasserspiele im Sommer. Die Begeisterung darüber war groß, und dementsprechend fiel der Abschied nach der Feedback-Runde sichtlich schwer – die 12 Kinder sind uns wirklich ans Herz gewachsen und wir würden uns freuen, sie einmal wieder zu treffen.

Fazit: Wenn wir auf den Tag zurück blicken, erinnern wir uns an strahlende Kinderaugen, Lachen und natürlich ganz viel Spaß. Und das war schließlich unser Ziel: Kinder glücklich zu machen.

Marie Zieger (Q11)

 

Virtual Science Fair – Rückblick

„Den Daniel Düsentrieb in sich entdecken“

So formulierte Schulleiter Herr OStD Lummel das Ziel der Virtual Science Fair, deren Abschlussveranstaltung am vergangenen Freitagnachmittag, dem 10.06.2016, am Friedrich-Dessauer-Gymnasium erstmals stattfand. Organisiert durch das gleichnamige P‑Seminar von Herrn Fries, boten die Teilnehmer bei der dreistündigen Veranstaltung in der Pausenhalle des FDG viele bunte Ideen, kreative Lösungsansätze und informationsreiche Präsentationen.

Zu Beginn der Projektphase bildeten die Achtklässler Kleingruppen und überlegten sich selbstständig eine naturwissenschaftliche Fragestellung, die sie in den folgenden Wochen experimentell bearbeiteten. „Virtual“ war an der Veranstaltung nur die Kommunikation mit den sog. Cyber-Mentoren, externen Experten aus ganz Deutschland, die den Schülern bei Unklarheiten und aufgekommenen Fragen ausschließlich anonym über das Internet als Ansprechpartner zur Seite standen. Die Ergebnisse wurden nun an dem abschließenden „Wissenschaftsjahrmarkt“, der eigentlichen Science Fair, an selbst gestalteten Ständen der Öffentlichkeit präsentiert. Eingeladen waren neben Eltern und Verwandten der teilnehmenden Schüler sowie Vertretern der Schulfamilie natürlich auch alle (auch finanziellen) Unterstützer des P-Seminars, die Mentoren und eine eigens zusammengestellte Jury.

Diese Veranstaltung stellte den Höhepunkt des Projektes dar. Die Teilnehmer hatten sichtlich großen Spaß an der Präsentation ihrer selbst erarbeiteten Ergebnisse.

Selbstverständlich wurden die besten Schülergruppen auch ausgezeichnet. Während in einer Kategorie die unabhängige Jury die Stände bewertete, war es zudem jedem Besucher möglich, eine Stimme abzugeben, die zur Vergabe des Publikumspreises führte.

Klare Gewinner des Jurypreises war das Projekt von Schülern aus der 8c mit der Fragestellung „Unter welchen Einflüssen werden aufgeschnittene Äpfel am schnellsten braun?“. Sie untersuchten hierzu die Auswirkungen von Lichteinstrahlung, Sauerstoffgehalt, Lagerungstemperatur und sog. Phytohormonen, welche z.B. von reifenden Bananen an die Luft abgegeben werden. Die Entscheidung für den Publikumspreis fiel deutlich enger aus. Am Ende triumphierte das von Schülern der 8d bearbeitete Projekt mit der Thematik „Wie kann man einen Permanentmarker am besten entfernen?“. Die Schüler testeten, welches alltagstaugliche Lösungs‑/ Reinigungsmittel sich für die Entfernung der Farbe eines Permanentmarkers von unterschiedlich beschaffenen Oberflächen am besten eignet.

Eine Wiederholung des Projektes im kommenden Schuljahr und eine dauerhafte Etablierung sind bei der positiven Resonanz in Planung.

Und vielleicht haben ja wirklich manche Teilnehmer den „Daniel Düsentrieb“ in sich entdeckt und man sieht sie bald beispielsweise bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ wieder.

Niklas Reibenspiess für das P-Seminar „Virtual Science Fair“ des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums

 

Bilder: Alexander Staudinger, Q11

English Reading Competition 2016

 

„One day my sister Nellie and I were going past the fire-station.“ Die Stimme bebt. Die Nervosität ist zunächst sehr groß, doch nach zwei bis drei Sätzen legt sie sich und der Sechstklässler trägt flüssig und gekonnt seinen englischen Text vor. Gebannt lauscht die Jury, die aus einem Englischkurs der Q 11 des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums besteht und macht sich dabei Notizen zur Beurteilung des Vortrags.

Warum aber setzen sich diese Sechstklässler freiwillig einem solchen Konkurrenzdruck aus? Man könnte ja sagen, dass das lange Tradition am FDG ist oder dass die Schüler ein Gefühl für die Fremdsprache bekommen sollen. Aber nein, sie tun es, weil es Spaß macht, interessante Geschichten zu lesen, weil es Spaß macht, Geschichten spannend und fesselnd vorzutragen, weil es stolz macht, dies auch in einer fremden Sprache zu können und weil es besonders stolz macht, zu den besten Lesern an der Schule zu gehören.

Stolz können sich aber auch die Mitglieder der Jury darüber fühlen, dass man ihnen zutraut, die Fertigkeiten Anderer in einer Fremdsprache zu bewerten. Mit ihrem Votum stehen dann nach 60 Minuten und insgesamt 12 Kandidaten die Gewinner des Lesewettbewerbs der sechsten Klassen des FDG fest. Dies sind: Daniel, Pauline und Luca.

Aber eigentlich sind alle Teilnehmer Sieger. Schließlich durften nur die zwei besten Vorleser aus jeder Klasse beim Wettbewerb antreten und lasen so gut, dass an diesem Vormittag lediglich Nuancen den Unterschied ausmachten.

Dass sich am Ende jeder Mitstreiter als Sieger fühlen durfte, lag sicher daran, dass es für jeden einen Buchpreis, die Siegerehrung mit viel Applaus für alle und natürlich zwei Stunden gab, in denen man den normalen Unterricht nicht besuchen musste. Und wäre es nicht auch interessant zu erfahren, was Nellie und ihre Schwester bei der Feuerwehr erlebt haben?

 

K.-G. Zahn

Medizinethik aus Sicht eines Betroffenen – Vortrag von Simon Tobor

Simon Tobor zu Gast am FDG: Vortragsreihe im Rahmen der Medizinethik – persönliche Schilderung zum Thema Leukämie für die 10. Jahrgangsstufe

„Ich bin ein Leukämie-Überlebender!“, mit diesem Statement leitete der 25-jährige Simon Tobor seinen sehr persönlichen und emotional bewegenden Vortrag für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe ein, die bereits schon nach wenigen Minuten in den Bann des jungen Mannes gezogen worden sind. Im Mittelpunkt des Vortrages stand die Schilderung über die Erkrankung als 17jähriger an Leukämie.

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Im Zuge dessen schilderte er den Krankheitsverlauf und den erfolgreichen Heilungsprozess anhand der Stammzellenspende bzw. Rückenmarkstransplantation. Neben den rein medizinischen Aspekten
waren die Schüler sichtlich beeindruckt von dem persönlichen Umgang Simons mit der Krankheit, die ihn zu völlig neuen Fragestellungen gegenüber dem „Leben an sich“ geführt hatte. So gab der Referent faszinierende Einblicke in philosophische, spirituelle und ernährungsphysiologische Fragestellungen, die bei unseren Schülern zu staunender Anteilnahme und zu entsprechenden weiterführenden Diskussionen geführt haben. Auf die mediale Präsenz von Simon und auf seine weiterführenden Projekte sei ausdrücklich verwiesen.

Wir hoffen, auch für diesen Juli unseren Gast erneut begrüßen zu dürfen.

(Thomas Friedrich)

http://www.simontobor.de/
http://www.dieheilungbistdu.de/


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Theaterstück „Dreck“ zu Gast am FDG

Das P-Seminar „Schule ohne Rassismus“ hat als eines seiner Projekte das Ein-Mann-Stück „Dreck“ von der Kulturschule Leipzig eingeladen. Am letzten Schultag vor den Pfingstferien verfolgte die 9. Jahrgangsstufe die Aufführung, die ebenso kurzweilig wie anspruchsvoll war. Da stand ein mit arabischem Akzent sprechender illegaler Einwanderer auf der Bühne, oft aber auch im Publikum, und sprang zwischen verschiedenen Persönlichkeiten hin und her. Die Wechsel waren so nahtlos, das Spiel mit Ernst, Ironie und Provokation so komplex, dass 50 Minuten lang höchste Aufmerksam gefordert war. Selten hat man eine ganze Jahrgangsstufe konzentrierter  erlebt. Letztendlich führt das Stück einen Menschen vor, der offensichtlich die Vorurteile gegen Ausländer und Flüchtlinge so verinnerlicht hat, dass er sie entweder schon zu seinen eigenen macht und sich gar auf die Seite der Gegner stellt. Ob echte Anpassung oder nur vorgetäuscht, in jedem Fall wird dem Zuschauer dabei klar, welche weniger fremdenfreundlichen Gedanken er selber manchmal oder öfters hegt. Man schwankt zwischen Mitgefühl und Abneigung mit diesem Illegalen, der am Anfang und am Ende paradoxerweise erklärt: „Ich liebe euch.“ Das Stück kommt nicht moralisch daher, vielmehr manchmal witzig, enthält aber zahlreiche Denkanstöße, mit denen man sich trotz Besprechung im Anschluss an die Aufführung selber auseinander setzen kann.

Autorenlesungen am FDG

Gleich zwei Autorenlesungen innerhalb kurzer Zeit fanden am FDG statt: Fünft- und Siebtklässler kamen in den Genuss spannender Geschichten, vorgetragen von den Schriftstellern selbst. Natürlich durften die begeisterten Schülerinnen und Schüler mit den Autoren auf Tuchfühlung gehen und Fragen stellen, die allesamt geduldig und ausführlich beantwortet wurden.

Barbara van den Speulhof, Autorin der beliebten „Olga & Co.“ – Bücher, wurde in Aschaffenburg geboren und arbeitet als Autorin, Texterin, Hörspielproduzentin und Regisseurin. Von Frankfurt angereist trug sie Lieblingsstellen aus ihren Büchern vor.

Auch eine waschechte Aschaffenburgerin ist Jungautorin Isabel Jarczyk, die für zwei 7. Klassen aus ihrem Oeuvre vortrug. Nach einer kurzen Einführung in ihren beruflichen Werdegang weckte sie das Interesse der Zuhörer mit einem Trailer zu ihrem Buch „Die Legende des Arlendolches“. Eine Lesung für alle Sinne hatte die Autorin, die am Dalberg-Gymnasium ihr Abitur machte, vorbereitet: Illustrationen, kreiert von Isabel Jarczyk, veranschaulichten die Story und Rätselaufgaben forderten die Zuhörer.

Autorenlesungen gehören zum festen Programm des FDG. Im Rahmen der Leseförderung werden die Veranstaltungen von den Verantwortlichen der Schülerbibliothek organisiert. Damit sollen nicht nur die Vielleser, die über das Internetportal „Antolin“ ermittelt werden, belohnt werden. Auch soll der Funke zum „Gernlesen“ überspringen und es soll den literarischen Interessen der Schüler Rechnung getragen werden.

Für alle unsere Schüler steht die Bibliothek offen. Schaut doch mal vorbei. Nicht nur die Bücher, aus denen vorgelesen wurden, finden sich dort in den meterlangen Regalen… man kann dort mit einem Buch oder mit der Zeitung in der Hand wunderbar chillen.

Stützpunktschule Judo – Sieg bei den hessischen Bezirks-Bestenkämpfen

Am 30.04.2016 fand der erste Teil der Bezirks-Bestenkämpfe im Bezirk Hessen Süd 2016 in Ober-Ramstadt statt. FDG-Schülerin Jana errang in ihrer Gewichtsklasse den 1. Platz in der U 13. Vor dem ersten Kampf  war die Anspannung sehr groß. Dennoch setzte sich Jana in ihren Kämpfen souverän gegen ihre Gegnerinnen durch und gewann ihre Kämpfe frühzeitig. Das FDG gratuliert der Sportklassenschülerin ganz herzlich.

W-Seminar „Literarische Werke und ihre Verfilmungen“ – Interview mit Christopher Bausch

Interview mit Christopher Bausch

1. In ihrem Video „Was mich antreibt – ´Filmkunst für die Region´ wurde Ihre Leidenschaft für Filme sehr deutlich. Bestand dieses Interesse schon immer?

Das bestand in der Tat schon relativ früh. Ich kann mich noch erinnern, das war so die Anfangszeit als die ganzen Multiplexe aus dem Boden geschossen sind. 1994 war ich das erste mal im Kino und war total geflasht und habe da auch meine Liebe und Leidenschaft zum Film entdeckt. Das ist so wie mit Hobbys, bei manchen ist’s Musik und bei mir ist es der Film und das ist auch so geblieben und deshalb dachte ich mir, dass ich gerne damit arbeiten möchte.

2. Würden Sie behaupten, dass Sie in Ihrem Traumberuf angekommen sind oder hatten Sie als Kind andere Vorstellungen?

Gute Frage. Ich weiß nicht, ob ich in meinem Traumberuf angekommen bin. Ich sag es mal so: Mir macht das, was ich mache sehr viel Spaß und mir geht’s gut damit. Es gibt bestimmt noch andere Berufe, die ich auch hätte machen können, bzw will oder irgendwann auch vielleicht noch machen werde, wer weiß. Aber so akut bin ich eigentlich ganz glücklich damit.

3. Seit wann leiten Sie das Casino und wie kamen Sie dazu?

Wir haben das Casino 2004 eröffnet. Ich habe vorher schon immer im Kino gearbeitet, in unterschiedlichen in Deutschland und habe dann, weil ich aus Aschaffenburg bin, gesagt wir brauchen hier eigentlich ein Programmkino und da bot sich das lang leer stehende Casino gut an. Das ist alles selbst gegründet und selbst entstanden.

4. Wie sieht Ihr Berufsalltag aus?

Oh, der ist sehr vielfältig. Also jetzt gerade, komme ich vom Filme disponieren für die nächste Woche. Denn im Kino wird immer Sonntags und Montags für die nächste Woche geplant, die Donnerstags beginnt. Ich muss festlegen welche Filme wir zeigen wollen und wann sie laufen sollen sowie, ob die alten Filme weiterlaufen oder nicht. Das mache ich jetzt heute und morgen und dann haben wir ja noch ganz viele Sonderveranstaltungen, die geplant werden müssen. Und ich muss auch ganz einfach Büroarbeit machen, von der Steuer bis hin zum Rechnungen schreiben, Buchhaltung oder Dienstpläne machen. Also es ist sehr, sehr, sehr vielfältig.

5. Das Casino nennt sich Programmkino, inwiefern spiegelt das die Absichten dieses Kinos wieder und würden Sie gerne ein bestimmtes Publikum erreichen?

Ja, am liebsten würden wir gerne alle erreichen. Das ist aber nicht ganz so einfach. Zuerst möchte ich erklären, was Programmkino oder Filmkunst ist. Wir machen ja nichts anderes als andere Kinos auch, nur dass wir unsere Filme gezielter auswählen. Wir zeigen eben nicht die Filme, die man überall sieht, die großen Blockbusters, so wie Star Wars. Die kriegt man ja an jeder Tankstelle. Deshalb zeigen wir einfach andere Filme. Das heißt jetzt nicht, dass die großen Filme, wie z.B. Star Wars, schlechte Filme sind, darum geht es überhaupt gar nicht. Sondern wir zeigen einfach Filme, die ein bisschen ausgewählter sind. Egal, ob das jetzt Komödien oder Dramen sind. Es sind meist europäische Filme: deutsche, französische, englische. Während in den Multiplexen die klassischen amerikanischen Filme laufen. Und das ist quasi das, was wir machen wollen, das, was uns Spaß macht, weil der französische Film manchmal einfach ganz anders ist als der italienische Film. Von den Schauspielern, von der Art, wie er gemacht ist und von der Stimmung, die er transportiert. Während der amerikanische Film, ohne das jetzt abwertend zu meinen, austauschbar ist. Also ich schaue auch Star Wars und kann dann auch Star Trek schauen, aber in der Summe sind sie trotz anderer Figuren und anderer Geschichten gleich. Liebesfilm mit Hugh Grant und Julia Roberts ist dann auch nicht anders wie mit Emily Watson und schieß mich tot. Also unsere Filme sind einfach von der Machart anders.

6. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Filme aus und schauen Sie auch wirklich jeden vorher?

Ich schaue nicht alle, aber wir, alle Mitarbeiter versuchen so viel wie möglich zu schauen. Das klappt natürlich bei der Masse an Filmen nicht immer. Es gibt gewisse Filme von denen man auch einfach weiß, dass sie auf Festivals in Cannes, in Toronto oder auf der Berlinale liefen und man weiß, dass es bestimmte positive Kritiken. Oder man kennt den Regisseur oder die Schauspieler. Von daher weiß man schon, worauf man sich einlässt. Wir schauen bei Filmen, dass sie inhaltlich gut sind, die Story rund ist, interessante Themen gewählt sind, und dass sie gut gespielt sind. Wir lassen keine Filme laufen, bei denen wir wissen, der wird rennen wie dumm, weil Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer mitspielen. Viele Filme genügen da einfach nicht unseren Ansprüchen.

7. Da die Filme aus verschiedenen Ländern stammen, interessiert es uns, woher Sie diese bekommen?

Wir haben Partner auf Verleihseiten, Kinoverleih, wie die Fox oder Warner oder auch deutsche Verleihe wie Konstantin Film. Die kommen dann zu den Kinobetreibern und präsentieren produzierte und eingekaufte Filme. Es gibt ja genug Filmmessen in Amerika oder Europa. Dann können wir sagen ’nett‘ oder ‚da habt ihr bösen Mist eingekauft‘. Es ist quasi wie ein kleiner Supermarkt. Und dazu kommt natürlich auch, dass eben auf den großen Festivals, wie die Berlinale oder Cannes oder Toronto und Sundance, neue Filme vorgestellt werden, die vielleicht auch noch kein deutscher Filmverleih hat. Da weiß man schon, z. B. Carol, der momentan läuft, der lief letztes Jahr in Cannes. Also wir wissen jetzt schon von Filmen, die 2016/17 ins Kino kommen.

8. Da Sie so viele Filme schauen, haben sie einen konkreten Lieblingsfilm?

Das ist eine ganz oft gestellte Frage, aber eine gute Frage. Das hätte ich früher wahrscheinlich noch besser beantworten können. Um ehrlich zu sein ist das das Traurige bei der Arbeit im Kino, weil man irgendwann keinen Lieblingsfilm mehr hat, wenn man so wahnsinnig viele Filme schaut. Da denkt man sich oft: „Das hat man so schon mal gesehen.“ Es gibt wenige Filme, wo man sagt: „ Wow das ist ja mal was neues.“ Ein Klassiker, das werden ganz viele Kinoleute sagen, ist ein italienischer Film und heißt „Cinema Paradiso“ von Tonatore. Da geht es um einen kleinen Jungen, der Filmvorführer wird und der alte Mann, der ihn anlernt, erblindet, weswegen er sich von dem Jungen erzählen lässt, was gerade auf der Leinwand läuft. Das ist für Kinoleute sehr berührend. Letztes Jahr fand ich, Wiplash oder Gravity herausragend, aber ein non plus ultra habe ich nicht.

9. In Ihrem Video haben Sie auch erwähnt, dass es Ihnen sehr am Herzen liegt Kindern zu zeigen, was das Medium Film mit einem macht. Inwiefern tun Sie das und was macht denn Ihrer Meinung nach Film mit einem?

