Teilnahme des FDG beim Würzburger Kletterwettkampf

Am 15.05.2017 nahmen zehn Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums erstmalig beim schulinternen Kletterwettkampf in Würzburg teil.

Eingeteilt in zwei Altersklassen WK II (Jahrg.2000-2003) und WK III (Jahrg.2003 und jünger) durften sich jeweils sechs Teilnehmer in drei Disziplinen behaupten, wobei die vier Besten des Teams in die Wertung kamen. Unsere WK III Mannschaft ging zuerst im Lead an den Start. Hier mussten zwei Routen in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad (5 und 6) geklettert werden. Anschließend galt es, die Wand so schnell wie möglich hinauf zu fliegen, sich einem Duell mit der Stoppuhr zu liefern, denn die Starter befanden sich in der Speed-Kletterroute. Zum Schluss durfte das Team fünf Boulderprobleme (Bouldern =klettern in Absprunghöhe) bezwingen, wobei sie für jeden Boulder jeweils 12 Minuten Zeit hatten. Immer im Wechsel, durch gegenseitiges Anfeuern und Tipps geben, wurde versucht, die gestellte Aufgabe zu lösen.

Schließlich belegte die WK III Mannschaft den siebten Platz von dreizehn gemeldeten Schulen. Diese Platzierung kann durchaus als Erfolg angesehen werden, wenn man bedenkt, dass vier aus der Mannschaft erst seit Beginn dieses Schuljahres die Kletter-AG besuchen!

Unsere WK II Truppe (krankheitsbedingt leider nur mit vier Teilnehmern besetzt) begann zuerst mit dem Speed-Klettern, dann war Bouldern angesagt und schließlich noch Lead, bei dem die Kletterer Nervenstärke beweisen mussten, denn die zweite Route war immerhin mit Schwierigkeitsgrad 7 bewertet und forderte schon einiges von den Athleten.

Die Jungs stellten jedoch ihre mentale Stärke und ihr kletterisches Können unter Beweis und sicherten sich somit den dritten Platz von 10 teilnehmenden Schulen!

Auch wenn sich unter den jüngeren Teilnehmern zuerst ein wenig Enttäuschung über ihre Platzierung breit machte, hat sich wieder gezeigt, dass solch ein Wettkampf die Gruppe stärkt und festigt und alle viel Spaß dabei hatten, welcher letzten Endes auch im Vordergrund stehen sollte.

Jetzt heißt es dabei bleiben, weiter trainieren um nächstes Jahr wieder angreifen zu können, denn das Potential nach oben ist da!

Teilnehmer der WK III

Isabo Dänicke 7e

Carlotta Fröhlich 6a

David Dedes 6a

Daniel Salacz-Zarate 8g

Maira Banzhaf 6a

Leo Jahnke 6b

Teilnehmer der WK II

Luis Eichholzer Q11

Julius Friedrich

Marko Hauck

Steffen Pfistner 9c

Balthasar Stiegelmayr 8d (erkrankt)

Unsere Ergometer-Klasse in Radio und TV

Seit der Einführung der Ergometer-Klasse an unserer Schule ist das Interesse der Medien enorm und wir haben fast täglich Anfragen oder Besuch von bekannten Radio- und TV-Stationen, die über das FDG in diesem Zusammenhang ausführlich berichten. Wir freuen uns sehr über dieses Interesse.

Der Beitrag von RTL startet automatisch. Weiter unten finden Sie die Beiträge des ZDFs und des Bayerischen Rundfunks.

Außerdem finden Sie hier einen Zeitungsartikel der Süddeutschen Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/schule-auf-dem-ergometer-das-strampelnde-klassenzimmer-1.3218000

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage

Artikel Homepage Ergometerklasse

Neues vom Sanitätsdienst

Vor ein paar Tagen wurde der Schule ein Defibrillator übergeben, der hoffentlich nie zum Einsatz kommen muss, uns aber ein sicheres Gefühl gibt. So ist das Team unserer Schulsanitäter noch besser für einen Notfall ausgerüstet.

Wir bedanken uns bei allen, die das möglich gemacht haben!

Herzlichen Glückwunsch, Felix Braun!

Die Schulfamilie freut sich mit Felix Braun, Q12, über seinen sensationellen Gewinn des Hauptpreises beim Bundesumweltwettbewerb. Diese herausragende Leistung verdient höchste Anerkennung – wir gratulieren herzlich!

Wer versteckte sich hinter welchem Star? – Lösungen

Lösung :

Dick und Doof – Frau Fäth und Frau Henn

Charlie  Chaplin – Herr Gerl

Marilyn Monroe – Frau Mrowka

Elvis Presley – Herr Krenz

Jimi Hendrix- Herr Müller- Gebauer

Bob Marley- Herr Albani

Tina Turner – Frau Koller

Lady Gaga – Frau Schulze- Nicolai

 

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Internationales Preisträgerprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes 2016

Einige der besten Deutschlerner Italiens zu Gast am FDG

Bereits zum zweiten Mal war in diesem Sommer das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Gastschule für einen Teil des Internationales Preisträgerprogramms des PAD für Lerner der deutschen Sprache.

In einem harten Auswahlverfahren ermittelt der PAD, Teil der Kultusministerkonferenz der Länder, die besten Schülerinnen und Schüler verschiedenster Länder im Fach Deutsch in Wort und Schrift. Die Sieger erwartet ein dreiwöchiger Aufenthalt in Deutschland. Zwei Wochen verbringen sie in Familien und besuchen eine Gastschule, in der sie ein individuelles Unterrichts- und Ausflugsprogramm in deutscher Sprache und Kultur erwartet. Die dritte Woche verbringen in Berlin, begleitet von einem Reiseleiterteam des PAD und einem Begegnungsschüler ihrer Gastschule. Alle Ausgaben, auch die der Gastfamilien, werden vom PAD gedeckt, auch insofern unterscheidet sich dieses Programm von einem „klassischen“ Schüleraustausch.

Für die Italienischlerner am FDG ist dieses Programm eine einmalige Gelegenheit, einerseits persönlichen Kontakt zu ganz besonderen Schülerinnen und Schülern zu knüpfen, andererseits ihr Italienisch durch gemeinsame Unternehmungen mit der Gruppe von Muttersprachlern zu verbessern.

Die Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern aus Apulien, Emilia-Romagna, Sizilien, der Toskana, den Abruzzen, Rom und Südtirol kam am 23.06. in Aschaffenburg an, von ihren deutschen Partnern sehnsüchtig erwartet. Nach dem ersten Wochenende in den Gastfamilien folgten zwei ereignisreiche Schulwochen, u.a. mit Führungen in Altstadt und Pompejanum, Exkursionen nach Frankfurt, Miltenberg und Würzburg sowie einer gelungenen Abschlussfeier im Garten einer Gastfamilie.

Der Abschied am 10.07. fiel allen schwer, zu sehr waren sich die Schülerinnen und Schüler in den zwei Wochen persönlich näher gekommen. Sicherlich werden die Kontakte, so wie im letzten Jahr, auch länger halten und echte europäische Freundschaften entstehen, was letztlich der übergeordnete Sinn dieses Programms sein sollte.

Richard Schwaderer

P-Seminar Fahrt zur IBM Frankfurt

Am 14.07.2016 besuchten 10 Schüler aus dem P-Seminar „Dynamische Webseitengestaltung“ die Außenstelle der IBM in Kelsterbach bei Frankfurt.

Sowohl die Organisation als auch die tatsächliche Durchführung der Anreise stellte sich letztendlich als schwieriger heraus als zunächst gedacht. Eine Gruppe reiste mit dem Zug, eine mit dem Auto an. Alle konnten aber trotzdem vollzählig und relativ pünktlich an dem in Kelsterbach gelegenen Gebäude eintreffen. Nach der Anmeldung gab uns Käthe Englert, die den Besuch erst ermöglichte, eine kurze Führung im Haus, wonach wir uns in einem Besprechungsraum wiederfanden, der extra für uns hergerichtet wurde und in dem wir auch den Großteil des Besuchs verbrachten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte uns zunächst Dirk Weigel, Geschäftsführer in Kelsterbach, vor allem über den Wandel, den die IBM vollzogen hat und immer noch vollzieht. Nämlich weg von der Hardware, die die IBM jahrelang produzierte und hin zu Softwarelösungen und Unternehmensberatung. Im Anschluss erklärte uns Thomas Brackhahn, Solution Architect, die aktuelle Forschung, die bei der IBM auch noch stark betrieben wird. Dabei dreht es sich vor allem um cognitive computing und IBMs Watson.

Rechtzeitig zum Mittag wurden wir in die hauseigene Kantine eingeladen, wo wir aus einer großen Auswahl an Gerichten wählen und beim Essen im direkten Gespräch mit den eben genannten Informationen austauschen konnten. Gestärkt zurück im Besprechungszimmer wurden uns Ausschnitte aus der Show Jeopardy gezeigt, bei der der Watson-Roboter 2011 eindrucksvoll gewonnen hatte. Abschließende Reden hielten Holger Wittmann, Solution Architect, und zwei duale Studenten von der IBM. Die beiden vermittelten einen Eindruck in das duale Studium bei der IBM und erklärten, für wen dieses geeignet ist. Nachdem uns Frau Englert verabschiedet hatte, machten wir uns mit einer Hand voll Give-aways wieder auf den Heimweg.

Organisator: Martin Kühnert

Teilnehmer: Jonas Eichhorn, Johannes Gorks, Konstantin Herold, Felix Knöpfle, Frederik Richter, Arber Rrapaj, Vlad Ruseteanu, Max Schloter, Julian Staab, Alexander Staudinger

Autor: Julian Staab

Bilder: Alexander Staudinger

 

Musik – Besuch in Frankfurter Oper „Carmen“

„Toréador ! « statt « Ball im Tor ! » – Die Klassen 9g und 10a widerstanden der kurzweiligen Versuchung eines EM-Halbfinales und gingen als langfristige Gewinner vom (Willy-Brandt-) Platz, da sie an diesem eine überaus beeindruckenden Aufführung der Oper „Carmen“ erleben durften.

