Besuch der GESS durch das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg

Am 27. Oktober 2018 landeten 23 SchülerInnen des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums Aschaffenburg unter Begleitung von OStD Michael Lummel, OStR Jan Wagner und StRin Corinna Emmerich in Singapur, um diese Stadt und ihre Einwohner im Rahmen eines Austauschprogrammes kennenzulernen. Bereits am Flughafen bzw. der GESS bereiteten OStD Christoph Zänglein, Frau Sandra Fenzl (Lehrerin für Biologie, Chemie und ICT), die Austauschpartner der GESS und ihre Eltern uns Gästen einen herzlichen Empfang, der auf weitere wunderschöne Tage in Singapur hoffen ließ.

Die folgenden beiden Wochen gestalteten sich für alle als etwas ganz Besonderes. So erhielten viele SchülerInnen bereits in ihren sich liebevoll um sie sorgenden Gastfamilien Einblicke in eine neue Kultur bzw. in die multikulturelle Welt Singapurs. Malaiische, japanische, türkische, indische, italienische usw. Gasteltern und deren Kinder vermittelten den FDG-Schülern Eindrücke aus ihren eigenen Herkunftsländern, z. B. durch landestypisches Essen bzw. bestimmte Traditionen, jedoch auch den Geist des modernen Singapur, einer „multi-racial nation“.
Neben dem für jeden Gastschüler sicher äußerst interessanten eigenen Programm der Gastfamilien trugen aber auch die von der GESS- bzw. den Lehrkräften des FDG durchgeführten Aktivitäten dazu bei, den Aufenthalt unvergesslich zu machen bzw. viel zu lernen:
So tauchte die Gruppe durch die Besuche von Fort Canning, der Battle Box, dem National History Museum und dem Asian Civilisation Museum in Singapurs Vergangenheit ein, die vielen vermutlich noch ziemlich unbekannt gewesen war.
Zudem konnten die FDG-SchülerInnen und ihre LehrerIn die Verbindung Singapurs zwischen moderner Megacity und Traditionellem bzw. eigener kleiner Welten in Chinatown, Little India bzw. dem arabischen Viertel um die Arab Street miterleben und erfahren, welches Konglomerat das multikulturelle Singapur ausmacht.
Hinsichtlich Kulturellem seien hier noch das Miterleben von Deepavali bzw. dem Festival of Lights, die Teilnahme an einem Kalligraphiekurs, der gemeinsame Besuch eines für diese Stadt typischen Hawker bzw. des Musicals „Mamma Mia“ im Marina Bay Sands erwähnt. Außerdem bereicherten die besuchten Unterrichtsstunden an der GESS den Erfahrungshorizont der Gäste.
Doch neben dem einmaligen städtischen Charakter Singapurs wird vielen auch dessen Natur in Erinnerung bleiben. Denn die FDG-SchülerInnen und ihre AustauschpartnerInnen werden sich sicher noch lange an eine regenreiche Wanderung durch den Primärdschungel um das McRitchie-Reservoir erinnern, verbunden mit dem dortigen Tree Top Walk und vielen freilebenden Affen. Auch das Kajakfahren auf dem genannten See an einem anderen Tag bzw. die Wanderung durch die Southern Ridges stellt für viele ein sportliches Highlight des Austauschs dar. Nie vergessen wird zudem wohl jeder den wunderschönen Ausflug auf die Insel Semakau, im Rahmen dessen alle Beteiligten eine Korallenriffwanderung bei Ebbe machten und von einem Guide äußerst interessante Informationen über die dortigen Lebewesen, wie Krebse, Seesterne, Fische und unterschiedliche Korallenarten, erfuhren. Umrahmt wurde das Ende dieses Ausflugs von einem Sonnenuntergang am Meer. Bei Sentosa konnte die Gruppe an einem anderen Tag auch schwimmen bzw. sich am Strand erholen.
Um das Gesehene zu verarbeiten, individuell Erlebtes mit den anderen Gruppenmitgliedern zu teilen, den Blick für manche Details, z. B. Singapur als „multi-racial nation“, zu schärfen und um Hintergrundwissen zu vermitteln, führten die am Austauschprogramm beteiligten Lehrer zudem Workshops bzw. Unterrichtsstunden durch. Diese dienten jedoch auch als Pool an Gesprächsstoff für alle am Austausch beteiligten Gruppen.

Letztlich möchten wir von der FDG-Seite aus sagen, dass wir den oben beschriebenen Aufenthalt in dieser so spannenden Stadt in vollen Zügen genießen konnten. Es war eine wunderschöne Zeit mit wunderschönen Erlebnissen mit sehr netten Menschen, eine Bereicherung unseres Erfahrungshorizontes. An dieser Stelle möchten wir nochmals „Danke“ sagen für all die schönen Erinnerungen und Ihre/eure Mühe! Wir freuen uns schon auf euren Gegenbesuch in Aschaffenburg!

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