Das ist etwas das Programmkino auszeichnet, unabhängig von der Filmauswahl. Wir spielen nicht nur Filme ab, sondern versuchen Schüler, Leherer, Schulleiter und Schulklassen ins Kino zu holen, und zwar nicht am Wandertag, um dann irgendeinen Film zu schauen. Wir sagen: „Hey, wenn ihr doch gerade das 3. Reich durchnehmt, kann man ja viele Bücher lesen, um sich zu informieren, oder man geht einfach mal ins Kino und schaut ‚Schindlers Liste‘ oder andere.“ So kommt man viel schneller in ein Thema hinein, da man auch etwas vor Augen hat. Wir machen auch viele Fortbildungen, beispielsweise gibt es viele Filme, die auf dem Index stehen, wie der judenfeindliche Film von Goebbels ‚Hitlerjunge Quex‘. Den darf man heute in Deutschland im Kino nicht zeigen. Wenn aber ein extra dafür ausgebildeter Moderator mitkommt und erklärt, was man da sieht und was passiert ist das ok. Er hat auch das Recht die Vorstellung abzubrechen, wenn irgendeiner meint dumme Sprüche zu machen. Wenn das im Idealfall nicht passiert, diskutieren sie dann im Nachhinein, worum es ging. Das ist wahnsinnig spannend und bringt ihnen den Film näher, da viele vergessen, dass Film ja auch ein großes Mittel der Manipulation ist. Das hat keiner so gut gemacht wie Goebbels, im negativen Sinne. Wenn man einen Film schaut, dann lacht oder heult man, wenn in einem Film bestimmte Personen schlecht gemacht werden, dann nehmen das auch viele Leute mit nach Hause und sehen das als eine Wahrheit. Oder anders gesagt, wenn wir noch mehr „Fack ju Göthe“ zeigen, wird dieses Volk verblöden. Das muss man einfach mal sagen, das ist einfach RTL2, was hier passiert. Diese Filme haben keinen Inhalt mehr. Das ist etwas, das wir versuchen zu verhindern. Also auch den Schülern zu sagen: „Schaut mal, was ist jetzt passiert in Hitlerjunge Quex. Wie waren die Deutschen?“ Die stehen nämlich immer im Licht und in der Sonne und immer wenn man Juden sieht ist alles schmutzig, dreckig und dunkel. Und was passiert mit der Musik? Wenn man mal genau darauf achtet, wann bekomme ich Angst, wann geht es mir gut? Also wie wichtig Film eigentlich ist, was der mit uns macht, da wir heutzutage so viel Film wegkonsumieren auf dem iPhone, bei Facebook usw., das ist es was wir versuchen zu erklären.

10. Da wir im Rahmen unseres Seminars „Literarische Werke und ihre Verfilmungen“ hier sind, interessiert uns auch, ob Sie gerne Lesen oder ausschließlich Filme schauen.

Ich bin in der Tat kein großer Leser. Das liegt aber nicht daran, dass ich nicht gerne lese, sondern daran, dass ich einfach keine Zeit habe. Das ist wirklich ein Problem, wenn man auch viel nachts arbeitet, dann liest man zwei Seiten und kommt nie wirklich weit.

11. Haben Sie somit Erfahrungen mit dem Vergleich von Büchern und den dazugehörigen Filmen und können Sie tendenziell sagen, ob die Umsetzung dieser gut gelingt oder eher nicht?

Es ist ganz unterschiedlich. Also das literarische Werk hat natürlich erst mal den Vorteil, da es ja zuerst da ist, dass sich der Leser seine Welt schafft, er sein eigenes Bild von der Person kreiert und dem Umfeld oder Landschaften. Es ist natürlich oft schwer dem dann im Film gerecht zu werden. Ich würde nicht sagen, dass der Film dann schlechter ist, sonder er kann halt einfach anders sein. Dass, z.B. das Schloss, dass ich mir in meinen Gedanken vorgestellt habe, ganz anders aussieht oder wenn die Hauptfigur keine Locken hat, sondern glattes Haar. Dann bin ich vielleicht enttäuscht. Es ist natürlich so, dass man ein Buch im Vergleich zum Film komprimieren muss. Ein Film schafft es nicht ein Buch in allen Handlungssträngen nachzuerzählen und muss versuchen das auf 1 ½ oder 2 Stunden zu pressen. Deshalb sind gute Verfilmungen, die, die dem Buch nahe kommen, also die, die wesentlichen Handlungsstränge nacherzählen.

12. Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie ein Buch / einen Film besser fanden?

Also bei dem „Großen Trip“ ist es glaube ich ein Film, der dem Buch sehr nahe kommt, da er die Landschaften beispielsweise gut beschreibt. Und jetzt nur weil das gestern zufällig im Fernsehen lief, Herr der Ringe, um mal einen Mainstream Film zu nennen, da gab es auch relativ wenige Beschwerden. Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass Tolkin sehr genau erklärt hat wie diese Welt aussieht und dann konnte Peter Jackson die auch genau so umsetzen. Also das ist etwas, das sehr nahe kommt. Und der Film der jetzt rein kommt „Ich bin dann mal weg“, der von Harpe Kerkeling, der da diesen Trip macht, also man sieht da viel Jakobsweg, viel Spanien, Frankreich, Pilger und das ist was, das dem Buch wahrscheinlich sehr nahe kommt. Und es gibt natürlich auch Verfilmungen, die dem Buch überhaupt nicht nahe kommen. Habe ich jetzt keinen im Kopf, aber das gibt es auch.

13. Was denken Sie, hat ein Film mehr Möglichkeiten als ein Buch einen Menschen zu bewegen oder zum Nachdenken anzuregen?

Tendenziell sage ich ganz klar der Film hat mehr Einfluss, das liegt daran, dass der Film visuell ist und ich etwas sehe und dass ich etwas höre, also der Film verbindet ja hören und sehen. (im Theater auch sprechen? In der Oper nur singen?) Und da muss ich erster Linie ja nicht selber denken, sondern das wird mir vorgegeben, also er wird mich mehr manipulieren und beeinflussen als wenn ich nachdenke. Jetzt ist natürlich die Frage, wenn ich gerade super affin bin oder mich ein Thema anspricht kann ein Buch eine einzelne Person natürlich mehr beeinflussen als ein Film, also das hängt natürlich auch von meiner Lebenssituation ab. Beispielsweise bei einem Film: Der eine kommt raus und heult Rotz und Wasser und der andere fragt : „Wieso heulst denn du jetzt?“. Aber ich glaube Film ist nach wie vor das stärkste Medium, was die Leute am meisten bewegt und mitnimmt.

14. Abschließend haben sie ja eine Auszeichnung bekommen, als das beste Kino Bayerns, Warum verdient das Casino diesen Titel?

Naja wegen diesen am Rande erwähnten Sachen, dem Schulkino und natürlich auch der Filmauswahl. Was ist das beste Kino Bayerns? Es gibt ganz viele, tolle Kinos in Bayern. Und natürlich eine Jury, die mal für dieses mal für jenes entscheidet. Aber wir haben letztes Jahr wirklich ein gutes Jahr und eine gute Filmauswahl gehabt, viele Sonderveranstaltungen gemacht, viele Regisseure und Darsteller dagehabt, viele Besprechungen nach den Filmen gemacht, und viele Sonderreihen mit der Frauenbeauftragten, mit der Gleichstellungsstelle mit dem Jugendkulturzentrum. Und das sieht eine Jury natürlich auch und sagt: „Wow, die machen echt viel, sind die cool und auch das beste bayrische Kino.“ Zum Schluss ist es einfach so, dass man diesen Preis ein stückweit so sehen muss: Viele Kinos und Programmkinos, das sind wirtschaftliche Betriebe. Und hat man so ein heißes Jahr mit 35° ist alles nicht so toll und die Filme nicht so gut oder die Filme die gut gegangen sind waren alle eher so im Mainstream Bereich. Dann kippen einige Kollegen um sagen. „Ja komm, dann spielen wir jetzt auch Star Wars, ist doch egal.“ Und das ist halt etwas, das wir nicht machen, das hat die Jury auch erkannt für das letzte Jahr, dass wir eben auch gewisse Filme nicht gespielt haben, und das ist letztlich auch eine wirtschaftliche Unterstützung.

Durchgeführt von Franziska Griesbeck und Alina Schmidbauer

für das W-Seminar „Literarische Werke und ihre Verfilmungen“ bei Frau Ernst

am 20.12.2015

Neues von der Partnerschule in Tansania

Das FDG unterstützt seit Jahren Schulen in Tansania. So konnten mit den Spendengeldern viele sinnvolle Anschaffungen für die afrikanischen Schüler getätigt werden, z. B. Tische und Bänke, Schreibutensilien und Unterrichtsmaterial. Die beschenkten Schulen sind stets überwältigt von der Hilfsbereitschaft aus Aschaffenburg. Immer wieder versorgen uns Schulleiter und Lehrer mit neuen Informationen und Bildern. Diese wollen wir auch unseren Lesern nicht vorenthalten:

… I am happy to inform you that we are all doing fine. In this term our school is having two major events; the first one is that the Advanced level Students (in this case the Form Six students)  will be sitting for their final examination commonly known as ‚Advanced Certificate of Secondary Education Examination‘ that is scheduled to start on Monday, 2/5/2016 to 11/5/2016. The second event is the inter-school and then inter-regional sports and games competitions commonly known as UMISSETA, that have already started at school level and will finally be conducted national wise at the mid of June this year.

During last Friday there was  a graduation ceremony for the farewell of Form Six Students. The activity took place at Uvikambi Hall at Mbinga Roman Catholic Parish.Please find three  photos attached to this email. 

Many Greetings to all our friends at FDG

Thank you,

Anyandwile W. Mwasenga  

Makita Secondary School

Auf den Bildern sieht man die Absolventen bei den Abschlussfeiern.

O-LEVEL-STUDENDS SINGING

FORM SIX STUDENTS SINGINGNew

FDG gewinnt den School Cup in Frankfurt

Freitag, den 22.04.2016, spielte eine Basketball-Mixed-Mannschaft unserer Oberstufe Q12 beim School Cup der Fraport Skyliners. Nur eine Woche vor dem schriftlichen Mathe-Abi wurden die Spiele souverän gewonnen und der Cup wurde ans Dessauer geholt! Die Siegerehrung war vor gut gefüllter Halle in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels der Herren der Fraport Skyliners gegen Oldenburg. Auch etwa 40 Gäste vom FDG mit Freikarten bejubelten den Erfolg. Der Preis für die Siegermannschaft ist ein kompletter Trikot-Satz. Die Schulgemeinschaft gratuliert den erfolgreichen Korbjäger/innen: Franziska und Anne, Kevin, Till, Tobias und Betreuer Matthias Miksa.

Weitere Fotos und Spielberichte unter: www.fraport-skyliners.de/bb4you/school-cup/

Naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften befreien das Mainufer vom Müll

Wie jedes Jahr beteiligte sich das Friedrich-Dessauer-Gymnasium im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ erneut am Frühjahrsputz des Mainufers. Vor allem Plastikbecher von Feiern, kleine Schnapsfläschchen, Feuerzeuge oder sogar ein Taschenmesser waren Fundstücke der Sammlung. Letzteres landete nun nicht in den Müllsäcken, sondern wurde von der Biologielehrerin Birgit Kähler für das Erste „beschlagnahmt“, damit es später im Fundbüro zu seinem Eigentümer zurückkehren kann. Man darf gespannt sein…

Alle anderen Fundstücke landeten natürlich in den sorgsam getrennten Säcken. Dabei gab es jeweils Spezialisten für Plasikmüll, eine Tonne für Metall, Papierabfälle, Biomüll, Alufolie, Styropor, Kork, Glas und Restmüll. Welchen Nutzen die sorgsame Trennung hat, wurde dann bei der Führung über den Recyclinghof Mörswiesenstraße klar. Sicherlich trennt nun manch ein Müllsammler seit dieser ersten Aprilwoche zu Hause den Müll sorgsamer in seine unterschiedlichen Kategorien. Auf Initiative von Birgit Kähler hin finden sich übrigens in Raum 105 (früher in Raum 600) bereits seit vielen Jahren Trennmöglichkeiten zwischen Papier, Plastik und Restmüll. Ein Wunsch wäre, diese bereits in den Grundschulen erlernte Trennform auch an unserer Schule konsequent in allen Klassenzimmern durchzuführen.

Aktion Kids for Kitz – Müllmonster gegen das Sterben von versteckten Rehkitzen in der Wiese

„Kids for Kitz“ bedeutet ein gemeinsamer Einsatz gegen den Mähtod von Rehkitzen. Dafür bauen Kinder Scheuchen aus Plastikbeuteln, Holzgerüst und Glitzermaterial. Bei uns am FDG waren Schüler und Schülerinnen aus der AG „Faszination Natur“ und „Wissenschafts-Sprache“  Bauherren der Scheuchen, die am Dienstag, den 26. April 2016 dann von ihrer Biologielehrerin zu den ortsansässigen Jägern Hans und Bernhard Appelmann gebracht wurden.

Sobald ein Landwirt nun seine Wiesen rund um Schweinheim mäht, meldet er sich bei den beiden Jägern, die hauptberuflich die Karosseriewerkstatt Appelmann betreiben. Diese übergeben die im Betrieb zwischengelagerten Scheuchen, damit man sie vor dem Mähen in den Wiesen aufstellen kann. Die bunten und flatternden Gestelle dienen dazu, die Rehmutter zu veranlassen, ihr Kitz aus der Wiese zu holen – und somit vor den scharfen Messern des Mähdreschers zu retten.

Normalerweise ist das Rehkitz im hohen Gras gut versteckt und so kommt die Mutter nur zum Säugen und Putzen, um keine Fressfeinde auf das hilflose Kitz in den ersten Wochen aufmerksam zu machen. Bei Gefahr flüchten die Rehkitze nicht, sondern drücken sich fest an den Boden. Das Verhalten schützt sie zwar vor Raubtieren – nicht aber vor den Mähmaschinen, die damit häufigste Todesursache der Kitze sind.

Diesem gruseligen Geschehen wollen die Naturschützer des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums entgegentreten und hoffen nun auf Nachricht, dass ihre Kitz-Scheuchen auch erfolgreich eingesetzt wurden.

Die bereits in Miltenberg erfolgreich durchgeführte Aktion wurde von Doris-Völker-Wamser aus Hausen gegründet und von Sandra Ernst an das FDG weitergetragen. Unterstützung findet sich bei Forstämtern, Bauernverbänden, Jägervereinigungen und dem Tierschutzverein. Am Freitag, den 29.April findet um 10 Uhr in der Fasanerie eine große Auftaktveranstaltung statt, zu der mehrere Schulklassen anreisen. Ziel ist es, möglichst viele Personen für Helferlisten zu finden, um direkt vor dem Mähen noch einmal die Wiesen nach versteckten Rehkitzen zu durchkämmen und sie mit Grasbüscheln an den Handschuhen aus der Gefahrenzone zu tragen.

Ein informativer und liebevoll gestalteter Flyer verrät in aller Kürze das Wichtigste zur Aktion „Kids for Kitz“:

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SOR – Mit Flüchtlingen malen = Zeichen setzen

Nachdem sich unser ganzes P-Seminar „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zum Kennenlernen und Spielen mit den Flüchtlingen getroffen hatte, teilte sich unser Kurs in Kleingruppen auf. Mein Team hat sich vorgenommen, mit den Flüchtlingen eine Wand in der Schule zu bemalen. Mit viel Freude haben wir drei das erste Treffen erwartet. Dies hatte zum Ziel, einen ersten Entwurf für die Wand zu gestalten. Also wurden unsere Gäste aufgeteilt, so dass jede Gruppe ihre Ideen auf einem Blatt festhalten konnte. Ein Herz und Nationalflaggen standen dabei hoch im Kurs!

Eine Woche später fand das nächste Treffen statt. Die Entwürfe wurden fertiggestellt und einige Sprüche auf Syrisch und Farsi aufgeschrieben, so dass diese mit auf der Wand verewigt werden können.

Nun müssen wir auf die zweite Woche der Pfingstferien warten, in der wir gemeinsam mit unseren Gästen die Entwürfe auf die Wand übertragen wollen.

Zusammenfassend kann ich im Namen unserer Kleingruppe sagen, dass es uns wirklich sehr viel Spaß macht, Zeit mit den Flüchtlingen zu verbringen und uns mit ihnen zu unterhalten, was immer besser auf Deutsch funktioniert.

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Melanie Koch

Schüler experimentieren – Landessieg geht an FDGler

Seit April 2015 wird in deutschen Kinderzimmern geknobelt und geklappt. Grund dafür ist die Känguru knobelkette, die nach dem Känguru-Mathematik-Wettbewerb 2015 alle 850 000 teilnehmenden Schüler mit nach Hause nehmen durften. Auch Alexander Heeg (12) war von der Kette fasziniert. Aber wen er auch fragte, keiner hatte die schwersten Aufgaben des Blattes, das es zur Kette dazugab, geknackt. Und auch auf youtube zeigen knobelkid und Co nur die Lösungen der einfacheren Aufgaben.

Deshalb ging Alexander die Sache strategisch an, er schrieb ein Computerprogramm in der Programmiersprache Python. Dieses Programm führt Klappfolgen automatisiert durch, vergleicht die Ergebnisse mit frei eingebbaren Zielfiguren und zeigt bei Übereinstimmung die Entstehung der Zielfiguren als Animation. Mit selbst entwickelten Strategien konnte Alexander unter anderem die Rechenzeit des Programms deutlich verkürzen. So schaffte er es, rechtzeitig zum Wettbewerbstermin von „Schüler experimentieren“, der Juniorsparte von „Jugend forscht“, alle Aufgaben des Blattes zu lösen. (Die Lösungen zur Känguru knobelkette bzw. Känguru kette findet man hier.)

Das Ergebnis überzeugte die Jury des bayerischen Landeswettbewerbs von „Jugend forscht“: Thomas Grupp, Leiter des BMW-Dynamikzentrums, in dem die Veranstaltung in Dingolfing stattfand, überreichte Alexander den ersten Preis im Fachbereich Mathematik/Informatik.

Ein zweiter Preis in diesem Fachbereich wurde nicht vergeben, den dritten Preis erhielt Luis Kleinwort (13) aus Würzburg für sein ebenfalls beeindruckendes Computerprogramm Vocabbeam (siehe www.vocabbeam.de). Damit können im Computerraum – auch spielerisch – interaktiv Englischvokabeln und –grammatik trainiert werden (beispielsweise kann der Systemadministrator damit den Schülern – auch über das Internet – beliebige Vokabeln zuweisen und er erhält eine Auswertung der Ergebnisse).

Mit seinem ersten Preis konnte Alexander an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen, in dem er mit seinem Computerprogramm zur Untersuchung von Schafkopfstrategien ebenfalls in der Endrunde von „Schüler experimentieren“ Erster und somit Landessieger wurde.

Und diesmal belohnte sogar das bayerische Kultusministerium Alexanders Forschungen: Von Kultus-Staatssekretär Georg Eisenreich persönlich erhielt Alexander den besonders begehrten Sonderpreis des bayerischen Staatssministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst“, der spartenübergreifend für die beste Landeswettbewerbsarbeit aller Fachbereiche vergeben wird.

Trotz dieser Würdigungen will Alexander seine Forschertätigkeit im nächsten Jahr aber erst einmal ruhen lassen und sich ganz der Wettbewerbs-Mathematik widmen.