Bleiben wir spaßeshalber beim Fußballjargon: Auch in der Oper Frankfurt kam zu einer deutsch-französischen Begegnung, sozusagen einem echten Klassiker, in dem eine multikulturelle deutsche Mannschaft auf das französische Meisterwerk „Carmen“ traf. Und es war eine Auseinandersetzung auf höchstem Niveau! Den größtenteils nicht opernerfahrenen Schülern präsentierte sich eine spielfreudige Opernmannschaft, die mit ihrem gewitzten, aber perfekten Zusammenspiel über die ganze Spielzeit von drei Stunden hin für fesselnde und ergreifende Momente sorgte. Dabei hätte die fantastische Musik alleine gereicht, um uns glücklich zu machen. Doch wählte der Regisseur eine kreative Aufstellung mit obligaten Tänzern in Sechserkette, die das Geschehen choreographisch deuteten, aber bisweilen auch persiflierten, was für mehrere heitere Momente im Publikum sorgte. So flogen denn auch die beiden Spielhälften an unseren Sinnen vorbei, ohne dass wir uns über taktisches Geplänkel hätten ärgern müssen.

Wir verließen Frankfurt nicht nur als gefühlte Sieger. Wir sind die Gewinner dieses Abends.

Tennis – FDG im Nordbayern Halbfinale

Erfolgreiches Tennis-Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungen 3 souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

Erasmus+ Schüleraustausch trotzt Brexit – 15 Schüler des FDG reisen mit EU-Förderung nach Perth / Schottland

Die Schotten sind stolz darauf, mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt zu haben. Sozusagen als Zeitzeugen in Perth erlebten 15 Schülerinnen und Schüler des FDG gemeinsam mit Schulleiter Michael Lummel und den Lehrerinnen Anja Hepp und Anke Jäger, wie sich Politik im Kleinen auswirkt – oder eben nicht.  Überaus europafreundlich gestaltete sich das sportliche Programm dieser 7 Tage, denn das Motto für insgesamt drei Jahre heißt „Enhancing European Cooperation on the basis of the Olympic Ideal“. Wenn man gemeinsam Basketball und Minigolf spielt, Bogenschießen übt, mit homemade scones und Himbeermarmelade schottisch frühstückt oder den  841 Meter hohen Ben Vrackie besteigt, dann siegen Toleranz und der Wunsch nach Zusammenarbeit.

Nur durch gutes Teamwork fiel keiner der insgesamt 30 Schüler beim Tyrolean traverse am Loch Tummel bei Pitlochry ins Wasser. Dabei hakt man sich mit einem Karabiner an ein Seil, das über den Fluss gespannt ist, hangelt sich daran auf die andere Seite und wieder zurück. Spaß hatten alle auch beim Kajak- und Kanufahren. Nur ein Boot kippte durch zu viel schottisches Temperament um, was zur Erheiterung aller Beteiligten und der Zuschauenden beitrug.

Begeisterung rief der Besuch des Water Parks Kinlochard hervor, wo man sich auf Wasserrutschen austoben konnte. Auch wenn  die Busse zunächst aus Versehen am Wasserpark vorbeigeprescht waren und man 2,5 Stunden lang über Berg und Tal fuhr und sich „lost in the middle of nowhere“ wähnte. Hier in den Highlands gab es nicht einmal eine Funkverbindung zur Zivilisation. Doch der Water Park und das anschließende Tischtennisspielen sowie die Barbecue entschädigten für alles – sogar für die lästigen midges, winzig kleine Stechfliegen, vor denen sogar die Pferde durch einen pulloverartigen Überwurf geschützt waren.

Ausgebildete Bergführer begleiteten uns auf der hiking tour zum Ben Vrackie. Die angebotenen Wanderschuhe trafen auf wenig Begeisterung, also blieben eben die Sneakers an den Füßen. Durch Sonne, Regen, Sturm und wiederum Sonne kämpften sich alle auf den Gipfel und genossen den Ausblick auf die nahen Highlands.

Die Sneakers bewährten sich ebenso beim schottischen Tanzabend, dem sogenannten Ceilidh (gesprochen: „Kejlie“). Nach anfänglichem Zaudern trauten sich auch die Dessauer-Schüler auf die Tanzfläche, denn die Paartänze wurden zunächst erklärt und eingeübt. Beim Abschlusstanz drehte jeder mit jedem mit eingehakten Armen eine Runde und kam heftig ins Schwitzen.  Dafür gestaltete sich der Ausflug nach Edinburgh sehr entspannt. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Castle durfte jeder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: shoppen nach der Lieblingsbluse, relaxen oder einfach durch die Gassen bummeln.

Bei der Stadtbesichtigung von Perth hingegen galt es einen Treasure Hunt zu bewältigen, bei dem mittels einer Treasure Map bestimmte Orte aufgespürt wurden. Als Beweis schoss man an jeder Station ein Selfie.

Am letzten Tag blieb Zeit für einen Besuch im Black Watch Museum Perth, wo mit einem Blutstrom aus tausenden von Mohnblumen aus Keramik der Toten des Ersten Weltkrieges gedacht wurde. Das Kunstprojekt war 2014 schon am Tower von London zu bestaunen und es ging in einer verkleinerten Version auf Tour durch das Königreich.

Der drohende Austritt aus der Europäischen Union gefährdet solche Programme. Möglicherweise rufen die Schotten ein neues Referendum über ihre Zugehörigkeit zu Großbritannien aus, und bleiben als unabhängiger Staat Europa erhalten.

Anke Jäger

 

02_Ben Vrackie

05_Gruppenfoto Perth Grammar School

06_Gruppenfoto Edinburgh

07_Fun at the waterpark



11_Tyrolean Traverse

15_Vor dem Traverse

16_Very flowery!

17_Das Toilettenprojekt

20_IMAG3453

21_IMAG3460

22_Typisch schottisches Gebräu

03_Hike zum Ben Vrackie

04_Ceilidh event 2

08_IMAG3567

09_Wanderschuhe und Tanzschuhe

10_Vor den kleinen Stechfliegen schützen sich sogar die Pferde.

12_Our headmaster is too tall for Perth Grammar School

13_Schottische Landschaft und wir

14_Water Park Kinlochard

Judo – Gold für FDGlerin

Beim 12. Horst Sommer Turnier des JC Elz am Sonntag den 03.07.2016 ging mit Jana auch eine Judoka des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums an den Start. Jana wendete die im Training eingeübten Techniken sicher an und hat ihre Kämpfe gegen alle drei Gegnerinnen souverän gewonnen. Bei der Siegerehrung freute sie sich über den Platz ganz oben auf dem Treppchen und die damit verbundene Goldmedaille. Auch ihre kleine Schwester Lara behauptete sich als jüngste Teilnehmerin in ihrer Gewichtsklasse und erkämpfte sich die Silbermedaille.

English Drama Group spielt Cinderella – ein Rückblick

Die English Drama Group der Unterstufe brachte im Juni eine Adaption des Märchens von Aschenputtel (Cinderella) auf die Bühne, welche die Herzen zum Schmelzen brachte. Die Außenwelt war eher verregnet, doch in den Herzen leuchtete die Sonne und ein Lächeln, das drei Feen mit ihren schwungvoll gezückten Zauberstäben auf jedes Gesicht zauberte. Die Geschichte des unterdrückten Mädchens, das mit ihrer Natürlichkeit das Herz des jungen Prinzen eroberte, war wie geschaffen für das agile Gewusel, das Verena Schulze-Nicolai und Seval Osman Oglu aus einer riesigen Gruppe begeisterter Unterstüfler zum Leben erweckte. Unvergessen der Tanz von Prinz und Aschenputtel zum Schmelz der Stimme von Elvis Presley, der beide zum perfekten Wiegeschritt verführte. Die Wut der bösen Stiefmutter und ihrer drei Stiefschwestern, welche es nicht fassen konnten, dass der Prinz sich in die Arme verguckte. Das alles mit einer Gruppe, die vor Begeisterung schier barst, ebenso wie das Publikum, das der kompletten Crew tosenden Applaus spendete.

Jochen Krenz

 

P-Seminar „Menschen sind mehr als nur Winner oder Loser“ – Spielevormittag im Kinderheim

 

Kinderheim. – Für viele klingt das nach einem eher traurigen Ort: Kinder, die ohne ihre Eltern leben und scheinbar alleine sind. Genau das hat uns dazu inspiriert, mit den Kindern ein soziales Projekt im Rahmen unseres P-Seminars „Menschen sind mehr als nur Winner oder Loser“ umzusetzen. Und so hatten wir viel Spaß dabei, einen Tag vorzubereiten, um einen Einblick ins Leben der Kinder zu bekommen und einfach Spaß zusammen zu haben.

Am Samstag, den 7. Mai 2016, fuhren wir also gemeinsam in das Städtische Kinderheim Aschaffenburg und wurden dort bereits freudig erwartet. Nach einigen Kennenlernspielen und Aktionen in unterschiedlichsten Disziplinen stellten wir schnell fest, dass das Gefühl der Lebensfreude hier ganz groß geschrieben wird, und genossen die entspannte und glückliche Atmosphäre sehr. Egal ob beim Papierfliegerwettwerfen, Schmetterlingsfangen oder Fußballspielen – wir hatten eine Menge Spaß! Da war es auch kein Wunder, dass wir danach einen Bärenhunger hatten, und so belegten wir zusammen Pizza für alle, die wir uns auch ordentlich schmecken ließen. Als Abschluss lösten die Kinder schließlich ein Worträtsel, um ihr Geschenk zu bekommen: eine Bodendusche für Wasserspiele im Sommer. Die Begeisterung darüber war groß, und dementsprechend fiel der Abschied nach der Feedback-Runde sichtlich schwer – die 12 Kinder sind uns wirklich ans Herz gewachsen und wir würden uns freuen, sie einmal wieder zu treffen.

Fazit: Wenn wir auf den Tag zurück blicken, erinnern wir uns an strahlende Kinderaugen, Lachen und natürlich ganz viel Spaß. Und das war schließlich unser Ziel: Kinder glücklich zu machen.

Marie Zieger (Q11)

 

Schach – 3. Platz im Deutschlandfinale Yes2Chess

12000 Teilnehmer in Europa, 6200 in Deutschland, 1240 Mannschaften, über 1000 Schulen, 4 Monate Turnierdauer und ein 3. Platz für die Mannschaft des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums! Bei solchen Zahlen wird die großartige Leistung der Schüler erst so richtig deutlich. Vom 3. bis 5. Juni fand das deutsche Finale des Yes2Chess-Turniers in Hamburg statt, und Nina, Paul, Jan M., Jan S. und Oliver vertraten dort erfolgreich unsere Schule. Obwohl sie sich schon durch Vorrunden und Halbfinale gekämpft hatten, war die Finalrunde noch einmal ein eigenständiges Turnier mit mehreren Runden, das den Schülern einen 8-Stunden-Tag und enorme Nervenstärke abverlangte. Wie in jedem Wettkampf lagen auch hier Glück, Freude und Enttäuschung nahe beieinander. Bei manchen verlorenen Partien flossen die Tränen und bei manchen Mannschaften mussten die Spieler ausgetauscht werden, weil sie die Belastung nicht mehr aushielten. Schach ist eben nicht nur ein Spiel, sondern auch ein psychologischer Kampf. Obwohl unsere Schüler alles tapfer durchstanden, lief auch bei ihnen nicht alles rund: Zwar hatten wir schon in der Vorrunde zahlreiche und gute Gegner besiegt, aber im Halbfinale waren die Gegner aus Borken doch noch einmal von einem ganz anderen Kaliber. Die Runde war heftig umkämpft und die Mannschaft erlitt ihre erste und einzige Niederlage seit Beginn des Gesamtturniers (noch dazu recht knapp mit 3:2) – aber dennoch sorgte dies dafür, dass nur noch der 3. Platz möglich war. Die letzte Runde schien dann nur noch eine Formalität zu sein, da wir schon einmal gegen die Mannschaft aus Pankow gewonnen hatten. Aber die Gegner hatten die Mannschaftsaufstellung geändert, so dass die Strategien der Vorrunde nicht mehr ganz funktionierten und unsere Schüler sich noch einmal anstrengen mussten, um auch hier wieder einen überzeugenden Sieg einzufahren. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es dann auch hilfreiche Schachgeschenke, um weiter trainieren zu können und im nächsten Jahr noch besser abzuschneiden. Doch das Beste war ein riesiger weißer Schachkönig, der die gesamte Rückreise als Maskottchen von Hand zu Hand ging und neben dem Pokal die Schule verschönern wird. Vorher schon hatte ein vorwitziger Schüler auf einen Aushang gekritzelt: „Sind wir nicht alle Sieger?“ Wie recht er hatte! Das Turnier war trotz aller Konkurrenz am Brett geprägt von einer fairen und freundschaftlichen Atmosphäre. Beeindruckend war auch das Rahmenprogramm mit einer Hafenrundfahrt und den zahlreichen Möglichkeiten zum Spiel mit dem Großmeister Dr. Helmut Pfleger – er war sich als international anerkannter Schachkommentator, der auch schon gegen etliche Weltmeister gespielt hatte, nicht zu schade, gegen Schüler anzutreten, mit ihnen zu trainieren und Partien zu analysieren. Interessant war auch sein Vortrag über die neuesten Forschungsergebnisse, dass Schachspielen nachweislich den Notendurchschnitt anhebt. Vielleicht waren deshalb die Eltern auch bereit gewesen, ihren Kindern das anstrengende Turnier zu ermöglichen. Ihnen sei dafür herzlich gedankt und auch dem Elternbeirat gebührt ein besonderer Dank für die Unterstützung des Turniers. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei den weiteren Turnieren!

Exkursion der Klasse 7d ins Funkhaus Aschaffenburg

Am Mittwoch, den 11. Mai, erkundete die Klasse 7d das Funkhaus Aschaffenburg. Dabei wurde sie von den beiden Moderatoren Lisa Jacob und Jonathan Shoemaker durch alle Bereiche geführt, die das Funkhaus zu bieten hat. So gab es Einblicke in die tägliche Arbeit der Redakteure, die journalistischen Tätigkeiten bei Primavera24 und main.tv und natürlich die Sendestudios, in denen sich Lisa und Jonathan besonders oft aufhalten. Hier nutzte die Klasse auch gleich die Gelegenheit, um ihre Version des aktuellen Hits „Lush Life“ von Zara Larsson einzusingen und -spielen! Und wer das hören und sehen will, kann dies noch immer auf der Facebook-Seite von Radio Galaxy Aschaffenburg. Viel Spaß!

Funkhaus2016I

Funkhaus2016II

Funkhaus2016IV

Funkhaus2016V

Funkhaus2016VI

Stützpunktschule Judo – Sieg bei den hessischen Bezirks-Bestenkämpfen

Am 30.04.2016 fand der erste Teil der Bezirks-Bestenkämpfe im Bezirk Hessen Süd 2016 in Ober-Ramstadt statt. FDG-Schülerin Jana errang in ihrer Gewichtsklasse den 1. Platz in der U 13. Vor dem ersten Kampf  war die Anspannung sehr groß. Dennoch setzte sich Jana in ihren Kämpfen souverän gegen ihre Gegnerinnen durch und gewann ihre Kämpfe frühzeitig. Das FDG gratuliert der Sportklassenschülerin ganz herzlich.

Neues von der Partnerschule in Tansania

Das FDG unterstützt seit Jahren Schulen in Tansania. So konnten mit den Spendengeldern viele sinnvolle Anschaffungen für die afrikanischen Schüler getätigt werden, z. B. Tische und Bänke, Schreibutensilien und Unterrichtsmaterial. Die beschenkten Schulen sind stets überwältigt von der Hilfsbereitschaft aus Aschaffenburg. Immer wieder versorgen uns Schulleiter und Lehrer mit neuen Informationen und Bildern. Diese wollen wir auch unseren Lesern nicht vorenthalten:

… I am happy to inform you that we are all doing fine. In this term our school is having two major events; the first one is that the Advanced level Students (in this case the Form Six students)  will be sitting for their final examination commonly known as ‚Advanced Certificate of Secondary Education Examination‘ that is scheduled to start on Monday, 2/5/2016 to 11/5/2016. The second event is the inter-school and then inter-regional sports and games competitions commonly known as UMISSETA, that have already started at school level and will finally be conducted national wise at the mid of June this year.

During last Friday there was  a graduation ceremony for the farewell of Form Six Students. The activity took place at Uvikambi Hall at Mbinga Roman Catholic Parish.Please find three  photos attached to this email. 

Many Greetings to all our friends at FDG

Thank you,

Anyandwile W. Mwasenga  

Makita Secondary School

Auf den Bildern sieht man die Absolventen bei den Abschlussfeiern.

O-LEVEL-STUDENDS SINGING

FORM SIX STUDENTS SINGINGNew

FDG gewinnt den School Cup in Frankfurt

Freitag, den 22.04.2016, spielte eine Basketball-Mixed-Mannschaft unserer Oberstufe Q12 beim School Cup der Fraport Skyliners. Nur eine Woche vor dem schriftlichen Mathe-Abi wurden die Spiele souverän gewonnen und der Cup wurde ans Dessauer geholt! Die Siegerehrung war vor gut gefüllter Halle in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels der Herren der Fraport Skyliners gegen Oldenburg. Auch etwa 40 Gäste vom FDG mit Freikarten bejubelten den Erfolg. Der Preis für die Siegermannschaft ist ein kompletter Trikot-Satz. Die Schulgemeinschaft gratuliert den erfolgreichen Korbjäger/innen: Franziska und Anne, Kevin, Till, Tobias und Betreuer Matthias Miksa.

Weitere Fotos und Spielberichte unter: www.fraport-skyliners.de/bb4you/school-cup/

Naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften befreien das Mainufer vom Müll

Wie jedes Jahr beteiligte sich das Friedrich-Dessauer-Gymnasium im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ erneut am Frühjahrsputz des Mainufers. Vor allem Plastikbecher von Feiern, kleine Schnapsfläschchen, Feuerzeuge oder sogar ein Taschenmesser waren Fundstücke der Sammlung. Letzteres landete nun nicht in den Müllsäcken, sondern wurde von der Biologielehrerin Birgit Kähler für das Erste „beschlagnahmt“, damit es später im Fundbüro zu seinem Eigentümer zurückkehren kann. Man darf gespannt sein…

Alle anderen Fundstücke landeten natürlich in den sorgsam getrennten Säcken. Dabei gab es jeweils Spezialisten für Plasikmüll, eine Tonne für Metall, Papierabfälle, Biomüll, Alufolie, Styropor, Kork, Glas und Restmüll. Welchen Nutzen die sorgsame Trennung hat, wurde dann bei der Führung über den Recyclinghof Mörswiesenstraße klar. Sicherlich trennt nun manch ein Müllsammler seit dieser ersten Aprilwoche zu Hause den Müll sorgsamer in seine unterschiedlichen Kategorien. Auf Initiative von Birgit Kähler hin finden sich übrigens in Raum 105 (früher in Raum 600) bereits seit vielen Jahren Trennmöglichkeiten zwischen Papier, Plastik und Restmüll. Ein Wunsch wäre, diese bereits in den Grundschulen erlernte Trennform auch an unserer Schule konsequent in allen Klassenzimmern durchzuführen.

Aktion Kids for Kitz – Müllmonster gegen das Sterben von versteckten Rehkitzen in der Wiese

„Kids for Kitz“ bedeutet ein gemeinsamer Einsatz gegen den Mähtod von Rehkitzen. Dafür bauen Kinder Scheuchen aus Plastikbeuteln, Holzgerüst und Glitzermaterial. Bei uns am FDG waren Schüler und Schülerinnen aus der AG „Faszination Natur“ und „Wissenschafts-Sprache“  Bauherren der Scheuchen, die am Dienstag, den 26. April 2016 dann von ihrer Biologielehrerin zu den ortsansässigen Jägern Hans und Bernhard Appelmann gebracht wurden.