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„Erinnerungsorte an die NS-Zwangsarbeit in Mitteleuropa“ in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Vom 16. bis zum 18.03.2016 besuchten acht Schüler aus der Q11 im Rahmen einer deutsch-tschechischen Jugendbegegnung die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslager Flossenbürg.

Nach der zum Glück reibungslosen Anfahrt mit ICE, Regional-Express und Bus fanden wir uns im Bildungszentrum der Gedenkstätte wieder. Dort sollte sich jede Teilnehmergruppe kurz vorstellen, worauf wir natürlich vorbereitet waren. Trotz technischer Probleme mit dem Beamer präsentierten wir unsere Schule und die Stadt. Danach gab es auch schon den ersten Workshop „Mein Bild vom Nationalsozialismus“, der in Deutsch, Englisch oder Tschechisch bearbeitet wurde. In Teams eingeteilt diskutierten wir über 22 Bilder aus verschiedenen Bereichen der NS-Zeit (Propaganda, Verfolgung, Novemberpogrom…) und entschieden uns für fünf Bilder, die den Nationalsozialismus am besten wiederspiegeln. Nach dem Abendessen fuhren wir via Bus nach Tachov in Tschechien, wo sich unser Hotel zur Übernachtung befand. Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung.

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Nach dem Frühstück fuhren wir wieder nach Flossenbürg, um in diesmal nach Muttersprache getrennten Gruppen, zwei Seminare zu besuchen. Dort wurde uns ein kurzer NS-Propagandafilm zum Thema „Arbeiten in Deutschland“ gezeigt, der Ausländer anwerben sollte, um nach Deutschland zum Arbeiten zu kommen. Doch die Interviews mit Zeitzeugen, die wir danach sahen, zeichneten ein ganz anderes Bild von der „schönen Arbeit“ in Deutschland – nämlich Zwangsarbeit. Nach dem Mittagessen galt es dann einige Fragen zur neuen Wanderausstellung „Verlorenes Gedächtnis“ zu beantworten. In der Ausstellung, die noch bis 10. April geöffnet ist, werden 18 Außenlager des Stammlagers Flossenbürg in Deutsch und Tschechisch gezeigt. Sie erinnert an die NS-Zeit und schildert individuelle Geschichten einiger Überlebender. Danach konnte man noch an einer geführten Exkursion zur Burgruine Flossenbürg und dem Steinbruch, in dem früher die Zwangsarbeit betrieben wurde, teilnehmen. Pünktlich um 16:00 gab es die offizielle Eröffnung der eben erwähnten Ausstellung und zum Abschluss des Tages das einzigartige Abendessen im Restaurant Ve skala in Chodová Planá, das sich in einer Höhle befindet.

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Freitags gab es die Möglichkeit, sich die Dauerausstellung der Gedenkstätte selbst anzuschauen, wobei mir persönlich die 90 Minuten keineswegs reichten, die gesamte Ausstellung zu besuchen. Nach einer Abschlussreflexion und anschließender Verabschiedung machten wir uns auch wieder auf den Weg und erreichten dank funktionierender Planung nach fünfeinhalb Stunden Aschaffenburg Hbf – was sogar noch dafür reichte, sich das Theaterstück der Schule anzusehen.

Teilnehmer: Nino, Dennis, Felix, Tobias, Manuel, Anna, Helen, Julian

Autor: Julian Staab Q11

Bilder: Anna Schuhwerk Q11

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Landeswettbewerb Mathematik – FDGler ist Landessieger

Die 2. Runde des Landeswettbewerbs Mathematik ist abgeschlossen und Alexander Heeg (7b) zählt mit der Maximalpunktzahl von 12 Punkten zu den Landessiegern.

In diesem Schuljahr nahmen insgesamt 964 Schüler bis zur 10. Jahrgangsstufe am 18. Landeswettbewerb Mathematik teil. Davon erreichten  317 Schüler die 2. Runde und schickten Lösungen zu den anspruchsvollen Aufgaben ein. Nach der Korrektur wurden die bayernweit 60 besten Schüler zu Landessiegern erklärt und erhielten eine Einladung zu einem Seminar in den Osterferien. Zu den Landessiegern gehört auch Alexander Heeg (7b), der in beiden Runden die Maximalpunktzahl erreichte.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!

Triest, die Stadt der Winde

Der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Triest (Italien) lässt sich wohl mit zwei Worten beschreiben: „Unvergessliche Zeit“. Was diesen Austausch für mich unvergesslich macht, war unsere Gruppe, die Offenheit und Sympathie der italienischen Partner, das Essen und die Ausflüge. Triest ist  sehenswert, angefangen mit dem Rathaus, dem Meer und den vielen Schlössern. Begleitet wurden wir stets von unseren Lehrern, Frau Kuhn und Herr Schwaderer, von der Sonne und der Bora, ein starker Wind, der in Triest häufig weht.

Highlights dieser Woche waren der Ausflug nach Venedig und das Castello Miramare.

Venedig: Viele kannten diese Stadt nur aus Bildern. Die Vorfreude war groß und wir wurden nicht enttäuscht. Die vielen Kanäle mit dem türkisen Wasser, die schönen Paläste und zu guter Letzt der Markusplatz. Eine interessante Stadtführung bekamen wir von unseren Lehrern. Und das Wetter spielte auch super mit.

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Castello Miramare: Es war weniger das Schloss, was uns so beeindruckte, sondern eher der große Park und der kleine Steg, der direkt am Meer entlang ging. Wir verbrachten dort einen schönen Nachmittag und wurden Zeugen eines wunderschönen Sonnenuntergangs.

TriestMiramare

Ein weiteres tolles Erlebnis war das Leben  in unseren Gastfamilien. Wir wurden herzlich aufgenommen und nahmen am Alltag teil. Ebenso brachten uns unsere Gasteltern die regionale Küche nahe. Oft bekamen wir beim Essen den Satz „Ihr esst zu wenig“ zu hören. Doch davon kann keine Rede sein: Unsere Mägen waren reichlich gefüllt.

Das Fahren mit den Linienbussen war ein Kapitel für sich. Wir können von in Bustüren eingequetschten Händen und genervten Italienern ein Lied singen. Hier hat uns oft der Satz „Siamo tedeschi“ („Wir sind Deutsche“) gerettet. Busfahren in Italien kann man einfach nicht mit Deutschland vergleichen.

Ich würde jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen am Austausch teilzunehmen. Es ist ein Erlebnis, von dem man noch lange erzählt.

Sophie Gentil (10a)

Ergometerklasse – Vortrag von Dr. Jorde (Universität Wien) zur Umsetzung

Eigens für das FDG reiste Dr. Jorde, der Initiator der in Österreich bereits flächendeckend etablierten Ergometerklassen, nach Aschaffenburg. Da das FDG für das nächste Schuljahr eine Ergometer-Klasse in der 5. Jahrgangsstufe anbietet, holte sich das FDG die Informationen und Tipps aus erster Hand. Neben einer gymnasienübergreifenden Fortbildung für Fachkollegen referierte Dr. Jorde auch am Tag der offenen Tür des FDG und stellte sich den Fragen interessierter Eltern.

Im Vortrag verdeutlichte Dr. Jorde die Ziele der Ergometerklasse: Erhöhung der Bewegung und Konzentration sowie eine Gewichtsregulierung der Schüler, die – sich teilweise auf Ergometern bewegend – unterrichtet werden. Dieses moderate Radfahren unterstütze die Gesundheit der Schüler, die in der Schule ohnehin zu lange säßen.

Obwohl die Schüler pro Tag nur eine Stunde und somit nur eine Unterrichtsstunde auf den Rädern seien, zeigten sich bei empirischen Untersuchungen der Universität Wien signifikante Verbesserungen: Leistungszuwachs, Anstieg der Konzentrationsfähigkeit, positiver Einfluss auf den BMI, Erreichen guter Notenschnitte, Rückgang von Aggressionen, Schulung der sozialen Kompetenzen sowie eine dezidiert positive Einstellung zur Gesundheit.

Skepsis etwas in Bezug auf die Lärmentwicklung oder Enge im Raum sei nicht angebracht: Die Räder liefen extrem leise und seien flexibel im Raum aufzustellen, die Schüler schwitzten nicht und motivierten sich gegenseitig. Eine Eingewöhnungsphase lasse die Ergometerklasse optimal anlaufen.

Im Bild unten sehen Sie die FDG-eigenen Ergometer, die schon auf ihre Benutzer im nächsten Schuljahr warten:

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FDG goes international – große Begeisterung für das Ausland

In einer Gastfamilie im Ausland leben und dort zur Schule gehen oder doch lieber auf einem Dreimast-Segelschiff für sechs Monate über den Atlantik segeln?
Der Informationsabend „FDG goes international“ am 24. Februar 2016 stellte Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Jahrgangsstufe sowie deren Eltern eine Vielzahl an Möglichkeiten vor, wie man einen Auslandsaufenthalt sinnvoll in seine Schullaufbahn integrieren kann.
Neben der Verbesserung der Sprachkompetenz trägt ein Auslandsaufenthalt auch maßgeblich zur Persönlichkeitsbildung und zur Weltoffenheit bei. Davon konnten auch die fünf Referenten berichten, die wir im Rahmen dieses Informationsabends eingeladen hatten:
Leila (Q11) berichtete begeistert von ihren sechs Monaten im „Klassenzimmer unter Segeln“ – sie überquerte zusammen mit einer 10. Klasse den Atlantik auf einem Dreimast-Segelschiff und erhielt dort regulären Unterricht.
Patrick (Q11) berichtete von seiner unvergesslichen Zeit in Neuseeland. Er lebte dort ein halbes Jahr in einer Gastfamilie und besuchte eine neuseeländische Schule. Die Freundschaften, die er dort geknüpft hat, möchte er nicht mehr missen.
Zudem waren zwei Referentinnen einer Austauschorganisation eingeladen, die über ein Austauschjahr in den USA berichteten. Zum Schluss stellte Philipp seine Erfahrungen bei einem Sprachstipendium im Rahmen des Preisträgerprogramms des PAD vor.
Das große Interesse der Anwesenden zeigte, dass wir begeisterungsfähige Schülerinnen und Schüler haben und eine sehr weltoffene Schule sind. Wir hoffen, dass wir mit diesem Informationsabend bei dem ein oder anderem die Lust auf das Kennenlernen der Welt geweckt haben! Denn, wie Goethe schon sagte:  Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen!
R. Schwaderer, V. Schulze-Nicolai

Journalistisches Arbeiten über Frankfurts Dächern

Am Mittwoch, den 13.01.2016, machte sich das P-Seminar „Journalistisches Arbeiten“ auf den Weg nach Frankfurt zur Nachrichtenagentur Reuters.

Thomson Reuters ist der größte internationale Multimedia-Anbieter für Nachrichten. Mit einer vielseitigen Geschichte, die über 160 Jahre zurückgeht, setzen viele Kunden ihr Vertrauen in diese Firma. Jeden Tag veröffentlichen über 2500 Journalisten, verteilt auf fast 200 Filialen überall auf der Welt, internationale und nationale Nachrichten schnell und objektiv. Darunter befindet sich auch die Zweigstelle in Frankfurt am Main. Diese ist im Messeturm sesshaft und konzentriert sich auf die Gebiete Finanzen und Unternehmensführung.

Nach der persönlichen Begrüßung durch den Ansprechpartner Herrn Schütze hat der Kurs einen kurzen Einblick in die Arbeitsweise der Reporter und Angestellten erhalten. Anschließend wurde er in den Konferenzraum „Berlin“ geführt, wo die Schüler als Redakteure an einem fiktiven Fall den Arbeitsalltag einer Nachrichtenagentur erleben durften.

Ihnen wurden Informationen verschiedener Quellen geliefert, anhand derer sie über Vertrauenswürdigkeit und Relevanz der anschließend zu veröffentlichenden Nachrichten entscheiden mussten. Die Risiken dieser Arbeit wurden den Schülern bewusst, als sich das Beispiel des hypothetischen Bombenanschlags am Kölner Bahnhof als „harmlose“ Gasexplosion entpuppte.

Die Gruppe war sichtlich verwundert über die Möglichkeit, dass selbst Informationen gesicherter Quellen die Redakteure unbewusst zu falschen Annahmen führen können.

Darauf folgte eine kurze Fragerunde, in der die Schüler mehr über Studium, Firma und die Arbeit einer Nachrichtenagentur im Allgemeinen erfuhren.

Den Abschluss bildete eine von Herrn Schütze organisierte Überraschung: der Blick auf Frankfurt aus dem 60. Stockwerk des Messeturms.

Friedrich-Dessauer Gymnasium Aschaffenburg

Elisabeth Ott, Kelly Fuchs (Q12)

SMV gestaltet Schule mit – Klassensprecherseminar in Schaippach

Wir, alle Klassensprecher des FDG, fuhren Mitte November für zwei Tage nach Schaippach zu einem Klassensprecherseminar. Die Fahrt begann am 19.11.2015 pünktlich um 11:45 Uhr. Nachdem wir im Schullandheim angekommen waren, gab es Spagetti Bolognese zu Mittag. Als alle aufgegessen und ihre Zimmer bezogen hatten, machten wir eine erste Kennenlernrunde. Nach kurzer Zeit verstanden sich alle prächtig.

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Anschließend  begannen sehr interessante Workshops, wie zum Beispiel Zeitmanagement bei Herrn Bauer. Um halb sieben gab es Abendessen und danach haben wir viele Spiele gespielt und unsere eigenen Buttons gemacht. Um 22:00 Uhr war der Tag zu Ende. Am Freitag ging es dann nach einer Stärkung an die Erstellung eines Verhaltenskodex, indem wir künftige und bereits vorhandene Regeln vorschlugen und besprachen.

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Dann gab es Mittagessen, Schnitzel mit Pommes. Nach dem Mittagessen trafen sich alle nochmals, um die zwei Tage zu reflektieren. Um 14:00 Uhr fuhren wir zurück ins schöne Aschaffenburg. Das Seminar hat sehr viel Spaß gemacht und war SEHR lehrreich!

Celine Panten, 7c

Rückblick auf das Schuljahr 2014/15

Soziales, Musik und Kunst – Schule ist mehr als Pauken – Schule bedeutet auch, für den anderen einzustehen. Das machen unsere Schüler mittels verschiedener sozialer Aktionen, z. B. der SMV, der Fachschaften Religion und Sport. Mehr als nur Pauken bedeutet es, wenn man mit den musikalischen Ensembles oder im Unter– bzw. Oberstufentheater auf der Bühne steht. Freiraum für Kreativität findet man ebenso in der Kunst, die alljährliche Modenschau, der Landessieg beim Europäischen Wettbewerb und zahlreiche Exponate, Produkte des Kunstunterrichts, geben davon beredtes Zeugnis. In diesem Schuljahr geht es ganz sicher musisch weiter, zumal wir mit den „Instrumental-kreativ-Klassen“ eng mit der Musikschule Aschaffenburg zusammenarbeiten.

MINT – Nicht erst seitdem das FDG zum MINT-EC-Verbund gehört, gilt es als ein Gymnasium mit einem sehr ausgeprägten naturwissenschaftlich-technologischen Profil. Wir sind stolz, dass es gleich zwei „Schüler experimentieren“-Teilnehmer auf das Siegertreppchen geschafft haben und der Superpreis des Bayerischen Kultusministeriums an das FDG ging. Exkursionen, die Teilnahme an Wettbewerben und NTG-geprägte P-Seminare wie SANTO oder „Physik für die Unterstufe/Grundschule“ sind fester Teil des jährlichen Schulprogramms.

Sprachliche Vielfalt – Das FDG als größtes Gymnasium in Aschaffenburg kann auch in sprachlicher Hinsicht viele Angebote zur Verfügung stellen. Besondere Eindrücke bot der Besuch der Partnerschule in China. Auch die Partnerschule in Frankreich war heuer Reiseziel. Aus Italien und China trafen Schüler am FDG ein. Die Fachschaften Latein, Französisch und Deutsch förderten mit verschiedenen Aktionen die Leselust. Die Fachschaft Englisch  verabschiedete eine Institution unserer Schule: StD Hermann Englert, dem wir alles Gute im Ruhestand wünschen. Regelrecht gekrönt wurden die Bemühungen im Fach Englisch mit dem Landessieg des Bundeswettbewerbs Fremdspachen. Wir freuen uns auf den Austausch mit der Grammar School Perth, unserer sechsten Partnerschule.

Erlebnis Sport – Sport wird besonders dann zum Erlebnis, wenn man Teamgeist und Gemeinschaft spürt. In diesem Sinne hatte das Schuljahr 2014/15 einige sportliche Highlights zu bieten: Das Sportfest für unsere neuen Fünftklässler, der alljährliche Run auf den HVB-City-Lauf Aschaffenburg, die vorderen Platzierungen der Judoka, Schwimmer, Tennisspieler, Leichtathletinnen und Fußballerinnen bei den Landeswettbewerben. Sehr gefreut hat uns auch der Gewinn von Gold und Bronze bei den bayerischen Schulmeisterschaften einer besonderen Sportart, nämlich Schach. In diesem Schuljahr geht es ganz sicher sportlich weiter, zumal wir die neuen „Sportklassen“ eingerichtet haben.

Benefizlauf – FDG spendet 3750 Euro für Grenzenlos

Mit einer Spende in Höhe von 3750 Euro unterstützt das FDG den Sozialverein Grenzenlos. Der Betrag kam Ende Juli 2015, bei Sporttag des letzten Schuljahres, bei einem Benefizlauf von 300 Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen zusammen. Die Schüler liefen in der f.a.n. frankenstolz arena möglichst viele Runden, um Sponsorengelder zu sammeln. Wie Grenzenlos-Vorsitzender Harry Kimmich betont, sei diese hohe Summe dem ungewöhnlichen Engagement der Schüler und der Spendenbereitschaft der Eltern zu verdanken. Die Lehrerinnen OStR Karin Hebeler und StD Bettina Henn überreichten den Betrag an die Leiterin der Sozialberatung des Vereins Grenzenlos, Marion Forche.

Europa und die „boat people“ – Referendare besuchen Planspiel zur Asylpolitik der EU

Am Freitag, den 24.07.2015 verbrachten die Referendarinnen und Referendare des Studienseminars 2015/17 den Tag in Würzburg, um dort in der „Akademie Frankenwarte Würzburg“ bei einem politischen Planspiel zum äußerst aktuellen Thema „Europa und die ‚boat people’“ mitzuwirken. Dieses Event fand im Rahmen des Seminars „Staatsbürgerkunde“ unter der Leitung von Herrn Braun statt.

Bei einem Planspiel werden brisante Entscheidungen der Politik, hier der Umgang mit den Flüchtlingen, simuliert, indem die Teilnehmer in die Rolle von diversen europäischen Außenministern schlüpfen, mit anderen Ländern diskutieren und intensiv verhandeln. Durch diese spielerische Variante werden die politische Dynamik sowie die Tragweite jeder einzelnen politischen Entscheidung deutlich und die komplexen Vorgänge in der Politik treten in den Vordergrund.