Sobald ein Landwirt nun seine Wiesen rund um Schweinheim mäht, meldet er sich bei den beiden Jägern, die hauptberuflich die Karosseriewerkstatt Appelmann betreiben. Diese übergeben die im Betrieb zwischengelagerten Scheuchen, damit man sie vor dem Mähen in den Wiesen aufstellen kann. Die bunten und flatternden Gestelle dienen dazu, die Rehmutter zu veranlassen, ihr Kitz aus der Wiese zu holen – und somit vor den scharfen Messern des Mähdreschers zu retten.

Normalerweise ist das Rehkitz im hohen Gras gut versteckt und so kommt die Mutter nur zum Säugen und Putzen, um keine Fressfeinde auf das hilflose Kitz in den ersten Wochen aufmerksam zu machen. Bei Gefahr flüchten die Rehkitze nicht, sondern drücken sich fest an den Boden. Das Verhalten schützt sie zwar vor Raubtieren – nicht aber vor den Mähmaschinen, die damit häufigste Todesursache der Kitze sind.

Diesem gruseligen Geschehen wollen die Naturschützer des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums entgegentreten und hoffen nun auf Nachricht, dass ihre Kitz-Scheuchen auch erfolgreich eingesetzt wurden.

Die bereits in Miltenberg erfolgreich durchgeführte Aktion wurde von Doris-Völker-Wamser aus Hausen gegründet und von Sandra Ernst an das FDG weitergetragen. Unterstützung findet sich bei Forstämtern, Bauernverbänden, Jägervereinigungen und dem Tierschutzverein. Am Freitag, den 29.April findet um 10 Uhr in der Fasanerie eine große Auftaktveranstaltung statt, zu der mehrere Schulklassen anreisen. Ziel ist es, möglichst viele Personen für Helferlisten zu finden, um direkt vor dem Mähen noch einmal die Wiesen nach versteckten Rehkitzen zu durchkämmen und sie mit Grasbüscheln an den Handschuhen aus der Gefahrenzone zu tragen.

Ein informativer und liebevoll gestalteter Flyer verrät in aller Kürze das Wichtigste zur Aktion „Kids for Kitz“:

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Schüler experimentieren – Landessieg geht an FDGler

Seit April 2015 wird in deutschen Kinderzimmern geknobelt und geklappt. Grund dafür ist die Känguru knobelkette, die nach dem Känguru-Mathematik-Wettbewerb 2015 alle 850 000 teilnehmenden Schüler mit nach Hause nehmen durften. Auch Alexander Heeg (12) war von der Kette fasziniert. Aber wen er auch fragte, keiner hatte die schwersten Aufgaben des Blattes, das es zur Kette dazugab, geknackt. Und auch auf youtube zeigen knobelkid und Co nur die Lösungen der einfacheren Aufgaben.

Deshalb ging Alexander die Sache strategisch an, er schrieb ein Computerprogramm in der Programmiersprache Python. Dieses Programm führt Klappfolgen automatisiert durch, vergleicht die Ergebnisse mit frei eingebbaren Zielfiguren und zeigt bei Übereinstimmung die Entstehung der Zielfiguren als Animation. Mit selbst entwickelten Strategien konnte Alexander unter anderem die Rechenzeit des Programms deutlich verkürzen. So schaffte er es, rechtzeitig zum Wettbewerbstermin von „Schüler experimentieren“, der Juniorsparte von „Jugend forscht“, alle Aufgaben des Blattes zu lösen. (Die Lösungen zur Känguru knobelkette bzw. Känguru kette findet man hier.)

Das Ergebnis überzeugte die Jury des bayerischen Landeswettbewerbs von „Jugend forscht“: Thomas Grupp, Leiter des BMW-Dynamikzentrums, in dem die Veranstaltung in Dingolfing stattfand, überreichte Alexander den ersten Preis im Fachbereich Mathematik/Informatik.

Ein zweiter Preis in diesem Fachbereich wurde nicht vergeben, den dritten Preis erhielt Luis Kleinwort (13) aus Würzburg für sein ebenfalls beeindruckendes Computerprogramm Vocabbeam (siehe www.vocabbeam.de). Damit können im Computerraum – auch spielerisch – interaktiv Englischvokabeln und –grammatik trainiert werden (beispielsweise kann der Systemadministrator damit den Schülern – auch über das Internet – beliebige Vokabeln zuweisen und er erhält eine Auswertung der Ergebnisse).

Mit seinem ersten Preis konnte Alexander an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen, in dem er mit seinem Computerprogramm zur Untersuchung von Schafkopfstrategien ebenfalls in der Endrunde von „Schüler experimentieren“ Erster und somit Landessieger wurde.

Und diesmal belohnte sogar das bayerische Kultusministerium Alexanders Forschungen: Von Kultus-Staatssekretär Georg Eisenreich persönlich erhielt Alexander den besonders begehrten Sonderpreis des bayerischen Staatssministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst“, der spartenübergreifend für die beste Landeswettbewerbsarbeit aller Fachbereiche vergeben wird.

Trotz dieser Würdigungen will Alexander seine Forschertätigkeit im nächsten Jahr aber erst einmal ruhen lassen und sich ganz der Wettbewerbs-Mathematik widmen.

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Just bee! – Schulimkerei des FDG mit eigenem Blog

Es war kaum zu übersehen: eines Tages standen zwei Bienenstöcke auf dem Schulgelände. Nicht nur die Bienen strömten zu den Stöcken, auch zahlreiche Schüler begutachteten die neue Errungenschaft des FDG. Wer mehr über die neuen Bewohner des FDG und über das P-Seminar „Faszination Bienen“ erfahren möchte, folgt einfach dem Link zum Schulimkerei-Blog: https://schulbienen.wordpress.com . Just bee!

Schwimmen – FDG mit mehreren Bezirksmeistern auf Erfolgswelle

Mit einer Rekordbeteiligung von 67 Mädchen und Jungen startete das Friedrich-Dessauer-Gymnasium (FDG) in diesem Jahr in die Schwimmwettkämpfe der bayerischen Schulen: Ganze sieben FDG-Mannschaften traten bei den Stadtmeisterschaften in Aschaffenburg an. Und so konnten die traditionell guten Ergebnisse aus den Vorjahren nicht nur wiederholt, sondern sogar noch ausgebaut werden. Bei den Jungen und Mädchen gelang in jeder Altersklasse der Einzug ins Bezirksfinale. Bei den Mädchen lag aufgrund zweier sehr starker Mannschaften sogar auch die zweite Mannschaft vor dem Rest des Feldes.

Beim Bezirksfinale, das für die jüngeren Schüler im heimischen Aschaffenburger Hallenbad ausgetragen wurde, konnten die FDG-Schwimmer ebenso überzeugen.  Dort erzielten die Schwimmerinnen und Schwimmer in der Altersklasse IV im Aschaffenburger Hallenbad zwei souveräne Siege. Somit dürfen sie Mitte April in Weiden in der Oberpfalz um die bayerische Meisterschaft kämpfen. Auch auf unterfränkischer Ebene konnte die zweite Mannschaft nur von der hausinternen Konkurrenz geschlagen werden.

Jungen IV Bezirksfinale Platz 1

Mädchen IV Bezirksfinale Platz 1

Für die älteren Wettbewerbsteilnehmer fanden die unterfränkischen Meisterschaften in Höchberg statt. Dabei gingen die Mädchen als Sieger aus dem Bezirksfinale hervor, für sie geht es dann in Bayreuth um den Titel des bayerischen Meisters. Die Jungen wurden unterfränkischer Vizemeister.

Mädchen II Bezirksfinale Platz 1

Dass es beim Schwimmen übrigens nicht nur um die möglichst schnelle Fortbewegung im Wasser geht, beweisen die Anforderungen bei den Wettkämpfen. Für die jüngsten der Schwimmer stehen beispielsweise nicht nur die „traditionellen“ Disziplinen Brust, Rücken, Kraul und Delfin auf dem Programm, sondern auch Beinschlagstaffeln oder koordinativ sehr anspruchsvolle Mischformen wie ein Brustarmzug gekoppelt mit dem Kraulbeinschlag.

Neue Brieffreunde in den USA

Einige unserer Siebtklässler haben in den letzten Wochen Brieffreundschaft mit gleichaltrigen Schülern und Schülerinnen der Hornsby Middle School in Williamsburg, Virginia (im Bild zu sehen) geschlossen. Die Jugendlichen dort erlernen Grundkenntnisse in Deutsch und freuen sich wie unsere über den Kontakt zu Muttersprachlern auf der anderen Seite des Atlantiks.

Die amerikanische Deutschlehrerin Frau Karis Seltzer schickte ein Foto und vermeldete nach dem ersten Briefkontakt ans FDG:

„Heute herrschte im Deutschunterricht groβe Aufregung. Ein Schüler hat den Umschlag unter meinen Unterlagen gesichtet und wusste sofort, dass die Briefe angekommen waren! Dann war es aus mit dem ‘Lesson plan’. Sie wollten nur noch ihre Briefe lesen. Da war so manch heiterer Gruβ im Brief enthalten. Wir haben uns vorgenommen, am Montag dann im Unterricht zurückzuschreiben. Mal sehen, ob das alles wie geplant dann auch klappt!“

Wir warten also gespannt auf die nächste Runde Post von unseren pen pals!

Fasching am FDG

In der Woche vor den Faschingsferien gab es jeden Tag ein Faschingsmotto. Die Schüler konnten sich dem entsprechend verkleiden.

Bilder: jENS jUNICKE

 

 

 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Am Mittwoch erhielt das FDG die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Überreicht wurde diese Auszeichnung von Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback.