Also schlüpften die 27 Referendarinnen und Referendare des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums jeweils in Dreiergruppen in die Rolle der Außenminister von Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Spanien, Griechenland, Großbritannien, Lettland und Polen. Nach einer theoretischen Einführung in die Thematik durch die Seminarleiterin Marieke Schöning wurden die Teilnehmer den verschiedenen Ländern zugeordnet und beschäftigten sich mit dem jeweiligen Länderprofil und den ausgeteilten Informationen, z. B. bezüglich Jugendarbeitslosigkeit oder Staatsverschuldung. Das eigentliche Planspiel begann nun, indem das aufgrund seiner geographischen Lage besonders betroffene Italien, das sich aufgrund des rapiden Anstiegs des Flüchtlingsstroms nicht mehr in der Lage sieht, diesen alleine zu stemmen, eine Strategie vorschlug, wie sich die anderen Länder unterstützend beteiligen können. Diese Strategie war nun Grundlage für Verhandlungen, Diskussionen sowie Kompromisse und Zugeständnisse zwischen den einzelnen Ländern. Themen waren unter anderem die humanitäre Soforthilfe, der militärische Einsatz in den Flüchtlingsländern zum Eigenschutz, der Aufbau von Informationszentren und, der fast wichtigste Punkt, die Finanzierung all dieser Maßnahmen. Mit Hilfe der als EU-Präsidentin und Moderatorin tätigenden Seminarleiterin Schöning erfuhren die Teilnehmer nun die Komplexität von politischen Entscheidungen am eigenen Leib und konnten sich letztendlich auf eine gemeinsame Lösung einigen.

 

Exkursion des Biologisch-physikalischen Praktikums an der Hochschule Aschaffenburg

Den Blick über den schulischen Tellerrand hinaus zu unternehmen, ist für das FDG eine Selbstverständlichkeit. Dazu gehören auch Exkursionen die die Hochschule Aschaffenburg. Das Biologisch-physikalische Praktikum unter der Leitung von Simone Imgrund informierte sich bei den Profis über den Laboralltag der Hochschule. Näheres ist Nachzulesen unter https://www.h-ab.de/ueber-die-hochschule/organisation/labor/biomems/news/.

Erasmus+ Partnerschaft zwischen dem Friedrich-Dessauer-Gymnasium  und der Grammar School Perth genehmigt

Erasmus+  ist das Programm für allgemeine Bildung, Jugend und Sport in Europa. Es bietet eine finanzielle Förderung, die das FDG und die Grammar School Perth für ein dreijähriges Programm erhalten haben. Unser Projekt trägt den Namen „Enhancing European Cooperation on the Basis of the Olympic Idea” und beinhaltet Aktionen im sportlichen, kulturellen und sprachlichen Bereich. Darüber hinaus ist die Förderschule „Altes Schweinheimer Schulhaus“ in Goldbach beteiligt. Die Schüler mit körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen profitieren ebenfalls von den geplanten Aktivitäten, wie zum Beispiel den Mini-Paralympics.

Die langwierige und umfangreiche Prozedur der Antragstellung hat sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt. Ein 36-seitiges Antragsformular musste von beiden Partnerschulen ausgefüllt und zum 30.3.15 bei der Europäischen Kommission  eingereicht werden. Nach intensiver Prüfung durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) erreichte uns am 29.6.2015 der positive Bescheid.

Die praktische Umsetzung des Projekts startet nach Absprache mit unseren Partnern zu Beginn des Schuljahres 2015/16.

Claudia Holtermann und Anke Jäger

Nähere Informationen:

Was ist Erasmus+?

Hinter Erasmus+ verbirgt sich in unserem Fall eine sogenannte „strategische Partnerschaft“. Solche Schulpartnerschaften kann jede Bildungseinrichtung beantragen. „Sie sollen die Entwicklung, den Transfer und  die Umsetzung von Innovationen und/oder von gemeinsamen Initiativen zur Förderung der Zusammenarbeit, Peer-Learning und des Erfahrungsaustausches auf der europäischen Ebene unterstützen“, wie es im Programmleitfaden 2015 heißt.

Weitere Ziele sind im Folgenden aufgeführt: 

Bessere Sprachkenntnisse

Größere digitale Kompetenz

Größeres Verständnis und größere Aufgeschlossenheit für gesellschaftliche, sprachliche und kulturelle Vielfalt

Positivere Einstellung gegenüber dem europäischen Aufbauwerk und den Werten der EU

Unterstützt werden folgende Zielstellungen:

Aktivitäten, die durch Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Organisationen den Austausch über Verfahren fördern

Aktivitäten, die die Entwicklung, Prüfung und/oder Durchführung innovativer Verfahren in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend unterstützen

Aktivitäten, die die Anerkennung und Validierung von Kenntnissen, Qualifikationen und Kompetenzen erleichtern, die durch formales, nichtformales und informelles Lernen erworben wurden

Aktivitäten zur Unterstützung von Lernenden mit Beeinträchtigungen/besonderen Bedürfnissen beim Abschluss von Ausbildungszyklen, zur Erleichterung des Übergangs in den Arbeitsmarkt und zur Bekämpfung der Ausgrenzung und Diskriminierung von Randgruppen im Bildungsbereich

Aktivitäten zur besseren Vorbereitung und zum besseren Einsatz der Fachkräfte in der Aus- und Weiterbildung hinsichtlich der Herausforderungen in der Lernumgebung in Zusammenhang mit der Gleichheit, Vielfalt und Integration

 

Klassenbesuch der Uni Würzburg – Schüleruni

Nach einer sowohl für die Lehrer als auch für die Schüler zweier 9. Klassen durchaus amüsanten Zugfahrt ging es geradewegs zum Uni-Gebäude, welches sich als sehr komisch wirkend, aber dennoch innovativ erbaut herausstellte.

Schon kurz nach der Ankunft begann die erste Vorlesung, die in einem für die Schüler ungewohnt großen Hörsaal stattfand. Diese thematisierte die Ressourcen unserer Erde und deren Ausnutzung durch den Menschen, was den Großteil der Zuhörerschaft zu interessieren schien, wohingegen die Konzentration während des zweiten Vortrags, der nach einer 5-minütigen Pause folgte, zurückging. Daher konnten die Schüler nicht sehr viel zu dem Vortrag über Nanomedizin und Nanostruktur sagen, außer dass einige Male das Wort „fancy“ viel.

Nach dem Universitätsbesuch war es allen erlaubt, noch etwas Zeit in der Innenstadt zu verbringen, was dazu führte, dass die meisten sich geradewegs auf den Weg machten, ihren Hunger zu stillen, was fast immer in diversen Fastfoodketten in Form eines fettigen Burgers oder eines Döners stattfand, denn außer den Lehrern, die sich in einem Restaurant mit Nudeln versorgen ließen, wollte wohl niemand viel Geld für seine Sättigung ausgeben.

Nach einigen Shoppingerlebnissen und einer zur Belustigung der Schüler führenden „Sprudelmaschine“ – ein Rohr, das mit Wasser gefüllt und mit einer Turbine am Boden ausgestattet ist, die wiederum durch eine Kurbel außen am Rohr zur Drehung gebracht werden kann, was einen Strudel zur Folge hat- , erfolgte die von Kopfhörern und Musik geprägte, eher ruhige Heimfahrt, wonach die Veranstaltung aufgelöst wurde und sich alle auf den Heimweg machten.

Ein Beitrag von Michl Eiselt und Tilman Berchtenbreiter

Angela Pechtl

Der Film von unserer Theateraufführung „Ein Sommernachtstraum“ ist fertig!

Ihr erhaltet das Video auf DVD mit einem Booklet und vielen tollen Bildern zum Preis von nur 7 €.

Schaut in den Pausen einfach mal in der Pausenhalle vorbei…

Wir freuen uns auf Euch!

Bundeswehroffizier diskutiert mit Q 12 über „Systeme kollektiver Sicherheit“

Im Februar bot sich der Q12 eine einmalige Gelegenheit: zwei Schulstunden lang hatte sie die Möglichkeit, bei einem Vortrag eines Jugendoffiziers der Bundeswehr Fragen zu stellen und mehr über dessen Arbeit zu erfahren. Der Jugendoffizier, Herr Voß, begann seinen Bericht damit, etwas über seine Person und die Anfänge seiner Karriere bei der Bundeswehr zu erzählen und gewann die Aufmerksamkeit der Schüler besonders durch ein Bilderquiz über Politik und den Themenbereich, den er in der folgenden Stunde den Zuhörern näherbrachte: die Systeme kollektiver Sicherheit. Aber was genau bedeutet eigentlich Sicherheit? Diese Frage eröffnete Herr Voß den Schülern und die Ergebnisse waren breit gefächert: Von persönlichen Bedürfnissen wie ein schützendes Zuhause oder Nahrungssicherheit bis zu nationalem Frieden. Die NATO sei eine Organisation, die durch die Zusammenarbeit vieler verschiedener Länder genau das schaffen wolle: Frieden und Sicherheit. Doch dies erweist sich noch heute als schwere Aufgabe. Auch die Bundeswehr, die der Jugendoffizier vertrat, hat sich internationale Sicherheit als Ziel gesetzt. Zu ihren Aufgaben zählen deswegen unter anderem die Terrorismusbekämpfung, die Landesverteidigung, humanitäre Hilfe und Krisenbewältigung. National entscheidet aber nicht die Bundeswehr selbst, sondern der Bundestag, ob ein Auslandseinsatz in Frage kommt, international entscheidet dies sogar die NATO. Jedoch stellte Herr Voß auch klar, dass Katastrophen und Spannungen trotz vieler Sicherheitsmaßnahmen schwer zu verhindern seien und somit auch die daraus resultierenden Krisenherde und Konflikte. Da diese Konflikte nicht nur diplomatisch, sondern auch militärisch oder mit Gewalt zu lösen versucht werden, entstehen immer mehr Flüchtlingsströme, für die viele große Flüchtlingslager errichtet wurden. Durch den vermehrten militärischen Einsatz ergeben sich neue Diskussionen: Gefährdet das Aufrüsten die Sicherheit oder ist das Gegenteil der Fall? Welche Staaten besonders instabil sind, zeigte Herr Voß anhand einer aussagekräftigen Karte. Auch auf das Konfliktpotenzial von Drogenhandel ging er ein, dieser führe zu organisierter Kriminalität. Ein anderes Beispiel für organisierte Kriminalität seien Cyberangriffe, durch die man im schlimmsten Fall Atomkraftwerke kontrollieren könnte. Durch diese vielseitige Palette an potenziellen Gefahren sei es unumgänglich, nicht nur in Sachen Waffen, sondern auch im Bereich Computer und Serverschutz nachzurüsten. Doch besonders die Terrorismusbekämpfung sei extrem schwer: So kam es sogar im gut überwachten Russland zu unverminderten Anschlägen. Doch auch die Reaktionen und Einsätze der Länder gehen, beispielsweise bei der Terrormiliz IS, weit auseinander, offensichtlich ist aber, dass sich die USA als ‚Staatspolizei‘ nicht nur in der NATO eine Vormachtstellung gesichert hat. Schlussendlich erklärte der Jugendoffizier, dass Sicherheit sehr wichtig, die Sicherheitspolitik aber auch schwer zu bewältigen sei. Unter anderem spiele Geld zum zivilen Aufbau als auch der Aufbau von Armeen und der Polizei eine große Rolle. Dies und andere Themen regten so viele verschiedene Diskussionen zwischen den Schülern und Herr Voß an, dass einige Q12-ler sogar nach dem Läuten der Schulglocke damit fortfahren wollten. So kann man abschließend nur sagen, dass es ein sehr interessanter und gelungener Vortrag über die Bundeswehr und Systeme kollektiver Sicherheit war und es auf jeden Fall sinnvoll wäre, solch einen Vortrag auch für die kommenden Generationen an Zwölftklässlern anzubieten.

 

Elena Zahn, Q12

FDG mit Festakt in MINT-EC-Netzwerk aufgenommen

Im Rahmen des ersten bayerischen Regionalforums MINT 100 des Vereins mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e. V. (MINT-EC) ist das Friedrich-Dessauer-Gymnasium mit einem Festakt am 22.10.2014 in das bundesweite MINT-EC-Netzwerk aufgenommen worden. Damit gehört das FDG nunmehr zu den 28 bayerischen Schulen, die von der Förderung durch den Verein in Form von Seminaren und Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen für Lehrkräfte profitieren können. Im Austausch mit den im Netzwerk zusammengeschlossenen Schulen kann der mathematisch-naturwissenschaftliche Unterricht zudem stets auf dem neuesten Entwicklungsstand bleiben. Werner Gollub, Vorstandsvorsitzender des MINT-EC, betonte die Vorteile der Zusammenarbeit: „Diese leistungsstarken Schulen werden wichtige Impulse geben und das MINT-EC-Netzwerk weiter stärken.“ Schulleiter StD Michael Lummel und Direktoratsmitglied StD Alexander Pabst unterstrichen die Bedeutung des Gütesiegels: „Die Aufnahme unserer Schule in das Netzwerk des MINT-EC ist eine Auszeichnung für die hervorragende Ausbildung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.“
Das Bild zeigt die Vertreter des FDG, StR Volker Fries (zuständig für die Betreuung bestimmter Jugend forscht-Projekte, dritter von links) und StD Alexander Pabst (Verantwortlicher für den MINT-Bereich am FDG, vierter von links) neben Staatssekretär Georg Eisenreich.  (Bild: MINT-EC)

Berlin Tag und Nacht

Bundestag, Oper, Disko –

Berlin Tag und Nacht

Acht Stunden Fahrt, am kulturärmsten Tag drei Museen und eine Oper, zehn Kilometer Laufweg pro Tag und sieben Stunden nichts zu essen, meine Klasse konnte sich gar nicht halten, vor überschäumender Begeisterung, aber das Beste kam noch, Start morgens um halb sechs an der Schule. Die euphorische Ankündigung, mit der die Lehrer in meiner Klasse Details der nahenden Berlinfahrt preisgaben, löste nicht gerade Begeisterungsstürme aus, blankes Entsetzen traf es eher.

Es war soeben am Dämmern, als nach und nach immer mehr unausgeschlafene Gesichter, ihre Kissen umklammernd, beim Bus eintrudelnden. Doch die acht Stunden vergingen wie im Schlaf, zumindest für die meisten,welche dann ausgeschlafen in Berlin ankamen, wo schon die erste Herausforderung auf uns wartete: Der Zimmerbezug, was nach einem anfänglichen Tumult erstaunlicherweise völlig problemlos über die Bühne ging. Nachdem aus dem achten Stock hinlänglich die Aussicht über Berlin Mitte bewundert wurde, brachen wir zum Bundestag auf. Eine Sicherheitskontrolle später, welche ablief wie am Flughafen, gab es in der sechs Meter hohen und damit noch recht niedrigen, Kantine Mittagessen. Anschließend ging es in den Plenarsaal, jedoch mussten wir dort etwas warten. Zwar gab es von dort eine fabelhafte Aussicht über Berlin, doch das bemerkten die meisten gar nicht, da sie viel zu sehr damit beschäftigt waren, sich zu fünfzigst um einen winzigen Bildschirm zu drängen, um das Deutschlandspiel zu sehen. Mit hängenden Köpfen trotteten wir schließlich in den Saal, wo wir viele interessante Dinge erfuhren. Um die Erkenntnis bereichert, dass es selbst im Bundestag eine Sitzordnung gab, gingen wir schließlich weiter zu einer Diskussion mit unserer Wahlkreisabgeordneten Andrea Lindholz. Zum Schluss besichtigten wir noch die Kuppel, welche uns einen wundervollen Blick über das abendliche Berlin bot. Eine wahre Odysee später fielen wir von lauter Kultur erschlagen ins Bett, die Lehrer hatten ganze Arbeit geleistet.

Am nächsten Tag wurden wir zu Bundesratsmitgliedern und diskutierten angeregt über die Legalisierung von Cannabis, mit dem Ergebnis, dass unser Ausschuss den Gesetzesentwurf auf jeden Fall noch einmal gründlich neu auflegen musste. Danach führten wir uns in einer kleine Stadttour, nur mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, nicht dass wir noch einen Kulturschock erlitten hätten. Den restlichen Nachmittag konnten wir uns in Kleingruppen komplett frei in Berlin bewegen, bis am Abend die Möglichkeit bestand, in ein Konzert, (Beethovens 6. Symphonie) oder ins Kabarett („Mutti muss weg!“), zu gehen, danach gab es noch eine Jugenddisko. Der nächste Tag startete mit einem Besuch im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen, wo uns ein Zeitzeuge auf sehr eindrückliche Art und Weise die damaligen unmenschlichen und entwürdigenden Zustände nahebrachte. Zum selben historischen Zeitpunkt, jedoch einige Kilometer weiter sahen wir uns die Mauergedenkstätte Bernauer Straße an. Anschließend hatten wir wieder Freizeit, in welcher es die Möglichkeit gab, ins KaDeWe, Kaufhaus des Westen, zu gehen, welches ein extrem großes, recht bekanntes Einkaufszentrum ist, bis es Zeit war, sich entweder für die Oper „Faust“ von Charles Gounod, schick zu machen oder sich für das Fußballtunier „in Schale zu werfen“. Der Tag danach war vor allem für die Rückfahrt reserviert, jedoch blieb davor gerade noch Zeit, einem Museum einen Besuch abzustatten, entweder dem Pergamonmuseum mit dem riesigen Ischtartor, dem eindrücklichen Tränenpalast, welcher die Schicksale der DDR-Flüchtlinge zeigte, dem deutschen Filmmuseum, in welchem man ein Stück deutscher Filmgeschichte hautnah erleben konnte, oder dem Deutschen Historischen Museum, welches wie der Name schon sagt, Geschichte zeigt. Alles in allem ist eine solche Fahrt extrem interessant. Vor allem für Leute, die vorher noch nie in Berlin waren, ist es faszinierend, diese so lebendige Stadt mit ihren vielen Facetten zu erleben, aber auch für alte Berlinhasen waren es – zumindest aufgrund des Programms – keine ermüdenden Tage, nur erschöpfende. Selbst nach einer elfstündigen Fahrt, blieb es aufgrund einer Exrückgabe um halb zwei, einer sehr krenzwertigen Aktion spannend. Gut be-schütze-t waren wir in Berlin als 133 Kopf starke Herde mit ihren Schäfern. Das blanke Entsetzen bei der anfänglichen Ankündigung wich schlussendlich purer Begeisterung.

Rebekka Stanik 10a

Das FDG in Japan

Mitteilung an die Presse 22/2017 Aschaffenburger Schüler auf Japans größtem Jungforscher-Wettbewerb ausgezeichnet

Deutsches Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC zum vierten Mal in Japan erfolgreich

Berlin, 14.08.2017. Zum vierten Mal in Folge wurden Schüler des nationalen ExcellenceSchulnetzwerks MINT-EC auf Japans größten naturwissenschaftlichen Jugendwettbewerb mit dem Publikumspreis geehrt. Luca Fäth (18) und Felix Leon Braun (18) vom Friedrich-DessauerGymnasium in Aschaffenburg überzeugten mit ihren bereits beim Bundeswettbewerb Jugend forscht prämierten Projekten.

Die beiden bayerischen Schüler waren Teil der diesjährigen MINT-EC-Delegation auf der Super Science High School Student Fair (SSH) vom 09. bis 10. August im japanischen Kobe. Die SSH ist Japans bedeutendster naturwissenschaftlicher Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler und vergleichbar mit dem deutschen Jugend forscht-Wettbewerb. Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler von 206 japanischen und 25 ausländischen Schulen stellten dort an Ständen und auf Postern sowie in Kurzvorträgen ihre MINT-Forschungsprojekte vor. MINT-EC war in diesem Jahr zum sechsten Mal eingeladen, mit einer Delegation an der SSH teilzunehmen. Außerdem waren Delegationen aus China, Indien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und den USA vertreten.

Luca Fäth präsentierte sein selbstkonstruiertes Einrad, das sich selbst im Gleichgewicht hält und von einem Elektromotor angetrieben wird. Für das Projekt mit dem Titel „Perfekt im Gleichgewicht“ erzielte er im Bundeswettbewerb Jugend forscht den Bundessieg im Bereich Technik.

In seinem Projekt „Lebende Biosiegel für Äpfel“ untersuchte Felix Leon Braun den Einsatz von Flechten als Bioindikatoren für die Belastung von Äpfeln durch Pflanzenschutzmittel. Nach der Jury von Jugend forscht überzeugte er damit nun auch das Publikum in Kobe.

Teil der MINT-EC-Delegation waren außerdem: Alexander Pabst, Lehrer am Friedrich-DessauerGymnasium, Julia Carlotta Piazolo, Magaretha Feulner mit dem begleitenden Lehrer Dr. Lukas Amadeus vom Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd, Yanick Prianon, Lukas Moritz Roth mit Lehrerin Madeleine Müller vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach sowie Delegationsleiter Johannes Brattke, MINT-EC.    Neben dem einmaligen Erlebnis, ihre Forschungsprojekte im internationalen Kontext zu präsentieren, bot die Reise den Jugendlichen und Lehrkräften weitere Höhepunkte. Generalkonsul Dr. Werner Köhler und seine Frau Martina Köhler empfingen die Delegation bei sich zu Hause, wo sie sich interessiert mit den Jugendlichen über die Forschungsprojekte austauschten.

Besichtigungen historischer Kulturgüter wie traditionelle Gärten, Burgen und Schreine, Stadtführungen in Kobe und Kyoto rundeten das Reiseprogramm ab.

Unterstützt und ermöglicht wird die Reise von der Stiftung Jugend forscht, dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie dem JapanischDeutschen Zentrum Berlin (JDZB).

Hinweis an die Redaktion: Fotos sowie Statements senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk  MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 295 zertifizierten Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

Fasching am FDG

In der Woche vor den Faschingsferien gab es jeden Tag ein Faschingsmotto. Die Schüler konnten sich dem entsprechend verkleiden.

Bilder: jENS jUNICKE

 

 

 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Am Mittwoch erhielt das FDG die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Überreicht wurde diese Auszeichnung von Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback.

Bilder: Alexander Staudinger, jENS jUNICKE

Felix Leon Braun – unser Gewinner

Bundesumweltwettbewerb 2016
Faszination Flechten – Ein Infoprojekt ermutigt zum ökologischen Handeln

Mit seinem Projekt „Faszination Flechten – Ein Infoprojekt ermutigt zum ökologischen Handeln“ war Felix Leon Braun, Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums Aschaffenburg, beim 26. BundesUmweltWettbewerb erfolgreich und gewann in der Wettbewerbskategorie der 10- bis 16-Jährigen einen der beiden Hauptpreise. Der BundesUmweltWettbewerb (BUW) zeichnet unter dem Motto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ jedes Jahr Schülerinnen, Schüler und junge Erwachsene aus ganz Deutschland aus, die Hintergründen von Umweltentwicklungen und -problemen auf den Grund gehen. Sie setzen sich mit diesen – auch auf kreative Art und Weise –auseinander, suchen nach möglichen Problemlösungsstrategien und erproben deren Anwendungsmöglichkeit in der Praxis. Zur 26. Runde des BUW wurden 305 Projektarbeiten von 939 Teilnehmern im Alter zwischen 10 und 20 Jahren eingereicht.
Ein Großteil der Bevölkerung weiß nur wenig über Flechten, ihre Lebensweise und ihre Bedeutung. Felix Leon Braun beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit sehr großem Engagement mit dieser Lebensform. Für ihn ist es wichtig, dass Flechten als ökologisch wertvoll wahrgenommen werden und nicht durch ihre Beseitigung zum einen wertvoller Lebensraum zerstört wird oder gar Schadstoffe in die Umwelt gelangen. Daher hat er sich in seiner Projektarbeit zum Ziel gesetzt, Interesse für Flechten bei Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen zu wecken und zu einem ökologisch nachhaltigen Umgang mit Flechtenbewuchs zu motivieren. Durch selbst entwickelte Spiele und Aufgaben ermöglichte er bereits bei Naturerlebnistagen und der Landesgartenschau in Alzenau den dortigen Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der symbiotisch lebenden Organismen. Das erworbene Wissen soll ein Umdenken im Handeln bewirken und somit zum besseren Schutz der Flechten führen. Der zu diesem Zwecke von ihm konzipierte Informationsstand sowie die selbst erstellten Materialien für verschiedene Altersstufen beeindruckten die Jury des Umweltwettbewerbes in sehr hohem Maße. Bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Dessau-Roßlau hieß es in der Laudatio: „Generell beeindruckt die Projektarbeit durch die Begeisterung, mit der Felix Leon Braun die Umsetzung des Themas bearbeitet und die den Leser in seinen Bann zieht.“
Für seine herausragende Leistung erhält Felix Leon Braun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Zudem wird der Schüler zur Teilnahme am Auswahlverfahren der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Für sein Poster, mit dem er sein Projekt auf der Jurytagung in Kiel vorgestellt hat, erhält er ein weiteres Preisgeld in Höhe von 1.00 Euro.
Für den Jungforscher ist diese Auszeichnung sicher und hoffentlich weitere Motivation, hat er doch auch noch nicht abgeschlossene Projekte in den hiesigen Streuobstwiesen gestartet. Und natürlich ist in seinem Sinne zu hoffen, dass seine Botschaft „Mitmachen beim Schutz von Flechtengesellschaften kostet kein Geld, macht nahezu keine Arbeit, fordert nur ein wenig Toleranz, es schenkt jedoch ein lebendiges Stückchen Nachhaltigkeit“ viele Nachahmer findet.

TEA TIME, FISH´N’CHIPS & SONNENBRAND – STUDIENFAHRT NACH ENGLAND

Zusammen mit Frau Jäger und Herrn Zahn machten wir uns mit dem Reisebus auf den Weg nach England.1_AbiUK_Jaeger_00001_iP6

Die ersten Tage verbrachten wir in einem kleinen, netten Hostel in der Stadt „Canterbury“.

Zunächst hatte jeder die Befürchtung, dass es sich hierbei um einen kleinen verlassenen Ort handle, aber bereits am ersten Tag entdeckten wir das Stadtzentrum, keine 15 Minuten von unserem Hostel entfernt. Egal ob Feinschmecker oder Modeliebhaber, jeder konnte hier seinen Lieblingsaktivitäten nachgehen.

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Außerdem wird Geschichte hier in Canterbury zum Leben erweckt:

Die Canterbury Cathedral ermöglichte es uns, mehr über die Bedeutung der Stadt zu erfahren, verbunden mit den Ereignissen um Thomas Becket, einem Erzbischof, der im Auftrag von König Heinrich II. ermordet wurde.

Wer sich gleichzeitig auch für die damalige Literatur begeistert, hatte viel Spaß in den „Canterbury Tales“ und fühlte sich zugleich ins 14. Jahrhundert zurückversetzt.

Frau Jäger zeigte uns zudem einen schönen Park entlang des Flusses, nur ein paar Minuten vom Zentrum entfernt – optimal um sich auszuruhen!

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(Vorausgesetzt man kennt den Weg und läuft keinen Umweg 😉 )

 

Eine weitere Attraktion war das Dover Castle.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten (wie dem Überwinden extrem enger Feldwege) aufgrund des großen Staus vor Dover schaffte es unser genialer Busfahrer Michi dennoch ans Ziel.

Nicht nur die unglaubliche Aussicht auf das Meer, sondern auch die interessanten Führungen machten Dover Castle zu einer unverzichtbaren Sehenswürdigkeit.

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Mit professionellen Multimedia Animationen wurden wir durch das Underground Hospital und die Secret Wartime Tunnels geführt, die die Geschehnisse der Operation Dynamo im II. Weltkrieg wieder aufleben ließen,- ein wirklich spannendes Erlebnis!

 

Wer sich lieber nach Entspannung sehnt, dem können wir alle einen Ausflug nach Ramsgate ans Meer empfehlen. Aber Achtung, der Weg entlang des Meeres endet ab der Hälfte, sodass auch wir (und unsere langen Hosen) dran glauben mussten: Ein kurzer Marsch durch das (noch) flache Wasser.

Aber bei Sonnenschein und einem wunderschönen Ausblick auf‘s Meer konnten wir alle gut damit leben.

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Wegen eines Buchungsfehlers verbrachten wir am Sonntag eine weitere Nacht im (ohnehin ansprechenderen) Canterbury YHA Hostel, was uns aber nicht davon abhielt, den geplanten Tag in London zu verbringen. Auf einer kleinen Stadttour zu Fuß konnten wir die meisten Wahrzeichen der Stadt bewundern, wie z.B. den Big Ben, Trafalgar Square und vieles mehr.

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Am nächsten Tag ging es dann endlich nach London. Unsere erste Station des Tages war die sehr nahe gelegene St Paul‘s Cathedral. Hunderte Treppenstufen und ein paar Gruppenfotos später kamen wir oben auf der Kuppel der Kathedrale an. Der Aufstieg war es aber wert, denn der Ausblick auf London ist einfach atemberaubend!

Am Abend stand Shakespeare auf dem Plan.

Als ‘groundlings’ auf den doch eher unbequemen Stehplätzen des Shakespeare’s Globe Theatre konnte man sich hervorragend in die armen Menschen zu Shakespeares Zeiten hineinversetzen. Doch letztendlich war ‘The Taming Of The Shrew’ doch für alle sehr unterhaltsam.

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Nach zwei ereignisreichen Tagen war es dann leider schon soweit:

Es ging wieder in den Reisebus auf den Weg nach Hause. Auch wenn es zu schnell vorbeiging, eins brachte sicherlich jeder nach Hause:

Tolle Erfahrungen und Erinnerungen an eine unvergessliche Woche!

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Bericht: Kim Annowski und Emilia Salg

Bilder: Anke Jäger, Amelie Lotz und Alexander Staudinger

 

5e zu Besuch auf der „Arche-Armin“

Am Donnerstagmorgen um 8:15 traf sich die Klasse 5e des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums für eine Exkursion zum Bauernhof „Arche-Armin“. Diese wurde mit den beiden Studienreferendaren Frau Klose und Herrn Metz durchgeführt und von der Biologin Birgit Kähler als Vertreterin des Landesbundes für Vogelschutz begleitet. Der Weg führte die Klasse von der Schule zur Haltestelle Stadthalle. Von dort aus ging es mit einem Bus der Linie 4 nach Schweinheim. Von der Haltestelle Aumühlstraße führte uns der Weg zum Hof über die Wiesen. Dort konnten wir neben interessanten Pflanzen wie dem Storchschnabel, Johanniskraut und der Wilden Möhre auch feuchtigkeitsliebende Tiere wie Schnecken entdecken. Auf der Apfelbaumwiese haben wir die ersten größeren Tiere gesehen. Die grauen gehörnten Heidschnucken haben vor dem schlechten Wetter Schutz unter den alten Bäumen gesucht. Diese dienen nicht nur dem Schutz vor Regen, sondern vor allem als Sonnenschutz. Danach ging es weiter zum Muli und den Coburger Fuchsschafen. Das Muli ist das Ergebnis einer Paarung zwischen einem Esel und einem Pferd. Normalerweise können keine Nachkommen entstehen, wenn sich Tiere zweier unterschiedlicher Arten fortpflanzen, bei den Mulis ist dies jedoch möglich, da der Esel und das Pferd sehr nahe Verwandte sind. Die Nachkommen können sich jedoch nicht fortpflanzen. Am Eingangstor des Hofes konnten wir viele alte Sachen sehen. Auf den ersten Blick sah dies chaotisch aus, aber der zweite Blick zeigte, dass den alten Gegenständen durch gezielte Bepflanzung, ein neues Leben gegeben wurde. Auf den Feldern direkt neben dem Eingangstor werden Kürbisse und Zucchini zum Eigengebrauch angebaut. Mit Frau Hock ging es auf den Hof, wo uns die tollen Wollschweine gezeigt wurden. Besonders beeindruckt hat uns das Schwein Oma Ulli und die Ferkel, die wir mit Brötchen füttern durften. Während unseres ganzen Aufenthaltes liefen die Hühner gackernd über den Hof und sorgten immer wieder für eine schöne Abwechslung. Neben den Hühnern weckten auch die alten Maschinen gerade bei den Jungs der Klasse großes Interesse: verschiedene alte Traktoren, eine alte Bohrmaschine und auch eine alte Biegemaschine wurden bewundert. Die Biegemaschine erklärte Frau Hock sehr ausführlich. Diese kam früher zum Einsatz, wenn aus einem länglichen Stück Metall ein Metallring gearbeitet werden sollte und wurden für Fässer oder Kutschenräder benötigt.

Wir danken Christel und Armin Hock für ihren Einsatz, dass alte Traditionen der Landwirtschaft für uns auf dem Gelände der ehemaligen Range Control so richtig lebendig wurden und dass sie uns gezeigt haben wie wertvoll die Vielfalt verschiedener Arten und Rassen bei Nutztieren ist.

Bianca Klose

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Erdkunde – Experten auf dem Bauernhof

Das war knapp!

Am 14. Juli 2016 besuchte das Redaktionsteam der Klasse 5e des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums den Bauernhof der Familie Brunner! Die sechs Expertengruppen hatten den Auftrag die fehlenden Informationen der verschiedenen Resorts zusammenzutragen, um die Zeitschrift Aschaffn´ Bauer termingerecht in den Druck geben zu können.

Nachdem die Wegexperten ihre Kartelesefähigkeit unter Beweis stellte, trafen wir pünktlich um 10:30 Uhr am Hof ein. Frau Brunner führte die Journalisten über den Hof und stellte sich den zahlreichen Fragen der Redaktion. In fünf Stationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler allerhand über die Funktionsweise eines konventionellen Bauernhofs. Die Ackerexperten konzentrierten sich auf die bewirtschaftete Fläche und holten sich Informationen zu den Ernteerträgen und den Speichermöglichkeiten des Hofes ein. Die Technik-Experten achteten im Besonderen auf die Funktionsweise der modernen Melkmaschine und skizzierten sie für die Zeitung. Informationen zu den Kühen, ihre Namensgebung, Haltung und Entwicklung hielten die Kuh-Experten fest. Diese Aufgabe forderte besondere Anstrengung, da die jüngsten Kälber zahlreiche Streicheleinheiten einforderten. Der Bauernhof ist breit aufgestellt und besitzt einen kleinen Hofladen auf. Die Hofladen-Experten erkundeten ihn bis in den letzten Winkel und begutachteten die ausgelegten Produkte. Natürlich darf auch die Nutzungskartierung des Hofes nicht fehlen, die das Team der Hof-Experten übernommen hat.

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Klasse 5e, die mithilfe ihrer erlernten geographischen Fähigkeiten des letzten Jahres alle notwendigen Informationen zusammengetragen haben, ist die Zeitung schlussendlich doch noch rechtzeitig fertig geworden!

Foto Arbeit in Gruppe

Foto Frau Brunner Foto Kuhstall Foto Stall

Sportunterricht einmal anders – eine ganz besondere Sportstunde am Friedrich-Dessauer-Gymnasium

Im Juni kam eine Gruppe von Schülerinnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums in den Genuss einer ganz besonderen Sportstunde. Unter dem Motto „ Basketball macht Schule“ schickten die Frankfurt Skyliners Oliver Grenz und Paul Stockhausen, zwei aktuelle Spieler ihrer Basketball Bundesligamannschaft nach Aschaffenburg, die im Rahmen ihres Programms „School Clinic“  eine Doppelstunde lang die Mädchen der Klassen 6d und 6f trainierten.

Nach einem lustigen Aufwärmprogramm wurden erst verschiedene Dribbel-Übungen absolviert, verbunden mit Geschicklichkeitsübungen, um ein besseres Ballgefühl zu bekommen. Es folgten Wurfübungen, die zum Teil recht anspruchsvoll waren. Kleine Spiele mit dem Basketball, die dann später zum wettkampfmäßigen Spiel führen sollen beendeten eine spannende und lehrreiche Sportstunde in der Frankenstolz-Arena.

Das Skyliner-Trainings-Shirt, das die Schülerinnen zu Beginn der Übungseinheiten zur Verfügung gestellt bekamen, durften sie dann zu ihrer größten Freude nach der Stunde mit nach Hause nehmen.

Alles in Allem war dies eine Unterrichtseinheit, die die Mädchen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums so schnell nicht vergessen werden.

Ulrike Mesenig-Scheiffele

P-Seminar Fahrt zur IBM Frankfurt

Am 14.07.2016 besuchten 10 Schüler aus dem P-Seminar „Dynamische Webseitengestaltung“ die Außenstelle der IBM in Kelsterbach bei Frankfurt.

Sowohl die Organisation als auch die tatsächliche Durchführung der Anreise stellte sich letztendlich als schwieriger heraus als zunächst gedacht. Eine Gruppe reiste mit dem Zug, eine mit dem Auto an. Alle konnten aber trotzdem vollzählig und relativ pünktlich an dem in Kelsterbach gelegenen Gebäude eintreffen. Nach der Anmeldung gab uns Käthe Englert, die den Besuch erst ermöglichte, eine kurze Führung im Haus, wonach wir uns in einem Besprechungsraum wiederfanden, der extra für uns hergerichtet wurde und in dem wir auch den Großteil des Besuchs verbrachten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte uns zunächst Dirk Weigel, Geschäftsführer in Kelsterbach, vor allem über den Wandel, den die IBM vollzogen hat und immer noch vollzieht. Nämlich weg von der Hardware, die die IBM jahrelang produzierte und hin zu Softwarelösungen und Unternehmensberatung. Im Anschluss erklärte uns Thomas Brackhahn, Solution Architect, die aktuelle Forschung, die bei der IBM auch noch stark betrieben wird. Dabei dreht es sich vor allem um cognitive computing und IBMs Watson.

Rechtzeitig zum Mittag wurden wir in die hauseigene Kantine eingeladen, wo wir aus einer großen Auswahl an Gerichten wählen und beim Essen im direkten Gespräch mit den eben genannten Informationen austauschen konnten. Gestärkt zurück im Besprechungszimmer wurden uns Ausschnitte aus der Show Jeopardy gezeigt, bei der der Watson-Roboter 2011 eindrucksvoll gewonnen hatte. Abschließende Reden hielten Holger Wittmann, Solution Architect, und zwei duale Studenten von der IBM. Die beiden vermittelten einen Eindruck in das duale Studium bei der IBM und erklärten, für wen dieses geeignet ist. Nachdem uns Frau Englert verabschiedet hatte, machten wir uns mit einer Hand voll Give-aways wieder auf den Heimweg.

Organisator: Martin Kühnert

Teilnehmer: Jonas Eichhorn, Johannes Gorks, Konstantin Herold, Felix Knöpfle, Frederik Richter, Arber Rrapaj, Vlad Ruseteanu, Max Schloter, Julian Staab, Alexander Staudinger

Autor: Julian Staab

Bilder: Alexander Staudinger

 

Musik – Besuch in Frankfurter Oper „Carmen“

„Toréador ! « statt « Ball im Tor ! » – Die Klassen 9g und 10a widerstanden der kurzweiligen Versuchung eines EM-Halbfinales und gingen als langfristige Gewinner vom (Willy-Brandt-) Platz, da sie an diesem eine überaus beeindruckenden Aufführung der Oper „Carmen“ erleben durften.