Bilder: Alexander Staudinger, jENS jUNICKE

Felix Leon Braun – unser Gewinner

Bundesumweltwettbewerb 2016
Faszination Flechten – Ein Infoprojekt ermutigt zum ökologischen Handeln

Mit seinem Projekt „Faszination Flechten – Ein Infoprojekt ermutigt zum ökologischen Handeln“ war Felix Leon Braun, Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums Aschaffenburg, beim 26. BundesUmweltWettbewerb erfolgreich und gewann in der Wettbewerbskategorie der 10- bis 16-Jährigen einen der beiden Hauptpreise. Der BundesUmweltWettbewerb (BUW) zeichnet unter dem Motto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ jedes Jahr Schülerinnen, Schüler und junge Erwachsene aus ganz Deutschland aus, die Hintergründen von Umweltentwicklungen und -problemen auf den Grund gehen. Sie setzen sich mit diesen – auch auf kreative Art und Weise –auseinander, suchen nach möglichen Problemlösungsstrategien und erproben deren Anwendungsmöglichkeit in der Praxis. Zur 26. Runde des BUW wurden 305 Projektarbeiten von 939 Teilnehmern im Alter zwischen 10 und 20 Jahren eingereicht.
Ein Großteil der Bevölkerung weiß nur wenig über Flechten, ihre Lebensweise und ihre Bedeutung. Felix Leon Braun beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit sehr großem Engagement mit dieser Lebensform. Für ihn ist es wichtig, dass Flechten als ökologisch wertvoll wahrgenommen werden und nicht durch ihre Beseitigung zum einen wertvoller Lebensraum zerstört wird oder gar Schadstoffe in die Umwelt gelangen. Daher hat er sich in seiner Projektarbeit zum Ziel gesetzt, Interesse für Flechten bei Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen zu wecken und zu einem ökologisch nachhaltigen Umgang mit Flechtenbewuchs zu motivieren. Durch selbst entwickelte Spiele und Aufgaben ermöglichte er bereits bei Naturerlebnistagen und der Landesgartenschau in Alzenau den dortigen Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der symbiotisch lebenden Organismen. Das erworbene Wissen soll ein Umdenken im Handeln bewirken und somit zum besseren Schutz der Flechten führen. Der zu diesem Zwecke von ihm konzipierte Informationsstand sowie die selbst erstellten Materialien für verschiedene Altersstufen beeindruckten die Jury des Umweltwettbewerbes in sehr hohem Maße. Bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Dessau-Roßlau hieß es in der Laudatio: „Generell beeindruckt die Projektarbeit durch die Begeisterung, mit der Felix Leon Braun die Umsetzung des Themas bearbeitet und die den Leser in seinen Bann zieht.“
Für seine herausragende Leistung erhält Felix Leon Braun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Zudem wird der Schüler zur Teilnahme am Auswahlverfahren der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Für sein Poster, mit dem er sein Projekt auf der Jurytagung in Kiel vorgestellt hat, erhält er ein weiteres Preisgeld in Höhe von 1.00 Euro.
Für den Jungforscher ist diese Auszeichnung sicher und hoffentlich weitere Motivation, hat er doch auch noch nicht abgeschlossene Projekte in den hiesigen Streuobstwiesen gestartet. Und natürlich ist in seinem Sinne zu hoffen, dass seine Botschaft „Mitmachen beim Schutz von Flechtengesellschaften kostet kein Geld, macht nahezu keine Arbeit, fordert nur ein wenig Toleranz, es schenkt jedoch ein lebendiges Stückchen Nachhaltigkeit“ viele Nachahmer findet.

TEA TIME, FISH´N’CHIPS & SONNENBRAND – STUDIENFAHRT NACH ENGLAND

Zusammen mit Frau Jäger und Herrn Zahn machten wir uns mit dem Reisebus auf den Weg nach England.1_AbiUK_Jaeger_00001_iP6

Die ersten Tage verbrachten wir in einem kleinen, netten Hostel in der Stadt „Canterbury“.

Zunächst hatte jeder die Befürchtung, dass es sich hierbei um einen kleinen verlassenen Ort handle, aber bereits am ersten Tag entdeckten wir das Stadtzentrum, keine 15 Minuten von unserem Hostel entfernt. Egal ob Feinschmecker oder Modeliebhaber, jeder konnte hier seinen Lieblingsaktivitäten nachgehen.

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Außerdem wird Geschichte hier in Canterbury zum Leben erweckt:

Die Canterbury Cathedral ermöglichte es uns, mehr über die Bedeutung der Stadt zu erfahren, verbunden mit den Ereignissen um Thomas Becket, einem Erzbischof, der im Auftrag von König Heinrich II. ermordet wurde.

Wer sich gleichzeitig auch für die damalige Literatur begeistert, hatte viel Spaß in den „Canterbury Tales“ und fühlte sich zugleich ins 14. Jahrhundert zurückversetzt.

Frau Jäger zeigte uns zudem einen schönen Park entlang des Flusses, nur ein paar Minuten vom Zentrum entfernt – optimal um sich auszuruhen!

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(Vorausgesetzt man kennt den Weg und läuft keinen Umweg 😉 )

 

Eine weitere Attraktion war das Dover Castle.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten (wie dem Überwinden extrem enger Feldwege) aufgrund des großen Staus vor Dover schaffte es unser genialer Busfahrer Michi dennoch ans Ziel.

Nicht nur die unglaubliche Aussicht auf das Meer, sondern auch die interessanten Führungen machten Dover Castle zu einer unverzichtbaren Sehenswürdigkeit.

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Mit professionellen Multimedia Animationen wurden wir durch das Underground Hospital und die Secret Wartime Tunnels geführt, die die Geschehnisse der Operation Dynamo im II. Weltkrieg wieder aufleben ließen,- ein wirklich spannendes Erlebnis!

 

Wer sich lieber nach Entspannung sehnt, dem können wir alle einen Ausflug nach Ramsgate ans Meer empfehlen. Aber Achtung, der Weg entlang des Meeres endet ab der Hälfte, sodass auch wir (und unsere langen Hosen) dran glauben mussten: Ein kurzer Marsch durch das (noch) flache Wasser.

Aber bei Sonnenschein und einem wunderschönen Ausblick auf‘s Meer konnten wir alle gut damit leben.

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Wegen eines Buchungsfehlers verbrachten wir am Sonntag eine weitere Nacht im (ohnehin ansprechenderen) Canterbury YHA Hostel, was uns aber nicht davon abhielt, den geplanten Tag in London zu verbringen. Auf einer kleinen Stadttour zu Fuß konnten wir die meisten Wahrzeichen der Stadt bewundern, wie z.B. den Big Ben, Trafalgar Square und vieles mehr.

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Am nächsten Tag ging es dann endlich nach London. Unsere erste Station des Tages war die sehr nahe gelegene St Paul‘s Cathedral. Hunderte Treppenstufen und ein paar Gruppenfotos später kamen wir oben auf der Kuppel der Kathedrale an. Der Aufstieg war es aber wert, denn der Ausblick auf London ist einfach atemberaubend!

Am Abend stand Shakespeare auf dem Plan.

Als ‘groundlings’ auf den doch eher unbequemen Stehplätzen des Shakespeare’s Globe Theatre konnte man sich hervorragend in die armen Menschen zu Shakespeares Zeiten hineinversetzen. Doch letztendlich war ‘The Taming Of The Shrew’ doch für alle sehr unterhaltsam.

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Nach zwei ereignisreichen Tagen war es dann leider schon soweit:

Es ging wieder in den Reisebus auf den Weg nach Hause. Auch wenn es zu schnell vorbeiging, eins brachte sicherlich jeder nach Hause:

Tolle Erfahrungen und Erinnerungen an eine unvergessliche Woche!

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Bericht: Kim Annowski und Emilia Salg

Bilder: Anke Jäger, Amelie Lotz und Alexander Staudinger

 

5e zu Besuch auf der „Arche-Armin“

Am Donnerstagmorgen um 8:15 traf sich die Klasse 5e des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums für eine Exkursion zum Bauernhof „Arche-Armin“. Diese wurde mit den beiden Studienreferendaren Frau Klose und Herrn Metz durchgeführt und von der Biologin Birgit Kähler als Vertreterin des Landesbundes für Vogelschutz begleitet. Der Weg führte die Klasse von der Schule zur Haltestelle Stadthalle. Von dort aus ging es mit einem Bus der Linie 4 nach Schweinheim. Von der Haltestelle Aumühlstraße führte uns der Weg zum Hof über die Wiesen. Dort konnten wir neben interessanten Pflanzen wie dem Storchschnabel, Johanniskraut und der Wilden Möhre auch feuchtigkeitsliebende Tiere wie Schnecken entdecken. Auf der Apfelbaumwiese haben wir die ersten größeren Tiere gesehen. Die grauen gehörnten Heidschnucken haben vor dem schlechten Wetter Schutz unter den alten Bäumen gesucht. Diese dienen nicht nur dem Schutz vor Regen, sondern vor allem als Sonnenschutz. Danach ging es weiter zum Muli und den Coburger Fuchsschafen. Das Muli ist das Ergebnis einer Paarung zwischen einem Esel und einem Pferd. Normalerweise können keine Nachkommen entstehen, wenn sich Tiere zweier unterschiedlicher Arten fortpflanzen, bei den Mulis ist dies jedoch möglich, da der Esel und das Pferd sehr nahe Verwandte sind. Die Nachkommen können sich jedoch nicht fortpflanzen. Am Eingangstor des Hofes konnten wir viele alte Sachen sehen. Auf den ersten Blick sah dies chaotisch aus, aber der zweite Blick zeigte, dass den alten Gegenständen durch gezielte Bepflanzung, ein neues Leben gegeben wurde. Auf den Feldern direkt neben dem Eingangstor werden Kürbisse und Zucchini zum Eigengebrauch angebaut. Mit Frau Hock ging es auf den Hof, wo uns die tollen Wollschweine gezeigt wurden. Besonders beeindruckt hat uns das Schwein Oma Ulli und die Ferkel, die wir mit Brötchen füttern durften. Während unseres ganzen Aufenthaltes liefen die Hühner gackernd über den Hof und sorgten immer wieder für eine schöne Abwechslung. Neben den Hühnern weckten auch die alten Maschinen gerade bei den Jungs der Klasse großes Interesse: verschiedene alte Traktoren, eine alte Bohrmaschine und auch eine alte Biegemaschine wurden bewundert. Die Biegemaschine erklärte Frau Hock sehr ausführlich. Diese kam früher zum Einsatz, wenn aus einem länglichen Stück Metall ein Metallring gearbeitet werden sollte und wurden für Fässer oder Kutschenräder benötigt.