Bleiben wir spaßeshalber beim Fußballjargon: Auch in der Oper Frankfurt kam zu einer deutsch-französischen Begegnung, sozusagen einem echten Klassiker, in dem eine multikulturelle deutsche Mannschaft auf das französische Meisterwerk „Carmen“ traf. Und es war eine Auseinandersetzung auf höchstem Niveau! Den größtenteils nicht opernerfahrenen Schülern präsentierte sich eine spielfreudige Opernmannschaft, die mit ihrem gewitzten, aber perfekten Zusammenspiel über die ganze Spielzeit von drei Stunden hin für fesselnde und ergreifende Momente sorgte. Dabei hätte die fantastische Musik alleine gereicht, um uns glücklich zu machen. Doch wählte der Regisseur eine kreative Aufstellung mit obligaten Tänzern in Sechserkette, die das Geschehen choreographisch deuteten, aber bisweilen auch persiflierten, was für mehrere heitere Momente im Publikum sorgte. So flogen denn auch die beiden Spielhälften an unseren Sinnen vorbei, ohne dass wir uns über taktisches Geplänkel hätten ärgern müssen.

Wir verließen Frankfurt nicht nur als gefühlte Sieger. Wir sind die Gewinner dieses Abends.

Tennis – FDG im Nordbayern Halbfinale

Erfolgreiches Tennis-Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungen 3 souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Erasmus+ Schüleraustausch trotzt Brexit – 15 Schüler des FDG reisen mit EU-Förderung nach Perth / Schottland

Die Schotten sind stolz darauf, mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt zu haben. Sozusagen als Zeitzeugen in Perth erlebten 15 Schülerinnen und Schüler des FDG gemeinsam mit Schulleiter Michael Lummel und den Lehrerinnen Anja Hepp und Anke Jäger, wie sich Politik im Kleinen auswirkt – oder eben nicht.  Überaus europafreundlich gestaltete sich das sportliche Programm dieser 7 Tage, denn das Motto für insgesamt drei Jahre heißt „Enhancing European Cooperation on the basis of the Olympic Ideal“. Wenn man gemeinsam Basketball und Minigolf spielt, Bogenschießen übt, mit homemade scones und Himbeermarmelade schottisch frühstückt oder den  841 Meter hohen Ben Vrackie besteigt, dann siegen Toleranz und der Wunsch nach Zusammenarbeit.

Nur durch gutes Teamwork fiel keiner der insgesamt 30 Schüler beim Tyrolean traverse am Loch Tummel bei Pitlochry ins Wasser. Dabei hakt man sich mit einem Karabiner an ein Seil, das über den Fluss gespannt ist, hangelt sich daran auf die andere Seite und wieder zurück. Spaß hatten alle auch beim Kajak- und Kanufahren. Nur ein Boot kippte durch zu viel schottisches Temperament um, was zur Erheiterung aller Beteiligten und der Zuschauenden beitrug.

Begeisterung rief der Besuch des Water Parks Kinlochard hervor, wo man sich auf Wasserrutschen austoben konnte. Auch wenn  die Busse zunächst aus Versehen am Wasserpark vorbeigeprescht waren und man 2,5 Stunden lang über Berg und Tal fuhr und sich „lost in the middle of nowhere“ wähnte. Hier in den Highlands gab es nicht einmal eine Funkverbindung zur Zivilisation. Doch der Water Park und das anschließende Tischtennisspielen sowie die Barbecue entschädigten für alles – sogar für die lästigen midges, winzig kleine Stechfliegen, vor denen sogar die Pferde durch einen pulloverartigen Überwurf geschützt waren.

Ausgebildete Bergführer begleiteten uns auf der hiking tour zum Ben Vrackie. Die angebotenen Wanderschuhe trafen auf wenig Begeisterung, also blieben eben die Sneakers an den Füßen. Durch Sonne, Regen, Sturm und wiederum Sonne kämpften sich alle auf den Gipfel und genossen den Ausblick auf die nahen Highlands.

Die Sneakers bewährten sich ebenso beim schottischen Tanzabend, dem sogenannten Ceilidh (gesprochen: „Kejlie“). Nach anfänglichem Zaudern trauten sich auch die Dessauer-Schüler auf die Tanzfläche, denn die Paartänze wurden zunächst erklärt und eingeübt. Beim Abschlusstanz drehte jeder mit jedem mit eingehakten Armen eine Runde und kam heftig ins Schwitzen.  Dafür gestaltete sich der Ausflug nach Edinburgh sehr entspannt. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Castle durfte jeder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: shoppen nach der Lieblingsbluse, relaxen oder einfach durch die Gassen bummeln.

Bei der Stadtbesichtigung von Perth hingegen galt es einen Treasure Hunt zu bewältigen, bei dem mittels einer Treasure Map bestimmte Orte aufgespürt wurden. Als Beweis schoss man an jeder Station ein Selfie.

Am letzten Tag blieb Zeit für einen Besuch im Black Watch Museum Perth, wo mit einem Blutstrom aus tausenden von Mohnblumen aus Keramik der Toten des Ersten Weltkrieges gedacht wurde. Das Kunstprojekt war 2014 schon am Tower von London zu bestaunen und es ging in einer verkleinerten Version auf Tour durch das Königreich.

Der drohende Austritt aus der Europäischen Union gefährdet solche Programme. Möglicherweise rufen die Schotten ein neues Referendum über ihre Zugehörigkeit zu Großbritannien aus, und bleiben als unabhängiger Staat Europa erhalten.

Anke Jäger

 

02_Ben Vrackie

05_Gruppenfoto Perth Grammar School

06_Gruppenfoto Edinburgh

07_Fun at the waterpark



11_Tyrolean Traverse

15_Vor dem Traverse

16_Very flowery!

17_Das Toilettenprojekt

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22_Typisch schottisches Gebräu

03_Hike zum Ben Vrackie

04_Ceilidh event 2

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09_Wanderschuhe und Tanzschuhe

10_Vor den kleinen Stechfliegen schützen sich sogar die Pferde.

12_Our headmaster is too tall for Perth Grammar School

13_Schottische Landschaft und wir

14_Water Park Kinlochard

Judo – Gold für FDGlerin

Beim 12. Horst Sommer Turnier des JC Elz am Sonntag den 03.07.2016 ging mit Jana auch eine Judoka des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums an den Start. Jana wendete die im Training eingeübten Techniken sicher an und hat ihre Kämpfe gegen alle drei Gegnerinnen souverän gewonnen. Bei der Siegerehrung freute sie sich über den Platz ganz oben auf dem Treppchen und die damit verbundene Goldmedaille. Auch ihre kleine Schwester Lara behauptete sich als jüngste Teilnehmerin in ihrer Gewichtsklasse und erkämpfte sich die Silbermedaille.

Französisch-Vorlesewettbewerb der 6.Klassen – Ist Lesen eine Kunst?

Lesen, schreiben, rechnen, das klingt verdächtig nach Grundschule. Am Gymnasium lohnt es sich doch gar nicht, darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass unsere Kinder lesen können. Wozu dann ein Wettbewerb?

Nun ja, hier ging es ja auch nicht um das schlichte Lesen eines Textes, sondern, wie jeder bemerkt hat, der die Überschrift aufmerksam gelesen hat, ums Vor-lesen, also um den Vortrag eines Textes, noch dazu eines fremdsprachigen Textes, vor einem Publikum, das gekommen war, um zuzuhören, sich bestenfalls unterhalten zu lassen, in unserem Fall, kritisch zuzuhören, denn es sollte ja der oder die Beste ermittelt werden.

Die Teilnehmer, vier Mädchen und zwei Jungen der 6.Klassen hatten sich auf diesen Auftritt gut vorbereitet und die Ausscheidungen in ihren jeweiligen Klassen für sich entschieden. In der ersten Runde galt es, einen bekannten und trainierten Text vorzutragen. Einige zogen alle Register: hier musste man die Stimme verändern, dort eine kleine, aber wichtige Pause einlegen, mal schneller, mal langsamer, mal leiser, mal lauter sprechen. Das gelang den meisten noch sehr gut.  Die Jury, die jungen Damen und Herren der Französischklasse 11 von Frau Leboulanger, konnte sich aber davon überzeugen, wie schwer es war, vor allem den unbekannten Text fehlerfrei vorzulesen,  der den Schülern in der zweiten Runde vorgelegt wurde. So ganz spontan all die kleinen Feinheiten der gesprochenen französischen Sprache zu berücksichtigen, z.B. die stimmhaften von den stimmlosen Lauten zu unterscheiden und über keinen Nasal zu stolpern, dies zu beherrschen kann doch wohl mit Fug und Recht als Kunst bezeichnet werden.

Der nach einhelliger Meinung größte Meister seines Fachs war Joel (6e). Auf den zweiten Platz kam Tom Aulbach. Bronze ging an Luisa (6e). Die weiteren Finalisten waren in alphabetischer Reihenfolge: Kimberly, Sandra (beide 6d) und Kim (6f), die ihre Sache auch allesamt sehr gut machten.

Als Preise gab es den neuesten Asterix-Band, sowie DVDs mit den Geschichten von „Petit Nicolas“. Mögen alle weiterhin Spaß an der der Sprache haben!

Peter Gerl

 

P-Seminar „Menschen sind mehr als Winner oder Loser“ – Internationaler Auftakt zur EM

Fußball- EM und der Flüchtlingsstrom. Die perfekte Möglichkeit, auch am FDG die EM-Stimmung einzuläuten und dies zu verknüpfen mit dem Ziel der Integration.  Das P-Seminar „Menschen sind mehr als Winner oder Loser“ unter der Leitung von Herrn Pürckhauer veranstaltete daher am 08.06.2016 ein Fußballspiel mit Flüchtlingen, um ihnen einen action-reichen Nachmittag zu bieten. Gespielt wurde in gemischten Teams bestehend aus FDGlern (11. Klasse) und der Flüchtlingsgruppe des Talent Campus, die ebenfalls am FDG ihre Räumlichkeiten hat. Da Ramadan war, beschränkten wir die Spielzeit auf 2 x 30 Minuten, die dank unseres Schiedsrichters Herrn Alfred Schmitt, ohne jegliche Unterbrechungen oder unfaire Spielweisen stattfanden. Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreiches Projekt, dessen Ziel, die Integration, als durchaus geglückt bezeichnet werden kann, da ein sehr schönes Zusammenspiel zwischen beiden Kulturen stattgefunden hat.

Carmen Rachor (Q11)

Spielfoto

Tennis – Erfolgreiches Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungs (Jungen 3) souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Schach – 3. Platz im Deutschlandfinale Yes2Chess

12000 Teilnehmer in Europa, 6200 in Deutschland, 1240 Mannschaften, über 1000 Schulen, 4 Monate Turnierdauer und ein 3. Platz für die Mannschaft des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums! Bei solchen Zahlen wird die großartige Leistung der Schüler erst so richtig deutlich. Vom 3. bis 5. Juni fand das deutsche Finale des Yes2Chess-Turniers in Hamburg statt, und Nina, Paul, Jan M., Jan S. und Oliver vertraten dort erfolgreich unsere Schule. Obwohl sie sich schon durch Vorrunden und Halbfinale gekämpft hatten, war die Finalrunde noch einmal ein eigenständiges Turnier mit mehreren Runden, das den Schülern einen 8-Stunden-Tag und enorme Nervenstärke abverlangte. Wie in jedem Wettkampf lagen auch hier Glück, Freude und Enttäuschung nahe beieinander. Bei manchen verlorenen Partien flossen die Tränen und bei manchen Mannschaften mussten die Spieler ausgetauscht werden, weil sie die Belastung nicht mehr aushielten. Schach ist eben nicht nur ein Spiel, sondern auch ein psychologischer Kampf. Obwohl unsere Schüler alles tapfer durchstanden, lief auch bei ihnen nicht alles rund: Zwar hatten wir schon in der Vorrunde zahlreiche und gute Gegner besiegt, aber im Halbfinale waren die Gegner aus Borken doch noch einmal von einem ganz anderen Kaliber. Die Runde war heftig umkämpft und die Mannschaft erlitt ihre erste und einzige Niederlage seit Beginn des Gesamtturniers (noch dazu recht knapp mit 3:2) – aber dennoch sorgte dies dafür, dass nur noch der 3. Platz möglich war. Die letzte Runde schien dann nur noch eine Formalität zu sein, da wir schon einmal gegen die Mannschaft aus Pankow gewonnen hatten. Aber die Gegner hatten die Mannschaftsaufstellung geändert, so dass die Strategien der Vorrunde nicht mehr ganz funktionierten und unsere Schüler sich noch einmal anstrengen mussten, um auch hier wieder einen überzeugenden Sieg einzufahren. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es dann auch hilfreiche Schachgeschenke, um weiter trainieren zu können und im nächsten Jahr noch besser abzuschneiden. Doch das Beste war ein riesiger weißer Schachkönig, der die gesamte Rückreise als Maskottchen von Hand zu Hand ging und neben dem Pokal die Schule verschönern wird. Vorher schon hatte ein vorwitziger Schüler auf einen Aushang gekritzelt: „Sind wir nicht alle Sieger?“ Wie recht er hatte! Das Turnier war trotz aller Konkurrenz am Brett geprägt von einer fairen und freundschaftlichen Atmosphäre. Beeindruckend war auch das Rahmenprogramm mit einer Hafenrundfahrt und den zahlreichen Möglichkeiten zum Spiel mit dem Großmeister Dr. Helmut Pfleger – er war sich als international anerkannter Schachkommentator, der auch schon gegen etliche Weltmeister gespielt hatte, nicht zu schade, gegen Schüler anzutreten, mit ihnen zu trainieren und Partien zu analysieren. Interessant war auch sein Vortrag über die neuesten Forschungsergebnisse, dass Schachspielen nachweislich den Notendurchschnitt anhebt. Vielleicht waren deshalb die Eltern auch bereit gewesen, ihren Kindern das anstrengende Turnier zu ermöglichen. Ihnen sei dafür herzlich gedankt und auch dem Elternbeirat gebührt ein besonderer Dank für die Unterstützung des Turniers. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei den weiteren Turnieren!

Exkursion der Klasse 7d ins Funkhaus Aschaffenburg

Am Mittwoch, den 11. Mai, erkundete die Klasse 7d das Funkhaus Aschaffenburg. Dabei wurde sie von den beiden Moderatoren Lisa Jacob und Jonathan Shoemaker durch alle Bereiche geführt, die das Funkhaus zu bieten hat. So gab es Einblicke in die tägliche Arbeit der Redakteure, die journalistischen Tätigkeiten bei Primavera24 und main.tv und natürlich die Sendestudios, in denen sich Lisa und Jonathan besonders oft aufhalten. Hier nutzte die Klasse auch gleich die Gelegenheit, um ihre Version des aktuellen Hits „Lush Life“ von Zara Larsson einzusingen und -spielen! Und wer das hören und sehen will, kann dies noch immer auf der Facebook-Seite von Radio Galaxy Aschaffenburg. Viel Spaß!

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Schule ohne Rassismus hinterlässt farbigen Eindruck  

Drei Schüler und Schülerinnen des Seminars „Schule ohne Rassismus“ haben in den Pfingstferien mit einigen Flüchtlingen und ihrem Lehrer Herrn Müller die neu aufbereitete Wand zur Bibliothek bemalt. Wo sich vor 12 Jahren unsere chinesischen Freunde verewigt hatten, fallen dem Betrachter nun Eindrücke unserer syrischen und afghanischen Schüler ins Auge. Flaggen zeigen ihre Heimatverbundenheit, das Meer und Grenzzäune stehen für die Gefahren und Strapazen, die auf der Flucht nach Europa allgegenwärtig waren. Als besonders tragisch wurde der Tod des kleinen Jungen empfunden, den man ertrunken am Strand fand. Andererseits war und ist da die Hoffnung auf Hilfe und Rettung, ausgedrückt in der ausgestreckten Hand von oben. Auch wenn hier natürlich keine Picassos am Werk waren, hatten die Maler sichtlich Spaß an der Aktion und werden über ihre Zeit bei uns hinaus einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
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Benefiz-Konzert „Quer Beet“ – Rückblick

C-Dur statt Zensur, Taktstock statt Tafel…

Am 11. Mai und 12. Mai fand das von Lehrerkollegen des FDG organisierte Benefiz-Konzert „Quer Beet“ statt. 16 FDG-Lehrer sangen, spielten und trugen Stücke vor, moderiert wurde der bunte „Cocktail für alle“ von Deutsch-, Geschichts- und Religionslehrer Jochen Krenz im Ultraglitzersakko. Auch die anderen Interpreten warfen sich in Schule, äh, nein Schale:

 

Bilder: Alexander Staudinger

„Experimente antworten“ – Sieger der zweiten Runde

In der zweiten Runde des Forscherwettbewerbs „Experimente antworten“ sollten verschiedene Teesorten untersucht werden. Diese wurden aber in der kalten Jahreszeit von den meisten Forscherkids wohl lieber geschlürft anstatt den Tee mit Zitronensaft oder Milch reagieren zu lassen. Auch war der als Rakete hochsteigende Teebeutel ein durchzuführendes Experiment, das nur in Haushalten mit Feuerlöscher zu empfehlen war. Trotzdem haben sich fünf unserer Jungforscher/innen mit diesen Aufgaben sowie mit Tee als Geheimtinte beschäftigt. Der Achtklässler Paul erhielt für seine Untersuchungen sogar eine Urkunde mit Auszeichnung, die ihm am 3. Mai feierlich von Herrn Lummel überreicht wurde. Bei der Urkundenverleihung zeigte sich unser Schulleiter sichtlich beeindruckt von der erfolgreichen Teilnahme der Fünftklässler/innen Victor und Joshua aus der 5c sowie Samira und Aleyna aus der 5b. Für die dritte Runde hat erfreulicherweise eine größere Anzahl Forscher und Forscherinnen angekündigt, das Wasser als Eis genauer zu untersuchen. Vor allem auf die Fotos zum Eistürmebauen freut sich ihre Biologielehrerin Birgit Kähler schon ganz besonders – zumal diese mit Fruchtsäften bunt eingefärbt werden sollten. Das verspricht eine lustige Runde zu werden – auch wenn Gefrierschränke der Forscher/innen daheim  zeitweilig blockiert sein könnten: das Ergebnis wird sicherlich beeindruckend.

Wer also Interesse an der Teilnahme dieser Wettbewerbsrunde hat, kann sich gerne bei Birgit Kähler unter b.kaehler@fdg-online.de melden und erhält dann die Aufgaben oder kleine Tipps, wenn eine Aufgabe auf den ersten Blick unlösbar erscheint.

 

Schülerforum EU-Tag

Am 04.05.2016 besuchten einige Schüler aus der Q11 das Hanns-Seidel-Gymnasium in Hösbach, um an einem Schülerforum der Europa-Union teilzunehmen.

Im Rahmen der Europa-Woche veranstaltete die Europa-Union Aschaffenburg eine Diskussionsveranstaltung im Hans-Seidel-Gymnasium in Hösbach zu der 300 Schüler aus Aschaffenburger Schulen vom Vorsitzenden der Europa-Union Aschaffenburg Dieter Schornick eingeladen wurden. Dabei sollte vor allem das Interesse der Jugendlichen an der aktuell angespannten Lage in Europa geweckt und kritische Themen, wie TTIP, der Umgang mit der Türkei und der BrExit diskutiert werden.

Nach kurzer Vorbesprechung beim gemeinsamen Mittagessen fanden sich alle Teilnehmer, dank der Organisation von Herr Krenz, welcher die Gruppe begleitete, rechtzeitig im Pausenhof des HSG wieder. Selbst Herr Krenz, der die Strecke mit dem Fahrrad bestritt, traf noch vor Beginn der Veranstaltung ein. Eröffnet wurde eben diese mit der Europa-Hymne, welche die Big Band des HSG vorspielte und darauffolgend mit den Eröffnungsreden der Veranstalter und der Rektorin des Gymnasiums. Sogar der bayrische Justizminister Winfried Bausback (CSU) war angereist und betonte in seiner Rede besonders die Bedeutung eines geeinten Europas, vor allem für die Jugend, für die die EU nicht wegzudenken ist. Zur Auflockerung wurde der Nachmittag unter anderem auch von zwei Chor-Klassen musikalisch untermalt, die „We are the World“ sangen.

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In die offene Diskussion stieg Moderator Stephan Noll nach der Vorstellung der Diskussionsteilnehmer mit der Frage ein „Was ist für sie Europa?“. Und so stellten die Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz (CSU) und Detlef Seif (CDU), sowie Europarats-Mitglied Gerhard Ermischer und Dieter Schornick ihre Vorstellungen und Ansichten zur Europäischen Union, aber auch zur europäischen Gemeinschaft dar. Die ersten Fragen der Schüler drehen auch besonders um diese Wertgemeinschaft, denn es wurden viele Fragen zum Umgang mit der Türkei als Verhandlungspartner in der Flüchtlingspolitik gestellt und die Politiker stimmten zu. Erdogan sei eine „zwielichtige und komplizierte Figur“, so Europa-Politiker Detlef Seif. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde auf Seiten der Schüler für ihre Haltung zur Böhmermann-Affäre kritisiert und die große Kritik am Freihandelsabkommen TTIP – die fehlende Transparenz – angesprochen. Diese Fragen beantworteten sie erstaunlich nachvollziehbar und konnten Viele bezüglich des „Schmähgedichts“ aufklären, zum Beispiel indem Detlef Seif Böhmermanns Wortlaut verlas. TTIP wurde als „wichtiges Handelsabkommen“ bezeichnet und, im Gegensatz zu den meisten Medienberichten, die wichtigsten Vorteile genannt.

Begeistert waren die Schüler nach dem langen Nachmittag, aber vor allem von den Antworten und Ausführungen der Politiker und vom Informationsgehalt den diese Veranstaltung bot. Die Politiker mal jenseits der Bildschirme „live“ zu sehen war für die meisten eine spannende Erfahrung.

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Auch der regionale Fernsehsender main.tv drehte einen kleinen Clip.

Autor: Julian Staab Q11

Bilder: Alexander Staudinger Q11

Schwimmen – FDGler in Bayern erfolgreich

Nachdem die Schwimmmannschaften des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auf unterfränkischer Ebene die Konkurrenz klar beherrscht hatten, ging es es für die Teams nun auf die große bayerische Bühne, um sich gegen die starke Konkurrenz aus den anderen Regierungsbezirken zu beweisen. Hierbei erzielten die Jungen IV in Weiden den fünften Platz, die Mannschaft Mädchen II wurde in Bayreuth Sechster. Großes gelang den Mädchen der Altersklasse IV in Weiden: Sie errangen den Bronzetitel, nachdem sie in einem dramatischen Herzschlagfinale lediglich ein Anschlag vom Silberrang trennte. Gerade was die jüngeren Jahrgänge angeht, sollte mit diesen Ergebnissen der Schwimmsport am FDG auch in den kommenden Jahren eine große Zukunft vor sich haben. Das Bild zeigt die jüngere Mädchenmannschaft neben Schulleiter Michael Lummel und Betreuerin Karin Hebeler.

Große italienische Künstler hautnah – eine Exkursion der Italienischlernenden der Klassen 10a und 8b ins Städel

Goethes „Pressefoto“, produziert von Andy Warhol, begrüßte uns farbenfroh und gewaltig in der Lounge des Frankfurter Städel Museums, die uns mit ihrer riesenhaften Mosaikwand aus Spiegeln diesen Kunstraum eröffnete. Wir, die Klasse 10a, kamen zusammen mit den „Italienern“ der Klasse 8b am Freitag, den 22.04.16 allerdings aus einem ganz anderen Grund: Große Künstler der italienischen Renaissancemalerei (eigentlich: „rinascimento“) zogen uns nach ca. 30 minütiger Zugfahrt in die fabelhafte Ausstellung „Maniera“ (ital. für „Art und Weise“ oder auch „Stil“). Dort erhielten wir eine fachkundige und moderne Führung durch die Ausstellung, die sich den Meistern Pontormo, Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Vasari im Florenz der Medici widmete und wir durften selbst originale Entwürfe des noch berühmteren Michelangelo bestaunen. Die insgesamt 120 Werke, darunter Vorzeichnungen und Skulpturen, beeindruckten mit Präzision und außerordentlichem Talent und gaben tiefe Einblicke in die Vorbereitungen eines Künstlers für sein Bild.

Wir lernten viel über Wirkungsweisen von Bildern im Allgemeinen und dann eben auch, wie rebellisch die Werke dieser Ausstellung verstanden werden müssen. Wie erzeugt man Ferne oder Nähe oder was für eine tragende Rolle spielt die Symbolik in Gemälden? Auch die Interpretationen und zeitgeschichtlichen Hintergründe öffneten uns Türen, die Gedanken der Künstler hinter ihren Werken zu verstehen. So imponierte Rosso Fiorentinos Gemälde „Madonna mit ihrem Kind und dem Johannesknaben“  mit seiner grotesken, gar aufreizenden Muttergottes, welche in ihrer Darstellung eher an die griechische Göttin Venus erinnert denn an die selige Maria. An Experimentierfreude und Wagemut fehlte es den Künstlern dieser Zeit wahrlich nicht.

Zentrales Stück der Ausstellung war Jacopo Pontormos Bild „Venus und Amor“ nach einem Entwurf von Michelangelo: Eine laszive, aber maskulin wirkende Venus wird von einem listigen Amor bezirzt. Ist es hier Amor, der einen Pfeil auf seine Mutter Venus selber abschießen will, oder strebt Venus danach, selber einen Pfeil abschießen zu können? Und neben dieser Frage die unterschwellige Symbolik und eigentliche Hauptaussage des Bildes: die Bildhauerei liegt in Form einer gestürzten Figur am Boden und verliert damit den paragone, also den Wettstreit um die einzig wahre bildende Kunst.

Jenes Bild war herausragend fesselnd und gefiel mir am besten. Es präsentiert den ursprünglichen Gedanken hinter jeder Art von Kunst, nämlich, dass sie um der Kunstwillen gemacht wird. Ausflüge dieser Art sollte man öfter ins Schulprogramm aufnehmen.

Veronika Fuchs

 

AG „Faszination Natur“ – FDGler klicken sich in die Vielfalt

Die Ausstellung „Klick in die Vielfalt“ zum Thema Biodiversität im Foyer der VHS Aschaffenburg versetzte die Arbeitsgemeinschaft „Faszination Natur“ am Montag vor den Osterferien in eine Welt voller kleiner Wunder. Waren David und Leander besonders beeindruckt von der Hufeisen-Azurjungfer mit ihren riesigen blauen kugeligen Augen, so erfreuten sich Franziska, Maja und Sinja ganz besonders an dem Foto eines Klatschmohnfeldes mit Wolken wie Wattebäuschen darüber. Auf einem kleinen Arbeitsbogen notierten Luana und Franziska auch die Antworten von Passanten, die auf der Steingasse zu der Ausstellung interviewt wurden. Von dieser Aufgabe trennten sie sich nur sehr ungern, machte ihnen doch genau wie Luca, Maja, Sinja und Maira das Befragen der Menschen über ihr Wissen zur Biodiversität viel Spaß. So waren einige Passanten durch die Befragung neugierig geworden und besuchten die Ausstellung mit all den wunderbaren Fotos über Tiere, Lebensräume, Naturkunst oder Mensch und Natur. Lange betrachtete Celine das gestochen scharfe Buntspecht-Foto, stand aber wie Victor ebenso fasziniert vor dem Foto eines fliegenden Bienenfressers. Maira fotografierte für sich das Baumbild mit einem Herzen darauf und vielen bunten Blättern und so entstand auch die Idee einer eigenen Fotoausstellung. Beim Rückweg zur Schule über die Brücke berichteten alle von eigenen tollen Fotos und so schlug Maja vor, doch einmal eine eigene Fotoausstellung zu gestalten. Gespannt fiebert Kursleiterin Birgit Kähler den Urlaubs-Fotos aus der Natur beim nächsten Treffen der Agenten der AG „Forscher“ und „Faszination Natur“ entgegen . Vielleicht lässt sich ja dann bald am Dessauer die Vielfalt der Natur als Fotoklick bestaunen und verziert die Wände des Bio-Traktes?

Hobby-Fotografen an unserer Schule sind natürlich ebenso herzlich eingeladen, ihre Kunstwerke im Gang mitauszustellen. Fotos dafür können eingesandt werden an b.kaehler@fdg-online.de

Das Beitragsbild „Moos am Wasser“ ist von Maja:

Biodiversität

 

Krötenwanderung bei Sonnenaufgang

Auch dieses Jahr trafen sich in den Märzwochen Naturschutzaktive zum ersten Krötensammeln an den vom Landesbund für Vogelschutz aufgestellten Zäunen bzw. Krötenbarrieren. Die Aktiven trafen sich immer um 7.15 Uhr am Lufthofweg.  Für die beteiligten FDG-Schüler unter der Leitung von Birgit Kähler war das frühe Aufstehen in der Osterferienzeit dennoch kein Problem: Jede Kröte, die zum sicheren Laichplatz transportiert wurde, war Belohnung genug. Trafen die Fünftklässler und zwei begleitende Eltern am ersten Sonntag auf nur eine Kröte, beobachteten sie beim zweiten Treffen mit 13 FDG-Schülerinnen und Schülern vor allem die Kröten im See. Zum letzten Termin schrieb Sinja als eine von acht aktiven Krötenhelfern: „Als Erstes gingen wir am Straßenrand entlang und schauten in den Eimern nach. Schon nach kurzer Zeit fanden wir die erste Kröte, die gleich von uns über die Straße zu einem nahe gelegenen Baum getragen wurde. Nun gingen wir – als die Straßenseite zu Ende war – auf die andere Seite und überquerten eine große Wiese. Dort hatten Wildschweine ziemlich wild gehaust. Dann kamen wir wieder zu einem anderen Krötenzaun, wo wir zwei sich paarende Kröten fanden. Wir fanden auf dem restlichen Stück noch drei andere Kröten. Zum Schluss liefen wir noch zum Fasanerie-See und fanden Krötenlaich. An einer Stelle stritten sich etwa zehn Männchen um ein Weibchen.“

Die Krötenansammlung im Teich am Ende begeisterte einige junge Naturschützer und ihre Eltern so sehr, dass sie ihre Biologielehrerin Birgit Kähler und Christine Stark von der Hefner-Alteneck-Schule sogar noch bis 10.45 Uhr zum Krötensammeln am Zaun rund um das Klinikum begleiteten. Dort wurden auch noch 19 Kröten zum Teich getragen, aber auch sechs von Autos überfahrene Kröten dokumentiert. Die Daten der Protokollbögen dieser Sonntagssammlung (Sonntag, weil Unterrichtsausfall vermieden werden soll) werden dann an die Naturschutzbehörde und den Landesbund für Vogelschutz weitergeleitet. Diese können dann entscheiden, welche Maßnahmen im kommenden Frühjahr getroffen werden. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler des FDG aber durch ihren Einsatz in aller Frühe vielen Kröten das Ablaichen im Fasanerie-See ermöglicht und so freuten sie sich über die vielen Laichschnüre mit den Eiern für die nächste Generation.

 

 

 

Toller Erfolg für die jüngsten Handballerinnen des FDG

Nach den souveränen Siegen der jüngsten Handballerinnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums bei der Stadtmeisterschaft, den  unterfränkischen Meisterschaften in Aschaffenburg und dem Nordbayernfinale in Mönchberg wurden die Schülerinnen der Altersklasse M/IV bei den bayerischen Meisterschaften in Eckental, gegen das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee, Bayerischer Vizemeister der Schulen beim Wettbewerb

„Jugend trainiert für Olympia“

Da bis auf zwei Schülerinnen alle Spielerinnen dieser Mannschaft auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse starten können, hofft das Team des FDG im nächsten Schuljahr auf ähnlich starke Leistungen und Erfolge in diesem Wettbewerb.

SOR Schreibwettbewerb – Mach mit beim Schreiben gehen Rassismus

Liebe Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen,

unser P-Seminar „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ veranstaltet einen Schreibwettbewerb, bei dem jeder Schüler teilnehmen darf.

Wenn ihr auch etwas gegen Rassismus zu sagen habt, dann solltet ihr einen Text dazu verfassen (Sachtext, Gedicht, Lied, Geschichte, Bericht, Satire, …).

Bitte werft euren Text bis Freitag nach den Pfingstferien in den Kasten vor dem SMV-Zimmer.

Anschließend werden wir eure Werke auswerten und die ersten drei Gewinner bestimmen, welche einen Preis erhalten. Zudem sind die Sieger herzlich eingeladen, ihre Texte bei der Verleihung der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Dezember vorzutragen.

Über eine rege Teilnahme und lesenswerte Gedanken würden wir uns sehr freuen!

Das P-Seminar „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

P-Seminar „Schulhausverschönerung“ – Schönheitskur für unsere Schule

Das P-Seminar „Schulhausverschönerung“ möchte nicht nur aus dem Blickwinkel der Kunst dem Inneren des Schulhauses eine Schönheitskur angedeihen lassen. Vielmehr sollen die FDG-Schüler ein freundliches und einladendes Ambiente vorfinden, das zum Verweilen einlädt. Unterstützung hat das P-Seminar bereits von der Hypo-Vereinsbank erhalten: Es bedankt sich herzlich für den bereits gespendeten Betrag von 100 Euro.

Für das P-Seminar haben sich noch mehr neue Möglichkeiten aufgetan: Die Sparda-Bank macht´s möglich mit einem Wettbewerb. In diesem können Projekte junger Menschen, die sich für nachhaltiges Denken und Handeln begeistern, per Online-Abstimmung je nach Menge der gesammelten Stimmen Gelder und Preise gewinnen. Macht mit und stimmt mit ab!

Das P-Seminar dankt es euch mit neu gestalteten Wohlfühlorten. Das P-Seminar hat das Schulhaus kritisch unter die Lupe genommen und sich mit dem Thema Innenarchitektur in sehr vielen Facetten auseinandergesetzt. Sie möchten die reale Chance nutzen, etwas dauerhaft an ihrer Schule zu verändern. Mit einer Innenarchitektin und Bühnenbildnerin aus Regensburg, Frau Reiterer, wurde während eines Workshops im Februar fleißig getüftelt. Erste Ideen und Entwürfe wurden bereits in Modellen umgesetzt – es sieht richtig spannend aus…

 

 

Just bee! – Schulimkerei des FDG mit eigenem Blog

Es war kaum zu übersehen: eines Tages standen zwei Bienenstöcke auf dem Schulgelände. Nicht nur die Bienen strömten zu den Stöcken, auch zahlreiche Schüler begutachteten die neue Errungenschaft des FDG. Wer mehr über die neuen Bewohner des FDG und über das P-Seminar „Faszination Bienen“ erfahren möchte, folgt einfach dem Link zum Schulimkerei-Blog: https://schulbienen.wordpress.com . Just bee!

Schwimmen – FDG mit mehreren Bezirksmeistern auf Erfolgswelle

Mit einer Rekordbeteiligung von 67 Mädchen und Jungen startete das Friedrich-Dessauer-Gymnasium (FDG) in diesem Jahr in die Schwimmwettkämpfe der bayerischen Schulen: Ganze sieben FDG-Mannschaften traten bei den Stadtmeisterschaften in Aschaffenburg an. Und so konnten die traditionell guten Ergebnisse aus den Vorjahren nicht nur wiederholt, sondern sogar noch ausgebaut werden. Bei den Jungen und Mädchen gelang in jeder Altersklasse der Einzug ins Bezirksfinale. Bei den Mädchen lag aufgrund zweier sehr starker Mannschaften sogar auch die zweite Mannschaft vor dem Rest des Feldes.

Beim Bezirksfinale, das für die jüngeren Schüler im heimischen Aschaffenburger Hallenbad ausgetragen wurde, konnten die FDG-Schwimmer ebenso überzeugen.  Dort erzielten die Schwimmerinnen und Schwimmer in der Altersklasse IV im Aschaffenburger Hallenbad zwei souveräne Siege. Somit dürfen sie Mitte April in Weiden in der Oberpfalz um die bayerische Meisterschaft kämpfen. Auch auf unterfränkischer Ebene konnte die zweite Mannschaft nur von der hausinternen Konkurrenz geschlagen werden.

Jungen IV Bezirksfinale Platz 1

Mädchen IV Bezirksfinale Platz 1

Für die älteren Wettbewerbsteilnehmer fanden die unterfränkischen Meisterschaften in Höchberg statt. Dabei gingen die Mädchen als Sieger aus dem Bezirksfinale hervor, für sie geht es dann in Bayreuth um den Titel des bayerischen Meisters. Die Jungen wurden unterfränkischer Vizemeister.

Mädchen II Bezirksfinale Platz 1

Dass es beim Schwimmen übrigens nicht nur um die möglichst schnelle Fortbewegung im Wasser geht, beweisen die Anforderungen bei den Wettkämpfen. Für die jüngsten der Schwimmer stehen beispielsweise nicht nur die „traditionellen“ Disziplinen Brust, Rücken, Kraul und Delfin auf dem Programm, sondern auch Beinschlagstaffeln oder koordinativ sehr anspruchsvolle Mischformen wie ein Brustarmzug gekoppelt mit dem Kraulbeinschlag.

Gerätturnen – FDG ist 3. Bayerischer Meister

Unsere Turnriege der Jungen IV erstürmte einen Podestplatz beim Landesfinale in Nördlingen. Als wohl jüngste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld verstanden es unsere fünf Turnerinnen und Turner durch Technik und Teamarbeit zu überzeugen. Hier zahlte sich unter anderem die gute Stimmung während des halben Jahres Vorbereitung im Wahlfach Gerätturnen aus. Die Anreise am Vortag, Pizzaessen und Übernachtung in Nördlingen rundeten das Landesfinale zu einem unvergesslichen Erlebnis ab.


Schwebebalken

Rückblick – Tag der offenen Tür 2016

Auch dieses Jahr stellte sich das FDG am Tag der offenen Tür vor. Schulleiter Michael Lummel und sein Team vom Direktorat sowie der Erweiterten Schulleitung informierten die zahlreichen Besucher über das Profil und die Angebote der Schule.

Dr. Jorde, Initiatior der Ergometer-Klassen und eigens für das FDG aus Wien angereist, referierte über die Einführung, Umsetzung und Vorteile der Ergometer-Klassen.

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Die Schülerschaft des FDG hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, um den derzeitigen Viertklässlern und deren Eltern einen Einblick in die Themenwelt des Gymnasiums zu geben. Dabei zeigten sie aktuelle Projekte aus ihrem Unterricht. Zehntklässler z. B. erklärten ihre Untersuchungen zum Treibhauseffekt oder wie man aus Hefe Strom gewinnt. Die Schul-Imkerei bot einen Einblick in die Welt der Bienen, im Biologie-Saal blickten die zukünftigen Gymnasiasten tief in das Innere des Menschen. In den benachbarten Chemiesälen gab es Chemie im Alltag zu entdecken, aber auch eine spannende Aufführung, die von Bankräubern und brennenden Geldscheinen handelte.