Wir danken Christel und Armin Hock für ihren Einsatz, dass alte Traditionen der Landwirtschaft für uns auf dem Gelände der ehemaligen Range Control so richtig lebendig wurden und dass sie uns gezeigt haben wie wertvoll die Vielfalt verschiedener Arten und Rassen bei Nutztieren ist.

Bianca Klose

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Tennis – Zweimal zweite Plätze beim bayerischen Landesfinale

Leider ist dieses Jahr der Traum vom Finale in Berlin geplatzt. Die Gegner der FDG-Tennisauswahl, die den Durchmarsch der FDGler in die Bundeshauptstadt zu „Jugend trainiert für Olympia“ stoppten, waren „einen Tick stärker und älter“, so Coach Tobias Bauer. Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch den Tennis-Cracks für den zweimaligen zweiten Rang beim bayerischen Landesfinale. Das ist ja auch eine tolle Leistung! Und außerdem: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. „Berlin, wir kommen nächsten Jahr!“

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Félicitations! – Übergabe der DELF-Diplome

Auch in diesem Jahr haben wieder einige Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Französischunterricht erfolgreich die DELF-Prüfungen (externes Sprachdiplom) absolviert.

Das Niveau A2 legte Jonas (8. Jgst) mit einem sehr guten Erfolg ab. Ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen legten Luca (10. Jgst), Désirée, Ann-Cathrin, Carmen und Anne  (alle Q11) das Niveau B2 ab.

Besonders hervorzuheben sind Viviana (9. Jahrgangsstufe), die im höchsten schulischen Niveau B2 ein gutes Ergebnis erreichte, obwohl sie erst die 9. Klasse besucht sowie Marie  (Q11), die mit 97,5 von 100 Punkten eine Bestleistung erbrachte, wie wir sie zuvor am FDG noch nicht erreicht haben.

Bravo et bonne continuation!

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer danke ich für ihr Engagement und hoffe, auch im kommenden Jahr wieder auf rege Teilnahme.

Schulleiter und Frau Leboulanger gratulierten zu dieser außerordentlichen Leistung.

 

 

Üdvözöljük! – Ungarische Gäste am FDG

18 Schülerinnen und Schüler aus Aschaffenburgs ungarischer Parnterstadt Miskolc waren Ende Juni für eine Woche bei ihren deutschen Austauschpartnern aus verschiedenen neunten Klassen zu Gast. Unsere Schulpartnerschaft mit dem dortigen Herman-Ottó-Gimnázium besteht schon seit beinahe einem Vierteljahrhundert und lebt vor allem durch den alle zwei Jahre stattfindenden Schüleraustausch.

Die ungarischen und deutschen Schüler haben in dieser Woche einige gemeinsame Ausflüge unternommen, so etwa nach Würzburg und Frankfurt, aber – auf Wunsch der Ungarn – auch zum Kreisrecyclinghof nach Stockstadt, da wir Deutschen ja international als Recyclingsweltmeister gelten. Auch die Gastfamilien haben sich sehr bemüht, den Austauschpartnern Einblicke in deutsches Familienleben und Kultur zu geben – besonders das Aschaffenburger Volksfest war für viele Ungarn ein besonderes Erlebnis.

Innerhalb nur einer Woche sind die beiden Schülergruppen zu einer schönen Gemeinschaft zusammengewachsen und haben viele Erfahrungen im Kontakt mit Gleichaltrigen aus dem jeweils anderen Land gemacht – ein einziger Wehmutstropfen war das frühe Aussscheiden der ungarischen Fußballnationalmannschaft bei der EM. Dennoch war die Stimmung so gut, dass die acht gemeinsamen Tage wie im Flug vergangen sind und der Abschied für viele Beteiligte viel zu früh kam.

Aber Schüler und Lehrer freuen sich schon sehr auf unseren Gegenbesuch im Oktober!

Sina Reusing & Christian Hoffmann

Ungarn

Ausstellung Kunststile und Metamorphose – Rückblick

Frei nach dem lateinischen Dichter Ovid, der alle Metamorphosen von der Entstehung der Welt bis in seine Zeit beleuchten wollte, näherten sich die Acrylmalerei AG unter der Leitung von Didier Pignard und weitere Schüler des Kunstlehrers am FDG des Topos „Metamorphose“ an. Die mehr als dreißig Resultate der kreativen Schaffenskraft konnten vom 25. Juni bis zum 01. Juli im Aschaffenburger Kornhäuschen nahe des Schlosses bestaunt werden.

Die Ausstellung überzeugte durch eine reiche Farbpalette verschiedener verwendeter Kunststile und Techniken, die immer auch Interpretation des Themas „Metamorphose“ sind. Wie könnte man einen menschlichen Kopf gestalten, wenn jeweils Träume, Erwartungen, Wünsche aber auch Ängste verbildlicht werden? Der Kreativität jedenfalls sind keine Grenzen gesetzt, aus dem denkenden Menschen eine leblose Maschine zu machen, ihm animalische Gestalt zu geben oder mit Blumen und Früchten etwas ganz Neues zu schaffen.

Auch von Metamorphose, von Transformation sprechen die Acrylgemälde, die Aschaffenburger Sehenswürdigkeiten wie das Pompejanum oder das Schloss Schönbusch nicht wie auf einem Foto naturgetreu, sondern im Blickwinkel eines bestimmten Malstils zeigen. So entsteht beispielsweise das Abbild des Pompejanums, ganz im Sinne des Pointilismus, durch das Aneinandersetzen kleinster Farbpunkte – eine wahre penibelst genaue Millimeterarbeit. Auch andere Stile wie Impressionismus und Pop-Art konnten durch gestalterische Feinheit bei den Besuchern punkten. Begeistert hat Till Emil Harling (Jahrgangsstufe 5) das Publikum mit seinem Gemälde in kubistischer Manier, dessen Farbintensität eine besondere Strahlkraft hatte.

Für manche Aussteller könnte hier auch der Anfang einer langen Karriereleiter sein, Lena Scheidler (Jahrgangsstufe 8) beispielsweise wurde für eine zukünftige Ausstellung ins Kirchner-Haus eingeladen.

Vielen Dank an all jene, die diesen großen Erfolg möglich gemacht haben, die Aussteller, dem Publikum für das gezeigte Interesse, für die finanzielle Unterstützung und ganz besonders bei Anne Hundhausen und Doris Kroth für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Es waren Werke zu sehen von:

Till Emil Harling, Zoé Marie von der Kammer, Vanesssa Savanh, Diana Alexandra Popa, Liying Jiang,Isabella De Rezende Walter, Leoni Bruneß, Leon Navratil, Maja Felicitas Trübner, Emily Zoe Schadt, Kathrin Schustek, Magdalena Pamin, Jenny Lien, Lena Scheidler, Maria Salacz-Zarate, Maryam Arabschahi, Vivian Knoke,  Alina Jolie Bellack

Didier Pignard

Kornhäuschen Kubismus

Kornhäuschen Pompejanum

Kornhäuschen Schönbusch

Mittelstufentheater spielt den „Diener zweier Herren“

Nachdem in diesem Jahr bereits Ober- und Unterstufentheater das Publikum verzaubert hatten, beschloss die Theatergruppe der Mittelstufe die diesjährige Theatersaison mit ihrer Version des Bühnenklassikers „Der Diener zweier Herren“.

Mit viel Witz und Improvisationsvermögen zeigten die Schüler, dass man auch ein derart gewichtiges Werk der Theaterliteratur auf einer Schulbühne erfolgreich geben kann. Das Besondere dieser Aufführung aber waren sicherlich auch die Umstände: Alexander Tilman-Villa, Q12, hatte das Textbuch zusätzlich zu seinen Abiturvorbereitungen eigens für die Schulbühne umgeschrieben und gleichzeitig die Einstudierung des Werkes übernommen. Das Publikum wusste dies mit großem Applaus zu honorieren. Dies freute wiederum Herrn Krenz und Herrn Schwaderer, die ihn bei diesem Projekt unterstützt hatten.

Bilder: Ina Straßer und Marlena Götz (beide 7d)

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Französisch-Vorlesewettbewerb der 6.Klassen – Ist Lesen eine Kunst?

Lesen, schreiben, rechnen, das klingt verdächtig nach Grundschule. Am Gymnasium lohnt es sich doch gar nicht, darüber auch nur ein Wort zu verlieren. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass unsere Kinder lesen können. Wozu dann ein Wettbewerb?

Nun ja, hier ging es ja auch nicht um das schlichte Lesen eines Textes, sondern, wie jeder bemerkt hat, der die Überschrift aufmerksam gelesen hat, ums Vor-lesen, also um den Vortrag eines Textes, noch dazu eines fremdsprachigen Textes, vor einem Publikum, das gekommen war, um zuzuhören, sich bestenfalls unterhalten zu lassen, in unserem Fall, kritisch zuzuhören, denn es sollte ja der oder die Beste ermittelt werden.

Die Teilnehmer, vier Mädchen und zwei Jungen der 6.Klassen hatten sich auf diesen Auftritt gut vorbereitet und die Ausscheidungen in ihren jeweiligen Klassen für sich entschieden. In der ersten Runde galt es, einen bekannten und trainierten Text vorzutragen. Einige zogen alle Register: hier musste man die Stimme verändern, dort eine kleine, aber wichtige Pause einlegen, mal schneller, mal langsamer, mal leiser, mal lauter sprechen. Das gelang den meisten noch sehr gut.  Die Jury, die jungen Damen und Herren der Französischklasse 11 von Frau Leboulanger, konnte sich aber davon überzeugen, wie schwer es war, vor allem den unbekannten Text fehlerfrei vorzulesen,  der den Schülern in der zweiten Runde vorgelegt wurde. So ganz spontan all die kleinen Feinheiten der gesprochenen französischen Sprache zu berücksichtigen, z.B. die stimmhaften von den stimmlosen Lauten zu unterscheiden und über keinen Nasal zu stolpern, dies zu beherrschen kann doch wohl mit Fug und Recht als Kunst bezeichnet werden.