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Lego-Roboter und Mathematikrätsel entführten die Besucher in die Welt der Technik und der Logik. Auch das Musische kam nicht zu kurz: Man konnte Musikaufführungen lauschen, selbst malen, schnitzen oder Graffitis sprayen sowie prachtvolle Kostüme der Mode-AG bewundern. Kostümierte Schauspieler des Unterstufentheaters wirkten als Lotsen durch das Schulhaus.

Sportlich, sportlich: Schon Viertklässler wagten eine Schachpartie mit unseren Meistern, andere zog es in die Turnhalle, wo das Hüpfen, Springen, aber auch Koordination angesagt werden.

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Ruhiger ging es im Raum für Entspannungstechniken zu, in der Mensa konnte man schon mal ein Probeessen genießen und sich nebenbei über die Sprachen informieren, die am FDG unterrichtet werden.

Das Schulhaus war fast bis in den letzten Winkel gefüllt mit Mitmach-Angeboten, Experimentierstationen und Informationsmöglichkeiten. Leider kann in diesem Beitrag deshalb nur ein kleiner Teil des Tags der offenen Tür geschildert werden. Noch mehr Eindrücke vermittelt das unten stehende Fotoalbum auf drei Seiten. Man erkennt beim Durchblättern bzw -klicken: Schüler des FDG und künftige Gymnasiasten (künftige FDGler?) hatten an diesem Nachmittag sichtlich viel Spaß…

Neue Brieffreunde in den USA

Einige unserer Siebtklässler haben in den letzten Wochen Brieffreundschaft mit gleichaltrigen Schülern und Schülerinnen der Hornsby Middle School in Williamsburg, Virginia (im Bild zu sehen) geschlossen. Die Jugendlichen dort erlernen Grundkenntnisse in Deutsch und freuen sich wie unsere über den Kontakt zu Muttersprachlern auf der anderen Seite des Atlantiks.

Die amerikanische Deutschlehrerin Frau Karis Seltzer schickte ein Foto und vermeldete nach dem ersten Briefkontakt ans FDG:

„Heute herrschte im Deutschunterricht groβe Aufregung. Ein Schüler hat den Umschlag unter meinen Unterlagen gesichtet und wusste sofort, dass die Briefe angekommen waren! Dann war es aus mit dem ‘Lesson plan’. Sie wollten nur noch ihre Briefe lesen. Da war so manch heiterer Gruβ im Brief enthalten. Wir haben uns vorgenommen, am Montag dann im Unterricht zurückzuschreiben. Mal sehen, ob das alles wie geplant dann auch klappt!“

Wir warten also gespannt auf die nächste Runde Post von unseren pen pals!

Neues von der 47. Internationalen Physikolympiade


Kurz vor den Weihnachtsferien wurden endlich die Ergebnisse der 2. Runde der 47. internationalen Physikolympiade bekannt gegeben. Für das FDG bedeutet das, dass Omid (Q12) die 3. Runde (Bundesrunde) erreicht hat.

Nach bisher zwei arbeitsreichen Runden mit komplexen physikalischen Problemen und einem selbstentworfenen und durchzuführenden Experiment setzte er sich mit 52 anderen Schülerinnen und Schülern (aus nun noch 12 Bundesländern) gegenüber mehr als 600 Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Olympiade durch.

Er wird nun zur nächsten Auswahlrunde Ende Januar an das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum nach Göttingen eingeladen. Dort werden neben Klausuren (also keine Ferien!) auch Fachvorträge stattfinden, um das bisherige Wissen zu intensivieren.

Wir wünschen ihm viel Erfolg für die nächste Auswahlrunde!

 

Schullandheimaufenthalt der Klasse 5g

Am Mittwoch, den 07.10.2015 war es endlich soweit. Die Klasse 5g fuhr drei Tage ins Schullandheim nach Hobbach, um sich einander besser kennenzulernen. Als alle im Bus saßen, winkten wir den Eltern noch einmal  und dann ging es los. In Hobbach angekommen, holte sich jeder Schüler seinen Koffer und schon wurden die Zimmer verteilt. Nachdem die Koffer ausgepackt und die Betten bezogen waren, wurden wir auch schon zum Mittagessen gerufen. Es gab Leberkäse und Salat. Lecker! Danach zeigten uns Frau Jacob und die Tutoren, Franziska und Michelle, wie und wo wir unsere Freizeit im Schullandheim  verbringen können. Mittags hatten wir Freizeit und für den ersten Abend hatten Franziska und Michelle Spiele in der Turnhalle vorbereitet. Müde aber glücklich gingen wir am Ende des ersten Tages ins Bett.

Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück schon das erste Projekt auf dem Programm: „Apfelpressen“. Zuerst wurde uns einiges zum Thema „Apfel“ erklärt, dann sammelten wir Äpfel auf einer Streuobstwiese, aus denen wir mit einer Apfelpresse leckeren Apfelmost pressten.  Mmmhh, schmeckte der  gut!

Nach einer kurzen Freizeit und dem Mittagessen hatten wir ein weiteres Projekt: „Die Biene“.  Wir sind  zu einem Bienenstock gegangen und haben ganz viel über das Leben einer Biene erfahren. Als wir wieder im Schullandheim ankamen, durften wir Kerzen ziehen, Teelichtförmchen mit  flüssigem Bienenwachs füllen oder Kerzen aus Bienenwachsplatten rollen.

Anschließend konnten wir entscheiden, ob wir in der Turnhalle Fußball oder Eishockey spielen wollen und danach trafen wir uns im „Bayernsaal“, um die Klassensprecher zu wählen.

Für diesen Abend hatten Franziska und Michelle auch noch eine Nachtwanderung für uns vorbereitet. Die erste Strecke liefen wir im hellen Schein der Straßenlaternen, nach einer Weile kamen wir in den dunklen Wald. Dort waren alle paar Meter bunte Leuchtbänder versteckt, von denen sich jedes Kind eines nehmen durfte.

Jetzt war leider auch schon der zweite Tag vorbei.

Schließlich wachten wir am nächsten Morgen, der auch schon unser letzter Tag war, auf, packten unsere Koffer und zogen die Betten ab.

Morgens hatten wir noch ein besonderes Highlight auf dem Programm: „Geocaching“. Jede Gruppe von ca. fünf Kindern hatte zwei GPS-Geräte zur Verfügung, mit denen sie auf dem Gelände des Schullandheimes einen Cache finden musste.

Danach hieß es Abschied nehmen. Wir holten unsere Koffer und warteten auf den Bus, der uns sicher nach Aschaffenburg zurückbrachte. Es waren drei sehr, sehr schöne Tage. Vielen Dank an Frau Jacob, Franziska und Michelle.

Emilia Bohn, Klasse 5g

Bild: Lisa Richter

 

Ansprache des Schulleiters zum neuen Schuljahr

Liebe Schülerinnen und Schüler,

zurzeit laufe ich durch alle Klassen, um Euch ein gelungenes und glückliches Schuljahr 2015/16 zu wünschen.

Drei Gedanken will ich dabei mit euch teilen, die im Grunde genommen drei Wünsche für ein erfolgreiches Schuljahr sind.

Erstens:

Starte mit Schwung in das neue Schuljahr. Freue Dich, dass Du das Gymnasium besuchen darfst. Ein gewisser gesunder Stolz, dass Du Dir dies erarbeitet hast, ist sicherlich erlaubt. Du besuchst die höchste bayerische Schulform. Das ist wahrlich nicht selbstverständlich! Nimm diesen „drive“ mit und mache etwas aus Deinem jungen Leben.

Zweitens:

Genieße Dein junges Leben. Mache Sport und Musik. Pflege die Aktivitäten, die Dir gut tun. Unternimm jeden Tag etwas Schönes, am besten mit Menschen, die Dir gut tun. Ein Leben als Kind und Jugendlicher kann nicht nur aus Blut, Schweiß und Tränen bestehen (auch wenn es natürlich ohne Schweiß im Leben nicht geht).

Drittens:

Seid eine gute Klassengemeinschaft. Ich erwarte von Dir, dass Du Deinen Klassenkameraden positiv gegenüber trittst. Jeder steht in der Verantwortung, dass sich alle am FDG wohl fühlen.

In diesem Sinne verbleibe ich mit herzlichen Grüßen Euer Schulleiter

Michael Lummel

P.S. Meinen Lern-Tipp erfährst du in der folgenden PDF-Datei:Lerntipp von Michael Lummel

Informationen zum Wahlunterricht

In der Woche vom 18.09. bis 22.09.2017 können die Schüler online ihren Wahlunterricht wählen und „buchen“. Am Montag, 18.09.2017 ab 14:00 Uhr haben die Schüler der OGS (offene Ganztagsschule) ein „Vorwahlrecht“. Erst ab Mittwoch, 20.09.2017 (ebenfalls ab 14:00 Uhr) können sich alle anderen FDGler für einen Wahlkurs eintragen. Die Kurse finden ab Dienstag, 26.09.2017 statt.

Alle Schüler sollten schon im Voraus überprüfen, ob sie noch ihr Passwort für die Anmeldung haben.

Bei Problemen oder Passwortverlust: Kommt einfach vor dem Unterricht, in den Pausen oder nach dem Unterricht in den Serverraum (Raum 112A, gegenüber Physik-Lehrerzimmer).

Die neuen Fünftklässler haben ihre Passwörter am Dienstag erhalten.

Die folgende Datei erklärt, wie man Kurse auswählt und „bucht“: Beschreibung Wahl der Intensivierungen 2017.

Somit kann man sich im Vorfeld mit dem Wahlmodus vertraut machen.

Eine vorläufige Liste der angebotenen Intensivierungen finden Sie hier.

Fair Trade – Besuch der Klasse 7c im Weltladen

Im Rahmen der Projekttage hat die Klasse 7c sich mit dem Thema Fair Trade beschäftigt. Nachdem eine Schülerin bereits im Unterricht ein T-Shirt gezeigt hatte, das aus fairem Handel stammt und die MitschülerInnen mit Schokolade aus dem Weltladen erfreut hatte, war das Ziel für unsere kleine Exkursion zum Schuljahresende schnell gefunden. Wir folgten der Einladung von Frau Berit Schurse, die für die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungsstätten zuständig ist, und kamen in den farbenfrohen Welt Laden in der Treibgasse 3, wo es möglich ist ganz unterschiedliche Produkte aus dem Bereich des fairen Handels zu erwerben. Nach einem Blick auf eine große Weltkarte aus Stoff und einer Information über die Verteilung der Weltbevölkerung, die alle überraschte, ging es im kleinen Gruppen an verschiedene Stationen. Dort ging es um ProduzentInnen, Produkte, unterschiedliche Projekte, um den gerechten Lohn für die Arbeiter aber auch um das Schicksal von Straßenkindern. Sogar eine kleine Umfrage, bei der Passanten angesprochen werden mussten, gehörte zum Programm. Insgesamt war es eine überaus interessante Aktion, die den SchülerInnen wie den Lehrkräften Astrid Ullrich und Angela Pechtl überaus gut gefallen hat. Wir danken Frau Berit Schurse für Ihre Zeit und Ihr Engagement. Schön war auch die abschließende Nachbesprechung im Eiscafe Dolomiti, wo wir freundlich aufgenommen und sofort mit leckeren Eisspezialitäten versorgt wurde.

Angela Pechtl

 

 

Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau unterstützt Bühnenarbeit am FDG

Stellvertretend für die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau überreichte Herr Zenglein (Filiale Leider) Herrn StD Lummel am 08. Juli einen Scheck mit einer Spende über 500,- Euro. Hiermit kann die notwendige Erweiterung unserer Bühnentechnik vorangetrieben werden. Die Sparkasse honoriert damit die diesjährigen Erfolge unserer jungen Darsteller, Musiker und Tänzer und hilft dabei, unsere Künstler auch in den kommenden Jahren „ins rechte Licht“ setzen zu können! Dankeschön!

Zwei Wochen ohne Auto – Aktion Stadtradel-Star 2015

22.4.2015 7.08 Uhr Der Bahnstreik spielt mir einen gehörigen Streich bei meiner Tagesplanung. Eigentlich wollte ich früh gemütlich mein Mountainbike Zug von meinem Wohnort MIL nach AB mitnehmen, um am späten Nachmittag die 40km heimzuradeln. Nun muss ich wohl oder übel in die Pedale treten, um meine 9.00 Uhr Termine mit OB Herzog, Bürgermeisterin Euler und – im Nebenzimmer – der Ministerialbeauftragten Frau Zeyer-Müller aus Würzburg, pünktlich einhalten zu können. Zu allem Unglück noch Gegenwind und nur 5 Grad Celsius!

8.50 Uhr Alles hat geklappt: eine intensive Fahrradeinheit, Waschen, Anzug und Krawatte anziehen, Gäste begrüßen.

9.40 Uhr Frau Euler und ich feixen über den inneren Schweinehund beim Radfahren im Alltag und ich erzähle ihr mein kleines Abenteuer vom Morgen. Schließlich meint sie, dass ich doch einen guten „Stadtradel-Star 2015“ abgeben würde. Sie würde mich heute noch bei Frau Klinkig vorschlagen. Die Anforderung: 3 Wochen komplett ohne Auto auskommen und – am besten mit dem Rad mobil sein.

Nun, ich habe zugesagt, mit Freude.

Meine „Fahrrad-Philosophie“ ist letztendlich ganz schlicht, nämlich „Mit dem Rad von A nach B“. Mein Auto bleibt in der Garage und ich fahre mit dem Rad: Von MIL nach AB zur Arbeit, von AB nach SW zu meinem Vater oder auch mal über eine Alpenüberquerung mit Freunden auf dem Mountainbike.

Gewiss, manchmal fällt die Entscheidung auch schwer, etwa bei Dauerregen im Herbst. Aber schließlich gibt es Regenjacke und –hose sowie Überschuhe. Die 2,5km zum Bahnhof MIL mit Fahrrad 1 und die 2,5km vom Bahnhof AB zur Schule mit Fahrrad 2 gehen immer. Erst auf der Arbeit ziehe ich mir dann Krawatte und Anzug an.

Als Schulleiter vom Friedrich-Dessauer Gymnasium Aschaffenburg und begeisterter Freizeit-Sportler ist für mich Radfahren ist ein Stück Lebensqualität und ein Ausdruck von Lebensfreude! Deshalb unterstütze ich die Aktion „Stadtradeln“ von ganzem Herzen! Probieren Sie´s doch auch …

StD Michael Lummel

SMV übergibt Spenden an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Aschaffenburg

Viele von Euch erinnern sich sicherlich noch an die SMV-Aktion zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar. Das Geld, welches durch den Kuchenverkauf eingenommen wurde, wurde am 19. April dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst übergeben.

Aber was genau ist der Kinder- und Jugendhospizdienst, für den wir alle grüne Bänder verteilt und Geld gesammelt haben?

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst bietet Hilfe für Familien, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt sind, was bedeutet, dass diese Kinder früher als gewöhnlich, meist sogar noch vor Erreichen des Erwachsenenalters, sterben werden.

Zurzeit werden 26 Kinder in 20 Familien von 150 Ehrenamtlichen betreut. Es geht darum, den Familien den Alltag zu erleichtern, ihnen Zeit zu schenken, die man mit ihnen und ihren Kindern verbringt, egal ob es eine Stunde pro Monat oder mehrere Stunde pro Woche sind. Dieses Zeitkontingent ist abhängig von der Anzahl ehrenamtlich engagierter Betreuer. Der Dienst bietet Familien Hilfe bei der Bewältigung der schweren Zeit, aber versucht auch Spaß und Lebensfreude in das Leben der Betroffenen zu bringen – auch mit Hilfe von Geschwister- und Gesprächsgruppen, Kunstprojekten usw. Das Angebot ist groß.

Die 500 Euro, welche von der SMV gespendet wurden, werden zur Finanzierung weiterer Befähigungskurse verwendet. Diese Kurse haben einen Umfang von 100 Stunden und ermöglichen die Ausbildung neuer Ehrenamtlicher.

Eure SMV

FDG-Fußballer bekennen Farbe beim Benefizturnier für Flüchtlinge in Aschaffenburg

Ganz im Zeichen der Integration und der Begegnung mit jugendlichen Flüchtlingen, die bei uns in Aschaffenburg leben, stand das Benefizfußballturnier am Dienstag, 17. März. Der Einladung der FOS/BOS Aschaffenburg folgten FOS/BOS-Mannschaften aus Aschaffenburg und Marktheidenfeld, ein Team der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und vier Gymnasien, darunter natürlich auch das FDG. Zur Begrüßung durch Oberbürgermeister Klaus Herzog liefen alle Mannschaften gemeinsam in die Halle ein. Das Team der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlingen bekam von MdL Dr. Hans-Jürgen Fahn einen Satz Trikots überreicht. Auch der Erlös des Turniers kommt der Gemeinschaftsunterkunft zugute, die Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Iran, Irak oder Somalia betreut.

Aus sportlicher Sicht lief das Turnier für uns etwas durchwachsen. Konnten wir uns gegen die Gymnasien noch behaupten, erwies sich der spätere Turniersieger FOS/BOS Aschaffenburg als eine zu große Hürde, so dass wir uns mit dem fünften Platz begnügen mussten. Spätestens bei unserem Foto mit den jugendlichen Flüchtlingen war aber wieder klar, dass es an diesem Nachmittag um viel Wichtigeres ging: um die Begegnung mit den Aschaffenburger Flüchtlingen und darum, ein Zeichen zu setzten für die Integration bei uns in Aschaffenburg. Und einmal mehr wurde dabei deutlich, welche enorme Kraft der Sport dafür besitzt.

Das Fußball-Additum Q 11 des FDG

FDG ist MINT-EC-Schule

Das FDG ist als MINT-Excellence-Center Teil des bundesweiten MINT-Excellence-Netzwerk von Schulen mit einem ausgeprägten Profil in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Physik, Chemie und Biologie).

Das FDG überzeugte die unabhängige Fachjury aus Wissenschaft, Bildung und Industrie mit dem MINT-Profil des FDG und der Qualität der Angebote.

Schüler und Lehrkräfte des FDG können somit an MINT-Camps, Förderprogrammen und Fortbildungen teilnehmen. Im Austausch mit den 184 im Netzwerk zusammengeschlossenen Schulen sind wir mit unserem naturwissenschaftlichen Unterricht stets auf dem neuesten Entwicklungsstand.

FDG unterzeichnet Schulkooperation mit Uni Würzburg

Das FDG hat seinen Kooperationsvertrag mit der Julius-Maxmilians-Universtiät in Würzburg erneuert. Dies bedeutet für unsere Schüler, dass sie an bestimmten Angeboten der Uni partizipieren können und somit eine passgenaue Vorbereitung auf das Studium ermöglich wird.
Speziell geschulte Studierende, sogenannte Studienscouts, besuchen im Projekt uni@school die Schulen und stellen dort
ihre Studiengänge vor. Bei Tandemtagen und im Schnupperstudium zum Beispiel gewinnen Schüler erste Eindrücke vom Studium. Die Uni vermittelt des Weiteren Themen für W-Seminare der Oberstufe und bietet Informationstage für Schulen an. Schließlich sollen Schüler auf verschiedenen Wegen individuelle Einblicke in ihre Studienfächer und in die Forschung erhalten.
Auf dem Bild (Bildautor: Rudi Merkl) unterzeichnet StD Artur Eck – links neben dem Universitätspräsidenten Herrn Prof. Dr. Alfred Forchel – den Kooperationsvertrag.

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