Der nach einhelliger Meinung größte Meister seines Fachs war Joel (6e). Auf den zweiten Platz kam Tom Aulbach. Bronze ging an Luisa (6e). Die weiteren Finalisten waren in alphabetischer Reihenfolge: Kimberly, Sandra (beide 6d) und Kim (6f), die ihre Sache auch allesamt sehr gut machten.

Als Preise gab es den neuesten Asterix-Band, sowie DVDs mit den Geschichten von „Petit Nicolas“. Mögen alle weiterhin Spaß an der der Sprache haben!

Peter Gerl

 

P-Seminar „Menschen sind mehr als Winner oder Loser“ – Internationaler Auftakt zur EM

Fußball- EM und der Flüchtlingsstrom. Die perfekte Möglichkeit, auch am FDG die EM-Stimmung einzuläuten und dies zu verknüpfen mit dem Ziel der Integration.  Das P-Seminar „Menschen sind mehr als Winner oder Loser“ unter der Leitung von Herrn Pürckhauer veranstaltete daher am 08.06.2016 ein Fußballspiel mit Flüchtlingen, um ihnen einen action-reichen Nachmittag zu bieten. Gespielt wurde in gemischten Teams bestehend aus FDGlern (11. Klasse) und der Flüchtlingsgruppe des Talent Campus, die ebenfalls am FDG ihre Räumlichkeiten hat. Da Ramadan war, beschränkten wir die Spielzeit auf 2 x 30 Minuten, die dank unseres Schiedsrichters Herrn Alfred Schmitt, ohne jegliche Unterbrechungen oder unfaire Spielweisen stattfanden. Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreiches Projekt, dessen Ziel, die Integration, als durchaus geglückt bezeichnet werden kann, da ein sehr schönes Zusammenspiel zwischen beiden Kulturen stattgefunden hat.

Carmen Rachor (Q11)

Spielfoto

Tennis – Erfolgreiches Bezirksfinale in Karlstadt

Erwartungsgemäß gewannen unsere Jungs (Jungen 3) souverän gegen Kitzingen mit 6:0. Auf sie wartet nun das Nordbayern-Halbfinale in der Oberpfalz. Gleiches haben sich auch unsere Mädels verdient. Sie siegten unerwartet klar gegen das stark besetzte Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Auch die Jüngste der Mannschaft, Ana Brand, konnte sich in 3 Sätzen gegen ihre starke Gegnerin im Matchtiebreak mit 10:8 durchsetzen. Wir wünschen beiden Mannschaften, also uns, viel Erfolg im weiteren Verlauf!

Hannah Gipp, 9e

English Reading Competition 2016

 

„One day my sister Nellie and I were going past the fire-station.“ Die Stimme bebt. Die Nervosität ist zunächst sehr groß, doch nach zwei bis drei Sätzen legt sie sich und der Sechstklässler trägt flüssig und gekonnt seinen englischen Text vor. Gebannt lauscht die Jury, die aus einem Englischkurs der Q 11 des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums besteht und macht sich dabei Notizen zur Beurteilung des Vortrags.

Warum aber setzen sich diese Sechstklässler freiwillig einem solchen Konkurrenzdruck aus? Man könnte ja sagen, dass das lange Tradition am FDG ist oder dass die Schüler ein Gefühl für die Fremdsprache bekommen sollen. Aber nein, sie tun es, weil es Spaß macht, interessante Geschichten zu lesen, weil es Spaß macht, Geschichten spannend und fesselnd vorzutragen, weil es stolz macht, dies auch in einer fremden Sprache zu können und weil es besonders stolz macht, zu den besten Lesern an der Schule zu gehören.

Stolz können sich aber auch die Mitglieder der Jury darüber fühlen, dass man ihnen zutraut, die Fertigkeiten Anderer in einer Fremdsprache zu bewerten. Mit ihrem Votum stehen dann nach 60 Minuten und insgesamt 12 Kandidaten die Gewinner des Lesewettbewerbs der sechsten Klassen des FDG fest. Dies sind: Daniel, Pauline und Luca.

Aber eigentlich sind alle Teilnehmer Sieger. Schließlich durften nur die zwei besten Vorleser aus jeder Klasse beim Wettbewerb antreten und lasen so gut, dass an diesem Vormittag lediglich Nuancen den Unterschied ausmachten.

Dass sich am Ende jeder Mitstreiter als Sieger fühlen durfte, lag sicher daran, dass es für jeden einen Buchpreis, die Siegerehrung mit viel Applaus für alle und natürlich zwei Stunden gab, in denen man den normalen Unterricht nicht besuchen musste. Und wäre es nicht auch interessant zu erfahren, was Nellie und ihre Schwester bei der Feuerwehr erlebt haben?

 

K.-G. Zahn

„Experimente antworten“ – Sieger der zweiten Runde

In der zweiten Runde des Forscherwettbewerbs „Experimente antworten“ sollten verschiedene Teesorten untersucht werden. Diese wurden aber in der kalten Jahreszeit von den meisten Forscherkids wohl lieber geschlürft anstatt den Tee mit Zitronensaft oder Milch reagieren zu lassen. Auch war der als Rakete hochsteigende Teebeutel ein durchzuführendes Experiment, das nur in Haushalten mit Feuerlöscher zu empfehlen war. Trotzdem haben sich fünf unserer Jungforscher/innen mit diesen Aufgaben sowie mit Tee als Geheimtinte beschäftigt. Der Achtklässler Paul erhielt für seine Untersuchungen sogar eine Urkunde mit Auszeichnung, die ihm am 3. Mai feierlich von Herrn Lummel überreicht wurde. Bei der Urkundenverleihung zeigte sich unser Schulleiter sichtlich beeindruckt von der erfolgreichen Teilnahme der Fünftklässler/innen Victor und Joshua aus der 5c sowie Samira und Aleyna aus der 5b. Für die dritte Runde hat erfreulicherweise eine größere Anzahl Forscher und Forscherinnen angekündigt, das Wasser als Eis genauer zu untersuchen. Vor allem auf die Fotos zum Eistürmebauen freut sich ihre Biologielehrerin Birgit Kähler schon ganz besonders – zumal diese mit Fruchtsäften bunt eingefärbt werden sollten. Das verspricht eine lustige Runde zu werden – auch wenn Gefrierschränke der Forscher/innen daheim  zeitweilig blockiert sein könnten: das Ergebnis wird sicherlich beeindruckend.

Wer also Interesse an der Teilnahme dieser Wettbewerbsrunde hat, kann sich gerne bei Birgit Kähler unter b.kaehler@fdg-online.de melden und erhält dann die Aufgaben oder kleine Tipps, wenn eine Aufgabe auf den ersten Blick unlösbar erscheint.

 

Schwimmen – FDGler in Bayern erfolgreich

Nachdem die Schwimmmannschaften des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auf unterfränkischer Ebene die Konkurrenz klar beherrscht hatten, ging es es für die Teams nun auf die große bayerische Bühne, um sich gegen die starke Konkurrenz aus den anderen Regierungsbezirken zu beweisen. Hierbei erzielten die Jungen IV in Weiden den fünften Platz, die Mannschaft Mädchen II wurde in Bayreuth Sechster. Großes gelang den Mädchen der Altersklasse IV in Weiden: Sie errangen den Bronzetitel, nachdem sie in einem dramatischen Herzschlagfinale lediglich ein Anschlag vom Silberrang trennte. Gerade was die jüngeren Jahrgänge angeht, sollte mit diesen Ergebnissen der Schwimmsport am FDG auch in den kommenden Jahren eine große Zukunft vor sich haben. Das Bild zeigt die jüngere Mädchenmannschaft neben Schulleiter Michael Lummel und Betreuerin Karin Hebeler.

Große italienische Künstler hautnah – eine Exkursion der Italienischlernenden der Klassen 10a und 8b ins Städel

Goethes „Pressefoto“, produziert von Andy Warhol, begrüßte uns farbenfroh und gewaltig in der Lounge des Frankfurter Städel Museums, die uns mit ihrer riesenhaften Mosaikwand aus Spiegeln diesen Kunstraum eröffnete. Wir, die Klasse 10a, kamen zusammen mit den „Italienern“ der Klasse 8b am Freitag, den 22.04.16 allerdings aus einem ganz anderen Grund: Große Künstler der italienischen Renaissancemalerei (eigentlich: „rinascimento“) zogen uns nach ca. 30 minütiger Zugfahrt in die fabelhafte Ausstellung „Maniera“ (ital. für „Art und Weise“ oder auch „Stil“). Dort erhielten wir eine fachkundige und moderne Führung durch die Ausstellung, die sich den Meistern Pontormo, Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Vasari im Florenz der Medici widmete und wir durften selbst originale Entwürfe des noch berühmteren Michelangelo bestaunen. Die insgesamt 120 Werke, darunter Vorzeichnungen und Skulpturen, beeindruckten mit Präzision und außerordentlichem Talent und gaben tiefe Einblicke in die Vorbereitungen eines Künstlers für sein Bild.

Wir lernten viel über Wirkungsweisen von Bildern im Allgemeinen und dann eben auch, wie rebellisch die Werke dieser Ausstellung verstanden werden müssen. Wie erzeugt man Ferne oder Nähe oder was für eine tragende Rolle spielt die Symbolik in Gemälden? Auch die Interpretationen und zeitgeschichtlichen Hintergründe öffneten uns Türen, die Gedanken der Künstler hinter ihren Werken zu verstehen. So imponierte Rosso Fiorentinos Gemälde „Madonna mit ihrem Kind und dem Johannesknaben“  mit seiner grotesken, gar aufreizenden Muttergottes, welche in ihrer Darstellung eher an die griechische Göttin Venus erinnert denn an die selige Maria. An Experimentierfreude und Wagemut fehlte es den Künstlern dieser Zeit wahrlich nicht.

Zentrales Stück der Ausstellung war Jacopo Pontormos Bild „Venus und Amor“ nach einem Entwurf von Michelangelo: Eine laszive, aber maskulin wirkende Venus wird von einem listigen Amor bezirzt. Ist es hier Amor, der einen Pfeil auf seine Mutter Venus selber abschießen will, oder strebt Venus danach, selber einen Pfeil abschießen zu können? Und neben dieser Frage die unterschwellige Symbolik und eigentliche Hauptaussage des Bildes: die Bildhauerei liegt in Form einer gestürzten Figur am Boden und verliert damit den paragone, also den Wettstreit um die einzig wahre bildende Kunst.

Jenes Bild war herausragend fesselnd und gefiel mir am besten. Es präsentiert den ursprünglichen Gedanken hinter jeder Art von Kunst, nämlich, dass sie um der Kunstwillen gemacht wird. Ausflüge dieser Art sollte man öfter ins Schulprogramm aufnehmen.

Veronika Fuchs

 

AG „Faszination Natur“ – FDGler klicken sich in die Vielfalt

Die Ausstellung „Klick in die Vielfalt“ zum Thema Biodiversität im Foyer der VHS Aschaffenburg versetzte die Arbeitsgemeinschaft „Faszination Natur“ am Montag vor den Osterferien in eine Welt voller kleiner Wunder. Waren David und Leander besonders beeindruckt von der Hufeisen-Azurjungfer mit ihren riesigen blauen kugeligen Augen, so erfreuten sich Franziska, Maja und Sinja ganz besonders an dem Foto eines Klatschmohnfeldes mit Wolken wie Wattebäuschen darüber. Auf einem kleinen Arbeitsbogen notierten Luana und Franziska auch die Antworten von Passanten, die auf der Steingasse zu der Ausstellung interviewt wurden. Von dieser Aufgabe trennten sie sich nur sehr ungern, machte ihnen doch genau wie Luca, Maja, Sinja und Maira das Befragen der Menschen über ihr Wissen zur Biodiversität viel Spaß. So waren einige Passanten durch die Befragung neugierig geworden und besuchten die Ausstellung mit all den wunderbaren Fotos über Tiere, Lebensräume, Naturkunst oder Mensch und Natur. Lange betrachtete Celine das gestochen scharfe Buntspecht-Foto, stand aber wie Victor ebenso fasziniert vor dem Foto eines fliegenden Bienenfressers. Maira fotografierte für sich das Baumbild mit einem Herzen darauf und vielen bunten Blättern und so entstand auch die Idee einer eigenen Fotoausstellung. Beim Rückweg zur Schule über die Brücke berichteten alle von eigenen tollen Fotos und so schlug Maja vor, doch einmal eine eigene Fotoausstellung zu gestalten. Gespannt fiebert Kursleiterin Birgit Kähler den Urlaubs-Fotos aus der Natur beim nächsten Treffen der Agenten der AG „Forscher“ und „Faszination Natur“ entgegen . Vielleicht lässt sich ja dann bald am Dessauer die Vielfalt der Natur als Fotoklick bestaunen und verziert die Wände des Bio-Traktes?

Hobby-Fotografen an unserer Schule sind natürlich ebenso herzlich eingeladen, ihre Kunstwerke im Gang mitauszustellen. Fotos dafür können eingesandt werden an b.kaehler@fdg-online.de

Das Beitragsbild „Moos am Wasser“ ist von Maja:

Biodiversität

 

Krötenwanderung bei Sonnenaufgang

Auch dieses Jahr trafen sich in den Märzwochen Naturschutzaktive zum ersten Krötensammeln an den vom Landesbund für Vogelschutz aufgestellten Zäunen bzw. Krötenbarrieren. Die Aktiven trafen sich immer um 7.15 Uhr am Lufthofweg.  Für die beteiligten FDG-Schüler unter der Leitung von Birgit Kähler war das frühe Aufstehen in der Osterferienzeit dennoch kein Problem: Jede Kröte, die zum sicheren Laichplatz transportiert wurde, war Belohnung genug. Trafen die Fünftklässler und zwei begleitende Eltern am ersten Sonntag auf nur eine Kröte, beobachteten sie beim zweiten Treffen mit 13 FDG-Schülerinnen und Schülern vor allem die Kröten im See. Zum letzten Termin schrieb Sinja als eine von acht aktiven Krötenhelfern: „Als Erstes gingen wir am Straßenrand entlang und schauten in den Eimern nach. Schon nach kurzer Zeit fanden wir die erste Kröte, die gleich von uns über die Straße zu einem nahe gelegenen Baum getragen wurde. Nun gingen wir – als die Straßenseite zu Ende war – auf die andere Seite und überquerten eine große Wiese. Dort hatten Wildschweine ziemlich wild gehaust. Dann kamen wir wieder zu einem anderen Krötenzaun, wo wir zwei sich paarende Kröten fanden. Wir fanden auf dem restlichen Stück noch drei andere Kröten. Zum Schluss liefen wir noch zum Fasanerie-See und fanden Krötenlaich. An einer Stelle stritten sich etwa zehn Männchen um ein Weibchen.“

Die Krötenansammlung im Teich am Ende begeisterte einige junge Naturschützer und ihre Eltern so sehr, dass sie ihre Biologielehrerin Birgit Kähler und Christine Stark von der Hefner-Alteneck-Schule sogar noch bis 10.45 Uhr zum Krötensammeln am Zaun rund um das Klinikum begleiteten. Dort wurden auch noch 19 Kröten zum Teich getragen, aber auch sechs von Autos überfahrene Kröten dokumentiert. Die Daten der Protokollbögen dieser Sonntagssammlung (Sonntag, weil Unterrichtsausfall vermieden werden soll) werden dann an die Naturschutzbehörde und den Landesbund für Vogelschutz weitergeleitet. Diese können dann entscheiden, welche Maßnahmen im kommenden Frühjahr getroffen werden. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler des FDG aber durch ihren Einsatz in aller Frühe vielen Kröten das Ablaichen im Fasanerie-See ermöglicht und so freuten sie sich über die vielen Laichschnüre mit den Eiern für die nächste Generation.

 

 

 

Toller Erfolg für die jüngsten Handballerinnen des FDG

Nach den souveränen Siegen der jüngsten Handballerinnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums bei der Stadtmeisterschaft, den  unterfränkischen Meisterschaften in Aschaffenburg und dem Nordbayernfinale in Mönchberg wurden die Schülerinnen der Altersklasse M/IV bei den bayerischen Meisterschaften in Eckental, gegen das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee, Bayerischer Vizemeister der Schulen beim Wettbewerb

„Jugend trainiert für Olympia“

Da bis auf zwei Schülerinnen alle Spielerinnen dieser Mannschaft auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse starten können, hofft das Team des FDG im nächsten Schuljahr auf ähnlich starke Leistungen und Erfolge in diesem Wettbewerb.

P-Seminar „Schulhausverschönerung“ – Schönheitskur für unsere Schule

Das P-Seminar „Schulhausverschönerung“ möchte nicht nur aus dem Blickwinkel der Kunst dem Inneren des Schulhauses eine Schönheitskur angedeihen lassen. Vielmehr sollen die FDG-Schüler ein freundliches und einladendes Ambiente vorfinden, das zum Verweilen einlädt. Unterstützung hat das P-Seminar bereits von der Hypo-Vereinsbank erhalten: Es bedankt sich herzlich für den bereits gespendeten Betrag von 100 Euro.

Für das P-Seminar haben sich noch mehr neue Möglichkeiten aufgetan: Die Sparda-Bank macht´s möglich mit einem Wettbewerb. In diesem können Projekte junger Menschen, die sich für nachhaltiges Denken und Handeln begeistern, per Online-Abstimmung je nach Menge der gesammelten Stimmen Gelder und Preise gewinnen. Macht mit und stimmt mit ab!

Das P-Seminar dankt es euch mit neu gestalteten Wohlfühlorten. Das P-Seminar hat das Schulhaus kritisch unter die Lupe genommen und sich mit dem Thema Innenarchitektur in sehr vielen Facetten auseinandergesetzt. Sie möchten die reale Chance nutzen, etwas dauerhaft an ihrer Schule zu verändern. Mit einer Innenarchitektin und Bühnenbildnerin aus Regensburg, Frau Reiterer, wurde während eines Workshops im Februar fleißig getüftelt. Erste Ideen und Entwürfe wurden bereits in Modellen umgesetzt – es sieht richtig spannend aus…

 

 

Landeswettbewerb Mathematik – FDGler ist Landessieger

Die 2. Runde des Landeswettbewerbs Mathematik ist abgeschlossen und Alexander Heeg (7b) zählt mit der Maximalpunktzahl von 12 Punkten zu den Landessiegern.

In diesem Schuljahr nahmen insgesamt 964 Schüler bis zur 10. Jahrgangsstufe am 18. Landeswettbewerb Mathematik teil. Davon erreichten  317 Schüler die 2. Runde und schickten Lösungen zu den anspruchsvollen Aufgaben ein. Nach der Korrektur wurden die bayernweit 60 besten Schüler zu Landessiegern erklärt und erhielten eine Einladung zu einem Seminar in den Osterferien. Zu den Landessiegern gehört auch Alexander Heeg (7b), der in beiden Runden die Maximalpunktzahl erreichte.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!

Gerätturnen – FDG ist 3. Bayerischer Meister

Unsere Turnriege der Jungen IV erstürmte einen Podestplatz beim Landesfinale in Nördlingen. Als wohl jüngste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld verstanden es unsere fünf Turnerinnen und Turner durch Technik und Teamarbeit zu überzeugen. Hier zahlte sich unter anderem die gute Stimmung während des halben Jahres Vorbereitung im Wahlfach Gerätturnen aus. Die Anreise am Vortag, Pizzaessen und Übernachtung in Nördlingen rundeten das Landesfinale zu einem unvergesslichen Erlebnis ab.


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